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Die südlichen Einfahrsignale...
geschrieben von: Hans-Jürgen Warg (1025) am: 18.01.22, 12:44
...des Bahnhofs Wünschendorf, links das der Elstertalbahn aus Richtung Greiz und rechts
das der Strecke aus Werdau. Im Januar 1999 war letzteres noch in Betrieb aber der schlechte
Zustand der Gleise zwischen Wünschendorf und Werdau führten am 30. Mai 1999 hier zur Ein-
stellung des Personenverkehrs. Heute ist die hier sichtbare Strecke total zugewachsen und
kaum noch erkennbar. Mit dem RE 3359 von Erfurt nach Greiz hat 232 212 eben den Bahnhof
Wünschendorf verlassen und wird gleich die Weiße Elster überqueren.
(Scan vom 4,5x6 Dia)

Zuletzt bearbeitet am 18.01.22, 12:48

Datum: 31.01.1999 Ort: Wünschendorf [info] Land: Thüringen
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Geschichte
geschrieben von: Yannick S. (812) am: 17.01.22, 23:00
Ein über viele Jahre hinweg beliebtes Motiv in der Oberpfalz war der Verladebunker des Schotterwerks Pechbrunn. Doch wurde die Abbaulizenz des Schotterwerkes nicht verlängert, sodass am 07.07.2020 der allerletzte beladene Schotterzug Pechbrunn verlassen hat. Seitdem sind die Gleisanlagen rund um die Verladeanlage verwaist. Erstaunlich schnell hat man nun Tabula rasa gemacht, denn seit einigen Tagen wird der Verladebunker abgerissen, sodass dieses Motiv ein für alle mal Geschichte ist. Ebenfalls zeitnah Geschichte werden die Züge des Alex hier sein, am 22.12.2021 war aber alles noch beim Alten; zumindest auf den ersten Blick, denn die Abrissbagger waren bereits außerhalb des Bildausschnittes dabei ein Nebengebäude platt zu machen.

Datum: 22.12.2021 Ort: Pechbrunn [info] Land: Bayern
BR: 223,253 (alle Eurorunner-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DLB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Dienstfahrt vorbei am bayerischen Kubus
geschrieben von: Christian Bartels (292) am: 17.01.22, 13:55
Kurz vor 10 Uhr am 7.4.2020 biegt ein gemischtes Doppel aus "langem" und "kurzem" Lint mit 622 549 an der Spitze um die Ecke und durcheilt wenige Momente später als Dienstfahrt - vermutlich Personalschulung - den Bahnhof von Rückersdorf in Mittelfranken. Robust und trutzig steht dort das Empfangsgebäude, das in typischer Kubusbauweise errichtet wurde, wie so viele andere Bahnhöge an der KBS 860 auch.
Das Bild entstand von der Fußgängerüberführung aus am ausgestreckten Arm, um über die Bahnsteigbeleuchtung im Vordergrund zu kommen.
Zum Glück stand Anfang April die Sonne schon hoch genug, die Bäume hingegen waren noch laublos und haben so austreichend vollständig sonnige Stellen auf den Bahnhofsgleisen ermöglicht.

Datum: 07.04.2020 Ort: Rückersdorf [info] Land: Bayern
BR: 622 (Alstom LINT 54) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Endstation Dürkopp Tor 6
geschrieben von: Hannes Ortlieb (456) am: 16.01.22, 10:52
Normalerweise liegen die Endstationen im Bielefelder Stadtbahnnetz weit außerhalb des Zentrums, da Durchmesserlinien angeboten werden. Durch ein Ungleichgewicht an Außenästen und da es anscheinend keinen Grund, einen Ast mit zwei Linien zu bedienen, existiert in der Innenstadt die Endhaltestelle Dürkopp Tor 6, die aus einem simplen Stumpfgleis mit Bahnsteig und unmittelbar davor liegender Weiche besteht. Zum Zeitpunkt der Aufnahme endete dort noch die Linie 4 vom Lohmannshof kommend, zum 1.8. wurde ein Tausch der Linienäste von 3 und 4 durchgeführt, seither endet dort die Linie 3 aus Babenhausen Süd. Grund war, dass nach einem Ausbau der Strecke nach Stieghorst dort auch reine Hochflurfahrzeuge verkehren können, so dass die neueren Vamos dort hauptsächlich zum Einsatz kommen sollen, deren Revier bisher v.a. die Linie 4 war. Die Realität schaut derweil doch öfters anders aus.

Am 31.3.21 war der Vamos-Einsatz auf der 4 jedoch stabil und so fuhr der Kurs mit Wagen 5003 führend im besten Abendlicht an der Endstation ab gen Lohmannshof.

Datum: 31.03.2021 Ort: Bielefeld - Dürkopp Tor 6 [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: MoBiel
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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An der nördichen Ausfahrt von Schleusingen
geschrieben von: Der Rollbahner (214) am: 16.01.22, 12:45
Nach der südlichen möchte ich auch gern die nördliche Ausfahrt des Bahnhofes Schleusingen zeigen, wo während meines Besuches gerade 228 748-0 rangierte.

Scan vom Fuji KB-Dia

Zuletzt bearbeitet am 16.01.22, 19:21

Datum: 21.04.1997 Ort: Schleusingen [info] Land: Thüringen
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Ein markanter Bahnhof
geschrieben von: Andreas Burow (323) am: 16.01.22, 16:58
In der Galerie bislang nicht vertreten ist das markante Empfangsgebäude von Klein-Umstadt. Zwar ist der ehemalige Bahnhof heute nur noch ein Haltepunkt ohne Nebengleise, der gut gepflegte Sandsteinbau erinnert mit seinen interessanten Details jedoch noch immer an bessere Eisenbahn-Zeiten. Im winterlichen Abendlicht passiert hier ein zweiteiliger Itino mit der Zugnummer VIA 25144 die Bahnanlagen ohne Halt.

BM: der graue Schaltkasten auf dem Bahnsteig wurde digital ein wenig gesäubert.


Scan vom KB-Dia, Fuji Provia 100F

Datum: 14.02.2021 Ort: Klein-Umstadt [info] Land: Hessen
BR: 615 (Bombardier Itino) Fahrzeugeinsteller: VIAS
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Anfang Januar 2002 gab es viel Schnee...
geschrieben von: Hans-Jürgen Warg (1025) am: 16.01.22, 07:59
...und das nicht nur in den Bergen, nein bis ins Flachland herunter hatte Frau Holle
für eine ordentliche Schneedecke gesorgt. Im oberen Bahnhof von Wittgensdorf, der
damals noch seine hölzerne Bahnsteigüberdachung besaß, erwartete ich den Kohlezug
KC 64247 von Profen nach Chemnitz-Küchwald, Zugloks waren 232 531 und 232 403.

Zuletzt bearbeitet am 16.01.22, 08:00

Datum: 05.01.2002 Ort: Wittgensdorf [info] Land: Sachsen
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Mit einer Bundesbahn-V 100 nach Schleusingen
geschrieben von: Der Rollbahner (214) am: 15.01.22, 10:13
Bald nach der Wiedervereinigung wurden die Steilstreckenlokomotiven der ehemaligen Deutschen Bundesbahn auch am und hinauf zum Rennsteig im Thüringer Wald eingesetzt.

Das Foto zeigt, wie eine Regionalbahn aus Themar gegen 15:10 Uhr von 213 335 in den Bahnhof von Schleusingen geschoben wird.

Bild vom Fuji KB-Dia

Manipulation: Am rechten Bildrand waren knapp über dem Horizont „abgeschnittene“ Lampenteile sichtbar, bevor sie digital gelöscht wurden.

Datum: 21.04.1997 Ort: Schleusingen [info] Land: Thüringen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Nur der Mann im Mond schaut zu
geschrieben von: Leon (869) am: 15.01.22, 11:05
...muss er auch, denn alle anderen machen Bilder..;-) Wie so häufig endete eine Fototour zu den Altbau-Elloks im Raum Leipzig zur Nachwendezeit an der Muldebrücke in Wurzen. Das Eisenschwein von Dresden war schon lange durch und wäre an dieser Stelle nicht umsetzbar gewesen, aber dennoch haben wir den Tag an den Muldeauen ausklingen lassen und auf alles draufgehauen, was über die Brücke polterte. Diesmal ist es kein Holzroller, welcher begeistert, sondern eher die Lady mit ihrer Garnitur aus rehbraunen Doppelstock-Einzelwagen, welche auf der Linie B des Leipziger Stadtschnellbahnverkehrs zwischen Wurzen und Leipzig Hbf. im Einsatz war. Hier wurde die Keksstadt Wurzen etwa stündlich mit Leipzig verbunden, verdichtet um einen weiteren Takt ab Borsdorf mit Zügen von Trebsen.
Natürlich kam an dem Tag auch ein Holzroller, aber statt einer Garnitur von Flachwagen habe ich dann doch dem Doppelstockzug den Vortritt gelassen.

