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Entlang der etruskischen Riviera
geschrieben von: Mathis F. (40) am: 21.01.26, 21:23
Der Intercity 684 folgt auf seiner knapp 340 Kilometer langen Reise einer malerischen Route von Grosseto durch die Toskana, entlang der etruskischen Riviera, durch Ligurien nach Mailand. Hier passiert der Zug eine Brücke bei Quercianella, während ein paar Meter weiter unten zahlreiche Badegäste in Richtung Strand laufen. Der Zug erreicht wenige Minuten später seinen nächsten Halt Livorno.

Datum: 13.08.2025 Ort: Quercianella [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E401 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Quando la Fanta diventa Sprite
geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 11.01.26, 17:33
Irgendwo - ich meine, es sei seinerzeit in einer kurzen EK-Meldung gewesen - hatte ich im Winter 2012/13 gelesen, dass es einem weiteren klassischen Abschnitt der Küstenstrecke Genua - Ventimiglia, wie ich ihn am Rande einer Urlaubsanreise mit meinen Eltern vom Autozugterminal in Alessandria an die Côte d'Azur einige Jahre zuvor kennengelernt hatte, bald an den Kragen gehen sollte. Die noch eingleisigen Streckenkilometer zwischen Andora und San Lorenzo al Mare sollten in den Tunnel verbannt werden - Weg vom Küstensaum und der traumhaften Ortskulisse von Cervo, die sich bei mir so nachhaltig eingebrannt hatte. Es war klar, da musste ich noch mal hin!

Und so machte ich mich also irgendwann zwischen Abitur und Studienbeginn auf den Weg - Meine erste "richtige" Fototour nach Italien sollte es werden! Gespannt stieg ich unter der beindruckenden Bahnhofshalle von Milano Centrale aus dem Pendolino und tauchte ein in eine mir bis dato nur rudimentär bekannte Eisenbahnwelt: Im plüschigen Sitz eines klassischen Abteilwagens - den hatte ich schon mal zwischen München und Venedig kennengelernt - ging es mit dem IC weiter nach Imperia, wo ich direkt oberhalb des damaligen Bahnhofs Porto Maurizio in einer wunderbaren und im Januar auch mit begrenztem Reisebudget erschwinglichen Pension in einem alten Palazzo Quartier bezog.

Am kommenden Morgen ging es dann am offenen Fenster eines ALe 801/940 - den zwar spürbaren, aber doch erstaunlich milden Januarwind um die Nase wehend - nach Cervo: [www.drehscheibe-online.de] Neben den "Tartarughe" mit ihren Intercities sind mir, nicht nur wegen der tollen Anreise, die ab 1975 in Dienst gestellten und seit jeher in Ligurien heimischen Triebwagen-Veteranen in besonders positiver Erinnerung geblieben, während andere - mittlerweile ebenso längst von den Gleisen verschwundene - Garnituren wie E464 mit "Piano Ribassato"- oder "Casaralta"-Wendezügen nur müde lächelnd zur Kenntnis genommen wurden...

So war ich äußerst zufrieden, als am klassischen Blick auf Cervo - einem der "Borghi più belli d'Italia" - mit seiner barocken Kirche San Giovanni Battista aus dem 18. Jahrhundert auch einer der Schienen-Oldies auf die Speicherkarte wanderte. Unterwegs war das von der italienischen Fanszene auf den Namen "Fanta" getaufte Gespann als Regionale 6225 (Ventimiglia - Savona). Fanta, wieso eigentlich Fanta? Das ergoogelte ich mir in Zeiten vor Inkrafttreten des kostenlosen EU-Roamings dann erst zu Hause: Hergeleitet wurde die Bezeichnung von der orangenen Farbgebung, welche die Triebwagen bei ihrer Ablieferung trugen - Wie das bekannte Süßgetränk eben. Und als sie dann in den frühen 2000er Jahren in den türkisgrünen XMPR-Farbtopf gefallen sind, war schnell ein neuer Spitzname geboren: Aus "Fanta" wurde "Sprite"!

Mittlerweile sind Strecke und Motiv längst vergangen: Im Dezember 2016 ging mit mehrjähriger Verspätung die rund 19 Kilometer lange und fast ausschließlich im Tunnel verlaufende, zweigleisige Neubaustrecke zwischen San Lorenzo al Mare und Andora in Betrieb, die u.a. auch meine damalige Unterkunft in Imperia des Bahnblicks beraubte. Tolle Erinnerungen bleiben und waren der Grundstein für viele weitere Italien-Touren, im folgenden Jahr u.a. auch noch einmal zu den anderen ligurischen Einsatzstrecken der "Sprites": [www.drehscheibe-online.de] , [www.drehscheibe-online.de]

PS: Die Spitze eines von rechts in den Bildausschnitt ragenden Fahrleitungs-Auslegers habe ich virtuell entfernt.

Datum: 29.01.2013 Ort: Cervo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALe801/940 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 23 Punkte

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Il Re delle Dolomiti
geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 03.01.26, 23:30
Mit seinen stattlichen 3264 Metern über dem Meer ist der Monte Antelao der höchste Berg des Cadore und zugleich der zweithöchste Gipfel der Dolomiten überhaupt. Als weitgehend isoliert stehende Felspyramide wacht er über den Eingang aus dem Piavetal in das Valle del Boite und ist aus allen Himmelsrichtungen bereits von weither sichtbar. Seine beeindruckende Erscheinung hat nicht nur die lokale Sagenwelt maßgeblich inspiriert - in luftiger Höhe soll auf ihm Samblana, die ladinische Fürstin des schneeweißen Winters, residieren -, sondern dem Berg auch den Beinamen des "Re delle Dolomiti", des "Königs der Dolomiten" eingebracht.

Zu seinen Füßen verläuft die Bahnstrecke vom Abzweigbahnhof Ponte nelle Alpi nach Calalzo, dessen kleiner Kopfbahnhof sich auch mit dem Namen des 35 Straßenkilometer entfernt auf der anderen Seite des Monte Antelao gelegenen Wintersportorts Cortina (sowie des Nachbarorts Pieve di Cadore) schmückt. Bis zum Schienenstrang scheint dabei allerdings weder die Herrschaft von Samblana noch die des steinernen "Dolomitenkönigs" zu reichen, denn zwischen Belluno und Calalzo schwingt, weitaus unprätentiöser, unangefochten der "Minuetto" das Zepter. Nach dem Ende der ALn 668 im Veneto und eher glücklosen Gastspielen der Pesa-ATR220 sowie dem Eine-Saison-Wunder in Form des "Espresso Cadore" von Treni Turistici Italiani (TTI) erbringen die mittlerweile auch schon +/- 20 Jahre alten Triebwagen den Gesamtverkehr am Oberlauf des Piave.

Am 2. März 2025 überquert einer von ihnen, unterwegs als Regionale 16546 (Belluno - Calalzo), den Bogenviadukt über den hier mehrfach zur Energiegewinnung aufgestauten, aus dem gleichnamigen Seitental kommenden Nebenfluss Boite. Zwischen Zug und Antelao komplettiert die am Ortstrand von Valle di Cadore gelegene, mit viel Gottvertrauen auf instabilem Terrain errichtete Chiesa Parrocchiale di San Martino (1718 - 1736) den Dolomiten-Kitsch.

PS: Durch den Himmel laufende und aus der Ferne eher nach Bildfehlern aussehende Hochspannungsleitungen entfernt

Datum: 02.03.2025 Ort: Perarolo di Cadore [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn501 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 17 Punkte

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Lo spettacolo effimero
geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 28.12.25, 18:59
Erst in den letzten Jahren hat sich seitens des italienischen Infrastrukturbetreibers RFI eine erfreuliche "Tradition" entwickelt, die neben ihrem Hauptanliegen - der Vereinfachung der Wiederinbetriebnahme nach baubedingten Sperrungen - auch der fotografierenden Zunft immer wieder zu ungewöhnlichen Motiven verhilft: Um das Schotterbett nach einer Streckenerneuerung so weit zu setzen, dass es von Planzügen ohne Einrichtung vorübergehender Langsamfahrstellen wieder mit der regulären Streckengeschwindigkeit befahren werden kann, lässt RFI vor der eigentlichen Wiederinbetriebnahme eigens schwere, mit Schotter beladene Güterzüge über die sanierten Abschnitte pendeln - Quasi die Simulation des Effekts vieler langsamer Fahrten mit den regulären Triebwagen im Zeitraffer.

