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Groß Russe, Klein Grabow
geschrieben von: Vinne (522) am: 21.06.19, 19:11
Mächtig gewaltig wirken die Loks der einst als V 300 begonnen Baureihenfamilie aus Luhansker Schmiede.

So spürte man die Vorbeifahrt von 232 347 mitsamt Holzzug von Rostock Seehafen nach Malchow Bauhof bis ins Mark, galt es unmittelbar hinter dem Haltepunkt Klein Grabow doch, knapp 1600 t Zuggewicht nach der BÜ-Langsamfahrstelle wieder auf Geschwindigkeit zu bringen - da konnte der Kolomna 5D49 wieder richtig losgrummeln.

Zwischen knorrigen Bäumen, alten WSSB-Anlagen, Kilometersteinen und fast vergessenen Verkehrsstationen haben die Holzverkehre über den einstigen Eisenbahnknoten Karow nur noch eine geringe Halbwertszeit, in gut einem Monat soll hier, mal wieder, ein Stück Eisenbahn in Mecklenburg-Vorpommern zu Grabe getragen werden...

Datum: 18.04.2019 Ort: Klein Grabow [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Achtung vor der verkehrsroten Speerspitze.
geschrieben von: Vinne (522) am: 23.06.19, 10:51
Just am vergangenen Freitag hatte ein Straßenverkehrsteilnehmer in seinem PKW in Müden (Örtze) einen nicht so hellen Moment und war mit der Kombination aus Rotlicht, Andreaskreuz und querendem Zug dermaßen überfordert, dass er sich seinen fahrbaren Untersatz kaltverformen ließ, selbst aber glücklicherweise genug Abstand zum Puffer der metallverarbeitenden Gravita hatte.

Das hier nun gezeigte Bild von GX 68671 Trauen - Straubing Müllverladung hinter 265 007 bei Baven zeigt eigentlich ganz gut, dass die Bahnübergänge der OHE entweder gut einsehbar sind (wie in diesem Fall), andererseits zumindest in dieser Jahreszeit eine rote Lok vor jeglicher Form biologischer Sichtbarrikade vorzüglich auffällt, die Ladung hingegen funktionsbedingt natürlich nicht so gut.

Sicherlich mag tiefstehendes Licht dem geneigten Autofahrer die Sicht etwas erschweren, aber zumindest meine Eltern berichten aus ihrer Führerscheinlernphase, dass auch früher schon darauf hingewiesen wurde, dass man bei diesen lustig rot-weißen Kreuzen immer aufpassen sollte, denn das was kommt, wird die Kollision meist deutlich gewinnen.

So muss man sich weiterhin wundern, wie es - gerade ortsansässige - Fahrzeuglenker immer wieder schaffen, dem Schienenverkehr Blech in den Weg zu werfen...

Datum: 07.06.2019 Ort: Baven [info] Land: Niedersachsen
BR: 265 (Voith Gravita 15L BB) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Ein illustrer Grenzgänger
geschrieben von: Vinne (522) am: 19.06.19, 18:42
Fast zwei Jahre ist es nun schon her, dass sich im Badischen einige Kubikmeter Erdreich auf Erkundungstour in die frisch unter ihnen angelegte Tunnelröhre des Rastatter Tunnels aufmachten und den Nord-Süd-Schienengüterverkehr in Europa in ein feines Chaos stürzten.

Dem geneigten Eisenbahnfotograf eröffnete dieser GAU jedoch ungeahnte Möglichkeiten, konnten so doch internationale Güterzüge auf Strecken erlebt werden, die sich sonst nicht durch allzu hohe Verkehrsbelastung auszeichnen.

Auch auf Schweizer Staatsgebiet fand sich ein solches Zielgebiet, fuhren plötzlich zwischen Schaffhausen, Eglisau und Zürich doch nun S-Bahnen, RE, IC, IR und Güterzüge über teilweise eingleisige Abschnitte, es war quasi immer Halligalli am Rhein.

Am frühen Nachmittag war dann neben all den Containerzügen, KLV und Gemischtwarenläden auch ein Sonderzug angekündigt, dessen Bespannung aber eine sehr nebulöse Angelegenheit war.