Scan vom Fuji Kleinbilddia

Datum: 18.03.1990 Ort: Wurzen [info] Land: Sachsen
BR: 143 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Die Talquerung von Epfenhofen
geschrieben von: mavo (190) am: 13.01.22, 16:56
Ein Meisterwerk der Brückenbaukunst ist sicherlich das von 1888-1890 erbaute Viadukt bei Epfenhofen, welches auch als "Talquerung" bezeichnet wird.
Die bei Krupp in Essen gebaute Brücke wurde in Segmenten nach Epfenhofen transportiert und vor Ort zusammengebaut.
Im Sommer 2021 befährt sie ein Museumszug der Sauschwänzlebahn der von der Lok 052 988 gezogen wurde.

Zuletzt bearbeitet am 19.01.22, 09:29

Datum: 13.08.2021 Ort: Epfenhofen [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Sauschwänzlebahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Abfahrt in Albrechtshof
geschrieben von: Leon (869) am: 14.01.22, 20:49
Kommen wir noch einmal zurück zum Bahnhof Albrechtshof, dem Endpunkt der damaligen KBS 134 von Nauen. Dieser Bahnhof wurde in der Galerie mit diesem Bild [www.drehscheibe-online.de] erstmals vorgestellt.
Wir sehen erneut einen Doppelstock-Gliederzug, welcher soeben mit seiner 242 161 als P 11322 den Bahnhof Albrechtshof in Richtung Falkensee verlässt, um nach Nauen zu gelangen. Damals fuhren die Wendezüge ab Albrechtshof entweder bis Nauen, oder sie stellten mit einem Laufweg über Falkenhagen nach Birkenwerder einen Anschluss zum Außenring her.

Grundsätzlich wurde –wie auch in dieser Aufnahme- in Albrechtshof der nördliche Bahnsteig genutzt. Nur wenn dieser belegt war oder aber eine nicht wendezugfähige Garnitur eingesetzt wurde, diente das südliche Gleis zur Lokumfahrung.
Wendezuggarnituren mit Doppelstockwagen wurden auf dieser Strecke nur bis zum Anfang der 90er Jahre eingesetzt. Der Verkehrsrückgang auf der Schiene sorgte später dafür, dass eine Ferkeltaxe für das Reisendenaufkommen völlig ausreichte. Im Zuge des Ausbaues der Berlin-Hamburger Bahn verschwand Mitte der 90er Jahre der Fahrdraht, und vorübergehend übernahm die Dieseltraktion die Verkehre zwischen Nauen, Falkenhagen und Falkensee.

Warum in Albrechtshof bei völlig gerader Strecke aus der ehemaligen Berliner Richtung ein derart hohes Formsignal installiert wurde, wird mir ein Rätsel bleiben.

Scan vom Fuji Kleinbilddia

Datum: 03.10.1990 Ort: Albrechtshof [info] Land: Brandenburg
BR: 109,142,171 (alle Holzroller) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Nachts im City-Tunnel
geschrieben von: 245 017-9 (98) am: 14.01.22, 15:10
Jedes Jahr steht mindestens ein Mal auf jeder DB-Strecke eine Fahrt mit Messzug an. Für diese Fahrten werden verschiedene Fahrzeuge von DB Netz eingesetzt. Für Strecken mit niedriger Höchstgeschwindigkeit ist in Hanau der Zug 725/726 002 beheimatet. Es handelt sich um den Motorwagen 725 002, welcher 1974 aus 798 676 umgebaut wurde sowie um den Messwagen 726 002, welcher dafür neu gebaut wurde. Die Einheit ist seit 2019 die letzte aktive Schienenbuseinheit bei den Messzügen. Sie erhielt im Jahr 2017 eine Neulackierung und befindet sich seitdem entsprechend äußerlich in einem Top-Zustand. Seit nunmehr 48 Jahren fährt dieser Zug jedes Jahr über sämtliche Strecken mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 90km/h. Doch damit ist zum 19.01.2022 Schluss, hat das Gespann doch an diesem Tag Fristablauf und bekommt von DB Netz keine weitere Revision.

Zu den Einsatzstrecken zählt bisweilen neben Dieselstrecken auch der Frankfurter S-Bahn Tunnel. So kam es in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar 2022 wieder zu Messfahrten auf der Strecke, wo man faktisch nur die Baureihen 423 und 430 sieht. Geplant waren die Fahrten ein letztes Mal mit dem Schienenbus! Komme was wolle, die Nacht wird nicht geschlafen. Nachdem bereits vier Bilder im Kasten waren ging es für die Einheit ein letztes Mal von Frankfurt Hbf (Tief) durch den Tunnel bis nach Hanau in den Feierabend. Dank äußerst kooperativem Tf (Beste Grüße an dieser Stelle an das komplette Zugpersonal!) wurde kurz fotogen angehalten, bevor der Sound des Schienenbusses den Tunnel ein letztes Mal atemberaubend beschallte.

Datum: 13.01.2022 Ort: Frankfurt-Ostend [info] Land: Hessen
BR: 724,725,726 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Einzelwagenverkehr nach Versmold
geschrieben von: Hannes Ortlieb (456) am: 13.01.22, 20:16
NE-Bahnen müssen sich ja öfters den Vorwurf anhören, nur die Rosinen des Ganzzugverkehrs herauszupicken. Hinter manch modernem Namen steckt dann aber doch eine traditionsreiche Gesellschaft wie im Falle des EVU Captrain Deutschland CargoWest GmbH die Teutoburger Wald-Eisenbahn, die heute noch als Infrastrukturgesellschaft aktiv ist. Der Betrieb auf der Stammstrecke ist leider recht überschaubar, aber doch noch vorhanden und auch alte TWE-Loks dürfen sich hier noch ihr Brot verdienen. So macht sich gleich die V100PA V132 mit der dreimal wöchentlich verkehrenden Übergabe nach Versmold zum Kronkorkenhersteller Brüninghaus auf den Weg, gerade so haben die ersten Sonnenstrahlen das Bahnhofsgelände von Gütersloh Nord erreicht. Typischerweise ist der Bahnhof gut gefüllt mit Rungenwagen, auf denen Stahlprodukte auf den Weitertransport warten, teils in Direktzügen bis nach Frankreich.

Zuletzt bearbeitet am 17.01.22, 20:22

Datum: 31.03.2021 Ort: Gütersloh Nord [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Captrain
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Die Enttäuschung
geschrieben von: Leon (869) am: 13.01.22, 19:34
Mann, was waren wir damals stinkig! Auf der Jagd nach Altbau-Elloks wollten wir unbedingt das bereits damals recht bekannte Motiv in Leipzig-Möckern mit dem mittäglichen Personenzug von Leipzig nach Großkorbetha (oder Weißenfels?) umsetzen. Planmäßig eine Aufgabe für eine 244. Was kommt um die Ecke? Ein Holzroller..! Pffft :-(
Ja, damit musste man leben, dass in dem nur wenige Tage umfassenden Umlaufplan der 244 immer wieder mal modernes Zeug eingesetzt wurde. Wenigstens war an dem Tag eine weitere 244-Leistung ab dem Bayerischen Bahnhof zu Leipzig stabil. Ferner gingen einige Eisenschweine ins Netz.

Und heute? Heute ist man froh über eine Reichsbahn-211 mit Bghw-Garnitur vor ansprechender Kulisse!;-)

Dieses Motiv ist bereits mit diesem Bild [www.drehscheibe-online.de] in der Galerie enthalten – wobei auf den enorm hohen Unterhaltungswert des sich diesem Bild anschließenden Threads hingewiesen werden soll…;-)

Scan vom Fuji Kleinbilddia

Datum: 04.02.1989 Ort: Leipzig Möckern [info] Land: Sachsen
BR: 109,142,171 (alle Holzroller) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Der letzte (2)
geschrieben von: Der Bimmelbahner (197) am: 12.01.22, 14:59
Hláska Strojírna unweit Slaný ist die letzte mit Personal besetzte Zugfolgestelle an einer tschechischen Dieselpiste. Ich hatte das Konglomerat "prähistorischer" Eisenbahninfrastruktur schon einmal in der Hochsommerversion mit dem Heckeneillzug präsentiert, möchte nun aber noch einmal die Herbstvariante mit der bekannten Sonderbüchse nachreichen. 809 281 passiert grüßend und gegrüßt werdend mit Os 9714 (Kralupy nad Vltavou - Louny) das schmucke Stück Erde. (Das Signal war noch nie gerade. Der Blick von der Leiter leicht nach unten, verstärkt den Eindruck aber noch.)




Datum: 09.10.2021 Ort: Slaný [info] Land: Europa: Tschechien
BR: CZ-810 Fahrzeugeinsteller: CD
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Doppeltelegraphenmasten an der KBS 175
geschrieben von: Der Rollbahner (214) am: 11.01.22, 18:14
Am Morgen nach einer eiskalten Nacht ist RB 5309 aus Bützow auf der KBS 175 zwischen Teterow und Malchin bei Remplin unterwegs.

Scan vom Fuji KB-Dia

Zweiter Versuch: Fahrzeug nachgeschärft; Strauchwerk vor dem (in Fahrtrichtung) linken Puffer entfernt.