Und egal, wo das kurzlebige, in der Regel maximal eine Woche dauernde Schauspiel der "schiacciabinari" gerade aufgeführt wird, entfaltet es stets die besondere Anziehungskraft des Flüchtigen, des Raren - Vom Alpenrand bis an die Adriaküste, von der Poebene bis nach Sizilien... Maßgeblich dazu beitragen dürfte, dass für die Traktion der Faccs- oder Fals/Falns-Züge häufig auf die vielerorts längst verschwundenen "Diesel Unificate" der Reihen D345/D445 aus dem Bestand von Mercitalia Rail zurückgegriffen wird. Klassische Eisenbahn im ungeahnt dichten Takt, wie sie ansonsten im Jahr 2025 ferner nicht sein könnte.

Besonders bemerkenswert war in vielerlei Hinsicht die in der ersten Dezemberwoche 2025 im Suganertal/Valsugana laufende "Schiacciabinari"-Kampagne, mit der die Errichtung einer neuen Brücke am Bahnhof Roncegno sowie einzelne Schotter- und Gleisarbeiten im Vorfeld der Elektrifizierung auf dem Abschnitt Pergine - Roncegno der Bahnlinie Trento - Bassano del Grappa (- Venedig) ihren Abschluss finden sollten. Zum einen bedeutete dies nach einem Jahrzehnt vollständiger Güterzug-Abstinenz - das Stahlwerk in Borgo Valsugana verlädt leider nur noch auf die Straße - die Rückkehr "echter" Züge in die malerische Gebirgslandschaft des Grenzgebiets zwischen Trentino und Veneto. Zum anderen konnten auch die drei vom Depot Verona gestellten Lokomotiven begeistern: Neben der D345 1082 im XMPR-Lack waren mit D345 1032 und D345 1107 gleich zwei Maschinen im Ursprungsdesign Verde magnolia/Isabella mit von der Partie - Und damit exakt die Hälfte des italienweit noch vorhandenen Bestands! Neben D345 1032 und 1107 sind das derzeit nur noch D345 1005 und 1121.

Insgesamt 138 Fahrten galt es für die 50 Jahre alten Loks zu absolvieren. Bei einem Rhythmus von 22 bis 26 Fahrten pro Tag verbrauchten die drei Veteranen große Mengen an Diesel, der jeden Tag zur Mittagszeit im Bahnhof Levico Terme aus einem Tanklaster des örtlichen Kraftstoffhändlers nachgefüllt werden musste. Schade, dass Petrus diesem Spektakel nicht gerade wohlgesonnen war, denn die Schlechtwetterfronten gaben sich die Klinke regelrecht in die Hand... Nur an den letzten anderthalb Tagen gab es realistische Chancen auf Sonne, sodass es für Basti, Michi, Federico und mich kein Halten mehr gab und wir uns ziemlich spontan auf den Weg über Arlberg- und Reschenpass nach Süden machten.

Eine der letzten Fahrten des Nikolaustags, an dem es vor der Rücküberführung der Garnitur nach Verona nur noch ein abgespecktes Programm gab, passten wir kurz vor Levico Terme ab. An der Spitze des NCL 86922 (Roncegno - Pergine) zeigte sich nach einem morgendlichen Rangiermanöver mit D345 1032 jetzt diejenige der "Altlack"-Loks, die mit ihren komplett sauberen Fronten und der ebenfalls weitgehend von Graffiti verschont gebliebenen Südseite zum Star der Tage avancierte. Im Hintergrund erheben sich die majestätischen Berggipfel, die Heinrich Heine in den Aufzeichnungen seiner Reise nach Italien 1828 als "die hohen Berge, deren Schneegipfel die Sonne beschien, daß sie aussahen wie eine ernste Schutzwache von Riesen mit blanken Helmen auf den Häuptern" beschrieb - Schöner könnte ich es nicht zusammenfassen. :)

Datum: 06.12.2025 Ort: Levico Terme [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D345 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Un diffuso internazionale
geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 20.12.25, 13:41
Das Aufkommen im konventionellen Güterverkehr auf der Brennerachse wird maßgeblich von der norditalienischen Stahlindustrie geprägt. Die produzierenden und verarbeitenden Betriebe rund um Brescia, Verona, Vicenza und weitere Standorte in der Poebene gieren nach Schrott als Rohstoff und empfangen und versenden teilweise auch ihre (Halb-)Fertigprodukte auf dem Schienenweg. Entsprechend rollen täglich mehrere Ganzzüge verschiedener EVU von den Güterbahnhöfen München Nord und Hall in Tirol über den Alpenpass und durch das Etschtal.

Daneben werden auch die wenigen verbliebenen Züge des Einzelwagenverkehrs rege von der Stahlindustrie genutzt. So zeigte sich der kurze MRI 48860 (Verona Porta Vescovo - München Nord Rbf) am 5. November 2025 mit insgesamt sieben verschiedenen Ea- und Ta-Wagen, die auf dem Hinweg mutmaßlich Schrott über die Alpen gebracht haben, sowie zwei Rils-Schiebeplanwagen am Zugschluss, als er - bespannt von einem der ursprünglich für Polen vorgesehenen E412-Derivate - im goldenen Licht des Herbstnachmittags bei Besenello durch die bunt leuchtenden Obst- und Weingärten des Trentinos nordwärts rollte.

Über dem Tal wacht, den dunklen Felswänden auf einer Bergflanke vorgelagert, das 1171 erstmals erwähnte Castel Beseno, das zu den größten Festungsanlagen der Region zählt und seit jeher einen weiten Ausblick auf das Val Lagarina bietet - Einstmals die wachsamen Augen der Verteidiger, heute die versonnenen Blicke der Touristen erfreuend.

Datum: 05.11.2025 Ort: Besenello [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-EU43 Fahrzeugeinsteller: Rail Traction Company (RTC)
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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E.414 con InterCity Giorno [3]
geschrieben von: LEO162 (34) am: 16.11.25, 21:25
Als letzten Teil der E.414-Bilderserie möchte ich nochmal eine Garnitur im "klassischen", sprich InterCity Sun und Frecciabianca Design zeigen. Einzig ein Wagen im IC 684 von Grosetto nach Milano Centrale war schon umlackiert, als E.414 159 ihn entlang der Cinque Terre nordwärts beförderte.

Datum: 08.09.2025 Ort: Manarola [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E414 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte
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E.414 con InterCity Giorno [2]
geschrieben von: LEO162 (34) am: 15.11.25, 22:46
Ganz im Norden Italiens verkehrt ein Intercity-Zugpaar pro Tag. Der IC 611 von Bolzano/Bozen nach Bari Centrale durchquert hierbei fast die ganze Republik, bis er nach fast 12 Stunden (planmäßiger) Fahrzeit an der Ferse des Stiefels ankommt.
Als weiterführung der kleinen Fotoserie [www.drehscheibe-online.de] über die E.414 im InterCity-Dienst ist dieses Bild hier zu betrachten.
E.414 158 passierte hier mit der ersten komplett im neuen Design gehalten Garnitur, die mir zu Augen gekommen ist, das Etschtal.

Datum: 07.11.2025 Ort: Auer / Ora [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E414 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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E.414 con InterCity Giorno [1]
geschrieben von: LEO162 (34) am: 13.11.25, 18:17
Mit der Umstellung des B-Netzes im italienischen Fernverkehr entstand (wieder einmal) ein neues Lackierungsschema. Lokomotiven der Reihen E.401, E.414 und E.464, sowie die passenden UIC, Gran Confort sowie dazugehörige Steuerwagen wurden vom InterCity Giorno-Design, bzw dem Frecciabianca, teilweise sogar noch Eurostar Italia Farbschema umlackiert. Einzig die neu beschafften Hybridzüge HTR.412 kamen bereits ab Werk im neuen Design. In dieser kleinen Fotoserie soll es um die Lokomotiven der Reihe E.414, den ehemaligen Antriebseinheiten des ETR.500 gehen.
Die frisch umlackiert E.414 100 ist hier bei Monterosso mit dem InterCity 680 von La Spezia Centrale nach Milano Centrale entlang der Cinque Terre unterwegs.

Zuletzt bearbeitet am 13.11.25, 19:51

Datum: 12.09.2025 Ort: Monterosso [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E414 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Bella Italia
geschrieben von: 1600TL (84) am: 23.10.25, 11:57
Im Jahr 2009 war in Italien noch ein mehrtägiger Fotodampf mit mehreren verschiedenen Lokbaureihen möglich. So waren bei dieser Fahrt beide erhaltenen Schnellzugloks der Baureihe 685 im Einsatz. Die formschönen Vierzylinder-Loks wurden zwischen 1912 und 1927 gebaut und waren bis 1975 im Einsatz. 685 196 und 685 089 waren bis 2013 als historische Lokomotiven beim Depot Pistoia. Am 9. Mai 2009 bespannten beide Loks einen Fotosonderzug von Faenza nach Florenz. Die bergige Strecke mit Viadukten und Tunnel bietet zahlreiche Fotomöglichkeiten. 685 196 verließ in Marradi den Zug und 685 089 bewältigte die restliche Strecke nach Florenz alleine. Einen schönen Ausblick auf die Strecke gibt es mit dem Ort Crespino del Lamona.

