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Schöner Bahnhof
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 11.07.20, 08:00
Sehr gepflegt präsentierten sich Anfang der 1980er Jahre noch viele Bahnhöfe der Deutschen Bundesbahn, so auch der Bahnhof Uslar an der Westrampe der bis 1990 durchgehend zweigleisigen und 1878 eröffneten "Sollingbahn" Ottbergen – Northeim (Han). Der Bahnhof Uslar im Stadtteil Allershausen verfügte bis 2007 über ein Ausweich- und ein Ladegleis sowie über ein mechanisches Stellwerk. 2008 wurde das Ladegleis entfernt. Das westliche Stellwerk mit der Bezeichnung "Uslar West Fahrdienstleitung (Uwf)" wurde 1937 erbaut. Es ist seit Oktober 2008 nicht mehr in Betrieb. Das östliche Stellwerk wurde bereits 1996 abgerissen. Der Bahnhof wird über das EStw Göttingen fernüberwacht.

Das Uslarer Bahnhofsgebäude wirkt auch heute noch gepflegt. Es wurde durch das Engagement des Vereins "Musikbus e.V." und des damaligen Stadtjugendpflegers zum Teil mit städtischen Mitteln in ein Kulturzentrum umgebaut. Seit seiner Eröffnung im September 2003 trägt es mit regelmäßigen Veranstaltungen zur Bereicherung der kulturellen Szene im südniedersächsischen ländlichen Raum bei. Inzwischen ist das Zentrum weit über die Region hinaus bekannt.

Wir sehen den E 6912 Northeim – Paderborn, der am Tag der Aufnahme aus den Fahrzeugen 613 607-1 + 913 015-4 + 613 616-2 gebildet wurde.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 11.07.1984 Ort: Uslar [info] Land: Niedersachsen
BR: 608 (alle histor. VT08, 612, 613) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Regenwetter
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 10.07.20, 09:00
Jeder von uns kennt es: Nach etlichen Kilometern Fahrt ist das Wetter am Zielort doch anders als geplant und das Objekt der Begierde muß bei Regenwetter auf den Film bzw. auf die Speicherkarte gebannt werden. In diesem Fall war es einmal mehr der planmäßig mit Oldenburger Loks der Baureihe 220 bespannte E 2641 Aachen – Braunschweig.

Da fiel mir ein Motiv ein, welches für diesen Zug bei Sonnenschein nicht wirklich gut umzusetzen war: Gegen 17:00 Uhr wäre der Zug in Orxhausen genau aus der Sonne gekommen. Der nette Stellwerker der Blockstelle Orxhausen gewährte mir Zutritt zu seinem Dienstraum und so entstand dieses Foto der 220 031-9, ohne daß der Fotograf nass wurde.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Zuletzt bearbeitet am 10.07.20, 11:50

Datum: 10.07.1980 Ort: Orxhausen [info] Land: Niedersachsen
BR: 220,221 (alle V200-west) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Stimmungen mit Zug

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Achtung, lebende Küken!
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 08.07.20, 11:00
Was wurde doch früher alles mit der Bahn transportiert… und rauchen bei der Arbeit hat auch niemanden gestört. Um 10:22 Uhr hat der E 3281 aus Bramsche den Bremer Hauptbahnhof erreicht. Die Reisenden haben längst den Bahnsteig verlassen, der Lokführer den Führerstand gewechselt und noch immer wird Stückgut verladen – Fahrräder, Koffer und Kisten mit lebenden Küken.

Die eingesetzten Fahrzeuge 624 625-0 + 924 905-3 + 634 633-2 waren zu jener Zeit beim Bw Osnabrück beheimatet.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 08.07.20, 17:00

Datum: 08.07.1982 Ort: Bremen [info] Land: Bremen
BR: 624,634 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Menschen bei der Bahn

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Am Westufer der Weser
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 06.07.20, 11:00
Corvey, die ehemalige Benediktinerabtei am Westufer der Weser auf dem heutigen Stadtgebiet von Höxter in Nordrhein-Westfalen, bildet den Hintergrund dieser Aufnahme der 220 063-2 vom Bw Oldenburg (Oldb) mit dem E 2641 Aachen – Braunschweig. Für die Aufnahme mußte eine alte Eiche erklommen und ein wenig Geäst entfernt werden. Leider konnte damals ein Betonhäuschen mit elektrischem Inhalt nicht komplett hinter Blättern versteckt werden, so daß bei diesem Bild die elektronische Abrissbirne zum Einsatz kam.

Die ursprüngliche Brücke an dieser Stelle aus dem Jahre 1865 wurde von deutschen Truppen am 7. April 1945 auf ihrem Rückzug vor den US-amerikanischen Soldaten gesprengt. Der Neubau folgte im Jahr 1952 bis 1954 als stählerne Stabbogenbrücke, die für den zweigleisigen Verkehr ausgelegt ist, aber nur eingleisig befahren wird.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Zuletzt bearbeitet am 06.07.20, 23:00

Datum: 06.07.1980 Ort: Höxter [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 220,221 (alle V200-west) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Vollständig abgebaut
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 25.06.20, 14:00
Die Eisenbahnstrecke Derneburg – Seesen ist eine ehemals 31 Kilometer lange Nebenbahn im ländlich geprägten westlichen Harzvorland. Wichtigste Zwischenhalte waren Bockenem und Bornum, der heutige Endpunkt der Strecke. Zwischen Derneburg und Bornum verkehren noch immer Güterzüge.

Besondere Bedeutung erreichte diese Strecke nur wenige Tage als Umleitung für die Nord-Süd-Strecke. Zusätzlich zu den bei ländlichen Nebenbahnen üblichen Problemen wurde diese Strecke dadurch entwertet, dass sie direkt parallel zur Bundesautobahn 7 verlief. Bereits in den 1970er Jahren wurde der Personenverkehr auf fünf Züge pro Tag und Richtung zurückgenommen; ab 1982 fuhren sie nur noch werktags. Am 25. Mai 1990 fuhr der letzte planmäßige Personenzug.

Zum 31. Dezember 1995 wurde auch der Güterverkehr eingestellt; die Strecke zum 1. Januar 1996 stillgelegt. Der Abschnitt Bornhausen – Seesen ist heute teilweise vollständig abgebaut.

Aus besseren Zeiten dieser liebenswerten Nebenbahn stammt die vorliegende Aufnahme. Die 333 138-6 vom Bw Göttingen ist an einem Montagabend im Juni 1981 gegen 18:00 Uhr mit der Übergabe 67667 Bornum – Seesen zwischen Bornhausen und Seesen bei Klingenhagen unterwegs.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 22.06.1981 Ort: Seesen [info] Land: Niedersachsen
BR: 332,333,335 (alle Köf III) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Bau der Superlative
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 27.06.20, 11:00 Top 3 der Woche vom 12.07.20
Die Rendsburger Hochbrücke im Verlauf der Eisenbahnstrecke Neumünster – Flensburg – Fredericia ist in vielerlei Hinsicht ein Bau der Superlative. Die zwischen 1911 und 1913 erbaute Stahlkonstruktion war mit einer Länge von 2486 m 99 Jahre lang die längste Eisenbahnbrücke in Deutschland. Erst 2012 verlor sie diesen Titel an die 2668 m lange Unstruttalbrücke im Verlauf der Neubaustrecke Erfurt – Leipzig.