Datum: 21.01.1996 Ort: Remplin [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 628 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Der Zwickauer Hauptbahnhof...
geschrieben von: Hans-Jürgen Warg (1025) am: 12.01.22, 07:22
...hat sich bis heute weitgehend sein "Reichsbahnflair" erhalten. Dazu gehören auch
die Formsignale die bis jetzt zuverlässig ihren Dienst tun. Anfang 1996 war dies alles
noch eine Selbstverständlichkeit, nicht aber das die Regionalbahn 5611 nach Plauen
an diesem Tag auch einen ehemaligen Städteexpresswagen mitführte. Bei herrlichstem
Winterwetter beschleunigt 232 085 den Zug aus dem Bahnhof heraus.
(Scan vom 4,5x6 Dia)

Zuletzt bearbeitet am 12.01.22, 19:28

Datum: 06.01.1996 Ort: Zwickau [info] Land: Sachsen
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Ein Doppelstock-Gliederzug von 1970
geschrieben von: Leon (869) am: 11.01.22, 11:04
Bleiben wir noch einen Moment beim Wendezugverkehr auf der ehemaligen KBS 134 nach Albrechtshof. Dieser Verkehr wurde mit diesem Bild [www.drehscheibe-online.de] vorgestellt, und wir sehen erneut eine Doppelstock-Gliederzuggarnitur, die von einem Holzroller soeben aus dem Bahnhof Falkensee nach Albrechtshof geschoben wird. Diese fünfteiligen Gliederzüge aus dem Jahr 1970 sind Weiterentwicklungen des erstmals im Jahr 1957 gebauten Typs, welche sowohl mit als auch ohne Wendezugeinrichtung für die Ballungsräume zwischen Leipzig und Halle, für die Stadtschnellbahnen in Dresden und Magdeburg sowie für den Sputnik-Verkehr auf dem Berliner Außenring beschafft wurden. Insgesamt wurden 31 Gliederzüge dieses Typs geliefert; ihr Einsatz endete Mitte der 90er Jahre. Im Vergleich zu den Wagen von 1957 lag der Fensterbereich im Oberstock vollständig in der Dachschräge.

Der Bahnhof von Falkensee ist heute nicht mehr wiederzuerkennen. Das hübsche Stellwerk ist genauso dem Ausbau der Strecke von Berlin nach Hamburg zum Opfer gefallen wie alle weiteren im Bild sichtbaren Bahnanlagen.
Zum BIld: man kann es zerren, wie man will: das linke Gleis bleibt nur angerissen...:-(

Scan vom Fuji Kleinbilddia

Datum: 03.10.1990 Ort: Falkensee [info] Land: Brandenburg
BR: Steuerwagen (außer von Triebwagen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 16 Punkte

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Endstation Albrechtshof
geschrieben von: Leon (869) am: 10.01.22, 14:05
Endstation Albrechtshof - diesen Ort dürften außerhalb des Berlin-Brandenburger Dunstkreises nur die wenigsten unter uns kennen. Hierhinter verbirgt sich ein Ortsteil von Falkensee, welcher heute zu Berlin gehört. Urspünglich verlief durch Albrechtshof die Berlin-Hamburger Bahn. Später wurde ein Vorortverkehr nach Nauen eingerichtet. Nach dem Krieg wurde von der Gemeinde Falkensee die Anbindung an das Berliner S-Bahn-Netz gewünscht. Diesem Wunsch wurde entsprochen, und im Sommer 1951 konnte der elektrische S-Bahn-Betrieb über Berlin-Spandau West hinaus über Albrechtshof nach Falkensee aufgenomen werden werden - jedoch nur auf dem nördlichen Gleis; das südliche fiel den Reparationsleistungen zum Opfer. Diese Situation bestand bis zum Mauerbau im August 1961: der Verkehr zwischen Spandau West und Albrechtshof wurde unterbrochen, und für eine kurze Zeit bestand ein Inselbetrieb zwischen Albrechtshof und Falkensee. Nach wenigen Monaten wurde dieser Inselbetrieb eingestellt, und die Vorortzüge von Nauen endeten in Albrechtshof. Anfang der 80er Jahre wurde die Strecke bis Albrechtshof eneut elektrifiziert, aber von "oben". Zum Einsatz kamen Wendezüge, welche jedoch in erster Linie zum Bahnhof Falkenhagen geleitet wurden, um dort den Anschluss an den Verkehr auf dem Berliner Außenring herzustellen (Stichwort: "Sputnik-Züge"). Einige Züge wurden bis Birkenwerder geführt, und es gab durchgehende Züge von Albrechtshof mit einer nördlichen Stadtumrundung bis Berlin-Lichtenberg. Dementsprechend "bunt" war das Zugangebot.
Die Züge Richtung Falkenhagen wurden meist aus Doppelstockeinheiten gebildet, wobei bis in die Nachwendejahre hinein sogar noch fünfteilige Doppelstock-Gliederzüge eingesetzt wurden, bespannt mit Holzrollern der Baureihen 211 und 242.
Einen derartigen Zug sehen wir hier am 1. Tag der Deutschen Einheit. Es war ein wunderschöner Herbsttag, welcher seinem Namen alle Ehre machte, denn meine Aufzeichnungen verraten, dass ich mich an diesem Tag ausschließlich um die Schienenverbindungen zwischen Berlin und dem westlichen Umland gekümmert habe - und mir auch erstmals diesen urigen Wendezugbetrieb mit seinen Holzrollern zu Gemüte gefürt habe. Dass es bei den grünen Doppelstockzügen mehrere Varianten gab, war mir bis dahin völlig unbekannt - und heute stolpert man über so mache Zuggarnitur, die einem damals gar nicht so bewusst gewesen ist.
Grüne Doppelstock-Gliederzüge kannte ich nach der Wende nur auf dem S-Bahn-Vorläuferverkehr von Berlin-Wannsee nach Potsdam oder Nauen nach Berlin-Charlottenburg. Nach wenigen Jahren waren diese Wagen Geschichte.
Am 03.10.1990 sehen wir hier im Bahnhof Albrechtshof die 242 159 mit ihrer herrlichen Garnitur zur Abfahrt bereit stehen. Formsignale sichern die Ausfahrt, und kurz hinter dem Bahnhof geht es auf eingleisiger Strecke Richtung Westen.
P.S. die hohen Bahnsteige mit einer Oberkante von 96 cm lassen sich auf den ehemaligen S-Bahnverkehr nach Falkensee zurückführen.

Datum: 03.10.1990 Ort: Albrechtshof [info] Land: Berlin
BR: 109,142,171 (alle Holzroller) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Kummersdorf Gut
geschrieben von: Leon (869) am: 09.01.22, 12:36
Mit dieser Aufnahme aus Kummersdorf Gut möchte ich die Vorstellung der Kaiserlich Preußischen Militär- Eisenbahn abschließen. Es zeigt die 112 599, welche wir bereits an diesem Tag in Rehagen-Klausdorf [www.drehscheibe-online.de] gesehen haben. In Kummersdorf befand sich der ehemalige Artillerie-Schießplatz, welcher später sowohl im Dritten Reich als auch in der Zeit danach für die sowjetischen Truppen eine Rolle als Militärstandort spielte. Der Zug passiert am 19.01.91 das abgesperrte Militärgelände, und obwohl im Hintergrund eine weitere V 100 mit einigen Güterwagen beschäftigt ist, ist der Bahnhof Kummersdorf Gut durchgeschaltet.
Und heute seufzt man über die Fehler, die man damals gemacht hat: um die weitere V 100 mit ihrem Güterzug hat man sich damals nicht weiter gekümmert. Hier hieß es nur: Russenkaserne - anschleichen, Bild machen, und weg! Ob die Russen sich 1991 für einen einsamen Eisenbahnfotografen überhaupt interessiert hätten...?

Scan vom Fuji Kleinbilddia

Datum: 19.01.1991 Ort: Kummersdorf Gut [info] Land: Brandenburg
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Doppeltelegraphenmasten bei Herrensee
geschrieben von: Der Rollbahner (214) am: 09.01.22, 17:01
Auf ihrem Weg von Küstrin-Kietz in die deutsche Hauptstadt passiert RB 5818 mit 219 018 nahe des Haltepunktes Herrensee ein Birkenwäldchen.