Datum: 09.05.2009 Ort: Crespino del Lamone [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-685 Fahrzeugeinsteller: FS
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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IC im Etschtal
geschrieben von: der_gaeubahner (16) am: 03.08.25, 21:24
Einmal am Tag verkehrt von Bozen aus ein letzter klassischer IC nach Bari Centrale. Der IC 611 wird dabei entweder von Triebköpfen der Reihe E.404 oder eben wie an diesem Tag mit den Monocabinas der Reihe E.464. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Monte die Mezzocorona hat der Zug eben den gleichnamigen Bahnhof verlassen.

Datum: 27.07.2025 Ort: Nave San Felice [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E464 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Sommerurlaub!!
geschrieben von: cgraaf (61) am: 19.07.25, 12:57
Nur noch ein paar Tage, dann besuchen wir wieder unsere lieben Freunde an der ligurischen Küste. Und jedes Jahr bietet sich die Gelegenheit, ein paar Stunden im entzückenden kleinen Bahnhof von Zoagli zu verbringen. Dieses Foto stammt vom letzten Jahr: Bei bestem Wetter (eigentlich war es ziemlich heiß) ist es kein Strafe hier zu stehen, mit dem Plätschern des Meeres und dem lauten Zirpen der Grillen im Hintergrund. Noch ein paar Tage...

Datum: 24.07.2024 Ort: Zoagli [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E474 Fahrzeugeinsteller: Compagnia Ferroviaria Italiana (CFI)
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Das imposante Weingut
geschrieben von: Jan vdBk (1053) am: 18.07.25, 18:30
Nach Abfahrt von Passopisciaro passiert Treno 18 der FCE eines von mehreren imposanten Weingütern. Das Gebäude ist auch schon mit einigen Perspektiven in der Galerie vorhanden; dieser spitze Anblick ist allerdings bislang noch nicht dabei. Glück gehabt: Mit ADe 15 begegnet uns hier der letzte Wagen in der schmucken creme-orangen Farbgebung.

Datum: 24.02.2023 Ort: Passopisciaro [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Sommer, Sonne, Meer
geschrieben von: Frank H (483) am: 03.06.25, 20:26
Zwei Bilder des diesjährigen Sizilienurlaubs haben schon Eingang in die Galerie gefunden, ein Drittes möchte ich noch nachlegen:

Den Quartierwechsel von Castellammare del Golfo nach Monreale gestalteten wir ganz entspannt, schließlich war die Wegstrecke überschaubar und das Wetter zu schön, um nur im Auto zu sitzen. Abermals half Railview, um eine „verträgliche Kombination“ zwischen Urlaubsfeeling am Strand und einem Eisenbahnbild zu ermöglichen, die kleine Ortschaft Balestrate bot sich hierfür an.

Am Rande eines der typischen italienischen Picknickplätze im Pinienwald bot sich dieser erhöhte Blick auf die weite Bucht, das oben erwähnte Castellammare del Golfo und den dahinterliegenden Bergrücken, der mit dem Riserva Naturale Orientata dello Zingaro einen wunderschönen Küstenweg zum Wandern aufweist. Und zur Freude des Fotografen verläuft im Vordergrund noch die Bahnlinie Trapani – Palermo.

Auch hier musste, wie schon später bei Partinico, ein moderner Minuetto ausreichen, die Zeit der urigen älteren Triebwagen ist leider vorbei. Doch wer fragt schon bei solch einer Kulisse danach? Und der verdiente Espresso schmeckte nach dem Foto gleich doppelt so gut ;)


Hinweis zur Bildmanipulation: störendes Grafitti vom Triebwagen entfernt

Datum: 07.05.2025 Ort: Balestrate [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn501 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Die Brücke bei Partinico
geschrieben von: Frank H (483) am: 25.05.25, 17:22
Wer meine Bilder kennt, weiß, dass ich mich fotografisch vornehmlich in heimischen Gefilden herumtreibe, was mich allerdings nicht daran hindert, auch mal den Blick über den Tellerrand zu wagen und bei passender Gelegenheit auch fern der Heimat den Auslöser zu drücken. Ausreichende Inspiration liefern die Galerie wie auch die zahlreichen Reiseberichte im Auslandsforum.

Im diesjährigen Sizilienurlaub stand der erste Quartierwechsel von Castellammare del Golfo nach Monreale an, und beim Frühstück wurde uns von der freundlichen Gastgeberin im B&B empfohlen, eine Pause in Borgo Parrini einzulegen, wo der Künstler Gaglio einige Häuser bunt verziert hat. Wie praktisch, dass die Straße dorthin genau an der hübschen Brücke der Strecke Marsala – Palermo vorbeiführt, die durch Dennis Kraus schon Eingang in die Galerie gefunden hat [www.drehscheibe-online.de].

Die Ortsbesichtigung und der obligatorische Espresso lagen zeitlich so perfekt, dass sich ein Versuch, den Minuetto nach Palermo auf der Brücke zu verewigen, förmlich aufdrängte. Die erhöhte Position von Dennis‘ Bild habe ich zwar auf die Schnelle nicht erreichen können, aber der tiefere Blick auf die mediterrane Szene mit den Olivenbäumchen im Vordergrund gefällt mir auch nicht schlecht. Und wie die Wolken am Himmel belegen, ganz stressfrei war die Wartezeit auch nicht, letztlich hat es aber doch gepasst.

An dieser Stelle mal ein dickes Dankeschön für die Bereitstellung der Railview – Datenbank, die es auch dem ortsunkundigen Besucher ermöglicht, schöne Bilder mit nach Hause zu bringen!

Zuletzt bearbeitet am 26.05.25, 00:08

Datum: 07.05.2025 Ort: Partinico [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn501 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 14 Punkte

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Ein gelungener Tag
geschrieben von: Frank H (483) am: 23.05.25, 20:32
Wir waren morgens früh auf dem Etna und haben eine fünf Stunden alte Lavazunge gesehen, haben in Adrano die Normannenburg besichtigt, den einen oder anderen leckeren sizilianischen Espresso genossen, und ich konnte einen Blick in den Bahnhof Randazzo werfen, um ein paar der klassischen Triebwagen der Ferrovia Circumetna zu fotografieren – alles in allem einer der bemerkenswertesten Tage des Sizilienurlaubs.

Auf dem Rückweg nach Linguaglossa rollten wir dann dem letzten Zug des Tages auf dem nördlichen Ast der FCE entgegen, die Hoffnung auf ein vernünftiges Streckenfoto tendierte jedoch, angesichts der nun aufgezogenen, massiven Wolkenfront, gegen Null. Doch wie oft werde ich hier noch Gelegenheit haben, den Schmalspurbetrieb festzuhalten, zumal schon ein Tag später der Flieger heimwärts starten sollte?

Ermutigt von der besten Ehefrau von allen postierte ich mich also an einem der Weingüter bei Passopisciaro. Einzelne Wolkenlücken beleuchteten tatsächlich immer mal wieder die Szene, einzig der Zug fehlte. Die Minuten vergingen, die Verspätung wuchs, doch anders als erwartet gab die Nachmittagssonne just in dem Moment, als der Vulcano um die Ecke bog, nochmal ihr bestes und sorgte für feinste Theaterbeleuchtung.

Jetzt war der Tag wirklich perfekt!


Anmerkung: Ja, die Ausleuchtung der Innenkurve könnte besser sein, aber einen späteren Zug gibt es leider nicht. Als alternativen Blickwinkel zu Jans Bild [www.drehscheibe-online.de] möchte ich aber diese Variante der Bildserie vorschlagen.


Datum: 13.05.2025 Ort: Passopisciaro [info] Land: Europa: Italien
BR: FCE-DMU 002B Vulcano Fahrzeugeinsteller: FCE
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Nabel Siziliens
geschrieben von: Amberger97 (775) am: 16.04.25, 13:41
Glaubt man Wikipedia, wird die im Zentrum Siziliens liegende Stadt Enna auch "Nabel Siziliens" wegen ihres Standorts genannt. Nachmittags bietet sich ein Blick auf den Stadtteil Alta (Oberstadt), der höchsten Provinzhauptstadt Italiens, an. Regelmäßig kommen Regionalzüge vorwiegend der Relation Catania-Palermo vorbei.