Auf die nördliche Rampe in Rendsburg entfallen ca. 1.300 m, die hier abgebildete südliche Rampe bei Osterrönfeld mißt ca. 900 m. Die Hauptbrücke überspannt bei einer Gesamtlänge von 317 m den Nordostseekanal mit einer lichten Höhe von 42 m und einer Stützweite von 140 m. Rechnet man die aufgeschütteten Dämme hinzu, hat das Bauwerk sogar eine Gesamtlänge von 7.500 m. Ca. 3,2 Millionen Nieten halten die einzelnen Bauteile zusammen. Insgesamt 53 Stahlpfeiler unterschiedlicher Höhe tragen die Brückenteile.

Am 29. Juni 1993 ziehen zwei unerkannt gebliebene Loks der Baureihe 218 den Interregio 2074 Göttingen – Flensburg die Steigung der südlichen Rampe hinauf. In wenigen Sekunden wird der Zug den Nordostseekanal überqueren.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 29.06.1993 Ort: Osterrönfeld [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 23 Punkte

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Die letzte
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 23.06.20, 12:00
Als Anfang der 1980er Jahre auf der Lammetalbahn zwischen zwischen Bad Gandersheim und Lamspringe noch Güterverkehr zu beobachten war, wurden auch Göttinger 260 und 261 dort eingesetzt. Die letzte Lok der Baureihe 261 in altroter Farbgebung war in Göttingen die 261 650-6. Wir sehen diese Maschine mit der Übergabe 67262 Bad Gandersheim – Lamspringe kurz hinter Bad Gandersheim in Höhe des ehemaligen Klosters Brunshausen.

Wie so oft bei Strecken, auf denen kaum noch Verkehr herrscht, konnte auch hier für das Foto auf den Sonnenstand nur bedingt Rücksicht genommen werden.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 23.06.20, 16:00

Datum: 23.06.1981 Ort: Bad Gandersheim [info] Land: Niedersachsen
BR: 360-365 (alle V60-West) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Ehemalige Hauptbahn
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 24.06.20, 12:00 Top 3 der Woche vom 05.07.20
Auch nach der Einstellung des Personenverkehrs auf der Strecke Göttingen – Hann. Münden am 31. Mai 1980 lohnte es sich, für Aufnahmen von Übergaben an die ehemalige Hauptbahn zu fahren. Regelmäßig wurden ein Futtermittelhersteller in Scheden (Firma Hemo) sowie die Raiffeisen-Genossenschaft in Dransfeld bedient. Siehe auch [www.drehscheibe-online.de].
Wir sehen hier die 260 747-1 vom Bw Kassel auf der Rückfahrt von Dransfeld mit der Übergabe 68347 Dransfeld – Hann. Münden kurz vor Oberscheden.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 24.06.20, 23:30

Datum: 24.06.1981 Ort: Scheden [info] Land: Niedersachsen
BR: 360-365 (alle V60-West) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Der Göttinger Corona-Hotspot
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 20.06.20, 15:00
Von dem nach dem Idunazentrum mittlerweile als zweiten Göttinger Corona-Hotspot bekanntgewordenen Hochhauskomplex an der Groner Landstraße 9 hat man aus der 11. Etage einen famosen Ausblick auf den Bahnhof Göttingens mit seinem regen Zugverkehr. Die Aufnahme aus der Zeit des Baus der Neubaustrecke und der damit verbundenen Erweiterung des Göttinger Bahnhofes zeigt eine Lok der Baureihe 103 mit dem FD 1971 "Schwarzwald" Hamburg – Seebrugg.

Im Hintergrund links der Rohbau der heutigen Arbeitsagentur, am Bildrand rechts ist oberhalb des Empfangsgebäudes der Lokschuppen des Bw Göttingen zu erkennen.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64 professional)

Zuletzt bearbeitet am 21.06.20, 00:00

Datum: 13.06.1988 Ort: Göttingen [info] Land: Niedersachsen
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Die Werrabrücke Unterrieden
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 15.06.20, 11:00
Weniger bekannt als ihre "große Schwester" bei Oberrieden ist die wenige Kilometer flussabwärts gelegene Werrabrücke bei Unterrieden im Verlauf der 25 km langen Gelstertalbahn von Velmeden über Großalmerode Ost nach Eichenberg. Während der Personenverkehr auf dieser Strecke bereits am 2. Juni 1973 eingestellt wurde, verkehrten bis zum 31. Dezember 2001 von Eichenberg aus Übergaben nach Witzenhausen-Süd und zur dortigen Papierfabrik. Anfang Februar stellte ich bereits ein Bild der Übergabe von Göttingen nach Witzenhausen-Süd auf der dortigen Flutbrücke vor [www.drehscheibe-online.de], die auf dem vorliegenden Bild im Hintergrund rechts zu sehen ist. Es zeigt die Rückleistung Üg 68378 Witzenhausen-Süd – Göttingen auf der Werrabrücke bei Unterrieden. Wie viele andere Brücken wurde sie in den letzten Kriegstagen von deutschen Truppen gesprengt. Der moderne Mittelbogen aus Beton entstand 1951. Zuglok an diesem Tag war die 212 279-4 vom Bw Göttingen.

Ich bin mir über die etwas ungünstige Ausleuchtung durchaus im klaren, bei der späten Fahrplanlage der einzigen Übergabe am Tag in Verbindung mit dem Streckenverlauf musste ich die Lichtverhältnisse aber so hinnehmen.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 15.06.20, 23:30

Datum: 15.06.1981 Ort: Unteerrieden [info] Land: Hessen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Auf der Nord-Süd-Strecke
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 11.06.20, 01:00
Einen weiten Weg hatte der Gläserne Zug am 11. Juni 1983 zu bewältigen. Als D 17277 war der als 491 001-4 ins Nummernschema der Deutschen Bundesbahn eingereihte Einzelgänger an jenem Samstag von Hamburg nach München unterwegs und durcheilte dabei auf der Nord-Süd-Strecke auch die Ortschaft Friedland im südlichen Niedersachsen. Die Aufnahme zeigt den Exoten in der olympiablauen Farbgebung mit seinem Einholmstromabnehmer am Fahrdraht.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)


Datum: 11.06.1983 Ort: Friedland [info] Land: Niedersachsen
BR: 491 (Gläserner Zug) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Ohne Halt
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 08.06.20, 08:00
Eichenberg – ein kleines Dorf mit großem Bahnhof, der heute 13 Gleise hat. Er entstand mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie Halle – Kassel im Jahr 1869. Sieben Jahre später wurde 1876 der Teilabschnitt Niederhone – Eichenberg – Friedland (Han) der Bahnstrecke Göttingen – Bebra fertiggestellt. Damit wurde Eichenberg zu einem Eisenbahnknotenpunkt. Am 15. Dezember 1915 wurde schließlich die 25 km lange Gelstertalbahn von Velmeden über Großalmerode Ost nach Eichenberg eröffnet, deren Gleis ganz rechts hinter dem Geländer durch den einzig erhaltenen Bogen der Brücke verläuft.

