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Einmal in fünf Jahren...
   
geschrieben von Q. am: 24.04.18, 21:47
Aufrufe: 3702

Seit unserem Umzug nach Höxter vor 15 Jahren konnten wir bislang dreimal erleben, daß nach längerer Frostperiode wie aus dem Nichts auf einmal Eisschollen die Weser heruntertreiben. Es ist faszinierend, am Ufer zu stehen und die majestätisch vorbeiziehenden Eisgebilde zu erleben. Dabei scheint ein Flüstern über dem Fluß zu liegen, wenn sich die Schollen einander knirschend-raschelnd in die Quere kommen...

Vor der Höxteraner "Skyline", die durch die zweitürmige, evangelische Kiliani-Kirche bestimmt wird, rollt ein nachmittäglicher NWB-Talent mit Fahrtziel Holzminden vorbei. Die Fahrgäste werden sicher den ein oder anderen Blick auf das veränderte Antlitz der Weser werfen...

Zuletzt bearbeitet am 25.04.18, 09:46

Datum: 06.02.2012 Ort: Höxter Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 643,644 (Bombardier Talent) Fahrzeugeinsteller: NWB
Kategorie: Stimmungen mit Zug

EXIF-Daten:
Hersteller: NIKON CORPORATION, Modell: NIKON D80, Belichtungszeit: 1/1000 sec, Blende: F/8.0, Empfindlichkeit (ISO): 400, Datum/Uhrzeit: 06.02.2012 12:49:52, Brennweite: 50 mm, Bildgröße: 857 x 1280 Pixel



geschrieben von: Martin Pfeifer
Datum: 16.02.19, 23:04

Servus,

ein sehr schönes Bild. Eissschollen auf der Weser kenne ich aus meiner Zeit in Hameln als eher seltene Erscheinung. Früher(R) gab es so etwas überhaupt nicht. Die Weser war durch die Salzeinleitungen aus dem Kali-Bergbau in die Werra so salzhaltig, das sie erst bei -20°C gefror. Dementsprechend wurde die Weser-Schifffahrt im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischt, als auf einmal der Hafen in Hameln eine geschlossene Eisdecke hatte. Die Schiffe waren dafür nicht ausgelegt.

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