Datum: 20.10.2020 Ort: Enna [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALe501 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Die Obstbaumblüte in Südtirol....
geschrieben von: Hans-Jürgen Warg (1901) am: 11.04.25, 06:45
...hat hier - Anfang April 2022 - gerade erst begonnen als ein uner-
kannt gebliebener ETR 170 als R 17158 von Meran nach Bozen in
Siebenteich vom Fotografen erwartet wurde. Rechts im Hintergrund
ist die Burgruine Neuhaus oder auch Burg Maultasch genannt ober-
halb von Terlan zu sehen. Interessant sind hier auch die weiß ge-
spritzten Schienen die ein übermäßiges Erwärmen derselben im
Sommer beschränken sollen.

Datum: 13.04.2022 Ort: Siebeneich / Settequerce [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR170 Fahrzeugeinsteller: SAD
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Die Vinschgerbahn,...
geschrieben von: Hans-Jürgen Warg (1901) am: 09.04.25, 07:31
...oder auch Vinschgaubahn, ist eine 60 km lange eingleisige Neben-
bahn im italienischen Südtirol. Eröffnet 1906 noch zu k.u.k.-Zeiten wur-
de sie nach dem 1. Weltkrieg, mit dem damit verbundenen Anschluss
von Südtirol an Italien, von der dortigen Staatsbahn übernommen. Die
Bahnstrecke verlor nach und nach an Bedeutung und nach Vernach-
lässigung der Infrastruktur wurde sie 1990 vorerst stillgelegt. Mit der
Übernahme der Strecke durch das Land Südtirol 1999 begann man
bald mit der Sanierung der Strecke, die Wiedereröffnung war im Mai
2005. Gegewärtig ist man dabei die Vinschgaubahn zu elektrifizieren
um die Kapazitäten der touristisch stark genutzten Strecke zu erhöhen.
Im April besuchte ich im Rahmen eines Südtirol-Urlaubes die Bahn u.a.
entstand dieses Bild mit ATR 100-008/009 als R 7017 von Töll nach
Mals unterhalb der Burg Kastelbell.

Datum: 10.04.2022 Ort: Kastelbell / Castelbello [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ATR100 Fahrzeugeinsteller: SAD
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Das Viadukt von Marradi
geschrieben von: Olli Sydow (1719) am: 26.03.25, 19:33
Im Mai 1998 führte mich eine Fototour nach Italien. Ziel der Tour war die Teilnahme an einer Fotoveranstaltung mit Dampflokomotiven vor Fotozügen im südlichen Alpenbereich, in der Toskana und auf der Strecke Faenza-Firenze.
Aber es waren im Nachhinein nicht die Dampfzüge, welche begeisterten – sondern der umfangreiche Beifang in Form von braunen Elektrolok-Ungetümen vor Wagengarnituren, welche heute als längst historisch gelten.
Meine Reisebegleiter hatten ein Zusatzprogramm ausgearbeitet, welches mich dann an die Ligurische Küstenstrecke, ferner zu den „Zigarren“ ins Tortona-Dreieck sowie an die Strecke Stia-Arezzo mit ihren urigen Fahrzeugen geführt hat.

Von den Foto-Dampfzügen ist aus heutiger Sicht kaum ein nennenswertes Foto entstanden. Der Eindruck war zwar da, aber die Dampfzüge verkehrten eben im Monat Mai in der Zeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Nicht, weil wir kein Wetter hatten, sondern im Prinzip genau deshalb...;-)

Aber bis heute begeistern nach fast 28 Jahren die Fotos von braunen E636 oder E645 in Manarola, einer E 626 in der südlichen Toskana oder aber auch der Beifang in Form von Triebwagen wie diesem hier:
Wir sehen einen Aln668, wie er am 06.05.98 als R 6811 das Viadukt von Marradi Richtung Faenza überquert. Wenig später wird uns auf diesem Viadukt eine pechschwarze Dampflok entgegen kommen.

Ein weiteres Bild dieses Viaduktes sehen wir hier: [www.drehscheibe-online.de]


Datum: 06.05.1998 Ort: Marradi [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: FS
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Im Schatten...
geschrieben von: cgraaf (61) am: 13.03.25, 17:15
Auch in Italien läuft der Fahrplan manchmal schief, und das passierte vergangener Sommer auch während meine Bahnfotoshoot in Zoagli an der Ligurischen Küste. Von einem Moment auf den anderen lag der komplette Bahnbetrieb stille.
Für die Reisenden ist an solche Momente endloses Warten angesagt. Die beide Männer auf das Foto sind offenbar ziemlich genervt und fertig, und haben sich zur Schutz der prallen Sonne im Schatten eines kleinen Baumes postiert. Nach eine Stunde bewegt sich wieder etwas, leider dauert es noch einige Zeit bevor der nächste Zug in diesem Bahnhof halten soll...

Ein "bisschen Bankschatten" im Vordergrund wurde digital entfernt.

Datum: 24.07.2024 Ort: Zoagli [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR485 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte
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Ätna
geschrieben von: Philosoph (802) am: 01.03.25, 10:33
Aktuell ist der Ätna mit spektakulären Winterbildern wieder in aller Munde. Wenn ich überlege, dass ich vor nicht einmal 4 Monaten vor Ort war, bin ich mir nicht sicher, ob ich neidisch oder erleichtert sein soll. Als ich im Oktober 2024 auf Sizilien war, spuckte der Vulkan lediglich kleine Rauwolken aus. So auch am 12.10.2024 als ich einen IC nach Messina bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Taormina ablichten konnte. Nichts deutet darauf hin, dass hier 4 Monate später ein kleiner Ausbruch erfolgt.

Datum: 12.10.2024 Ort: Taormina [info] Land: Europa: Italien
BR: 1XAusl (sonstige ausländische Ellokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Elektrizität verschmutzen
geschrieben von: photorail (8) am: 17.02.25, 20:42
Das mittlere Valsugana ist eine idyllische Landschaft, in die sich die Trasse der historischen Eisenbahn, die sie durchquert, unauffällig und kaum sichtbar einfügt, ohne die Aussicht oder die Umgebung zu verschandeln. Der Zug, der in den Farben der Natur der ihn umgebenden Berge gefärbt ist, fährt mit Diesel, aber er verschmutzt sicher nicht so wie all die Autos und Lastwagen, die auf der parallel verlaufenden Autobahn fahren. Aber gerade die Ausrede der Ökologie ist die Karte, die die Region Trentino ausspielt, um all ihre guten Wähler wie Fische beißen zu lassen. Genug von den stinkenden alten Littorina, es lebe die saubere, umweltfreundliche Elektrizität. Es spielt keine Rolle, wie dieser Strom flussaufwärts produziert wird, es spielt keine Rolle, ob die Landschaft mit riesigen Masten und überdimensionalen Pylonen übersät sein wird, wie die lächerlichen überdimensionalen Regeln des RFI. Die idyllische Landschaft spielt keine Rolle: Sie scheint kostenlos zu sein, und die Wähler können sie genießen, ohne dass ein Politiker damit Profit macht. Stattdessen machen sie sich mit der Geldflut der PNRR gut und füllen ihre eigenen Taschen und die ihrer Freunde. Erfreuen wir uns also an diesem Foto, das in den letzten Tagen aufgenommen wurde, als der Himmel und die Aussicht - trotz des bitteren Schicksals der Eisenbahn im Aostatal - noch frei atmen konnten.

Die Bahnstrecke Trento-Borgo Valsugana wird ab dem 22. Februar geschlossen und vielleicht Ende Dezember wieder eröffnet, wenn ein Teil der Elektrifizierungsarbeiten abgeschlossen ist.

Datum: 15.02.2025 Ort: Roncegno [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn501 Fahrzeugeinsteller: Trentino Trasporti
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Steinbruch von Bronte
geschrieben von: Amberger97 (775) am: 17.02.25, 20:03
Am Steinbruch von Bronte konnte ich am 04.10.2023 zwei ADe der neueren Bauform als Treno 5 nach Randazzo fotografieren

Datum: 04.10.2023 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Am Strand von Letojanni
geschrieben von: Philosoph (802) am: 05.02.25, 19:19
Folgt man dem Stand von Letojanni bis zu seinem äussersten nördlichem Ende, so findet sich dort mit einem Felsen eine der wenigen Möglichkeiten, Züge von der Meerseite von einem erhöhten Standpunkt aufzunehmen. Insbesondere am frühen Morgen mit dem Sonnenaufgang vom Meer gibt es tolle Möglichkeiten. Meine erste Aufnahme dort entstand 20 Minuten nach Sonnenaufgang mit dem nächsten Regionalzug nach Catania. Diese Aufnahme habe ich bereits vor einigen Wochen in der Galerie gezeigt. Nur gut 10 Minuten später folgte bereits ein Regionalzug nach Messina, der natürlich auch noch mitgenommen wurde.

