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Die Übergabe nach Lordsburg geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 15.01.26, 10:51 |
Vor einiger Zeit zeigte ich bereits ein Bild von der Übergabe zwischen Clifton und dem Bahnhof South Siding (siehe: [www.drehscheibe-online.de] ). Im letztgenannten Bahnhof werden die Wagen gesammelt (wenn denn mehrere Züge am Tag aus Clifton kommen) und dann einmal täglich nach Lordsburg gebracht, wo sie an die UP übergeben werden. In der Nähe des kleinen Ortes Three Way trifft die Bahnstrecke auf den Gila River. AZER 4013, 4010, 2322 und 4002 waren am 26.11.2025 für die Bespannung des Lordsburg Locals zuständig. Datum: 26.11.2025 Ort: Three Way, Arizona, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE B40-8 Fahrzeugeinsteller: AZER Kategorie: Drohne Top 3 der Woche: 19 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Reservelok geschrieben von: Amberger97 (772) am: 03.01.26, 13:06 |
Metrolink begann seinen Betrieb 1992 mit Loks der Baureihe EMD F59PH. Von den insgesamt 23 Loks sind heute noch vier als Reserve in Betrieb und haben damit die jüngere Baureihe EMD F59PHI überdauert, die 2020 ausgemustert wurde. Am 01.10.2025 hatte ich das Glück, Lok 861 im Soledad Canyon auf der Antelope Valley Line zu erwischen, als sie Zug 206 von Lancaster nach Los Angeles befördert. Zuletzt bearbeitet am 03.01.26, 15:58 Datum: 01.10.2025 Ort: Acton, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD F59PH Fahrzeugeinsteller: SCAX Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 1 Punkt |
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Der Santa Express geschrieben von: Dennis G. (291) am: 24.12.25, 14:35 |
In den 1870er Jahren wurden bei Leadville (Colorado) Silber- und Bleivorkommen entdeckt, was das Interesse mehrerer Eisenbahngesellschaften weckte. Sowohl die Atchison, Topeka and Santa Fe Railway (ATSF) als auch die Denver & Rio Grande Western Railroad (D&RGW) wetteiferten um die lukrative Schienenanbindung des neuen Bergbaugebietes.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte noch niemand die extrem enge Schlucht des Arkansas River durchquert. Die westlich von Cañon City gelegene „Royal Gorge“ galt aufgrund ihrer steilen und bis zu 300 m hohen Felswände zunächst als unpassierbar. Allerdings bot das gleichmäßige Gefälle des Flusses von etwa 10 ‰ perfekte Bedingungen für eine Eisenbahnstrecke. Die Streitigkeiten der beiden Eisenbahngesellschaften führten so weit, dass sie als „Royal Gorge Railroad War“ in die Geschichte eingingen. Während sich die Gerichte mit dem Fall befassten, wurden die gegnerischen Bautrupps sabotiert, strategische Punkte in der Schlucht gehalten und Revolverhelden angeheuert, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Schließlich wurde der Streit durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofes der Vereinigten Staaten beigelegt. Dabei erhielt die ATSF die Rechte zum Streckenbau über den Raton Pass, während die D&RGW die Strecke durch die Royal Gorge fertigstellen durfte. Die ATSF erhielt dort Streckennutzungsrechte. Der Bau der Strecke war alles andere als trivial. Die Arbeiter mussten sich zum Teil aus schwindelerregenden Höhen bis zum Gleisniveau abseilen. An der engsten Stelle wurde das Gleis an einer Stahlkonstruktion über dem Fluss aufgehängt, da seitlich kein Platz dafür war. Am 7. Mai 1879 befuhr der erste Ausflugszug die beeindruckende Schlucht. Ein paar Jahre später konnte man weiter über den Tennessee Pass fahren und damit interkontinentale Verbindungen bis an die Westküste anbieten. Mit dem Bau weiterer Routen durch die Rocky Mountains und dem Aufkommen des Flug- und Automobilverkehrs verlor die Strecke jedoch immer weiter an Bedeutung, sodass der regelmäßige Verkehr 1967 eingestellt wurde. Heute ist die Schlucht vor allem durch die 1929 errichtete Royal Gorge Bridge bekannt, welche als reine Touristenattraktion den Fluss in 291 Metern Höhe überspannt und damit bis 2001 den Rekord als höchste Brücke der Welt hielt. Passend dazu betreibt die Royal Gorge Route Railroad den spektakulärsten Streckenabschnitt durch die Schlucht als Museumsbahn. Sobald die Vorweihnachtszeit beginnt, wird eine festlich gestaltete SD40 eingesetzt. Mit dem von Rentieren gezogenen Schlitten, Schneeflocken und Geschenken sind die üblichen Motive auf der Lok mit der Nummer 602 verewigt. Der "Santa Express" fährt von Cañon City etwa 10 Meilen durch die Schlucht des Arkansas River, bevor es geschoben wieder zurück geht. Der Zug erreicht dabei mit 17 Wagen, darunter welche mit Panoramafenstern sowie offene Aussichtswagen, eine beachtliche Länge. Kurz vor dem nordwestlichen Ende dieses Abschnittes sind die Felsen nicht mehr ganz so hoch und man kann über einen Pfad in die Schlucht gelangen. Während ein paar Angler ihr Glück im kalten Wasser versuchten, gewannen wir etwas Höhe, um den Zug in einem der wenigen sonnigen Abschnitte zu fotografieren. Über die bunte Lok haben wir uns weniger gefreut, da auch eine orange Rundnase im Angebot gewesen wäre. Zu Weihnachten passt der Kitsch aber hervorragend. In diesem Sinne wünsche ich allen Galerienutzern ein frohes Weihnachtsfest! Zuletzt bearbeitet am 25.12.25, 01:46 Datum: 15.11.2025 Ort: Parkdale, Colorado, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD SD40 Fahrzeugeinsteller: Canon City and Royal Gorge Railroad Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 8 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Das schlechte Wetter zieht ab geschrieben von: Yannick S. (1230) am: 22.12.25, 15:33 |
Der Columbia River bildet auf zig Kilometern die Grenze zwischen den US-Staaten Washington und Oregon. An beiden Ufern lassen sich Bahnstrecken finden. In Oregon fährt die UP und in Washington die BNSF. Am Abend des 14. September näherte sich von Westen her das Ende einer Schlechtwetterphase und desto weiter der Nachmittag voranschritt, desto klarer und kräftiger wurde das Licht. Dieses wahnsinnig schöne Licht konnten die beiden Fotografen an ihrem Ausblick auch wirklich lange genießen, bis endlich mal ein weiteres Licht im Tunnel auftauchte. Dann kam kurz Hektik auf, denn der Kesselzug fuhr irgendwie doch erheblich schneller als wir beide das erwartet hatten. Datum: 14.09.2025 Ort: Wishram, Washington, Amerika Land: Übersee: Nordamerika BR: US-??? Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 11 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Die Arizona Eastern Railway geschrieben von: Dennis G. (291) am: 09.12.25, 01:10 |
Die Arizona Eastern Railway (AZER) betreibt neben ihrer Strecke von Miami nach Bowie seit 2008 auch die Clifton Subdivision, die sie von der Union Pacific (UP) übernommen hat. Beide Strecken dienen der Anbindung mehrerer Kupferminen an die südlich gelegene Hauptstrecke der UP. Die Bahn stellt die Versorgung der Minen sicher und transportiert die abgebauten Rohstoffe in die weite Welt.