Scan vom Fuji Sensia KB-Dia

Datum: 26.01.2002 Ort: Rehfelde-Herrensee [info] Land: Brandenburg
BR: 219,229 (alle U-Boote) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Die Brücken von Québec
geschrieben von: claus_pusch (295) am: 08.01.22, 22:55
Da bei mir witterungsbedingt im Moment keine neuen Fotos entstehen, möchte ich hier ein Bild aus den Tiefen meines Digital-Archivs vorschlagen, das ich schon lange auf der To-do-Liste hatte. Es entstand 2013 und zeigt VIA Rail-Zug 23 Québec-Montréal, geführt von "Genesis" 908, kurz nach dem Überqueren des Sankt-Lorenz-Stroms zwischen Sainte-Foi und Charny etwas südlich der Stadt Québec. Hinter dem Zug erhebt sich die 1970 fertiggestellte, 1 km lange Pierre-Laporte-Brücke, die die Autobahn 73 über den Fluss trägt. Die eisenbahnkundlich interessantere Infrastruktur ist aber natürlich der "Pont de Québec", den der Zug gerade verlässt, auch wenn diese historische Brücke aus dieser Perspektive weniger beeindruckend wirkt.
Dieses Bauwerk entstand zwischen 1900 und 1917 als einzige Eisenbahnbrücke über den Sankt-Lorenz-Fluss nördlich von Montréal. Der Ortsname "Québec" stammt aus der örtlichen Algonkin-Sprache und bedeutet "der Ort, wo sich der Fluss verengt", und dies gilt im Besonderen für diese Stelle bei Sainte-Foi, die sich für den Brückenbau anbot. Dieser stand allerdings unter keinem guten Stern; 1907 und 1916 kam es zu tragischen Einstürzen bereits fertiggestellter Brückenteile, insgesamt waren 89 Tote zu beklagen. Ursprünglich trug die Brücke zwei Bahngleise und seitlich davon Fußwege; 1929 wurde eine erste Fahrbahn für Straßenfahrzeuge zwischen den Gleisen angelegt. Heute ist nurmehr ein Gleis übrig geblieben, das hauptsächlich von den VIA-Reisezügen blank gerieben wird. Seit 1995 steht das Bauwerk als Nationaldenkmal unter Schutz; es gehörte bisher der Bahngesellschaft Canadian National/Canadien National (CN), die sich auch um den Unterhalt kümmern musste, soll nun aber vom kanadischen Bundesstaat übernommen werden. Angesichts ihrer technischen und historischen Bedeutung ist die Geschichte dieser Brücke in der Fachliteratur bestens aufgearbeitet, insbesondere in den 2001 erschienenen Büchern "The Bridge at Québec" von William D. Middleton und "Le Pont de Québec" von Michel L'Hébreux; letzteres kann man bei Google Books online lesen.

Ich bin mir bewusst, dass das Foto (mindestens) zwei Schwachpunkte aufweist: zum Einen sieht man viel Autoverkehr. Um diesen ohne Retusche zu reduzieren, müsste man sich an einem Sonntagmorgen an dieser Stelle einfinden, aber dazu hatte ich leider nie die Möglichkeit. Zum Anderen stören die Schranken an der Einfahrt im Vordergrund (die sich senken, falls beide Fahrspuren für den Nord-Süd-Verkehr freigegeben werden), besonders die rechte. Diese mit Photoshop eliminieren zu wollen hätte aber zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Daher habe ich es beim Wegstempeln einer Straßenlaterne, die der Lokfront etwas zu sehr auf die Pelle gerückt ist, belassen. Die EXIF-Zeit war nicht auf Kanada eingestellt, das Bild entstand morgens.

Datum: 28.05.2013 Ort: Saint-Nicolas, Québec, Kanada Land: Übersee: Nordamerika
BR: CA-GE P42DC Fahrzeugeinsteller: VIA
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Mehr Blockstelle als Bahnhof
geschrieben von: joni2171 (71) am: 07.01.22, 19:06
Der Bahnhof von Reuden an der Bahnstrecke von Leipzig nach Zeitz hat seine Bedeutung als solcher längst verloren. Personenzüge halten bereits seit über 10 Jahren nicht mehr hier und auch für den Güterverkehr ist der Bahnhof nicht mehr relevant. Betrieblich gesehen ist es zwar noch ein Bahnhof, aber rangiert oder das Gleis gewechselt wird hier im Normalfall nicht.
Unbeirrt davon zieht DB 233 636 einen gemischten Güterzug nach Zeitz an den südlichen Wartezeichen des Bahnhofs vorbei und wird bereits in wenigen Minuten Zeitz erreichen.

Datum: 06.01.2022 Ort: Reuden [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Der Fünf-Minuten-Zug
geschrieben von: Leon (869) am: 07.01.22, 06:57
Willkommen auf der wohl kürzesten Strecke Deutschlands mit eigener KBS-Nummer! Die Rede ist von der ehemaligen KBS 118 von Blankenfelde nach Mahlow. Die Strecke war nur 1 x lang hinfallen lang und verband zwei Bahnhöfe: nämlich Mahlow und Blankenfelde, ohne Zwischenhalt.
Doch was steckte hinter dieser Bonsai-Verbindung? Nun, Mahlow war vor dem Mauerbau S-Bahnstation der S-Bahn nach Rangsdorf, im Süden von Berlin. Durch den Bau der Bauer wurde die Verbindung 1961 unterbrochen. Zunächst wurden Züge von Wünsdorf kommend über Rangsdorf nach Norden bis Mahlow verlängert, jedoch später hinter Blankenfelde auf den südlichen Berliner Außenring Richtung Schönefeld geführt. Zur Anbindung von Mahlow wurde auf der Trasse der ehemaligen S-Bahn eine Dieselstrecke nach Mahlow eingerichtet, nur wenige Kilometer lang. Anfangs verkehrten auf dieser Strecke V 15 mit Triebwagen-Beiwagen, später Ferkeltaxen. Die Fahrtzeit betrug fünf Minuten.
Ein derartiges Exemplar sehen wir hier, wie es am 19.01.1991 den Bahnübergang der Trebbiner Straße in Mahlow passiert.

Die Stelle heute: nach der Wende wurde Anfang den 90er der S-Bahn-Verkehr von Blankenfelde Richtung Hauptstadt wieder aufgenommen. Die Ferkeltaxe fuhr letztmalig am 16.09.91. Heute verkehrt hier die S 2 im 20-Minuten-Takt. Der Bahnübergang ist noch vorhanden, aber die Szene vom Januar 1991 ist nicht mehr wiederzuerkennen.

Scan vom Fuji Kleinbilddia

Datum: 19.01.1991 Ort: Mahlow [info] Land: Brandenburg
BR: 772 (alle Schienenbusse Bauart Reichsbahn) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Der letzte Herbst in der Idylle
geschrieben von: km 106,5 (246) am: 07.01.22, 00:37
Die Tage der Formsignal-Romantik in Neustadt neigen sich leider dem Ende zu.
Im Frühjahr/Sommer 2022 soll ein Bau-ESTW die altgediente Technik im Güterbahnhof ablösen,
da mit der Sperrung der Vogelfluglinie auch das Stellwerk Pf in Puttgarden außer Betrieb geht.
Diese steuert bis dato auch die Bahnhöfe südlich von Neustadt die aber noch angefahren werden.
Im Oktober sind die beiden Stellwerk aber noch in Betrieb und so passieren 648 341 und 350 das südliche Einfahrsignal der Neustäder Güterbahnhofes

Datum: 23.10.2021 Ort: Neustadt in Holstein [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 648 (LHB/Alstom LINT 41) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Heimersheim
geschrieben von: Philosoph (522) am: 06.01.22, 10:50
Der ehemalige Bahnhof und heutige Haltepunkt Heimersheim besaß bis zum Hochwasser im Jahr 2021 für mich eines der schönsten Empfangsgebäude der Ahrtalbahn. Aber nicht nur das Empfangsgebäude sondern der ebenfalls nahezu im Originalzustand erhaltene Güterschuppen ist sehenswert. Etwas irritiert bin ich über den (vermeintlichen) Lokschuppen im Vordergrund. Mehr als drei Gleise hat der Bahnhof Heimersheim wohl nie gehabt. Zwar gab es im Bereich zwischen Heimersheim und Ahrweiler einst zahlreiche Anschließer, aber als Standort für eine Bahnhofslok hätten sich wohl eher die Bahnhöfe Neuenahr oder Ahrweiler angeboten. Vielleicht kann ja jemand etwas dazu beitragen. 620 531 verlässt den Haltepunkt nach kurzem Halt in Richtung Ahrbrück.

Und heute? Nach dem Hochwasser war hier ein Trümmerfeld. Einzig das EG hat zum Glück standgehalten. Gleise, Bahnsteig und Fußgängerbrücke wurden weggespült. Mittlerweile wurde das rechte Gleis nebst Notbahnsteig wieder aufgebaut.

Datum: 10.09.2016 Ort: Heimersheim [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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"lost places" in den Wäldern
geschrieben von: jutei (579) am: 05.01.22, 20:33
rings um Pstraze (Strans) sind häufig Ziel diverser Fotografen, welche sehr gekonnt verlassene Plätze in ganz Europa ablichten - SU46-047 hat als Bestimmungsort aber durchaus noch aktive Geländeareale mit Laderampen des ehemaligen kaiserlichen Übungsplatzes zwischen Swietoszow (Neuhammer) am Queis & Lesznogorne (Ober Leschen) am Bobr zum Ziel.


[de.wikibrief.org]

[polenjournal.de]

[www.opencaching.de]

[www.flickr.com]

[www.ebay.de]

Datum: 05.06.2018 Ort: Malomice Bf Mallmitz [info] Land: Europa: Polen
BR: PL-SU-46 Fahrzeugeinsteller: PKP
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Zugvögel
geschrieben von: Julian en voyage (419) am: 05.01.22, 20:43
Zugvogel, der: Vogelart, deren Habitat sich regelmäßig in oder unmittelbar an Gleisanlagen befindet. Ideale klimatische Bedingungen für ihre Brutgebiete herrschen insbesondere über Schotter, Schienen oder Weichenstraßen. Nur selten verlassen sie ihr angestammtes Territorium, denn wohl fühlen sie sich nur dort, wo es Züge gibt.