Datum: 12.10.2024 Ort: Letojanni [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR104 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Über den Dächern von Randazzo
geschrieben von: Philosoph (802) am: 04.02.25, 15:54
Ja, ich weiß. So langsam gehen mir die intelligenten Bildtitel aus. Aber nicht nur über den Dächern von Bronte sondern auch von den Hügeln südlich von Randazzo hatte man einen schönen Blick über die Stadt. Hier wirkten sich auch die langen Zugpausen positiv aus, blieb neben Motivsuche doch auch noch genug Zeit für etwas Vegitationskontrolle an der Strecke. Ein unerkannter Vulcano (entweder DMU 002 oder 004) verlässt Randazzo in Richtung Bronte. In der Bildmitte konnte sogar das ehemalige Empfangsgebäude und der Wasserturm des sehr großzügig dimensionierten Normalspurbahnhofs von Randazzo in das Motiv integriert werden. Leider wird dieser Bahnhof wohl keine Züge mehr sehen.

Datum: 09.10.2024 Ort: Randazzo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Über den Dächern von Bronte
geschrieben von: Philosoph (802) am: 02.02.25, 12:54
Oberhalb des Tunnels am Ortseingang von Bronte aus Paterno kommend, hat meinen einen schönen Blick über die Stadt. Auch der interessante Streckenverlauf lässt sich hier gut nachvollziehen. Aus dem Tunnel kommend, verläuft die Strecke am Hang unterhalb des Fotografen um dann mittels zunächst 180 Grad-Kurve und dann 90 Grad-Kurve in der Bildmitte durch die Stadt den Bahnhof von Bronte zu erreichen. Von dort erfolgt eine weiter 180 Grad Kurve um dann am Hang gegenüber des Fotografen oberhalb der Stadt zusammen mit Vulcan DMU 002 für die Nachwelt festgehalten werden zu können. Eindrucksvoll auch, wie sich die Stadtentwicklung immer weiter in das Lavafeld hineinfrisst.

Datum: 07.10.2024 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Giganti di ferro
geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 26.01.25, 19:26
Der Verlauf des Po von West nach Ost quer durch die dicht besiedelte Ebene, der er seinen Namen gab, bedingt es, dass er eine Vielzahl wichtiger Verkehrswege schneidet. Entsprechend sahen sich bereits viele Generationen damit konfrontiert, Italiens längsten Strom mit Brücken überspannen zu müssen, um dem Handel über die natürliche Barriere zu helfen. Dabei machten sie sich jeweils die neuesten technischen Errungenschaften ihrer Zeit zu Nutzen, sodass sich heute von der historischen Steinbogenkonstruktion bis zur modernen Schrägseilbrücke eine immense brückenarchitektonische Bandbreite entlang der 650 Flusskilometer aufreiht.

Zu den in ihrer Dimension eindrucksvollsten Kunstbauten zählt die Eisenbahnbrücke von Piacenza, die auf gut 750 Metern Länge das lombardische mit dem emilianischen Ufer verbindet. Ihr heutiges Erscheinungsbild mit stählernen Halbparabelträgern erhielt sie bei ihrem (letzten) Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg. Einen Flussübergang für die Strecke Mailand - Bologna gab es an der Stelle jedoch schon seit 1861: Zunächst als provisorische Holzbrücke, später als eingleisige schmiedeeiserne Gitterträgerbrücke und in den letzten Jahren vor der kriegsbedingten Zerstörung auch bereits als zweigleisige Stahlkonstruktion.

Um den rostroten Giganten komprimiert ins Bild zu setzen, bietet sich am südlichen Brückenkopf mit etwas Zirkelei eine schöne Tele-Perspektive. Nach einigen Steuer- und Triebwagenbildern, die nicht wirklich begeistern konnten, klappte deren Umsetzung am 28. November 2023 kurz vor "Licht aus" doch noch mit einem echten Lokklassiker. Das zufriedene Lächeln eines vollauf gelungenen Fototags aufs Gesicht zauberte uns der "Tigre" E 652 082, der mit MRI 48025 ([Mulhouse Nord -] Domo II - Fossacesia-Torino di Sangro) südwärts unterwegs war.

Datum: 28.11.2023 Ort: Piacenza [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E652 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Doppia simmetrica sull'Adriatico
geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 24.01.25, 18:44
Man sollte meinen, entlang einer Bahnstrecke, die von Rimini im Norden bis Brindisi im Süden über 600 Kilometer lang praktisch immer parallel zur namensgebenden Adria verläuft, gäbe es im Überfluss Stellen, an denen sich Eisenbahn und Mittelmeer gemeinsam in Szene setzen lassen. Doch weit gefehlt! Eine zu großen Teilen flache Topografie, zahllose Bausünden aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - im Sommer Heimstatt sonnenhungriger Touristen, im Winter gähnend leere Betonmonstren - und nicht selten auf engstem Raum gebündelte Verkehrswege machen es dem geneigten Fotografen nicht leicht...

Eine rühmliche Ausnahme gibt es im Bereich rund um Pedaso und Marina di Altidona in den südlichen Marken, wo die zweigleisige Magistrale auf ihrem Weg in den Mezzogiorno einem Laufsteg gleich an der Spiaggia "Lu Piu" vorbei führt. Am 4. September 2019 hatten Yannick und ich es uns zum Sonnenaufgang auf einem der Wellenbrecher gemütlich gemacht und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Was kam, waren vor allem... Wellen. Denn der Wind wehte für Adria-Verhältnisse erstaunlich frisch. Was ausblieb, waren die avisierten Güterzüge, die ich am Vorabend auf dem Hotelzimmer mit Soundkulisse (da rollte, schepperte und vibrierte es nämlich ohne Unterlass auf den Gleisen in Steinwurfweite des Balkons) extra noch aus den Fahrplantabellen raus gesucht hatte.

Na ja, die Sonne tat nach vielen instabilen Tagen trotzdem einfach gut! Und aus heutiger Sicht freut man sich auch, den "damals" noch als eher schnöde empfundenen Regionale 12043 mit dem interessanten Laufweg Ancona - Sulmona im Archiv zu haben. Denn nicht nur die lokbespannten Regionalzüge sind merklich auf dem Rückzug (entsprechend werden auch die ersten E464 bereits in San Giuseppe di Cairo verschrottet), sondern vor allem zeigt einem der erste Wagen im - mittlerweile auch schon wieder überholten - DTR-Farbschema, was man eigentlich an dem freundlichen weiß/grün aus dem Hause XMPR hatte... Tempora mutantur.

Datum: 04.09.2019 Ort: Marina di Altidona [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E464 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Addio, sei-sei-otto...
geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 20.01.25, 19:28
Das Jahr 2024 markierte, soweit die letzten Infos aus dem Südosten des Stiefels nicht trügen, das Ende der planmäßigen Einsätze der ALn 668 in Diensten von Trenitalia. Schon in den Vorjahren war die Zahl der verbliebenen Strecken, auf denen sich der italienische Triebwagen-Klassiker schlechthin noch verdingen durften, sukzessive zurückgegangen, nochmals akzentuiert ab dem Jahr 2023. Eine Bastion nach der anderen fiel: Die Lombardei, Sardinien, Sizilien... Beinahe monatlich flatterten in den letzten zwei Jahren Meldungen über die nächste Strecke herein, die vollständig auf Neubautriebwagen umgestellt wurde. Colleoni, Blues und Co machten es möglich.

Auch auf der wunderschönen Nebenbahn von Avezzano nach Roccasecca brachte 2024 tiefgreifende Veränderungen mit sich. Während bis zur Sommerpause (während der italienischen Ferien ruhte der Verkehr) noch überraschend oft auf die Klassiker zurückgegriffen werden musste und die neu aus anderen Regionen zum Deposito Sulmona abgeordneten Swing und Minuetti erst zögerlich ins Rollen kamen, hatten sie im Herbst bereits die ganz überwiegende Zahl der Züge übernommen und spätestens seit dem Dezemberfahrplanwechsel fungieren die wenigen noch betriebsfähig gehaltenen ALn 668 ausschließlich als eiserne Reserve. In Foggia, dem zweiten Depot, das die "sei-sei-otto" zuletzt noch planmäßig einsetzte, dürfte das Bild nicht anders sein. Dort hat die baubedingte Sperrung der Strecke nach Potenza ihren Teil dazu beigetragen...