Mit dem ersten Zug des Tages sind die Loks 4007 und 4008 der AZER auf dem Weg von Clifton zum Bahnhof South Siding. Ein kleiner, trockener Joshua Tree dient als Vordergrund während im Hintergrund die Tagebaulandschaft der Kupfermine zu erkennen ist, die für das Verkehrsaufkommen sorgt. Unter der Woche verkehren täglich ein bis zwei Fahrten auf diesem Streckenabschnitt. An diesem Mittwoch stand im Anschluss noch eine weitere Fahrt nach Clifton an. Datum: 26.11.2025 Ort: Clifton, Arizona, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE B40-8 Fahrzeugeinsteller: AZER Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 16 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Abo Canyon Westeinfahrt geschrieben von: Jan vdBk (1042) am: 08.12.25, 18:10 |
Nachdem Dennis G. vor kurzem ein aktuelles Bild aus dem Abo Canyon gezeigt hatte, habe ich mal nach meinen Bildern geschaut, die wir 2009 am westlichen Ende des Canyons gemacht hatten. Zu dieser Zeit war der Abo Canyon noch der vermutlich letzte eingleisige Abschnitt der BNSF Southern Transcon. Von einem Hügel hatten wir nicht nur den Blick nach links auf einen ersten Viadukt, sondern nach rechts auch diesen imposanten weiten Blick in die Wüste. Ein gemischter Güterzug ("Manifest") kommt aus Richtung Belen und biegt in den Canyon ein. Datum: 05.04.2009 Ort: Abo Canyon, New Mexico, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE C44-9W Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 8 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Kupfer aus Arizona geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 08.12.25, 10:25 |
Schon lange stand ein Besuch in Clifton, Arizona auf meiner Wunschliste. Nachdem es bei der letztjährigen Tour im November am Wetter scheiterte, klappte es ein Jahr später nun. In Clifton treffen sich die von Freeport-McMoRan betriebene Werkbahn der größten Kupfermine der USA und die von der Arizona Eastern Railway befahrene Strecke Clifton - Lordsburg. Je nach Frachtaufkommen finden teils mehrere Fahrten am Tag ab dem Übergabebahnhof in Clifton bis zum gut zehn Kilometer entfernten Bahnhof Clifton South Siding statt. Dort werden die Wagen gesammelt und einmal am Tag nach Lordsburg transportiert, wo sie an die UP übergeben werden.
Mit dem zweiten Zug des Tages sind AZER 4007 und 4008 (beides GE B40-8) auf dem Weg zum Bahnhof South Siding. Zwischen den beiden Bahnhöfen schlängelt sich die Strecke durch eine nette und mit kleinen Kakteen bewachsene Hügellandschaft. Datum: 26.11.2025 Ort: Clifton, Arizona, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE B40-8 Fahrzeugeinsteller: AZER Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 15 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Die Grenzbrücke geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 04.12.25, 01:44 ![]() ![]() Top 3 der Woche vom 14.12.25 |
Der Colorado River bildet auf einen längeren Abschnitt die Grenze zwischen den Bundesstaaten Arizona und Kalifornien. Auch die BNSF Transcon muss ihn überqueren. Dies geschieht beim Moabi Regional Park, kurz vor Needles gelegen.
Erfreulicherweise fuhr uns dort am 20.11.2025 ein längenmäßig genau passender Kesselwagenzug vor die Linse, bei dem auch die beiden Schiebeloks gut erkennbar waren. An der Zugspitze sorgt nach der BNSF 8071 (GE ES44C4) die CP 8907 (GE ES44AC) für etwas farbliche Abwechslung. Datum: 20.11.2025 Ort: Moabi Regional Park, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ES44C4 Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 19 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Belen Cutoff geschrieben von: Dennis G. (291) am: 02.12.25, 18:05 |
Anfang des 20. Jahrhunderts wetteiferten mehrere Eisenbahngesellschaften um die beste Route in den Westen des nordamerikanischen Kontinents. Die bereits seit 1880 bestehende Strecke der Atchison, Topeka and Santa Fe Railway (ATSF) über die Pässe bei Raton und Glorieta wies jedoch hohe Steigungen auf, wodurch sie im Vergleich zur Konkurrenz nicht mehr wettbewerbsfähig war. Daher wurde bis 1908 weiter südlich eine neue, deutlich flachere Strecke errichtet, der sogenannte Belen Cutoff. Diese führt von der am Rio Grande gelegenen Stadt Belen durch den Abo Canyon nach Amarillo. Die Trassierung durch die enge und kurvige Schlucht ermöglichte auf dem steilsten Streckenabschnitt eine maximale Neigung von 12,5 ‰. Dies war ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu den 35 ‰ der bestehenden Verbindung. Erst 2011 wurde im Canyon ein zweites Gleis verlegt und damit ein Engpass der Strecke aufgelöst.
Noch heute nutzen die Güterzüge der aus der ATSF hervorgegangenen BNSF die Route durch den Abo Canyon auf ihrer transkontinentalen Reise durch die Vereinigten Staaten. Einer der zahlreichen Inlandscontainerzüge kämpft sich auf dem alten Gleis die Steigung in Richtung Osten hinauf. Zusätzlich zu den drei Loks an der Spitze läuft noch eine weitere Lok am Zugschluss mit. Datum: 17.11.2025 Ort: Abo Canyon, New Mexico, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ES44C4 Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 6 Punkte |
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Montrose Local geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 02.12.25, 02:40 |
Von Grand Junction, CO starten verschiedene Locals. Die Übergabe nach Parachute und der bekannte Potash Local wurden hier schon öfters gezeigt. Heute möchte ich den bisher hier noch nicht vertretenen Montrose Local vorstellen: Einmal pro Woche, dienstags, verlässt der Zug morgens Grand Junction. Zum Einsatz kommen zwei GPs der Union Pacific. Es geht zunächst bis Delta, wo ein Silo (vermutlich für Getreide) bedient wird. Direkt im Bahnhof Delta wurden anschließend die beiden Kesselwagen abgestellt. Nur der direkt hinter den Loks laufende Holzwagen ist für Montrose bestimmt. Während bis Delta auch vereinzelte Kohlezüge die Strecke die Strecke nutzen, ist im weiteren Verlauf nach Montrose der Local die einzige Fahrt und in entsprechend schlechten Zustand befindet sich das Gleis, die Höchstgeschwindigkeit dort beträgt 10 Meilen.
Das Bild zeigt die von UP 1538 und UP 1358 (beides GP40N) gezogene Fuhre auf dem „schnellen“ Abschnitt zwischen Grand Junction und Delta, genauer gesagt am Gunnison River bei Whitewater. Datum: 11.11.2025 Ort: Whitewater, Colorado, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD GP40N Fahrzeugeinsteller: UP Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 16 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Der Raton Pass geschrieben von: Dennis G. (291) am: 01.12.25, 14:10 |
Der Raton Pass ist Teil einer Nord-Süd-Verbindung östlich der Rocky Mountains. Die Steigungen von bis zu 35 ‰ führen dazu, dass lediglich der Amtrak „Southwest Chief“ die landschaftlich reizvolle Route über den Pass nimmt. Güterzüge verkehren hingegen über eine weiter östlich gelegene Strecke.
Der Westfahrer hatte den 2.313 m über dem Meeresspiegel gelegenen Scheiteltunnel fast erreicht, als er vor den Gipfeln der Sangre de Cristo Mountains abgelichtet wurde. Datum: 10.11.2025 Ort: Starkville, Colorado, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE P42DC Fahrzeugeinsteller: Amtrak Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 6 Punkte |
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Rare to see... geschrieben von: Jan vdBk (1042) am: 23.11.25, 14:33 |
Selten zu sehen ist ein Zug auf der BNSF Oregon Trunk Subdivision, die auf ihrem Nordabschnitt stundenlang durch den Deschutes Canyon führt. Es soll hier so 1-3 Züge pro Tag geben, doch wann und in welcher Richtung - das konnte man nirgends ersehen, und da war auch keine Regelmäßigkeit zu beobachten. Aber an diesem Tage klappte es dann doch. Wir hatten im Columbia Valley mitbekommen, dass dieser Zug auf den Oregon Trunk abbog, so dass wir in den Canyon fahren konnten. Nach laaanger Wartezeit passiert der Zug nun unweit der Pine Tree Recreation Site einige Stromschnellen des Deschutes River. Datum: 18.09.2025 Ort: Sherars Bridge, Oregon, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ES44AC Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 16 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Bergwärts nach dem Wagentausch geschrieben von: Amberger97 (772) am: 21.11.25, 22:42 |
Nach dem Wagentausch mit der Arizona Eastern Railway in Clifton, macht sich die Werksbahn der Morenci Mine wieder auf den Weg dorthin. Dabei werden Steigungen bis zu 50 Promille überwunden, was die fünf Loks nötig macht.
