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Der Würstchenverkäufer packt ein
geschrieben von: 797 505 (357) am: 21.05.20, 22:41
Am Bahnübergang (nur für Fußgänger und Radfahrer) am nördlichen Ende des Lindauer Bodenseedamms hat ein Würstchenverkäufer im Sommer seinen mobilen Stand platziert. Für die teils länger an den Schranken wartenden Radler und Fußgänger gibt es dort Stärkung und Flüssigkeit. Und eben dieser Händler packt bei meinen Besuchen im Juni/Juli 2019 pünktlich mit dem EC 197 zusammen und verlässt den Standort um halb neun.
Für die Fahrgäste ergibt sich ein letzter Blick im Gegenlicht auf den See. Noch beschleunigen die beiden 218er nur gemächlich, es sind noch einige Weichen zu passieren. Bald darauf geht es hingegen - gut hörbar - unter dem Bismarck Denkmal und durch die Bodolzer Obstgärten mit deutlich mehr Leistung bergwärts in das Allgäu.

Mehrere Fahrten an den See brauchte es für dieses Bild. Zu gerne ziehen weit westlich des Bodensees abends nach acht Uhr Wolken auf (vmtl. über dem Schwarzwald). Eben genau dort wo zur EC-Zeit die Sonne steht.
Aktuell sind die überspannenden Masten drahtlos und nur über den Reutiner Gleisen hängen an neuen Masten die Leitungen.

Aufnahme vom Hochstativ. Bild rechts etwas mit einer zweiten Aufnahme ergänzt.

Datum: 17.07.2019 Ort: Lindau [info] Land: Bayern
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn

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Füllleistung mit Edelrenner
geschrieben von: 797 505 (357) am: 09.05.20, 19:24
Vor drei Jahrzehnten, in den neunziger Jahren sind die 103er ständige Gäste auf der Filstalbahn. Nach dem Motto „Jede Stunde, jede Klasse“ gilt es im festen Takt die ICs zwischen Stuttgart und München zu befördern. Ausnahmen von diesem Takt gibt es nur wenige. Aber Ausnahmen sind damals wie heute bei uns Knipsern sehr begehrt.
Anstatt die benötigte Maschine als LZ für einen in Ulm zu übernehmenden IC von Stuttgart anreisen zu lassen ist die Füllleistung vor einem morgendlichen Eilzug zu Bundesbahnzeiten planmäßig. So kommt am 2. Juli 1991 der äußerlich gezeichnete Edelrenner 103 159 in Nahverkehrsdiensten vor auch damals nicht mehr alltäglichem Behelfsgepäckwagen und frisch untersuchten Silberlingen zum Einsatz.

In der Fabrik jenseits der Gleise sitzt damals noch die beim strickenden Teil der Bevölkerung überregional bekannte Salacher Firma „Schachenmayr Wolle“.


Datum: 02.07.1991 Ort: Salach [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Die letzte Bahnschranke weit und breit
geschrieben von: 797 505 (357) am: 01.05.20, 16:38
In meiner Kindheit gab es im Filstal noch zahlreiche beschrankte Bahnübergänge. Bis in die achtziger Jahre hinein mit teils stolzen – auch in die Höhe gebauten - Häuschen für die Schrankenwärter. All diese sind schon lange durch Unterführungen und Brücken ersetzt. An der KBS 750 hält sich auf der Schwäbischen Alb nur noch die Anrufschranke in der Eiselau bei Beimerstetten wacker.
Eine Kurbelschranke der anderen Art befindet sich in der Göppinger Fabrikstraße am Areal der Firma Leonhard Weiss. Dort ist der vom Firmenbereich für Schienenfahrzeuge nur durch Überquerung der Straße erreichbar. U.A. wird die als Torersatz dienende Schranke hochgekurbelt, wenn die inzwischen abgasoptimierte „Emma“ (Köf 2) mal wieder das Gelände verlässt, um einen Ausflug in den Bahnhof von Göppingen zu machen.
Emma: [abload.de]

Der 1. Mai 2020 ist in Göppingen ein wolkenverhangener Tag mit keinen 30 Minuten Sonne. In der letzten davon - gerade noch rechtzeitig – zeigt sich 120 119 vor dem PbZ 2461. Im Zugverband laufen kalt mit: 120 152 und 143.
Ein Besuch der Fotostelle empfiehlt sich nur am Wochenende oder Feiertags. Unter der Woche wäre an der Straße die Gefahr unter ein gelbes Baufahrzeug zu kommen zu groß.