Als letzte Refugien mit begrenzter Halbwertszeit für die Ableger der einstigen "Ferrovie concesse" bleiben die FSE-Strecke(n) von Lecce nach Gagliano Leuca und die Trenord-"668" (die baulich eher an den 663 erinnern) entlang des Iseo-Sees, ehe es dann auch dort endgültig heißt: Addio, sei-sei-otto...!

Im November 2022 indes war das baldige Einsatzende erst eine vage Ahnung, von der Wann und Wo des Eintritts noch nicht klar abzusehen waren. Trotzdem machte ich das Foto des bestens gepflegten 668er-Doppels, das am 24. November 2022 als Regionale 20189 (Avezzano - Cassino) die Stahlfachwerkbrücke von Arpino überquerte, bereits in der Gewissheit, dass es mit den liebgewonnenen "Fiats" nicht mehr ewig weitergehen würde.

Datum: 24.11.2022 Ort: Arpino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Im Karussell der Staatsbahnen
geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 18.01.25, 19:38
Nach ihrem Einsatzende bei der Deutschen (Bundes-)Bahn hat es eine Vielzahl von Dieselloks ins mal mehr, mal weniger weit entfernte Ausland verschlagen. Seit den späten 1980er Jahren zu einem besonderen Exportschlager mutierte dabei die V100. Für gut ein Fünftel aller gebauten Loks rief nach dem Ausscheiden bei der heimischen Staatsbahn eine zweite Karriere jenseits der Landesgrenzen. Von Frankreich und Italien über Österreich und Bosnien bis in ganz ferne Destinationen wie Saudi-Arabien und Bangladesch reichte ihr Aktionsradius zeitweise, häufig in Diensten international tätiger Gleisbaukonzerne. Einen detaillierten Überblick verschafft v100.de: [www.v100.de]

Die bewegten und teils schwer zu durchschauenden "Lebensläufe" manch einer Lok treiben mitunter skurrile Blüten. So hätte sich im Jahr 1962, als die damalige V100 1265 (so jedenfalls die Zuordnung in der lesenswerten Spurensuche von Wim Roost in der aktuellen Print-DREHSCHEIBE) die Werkshallen von Krupp verließ und an die Deutsche Bundesbahn übergeben wurde, wohl kaum jemand träumen lassen, dass dieselbe Lok noch 62 Jahre später in Staatsbahndiensten unterwegs sein würde, allerdings in italienischen! Und das Ganze nicht ohne Zwischenstation bei den direkten Nachbarn in Österreich!

Nach ihrer Ausmusterung im Dezember 1987 gelangte die Lok - wie so viele ihrer Schwestern über den bayerischen Lokhändler Layritz - zunächst zu den Österreichischen Bundesbahnen, wo sie als 2048 027 half, den mit der Einführung des sog. Neuen Austrotakts entstandenen Mangel an Streckendieselloks zu lindern. Auch in der Alpenrepublik arbeitslos geworden, ging es 2002 über den Brenner weiter nach Süden, wo die SerFer (Servizi Ferroviari SrL), die italienweit die Betriebsführung von immer mehr Anschluss-, Hafen- und Industriebahnen übernahm, auf der Suche nach weiteren leistungsstarken Loks war. Als K (1)211 wurde sie in den bunten Fuhrpark des Unternehmens eingereiht. Mit dessen Übernahme durch die FS-Gruppe und die Neugründung der Tochtergesellschaft Mercitalia Shunting & Terminal (MIST) steht die ehemalige 211 265 nun aber in der siebten Dekade ihres Loklebens unter der NVR-Nummer 98 83 2484 002-0 I-MIST tatsächlich wieder in Staatsbahndiensten, das dritte Mal in ihrer Karriere. Wo sie wohl im Laufe dieser Odyssee ihren originalen Kühler gegen den einer 212 eintauschen musste...?

Am 29. November 2023 war die altgediente Lok auf dem Anschlussgleis zwischen dem Staatsbahnhof Osoppo und der Übergabegruppe des örtlichen Stahlwerks im Einsatz. Nachdem die Crew eine Wagengarnitur zur Übergabe an eine E-Lok in ersteren gebracht hatte, machte sie sich auf den Rückweg durch die klare, aber kalte Novemberluft. Der Rangierer hatte sich mit Mütze und Schal gut eingemummelt... Im Hintergrund erheben sich die teils schon vom ersten Schnee bedeckten Gipfel der Karnischen Alpen.

PS: Ein durch den Himmel verlaufendes Stromkabel habe ich nachträglich entfernt.

Datum: 29.11.2023 Ort: Osoppo [info] Land: Europa: Italien
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Shunting & Terminal (MIST)
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Die einst höchste Eisenbahnbrücke der Welt
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 15.01.25, 15:06
Die Strecke der Ferrovia Trento-Malé-Mezzana beschreibt unterhalb von Cles eine große, abfallende Kehre, um der Höhe des heutigen Stausees Lago di Santa Giustiana etwas näher zu kommen. So wird die tief eingeschnittene Schlucht des Noce an möglichst schmaler Stelle überquert und dadurch keine kilometerlange Brücke auf die Ostseite des Val di Non benötigt. Dennoch hielt die Brücke über den Noce aufgrund der tiefen Schlucht über ein halbes Jahrhundert einen Rekord und zwar mit 144 Metern jenen als höchste Eisenbahnbrücke der Welt. Die alte Stahl-Bogenbrücke wurde im Zuge der Rekonstruktion der Strecke 1959 rund 270 Meter flussabwärts durch eine neue Betonbogenbrücke ersetzt, ebenfalls mit untenliegendem Bogen und aufgeständerter Fahrbahn. Die Strecke wurde durch einen anschließenden Tunnel hinauf zum Bahnhof Dermulo neutrassiert. Acht Jahre zuvor war der heutige Stausee geflutet worden, die 152 Meter hohe Mauer der Talsperre liegt in Sichtweite zur Brücke und war zu ihrer Eröffnung die höchste Europas. An Stelle der alten Eisenbahnbrücke, wurde eine zur neuen Bahnbrücke sehr ähnliche Betonbrücke für den Straßenverkehr, direkt hinter der Staumauer errichtet.

Was so ausführlich, mit so vielen Superlativen beschrieben werden muss, dass kommt in der Realität ja gern mal maximal unspektakulär daher. Vom Bahnhof Tassulo aus betrachtet, mag das noch stimmen. Da sieht man leicht unterhalb eine zugegebenermaßen recht ästhetische, einigermaßen lange, aber nun auch nicht ganz prominent besondere Betonbogenbrücke hinter einer Abrisskante der Obstplantagen. Um die Brücke darzustellen, muss man sich auf Augenhöhe und genau seitlich zu ihr begeben, an die Abrisskante der Obsthänge, wo es rund 140 Meter fast senkrecht hinab zum Noce geht.

Ein unerkannter Alstom ETi 8/8 überquert in schwindelerregender Höhe die Schlucht. Im Hintergrund die “neue” Straßenbrücke aus den 60ern an der Stelle der alten Bahnbrücke. Die Staumauer lässt sich kaum vollständig verdecken um die Bahnbrücke komplett freizustellen. Dafür lässt es sich in den Plantagenterassen nicht frei genug fotografieren. Man benötigt immer einen ausreichend großen Absatz unter sich zur nächsten Terrassenstufe, was nur an wenigen Stellen gegeben ist. Aus meiner Sicht gehört die Staumauer aber zum Ensemble auch dazu.

Das Motiv ist fast identisch schon zur grünen Jahreszeit in der Galerie vertreten. Durch das selbst mittags tiefstehende Winterlicht und das fehlende Laub kommen die Felsen und die tiefe Schlucht aber noch einmal besser zur Geltung und sind aus meiner Sicht eine zweite Aufnahme wert.

Datum: 23.12.2024 Ort: Tassulo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETi 8/8 Fahrzeugeinsteller: trentino trasporti
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Mein erster Altbautriebwagen der FCE
geschrieben von: Philosoph (802) am: 30.12.24, 12:31
Meinen ersten Tag an der FCE verbrachte ich zunächst im Lavafeld unterhalb von Bronte. Die Begeisterung ob der tollen Landschaft schlug zunächst etwas um, als die ersten beiden Leistungen nur mit einem Vulcano abgelichtet werden konnten. Damit war dann aber klar, dass die nächste Leistung ein Altbautriebwagen sein musste, sofern nicht in dieser Woche ein dritter Vulcano wieder betriebsfähig war. Und tatsächlich war bereits einige Minuten vorher am Klang zu vernehmen, dass diesmal kein Vulcano auf die Reise nach Randazzo geschickt wurde. und so konnte mit ADe 22 mein erster Altbautrioebwagen in den Lavafeldern unterhalb von Bronte abgelichtet werden.