Erstmalig wurde Morenci 1902 über eine Bahnstrecke erreicht. Damals baute man eine Schmalspurstrecke von Guthrie an der schon bestehenden Normalspurstrecke der heutigen Arizona Eastern Railway durch die Berge am San Francisco River hinauf, was fünf Kehrschleife nötig machte. Datum: 20.02.2025 Ort: Clifton, Arizona, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD GP38-2 Fahrzeugeinsteller: Freeport-McMoRan Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 5 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Rollende Räder auf dem Oregon-Trunk geschrieben von: Yannick S. (1230) am: 20.11.25, 21:33 |
Es war ein schieres Drama, nachzulesen in Jans sehr lesenswerten Reisebericht, aber nach diversen üblen Fehlschlägen im Laufe der Woche, bog am letzten möglichen Tag dann doch tatsächlich mal ein BNSF-Manifest auf den Oregon-Trunk ab. Bei ungefähr 1-3 Zügen pro 24h, ist das etwas wirklich Besonderes und ließ uns natürlich sofort das Programm am Columbia River streichen. Dank einer parallel zur Bahn führenden Straße kann man den Zug bei etwas angepasster Fahrweise auch durchaus überholen. Bild Nummer 3 entstand dabei an den Sherars Falls. Datum: 18.09.2025 Ort: Deschutes Canyon, Oregon Land: Übersee: Nordamerika BR: US-ES44AC Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 12 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Tokenübergabe in Maydell geschrieben von: 1600TL (76) am: 12.11.25, 18:38 |
So könnte es vor hundert Jahren gewesen sein. Der Stationsvorsteher von Maydell übergibt dem Lokführer während der Durchfahrt den Token. Erst nach Ankunft des Zuges am nächsten Bahnhof wird der Token zurückgegeben und der nächste Abschnitt kann befahren werden. Die Szene spielte sich aber im Jahre 2019 während einer Fotoveranstaltung auf der Texas State Railroad ab. Diese Bahn ist ungefähr 40 km lang und verläuft von Palestine nach Rusk in Texas. Erbaut in 1883 endete der Betrieb 1969 und wird nun seit vielen Jahren als Museumseisenbahn weitergeführt. Die Lok 30 wurde 1917 von Baldwin gebaut und war früher bei der Tremont and Gulf Railroad im Einsatz. Datum: 28.04.2019 Ort: Maydelle, Texas, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-Class 30 Fahrzeugeinsteller: Texas State Railroad Kategorie: Bahn und Infrastruktur Top 3 der Woche: 7 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Loom Lobby Range geschrieben von: Amberger97 (772) am: 09.11.25, 15:22 |
Die Wüsten im Südwesten der USA werden stark militärisch genutzt. So befindet sich zum Beispiel nördlich von Plaster City, Kalifornien ein Testgelände für explosive Waffen mit dem Namen Loom Lobby Range. Für mich ungewöhnlich, verläuft nicht nur die Werksbahn der United State Gypsum Corporation durch dieses Gelände, sondern auch der parallele, öffentliche Weg als Teil des Juan Bautista de Anza National Historic Trail, der dort sogar vom National Park Service ausgeschildert ist. Die einzige Sicherungsmaßnahme besteht darin, dass man den Weg nicht verlassen darf. Während meiner Anwesenheit war aber nichts von militärischen Aktivitäten zu vernehmen.
Juan Bautista de Anza führte 1774 bis 1776 als Erster zwei Expeditionen auf dem Landweg vom Landesinneren Arizonas und Mexicos bis zur Bay Area durch und festigte so nach den Portolá-Expeditionen fünf Jahre zuvor den spanischen Anspruch an Kalifornien und begann die Kolonisation mit Siedlern. 250 Jahre später wackelt dort regelmäßig eine DL-535E über ihre Schmalspurgleise. Datum: 30.09.2025 Ort: Plaster City, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-Bombardier DL-535E Fahrzeugeinsteller: USG Corporation Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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Kanadas wohl berühmtestes Bahnmotiv findet sich zwischen Lake Louise und Banff im Bundesstaat Alberta. Direkt von der Straße aus bietet sich ein unglaublicher Blick auf Bahn, Fluss und Berge. Tausende Touristen halten hier jährlich an, um dieses Foto aufzunehmen. Für mein (hoffentlich) 1200. Galeriebild muss es aber natürlich etwas Besonderes sein. Warum also diese Kurve? Nun, es ist die zickige Kurve, denn der Zugverkehr ist vorsichtig ausgedrückt launisch.
Inzwischen war ich den vierten Morgen hier an den allerlängsten Tagen des Jahres, denn nur dann besteht eine Chance, die Kurve klassisch zu fotografieren MIT Seitenlicht auf dem Zug. Geschätzt gibt es einen pro Jahr zweiwöchigen Zeitraum mit einem ca. 45 minütiges Zeitfenster zwischen Schatten sind raus und Seitenschatten ist da. Am Morgen des vierten Versuches geschah es dann. Zur perfekten Uhrzeit war eindeutig das Rollgeräusch eines Zuges zu hören. Die Canadian Pacific schickte tatsächlich zur bestmöglichen Zeit einen Containerzug vorbei. Spiel, Satz, Sieg! Datum: 21.06.2024 Ort: Lake Louise, Alberta, Kanada Land: Übersee: Nordamerika BR: CA-ES44AC Fahrzeugeinsteller: CPKC Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 27 Punkte 8 Kommentare [»] |
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Güterverkehr entlang des Payette River, ID, USA geschrieben von: Der Rollbahner (328) am: 01.11.25, 17:37 |
Seit dem Jahre 1993 wurde die Sägemühle in Cascade von der Idaho Northern & Pacific Railroad (INPR) bedient, da sich die Union Pacific nicht länger an ihren Nebenbahnen im Osten Oregons und Südwesten von Idaho interessiert zeigte.
Der auf dem Bild zu sehende Zug war zuvor mit den Lokomotiven 4505 und 4504 bis Banks hinab gerollt, wo die Doppeltraktion anschließend, nach einigen Rangierarbeiten, den bergauf zu befördernden Gegenzug nach Cascade übernommen hatte. Gleichzeitig wurde die frei gewordene Lokomotive (4503) des Gegenzuges vor die Wagen aus Cascade gespannt, um sie weiter flußabwärts bis Emmett zu bringen. Die Aufnahme direkt am Payette River dürfe daher zwischen Banks und Horseshoe Bend entstanden sein. Die Schließung der Sägemühle in Cascade, im Mai 2001, bedeutete nicht nur das sofortige Ende des Güterverkehrs, sondern läutete darüber hinaus auch das "Aus" des Gesamtbetriebs ein, denn eine touristische Nutzung unter dem Namen "Thunder Mountain Line" konnte leider nicht über das Jahr 2016 hinaus verwirklicht werden. Scan vom Fuji KB-Dia Zweiter Versuch: Bild leicht nach rechts gedreht und Unreinheiten am oberen Bildrand beseitigt. Zudem eine wämere Farbstimung gewählt. Manipulation: Zwei Bäume eingekürzt. Datum: 22.08.1995 Ort: Banks, Idaho, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD GP40 Fahrzeugeinsteller: INPR Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 1 Punkt |
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Soledad Canyon geschrieben von: Amberger97 (772) am: 29.10.25, 21:18 |
Der 37 Kilometer lange Soledad Canyon in den kalifornischen Transverse Ranges verbindet die Städte Santa Clarita und Palmdale. Der Canyon wurde durch den Santa Clarita River geschaffen, der zwar noch für etwas grüne Vegetation am Talgrund sorgt, aber ansonsten eher ein Rinnsal darstellt. Das Gebiet ist im Gegensatz zu seinen Endpunkten in den Großräumen von Los Angeles und Lancaster/Palmdale äußerst dünn besiedelt. Neben einzelnen Häusern und kleineren Siedlungen, findet man dort Campingplätze. Die Seitentäler, wie der Indian Canyon bei dessen Zugangsstraße ich stehe, eignen sich zum Wandern in den Bergen.