Ohne Halt rauscht hier die 103 210-1 mit dem IC 575 "Kaiserstuhl" Bremen – Basel durch den Bahnhof.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 08.06.1981 Ort: Eichenberg [info] Land: Hessen
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Weende-Nord
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 04.06.20, 14:00
Vier Kilometer nördlich vom Göttinger Bahnhof zweigt die Strecke nach Bodenfelde in Höhe des damaligen Göttinger Vorortes Weende von der Nord-Süd-Strecke ab. Deren Gleiskörper diente als Vordergrund für die Aufnahme eines unerkannt gebliebenen Triebzuges der Baureihe 613, der als E 3084 von Göttingen nach Braunschweig unterwegs war. Heute sind die Äcker im Hintergrund mit dem Stadtteil Weende-Nord bebaut und vor der Nord-Süd-Strecke verlaufen die Schnellfahrstrecke Hannover – Würzburg sowie die neue Bundesstraße 3.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 04.06.1980 Ort: Göttingen [info] Land: Niedersachsen
BR: 608 (alle histor. VT08, 612, 613) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Windschief
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 02.06.20, 12:00 Top 3 der Woche vom 14.06.20
Kurz vor Seesen erreicht die Strecke aus Derneburg die Strecke Braunschweig – Kreiensen. Ein am Einfahrt-Vorsignal von Seesen befindlicher, etwas windschiefer Schrankenposten hatte zwei Bahnübergänge eines Wirtschaftsweges zu sichern. Einer der beiden führte links unterhalb dieses Postens und außerhalb des Bildausschnittes über die Strecke nach Derneburg [www.drehscheibe-online.de]. Hier sind die Schranken gerade für den E 3550 Braunschweig – Göttingen geschlossen. Es führt der 613 607-1.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 01.06.1981 Ort: Seesen [info] Land: Niedersachsen
BR: 608 (alle histor. VT08, 612, 613) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 28 Punkte

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Das wachsame Auge
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 27.05.20, 10:00
Der Nahverkehrszug 5559 von Göttingen nach Kassel fährt in den Bahnhof Dransfeld ein. Noch ist alles vorhanden: Vier Bahnhofsgleise, ein Ladegleis, Ausfahrsignale, eine Bahnhofsuhr und das wachsame Auge des Stationsvorstehers. Vier Tage später gehört der Reisezugverkehr hier zur Vergangenheit.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 27.05.1980 Ort: Dransfeld [info] Land: Niedersachsen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Dunkle Wolken
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 20.05.20, 11:00
Obwohl Gegenlichtaufnahmen erfahrungsgemäß innerhalb des Auswahlteams kontrovers diskutiert werden, möchte ich dieses Bild eines Schienenbusses zur Aufnahme in die Galerie vorschlagen. Es entstand an der Strecke Bad Hersfeld – Treysa und zeigt den 795 277-3 vom Bw Gießen als N 8299 Treysa – Oberaula. Hier verlässt er gerade den Bahnhof Nausis (Kr. Ziegenhain), während hinter ihm dunkle Wolken nicht nur ein Sommergewitter ankündigen, sondern gewissermaßen auch das Ende der Baureihe 795 bei der Deutschen Bundesbahn. Wie alle anderen ehemaligen VT 95 wurde auch der 795 277-3 am 1. Juni 1980 z gestellt. Lediglich das Bahnbetriebswerk Köln-Nippes hielt den 795 445-6 noch bis 1983 für die Beförderung von Mitarbeitern zur Brückenmeisterei Köln vor.

Auf der Strecke zwischen Oberaula und Treysa wurde der Personenverkehr am 1. Juni 1984 und der Güterverkehr am 31. August 1995 eingestellt. Bis 1999 nutzten die Eisenbahnfreunde Treysa die Strecke noch für historische Dampfzugfahrten. Die Bahntrasse wurde nach ihrer Stilllegung seit September 2007 zu einem Radweg, dem Knüllwaldbahn-Radweg umgebaut.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 20.05.1980 Ort: Nausis [info] Land: Hessen
BR: 798 (alle Schienenbusse Bauart Bundesbahn) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Die Ablösung
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 18.05.20, 09:00
Wenige Monate vor dem Ende der Dampflokzeit bei der Deutschen Bundesbahn steht die Ablösung in Form von Diesellokomotiven in den Startlöchern. Die 290 184-1 vom Bw Emden und die 221 139-9 vom Bw Oldenburg (Oldb) drängen die 043 100-7 vom Bw Rheine auch bildlich in den Hintergrund. Gesehen am 18. Mai 1977 im Bahnbetriebswerk Emden.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 18.05.1977 Ort: Emden [info] Land: Niedersachsen
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Nur ein Bauzug
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 16.05.20, 08:00
Zum Ende der Dampflokzeit bei der Deutschen Bundesbahn war die sogenannte Emslandstrecke von Rheine nach Emden Ziel unzähliger Dampflokfreunde aus dem In- und Ausland. Aufnahmen der berühmten "Doppelparks", jener mit zwei Dampfloks bespannten 4000 Tonnen schweren Erzzüge zwischen Emden und dem Ruhrgebiet sind ja hinreichend bekannt. Deswegen möchte ich hier eine Aufnahme dieses bescheidenen Bauzuges vorstellen, die am 17. Mai 1977 in der ostfriesischen Weidelandschaft südlich von Leer entstand. Zuglok ist die 043 326-8 vom Bahnbetriebswerk Emden.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 17.05.1977 Ort: Leer [info] Land: Niedersachsen
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Löwenzahn
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 14.05.20, 11:00
Im Garten sind die schönen gelben Blumen nicht gern gesehen, für die Landschafts- und speziell die Eisenbahnfotografie ist der blühende Löwenzahn jedoch eine willkommene Abwechslung. An der Strecke Göttingen – Dransfeld – Hann. Münden fand ich kurz vor Oberscheden eine Wiese voll mit den gelben Blumen. Der N 5559 Göttingen – Kassel hatte die 212 045-9 vorgespannt. Deutlich zu sehen ist der ehemals zweigleisige Ausbau der Strecke.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Zuletzt bearbeitet am 14.05.20, 13:00

Datum: 13.05.1980 Ort: Scheden [info] Land: Niedersachsen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Komfortabel
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 12.05.20, 10:30
Wenn ich von meinem Studienort Göttingen aus die Eltern in Münster besuchen wollte, nahm ich oft den E 3512, Göttingen ab 14:19 Uhr. Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre war einer der beiden Wagen oft ein Vorkriegseilzugwagen, meist ein By(e) 667. Ich stieg natürlich in diesen ein und öffnete bei schönem Wetter wie auf dem nebenstehenden Bild das Fenster "meines" Viererabteils bis zum Anschlag. Dann nahm ich Platz und ließ die schöne Landschaft des Schwülmetals an mir vorüberziehen. Schneller als 60 km/h konnte damals bis Bodenfelde nicht gefahren werden und in die würzige Landluft, die in das Innere des Wagens wehte, mischte sich ab und zu ein Hauch Dieselabgase der vorgespannten 212. Ich fand diese Art zu reisen damals sehr komfortabel.

Wir sehen die beiden Kurswagen Göttingen – Duisburg hinter der 212 005-3, hier noch als E 3512, kurz vor dem Bahnhof Offensen (Kr. Northeim). In Bodenfelde werden sie dem E 3658 Walkenried – Duisburg beigestellt.

Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Zuletzt bearbeitet am 14.05.20, 11:10

Datum: 12.05.1980 Ort: Offensen (Kr. Northeim) [info] Land: Niedersachsen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Lz
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 10.05.20, 10:00
Im Morgenlicht des 9. Mai 1979 war die Halberstädter 50 3557-1 als Lz unterwegs. Hier verläßt sie den Bahnhof von Groß Quenstedt an der Strecke Oschersleben – Halberstadt.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 09.05.1979 Ort: Groß Quenstedt [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Der Volkmarshäuser Tunnel
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 11.05.20, 10:30
Im Mai 1980 war ich häufiger an der Strecke Göttingen – Dransfeld – Hann. Münden unterwegs, weil diese interessante Bahn zum Ende des Monats stillgelegt werden sollte.

Das Motiv dieser Aufnahme ist der 325,5 m lange Volkmarshäuser Tunnel, der von 1852 bis 1855 nahe Volkmarshausen im damaligen Königreich Hannover erbaut wurde. Er zählt zu den bedeutendsten Kunstbauten im ehemaligen Königreich Hannover und war der einzige Eisenbahntunnel des Königreichs. Gelegentlich wird behauptet, dass dies für den hannoverschen König Georg V. der ausschlaggebende Grund für den Bau gewesen sei. Die wahren Gründe für den Tunnelbau lagen jedoch in der Einsparung von Kosten und dem Wunsch, die Strecke möglichst auf gleicher Höhenlage bis Kassel zu führen. So befindet sich der Mündener Bahnhof in Hanglage rund 15 Höhenmeter über dem historischen Stadtkern.

Wir sehen die 212 045-9 mit dem N 5559 Göttingen – Kassel beim Verlassen des bis 1943 zweigleisigen Tunnels. Gleich dahinter lag der Haltepunkt Volkmarshausen, der vom gleichnamigen Ort aus nur über einen unbefestigten Waldweg zu erreichen war.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 10.05.1980 Ort: Volkmarshausen [info] Land: Niedersachsen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Blankenheim Trennung
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 07.05.20, 09:00
Am nordöstlichen Ende des 875 Meter langen Blankenheimer Tunnels im Verlauf der Bahnstrecke Halle – Kassel befindet sich der Betriebsbahnhof Blankenheim Trennung. Hier zweigt die Strecke nach Berlin ab, ehemals Teil der sogenannten Kanonenbahn Berlin – Metz.

Aufgrund seiner Lage am Ende eines Einschnittes sind Aufnahmen mit Sonnenlicht am Nordostportal des Tunnels so gut wie unmöglich. Am Morgen des 3. Mai 1980 entstand hier das Bild der damals beim Bw Sangerhausen beheimateten 44 0504-9 mit einem langen Güterzug, vermutlich aus Richtung Halle kommend, kurz bevor sie im Tunnel verschwindet.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 03.05.1980 Ort: Blankenheim [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Feierlichkeiten
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 09.05.20, 08:00
Festlich geschmückt präsentiert sich am 9. Mai 1979 die 50 3707-2 auf der Drehscheibe des Bw Halberstadt. Ob die Fähnchen an der Rauchkammertür von den Feierlichkeiten zum 1. Mai übriggeblieben sind oder vom Tag der Befreiung einen Tag zuvor entzieht sich meiner Kenntnis.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 09.05.20, 15:45

Datum: 09.05.1979 Ort: Halberstadt [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Ein akustisches Spektakel
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 04.05.20, 12:00
Dampfgeführte Güterzüge mit Schiebelok kannte ich bis dahin nur aus Büchern. Anfang Mai 1980 reiste ich mit einem Tagesvisum im Kleinen Grenzverkehr zum ersten Mal in den Kreis Sangerhausen. Ziel war die Blankenheimer Rampe zwischen der Kreisstadt und dem 100 m höher gelegenen Örtchen Blankenheim. Die Entfernung zwischen den beiden Bahnhöfen beträgt knapp 11 Kilometer.

Kurz vor der Ortschaft Emseloh zweigte von der damaligen F 80 ein Wirtschaftsweg Richtung Bahndamm ab, der nach einer Unterführung an einem einsamen Forsthaus endete. Nach einem kurzen Fußweg über eine Wiese erreichte man am Waldrand eine alte, roh gezimmerte hölzerne Bank, die sich vorzüglich zum Warten auf Züge eignete. Zurück gelassene Filmschachteln auch westlicher Fabrikate in deren Nähe bezeugten, daß ich nicht der erste Eisenbahnfotograf an dieser Fotostelle war. Von dort hatte man bei klarer Luft einen Fernblick bis hinunter nach Sangerhausen und auf die Züge, die sich, noch weit vor Riestedt, die Rampe hochquälten und nach einiger Zeit aus dem Wald vor einem wieder auftauchten. Das akustische Spektakel war gewaltig und bleibt für mich unvergessen.

Hier wuchten die Nordhäuser 44 0635-1 und die 44 0194-9 vom Bw Sangerhausen einen langen, mit Holzstämmen beladenen Güterzug die Rampe aufwärts in Richtung Blankenheim.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Zuletzt bearbeitet am 05.05.20, 00:00

Datum: 03.05.1980 Ort: Riestedt [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Immer wieder samstags
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 25.04.20, 20:00
Bis zum Fahrplanwechsel Anfang Juni 1984 konnten die beim Bw Hamm beheimateten Eierköpfe der Baureihe 430 im Personennahverkehr im Ruhrgebiet beobachtet werden. Immer wieder samstags lockte allerdings der Altenbekener Viadukt – denn der E 7891 aus Dortmund gehörte an Samstagen zu den Leistungen der urtümlichen Triebwagen. Um 17:38 Uhr erreichte er planmäßig Altenbeken und konnte zuvor auf dem durch das Streiflicht der späten Nachmittagssonne besonders plastisch wirkenden Viadukt im Bild festgehalten werden. Wir sehen die Garnitur 430 411-9 + 830 011-3 + 430 111-5.

Die Vegetation war Mitte April 1984 noch nicht so weit fortgeschritten, wie wir es aus anderen Jahren kennen.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 25.04.20, 22:45

Datum: 21.04.1984 Ort: Altenbeken [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 430,456 (elektrische Eierköpfe) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Kursbuchstrecke 524
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 23.04.20, 12:00
Seit dem 31. Mai 1981 ist der Personenverkehr zwischen Eschwege und Wanfried Geschichte. Im Kursbuch vom Winterfahrplan 1980/81 sind unter der Streckennummer 524 werktags außer samstags zwei Nahverkehrs-Zugpaare verzeichnet. Der Güterverkehr nach Wanfried endete am 1. Oktober 1994, die kaum noch genutzte Weiterführung nach Großburschla war schon am 23. Mai 1993 eingestellt worden.

Wir sehen den 998 920-3, geschoben vom 798 726-6 und beide vom Bahnbetriebswerk Marburg (Lahn), auf der Fahrt als N 7945 Eschwege – Wanfried bei Schwebda unterhalb von Schloß Wolfsbrunnen, welches bei dieser Aufnahme [www.drehscheibe-online.de] im Hintergrund zu sehen ist.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 23.04.1981 Ort: Schwebda [info] Land: Hessen
BR: 798 (alle Schienenbusse Bauart Bundesbahn) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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In der Mitte Deutschlands
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 21.04.20, 08:00
Nicht nur in und um München war der Gläserne Zug unterwegs – manchmal verirrte er sich auch in die Mitte Deutschlands.