Datum: 07.10.2024 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Isola Bella
geschrieben von: Philosoph (802) am: 27.12.24, 09:35
Die Isola Bella ist eine kleine Insel vor der Ostküste Siziliens. Sie gehört zu dem Ortsteil Mazzarò der Stadt Taormina und ist durch eine Sandbank mit dem Strand von Mazzarò verbunden. Während der Kiesstrand spätestens ab 10:00 Uhr völlig überfüllt ist, lassen sich hier am frühen Morgen von der Sandbank aus noch diverse Motive mit Eisenbahnbezug umsetzen. Am Morgen des 12.10.2024 kam zwar erneut nicht der erhoffte Güterzug, dafür der einzige von mir beobachtete Umlauf mit einem ETR104 in der blau-grünen Farbgebung. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das jetzt Glück oder Unglück war.

PS: Die Isola Bella befindet sich im Rücken des Fotografen. Dazu schlage ich ggf. später noch ein Bild vor.

Datum: 12.10.2024 Ort: Taormina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-HTR412 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Taormina
geschrieben von: Philosoph (802) am: 17.12.24, 07:31
Am letzten Tag meiner Sizilien-Reise wollte ich die Mittagsleistung der FCE einmal rund um den Ätna verfolgen um noch einige wichtige Motive von meiner To-Do-Liste abzuhaken. Da ich in Giarre starten wollte, bot es sich an, vorher auch an der Normalspur noch offenen Stellen in Letojanni und Taormina abzuarbeiten. Insbesondere wollte ich wenigstens eine GZ-Leistung ablichten. Aber daraus wurde leider wieder nichts. Güterzüge fahren zwar noch reichlich, aber immer dann, wenn ich nicht am Motiv stehe. Wirklich schlimm war es im Nachhinein aber nicht, waren doch die an den GZ eingesetzten Loks derart verschmiert, dass jeder Balkan-Künstler vor Neid erblasst wäre. Anders dagegen die Loks und Wagen an den IC-Zügen, diese waren alle picobello sauber und gepflegt. Einer dieser Züge hat soeben den Bahnhof des Badeortes Taormina (links am Bildrand) in Richtung Messina verlassen.

Datum: 12.10.2024 Ort: Taormina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E464 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Der Tunnel III
geschrieben von: Philosoph (802) am: 15.12.24, 08:51
Mit ADe 17 hat am 08.10.2024 der älteste noch im Plandienst eingesetzte Triebwagen der FCE soeben den Scheiteltunnel zwischen Maletto und Bronte durchfahren. Hier am höchsten Punkt der Strecke konnte zu Zeiten des Dampfbetriebes einst Wasser nachgefüllt werden.

PS: Kabelkanal entfernt

Datum: 08.10.2024 Ort: Maletto [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Casa Scala
geschrieben von: Philosoph (802) am: 14.12.24, 12:05
Vulcano DMU 004 passiert am 09.10.2024 die Ruine der Casa Scala bei Randazzo. Das Haus wurde bei einem Vulkanausbruch im Jahr 1981 zerstört, welcher die Stadt Randazzo nur knapp verfehlt hat. Diese Hauswand dürfte wohl das mit am meisten fotografiert Motiv auf Sizilien sein. Die meisten Touristen haben allerdings nicht die Muße, einen der nur sechs Züge am Tag abzuwarten. Dieses Motiv dürfte im übrigen bald Geschichte sein, sind doch links knapp außerhalb des Bildes bereits Neubauten entstanden. Da die Lava hinter dem Triebwagen auch eingeebnet wurde, gehe ich davon aus, dass auch dort Neubauten entstehen werden.

Datum: 09.10.2024 Ort: Randazzo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Ätna
geschrieben von: Philosoph (802) am: 01.12.24, 10:10
An der FCE gibt es nun wirklich zahlreiche Ätna-Motive. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich in meiner Woche an der Strecke wirklich alle Motive gesehen habe. Mein Favorit der mir bekannten Motive ist in jedem Fall der Blick von den Hügeln oberhalb von Bronte in Richtung Maletto. Doppeltes Glück an diesem Tag war, dass der Ätna anders als an den Vortagen zumindest etwas Rauch ausspuckte und das die FCE genau für dieses Motiv ein Altbaudoppel in Form von Ade 17 und 20 (?) auf die Strecke schickte.

Datum: 08.10.2024 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Cimitero Comunale Randazzo
geschrieben von: Philosoph (802) am: 30.11.24, 14:54
Für den Friedhofsblick von Randazzo hätte ich mir lieber einen Altbauwagen gewünscht. Nicht nur weil diese optisch interessanter sind, sondern vor allem, weil sie besser in die Lücke gepasst hätten. Nach dem ich an den beiden letzten Tagen viel Glück bei den Einsätzen hatte, wurden heute wohl aber nur die Vulcano auf die Strecke geschickt. So ganz passte die Lücke dann auch nicht, aber wirklich viel ist es nicht.

PS: Ein Schild wurde elektronisch abgebaut.

Datum: 09.10.2024 Ort: Randazzo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Am Strand von Letojanni
geschrieben von: Philosoph (802) am: 24.11.24, 12:09
Folgt man dem Stand von Letojanni bis zu seinem äussersten nördlichem Ende, so findet sich dort mit einem Felsen eine der wenigen Möglichkeiten, Züge von der Meerseite von einem erhöhten Standpunkt aufzunehmen. Insbesondere am frühen Morgen mit dem Sonnenaufgang vom Meer gibt es tolle Möglichkeiten. Meine erste Aufnahme dort entstand 20 Minuten nach Sonnenaufgang mit dem nächsten Regionalzug nach Catania. Die Sonne selbst war leider noch etwas hinter Schlonz versteckt und auch zu weit rechts, um sie in das Bild integrieren zu können. Es sollte nicht die letzte Aufnahme an dieser Stelle sein.

Datum: 12.10.2024 Ort: Letojanni [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR104 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Italienische Steinkiefer
geschrieben von: Philosoph (802) am: 22.11.24, 08:33
Neben dem Ätna, sind auch die Pinien in allen Formen und Größen auf Sizilien omnipräsent. Was mir bis zu meinem Besuch auf Sizilien nicht bekannt war, ist, dass die Pinie zu den Kieferngewächsen gehört. Klarer Fall von Reisen bildet.

Ein besonders stattliches Exemplar steht an der Einfahrt des Bahnhofs Giarre. Der Bahnhof selbst ist allerdings nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Güterverkehr und somit der Umschlag auf Normalspur ist schon lange Geschichte und selbst Zugkreuzungen gibt es hier nicht mehr. Die Signalanlagen sind zwar theoretisch noch funktionsfähig, praktisch aber abgeschaltet. Immerhin ist der Bahnhof noch für den Fahrkartenverkauf besetzt. Ob sich diese Personalkosten für aktuell nur noch 4 Züge am Tag rentieren? Am 12.10. erreicht mit DMU 002 der Mittagszug den Bahnhof Giarre. Links die Reste der Güterrampe und einer Gleiswaage.

Datum: 12.10.2024 Ort: Giarre [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Italienische Flügelsignale
geschrieben von: Philosoph (802) am: 19.11.24, 08:00
Einer meiner ersten Anlaufpunkte auf dem Abschnitt Randazzo - Riposto war der Bahnhof Cerro. Nicht weil dieser optisch besonders reizvoll ist, sondern weil hier an beiden Einfahrten noch die ursprünglichen italienischen Flügelsignale stehen. Auf dem gesamten Streckennetz der FCE habe ich ansonsten nur noch ein einziges Exemplar in Randazzo gesehen. Warum man ausgerechnet hier die Signale nicht abgebaut hat ist mir unklar. Möglicherweise liegt es daran, dass der Bahnhof Cerro erst 1961 in Betrieb genommen wurde? Vermutlich aufgrund eines Lavastroms musste in diesem Bereich die Strecke neu trassiert werden und der ursprüngliche Bahnhofhttps Castiglione di Sicilia wurde durch den Bahnhof Cerro ersetzt. DMU 002 passiert am 09.10.2024 das ehemalige Einfahrsignal aus Richtung Riposto sowie Reste der ehemaligen Telegrafenleitung.

PS: Am hinteren Ende des Triebwagens wurden Reste eine Telegrafenmastes elektronisch abgebaut.