Ein paar Mal am Tag erreichen über die Antelope Valley Line Reisezüge und evtl. ein Güterzugpaar den Canyon. Die EMD F125 mit der Nummer 942 ist mit Zug 207 unterwegs nach Lancaster. Datum: 02.10.2025 Ort: Ravenna, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD F125 Fahrzeugeinsteller: SCAX Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 6 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Vormittagsfahrt geschrieben von: Amberger97 (772) am: 23.10.25, 16:32 |
Die Vormittagsfahrt zum Steinbruch ist wie erwartet in Plaster City gestartet und rollt nun nordwärts durch die Sonora-Wüste. Datum: 30.09.2025 Ort: Plaster City, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-Bombardier DL-535E Fahrzeugeinsteller: USG Corporation Kategorie: Stimmungen mit Zug Top 3 der Woche: 8 Punkte 3 Kommentare [»] |
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COASTER geschrieben von: Amberger97 (772) am: 09.10.25, 20:08 |
Keine Achterbahn, sondern eine Vorortbahn betriebt die North County Transit - San Diego Railroad zwischen San Diego und Oceanside. Bei Del Mar führt die Strecke direkt am Pazifik entlang, wo ich auf den 682 warte. Er wird von einem Siemens-Ladegerät (die Loks heißen Charger) der Baureihe SC-44 bespannt, die seit 2021 für den COASTER im Einsatz sind. Die Wagen wurden und werden modernisiert und erhalten dabei auch das neue Außendesign, aus dem die komplette Garnitur im Bild besteht. Bis 2035 soll die Strecke in diesem Bereich wegen starker Korrosion durch eine Strecke von der Küste entfernt ersetzt werden. Datum: 28.09.2025 Ort: Del Mar, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-Siemens SC-44 Fahrzeugeinsteller: NCTC Kategorie: Drohne Top 3 der Woche: 10 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Metrolink geschrieben von: Amberger97 (772) am: 07.10.25, 21:51 |
Seit 1992 lässt die Southern California Railroad Administration ein Vorortbahnsystem rund um Los Angeles betreiben. Das Netz besteht mittlerweile aus sieben Linien mit einer Gesamtlänge von 878 km. Gefahren wird hauptsächlich in Lastrichtung der Hauptverkehrszeit, aber auch dann bis auf die San Bernardino Line im Stundentakt. An Wochenende ist der Verkehr deutlich ausgedünnt und auf einer Linie gar nicht vorhanden. Genutzt werden dabei Bombardier BiLevel-Doppelstockwagen, Hyundai Rotem Commuter Cars und drei verschiedene Diesellok-Baureihen.
Die Antelope Valley Line verfügt über ein verhältnismäßig gutes Zugangebot. Die Linie verbindet die Großstädte Lancaster und Palmdale im Antelope Valley am westlichen Rand der Mojave-Wüste mit Los Angeles. In dessen Großraum gelangt die Strecke über den kaum besiedelten Soledad Canyon, den Zug 206 hier bei Santa Clarita verlässt. Bestehend aus zwei Garnituren (und elf Wagen) habe ich den 206 nur einmal erlebt. Die Strecke wurde 1876 als erste Verbindung zwischen Los Angeles und der San Francisco Bay eingeweiht. Die Wahl fiel auf diesen Umweg wegen der im Vergleich zum Tejon Pass (heutiger Verlauf der Interstate 5) geringeren Steigungen. In ein paar Jahren soll im Hintergrund des Fotos die California High-Speed Rail den Canyon kreuzen, um dann parallel dazu über Palmdale und den Tehachapi Pass in längeren Tunneln das Central Valley zu erreichen. Zuletzt bearbeitet am 08.10.25, 17:23 Datum: 23.09.2025 Ort: Santa Clarita, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-MPI MP36PH-3C Fahrzeugeinsteller: SCAX Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 8 Punkte |
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Trona Railway geschrieben von: Amberger97 (772) am: 05.10.25, 22:18 |
Bereits im 19. Jahrhundert wurden im Searles Valley Mineralien abgebaut, die dort durch Ablagerungen und Verdunstung des Searles Lake entstanden sind. Anfangs wurde das von der San Bernardino Borax Mining Company, die dem Namensgeber der Region, John Searles, gehörte, produzierte Borax mit Maultiergespannen zum weit entfernten Hafen in Los Angeles transportiert. 1913 errichtete ein Nachfolgeunternehmen eine Eisenbahn aus dem Tal heraus zum Bahnhof Searles, wo es Anschluss an die Lone Pine Subdivision der heutigen Union Pacific gibt, die seit spätestens den 80ern nur noch bis Searles führt. Heute existieren noch zwei Industriekomplexe von Searles Valley Minerals, die auch die Bahnstrecke besitzt. Theoretisch fährt nachmittags an Werktagen die Übergabe nach Searles dort los, die Abfahrtszeit variiert gelegentlich stark nach hinten. Bedingt durch starke Regenfälle in der Region, die neben mehreren Straßen auch die Trona Railway beschädigten und für ein paar Tag zur Unbefahrbarkeit führten, war ich mir gar nicht sicher, ob überhaupt gefahren wird. Es gab aber mehrere Indizien, dass es wieder so ist. So verbrachte ich mehrere Stunden beim Warten bei den Trona Pinnacles. Das sind ungefähr 500 Tuffsteintürme, die am Grund des ehemaligen Sees entstanden und heute über einen eher schlechten Weg zu erreichen sind.
Der Zug ließ sich bis zu den letzten Sonnenstrahlen Zeit. Als ich mich wegen Verschattung auf den Rückweg zum Highway machte, erschien das helle Spitzenlicht der Lok langsam nach dem vorherigen Bogen. Passenderweise hielt ich schon wegen ein paar Landschaftsbildern. Geführt wird der Zug von einer geleasten, ehemaligen UP-SD60M, gefolgt von zwei SD40T-2 in alter Southern Pacific-Farbgebung, einer Rangierlok von National Railway Equipment der Baureihe 3GS21B und einer weiteren SD40T-2, bei der man sich nicht die Mühe gemacht hat, die alte Betreiberbezeichnung zu überkleben. In der Geländesenke sammelte sich anscheinend lange das Wasser des Sturms. Durch Befahren der Pinnacle Road kamen es dort zu tiefen Furchen, während der Rest des Bodens rissig durch die Verdunstung wurde. Von den Bergen der Panamint Range im Hintergrund rechts ist sowohl der höchste Punkt der USA außerhalb Alaskas, der Mount Whitney in der Sierre Nevada und der niedrigste Punkt, das Death Valley, zu sehen. Zuletzt bearbeitet am 06.10.25, 12:36 Datum: 01.10.2025 Ort: Trona, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD SD60M Fahrzeugeinsteller: TRC Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 7 Punkte |
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Maschine gegen Berg geschrieben von: Yannick S. (1230) am: 05.10.25, 19:12 |
Sicherlich der Klassiker schlechthin am Bozeman-Pass in Montana ist dieser Blick noch relativ am Beginn der Steigung hoch auf den Pass. Nach längerer Wartezeit in der sich auf den Schienen absolut überhaupt nichts tat, weckte ein Tröt aus dem nahen Livingston die Lebensgeister. Bis wir dann aber wirklich zu tun bekamen dauerte es noch weitere etliche Minuten, denn der Zug erklomm unter, für amerikanische Verhältnisse, ordentlicher Soundkulisse in maximal leicht erhöhtem Schritttempo den Pass. Datum: 08.09.2025 Ort: Livingston, Montana, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ES44AC Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 15 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Obstanbaugebiet geschrieben von: Jan vdBk (1042) am: 05.10.25, 17:59 |
Zwischen den Bahnhöfen Wishram und Marryhill kommt ein Stacktrain der BNSF am Nordufer des Columbia Rivers angerollt. Dieser Abschnitt ist bekannt für seine bekannten Felsformationen. Und aus der Ferne schaut der Vulkan Mt Hood der Szene zu. Angesichts dieser felsigen Landschaft ist es schon kurios, dass wir uns mitten in einem Obst- und Weinanbaugebiet befinden. Hinter dem Zug ragen die Plantagen der Marryhill Winery auf. Datum: 17.09.2025 Ort: Maryhill, Washington, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ES44C4 Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 9 Punkte 1 Kommentar [»] |
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United States Gypsum Corporation geschrieben von: Amberger97 (772) am: 04.10.25, 20:13 |
United States Gypsum (USG) Corporation ist ein seit 1902 bestehendes Unternehmen zu Herstellung von Gips-Produkten, das in den USA, Mexico und Kanada mehrere Fabriken sowie Minen und Steinbrüche betreibt. Seit 2019 gehört es zur Knauf-Gruppe.