So findet man es in jedem guten Lexikon. Na ja, oder so ähnlich... Irgendwie ;)

Auch wenn vielleicht doch alles ganz anders ist mit den Zugvögeln, hat auf dem Schornstein des Empfangsgebäudes von Sarralbe tatsächlich ein Storchenpaar sein Nest errichtet und kehrt Jahr für Jahr wieder dorthin zurück. Gemeinsam mit zahlreichen Artgenossen, die sich hier im äußersten Zipfel Lothringens angesiedelt haben. Ob am Bahnhof, auf Wohnhäusern, Strommasten, Straßenlaternen oder dem Kirchturm. Obwohl der Weißstorch doch eigentlich nur im benachbarten Elsass der inoffizielle Wappenvogel ist, scheint es ihnen auch im Département Moselle bestens zu gefallen. Die Homepage der Stadt beinhaltet sogar eine entsprechende Webcam [www.sarralbe.fr] Beim Schreiben dieser Zeilen war dort erstaunlicherweise "jemand zu Hause" ;) - Ich dachte bislang, Störche würden im Winter in den Süden fliegen...

Wenn man ein bisschen Glück hat, lassen sich die Tiere auch gemeinsam mit einem Zug einfangen. So am Morgen des 29. März 2021, als die BB 60115 gemeinsam mit einer Schwesterlok eine Leine Kesselwagen zum Ineos-Chemiewerk gebracht hat und nun vor dem beheizten Personalwarteraum im Erdgeschoss des Empfangsgebäudes, am Bahnsteig der ehemaligen direkten Strecke aus Sarreguemines, auf die Rückfahrt als FRET 431018 (Sarralbe - Woippy) wartet. Wenig später werden sich die Loks, wie so oft auch an diesem Tag ohne Last, über die abzweigende Weiche in Bewegung setzen und nach einem sofortigen Richtungswechsel den Rangierbahnhof vor den Toren von Metz ansteuern.

Das Schwellenkreuz im Vordergrund hingegen macht deutlich, dass es in diese Richtung nicht mehr weiter geht. Es handelt sich um die Reste der Strecke nach Bénestroff und von dort aus weiter über Château-Salins nach Champigneulles (Nancy), die im Abschnitt Sarralbe - Bénestroff im Jahr 1970 ihren Personenverkehr verloren hat. Bis Anfang des neuen Jahrtausends wurde noch ein kleines Reststück zum Gleisanschluss Sécométal/Secofab in Rech im Güterverkehr befahren, doch auch das ist inzwischen längst passé. Einziger verbliebener Güterkunde im einstigen Linienkreuz von Sarralbe ist heute Ineos (ehemals Solvay).

Architektonisch ist auch das Bahnhofsgebäude selbst interessant. Errichtet wurde es in nämlich in zwei Etappen. Die vom Betrachter aus gesehen vorderen Gebäudeteile mit dem Dachfirst parallel zur Gleisachse sind einer der "belgischen" Bahnhofsbauten, wie sie in Lothringen an einigen wenigen Bahnlinien realisiert wurden, deren Bau infolge der Weigerung der Compagnie de l'Est zur Nutzung der ihr zuvor erteilten Konzessionen an die Chemins de fer de l’État belge übertragen wurde. Da Belgien im deutsch-französischen Krieg 1870/71 neutral war, konnten die unter deren Ägide begonnenen Strecken samt Bahnbauten auch unter deutscher Verwaltung fertiggestellt werden. 1877/78 ergänzten die nunmehrigen Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen (EL) das Ensemble um einen größeren Sandsteinbau inklusive eines repräsentativen Turms (im Bild links), der seitdem der höchste Teil des Gebäudes ist und sogar das Storchennest überragt. ;)

(Mehr zu den Bahnhofsbauten im Elsass und dem lothringischen Département Moselle findet sich im neuen EK-Buch "Eisenbahngeschichte Elsass-Lothringen" auf S. 242 ff.)

Datum: 29.03.2021 Ort: Sarralbe [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-BB 60000 Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Sperenberg
geschrieben von: Leon (869) am: 04.01.22, 22:32
Ein weiteres wahrhaftes Monstrum an Bahnhofsgebäude entlang der KPME steht in Sperenberg. Dieser Bahnhof diente zur Mitte der neunziger Jahre als Kreuzungsbahnhof. Wir sehen, wie die 202 417 am 01.08.1995 soeben ihre Garnitur aus zwei Halberstädtern und einem Modernisierungs-Packwagen im Bahnhof von Sperenberg Richtung Jüterbog in Bewegung setzt, während im Hintergrund der Gegenzug Richtung Zossen entschwindet. Schwer zu erkennen, aber der Bahnhof war mit russischen EZMG-Signalen ausgestattet.
In der Nähe von Sperenberg lag ein zuletzt von den sojetischen Streitkräften genutzter Militärflughafen, welcher bis zu deren Abzug im Jahr 1994 eine zentrale Rolle spielte. Zwischendurch war das Gelände als Standort für den BER im Gespräch. Die Argumente verliefen querbeet über die geringe Lärmbelästigung auf Grund der Lage in einem Waldgebiet bis zu der zu großen Entfernung von der Hauptstadt oder einer Konkurrenz zum Flughafen Leipzig. Letztendlich konnte sich der Standort in Sperenberg nicht durchsetzen.

Die letzte 202 verließ den Bahnhof im Jahr 1996. Anschließend wurde bis April 1998 noch ein bescheidener Restbetrieb mit einer Ferkeltaxe aufrecht erhalten. Nach jahrelangem Verfall wurde das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude zwischenzeitlich von zwei Niederländern erworben und als Kunst- und Kulturbahnhof genutzt.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 01.08.1995 Ort: Sperenberg [info] Land: Brandenburg
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
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Verlängerung
geschrieben von: 99 741 (137) am: 04.01.22, 15:52
Ursprünlich plante die tschechische Eisenbahnverwaltung die historische Signaltechnik in Krupá im vergangenen November zu ersetzen. Aus mir nicht bekannten Gründen wurden die Modernisierungsmaßnahme allerdings verschoben - nun soll es den letzten Formsignalen der Region im Frühjahr 2022 an den Kragen gehen.

Datum: 10.10.2021 Ort: Krupá [info] Land: Europa: Tschechien
BR: CZ-854 Fahrzeugeinsteller: ČD
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Durchgeschaltet
geschrieben von: 245 017-9 (98) am: 04.01.22, 18:18
Vor fast genau fünf Jahren bestimmten die Triebwagen der Baureihe 628 den Verkehr auf den Strecken der Kurhessenbahn von Marburg aus. Gelegentlich gesellte sich ein GTW hinzu. Die Strecke der R94 (Marburg - Erndtebrück) war fast vollständig mit Formsignalen ausgestattet. Einigerorts standen auch noch Telegrafenmasten. Kurzum, im Jahr 2017 war die Welt auf der Kurhessenbahn noch in Ordnung. Eine betriebliche Besonderheit bot der Bahnhof Buchenau (Lahn). Außerhalb der wenigen Werktäglichen Zugkreuzungen war das Stellwerk nämlich unbesetzt und alle Signale des Durchgehenden Hauptgleises wurden in Stellung Hp1 verriegelt. So konnte man das Einfahrsignal Anton fast ausschließlich in der Stellung Hp1 fotografieren.

Ende Januar 2017 gab es die Kombination Schnee und Sonne und so ging es zur R94 Fotos machen. Neben den top gepflegten Ur-Kurhessenbahn 628 war auch der völlig abgeranzte 628 597 unterwegs, der natürlich an den Topmotiven vorbeikommen musste. Keine Ahnung, wo man den seinerzeit ausgegraben hat, lange war er jedenfalls nicht für die KHB unterwegs.

Alle, die sich diese betriebliche Besonderheit anschauen möchten, muss ich leider nach Mittel-Gründau vertrösten. In Buchenau strahlen seit kurzer Zeit Ks-Signale gesteuert von einem ESTW. Die Stellwerkstechnik ist also ebenso wie die Baureihe 628 gänzlich verschwunden. Auch in Sarnau befinden sich keine Formsignale mehr. Sehr schade um die mir positiv in Erinnerung bleibende Strecke...

Datum: 28.01.2017 Ort: Buchenau (Lahn) [info] Land: Hessen
BR: 628 Fahrzeugeinsteller: DB
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Schönefeld (Kr. Luckenwalde)
geschrieben von: Leon (869) am: 03.01.22, 17:07
Bleiben wir noch für ein paar Bilder auf der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn. Wie bereits berichtet, wurde diese Strecke für die Anbindung eines Artillerie-Schießplatzes bei Kummersdorf Gut errichtet und später bis nach Jüterbog verlängert. Auf dem letzteren Stück findet sich der Bahnhof Schönefeld - nicht zu verwechseln mit dem Schönefeld bei Berlin (mit Provinz-Landeplatz, auch BER genannt...) oder dem fotografischen Hotspot Leipzig-Schönefeld. Ein kleinerer Ort gleichen Namens, der aber den Zusatz "Kreis Luckenwalde" trägt. Und in diesem Schönefeld (Kr. Luckenwalde) ist am Abend des 01.08.95 die 202 255 mit ihrer Fuhre aus zwei Halberstädtern und einem Modernisierungs-Gepäckwagen zum Stehen gekommen. Gleich geht´s weiter ins nahe Jüterbog.