Hier begegnet uns der Einzelgänger während einer Sonderfahrt als D 26841 Lippstadt – Hameln am Bk Erpentrup bei Langeland.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)
Ein angeschnittener Bahnfunkmast am rechten Bildrand wurde entfernt.

Datum: 21.04.1984 Ort: Langeland [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 491 (Gläserner Zug) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Rot sehen
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 18.04.20, 15:00
Bis in die zweite Hälfte des Jahres 1980 waren im Bw Oldenburg (Oldb) nicht nur zahlreiche Maschinen der Baureihe 221 beheimatet, sondern auch die Vorserienloks 220 001-2, 004-6 und 005-3. Am 20. April des Jahres hatte ich das Glück, nach einer entsprechenden Frage bei der Lokleitung im Bahnbetriebswerk fotografieren zu dürfen. Im Rechteckschuppen sah ich dann rot: Die begehrte 220 001-2 stand zwischen 221 107-6 und 216 154-5, rechts daneben die 220 081-4 und eine weitere 216 – alle Maschinen in der schönen alten, roten Farbgebung!

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 20.04.1980 Ort: Oldenburg [info] Land: Niedersachsen
BR: 220,221 (alle V200-west) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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220 007-9
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 16.04.20, 15:00
Zwei Monate nach dem Ende der planmäßigen Einsätze von Lokomotiven der Baureihe 220 und der Abfuhr der nicht mehr benötigten Loks zum AW Nürnberg [www.drehscheibe-online.de] bespannte außerplanmäßig die äußerlich auf alt getrimmte 220 007-9 ab Bad Harzburg den E 3230 Göttingen – Kiel. Im Rahmen einer Sonderfahrt des "Eisenbahn-Kurier" befanden sich hinter der Lok ein MITROPA-Speisewagen, ein Salonwagen sowie ein "Rheingold"-Buckel-Speisewagen. Das Foto entstand zwischen Börßum und Wolfenbüttel.

Heute frage ich mich, warum ich für ein Bild von diesem Zug so weit gefahren bin, waren doch die planmäßigen Leistungen jenes Tages im Harzvorland eigentlich viel interessanter: [www.drehscheibe-online.de] und [www.drehscheibe-online.de]

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 17.04.20, 22:44

Datum: 14.04.1984 Ort: Börßum [info] Land: Niedersachsen
BR: 220,221 (alle V200-west) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Dieselparadies
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 14.04.20, 11:00
Die leicht hügelige Landschaft zwischen Harz und Weser ist noch heute vielen eine Reise wert. Den Eisenbahnfreund reizten bis weit in die 1980er Jahre zusätzlich zweigleisige Hauptstrecken mit altbewährter Infrastruktur und ohne Fahrdraht, reizvolle Nebenbahnen an verträumten Dörfern vorbei und natürlich die Fahrzeuge. Nach dem Ausscheiden Lehrter 50er und Ottbergener 44er im Jahre 1976 entstand hier ein Dieselparadies, welches in Deutschland wohl als einmalig bezeichnet werden kann. Allein das Bw Braunschweig beheimatete 1981 mehr als 20 Loks der Baureihe 212, über 50 Maschinen der Baureihe 216 und mehr als 30 218er. Dazu kamen zahlreiche Triebwagen der Baureihen 613, 614, 634 und 798. Auch Diesellokomotiven anderer, zum Teil weit entfernter Bahnbetriebswerke konnten hier beobachtet werden. Besonders die Loks der Baureihen 220 aus Lübeck und aus Oldenburg zogen die Fans von weither an.

Doch bleiben wir bei den heimischen Stars aus Braunschweig: Wir sehen den E 3546 Braunschweig – Göttingen in Höhe der Ortschaft Wallmoden kurz vor Lutter am Barenberge. Im Winterfahrplan 1983/84 verkehrte der E 3546 an Samstagen bis Kreiensen als Doppeleinheit. Am 14.04.1984 waren 613 609-7 + 913 014-7 + 613 605-5 + 613 607-1 + 913 012-1 + 613 610-5 unterwegs.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 14.04.1984 Ort: Wallmoden [info] Land: Niedersachsen
BR: 608 (alle histor. VT08, 612, 613) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Fahrbare Festung
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 12.04.20, 16:30
Bei meinen Reisen mit dem TUI-Ferienexpress durch Italien war ich immer von den für mich urig anmutenden Triebfahrzeugen der Ferrovie dello Stato Italiane (FS) fasziniert. Die kleinen Seitenfenster der E-Lok-Baureihe 636 zum Beispiel erinnerten mich an Schießscharten, so daß die Loks auf mich eher wie fahrbare Festungen wirkten.

Zwischen 1940 und 1962 wurden insgesamt 469 Exemplare der Baureihe E 636 für den Personen- und Güterzugdienst beschafft. Die Bauart mit zweigeteiltem Lokkasten und der Achsfolge Bo'Bo'Bo' bewährte sich so gut, dass diese Achsanordnung bei der italienischen Staatsbahn als Standard festgelegt wurde.

Wir sehen die E 636 007 vor einem Schnellzug nach Frankfurt (Main) Hbf. im Bahnhof von Merano/Meran. Die Lok aus dem Jahr 1940 war zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits eine "alte Dame". Im Hintergrund stehen Kurswagen vom TUI-Ferienexpress aus Dortmund und Hamburg, die Meran eine halbe Stunde zuvor erreicht haben.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 12.04.20, 23:50

Datum: 13.04.1985 Ort: Meran / Merano [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E636 Fahrzeugeinsteller: FS
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Bitte mitkommen
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 08.04.20, 09:00 Top 3 der Woche vom 19.04.20
Vor 40 Jahren, am Vormittag des 8. April 1980, bekam ich von einem befreundeten Lokführer telefonisch den Tipp, im Bahnhof Göttingen befände sich ein Triebzug der Baureihe 601. Das war für mich, ein Jahr nach der Einführung des neuen InterCity-Systems ’79 – "jede Stunde, jede Klasse" – mit dem der Einsatz der Baureihen 601/901 im IC-Verkehr endete, ein triftiger Grund, dem Bahnhof einen Besuch abzustatten. So packte ich die Kamera ein und fuhr mittags zum Bahnhof, um auch den aus einem Triebzug der Baureihe 613 gebildeten E 6728 zu fotografieren, der um 13:33 Uhr aus Walkenried kommend den Bahnhof Göttingen erreichte.

Doch ausgerechnet an jenem Tag hatte ein Aufsichtsbeamter Dienst, dem Aufmerksamkeit und Treue zu seinem Dienstherrn wohl besonders wichtig waren. Vielleicht lag es auch am Aussehen des Fotografen, der mit Bart und schulterlangen, gelockten Haaren eine auffällige Erscheinung war und damit für besonders diensteifrige bestimmt zu den "langhaarigen Bombenlegern" der RAF gehörte – jedenfalls tauchten plötzlich zwei blau Uniformierte auf und baten den Fotografen freundlich, aber bestimmt, auf die Wache der Bahnpolizei mitzukommen. Dort löste sich alles schnell auf, der AB sei bekannt für seine Art und man entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten.