In Kalifornien wenige Kilometer nördlich der Grenze zu Mexico liegt bei El Centro die Industrie-Stadt Plaster City, die neben einer Spedition eine große Fabrik von USG hauptsächlich zur Herstellung von Gipsplatten beinhaltet. Versorgt wird diese Fabrik aus einem Steinbruch etwa 30 bis 40 Kilometer nördlich in den Fish Creek Mountains, einem Ausläufer der Peninsula Ranges. Zum Transportieren des Gips baute man 1922 eine Bahnstrecke zwischen Fabrik und Steinbruch, die auch heute noch in Betrieb ist. Sie soll damit die letzte Industriebahn der USA sein, die eine Spurweite von 3 ft (914 mm) aufweist. Theoretisch verkehren bis zu drei Zugpaare am Tag, eins pro Schicht. Die Anzahl der Fahrten ist aber abhängig vom Bedarf. So benötigte ich zwei Tage an der Strecke, um eine Vormittags- und Nachmittagsfahrt zu erwischen, wusste das geplante Programm aber bereits in der Früh des ersten Tages durch Nachfragen bei Personal, dass so etwas wie eine Wagenprüfung durchführte. USG hat für diese Fahrten zwei Loks mit den Nummern 111 und 112 der Baureihe DL-535E. Diese wurde erstmals 1969 von MLW mit ALCo-Motor gebaut. MLW übernahm die Konstruktionspläne für Lokomotiven 1969 von der Muttergesellschaft ALCo, die zwar noch Motoren, aber keine ganzen Dieselloks mehr baute. Damals hatte die Baureihe noch einen anderen, kleineren Führerstand. Die Loks wurden für die White Pass and Yukon Route gebaut. Selbige bestellte 1982 nochmal vier dieser Loks bei Bombardier, das MLW 1975 erwarb. Diese zweite Bauserie wurde mit in Kanada schon üblichen großen Führerständen (Canadian comfort cab) ausgestattet. Da keine Übernahme durch die White Pass and Yukon Route erfolgte, wurden die Loks eingelagert. 1991 kaufte die USG Corporation schließlich die Nummern 112 und 113. Da im folgenden Jahr die 113 einen Totalschaden erlitt, wurde die 111 nachgekauft. Lok 114 hat es 1995 doch nach Alaska geschafft, gehört seit 2023 aber der Cumbres and Toltec Scenic Railroad. Mit der vormittäglichen Rückfahrt nach Plaster City fotografierte ich Lok 112. Zuletzt bearbeitet am 16.12.25, 21:29 Datum: 20.09.2025 Ort: Plaster City, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-Bombardier DL-535E Fahrzeugeinsteller: USG Corporation Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 5 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Am Kamloops Lake geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 02.10.25, 16:08 |
Der 29 Kilometer lange Kamloops Lake, westlich der gleichnamigen Stadt gelegen, wird vom Thompson River in westlicher Richtung durchflossen. Wie auch im weiteren Verlauf entlang des Flusses verläuft ebenso am See auf beiden Seiten jeweils eine Bahnlinie entlang, auf der Südseite die Strecke der CP, gegenüber die der CN. Am Südufer traf ich am Morgen des 12.05.2019 einen leeren Kohlezug mit CP 9589 (AC4400CW) und 8763 an. Datum: 12.05.2019 Ort: Savona, British Columbia, Kanada Land: Übersee: Nordamerika BR: CA-GE AC4400CW Fahrzeugeinsteller: CP Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 5 Punkte |
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7 Uhr morgens in Livingston geschrieben von: Jan vdBk (1042) am: 30.09.25, 16:37 ![]() ![]() Top 3 der Woche vom 12.10.25 |
Es ist 7 Uhr morgens. Das Kleinstädtchen Livingston in Montana wacht langsam auf. Die ersten Arbeiter der benachbarten Autowerkstatt "Crash Champions" haben ihre reichlich dimensionierten Privatwagen bereits auf dem Firmenparkplatz abgestellt. Und das Einfahrsignal aus Richtung Bozemanpass zeigte Einfahrt. Das bewog zwei verschlafene deutsche Eisenbahnfotografen, dass erstmal noch die Beschaffung von Kaffee und Mc Muffins beim Gasthaus zum goldenen M warten musste und der Griff zur Kamera notwendig wurde. Der bald eintreffende Leer-Kohlezug sorgte nun dafür, dass der Rest des 8000 Seelen Städtchens wach wurde, denn Livingston hat viele Bahnübergänge, vor denen man schön viel Horn geben muss... Datum: 08.09.2025 Ort: Livingston, Montana, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ET44C4 Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Stimmungen mit Zug Top 3 der Woche: 21 Punkte 7 Kommentare [»] |
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Westlich des kleines Ortes Lyle, der am Nordufer des Columbia Rivers und damit in Washington liegt , kürzt die eingleisige BNSF-Strecke mittels eines knapp zwei Kilometer langen Dammes ab. Von einem Felsen kann man auf eben diesem Damm den ganzen Nachmittag die Züge beobachten... wenn denn etwas fährt. Leider war der Verkehr am Nachmittag des 15. September mal wieder vorsichtig ausgedrückt launisch. Ein passend fahrender Stack-Train rettete uns aber das Programm. Zuletzt bearbeitet am 23.09.25, 23:11 Datum: 15.09.2025 Ort: Lyle, Washington, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: 2XAusl (sonstige ausländische Diesellokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 21 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Sandpoint Junction Connector Rail Bridge geschrieben von: Jan vdBk (1042) am: 22.09.25, 07:54 |
Der Morgendunst hängt noch schwer an den Bergen oberhalb von Sandpoint, Idaho, als ein BNSF Kohlezug südwärts das Städtchen verlässt und auf der 1453m langen Sandpoint Junction Connector Rail Bridge den Lake Pend Oreille quert. In Sandpoint treffen sich von Osten zwei wichtige Ost-West-Verbindungen der BNSF: Die "Northern Transcon" in der Form der BNSF Kootenai River Subdivision und die einstige Montana Rail Link Strecke BNSF MRL 4th Subdivision, die schon länger rege von der BNSF genutzt wurde und 2024 von der BNSF zurück übernommen wurde. Vereinigt geht es ab Sandpoint als BNSF Spokane Subdivision südwestwärts weiter. Die eingleisige Brücke über den See war dabei ein großes Verkehrshindernis, so dass ab 2019 eine zweite eingleisige Brücke daneben gebaut und 2022 dem Verkehr übergeben wurde, über die der Kohlezug nun rollt. Leider führt die neue Zweigleisigkeit dazu, dass oftmals ein Gegenzug wartend auf der alten Brücke steht und das Motiv "verstellt", denn unmittelbar nördlich liegt die Sandpoint Junction, ab der es auf beiden Routen eingleisig weitergeht. Datum: 13.09.2025 Ort: Sagle, Idaho, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ES44C4 Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 15 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Rock Creek Canyon geschrieben von: Jan vdBk (1042) am: 19.09.25, 15:30 |
Die BNSF Craig Branch Line von Bond nach Craig hatte einst eine gewisse Bedeutung im Kohleverkehr, doch das ist weitestgehend vorbei. Jetzt macht sich nur noch einmal die Woche sonntags ein Local von Bond aus an den Aufstieg in die Berge. Dabei muss zwischen den Sidings Crater und Volcano der Rock Creek Canyon umrundet werden, ohne dabei allerdings nennenswert an Höhe zu gewinnen. Das tief stehende Novemberlicht hebt die zackigen Felsgrate vor ihren eigenen Schatten schön hervor. Datum: 12.11.2023 Ort: Crater, Colorado, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD SD70AH Fahrzeugeinsteller: UP Kategorie: Drohne Top 3 der Woche: 13 Punkte 14 Kommentare [»] |
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Bountiful Elevator geschrieben von: Amberger97 (772) am: 12.09.25, 20:37 |
Der Anschluss des Getreidesilos in Bountiful, Colorado ist nach wie vor in Betrieb, allerdings nur noch von der Nordseite. Die Übergabe nach Antonito passiert den Bereich gefühlt in etwa einem Zehntel der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf dem Highway daneben. Der Zug führt nur Wagen für zwei Kunden in Antonito mit und wird die einsame Verladestelle in Bountiful auch auf der Rückfahrt ohne Stopp "durcheilen". Datum: 26.02.2025 Ort: Bountiful, Colorado, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD GP40 Fahrzeugeinsteller: CXRG Kategorie: Bahn und Infrastruktur Top 3 der Woche: 8 Punkte |
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Mit dem Streetcar durch Seattle geschrieben von: Der Rollbahner (328) am: 31.08.25, 10:58 |
Die First Hill-Straßenbahnlinie wurde 2016 eröffnet und bildet aktuell, gemeinsam mit der neun Jahre älteren South Lake Union-Linie, das innerstädtische Straßenbahnnetz von Seattle im US-Bundesstaat Washington.