Es gibt Motive, die man in seinem Leben nur an einem einzigen Tag gemacht hat. Am besagten Tag führte eine nachmittägliche Fototour zu den beiden Nebenstrecken nach Jüterbog, und für zwei Züge lag der Bahnhof Schönefeld gut im Licht; man kommt direkt daran vorbei, wenn man von Kummersdorf Richtung Jüterbog die Strecke abklappert. Seitdem war ich nur ein einziges Mal dort, vor zwei Jahren. Das Gebäude steht noch, sieht fast noch so aus wie vor bald 30 Jahren. Auch die Gleise sind noch vorhanden und werden für eine Draisinenbahn von Zossen bis ins nahe Jänickendorf genutzt.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia - mit entfernter Leitung quer durchs Bild.

Datum: 01.08.1995 Ort: Schönefeld (Kr. Luckenwalde) [info] Land: Brandenburg
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
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Klassisches Ambiente in Mengen
geschrieben von: Hannes Ortlieb (456) am: 01.01.22, 18:41
Wohl inzwischen einer der wenigen Bahnhöfe in Deutschland, die sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert haben, ist der Bahnhof von Mengen an der Strecke Sigmaringen - Herbertingen - Ulm. Neben der mechanischen Sicherungstechnik sind auch noch anscheinend alle Nebengleise vorhanden und eine Spedition betreibt noch eine Ladegleis. Dazu vergleichsweise modern ist 644 043, der als RE 3222 nach Donaueschingen am Nachmittag des 20. Februars den Bahnhof in den letzten Sonnenstrahlen des Tages verlässt.

Zuletzt bearbeitet am 03.01.22, 10:21

Datum: 20.02.2021 Ort: Mengen [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 643,644 (Bombardier Talent) Fahrzeugeinsteller: DB
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Kleiner Zug vor großem Bahnhof
geschrieben von: Leon (869) am: 02.01.22, 12:18
Vom Bahnhof Rehagen-Klausdorf -gelegen an der ehemaligen Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn- wurde jüngst dieses Bild in die Galerie aufgenommen: [www.drehscheibe-online.de]. Wie berichtet, gestaltete sich das Fotografieren nach der Wende immer mit einem mulmigen Gefühl, weil sich in unmittelbarer Nähe des Standortes ein Militärgelände befand, welches von den sowjetischen Streitkräften genutzt wurde. Das Gelände wurde südlich des Bahnhofes mit einer Brücke verbunden, welche ausschließlich durch die Sowjets genutzt wurde. Nach dem offiziellen Abzug der Russen wurde dann mit mehr Schiss als Vaterlandsliebe erstmals diese Brücke betreten – um festzustellen, ob wirklich jaa alle weg sind..:-0 – und mit der Erkenntnis, dass der Blick von dort mindestens ebenso gut aussieht wie von unten…;-) Somit entstanden in diesem Bahnhof auch Mitte der 90er Jahre einige Aufnahmen mit der unverwüstlichen V 100 von einem erhöhten Standpunkt.
Bis zum 02.06.96 wurden lokbespannte Wagenzüge zwischen Zossen und Jüterbog eingesetzt. Danach bestand nur noch ein Restbetrieb bis Sperenberg, und für den Fahrgastverkehr reichte eine einteilige Ferkeltaxe völlig aus. Dieser Betrieb sollte aber auch nur bis zum 18.04.98 andauern. Wenige Tage vor der Betriebseinstellung entstand diese Aufnahme des 772 353 als RB 16239 auf der KBS 206.31 nach Sperenberg.
Die Russen waren längst weg, und auf dem ehemaligen Militärgelände ist nach umfangreicher Entsorgung und Rekonstruktion mittlerweile das Wohngebiet "Busenberg" (sic..!) entstanden, mit sehenswertem Wasserturm.

Der Bahnhof von Rehagen-Klausdorf ist heute immer noch eine Reise wert. Auf dem Bahnhofsgelände ist ein Schlafwagenhotel eingerichtet worden. Zwei ehemalige russische Schlafwagen sind von ihrem ursprünglichen Standort beim "Alten Lager" bei Jüterbog per Tieflader nach Rehagen-Klausorf verbracht worden und laden Interessierte zur Übernachtung ein!

Datum: 29.03.1998 Ort: Rehagen-Klausdorf [info] Land: Brandenburg
BR: 772 (alle Schienenbusse Bauart Reichsbahn) Fahrzeugeinsteller: DB
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Winterruhe
geschrieben von: Nils (569) am: 02.01.22, 13:36
Ein klirrend kalter Traumwintertag war der 22.01.2016. LWC 225 101 hatte an diesem Tag Pause und war am Stellwerk B2 in Haldensleben abgestellt.

Datum: 22.01.2016 Ort: Haldensleben [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 215,225 Fahrzeugeinsteller: LWC
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Aus nach 37 Jahren
geschrieben von: Johannes Poets (502) am: 01.01.22, 13:00
Anlässlich der Abschaltung des Kernkraftwerkes Grohnde zum 31. Dezember 2021 nach einer Laufzeit von 37 Jahren möchte ich heute eine Aufnahme vorstellen, die den nagelneuen Atommeiler wenige Wochen vor seiner Inbetriebnahme am 1. September 1984 zeigt. Wir sehen hinter einer Lok der Baureihe 140 einen Autotransportzug, voll beladen mit Pkw-Modellen der Marke Volkswagen. Bunt gemischt sind Vertreter der Baureihen "Polo", "Golf" und "Passat" zu erkennen. Die Aufnahme entstand zwischen Hameln und Bad Pyrmont bei Emmerthal.

---
Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 01.01.22, 21:54

Datum: 10.07.1984 Ort: Emmerthal [info] Land: Niedersachsen
BR: 139,140 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
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Auf der Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn
geschrieben von: Leon (869) am: 31.12.21, 13:22
Eine Strecke, die bislang ebenfalls noch nicht ihren Weg in die Galerie gefunden hat, ist die Bahnlinie von Zossen nach Jüterbog, im Kreis Teltow-Fläming gelegen. Sie ist Teil der ehemaligen Königlich Preußischen Militär-Eisenbahn von (Berlin-)Schöneberg nach Kummersdorf, welche 1874 eröffnet wurde. Zur Anbindung an einen Artillerie-Schießplatz bei Kummersdorf wurde parallel zur Dresdener Bahn eine eingleisige Strecke errichtet, welche vom preußischen Heer betrieben wurde und in Zossen von der Dresdener Bahn abzweigte. 1897 erfolgte die Verlängerung von Kummersdorf bis Jüterbog. Nach dem Versailler Vertrag kam die Strecke unter die Obhut der Deutschen Reichsbahn und diente zivilen Zwecken; das Gleis neben der Dresdener Bahn wurde alsbald abgebaut.
In den 90er Jahren wurde der Personenverkehr zwischen Zossen und Jüterbog aus Reisezügen mit unterschiedlichem Wagenmaterial gebildet, meist bespannt mit V 100. Gelegentlich kamen auch Babelsbergerinnen vom Bw Jüterbog auf dieser Strecke zum Einsatz.

Der Personenverkehr endete zwischen Sperenberg und Jüterbog am 02.06.96; bis zum 18.04.98 wurde noch ein Restbetrieb mit einer Ferkeltaxe zwischen Zossen und Sperenberg angeboten.
Heute wird ein Teilstück der Strecke ab Zossen als Draisinenbahn betrieben. Die gesamte Strecke einschließlich aller Bahnhofs- und Nebengebäude steht unter Denkmalschutz; an die Zeit der Militäreisenbahn erinnert eine Ausstellung im Bahnhof Sperenberg.

Bemerkenswert und mit Sicherheit auf die historische Vergangenheit zurückzuführen ist die Imposanz der Bahnhofsgebäude. Der Bahnhof von Rehagen-Klausdorf erinnert eher an eine Burg.
Im Bereich des Bahnhofes wurde ab 1920 ein Bataillon Eisenbahnpioniere stationiert. Dieses Gelände wurde ab 1945 von den sowjetischen Streitkräften abgeriegelt und genutzt.
Südlich des Bahnhofs Rehagen-Klausorf befindet sich eine Brücke, welche bis in die Nachwendejahre die Bereiche dieses Geländes westlich und östlich der Bahntrasse miteinander verband. Man hatte schon einen ziemlichen Klops in der Hose, als man unmittelbar unter der Brücke in Sichtweite der Streitkräfte des „Großen Bruders“ seine Leiter im Gleisbereich des Bahnhofs postierte, um die V 100 mit ihrem Personenzug von Zossen abzulichten. Aber nix passierte; kein Schuss fiel. Die Russen waren eher mit sich selbst beschäftigt. Und so wurde -auf einer wackeligen Holzleiter stehend- am Mittag des 19.01.1991 die 112 599 mit ihrem P 15711 von Zossen nach Jüterbog bei der Einfahrt in den Bahnhof Rehagen-Klausdorf mit seinem imposanten Bahnhofsgebäude abgepasst.