Leider entwickelte sich die kurze Fuhre nicht zur erhofften klassischen Komposition, sondern zu einem etwas bunt-eigenartigen Gesellschaftssonderzug mit Re 456 101 von Müller Gleisbau.

Zwischen Jestetten und Lottstetten rollt der Zug kurzfristig über Deutsches Staatsgebiet des "Jestetter Zipfels", um in wenigen Augenblicken seine Korridorfahrt wieder zu beenden.

Zuletzt bearbeitet am 19.06.19, 18:43

Datum: 24.09.2017 Ort: Lottstetten [info] Land: Baden-Württemberg
BR: CH-Re 456 Fahrzeugeinsteller: Müller Gleisbau
Kategorie: Zug schräg von vorn

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Der Zentimer auf Quadratmetern
geschrieben von: Vinne (522) am: 20.06.19, 19:42
Jeder dürfte das folgende schon einmal so oder ähnlich erlebt haben:

Man nähert sich einer potentiellen Fotostelle, deren Motivlage und Aufstellort stante pede klar erscheinen - doch halt! Meist kumuliert sich das Motiv aus Gründen der Objektanordnung schlussendlich doch auf gefühlt einigen wenigen Zentimetern, gegebenenfalls muss die mitgeführte Aufstiegshilfe sogar noch gezielt krumm und schief postiert werden.

So fand auch ich meine Nemesis an der Haldenslebener Ladestraße, galt es doch folgende Liste motivbereichernder Objekte vollends kollisionsfrei in den Sucher zu drappieren:

Formsignale C, D und E4, das Rangiersignal RS 9, Stellwerk W1 zwischen Ausfahrvorsignal und genannten Formsignalen, diverseste Pilzlampen, den Prellbock am Schutzgleis...

Ganz ohne Makel ging es jedoch nicht ab, allerdings musste ja auch noch berücksichtigt werden, dass 642 189 in die Lücke zwischen der Klappertechnik nicht vollends spack gesetzt werden musste.

Schlussendlich war ich im dritten Versuch dann doch zufrieden. Seit der Ära der DB-Desiro weilte ich nicht mehr ausgiebig am Mittellandkanalabschnitt in Sachsen-Anhalt, eigentlich sollte man mal wieder hin...

Datum: 21.04.2018 Ort: Haldensleben [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 642 (Siemens Desiro Classic) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
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Die Verbindung trennt
geschrieben von: Vinne (522) am: 17.06.19, 19:58
Im Nordosten von Hannover kann man trotz aller Ausbaumaßnahmen im Stadtbahnnetz der üstra auch 2019 noch echtes Straßenbahnfeeling auf der Linie 9 erleben. Geringe Gleisabstände machen hier den Einsatz der grünen TW 6000 weiterhin notwendig, sodass hier im 10 min-Takt "ST2" auf dem Weg von der Schleife Fasanenkrug in Richtung Empelde im Südwesten der Landeshauptstadt aufbrechen.

Zwischen erstgenannter Endhaltestelle und dem ersten Halt am Stadtfriedhof Bothfeld teilt die Strecke dabei die Burgwedeler Straße vom Wohngebiet westlich der Verkehrsachse.

Während links von TW 6226 und 6202 also gewohnt werden darf, muss der geneigte Discountergänger somit drei Verkehrswege von einem zum anderen Bürgersteig queren.

Das Geländer zwischen Hauptstraße und Stadtbahn dient daher einerseits der Vermeidung von Gleislatschern, hat in der Vergangenheit aber auch schon den einen oder anderen PKW vor dem Köpper in den Schotter gerettet.

Datum: 08.05.2018 Ort: Hannover Dachstrift [info] Land: Niedersachsen
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: üstra
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Kommt er noch oder fahre ich?
geschrieben von: Vinne (522) am: 16.06.19, 09:51
Am Abend des 29. Mai stand mal wieder die bekannte Frage im Raum:

"Kommt der Zug noch oder fahre ich heim?"