Das hier gezeigte Fahrzeug Nr. 402 wurde im Jahr 2015 als 121-Trio-Modell bei der Inekon Group in der Tschechischen Republik hergestellt. Die insgesamt eingesetzten sieben Fahrzeuge dieser Baureihe (auf der South Lake Union-Linie fahren zusätzlich noch drei ältere Inekon 12-Trio Modelle) können während ihres Einsatzes problemlos zwischen Oberleitungs- und Akkubetrieb wechseln. Folgerichtig rollt das Streetcar ohne ausgefahrenen Stromabnehmer die Jackson Street hinab und befindet sich, auf der Kreuzung 2nd Ave, bereits kurz vor der Endhaltestelle Occidental Mall. Zuletzt bearbeitet am 31.08.25, 18:51 Datum: 20.08.2025 Ort: Seattle, Washington, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: King County Metro Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 3 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Aufstieg nach South Siding geschrieben von: Amberger97 (772) am: 31.08.25, 17:01 |
Bedingt durch die geringe Kürze des Zuges von Freeport McMoRan aus der Morenci Mine, war der Wagentausch in Clifton wenig aufwendig. So konnte ich die beiden Dash 8 der Arizona Eastern Railway noch mit Seitenlicht am anvisierten Motiv in den Hügeln oberhalb des San Francisco River fotografieren, als sie den größtenteils Kupferpellets transportierenden Zug zum kleinen Rangierbahn South Siding hoch hieven. Dort angekommen, werden drei andere Loks ihn übernehmen und weiter nach Lordsburg, New Mexico bringen. Für das Doppel ging es danach ohne Wagen zurück nach Clifton, um einen zweiten Zug von der Morenci Mine zu übernehmen. Datum: 20.02.2025 Ort: Clifton, Arizona, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE B40-8 Fahrzeugeinsteller: AZER Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 14 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Kurz vorm Aufgeben geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 29.08.25, 09:12 |
Normalerweise soll gegen 8 Uhr ein beladener Kohlezug an der Verladestelle der Deseret Power Railroad abfahren. Am ersten Tag unseres Besuchs an der Strecke hatte das auch gut geklappt. Am zweiten Tag warteten wir wieder auf den Vollzug, doch zunächst lange Zeit vergeblich. Das war besonders in Hinblick auf das Wetter ungünstig, denn der Tag startete morgens noch mit viel Sonne, doch schnell zogen dann auch dunkle Wolken auf. Als wir schon fast aufgegeben hatten, kam zwei Stunden später als erwartet doch noch der Kohlezug und auch die Sonne kam nochmal kurzzeitig zwischen den mittlerweile dichten Wolken hervor. Drei GE E60C führten die 45 Kohlewagen an. Datum: 05.11.2024 Ort: Bonanza, Utah, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-E60C-2 Fahrzeugeinsteller: DPR Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 9 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Der (nicht mehr ganz) Neue von VIA geschrieben von: claus_pusch (534) am: 06.08.25, 13:19 |
Seit 2022 erhält VIA Rail Canada zum zweiten Mal seit seiner Gründung (das staatliche Unternehmen besteht seit 1977) fabrikneues Rollmaterial für seine Fernzüge. Es handelt sich dabei um fünfteilige Venture-Wendezuggarnituren von Siemens, die mit Charger-Lokomotiven der Bauart SCV-42 bespannt werden. Im Frühjahr 2024 hatten die neuen Züge bereits einen beträchtlichen Teil des Zugverkehrs auf der VIA-Hauptachse Québec-Montréal-Ottawa/Toronto übernommen, und es kursierte die Information, dass ab Juni auch die letzten aus Budd-, LRC- und Renaissance-Wagen gebildeten Einheiten von diesen Strecken verschwinden sollten. Allerdings gab es dann mit den Venture-Zügen einigen Ärger. Dass neues Rollmaterial Kinderkrankheiten hat und in der ersten Einsatzphase nicht 100%ig zuverlässig funktioniert, wird niemanden erstaunen; ein beträchtlicher Teil des Venture-Frusts ist aber auf Infrastruktur-Schwachstellen zurückzuführen. Die VIA-Züge verkehren zwischen Québec und Toronto größtenteils auf CN-Gleisen, und CN hat die Gleiskontakte für Blocksignale und Bahnübergänge offenbar nur für schwere vielachsige Güterzüge ausgelegt und nicht für leichte und eher kurze Personenzüge (obwohl VIA dort seit ewiger Zeit unterwegs ist und der Einsatz der neuen Züge seit Jahren geplant war). Dadurch kam es zu Shunting-Problemen und CN verfügte an betroffenen Bahnübergängen Langsamfahrstellen, wodurch die VIA-Züge (die ohnehin schon großzügig bemessene Fahrzeiten haben) oft beträchtliche Verspätungen einfuhren. So kam es doch nicht zum erhofften glatten Generationswechsel auf VIAs ostkanadischem Korridor und man kann bis heute noch Altgarnituren entlang des Sankt-Lorenz-Stroms antreffen.
Leider strotzt die CN-Strecke südlich von Québec (die sogenannte Subdivision Drummondville) nicht vor attraktiven Fotostellen, so dass für dieses Bild des nachmittäglichen Zugs 39 Québec-Ottawa wieder die Brücke über die Rivière Nicolet in Saint-Léonard-d'Aston herhalten musste. Datum: 23.05.2024 Ort: Saint-Léonard-d'Aston, Québec, Kanada Land: Übersee: Nordamerika BR: CA-SCV-42 Fahrzeugeinsteller: VIA Kategorie: Bahn und Infrastruktur Top 3 der Woche: 4 Punkte |
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Placer Creek geschrieben von: Amberger97 (772) am: 19.07.25, 14:21 |
Mehrere Bäche oder Flüsse in Alaska tragen den Namen Placer Creek. Wir stehen über dem, der gespeist wird von Schmelzwasser aus den Chugach Mountains und in den noch teilweise gefrorenen Portage Lake hinter uns mündet. Drei SD70MAC überqueren den Bach mit einem langen Güterzug aus Whittier. Dort kam die wöchentliche Fähre aus Seattle an. EIn Großteil des Zuges befindet sich noch im Anton Anderson Memorial Tunnel, dem einspurigen Schienen-Straßen-Tunnel, der es ermöglicht, Whittier ohne Wasserfahrzeug oder zu Fuß zu erreichen. Ursprünglich war er nur ein Eisenbahntunnel, ehe man ihn für den zusätzlichen Straßenverkehr umbaute. Er ist nachts für die Straße geschlossen. Ansonsten wechselt die Fahrtrichtung alle 30 Minuten: 15 Minuten Durchfahrtmöglichkeit + 15 Minuten Räumung. Das Ganze ist zahlungspflichtig. Datum: 18.05.2025 Ort: Portage, Alaska, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-EMD SD70MAC Fahrzeugeinsteller: ARR Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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Dunkle Wolken über der Wüste geschrieben von: Yannick S. (1230) am: 18.07.25, 18:55 |
Reingewaschen von einigen Schauern zeigte sich das Licht von seiner extra klaren Sorte am Abend des 09.09.2028 in der Wüste von Utah. Zwei Fotografen hatten den Tag über in der Hitze gebrütet in der Hoffnung auf den Potash Local, doch der wollte partout nicht auftauchen. Immerhin konnte der Amtrak im herrlichen Abendlicht dann die Stimmung zum Abend hin doch noch gut anheben. Datum: 09.09.2018 Ort: Thompson Springs, Utah Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE P42DC Fahrzeugeinsteller: Amtrak Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 16 Punkte 5 Kommentare [»] |
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New Mexico Railrunner Express geschrieben von: Amberger97 (772) am: 10.07.25, 20:35 |
Anfang der 2000er-Jahre wurden die Pläne konkreter, in Central New Mexico eine schienengebundene Nahverkehrsleistung zwischen Belen, Albuquerque uns Santa Fe herzustellen. Das Verkehrsministerium des Bundesstaats kaufte dafür die Teile der Glorieta und El Paso Subdivision von der BNSF zwischen Belen und Lamy. Der erste Regelzug fuhr schließlich am 14.07.2006. von Albuquerque bis in das nördlich angrenzende Sandoval County. Belen folgte 2007, das nördliche Ende in Sante Fe wurde Ende 2008 eröffnet. Dafür nutzte man schließlich nicht die zu bogenreiche Nebenbahn von Lamy nach Sante Fe, sondern baute eine direkt Neubaustrecke weit vor Lamy in Richtung der Hauptstadt New Mexicos. In den Jahren danach kamen weitere Stationen für den Railrunner dazu. Im ersten Quartal 2025 nutzten durchschnittlich an Werktagen 2400 Fahrgäste die Züge, was offenbar ein guter Wert ist. Zum Einsatz kommen nach wie vor eine Diesellok zusammen mit einem Wendezug aus zwei bis vier Wagen (inkl. Steuerwagen). Einen "Kurzzug" fotografierte ich in der Wüste auf der Altbaustrecke, der als 515 von Santa Fe Depot nach Belen unterwegs ist. Datum: 24.02.2025 Ort: Rosario, New Mexico, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-MPI MP36PH-3C Fahrzeugeinsteller: NMRX Kategorie: Drohne Top 3 der Woche: 2 Punkte |
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Versäumnis der Vergangenheit geschrieben von: RSXler (60) am: 04.07.25, 22:10 |
Als ich 2014 zum Auslandssemester in Toronto war, fotografierte ich zwar durchaus einige Züge; mein einziger Ausflug zur Dixie Road Trestle in Pickering war aber ein ein großer Reinfall. Bis ich nach zeitintensiver Anfahrt mit dem ÖPNV angekommen war, hatte es komplett zugezogen, und außerdem gab es über Stunden keine Zugbewegung. Darauf hatte ich erstmal keine Lust mehr und ließ die Trestle Trestle sein - nachträglich wurmte es mich dann aber doch immer wieder, dass ich dieses schöne Bauwerk nicht vernünftig fotografiert hatte.