Der Grund für den Aufenthalt des 601 in Göttingen war übrigens ein höchst erfreulicher: Göttinger Lokführer erhielten auf ihm Schulungen für den kommenden Einsatz im Touristiksonderverkehr als Alpen-See-Express!

Zu sehen sind auf der Aufnahme der 601 015-1, die 212 045-9 mit dem N 5559 nach Kassel über Dransfeld (ab Göttingen 13:37 Uhr) und, leider halb verdeckt, der 913 610-2 an der Spitze des E 6728 aus Walkenried.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 08.04.1980 Ort: Göttingen [info] Land: Niedersachsen
BR: 608 (alle histor. VT08, 612, 613) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 22 Punkte

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Olympiablau
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 06.04.20, 11:00
Bisher war der Gläserne Zug nur in der enzianblauen Farbgebung in der Galerie vertreten, die er ab 1986 trug. Hier sehen wir den Einzelgänger in der olympiablauen Farbgebung, die ihn vom Olympiajahr 1972 an bis 1985 zierte. Ebenso selten sind in der Galerie Aufnahmen, die den Triebwagen mit dem Scherenstromabnehmer am Fahrdraht zeigen. Am 6. April 1980, heute vor 40 Jahren, stand der Gläserne Zug als D 20327 nach Heilbronn im Heidelberger Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 06.04.1980 Ort: Heidelberg [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 491 (Gläserner Zug) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Untere Jagsttalbahn
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 03.04.20, 11:00
Die Frankenbahn verbindet Stuttgart über Heilbronn mit Würzburg. Sie gehörte noch Anfang der 1980er Jahre zum Einsatzgebiet der Altbau-E-Lok-Baureihen 118, 193 und 194.

Zwischen Möckmühl und Bad Friedrichshall-Jagstfeld verläuft die Strecke im Jagsttal, weshalb dieser Abschnitt auch "Untere Jagsttalbahn" genannt wird. Kurz hinter Untergriesheim kommt hier der Ng 64611 Wertheim – Heilbronn um die Kurve, das Einfahrtsignal des Bahnhofs für die Gegenrichtung ist im Hintergrund zu erkennen. Bespannt ist die Fuhre mit den Kornwestheimer Maschinen 211 198-7 und 193 008-0. Blau schimmert die Jagst durchs Geäst.

Da die 193 die Planlok ist, habe ich das Bild unter "194 historische Krokodile Bauart E93, E94" eingereiht.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64 Professional)

Zuletzt bearbeitet am 05.05.20, 23:32

Datum: 03.04.1982 Ort: Untergriesheim [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 194 (histor. Krokodile Bauart E93, E94) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Ortsansicht mit Stadtkirche
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 01.04.20, 11:00
Vor fünf Jahren zeigte uns Ludger K. sein schönes Bild vom VT 300 auf der Brücke über die Seckach mit der Ortsansicht von Möckmühl im Hintergrund [www.drehscheibe-online.de]. Heute möchte ich die "erweiterte" Ansicht zeigen, im Hintergrund rechts ist zusätzlich die evangelische Stadtkirche zu sehen.

Während der Personenverkehr auf der Jagsttalbahn als Schülerverkehr nur bis 1979 durchgeführt werden konnte, blieb der auf Rollböcken abgewickelte Güterverkehr der Strecke bis in die zweite Hälfte der 1980er Jahre erhalten. Am 15. Dezember 1988 wurde der Gesamtbetrieb wegen Oberbaumängeln eingestellt.

Wir sehen die V 22-01 mit einem Güterzug aus Dörzbach auf der Brücke über die Seckach kurz vor Erreichen des Bahnhofs Möckmühl.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64 Professional)

Datum: 02.04.1982 Ort: Möckmühl [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 299 (alle deutschen Schmalspur-Dieselloks) Fahrzeugeinsteller: SWEG
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Ehrfürchtige Anbetung
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 29.03.20, 16:00
Zweieinhalb Jahre nach dem Ende der Dampflokzeit bei der Deutschen Bundesbahn war das Interesse an den schwarzen Ungetümen unter Eisenbahnfreunden ungebrochen. Fand eine Sonderfahrt statt, reisten die Fans von weit her an, um das Spektakel zu erleben. „Dank“ des Binnewies-Erlasses durften Dampflokomotiven nicht mehr auf Gleisen der Deutschen Bundesbahn zum Einsatz kommen, so daß die Veranstalter von Sonderfahrten auf Privatbahngleise ausweichen mussten.

Am 30. März 1980 fand mit den Lokomotiven 24 009 und 24 083 eine Sonderfahrt auf den Gleisen der Westfälischen Landeseisenbahn von Münster (Westf.) Hbf. nach Warstein statt. Nachdem die beiden Maschinen den langen und gut besetzten Zug über den Haarstrang, dem Höhenzug am südlichen Rand der Westfälischen Bucht, geschleppt hatten, wurden sie im Bahnhof Warstein zur ehrfürchtigen Anbetung durch ihre Verehrer nebeneinander aufgestellt.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Zuletzt bearbeitet am 29.03.20, 17:00

Datum: 30.03.1980 Ort: Warstein [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 020-039 (Personenzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: EK
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Burg Adelebsen
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 26.03.20, 12:00
Die Ortschaft Adelebsen liegt im reizvollen Schwülmetal etwa in der Mitte zwischen Göttingen im Leinetal und Bodenfelde im Wesertal. Sie hat heute ca. 6.300 Einwohner. Adelebsen wird erstmalig im Jahr 990 n. Chr. mit dortigen Königsbesitz erwähnt.

Bereits im 13. Jahrhundert entstand auf einem das damalige Dorf überragenden Sandsteinfelsen eine Burg, die erstmals 1295 urkundlich erwähnt wird. Der älteste datierbare Bauteil der heutigen Burg ist der neun Stockwerke hohe Wohn- und Wehrturm. In der ersten Bauphase von ca. 1370 bis 1380 entstanden die unteren drei Geschosse. In der zweiten Phase von ca. 1420 bis 1440 entstanden die darüber liegenden sieben Geschosse, von denen heute noch 6 erhalten sind.

Die Anlage wurde in der Renaissance und im Barock durch weitere Gebäude ergänzt und zu einem Schloss umgestaltet. Zur Schlossanlage gehört auch ein terrassierter Garten am Hang zum Schwülmetal sowie eine großflächige Gutsanlage im Tal unterhalb des Schlosses. Der Turm steht heute leer und beherbergt die größte Kolonie gebäudebrütender Dohlen in Süd-Niedersachsen.

Am südlichen Ortsrand von Adelebsen verläuft die Eisenbahnstrecke Göttingen – Bodenfelde. Die 212 252-1 vom Bw Göttingen hat soeben mit dem E 3512 Göttingen – Bodenfelde (– Duisburg) den Bahnhof verlassen. In Bodenfelde werden die beiden Silberlinge dem E 3658 Walkenried – Duisburg beigestellt.

