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Das Salzbergwerk von Bad Friedrichshall-Kochendorf
   
geschrieben von Leon am: 12.12.18, 18:31
Aufrufe: 1001

Eine Tramper-Ticket-Tour im Herbst 1985 führte mich nach Bad Friedrichshall-Kochendorf. Ziel war das Motiv an der nördlichen Bahnhofseinfahrt mit dem Salzbergwerk im Hintergrund. Der Zugverkehr war auf diesem Abschnitt werktags recht dicht und bündelte den Verkehr der Strecken durchs Neckartal, von Würzburg und von Sinsheim. Geplant waren Aufnahmen eines mit der Baureihe 194 bespannten Güterzuges von Würzburg sowie eines ET 56 von Heidelberg. Und wie so oft kam es an diesem klaren Herbsttag natürlich anders als geplant: vor dem Güterzug von Würzburg hing eine schnöde 150 in ozeanblau-beige, und der 456 fuhr als 141 mit drei Umbauwagen...damals Alltag. Und heute ist man froh, dass man auf jeden Zug draufgehalten hat, der so vorbeikam. Als klassischen Beifang sehen wir hier den D 899 von Hamburg über Frankfurt und das Neckartal nach Stuttgart, bespannt mit einer gewöhnlichen Feld-, Wald- und Wiesen-110, natürlich in ozeanblau-beige. Dass mit der 110 103 eine Lok mit einer der tiefsten Nummern und Einfachlampen vorbeikam, spielte keine Rolle. Heute, über 30 Jahre später, haben derartige Bilder einen ganz anderen Stellenwert. Dass an dem Tag morgens keine 194 und kein 456 aufkreuzten – geschenkt.

Das Salzbergwerk hat wenige Jahre später seinen alten Fördertum gegen ein deutlich moderneres Exemplar eintauschen müssen und wird heute als Schaubergwerk genutzt.

Scan vom Fuji-100 Kleinbilddia

Datum: 01.10.1985 Ort: Bad Friedrichshall-Kochendorf Land: Baden-Württemberg
BR: 110,112,113,114 (West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn

EXIF-Daten:
Hersteller: EPSON, Modell: Perfection V800, Bildgröße: 839 x 1280 Pixel



geschrieben von: Nils
Datum: 14.12.18, 08:09

Hier war 1985 alles völlig normal: der Zug, die Industriekulisse. Heute staunt man und geht beim Betrachten des Bildes auf Entdeckungstour. Gerne mehr davon ;-)


geschrieben von: Gunar Kaune
Datum: 16.12.18, 19:21

Ein wunderbares historisches Schmankerl, an dem ich michn kaum Sattsehen kann.

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