Vorgemeldet war DGS 42706 nach Padborg, bei diesem Ziel und Zuggattung zwangsläufig also ein Hectorrail-KLV, meist ja auch top beladen.

Die letzte Information kam allerdings von der Hamburger Güterumgehungsbahn, danach verlor sich seine Spur in den weiten des Speckgürtels.

So hatte ich nach der letzten Durchfahrt der Regionalbahn noch brav ein paar Minuten ausgeharrt - Blockabstand ist das Stichwort - dann aber wegen den drohenden Baumschatten vom parallel laufenden Feldweg schon etwas aufgegeben.
Nach weiteren zehn Minuten packte ich dann meine Siebensachen, sattelte den silbernen Blitz aus Rüsselsheim und kam knappe fünf Meter weit, als unter der folgenden Straßenbrücke ein Spitzenlicht zu Tage trat.

Natürlich kam die Fuhre just zum Aufbruch, ein beherzter Griff in den Rucksack brachte die Kamera zurück ans Licht - einige andere Utensilien ungewollt auch - und die Tür würde aufgerissen.

Irgendwie fummelte ich an den Rädchen noch ein paar Einstellungen zurecht, die Auslösung von 241.001 "Kenobi" gelang.

Danach war dann wirklich Schluss.

Datum: 29.05.2019 Ort: Osterhorn [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: SE-241 Fahrzeugeinsteller: Hectorrail
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Partenza da Maria Assunta
geschrieben von: Vinne (522) am: 15.06.19, 10:52
Nur sechs Mal am Tag erreicht einer der kleinen Triebwagen der Rittnerbahn den Endbahnhof Maria Assunta / Maria Himmelfahrt am westlichen Rand des Hochplateaus, unterhalb des Sommerfrischlerörtchens.

Seit dem 17. Jahrhundert entfliehen die Bozener ihrem warmen Talkessel hinauf auf die Bergflanke des Ritten, ab 1907 konnten sie hierführ ab dem Stadtzentrum der Stadt am Zusammenfluss von Etsch und Eisack die Rittnerbahn verwenden, welche nach dem ersten Straßenbahnabschnitt per Zahnradstrecke die Höhendifferenz von knapp 900 m zwischen Rittnerbahnhof und Maria Assunta überwand.

Die Adhäsionstriebwagen wurden dabei von Zahnradloks geschoben und gebremst, für die an der Bergstation ein kleiner Lokschuppen entstand, welcher auch heute noch im Endbahnhof der "Plateaustrecke" zu finden ist.

Am Bahnsteiggleis stehen heute in der Regel aber keine holzverkleideten Zwei- oder Vierachser mit Lyrabügeln sondern von der schweizer Trogenerbahn übernommene BDe 4/8, welche zusammen mit der Einführung eines weitgehend durchgehenden Halbstundentaktes und der grundlegenden Erneuerung der Infrastruktur dafür gesorgt haben, dass das kleine Bähnchen in Südtirol heute nicht nur für Touristen sondern auch für Pendlerverkehre eine wichtige Rolle einnimmt.

Mit der ersten Abfahrt des Tages wird BDe 4/8 24 an diesem Montagmorgen bereits einige Berufspendler nach Oberbozen bringen, wo der Umstieg in die Regionalseilbahn nach Bozen erfolgen wird.

Nach nicht einmal 20 Minuten ist man heute dann von Maria Himmelfahrt aus in Reichweite des Bozener Stadtzentrums oder des Hauptbahnhofes, von dem man umsteigefrei bis nach Rom reisen kann.

Zuletzt bearbeitet am 15.06.19, 11:02

Datum: 23.07.2018 Ort: Maria Himmelfahrt / L'Assunta [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-BDe 4/8 Fahrzeugeinsteller: SAD
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Test bestanden
geschrieben von: Vinne (522) am: 12.06.19, 19:16
Bereits seit einiger Zeit hatte ich das Auskundschaften eines kleinen Feldweges bei Quarnstedt vor mir hergeschoben, andere Stellen oder Tourenziele waren einfach interessanter.

Ende Mai 2019 bot der Himmelfahrtsurlaub jedoch die Chance, bei einer ohnehin dürftig angesagten Wetterlage zum frühen Vormittag das Vorhaben zu realisieren.

