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Im Moskwa durch den Moskauer Untergrund
geschrieben von: Hannes Ortlieb (407) am: 26.04.20, 10:18
Die neueste Fahrzeuggeneration der Baureihe 81-765/766/767 wurde auf den Markennamen "Moskwa" getauft, was auch an den Frontsäulen angeschrieben ist. Sie könnte wohl der Nachfolger des sowjetischen Klassikers 81-717/714 werden, die noch bis vor wenigen Jahren neu gebaut wurde. Zeitgemäß werden die Türbereiche bunt beleuchtet, innen gibt es USB-Steckdosen. WLAN ist in der Moskauer Metro allerdings auch in den alten Fahrzeugen seit Jahren Standard und funktioniert erfahrungsgemäß stabil. Ein Zug dieser neuen Generation fährt in der Station WDNCh (Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft) auf der Kaluschsko-Rischskaja-Linie (Nr. 6) ein.

Datum: 11.06.2019 Ort: Moskau - VDNKh [info] Land: Europa: Russland
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Metro Moskau
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Schlichte Eleganz
geschrieben von: Hannes Ortlieb (407) am: 20.04.20, 01:38
Moskaus Metrostationen sind für ihren Prunk berühmt. Eher mit schlichter Eleganz erwartet einen die mitten im Zentrum liegende Station Teatralnaya an der Samoskvoretskaya-Linie. Ein typischer Zug der Baureihe 81-717/714 fährt hier kurz vor Betriebsschluss ein und wird mich noch in die Unterkunft bringen.

Zum passenden Teil des Reiseberichts im Auslandsforum: [www.drehscheibe-online.de]

Datum: 11.06.2019 Ort: Moskau - Teatralnaya [info] Land: Europa: Russland
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Metro Moskau
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Ein bisschen wie Achterbahn
geschrieben von: Marschbahner98 (22) am: 16.12.19, 19:22 Top 3 der Woche vom 29.12.19
Tagsüber drängen sich Menschenmassen durch die Metro-Stationen von Kopenhagen und in die Züge. Doch nachts, wenn die Stadt (zumindest größtenteils) schläft, kann man die Fahrt über die Ringbahn und die abzweigenden Strecken genießen - und das sogar in der ersten Reihe. In der ersten Reihe? Ganz genau, denn alle Linien werden seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2002 fahrerlos und vollautomatisch betrieben. Die Idee für eine Mitfahrt kam uns am ganz frühen Morgen des 15.12.19 relativ spontan. Doch war man schon zufällig zu solch unmenschlicher Zeit in der Stadt, kann dieser Umstand doch auch genutzt werden ;) Also sogleich ein paar Tickets aus dem Automaten gezogen und ab ging die Post, sprichwörtlich. Sitzt man direkt an der Frontscheibe, wirkt die schnelle Beschleunigung in Verbindung mit den Kurven ziemlich ungewöhnlich. Sichtbare Signale gibt es hier natürlich nicht, aber immerhin werden dem Fahrgast per Schilder die bis zu 6‰ - Steigungen angekündigt. So geht es rasant, immer im Wechsel, teils ziemlich bergauf und bergab durch Kopenhagen's Untergrund - ein bisschen wie in der Achterbahn.

Zuletzt bearbeitet am 16.12.19, 21:53

Datum: 15.12.2019 Ort: Kopenhagen [info] Land: Europa: Dänemark
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: --
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 30 Punkte

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An der schönen blauen Donau
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 05.12.19, 15:39
Der Titel bezeichnet nicht nur ein bekanntes Musikstück von Johann Strauss, sondern könnte gleichermaßen für den Ausblick von der modernen U-Bahnstation "Donaumarina" an der Wiener U2 stehen. Im Zuge des Ausbaus der Linie wurde die zu sehene Donaustadtbrücke im Jahr 2006 vom Autoverkehr befreit und 2010 als Teil der neuen U-Bahn-Verlängerung wiedereröffnet. Neben dem netten Schäfchenhimmel hatte ich das Glück einer Zugbegegnung unterschiedlicher Baureihen (U und V) auf der Brücke.

Datum: 30.11.2019 Ort: Wien Donaumarina [info] Land: Europa: Österreich
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Wiener Linien
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Reflektionen
geschrieben von: Rainer.Patzig (30) am: 24.11.19, 15:33
Mit Ziel Warschauer Straße hat der Kleinprofilzug der Reihe A3 den Haltepunkt Hallesches Tor verlassen. Bis zu seinem Ziel wird er ausschließlich oberirdisch unterwegs sein.