Und so hatte das damalige Versäumnis wohl auch ein bisschen Einfluss auf die Entscheidung, eine Dienstreise nach Chicago kurzerhand um ein paar Tage in Toronto zu verlängern. Unaufhaltsam trieb es mich am Morgen nach meiner Ankunft mit Bus, Bahn und zu Fuß nach Pickering, bis ich nach 11 Jahren wieder an der Brücke stand. Und siehe da: Auf der Brücke stand ein Zug! Er bewegte sich allerdings nicht, und mein relativer spitzer Blickwinkel auf die Brücke von 2014 war mittlerweile zugewachsen. Also folgte ich einem Trampelpfad in den Wald und landete schon nach wenigen Metern oberhalb einer Abbruchkante mit gigantischem Blick. Nach einer halben Stunde setzte sich dann auch der Zug in Bewegung - leider in die falsche Richtung und ohne Schlusslok. Bis zu einem potentiellen Gegenzug dürfte es mindestens 40 Minuten dauern - und tatsächlich dröhnte es exakt nach der berechneten Zeit aus dem Wald, und wenig später betrat die noch keinen Monat alte 7453 der CPKC mit einer älteren Schwester der CP und einem Doublestack-Containerzug die Bühne. Absoluter Jackpot! Dass sich in den folgenden 4 Stunden kein weiterer Zug blicken ließ, störte mich nach diesem Bild nicht; es zeigt aber, wie unfassbar viel Glück ich hatte, dass überhaupt ein Zug kam. Und so konnte ich nach 11 Jahren einen Haken an die Dixie Road Trestle machen und die restlichen Tage entspannt in Downtown Toronto verbringen. [Hinweis: Die Kamera stand auf deutscher Zeit; Ortszeit war 12:08.] Datum: 29.06.2025 Ort: Pickering, Ontario, Kanada Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ET44AC Fahrzeugeinsteller: CPKC Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 1 Punkt |
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Pacific Surfliner geschrieben von: Yannick S. (1230) am: 28.06.25, 16:00 |
Im Jahre 2022 konnte man auf der Strecke zwischen Los Angeles und San Diego noch die eine oder andere klassisch aus Holz gebaute Trestle-Bridge finden. Diverse Trestle waren allerdings bereits modernisiert worden. Scheinbar, wenn man Street-View vertraut, ist die Trestle zwischen Del Mar und Solana Beach, auf der hier der Surfliner hier gerade befindet, auch 2025 noch aus Holz.
Kurz bevor der aufziehende Hochnebel den restlichen Fototag gelinde gesagt sehr erschwerte, klappte immerhin dieses Sonnenfoto unter mehr als merkwürdigen Blicken der Einwohner. Sah aber auch bestimmt witzig aus, wie ich mich da Blumenbeet rumdrückte. *ggg* Datum: 30.03.2022 Ort: Del Mar, Kalifornien, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-ALC-42 Fahrzeugeinsteller: Amtrak Kategorie: Bahn und Infrastruktur Top 3 der Woche: 9 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Amtrak in der Mondlandschaft Utahs geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 10.06.25, 17:45 |
Die Landschaft im Osten Utahs entlang des I70 und der hier meist parallel folgenden Bahnstrecke der UP von Denver nach Salt Lake City erinnert an eine Mondlandschaft. Für etwas farbliche Abwechslung zu den hellen Gesteinen sorgte ein rotbraunes Kraut, das sich am Motiv bei Thompson Springs befand. Der einmal am Tag verkehrende Amtrak von Emeryville, Ca nach Chicago wurde hier mit den Loks 169 und 157 abgelichtet. Datum: 17.11.2023 Ort: Thompson Springs, Utah, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE P42DC Fahrzeugeinsteller: Amtrak Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 14 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Nochmal von der Schippe gesprungen geschrieben von: claus_pusch (534) am: 07.06.25, 19:00 |
Kurz vor Weihnachten sah alles danach aus, als hätte der "Train de Charlevoix", der zwischen Québec und La Malbaie am Sankt-Lorenz-Strom entlangrumpelt, 2024 zum letzten Mal seine Runden gedreht. Nachdem einige Anliegergemeinden eine weitere Bezuschussung dieses Touristenzugs abgelehnt hatten, galt das Unternehmen als insolvent und den Mitarbeitern wurde gekündigt; die beiden 2012 von der DB übernommenen 628er waren schon zuvor abgestellt worden, weil für die geplanten Winterfahrten zu wenig Buchungen eingegangen waren. Nun aber ist dank der Kooperation mit dem Reiseveranstalter Groupe Voyages Québec zumindest die Sommersaison 2025 gesichert und die Triebwagen sollen auf dieser wohl schönsten Bahnstrecke in der Provinz (die manche aber lieber in einen Radweg umgebaut sähen) ab 13. Juni wieder rollen.
Was sind die Gründe für die finanzielle Schieflage dieses Projekts, das 2011 so vielversprechend begann? Oft wird die Abfahrtsstelle in Québec-Stadt genannt, die außerhalb an den Montmorency-Wasserfällen liegt und vom Zentrum bzw. Hauptbahnhof (in den die 628er wegen für kanadische Normen unzureichender Crash-Sicherheit nicht einfahren dürfen) kaum mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Auch der Umstand, dass die (m.E. durchaus stilvoll modernisierten) ehemaligen Nahverkehrstriebwagen nicht das sind, was sich die anspruchsvolle nordamerikanische Klientel unter einem "Komfortzug" vorstellt, spielt vielleicht eine Rolle. Ich denke aber, die Misere ist vor allem auf das aktuelle Betriebskonzept zurückzuführen: Bis 2022 bestand der Anspruch, den "Train de Charlevoix" nicht nur als Touristenzug, sondern auch als eine Art (allerdings hochpreisigen) Regionalverkehr zu vermarkten. Dazu wurden auf beiden Streckenhälften jeweils 3 Zugpaare angeboten, die sich in Baie-Saint-Paul trafen, wo umgestiegen werden konnte. Dadurch war eine Vielzahl von Tourvarianten mit längeren oder kürzeren Aufenthalten an den Zielorten möglich. Seit 2023, als der Alstom-Wasserstoff-LINT auf der Strecke zu Gast war, wird nur noch ein Zugpaar angeboten, das vormittags von Québec nach La Malbaie fährt und nachmittags wieder zurück. Damit sind die Tourvarianten sehr eingeschränkt und eigentlich nur noch Endpunkt-zu-Endpunkt-Nutzung sinnvoll. Bleibt abzuwarten, wie die Sache ausgeht... Im Jahr 2017 wurde noch nach dem Mehrzug-Konzept gefahren, so dass hier ex-628 103 als Nachmittagszug La Malbaie - Baie-Saint-Paul am Cap aux Corbeaux wenige Kilometer vor seinem Zielbahnhof abgelichtet werden konnte. Der Sankt-Lorenz-Fluss ist hier über 15 km breit; was man am Horizont sieht, ist nicht das gegenüberliegende Ufer, sondern die vorgelagerte Ile aux Coudres. (EXIF-Zeit falsch.) Datum: 21.09.2017 Ort: Baie-Saint-Paul, Québec, Kanada Land: Übersee: Nordamerika BR: 628 Fahrzeugeinsteller: Réseau Charlevoix Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 13 Punkte |
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Walsenburg am Füße der Spanish Peaks geschrieben von: Christian Bartels (299) am: 02.06.25, 22:36 |
Walsenburg, Colorado liegt am Fuße der Spanish Peaks. Hier treffen die Bahnstrecken aus Westen (rechts) von Alamosa über den La Veta Pass und die Bahnstrecke aus Süden von Trinidad aufeinander.