Manipulation: Bild aus zwei Aufnahmen zusammengesetzt.


Zuletzt bearbeitet am 02.05.20, 16:20

Datum: 01.05.2020 Ort: Göppingen [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 120 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Die bayrische Hoheit, der Gläserne Zug
geschrieben von: 797 505 (357) am: 31.03.20, 22:10
In Bayern ist vieles einfach anders. Ob das an der kindlichen Wahrnehmung oder an der grün-roten elterlichen Sozialisation liegt? Vermutlich an beidem.

An der A8 wird der Grenzübertritt schon in den achtziger Jahren von einem überdimensionalen Schild „Freistaat Bayern“ verkündet. Der Regent war lange Zeit ein lauter Mann mit absolutistischen Zügen in seinem Auftreten der dann plötzlich abdankte. Die Maibäume stehen das ganze Jahr und sind rautiert, die Würste sind weiß und der Senf süß, in Restaurants gibt es Speibecken … und der Münchener hat noch einen ganz besonderen Schatz: Seinen Gläsernen Zug. So nimmt man als Kind das mächtige Nachbarbundesland wahr.

Ganz selten startet dieser Gläserne Zug nicht ab München Hauptbahnhof. So ist es 19. November 1989 als der 491er von Stuttgart kommend die Fuggerstadt Augsburg ansteuert. Wie meist wird der Zug vom Stammlokführer Horst Büttner gefahren. Der Morgen im zwischen Donau und Lech gelegenen Gessertshausen ist nebelfrei und frisch. Als um 9.53 Uhr das hoheitlich-bayrische Gefährt am Einfahrsignal auftaucht ist die Anspannung so groß wie bei kaum einem anderen Fahrzeug dieser Zeit.
Der Aufnahmetag war ein Sonntag und der Standort an den Gleisen der Staudenbahn gefahrenfrei … heute ginge das natürlich nimmer ;-)


Zuletzt bearbeitet am 01.04.20, 11:35

Datum: 19.11.1989 Ort: Gessertshausen [info] Land: Bayern
BR: 491 (Gläserner Zug) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Happy Birthday, mein Freund
geschrieben von: 797 505 (357) am: 01.04.20, 22:14 Top 3 der Woche vom 12.04.20
Am 2. des Aprils feiert ein guter Schulfreund seinen Geburtstag. Anno 1997 ist man Student in Mannheim und lädt des Abends in die berüchtigte Dreimann-WG gelegen in der Lutherstraße zu Mannheim ein. Selbst bin ich durch die Anreise früh dran und vertreibe mir die Zeit bis zum Start des Festes u.A. mit dem Blick aus dem Fenster. Die etwas heruntergekommene urbane Atmosphäre der Neckarstadt ist eine ganz besondere und fasziniert.
Am frühen Abend – die Sonne liegt im frühlingshaften Dunst über dem Rheintal - lehne ich mich weit aus dem Fenster als Triebwagen 470 auf der Linie 2 nach Neckarstadt West gerade die Haltestelle Neumarkt hinter sich gelassen hat und nun weiter der Mittelstraße gen Endhaltestelle folgt.
Zurück innerhalb der WG fällt auf, dass dort eigentlich nur Nerds wohnen. Einer verbringt viel Zeit mit der Pflege seiner Rastamähne. Die Bude des Zweiten trägt den Namen „Elektrosmog-Zentrale“ und beinhaltet deutlich mehr potente HiFi-Komponenten vom Feinsten und Tonträger als etwa Studienmaterial. Und der Dritte - mir bis dato unbekannte - haust in einem Zimmer überfüllt mit Eisenbahnliteratur und Heftchen der Drehscheibe. Jahre später lese ich seinen Namen bei DSO wieder. U.U. erkennt dieser ja den Blick aus seinem Nachbarfenster an dieser Stelle ;-)