Am Horizont ist der Steinbruch Bramburg zu erkennen, dessen Erzeugnisse unter anderem per Bahn abtransportiert werden. Dazu befindet sich an der östlichen Bahnhofsausfahrt von Adelebsen eine Schotterverladung.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64 Professional)

Datum: 26.03.1982 Ort: Adelebsen [info] Land: Niedersachsen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Regionale Bedeutung
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 18.03.20, 12:00
Die Bahnstrecke Holzminden – Scherfede, zuletzt unter der Nummer 249 im Kursbuch der Deutschen Bundebahn zu finden, verband bis 1984 Holzminden an der Strecke Altenbeken – Kreiensen mit Scherfede an der Oberen Ruhrtalbahn Schwerte – Warburg. Der wichtigste Ort an der ehemaligen Strecke ist die Stadt Beverungen. Seit 1954 hatte sie fast ausschließlich regionale Bedeutung, zuletzt wertete das Eilzugpaar E 2942/2943 Braunschweig – Holzminden – Köln und zurück die Strecke etwas auf.

In den letzten Jahren ihres Bestehens bewältigten den Regionalverkehr auf dieser Strecke Hildesheimer 515 und Braunschweiger 798. An einem frühlingshaften Märztag sehen wir den 515 512-2 als N 5993 Holzminden – Borgholz am Einfahrtvorsignal für den Bahnhof Beverungen. Im Hintergrund ist die mächtige Weserbrücke für die Sollingbahn Ottbergen – Northeim (Han) zu erkennen.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64 Professional)

Zuletzt bearbeitet am 21.03.20, 12:00

Datum: 18.03.1982 Ort: Beverungen [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 515 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Kemptener 218
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 13.03.20, 12:00
Die bereits diesem Bild [www.drehscheibe-online.de] als Fotostandpunkt dienende Konrad-Adenauer-Brücke über die Donau, die die Städte Ulm und Neu-Ulm miteinander verbindet, ermöglichte auch die vorliegende Aufnahme. Sie zeigt die beiden Kemptener 218 408-3 und 218 473-7 mit dem D 2713 Ulm – Lindau (Bodensee) kurz nach Verlassen des Ulmer Hauptbahnhofes. Auch hier ist im Hintergrund das Ulmer Münster zu sehen, durch die Bäume rechts erkennt man schemenhaft die Donau und die Brücke für die Eisenbahnstrecke nach Augsburg.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 12.03.1984 Ort: Ulm [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Die Landesgrenze
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 12.03.20, 12:00
800 Meter südöstlich des Ulmer Hauptbahnhofes überquert die Bahnstrecke nach Augsburg die Donau. Der Fluß bildet hier die Grenze zwischen der in Baden-Württemberg gelegenen Stadt Ulm und der in Bayern gelegenen Stadt Neu-Ulm. Von der parallel zur Eisenbahnbrücke verlaufenden Konrad-Adenauer-Brücke, über die die hier sechsspurige Bundesstraße 28 führt, hatte man früher einen prächtigen Blick auf die Eisenbahnbrücke. Sie kam damals noch ohne Lärmschutzwände aus, so daß der Zugverkehr auf ihr uneingeschränkt beobachtet werden konnte.

Die Aufnahme zeigt eine unerkannt gebliebene 111, die mit dem D 285 Frankfurt (Main) Hbf. – Merano/Meran gerade die Landesgrenze überquert. Im Hintergrund steht die größte evangelische Kirche Deutschlands, das Ulmer Münster. Der 1890 vollendete 161,53 Meter hohe Turm gilt als der höchste Kirchturm der Welt.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 12.03.1984 Ort: Ulm [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 111 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Österreichische Krokodile
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 08.03.20, 12:00
Bis in die 1990er Jahre konnten auf der Arlbergbahn die "Österreichischen Krokodile" der Baureihe 1020 beobachtet werden. Die Arlbergbahn verbindet Tirols Landeshauptstadt Innsbruck mit Bludenz in Vorarlberg. Etwa auf halbem Wege liegt die westlichste Stadt Tirols, Landeck.

Der Fotostandpunkt dieser auf den Tag genau 40 Jahre alten Aufnahme eines langen Güterzuges Richtung Bludenz mit 1020.44 und 1020.12 liegt westlich der Landecker Innbrücke. Wie fast alle Brücken der Arlbergbahn wurden auch die Viadukte der Zulaufstrecken dieser Brücke aus unbearbeiteten Bruchsteinen errichtet. Zwischen ihnen befand sich seit 1904 das parallelgurtige Tragwerg mit einer Stützweite von 63,7 m. Dieses wurde im Jahr 2009 durch eine Stahlbogenbrücke ersetzt.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 08.03.1980 Ort: Landeck [info] Land: Europa: Österreich
BR: AT-1020 Fahrzeugeinsteller: ÖBB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Der Hirschsprungfelsen
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 05.03.20, 11:00 Top 3 der Woche vom 15.03.20
Die Höllentalbahn verläuft von Freiburg im Breisgau durch das Höllental nach Donaueschingen. Bei einer Streckenlänge von 25,4 Kilometern steigt die Strecke dabei von 268 m ü. NN in Freiburg auf 885 m ü. NN in Hinterzarten. Der steilste Abschnitt zwischen Himmelreich und Hinterzarten weist Steigungen bis 57,14 ‰ auf. Damit ist die Höllentalbahn die steilste Hauptbahn Deutschlands.

In der Gegenrichtung ist eine unerkannt gebliebene Lok der Baureihe 110 unterwegs, die soeben mit dem E 3325 Horb – Freiburg (Breisgsu) den 121 Meter langen Unteren Hirschsprung-Tunnel zwischen Hinterzarten und Himmelreich durchfahren hat. Gleich wird der Zug im 72 Meter langen Falkenstein-Tunnel verschwinden. Im Bild rechts befindet sich der markante Hirschsprungfelsen.

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Scan vom Mittelformat-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 03.03.1984 Ort: Hirschsprung [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 110,112,113,114 (West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 19 Punkte

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Durchgehende Verbindung
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 29.02.20, 12:00
Wie vieles beim Angebot des Schienenpersonennahverkehrs ist es mir unverständlich, daß zum Fahrplanwechsel 2015/2016 die durchgehende Verbindung von der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover in die sachsen-anhaltinische Saalemetropole Halle über Goslar und Halberstadt gestrichen wurde. Heute muß man für eine solche Reise in Goslar umsteigen. Wer sichergehen will, daß er zur geplanten Zeit Hannover bzw. Halle erreicht, sollte eine, besser zwei Stunden früher losfahren.

In der Relation Halle – Hannover kommt es immer wieder vor, daß aufgrund einer Verspätung des Abellio aus Richtung Halberstadt in Goslar der Anschluss-Erixx nach Hannover nicht erreicht wird, oder, schlimmer noch, die Fahrt im Abellio wegen eben dieser Verspätung aufgrund der kurzen Wendezeit in Goslar bereits in Vienenburg endet. Nach Goslar kommt man dann eben erst eine Stunde später. In der Gegenrichtung steht in einem solchen Fall natürlich der Anschluss-Abellio in Richtung Halberstadt für den Erixx aus Hannover nicht bereit – macht wiederum eine Stunde Zwangspause.