Der Hochbahnviadukt war bis vor wenigen Jahren Domäne der über den Berliner Tellerrand hinaus bekannten Linie U1 (ehemals Warschauer Straße - Krumme Lanke). Mittlerweile teilen sich die Linien U1 (heute Warschauer Straße - Uhlandstraße) und U3 (heute Warschauer Straße - Krumme Lanke) den Verkehr. Atmosphäre hat die Strecke aber immer noch.

Datum: 19.01.2019 Ort: Berlin Kreuzberg [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Alt trifft neu
geschrieben von: CrazyBoyLP (18) am: 25.11.19, 20:00
Die U2-Wagen waren neben vier U3-Wagen im Oktober 2018 auf "U3-Wagen Abschiedsfahrt" unterwegs. Im Westend konnte - sofern der Museumszug im Industriehof vor der U6 mit einer leichten verspätung fuhr - man dieses Treffen mit dem Linienzug der U6 beobachten.

Manipulationen:
Ein unpassend rennender Fahrgast wurde digital ins Nirvana geschickt. Außerdem wurde die Sättigung auf der linken Seite komplett rausgenommen.

(Zweiter Versuch mit kompletter Entsättigung links und einem neuen Versuch, den Fahrgast ins Nirvana zu verbannen)

Datum: 13.10.2018 Ort: Frankfurt-Westend [info] Land: Hessen
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: VGF
Kategorie: Verfremdungen
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Tunnelblick
geschrieben von: Hannes Ortlieb (407) am: 26.09.19, 22:10
Vom Bahnsteigende der Haltestelle "Gare de l'Est" ergibt sich dieser Blick in die sich in einem engen Bogen windende Tunnelröhre der Metrolinie 5 aus Richtung "Place del'Italie".

Datum: 03.05.2019 Ort: Paris - Gare de l'Est [info] Land: Europa: Frankreich
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: RATP
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Einzigartig
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 20.08.19, 21:53
Bei der Ankunft im U-Bahnhof Schuman (Brüsseler Europaviertel) staunte ich nicht schlecht, dass mitten in der Bahnsteighalle eine S-Bahn der SNCB auf Staatsbahngleisen hielt. Allein bei Umsteigebahnhöfen zwischen U-Bahnlinien ist mir eine solche Ausführung in diversen Städten unbekannt, umso beeindruckender ist es, dass hier eine "richtige" Eisenbahnstrecke offen durch einen U-Bahnhof verläuft. Bei der Einfahrt eines B2-Zuges als U5 stand zwar kein Zug in der oberen Ebene, ermöglichte dadurch jedoch einen Durchblick auf die Europaflaggen sowie die beeindruckende, beim Umbau zwischen 2008 und 2016 geschaffene Konstruktion.

Datum: 10.08.2019 Ort: Bruxelles Schuman [info] Land: Europa: Belgien
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: STIB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Berlin ist grün
geschrieben von: NAch (742) am: 27.07.19, 09:55
Berlin ist grün - nicht überall, aber ziemlich oft.
Kreuzberg gehört neben Neukölln, Friedrichshain, Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg zu den sehr dicht besiedelten Ortsteilen Berlins.
Beim Blick vom Deutschen Technik Museum auf den Landwehrkanal mag man das kaum glauben, das Grün der Bäume dominiert.
Genauer: es dominiert bei diesem Bildausschnitt, die angeschnittenen Hochhäuser am oberen Bildrand zeigen das andere Gesicht, das hier im Hintergrund bleiben soll.