Zuletzt bearbeitet am 19.11.24, 09:16

Datum: 09.10.2024 Ort: Cerro [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Wolkendramatik
geschrieben von: KBS443 (592) am: 17.11.24, 12:09
Am 02.10 wollte ich mir zum ersten Mal den Brenner anschauen, das Wetter war für die Verhältnisse auch ganz gut angekündigt. Auf österreichischer Seite war das Wetter dann doch etwas durchwachsener als erwartet, spontan ging es dann einfach weiter nach Südtirol. In Freienfeld war die erwartete Wolkengrenze erreicht und direkt als erster Zug begegnete mir der 43861 Rheine - Poggio Rusco, welcher in St. Jodok nur im Wolkenschatten abgelichtet werden konnte. Nach Lokwechsel am Brenner wurde der Zug von EU43 003, einer der Loks mit polnischer Vorgeschichte, angeführt. Im Hintergrund und zum Glück ebenfalls im Sonnenschein ist die Burg Reifenstein zu erkennen.

Datum: 02.10.2024 Ort: Freienfeld / Campo di Trens [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-EU43 Fahrzeugeinsteller: RTC
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Der Tunnel II
geschrieben von: Philosoph (802) am: 16.11.24, 08:43
Beim Bau der Bahn an den Hängen des Ätnas waren auch einige Tunnelbauwerke erforderlich. Dabei ist der Scheiteltunnel der FCE zwischen Bronte und Maletto zwar der längste, sicherlich aber eines der weniger beeindruckenden Bauwerke. Da die Einsatzplanung der Fahrzeuge durch die FCE an jedem Morgen neu gewürfelt wird, weiß man leider nie, welches Fahrzeug man erwarten kann. Obwohl damit die Standortwahl oftmals erschwert wurde, machte es die Sache ja auch durchaus spannend. Hier hätte es keine große Rolle gespielt, erfreulicherweise erblickte an diesem Tag aber ein Altbautriebwagen in Form von ADe 23 das Licht am Ende des Tunnels.

Datum: 08.10.2024 Ort: Maletto [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Bahn und Pool
geschrieben von: Philosoph (802) am: 13.11.24, 08:58
Wechseln wir heute einmal zurück zur Normalspur und wenden uns der beliebten Kategorie Bahn und Pool zu. Natürlich befindet sich der Pool nicht im Zug, wobei selbst das soll es in der Schweiz ja auch geben, sondern bei einer Ferienwohnanlage am Hang vor der Isola Bella (rechts außerhalb des Bildes). Während ein Regionalzug aus Messina in Richtung Catania an mir vorbeifuhr, setzte ich diese Unterkunft ganz oben auf meine Liste für einen möglichen weiteren Sizilienbesuch.

Datum: 06.10.2024 Ort: Taormina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR104 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte
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Ätnablick
geschrieben von: Philosoph (802) am: 12.11.24, 08:27 Bild des Tages vom 31.10.25
Eines der wichtigsten Motive war natürlich auch für mich eine wolkenfreie Umsetzung des Wahrzeichens von Sizilien. Dies erwies sich als weniger schwierig als gedacht, lediglich an 2 Tagen in meiner Woche war er Ätna mit Wolken verhangen. Die erste Umsetzung mit Ätnablick gelang mir so direkt am ersten Tag oberhalb von Bronte. Netterweise schickte die FCE auch noch gleich zwei ADe als begleitendes Motiv zur Umsetzung. Eine Doppeltraktion habe ich danach nur noch ein einziges Mal gesehen. Es führt ADe 17 oder 20 zusammen mit ADe 22 oder 23 die letzte Leistung des Tages nach Randazzo.

Datum: 07.10.2024 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Terremorte
geschrieben von: Philosoph (802) am: 11.11.24, 07:39 Bild des Tages vom 23.10.25
Kehren wir von der Landschaft zurück zur Infrastruktur der FCE. Entlang der Strecke gibt es viele bereits lange stillgelegte Haltepunkte und Bahnhöfe. Bei einer Mitfahrt der Gesamtstrecke habe ich ungefähr 20 gezählt. Einer davon ist der ehemalige Bahnhof von Terremorte. Wann der Bahnhof für den PV aufgelassen wurde konnte ich leider nicht herausfinden. Vermutlich liegt dies bereits einige Jahre zurück. Am 09.10.24 konnte den Bahnhof mit der dritten und letzten Leistung des Tages nach Randazzo fotografisch in mein Archiv übernehmen.

PS: Auf der Güterrampe wurde ein Schild elektronisch abgebaut.

Datum: 09.10.2024 Ort: Terremorte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Ätna und Ferrovia Circumetnea (FCE)
geschrieben von: joergfg (46) am: 09.11.24, 21:18
Nachdem uns an den ersten zwei Tage der einwöchigen Reise zur FCE im März 2024 die schlechten Wetterbedingungen zum Erkunden der sehr sehenswerten Umgebung einschliesslich des Besuches des in der Nähe gelegenen und sehr empfehlenswerten Ristorante Fontana Murata "nötigte", empfing uns der dritte Tag mit wolkenlosen Himmel, 10°C, Windstille und wunschgemäss den schneebedeckten Ätna.

Wir hofften an dieser Fotostelle mit Treno 11 auf einen der älteren Triebwagen, es kam stattdessen einer der DMU Vulcano, was aber bei diesen traumhaften Bedingungen nur noch zweitrangig war.

Das war ein hoffnungsvoller Auftakt der Tour mit weiteren Bildern entlang der Strecke, auch mit den älteren Triebwagen der FCE.
Der Museumstriebwagen ALn 56 (Littorine) überraschte uns am vorletzten Tag unsere Reise auch noch.

Zuletzt bearbeitet am 11.11.24, 09:26

Datum: 06.03.2024 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Vulkangestein
geschrieben von: Philosoph (802) am: 08.11.24, 08:56
Auf Sizilien gehört Vulkangestein zu einem beliebten Baumaterial, da man kann mit ihm so ziemlich alles bauen und anfertigen kann. Bereits vor hunderten von Jahren errichteten die sizilianischen Landwirte der Ätna-Zone Terrassen aus Vulkangestein, man verwendete es zum Mauerbau und auch für die Konstruktion von Häusern. Dem entsprechend gibt es auf Sizilien auch eine Menge Steinbrüche, in denen entsprechende Baustoffe abgebaut werden. Der bei Eisenbahnenfotografen wohl bekannteste Steinbruch liegt oberhalb der Stadt Bronte und kann in wohl unzähligen Varianten als Motiv an der FCE eingebunden werden. Das nicht unbedingt schönste aber für Sizilien wohl typischste Bild gelang mir am späten Nachmittag mit Vulkankegeln, Lavalandschaft, Steinbruch und natürlich Ade 17 oder 20, welcher auf dem Weg nach Randazzo den Steinbruch von Bronte passiert. Der Abbau im Steinbruch wurde allerdings mittlerweile eingestellt.

Datum: 07.10.2024 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Herbst an der Ferrovia Circumetnea (FCE)
geschrieben von: Philosoph (802) am: 09.11.24, 10:02
Zugegeben, so richtig Herbst war Anfang Oktober noch nicht auf Sizilien. An der einen oder anderen Stelle konnte man dennoch bereits erste Herbstfarben einfangen, so auch in er Nähe des Kreuzungsbahnhofs Gurrida, wo ich am 09.10.24 DMU 004 auf der Fahrt nach Randazzo ablichten konnte. Nicht klären konnte ich, welche Bedeutung die Gebäude links am Hang einmal hatten. Nach einem ehemaligen Bauernhof sieht es mir nicht aus. Einst war Randazzo allerdings von einer etwa drei Meilen langen Befestigungsmauer aus der Zeit der Staufferherrschaft umgeben, zu der acht befestigte Türme gehörten und durch die insgesamt zwölf Stadttore führten. Möglicherweise war das Gebäude eine Art Vorposten?

Datum: 09.10.2024 Ort: Gurrida [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Schrankenposten an der FCE
geschrieben von: Philosoph (802) am: 06.11.24, 08:33
Natürlich standen auch bei mir in erster Linie die eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen auf dem Programm, ohne jedoch die alte Infrastruktur der FCE völlig zu vernachlässigen. Sehr typisch für die FCE sind die noch aus der Bauzeit der Bahn vorhandenen Schrankenposten und Bahnwärterhäuser. Meist leider nur als Ruinen ohne Nachnutzung. Ein relativ gut erhaltenes Exemplar steht an dem BÜ der Strasse von Maletto nach Randazzo. Einst existierte hier auch ein vermutlich schon lange aufgelassener Haltepunkt. Dementsprechend passiert Ade 22 auf der Fahrt nach Adrano den HP ohne Verkehrshalt.

Datum: 08.10.2024 Ort: Randazzo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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