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Braunschweiger Eierkopf im Harzvorland
   
geschrieben von v220christian am: 02.03.20, 15:30
Aufrufe: 1243

1982 verließen die letzten Eierköpfe meine Heimat Hamburg und wurden in Braunschweig konzentriert. Zu früh für mich....
Aber Dank meines Vaters unternahmen wir 1984 und 1985 je eine mehrtägige Fototour in das Braunschweiger Einsatzrevier dieser beeindruckenden, formschönen und akustisch eindrucksvollen Triebwagen. Er mit der Super-8-Kamera und ich mit der Spiegelreflex (und Ghettoblaster, um den Sound zu dokumentieren...).
Trotz wechselhaftem Wetter und motivlicher Ahnungslosigkeit sind dennoch ein paar brauchbare Aufnahmen entstanden.
Der 15.3.85 war ein äußerst launischer Tag mit Schnee, Regen und ab mittags aber auch immer mal wieder mit kurzen sonnigen Abschnitten zwischen den Schauern.
In Orxhausen sollte es dann auch erstmals an diesem Tag mit Sonne klappen, als 612 506 +913 015 +913 602 als Et3536 Wolfsburg-Göttingen die damals doch sehr bekannte gleichnamige Blockstelle unweit Kreiensen passierte.

Scan vom Farbnegativ Kodak Gold 400 ASA (zu der "Waffe" mußte auf dieser Tour gegriffen werden....)
Canon AL-1+FD50/1.8

Datum: 15.03.1985 Ort: Orxhausen Land: Niedersachsen
BR: 608 (alle histor. VT08, 612, 613) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn

EXIF-Daten:
Hersteller: Reflecta, Modell: CrystalScan 7200, Bildgröße: 833 x 1280 Pixel



geschrieben von: Detlef Klein
Datum: 03.03.20, 11:10

Hallo Christian,

Respekt, was Du aus dem 400er rausgeholt hast, super Scan. Den hatte ich früher auch so manchesmal eingelegt, war kein schlechter Streifen.

ciao Detlef


geschrieben von: Leon
Datum: 03.03.20, 12:16

Hei!

Endlich kommen die "Eierköppe" auch in den Fokus! Den röchelnden Sound von den Dingern hat man heute noch im Ohr..Hoffentlich haben deine alten Cassetten keinen Bandsalat..;-)

VG, Olli


geschrieben von: Taunusbahner
Datum: 03.03.20, 12:33

Sicher ein technisch sehr gut aufbereiteter Scan, aber das "Motiv" gefällt mir so nicht. Viel Schotter im Vordergrund, die fotogene Blockstelle unter ferner liefen, Zugschluß im Blockstellengebäude und der Standort scheint mir sehr nah am Gegengleis ... .
Für mich trotz "Historienbonus" kein Galeriebild, sorry ! Die Blockstelle liesse sich doch vom BÜ aus mit Stellwerk und Signal sehr gut (und gefahrloser) umsetzen. Mich wundert, dass der Blockwärter den Standort in Sichtweite toleriert hat, heute wäre das ein Grund für Streckensperrung wegen Personen am Gleis ... !


3-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.20, 16:08


geschrieben von: Detlef Klein
Datum: 03.03.20, 17:34

@Taunusbahner: Bei der Froschperspektive geht das wohl in Ordnung. Bei normaler Auslösungshöhe stimme ich Dir zu.
Früher war der gleisangenäherte Standort nicht so ein Bohei wie heute. Vielleicht lag es auch daran, dass man bewusster damit umging. Will sagen, der Fotograf aufmerksamer, die Amtspersonen einfach gelassener. Und vielleicht klappte deswegen auch der Fahrplan besser.


geschrieben von: Frank H
Datum: 03.03.20, 21:43

Hallo Christian!

Ein Beitrag, wo der Text beinahe mehr Erinnerungen weckt als das Foto: auch ich habe mit meinem Vater zwischen 1983 und 1985 insgesamt drei Fototouren in den Vorharz unternommen, und natürlich waren wir auch in Orxhausen. Was gäbe ich dafür, die Zeit einmal dahin zurückdrehen zu können!

Mal schauen, ob ich für einen der nächsten Vorschläge auch mal wieder einen Eierkopf raussuche...

Viele Grüße,

Frank


geschrieben von: v220christian
Datum: 03.03.20, 22:25

Danke für die Kommentare.
@Taunusbahner: mit deiner Bildkritik kann ich sehr gut leben. Der Morivstandort ist sicherlich "kompromißbehaftet", nach 35 Jahren und da noch andere Fotografen/Filmer neben mir standen, nicht mehr sicher erklärbar.
Aber der Hinweis auf den (Gefahren-)Standort - gerade von dir als älteren Fotografen - ist aber mal mehr als überflüssig, ebenso ob dafür 35 Jahre später eine Strecke gesperrt werden würde. Ein 60-sekündiger Überflug über deine Galeriebilder lassen mich gleich mehrere Bilder aus den 80ern finden, bei denen du am, ja sogar zwischen den Gleisen stehst und selbst darauf verweist, daß damals alles "lockerer" war.
Selbstredend haben wir damals den Blockwärter um Erlaubnis gefragt und beim Bildtext dazu zu schreiben "der Standort war mit dem Fahdienstleiter abgesprochen" ist doch mehr als lächerlich.
Es waren eben andere Zeiten und das weißt du selber ganz genau.
Kopfschüttel....
Gruß Christian

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