Silvester-Scan vom Fuji-100 Kleinbilddia. Kommt alle gut ´rüber! ;-)

Datum: 19.01.1991 Ort: Rehagen-Klausdorf [info] Land: Brandenburg
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Via Lumina
geschrieben von: railpixel (459) am: 30.12.21, 17:14
Stimmung wie in der Neujahrsnacht: Am 2. Oktober 2004 wurde mit der Licht- und Feuerwerksshow „Via Lumina“ die Geschichte des Geultalviadukts inszenziert und zugleich der Abschlusses der Sanierungsarbeiten gefeiert.

Euch (und mir) wünsche ich Gesundheit und Zufriedenheit für das neue Jahr – mir fehlt zwar gerade der Optimismus, dass uns die Pandemie bald verlässt, aber unser Freilufthobby bleibt ja bis auf Reisebeschränkungen weitgehend möglich. Viel Spaß dabei!

Die Höhe des Feuerwerks hatte ich beim Aufbau der Kamera unterschätzt. Deshalb musste ich am oberen Bildrand ein wenig Fläche hinzufügen und Stromkabel entfernen.

Datum: 02.10.2004 Ort: Moresnet [info] Land: Europa: Belgien
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: Infrabel
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Mauchach-Viadukt
geschrieben von: Philosoph (522) am: 30.12.21, 14:14
Bei meinem Abschiedsbesuch an der hinteren Höllentalbahn wurde nochmals ein buntes Programm geboten. Neben den neuen 612 in den Landesfarben von BW gab es noch ein bis zwei Umläufe am Tag mit der Baureihe 611. Und natürlich gab es - obwohl mehrfach totgesagt - immer noch zwei Umläufe mit der Baureihe 218. Am 19.04.2018 konnte ich eine unbekannte 218 auf dem Mauchach-Viadukt bei Unadingen ablichten.

Datum: 19.04.2018 Ort: Unadingen [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
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Ein Nachmittag an der Nord-Südachse
geschrieben von: Bastian Schwarzer (67) am: 30.12.21, 12:23
Suderburg im Mai 2011, moderne blaue Schilder und bereits verrammelte Fenster am Anbau. Aber die Bahnsteige waren noch nicht erhöht, der Stellwerksvorbau mit einem FdL besetzt, als 151 116 und 094 ihren Erzzug Richtung Beddingen durch den Bf ziehen. Das tun sie auch heute, im Mischbetrieb mit 189 Pärchen, die die Bundesbahnveteranen bis jetzt nicht ganz ersetzen konnten.

Datum: 05.05.2011 Ort: Suderburg [info] Land: Niedersachsen
BR: 151 Fahrzeugeinsteller: DB
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Winter in Walkenried (1985)
geschrieben von: Andreas T (487) am: 28.12.21, 17:35
Als Walkenried noch an der innerdeutschen Grenze lag, die mir eine Weitefahrt verwehrte, machte ich am 13.02.1995 mit meinem dritten und letzten "Tramper-Monats-Ticket" einen Abstecher zumindest bis dorthin. Denn nachmittags stand dort günstig und planmäßig eine 613-Garnitur zur Rückfahrt Richtung Göttingen bereit. Wir sehen 913 602 + 613 607 als E 3518 abfahrbereit vor dem hübschen Bahnhofsgebäude stehen.

Scan vom Kleinbild-Dia (Kodachrome 64).

Der Fotostandort war mit dem verständnisvollen örtlichen Personal abgesprochen.

Bildmanipulation: Ein störender Lampenmast vor dem Triebwagen wurde elektronisch entfernt.


Zuletzt bearbeitet am 28.12.21, 17:37

Datum: 13.02.1985 Ort: Walkenried [info] Land: Niedersachsen
BR: 608 (alle histor. VT08, 612, 613) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
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Der Mommelsteinblitz
geschrieben von: Leon (869) am: 28.12.21, 16:25
Kommen wir zu einer Strecke, die in der DSO-Galerie bislang noch nicht stattfindet: dem Mommelsteinblitz. Hierhinter verbirgt sich eine Nebenbahn von Schmalkalden nach Kleinschmalkalden, welche früher bis Brotterode verlief. In Prinzip waren es zwei Bahnstrecken: die im Jahr 1893 eröffnete Strecke von Schmalkalden über Floh-Seligenthal nach Kleinschmalkalden, an welche sich mit einer Spitzkehre im Jahr 1898 die Kreisbahn Kleinschmalkalden-Brotterode angeschlossen hat. Während der Verkehr nach Brotterode bereits Mitte der 60er Jahre eingestellt wurde, wurde die Strecke bis Kleinschmalkalden noch bis zum 30.10.96 im Personenverkehr betrieben.
Nach der Einstellung des Personenverkehrs wurden die Gleise 2001/02 demontiert. Auf der Trasse verläuft heute der Mommelstein-Radweg, welcher auch Teile der ehemaligen Strecke von Kleinschmalkalden bis Brotterode umfasst und zu dem namengebenden Mommelsteinfelsen führt, einem Aussichtsfelsen in 703 Metern Höhe.

Ende Januar 1993 war in Thüringen Bilderbuchwetter: mehrere wolkenlose Tage mit Schnee bescherten eine reichhaltige Fotoausbeute. Wir sehen hier am Nachmittag des 30.01.1993 die 202 169 mit ihrer Garnitur aus einem Bghw sowie einem zweiachsigen Packwagen, wie sie als N 14896 zur Abfahrt in Kleinschmalkalden bereit steht.

Der Ort Kleinschmalkalden hieß von 1946 bis 1990 Pappenheim, zur Erinnerung an einen in der NS-Zeit ermordeten jüdischen SPD-Politiker. Bei jeglicher Wertschätzung der Erinnerung sei ungeachtet der historischen Vergangenheit an Fotos des Bahnhofsgebäudes erinnert, bei welchem Freunde des gepflegten Wortwitzes ihren Trabant unter das damalige Bahnhofsschild gestellt haben…;-)

Scan vom Fuji RDP 100 6x6-Dia

Datum: 30.01.1993 Ort: Kleinschmalkalden [info] Land: Thüringen
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
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Letzte Wende vor der HVZ
geschrieben von: 245 017-9 (98) am: 27.12.21, 19:47
Vor einiger Zeit hatte ich ja schonmal ein Bild von der Münchener U-Bahn in der Galerie gezeigt. Seinerzeit habe ich mich über das unfreundliche Fahrpersonal beschwert. Im Sommer 2021 sollte es im Allgäu-Urlaub eigentlich garnicht um den Münchener Stadtverkehr gehen, doch ein zweitägiger Streik lies uns einen Tag nach Österreich und einen Tag an die Strecken der MVG flüchten. Die beiden Urlaubstage mit durchgehender Sonne konnten wir nicht einfach so ausfallen lassen und somit ging es ohne Plan an die U-Bahn.

Schnell wurde uns wieder klar, dass es im Tunnel keinen Sinn macht. Bereits nach wenigen Minuten fing der erste Fahrer wieder an rumzustressen. Somit fuhren wir einfach mal die oberirdische Strecke der U6 ab und am Nachmittag wurden wir fündig. Für die vorzeitig in Fröttmaning endenden Züge ergab sich bei der Ausfahrt aus der dortigen Wendeanlage ein guter Blick. Nach zwei Zügen ging es dann weiter, unwissend dass wir die letzten beiden dort endenden Züge erwischt hatten. Fortan ging es für alle Züge nach Garching rauf.

Zu sehen eine Dreifachtraktion farbenrein im Münchener Originalblau, welche in Kürze ihre Fahrt nach Großhadern beginnen wird. Das hintere Tfz ist übrigens der letzte Prototyp in Form von Wagen 6093/7093.

Datum: 12.08.2021 Ort: München-Fröttmaning [info] Land: Bayern
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: MVG
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Angriff der Killer-Pilzfäden (Heusenstamm 1982)
geschrieben von: Andreas T (487) am: 27.12.21, 20:49
Wenn dieses Bild aus technischen Gründen chancenlos bleibt, habe ich dafür volles Verständnis. Und trotzdem möchte ich es vorschlagen.

Am 18.06.1982 wurde die hessische Zweigstrecke Offenbach-Bieber nach Dietzenbach für den Reiszugverkehr stillgelegt. Wenige Tage vorher nutzte ich den schulfreien Pfingstdienstag, um einen Abschiedsbesuch an der Strecke zu machen. Dazu lief ich die Strecke zu Fuß entlang und fuhr dann abends von Dietzenbach mit dem Zug zurück: Eine creme-ozeanblaue 212, zwei Umbau-Dreiachser und eine Leig-Einheit – was eine sensationelle Zuggarnitur.
Während dieses Fußweges entstand in Heusenstamm am Anschluss zum Fernmeldewerk dieses Bild der altroten 212 165 mit dem vorgenannten Dreiachser-Pärchen als N 7937. Ganz oben links in der Ecke erahnt man übrigens das Bahnhofsgebäude von Heusenstamm. Was ist eigentlich auf dem Bild interessanter: Der Zug oder die vielen 80er-Jahre-Autos? Eigentlich wäre die Geschichte dieser Nebenbahn hier am Ende, wenn nicht diese „verschnarchte“ Nebenbahn am 14.12.2003 als moderne, elektrifizierte und an dieser Stelle sogar zweigleisige S-Bahn wiedereröffnet worden wäre ….