BNSF #7763, eine GE ES44DC und eine weitere BNSF-Lok bringen ihren Zug gerade durch das Stadtgebiet von Walsenburg und erreichen in Kürze das ehemalige Empfangsgebäude. Datum: 13.03.2016 Ort: Walsenburg, Colorado, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE ES44DC Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 11 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Wetterverwirrung geschrieben von: Yannick S. (1230) am: 29.05.25, 13:35 |
Die kanadische Westküste ist nicht unbedingt bekannt für ihre stabilen Wetterverhältnisse. Gerade im Gebirge einige Kilometer ins Land rein ist grundsätzlich erst einmal alles drin. In Carcross auf dem Campingplatz war das Wetter noch eine 10/10 und auch in Skagway, also am Meer, schien laut Webcam artig die Sonne. Überm White Pass hingegen gab es eine Mischung der vier Jahreszeiten. Immer mal wieder schien die Sonne, dann ging ein Schauer nieder, dann wechselte der Schauer zu Schnee, dann kam zum Schnee plötzlich wieder die Sonne raus und dann kam auch der Zug. Erst im allerletzten Moment konnte ich daher die Kamera heben, denn der Schnee peitschte mir frontal ins Gesicht und hätte innerhalb von Sekunden die Frontlinse komplett geflutet. Datum: 29.05.2024 Ort: Fraser, British Columbia, Kanada Land: Übersee: Nordamerika BR: CA-GE Class90 Fahrzeugeinsteller: White Pass & Yukon Railway Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 14 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Die Hinfahrt des Parachute Local geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 22.05.25, 18:36 |
Drei mal pro Woche bedient die BNSF Parachute in Colorado mit einem Local von Grand Junction aus. Bereits letztes Jahr konnten wir mal die Rückfahrt dieser Übergabe ablichten, siehe hier: [www.drehscheibe-online.de]
Den im verlinkten Bild sichtbaren Tunnel wollte ich auch mal noch gerne von der anderen Seite umsetzen, das wäre dann mit der Hinfahrt des Locals passend. Um ausreichend Licht im doch eher engen De Beque Canyon zu haben, sind allerdings hierfür die längeren Tage erforderlich. Bei meiner USA-Reise im Mai konnte ich das Thema mit einbauen und so erwartete ich am Morgen des 02.05.2025 die BNSF Leistung. Noch vor dem ersten Licht war ich bereits vor Ort, um ihn ja nicht zu verpassen. Ich hatte noch genug Zeit für die Suche nach einem passenden Standort irgendwo in den Felsen, denn die Bergschatten hielten sich dann doch deutlich länger, als im PeakFinder angekündigt. Doch zum Glück kam der Local genau passend, als alles ausreichend ausgeleuchtet war. Wie schon damals im November waren wieder BNSF 528 (GE B40-8W) und 166 (EMD GP60) für die Traktion zuständig, nun führte die GE. Datum: 02.05.2025 Ort: De Beque, Colorado, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE B40-8W Fahrzeugeinsteller: BNSF Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 19 Punkte 6 Kommentare [»] |
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BMT Sea Beach Line geschrieben von: AntiViruz28 (90) am: 21.05.25, 08:51 |
Auf dem südlichen Ast verkehrt die Linie N größtenteils oberirdisch über die BMT Sea Beach Line. Kurz hinter der Station 36th Street in Brooklyn kommt die Strecke nach einer 90 Grad Kurve aus dem Tunnel. Auf dem Bild zu sehen ist ein R46 in Richtung Coney Island-Stillwell Avenue. An dieser Endstation kann man es sich gut gehen lassen. Neben Strand, Sommer und Sonne gibt es dort auch einen Vergnügungspark, sowie viele Essmöglichkeiten - und das alles nur knapp eine Stunde Fahrzeit mit der Subyway von Manhattan entfernt! Wenn man mal in New York ist, kann ich das nur empfehlen, vorausgesetzt man möchte einfach mal ein paar Stunden Sonne tanken und baden gehen. In der Mitte der Strecke findet man wie so oft wieder ein Gleis für Expresszüge, allerdings bin ich mir hier nicht ganz sicher, wann diese benutzt werden. Vermutlich in der HVZ, denn zur Zeit, in der ich dort war, wurden sie nicht benutzt. Das war auch wieder um 11:14, die Uhr war noch nicht umgestellt. Zuletzt bearbeitet am 08.08.25, 00:35 Datum: 28.04.2025 Ort: Brooklyn, NY Land: Übersee: Nordamerika BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: MTA Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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Wolkenkratzer, McDonald´s und silberne U-Bahn geschrieben von: AntiViruz28 (90) am: 19.05.25, 21:21 |
Mehr USA geht eigentlich nicht, oder? Kürzlich zeigte ich euch ein Bild von der Dachterrasse der Unterkunft, in der ich mich aufhielt. Jetzt zeige ich euch mal ein Bild, was auch ohne Unterkunft möglich ist. An den Bahnsteigenden der Stationen auf der Astoria Line geht eigentlich immer etwas, so wie hier an der Station Broadway in Queens, NY. Dort konnte ich einen Zug der Linie W fotografieren, wie er weiter in Richtung Endstation Astoria Ditmars Boulevard rumpelt. Ja, die Züge über die Hochbahn rollend, das ist wirklich brutal laut. Im Hintergrund sieht man die Hochhäuser in der Ecke vom Queens Plaza. Das Foto wurde übrigens mit Kamera über dem Kopf und Live View aufgenommen, da die Zäune am Bahnsteigende ziemlich hoch sind.
Auch hier wieder 6 Stunden von der EXIF Zeit abziehen, es war ca. 08:15 Uhr. Datum: 28.04.2025 Ort: Queens, New York Land: Übersee: Nordamerika BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: MTA Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 11 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Blick auf Manhattan geschrieben von: AntiViruz28 (90) am: 09.05.25, 12:43 |
Den hatte man von der Dachterrasse von meinem AirBnB in Astoria, Queens, New York City. Man sieht zwei weltbekannte Gebäude, das One World Trade Center und das Empire State Building. Das Chrysler Building, welches quasi die Konkurrenz vom Empire State Building ist/war und mein absolutes Lieblingsgebäude der Stadt ist, ist leider durch die Schornsteine verdeckt. Passend ging die Hochbahn von der BMT Astoria Line direkt an der Wohnung vorbei. Also begab ich mich aufs Dach um zu schauen, ob da fototechnisch was geht, da es ein kleiner Wunsch von mir war, ein Bild der Subway mit der Skyline zu machen. Tatsächlich war es möglich, hier eine Subway ins Motiv einzubauen. Das Endprodukt des Versuches kann sich definitiv sehen lassen.
Auf der Strecke verkehren die Linien "W" (Broadway Local, nur Mo-FR) und "N" (Broadway Express). Wie es schon dabei steht, ist die Linie N ein Expresszug und hält daher nicht an allen Stationen in Manhattan, während die Linie W überall hält. Als Fahrzeuge kommen die Baureihen R46, R68 und R68A zum Einsatz, wobei man größtenteils die R46er aus den 70ern sieht. Auf dem Foto rollt ein R46 als Linie W in Richtung Astoria Ditmars Blvd und wird als nächstes die Station 30 Av erreichen. Übrigens kann ich Astoria sehr empfehlen, es ist ein für NYC Verhältnisse ruhiges Viertel mit vielen guten Restaurants und griechischem Einfluss (unter anderem auch der Foodtruck mit griechischem Essen vor der Haustür, einfach exzellent). Die Uhrzeit der EXIF Daten ist falsch, das Foto entstand um 09:22, ich habe einfach vergessen die Uhr umzustellen. Zuletzt bearbeitet am 08.08.25, 00:39 Datum: 28.04.2025 Ort: Queens, New York Land: Übersee: Nordamerika BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: MTA Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 12 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Einmal in der Woche geschrieben von: Dennis Kraus (1245) am: 09.05.25, 02:47 ![]() ![]() Top 3 der Woche vom 18.05.25 |
Nur an einem Tag in der Woche, nämlich freitags, verkehrt die wohl bekannteste Übergabe in den USA: Der Potash Local. Der landschaftlich schönste Abschnitt beginnt kurz vor Moab, wenn die Strecke die spektakuläre, rote Felslandschaft erreicht. UP 5889 und 7337 befahren diesen Bereich mit ihrem Local auf dem Weg nach Potash am 02.05.2025. Datum: 02.05.2025 Ort: Moab, Utah, USA Land: Übersee: Nordamerika BR: US-GE AC4400CW Fahrzeugeinsteller: UP Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 16 Punkte 4 Kommentare [»] |
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