Datum: 02.04.1997 Ort: Mannheim Neckarstadt [info] Land: Baden-Württemberg
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: MVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 22 Punkte

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Liebesgrüße aus Lindau
geschrieben von: 797 505 (357) am: 26.03.20, 12:46
Die Zeit im Frühjahr 2019 war auf der Bodenseegürtelbahn geradezu nochmals paradiesisch. Durch die gesperrte Südbahn pendelten im Stundentakt fast ausschließlich 218er mit Dosto-Einheiten als RE zwischen Aulendorf und Lindau und der RB-Umlauf von Friedrichshafen nach Lindau wurde durch zwei 628er abgedeckt. Dazu gesellte sich Ende März das passende Hochdruckwetter, dass einem Ausflug an das Schwäbische Meer mit der Familie nichts im Wege stand.
Am Ende des ergiebigen Fototages (incl. hochlichtigen Auszeiten für die Familie) verschlägt es wieder einmal an den Damm. Im mittlerweile renovierten kleinen Park an der Thierschbrücke gefallen mir die alten Geländer mit den Liebesschlössern besonders gut und werden in etwas verkrampfter Körperhaltung mit in das Bild integriert. Im letzten warmen Licht des Tages entstehen die 218-Liebesgrüße aus Lindau.

Manipulaiton:
Beim Einfahren des Zuges kurz vor acht Uhr war das Licht noch nicht so schön wie bei der Ausfahrt zehn Minuten später. Das Dreilicht-Spitzensignal wurde nachträglich spendiert. Die Möwen hingegen tummelten sich - ganz unüblich - im richtigen Moment an dieser Stelle.


Datum: 29.03.2019 Ort: Lindau [info] Land: Bayern
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Kackzehner mit IR in Schwabsberg
geschrieben von: 797 505 (357) am: 22.03.20, 19:35
Bevor ich an dieser Stelle „Empörungsstürme“ hervorrufe: Das mit der Kackzehner war natürlich Stand von der Stand von 1995. Die IR zwischen Stuttgart und Nürnberg waren damals entweder 103ern oder (deutlich weniger beliebt) mit 110ern bespannt. Was wann an welchem Zug planmäßig verkehrte habe ich schon damals nicht durchschaut.
Während eines sonntäglichen Familienbesuches in der Gegend habe ich mich am 11. März 1995 mal etwas länger unter anderem nach Schwabsberg „abgeseilt“, um in der Nachmittagssonne vier der zweistündlich in jede Richtung verkehrenden IR abzulichten. Neben einer begehrten rot-beigen 103 (leider im sehr späten Licht nur verschattet aufgenommen) kamen in diesen Stunden noch zwei orientrote Stuttgarter 110er und eben die aalglatte 110 439 vom Bw Dortmund 1.

Jahre später wurde die IR-Linie auf IC-Wendezüge mit der Baureihe 101 umgestellt. Bis Dezember 2018 waren dort planmäig 120er vor klassischen IC-Garnituren unterwegs und heute sind es IC2.