So begab ich mich zum avisierten Ort und fand eine durchaus fähige Stelle vor, in die ein RBSH-TWINDEXX fast vollständig hineinpasst.

Die Wolken taten glücklicherweise ihr Übriges, um dem Motiv den gewissen norddeutschen Charme zu verpassen.

Man stelle sich nur vor, der Zug wäre vernünftig gefärbt und würde nicht dieses "pseudo-Landesdesign" aufweisen...

Neuer Versuch mit erneut überarbeiteten Farben

Datum: 29.05.2019 Ort: Quarnstedt [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 445 (Bombardier TWINDEXX-Vario) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Das "echte" Heidekreuz
geschrieben von: Vinne (522) am: 13.06.19, 21:40
Gemeinhin bezeichnet das "Heidekreuz" heute nur die Bahnstrecken Uelzen - Soltau - Langwedel (Amerikalinie) und Hannover - Walsrode - Soltau - Buchholz (Heidebahn).

Doch eigentlich gehört das Streckennetz der OHE als Füllstück in die Peripherie der Heide mindestens genauso dazu.

Während auf den erstgenannten Strecken nur auf Teilstrecken die Übergabeverkehre nach Visselhövede bzw. Walsrode Abwechslung zur Einerlei von erixx-LINTen bieten, darf das Netz der Kleinbahn zwar schon lange keinen planmäßigen Personenverkehr, dafür jedoch "echten" Güterverkehr aufbieten.

So reisen Armeen der Welt mit traditioneller Regelmäßigkeit per Schiene zu ihren Manövern in die Kasernen rund um Munster und Bergen.

Bei einem der Ausflüge von Uschis Flintentruppe, getarnt als GX 68670 von Trauen nach Gardelegen, im Windschatten des Großrussen 232 241 an vorderster Front, ließ sich unweit von Müden das dreifache Heide(andreas)kreuz ausfindig machen und als solches festhalten.

Die echte (Bahn-) Heide ist und bleibt halt doch irgendwie die OHE.

Datum: 07.06.2019 Ort: Müden (Örtze) [info] Land: Niedersachsen
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Spuren der (Fahrt-) Windgeschwindigkeit im Nichts
geschrieben von: Vinne (522) am: 06.06.19, 19:59
Die Strecke Hannover - Celle dürfte in Fotografenkreisen eine der meist verkannten Strecken in Niedersachsen sein, zeigt sich sich doch sowohl bei Verkehr als auch Streckenführung sehr spartanisch.

Außer den stündlichen Metronomzügen der Relation Hamburg - Uelzen - Hannover - Göttingen rasen hier nur Fernverkehrszüge mit 200 km/h durch gefühltes "Nichts" in Niedersachsen - und das auch noch einigermaßen schnurgerade zwischen Isernhagen HB und Celle.
Passenderweise ist die Anzahl der Stellen, an denen man dann nach der persönlichen Überwindung doch Bilder zustande bringen kann auch noch maximal gering. Zumeist ist die Strecke durch dichte Busch- und Baumreihen gesäumt, in den Ortschaften durch Lärmschutzwände eingehaust und nur sporadisch von Wegen begleitet.

Ein solcher führte mich an einem späten Julinachmittag dann bei Dasselsbruch doch an eine während diverser Dienstkreisen ausgeguckte Stelle. Zwischen Oberleitungsmast und der maximal windschiefen Baumreihe ergab der erste Testschuss ein ausreichend großes Fenster für einen ICE 1 / ICE 2-Triebkopf.

Dass mit 401 051 dann der (leider) mit berühmteste ICE-Triebkopf die Szene bereicherte, sollte uns etwas mehr als 21 Jahre nach dem Unglück von Eschede vielleicht nochmal einen Moment der Stille abringen - eine Stille, wie sie nach der Durchfahrt des Zuges dann auch wieder im "Nichts" von Niedersachsen eintreten sollte.

Datum: 06.07.2018 Ort: Dasselsbruch [info] Land: Niedersachsen
BR: 401 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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