Und weil das Original-Dia vom Juni 1982, das diesem Bildvorschlag zugrunde lag, damals als "sinnfreier" Vorschuss direkt in der "Schrottkiste" gelandet war, unter widrigsten Feuchtigkeitsbedingungen, begannen die "Killer-Pilzfäden" ihr zerstörerisches Werk. Auch wenn sie glücklicherweise die Farbstruktur des Kodachrome 64 nicht angreifen konnten, eroberten Sie doch das ganze Bild. Was mir damals egal war, es war halt die "Schrottkiste", und eigentlich hätte dieser Mist nach meiner damaligen Sicht direkt weggeworfen werden müssen. Aber irgendwie hatte ich Skrupel ....

Doch die Zeiten und die technischen Möglichkeiten ändern sich, und so mancher Schrott zeigte plötzlich mit massivem Bildausschnitt und digitaler Bildsanierung seine motivlichen Qualitäten. Schön, dass das Bild damals nicht direkt im Müll gelandet war.

Insoweit liegt nach meinem Verständnis keine Bildmanipulation vor, nur ein starker Bildausschnitt und der - fast verzweifelte - Versuch, die vollflächig vorhandenen Pilzfäden auf ein erträgliches Minimum zu reduzieren.

Entscheidet selbst ....



Zuletzt bearbeitet am 27.12.21, 20:52

Datum: 01.06.1982 Ort: Heusenstamm [info] Land: Hessen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Döbern, Deuben, Dranse, Dolgen...
geschrieben von: Leon (869) am: 27.12.21, 16:38
Döbern, Deuben, Dranse, Dolgen…keine wirklichen Weltkulturerbe, die sich hinter diesen Orten verbergen, aber alle haben sie eines gemeinsam: irgendwann hielt in ihren Bahnhöfen mal ein Zug mit einer V 100..;-)
Kommen wir nach Dolgen, einem Dorf an der Strecke von Neustrelitz nach Feldberg. Bereits dieses interessante Bild [www.drehscheibe-online.de] zeigt die letzten Atemzüge des Personenverkehrs in Form eines Talent der Ostmecklenburgischen Eisenbahn, welche diesen ab Mai 1998 übernommen hat und noch zwei Jahre bis zur Abbestellung des SPNV durch das Land Mecklenburg-Vorpommern zum 27.05.2000 durchführen durfte. Seitdem liegt die Strecke brach, von wenigen Sonderfahrten mal abgesehen.
Dolgen im Mai 1994: ein emailliertes Bahnhofsschild war noch vorhanden, die Gleise wie eh und je in Kiesbettung, Laternen an Holzmasten, Telegrafenleitungen, die Pfeiftafel Pf 2 vor dem ungesicherten Bahnübergang. Eine V 100 rumpelt mit ihrer Wagengarnitur in den Bahnhof, zur Weiterfahrt nach Neustrelitz; sogar noch eine 201, sprich: eine ex-DR 110, noch mit der ursprünglichen Motorleistung. Szenen, die schon viel zu lange her sind…

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia


Datum: 24.09.1994 Ort: Dolgen [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Une gare au milieu de nulle part
geschrieben von: Julian en voyage (419) am: 26.12.21, 12:47
Nichts ungewöhnliches sind Landbahnhöfe, die - der Doppel- oder gar Mehrfachname deutet es in der Regel schon an - der Erschließung mehrerer Orte in der Umgebung dien(t)en, sei es aus geografischen Gegebenheiten oder weil sich ein eigener Bahnhof für jeden Ort wirtschaftlich einfach nicht lohnte. In Frankreich können die namensgebenden Siedlungen mitunter auch mal arg weit abseits der Bahnlinie liegen. Besonders drastisch zeigt sich dies am Beispiel des Bahnhofs Châteauneuf-Bujaleuf im Verlauf der Strecke Limoges - Meymac (- Ussel). Rund acht Straßenkilometer sind es von dort aus ins Zentrum des 1500 Einwohner-Örtchens Châteauneuf-la-Forêt, schlappe sechs kurvenreiche Kilometer nach Bujaleuf (821 Einwohner).

Da verwundert es fast ein bisschen, dass noch 2021 Züge in dem kleinen Landbahnhof halten - Und für französische Nebenbahnverhältnisse gar nicht mal so wenige. Acht Zugpaare sind es unter der Woche, am Wochenende etwas weniger. Auch wenn Châteauneuf-Bujaleuf mittlerweile als point d'arrêt non géré (PANG) betrieben wird, also ohne örtliches Personal, hat er sich viel von seinem Charme vergangener Zeiten bewahrt. Ein äußerlich gepflegtes Empfangsgebäude und auf dem gegenüber liegenden Bahnsteig ein typisches Wartehäuschen, dahinter ein zur Laderampe führendes Nebengleis, ein Wasserkran samt (im Bild nicht sichtbarem) Wasserturm und sogar eine mechanische Vollschranke hat bis ins 21. Jahrhundert überlebt, wenngleich ihr Nutzen ohne zugehörigen Bahnübergang (der ist übrigens selbst auf den ältesten mir bekannten Luftaufnahmen aus den 60er Jahren nicht mehr erkennbar) als reiner Bahnsteigzugang äußerst begrenzt ist...

Als am 18. Dezember 2021 der X 73717 als TER 868602 (Limoges - Ussel) einen Halt einlegte, schaute nur der Zugbegleiter einmal kurz aus einer der Türen hervor. Fahrgastwechsel gab es an diesem Wintersamstagvormittag nicht, sodass schnell wieder Ruhe zwischen den Feldern und Wäldern des Limousins einkehrte, nachdem der Triebwagen unter freundlichem Gruß des Lokführers an die beiden Fotografen davon gebrummt war.

PS: Weißer Farbklecks auf der Front, wohl ein verunglücktes Tag, weggepixelt

Datum: 18.12.2021 Ort: Châteauneuf-Bujaleuf [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-X 73500 Fahrzeugeinsteller: SNCF
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Morgens in Rocchetta
geschrieben von: 294-762 (293) am: 25.12.21, 22:34
Am Morgen des 18.05.2021 verlässt als R19870 der ALn668 3230 den im Nichts liegenden Bahnhof von Rocchetta S. Antnonio Lacedonia in Richtung Foggia.

Datum: 18.05.2021 Ort: Rocchetta Scalo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
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Der Weichenwärter
geschrieben von: jutei (579) am: 24.12.21, 17:49
(und gleichzeitig guter Bekannter einer ortsansässigen Vermieterin) begleitet hier Interessierte auf dem kürzesten Weg zum Bahnhofsgebäude, vorüber am vor kurzem eingelaufenem KM 91599 aus Minsk Mazowiecki, welcher demnächst in die nächtliche Abstellung wechseln wird,



Datum: 30.03.2014 Ort: Czeremcha [info] Land: Europa: Polen
BR: PL-628 Fahrzeugeinsteller: Koleje Mazowieckie (KM)
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Morgens in Lengenfeld (1991)
geschrieben von: Hubertusviadukt (19) am: 24.12.21, 11:25

Das in Thüringen an der sogenannten „Kanonenbahn“ Leinefelde – Eschwege gelegene imposante Viadukt bei Lengenfeld (unterm Stein) kann heute immer noch befahren werden, wenn auch nur von Draisinen im Tourismusverkehr.
Im Frühjahr 1991 wurde es dagegen noch regelmäßig befahren, wenn die (seltenen) Personenzüge nach/von Geismar verkehrten. Zu sehen ist (DR) 112 640 mit ihrem kurzen Personenzug gegen 8.00 Uhr morgens. Der Nebel aus dem nahegelegenen Werratal hatte sich gerade noch rechtzeitig aufgelöst. Schade, dass ich damals dem Packwagen unmittelbar hinter der Lok kein eigenes Bild gewidmet habe.
Der Personenverkehr fand hier noch bis zum 31. Dezember 1992 statt. Danach lief die Betriebsgenehmigung für das Viadukt aus (was der Nutzung für Draisinen nicht entgegensteht).

Mehr Bilder rund um Lengenfeld? [www.drehscheibe-online.de] !

Ich habe bereits ein BIld vom Viadukt eingestellt, aber von einem anderen Standort aus fotografiert, und außerdem einen Tag später:
[www.drehscheibe-online.de]

Datum: 18.05.1991 Ort: Lengenfeld [info] Land: Thüringen
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
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Offenbach Hbf mit 112 490
geschrieben von: BZAMinden (4) am: 23.12.21, 19:35
Am Mittag des 01.06.1982 passiert 112 490 als D 456 das Stellwerk in Offenbach Hbf. Es hat sich seitdem weniger verändert als man denkt: [www.drehscheibe-online.de]

Zuletzt bearbeitet am 23.12.21, 19:38

Datum: 01.06.1982 Ort: Offenbach [info] Land: Hessen
BR: 110,112,113,114 (West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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