Zuletzt bearbeitet am 22.03.20, 23:21

Datum: 11.03.1995 Ort: Schwabsberg [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 110,112,113,114 (West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Der 218-Südbahn-Durchlauf im Filstal
geschrieben von: 797 505 (357) am: 12.03.20, 20:19
Was zehn Jahre zuvor noch Standard war wird anno 2016 nur noch einmal werktäglich praktiziert: Der Durchlauf einer 218 von Stuttgart über die Fils- und die Südbahn bis an den Bodensee nach Lindau. So ist der IRE 4213 lange Zeit ein begehrtes Fotoobjekt. Planmäßig soll von Stuttgart bis Ulm am Zugschluss noch eine weitere Ulmer 218 als „Booster“ mitlaufen, vermutlich aus Lokmangel wird dies aber leider nur selten praktiziert.
Am 29. März 2016, einem der ersten Frühlingstage des Jahres, wird der Zug vom auf der Haushaltsleiter stehenden Knipser am Bahnwärterhäuschen zwischen Reichenbach und Ebersbach abgepasst.
Die subjektiv sehr schadanfällige 218 410 steht seit Jahren bereits still, zuerst in Kempten, heute in Leipzig. Elektrifizierungsbedingt laufen die heute RE heißenden Züge nur noch selten von Stuttgart bis Lindau durch. Zumindest planmäßig wurden die Ulmer 218 vor den RE von 245ern verdrängt und nur noch ganz selten verschlägt es eine 218 vor Dostos bis in das Filstal.

Manipulation: Wegen meiner damaligen „Brennweitenlücke“ wurden zur Gewinnung von Höhe zwei Aufnahmen zusammengesetzt.


Datum: 29.03.2016 Ort: Reichenbach [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Geislinger Steige vom Tiroler Fels
geschrieben von: 797 505 (357) am: 07.03.20, 13:46 Top 3 der Woche vom 22.03.20
Recht diesig zeigt sich der 3. Februar 2019. Dafür hat es noch etwas Raureif vom erst kurz zuvor verschwundenen Nebel. Auf der Albhochfläche ist noch tiefster Winter. Vom Tiroler-Fels reicht der Blick hinunter auf die Geislinger Steige.
218 487 und 435 befinden sich auf Talfahrt mit dem IC 118 "Bodensee".

Eigentlich habe ich an diesem Tag einen Tele-Schuss hinüber zum Mühltalfels im Sinn. Dafür ist es aber zu diesig.
So wird es nur ein Weitwinkelbild das auch noch aus zwei Aufnahmen zusammengesetzt ist.

Manipulation: Zwei kärgliche Bäume vor der führenden Lok gefällt.

Zuletzt bearbeitet am 10.03.20, 15:02

Datum: 03.02.2019 Ort: Geislingen [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Schrankengebimmel und Signalgeschepper
geschrieben von: 797 505 (357) am: 02.03.20, 20:57
Schrankengebimmel und Signalgeschepper wie in längst vergangenen Zeiten lässt sich in Gerlenhofen an der KBS 975 wenige Kilomenter südlich von Ulm auch im Jahr 2020 noch erleben. Fotografisch ist der kleine aber feine Bahnhof wegen der Enge am Bü leider nicht ganz einfach umzusetzen. Ein Fall für das Hochstativ.
Am 23. März 2019 fährt zum vorletzten Mal in der Wintersaison 2019 der Schnee-Express-Oberstdorf. Wegen der Sperre der Filstalbahn an diesem Wochenende nur mit einem Laufweg von Ulm nach Oberstdorf. Dafür aber - zur Freude des Knipsers - mit n-Wagen.
Glückliche Weise hat der Express an diesem Samstag etwas Verspätung. So muss der nordwärts fahrende 612 auf das Ausweichgleis der eingleisigen Strecke und 218 434 erhält mit dem RE 4247 Durchfahrt auf Gleis 2.
Einige Kilometer entfernt ragt der Turm des Ulmer Münsters empor.

Ein ähnliches Idyll wenige Kilometer südlich wird in Kürze verschwinden. Zum 23.3.20 wird die Illertalbahn für fast einen Monat gesperrt und der Bahnhof von Senden wird modernisiert. Formsignale fallen, uralte Bahnsteige mit Gleisquerungen werden verschwinden. Leider ist eine motivliche Umsetzung dort sehr schwer.

Manipulation: Schatten von der Lokflanke entfernt, den leuchtend hellblauen VW-Transporter beim Gebrauchtwagenhändler/ Schrottplatz etwas dezenter gefärbt.

Datum: 23.03.2019 Ort: Gerlenhofen [info] Land: Bayern
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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