Die Aufnahme stammt aus der "guten alten Zeit", auch wenn sie erst fünf Jahre vorrüber ist. Sie zeigt den RE 3608 Halle (Saale) Hbf. – Hannover Hbf. beim Verlassen des Bahnhofs von Bad Harzburg unter der bekannten Signalbrücke. Den Schluß der Doppeleinheit bildet der 612 518 vom Betriebshof Leipzig Hbf Süd.

Bei der Bildgestaltung legte ich dieses Mal den Schwerpunkt auf die Darstellung der zahlreich vorhandenen Formsignale und weniger auf das Ensemble Signalbrücke mit Stellwerkgebäude. Ganz im Hintergrund erkennt man auch die beiden Einfahrtsignale zum Bahnhof Bad Harzburg aus Richtung Vienenburg bzw. Goslar, die hier noch einmal aus der Nähe zu sehen sind: [www.drehscheibe-online.de].

Datum: 02.03.2013 Ort: Bad Harzburg [info] Land: Niedersachsen
BR: 612 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Im Leinetal
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 26.02.20, 10:00 Top 3 der Woche vom 08.03.20
Am Vormittag des 24. Februar 1987 schien im südlichen Niedersachsen die Sonne "aus allen Knopflöchern" auf eine schneebedeckte Landschaft. Sogar auf den Ästen der Bäume war die weiße Pracht liegengeblieben. Mein erstes Foto jenes Tages zeigt die 112 502-0 vom Bw Hamburg 1 mit dem D 773 Hamburg-Altona – Freudenstadt in der bekannten, in der Galerie aber bisher nur einmal vorhandenen Fotokurve im Leinetal südlich von Kreiensen [www.drehscheibe-online.de]. Eine Aufnahme aus dieser Gegend vom selben Tag ist hier zu sehen: [www.drehscheibe-online.de].

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Zuletzt bearbeitet am 27.02.20, 18:30

Datum: 24.02.1987 Ort: Kreiensen [info] Land: Niedersachsen
BR: 110,112,113,114 (West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 25 Punkte

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Interessierte Zuschauer
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 19.02.20, 14:00
Von 12:43 bis 13:21 Uhr steht der P 7766 von Nossen nach Großbothen im Döbelner Hauptbahnhof – Zeit genug für eine gründliche Nachschau aller Schmierstellen. Das Lokpersonal der 50 3536-5 vom Bw Nossen hat bei dieser Tätigkeit offensichtlich interessierte Zuschauer. Ob sich damals jemand für die 110 vor dem Gegenzug P 4725 Leipzig Hbf. – Meißen interessiert hat?

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64 Professional)

Datum: 28.02.1982 Ort: Döbeln [info] Land: Sachsen
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 19 Punkte

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Warmes Licht
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 16.02.20, 12:30
Das Motiv mit dem Baggersee bei Klein Schneen konnte ich bereits mehrfach in der Galerie veröffentlichen [www.drehscheibe-online.de] und [www.drehscheibe-online.de]. Der Reiz dieser Fotostelle lag für mich zum einen an deren vielfältigen Variationsmöglichkeiten, zum anderen an der dichten Zugfolge auf der Nord-Süd-Strecke.

Im warmen Licht der tiefstehenden Sonne am kalten 21. Februar 1982 sehen wir die 110 363-9 vom Bw Hamburg 1 mit dem aus vier yl- und einem BDm-Wagen gebildeten E 3217 Kiel – Kassel zwischen Göttingen und Friedland (Han) bei Klein Schneen.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64 Professional)

Datum: 21.02.1982 Ort: Klein Schneen [info] Land: Niedersachsen
BR: 110,112,113,114 (West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Ein milder Februartag
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 11.02.20, 22:00
Vor einer halben Stunde hat der formschöne Triebwagen als E 3519 von Göttingen aus den Bahnhof von Walkenried erreicht. Im Umlaufplan steht nun die Fahrt als N 6790 über Herzberg (Harz), Osterode, Seesen und Derneburg nach Hildesheim, planmäßige Abfahrt in Walkenried um 16:40 Uhr, planmäßige Ankunft in Hildesheim um 19:38 Uhr. Ein Reisender müßte also für die gesamte Strecke von 105 Kilometer fast 3 Stunden Zeit veranschlagen. Allerdings sind unterwegs einige längere Aufenthalte eingeplant: Von 17:03 bis 17:23 in Herzberg (Harz), von 18:01 bis 18:31 in Seesen und von 18:58 bis 19:04 ist auch noch ein Kreuzungshalt in Bockenem vorgesehen. Für den Eisenbahnfreund hatte das den Vorteil, daß sich dieser Zug vorzüglich mit dem Auto verfolgen ließ.

Daran war am 4. Februar 1982 natürlich nicht zu denken. Im letzten Tageslicht steht die Garnitur 613 610-5 + 913 014-7 + 613 618-8 zur Abfahrt bereit. Die zum Trocknen aufgehängte Wäsche auf dem Balkon läßt auf einen milden Februartag schließen.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 04.02.1982 Ort: Walkenried [info] Land: Niedersachsen
BR: 608 (alle histor. VT08, 612, 613) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Witzenhausen Süd
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 07.02.20, 19:00 Top 3 der Woche vom 23.02.20
Witzenhausen, die nordhessische Kleinstadt an der Werra, besaß einst zwei Bahnhöfe: Der Bahnhof Witzenhausen Nord liegt oberhalb der Stadt auf dem Nordhang des Werratals an der Halle-Kasseler Bahn. Hier halten Züge nach Kassel-Wilhelmshöhe, Göttingen, Erfurt und Halle (Saale).

Der Bahnhof Witzenhausen Süd lag südöstlich der Innenstadt im Werratal und ist wie die Gelstertalbahn Eichenberg – Großalmerode stillgelegt. Der Personenverkehr wurde bereits zum 2. Juni 1973 eingestellt, im Güterverkehr wurde Witzenhausen Süd bis zum 31. Dezember 2001 angefahren.

In meinem letzten Galeriebild zeigte ich "Hin"-Leistung von Göttingen nach Witzenhausen Süd [www.drehscheibe-online.de]. Hier sehen wir ebenfalls die 212 045-9 vom Bw Göttingen, die nach etlichen Rangierfahrten bei verschiedenen Güterkunden am späten Nachmittag mit der fertig zusammengestellten "Rück"-Leistung Üg 68378 nach Göttingen zur Abfahrt bereitsteht.

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Scan vom Kleinbid-Dia (Ektachrome 64 professional)

Datum: 11.02.1982 Ort: Witzenhausen [info] Land: Hessen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Die Flutbrücke bei Unterrieden
geschrieben von: Johannes Poets (354) am: 03.02.20, 22:00
Auf dem Reststück der Strecke von Eichenberg über Großalmerode-Ost nach Velmeden verkehrten bis zum 31. Dezember 2001 Übergaben nach Witzenhausen-Süd und zur dortigen Papierfabrik.

In den 1980er Jahren oblag die Bespannung dieser Züge den Lokomotiven der Baureihe 212 vom Bw Göttingen. Wir sehen hier die 212 045-9 mit der Übergabe 68377 von Göttingen nach Witzenhausen-Süd. Soeben hat sie die Werra überquert und befindet sich nun auf der westlich gelegenen Flutbrücke bei Unterrieden.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 03.02.1982 Ort: Unterrieden [info] Land: Hessen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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