Datum: 26.07.2019 Ort: Möckernbrücke [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Arts et Métiers Ligne 3
geschrieben von: CC7109 (27) am: 08.07.19, 13:00
Wenn das Wetter mal zu schlecht ist, dann bietet es sich an in den Untergrund zu gehen. So geschehen am 12. Dezember letzten Jahres, wo ich beim Umsteigen in der Station Arts et Métiers, ganz in der Nähe der berühmten Ingenieurs-Schule und dem gleichnamigen Museum im 3. Arrondissement von Paris, diese schöne Deckenausleuchtung vorgefunden habe. Diese Metrostation ist der Umsteigepunkt zwischen der Linie 3 und 11, wobei die Linie DREI komplett in der Hand der stahlbereiften Fahrzeuge vom Typ MF67 sind. Mit der tollen Schmuckwerbung ergabt sich eine sehr schöne Spannung, zwischen dem einfahrenden Metrozug, der Frau auf dem Werbeplakat und dem Betrachter. Die Zugeinhait 026G besteht dabei aus den Einheiten M.10042-B.4050-NA.12026-B.14037-M.10041, wobei M für Motorwagen mit Fahrerstand, NA für Motorwagen ohne Fahrerstand und B für antriebsloser Zwischenwagen steht. Diese Einheit wurde im Jahre 1968 an die RATP geliefert und hat somit ihren 50. Geburtstag im aktiven Dienst gefeiert. Der Zusatz "G" bei der Fahrzeugnummer gibt an, das in diesem Zug ein "Graisseur" also eine Spurkranzschmiereinrichtung verbaut ist.

Zuletzt bearbeitet am 08.07.19, 13:06

Datum: 12.12.2018 Ort: Paris Station Arts et Métiers [info] Land: Europa: Frankreich
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: RATP
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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"Das Herz von St. Pauli"...
geschrieben von: Luf (32) am: 17.06.19, 14:22
... so sang Hans Albers 1957 in dem gleichnamigen Spielfilm. Wir stehen hier allerdings nicht auf St. Pauli, sondern in der Hafencity, aber der Blick auf St. Pauli ließ mich an den folgenden Text denken:

Die Elbe, der Michel, der Kurs ist immer gut
St. Pauli, die Freiheit, das liegt uns so im Blut

Ungeachtet des Gefühls, welches dieser Stadtteil versprüht in dem ich 10 Jahre gelebt habe, sind hier zwei DT5 auf der U3 unterwegs und haben gerade die Station Baumwall Richtung Hauptbahnhof verlassen.

Bildmanipulation: Eine Häuserecke wurde hier digital gewässert und ein Kran demontiert.

Die Stelle ist nicht öffentlich zugänglich.

Zuletzt bearbeitet am 17.06.19, 20:15

Datum: 17.06.2019 Ort: Hamburg Hafen City [info] Land: Hamburg
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Hamburger Hochbahn
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Was von den Olympischen Spielen geblieben ist
geschrieben von: Christian Bartels (282) am: 02.06.19, 22:15
Athen verfügt inzwischen über drei Metro-Linien. Zwei von diesen sind erst sehr jung und wurden im Zuge der Olympischen Spiele 2004 gebaut und werden auch heute noch erweitert.
Die erste Metro wurde hingegen bereits 1904 elektrisch betrieben und geht auf Vorortbahnen (die erste 1869) zurück. Diese Linie 1, die grüne Linie, ist hier zu sehen. Sie führt von Kifissia einmal quer durch Athen bis nach Piräus und weist dabei nur einen kurzen unterirdischen Abschnitt auf. Dieser erinnert sehr an die frühen Berliner U-Bahn-Stationen, was nicht verwundert, da Siemens für die Ausstattung der Metro mitverantwortlich war.
Früher zweigte an der hier abgebildeten Station "Irakleio" eine weitere Vorortlinie ab, deren letzten Reste das Kehrgleis links des Zuges sind.
Die futuristische gestaltung des Bahnhofsdaches erfolgte im Zuge der Modernisierung vor den Olympischen Spielen 2004.

Datum: 21.01.2018 Ort: Athen Irakleio [info] Land: Europa: Griechenland
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Attika Metro
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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In den Schluchten der Bronx
geschrieben von: Jan vdBk (635) am: 01.06.19, 00:17
Auf der New York Subway erreicht ein "Southbound 4 train" die Station 170St mitten in The Bronx. Nach einigen heftigen Schauern kam das Abendlicht nochmal mit voller Intensität heraus.

Datum: 05.03.2007 Ort: The Bronx, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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"Berlin Alexanderplatz"
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 15.05.19, 21:25
- Alfred Döblins berühmter Roman aus dem Jahr 1929. Mit Todesjahr 1957 würde er ihn heute wohl nicht wiederkennen, dafür aber den U-Bahnhof der heutigen U5, der vermutlich parallel zum Roman entstanden ist. Als Umsteigebahnhof konzipiert und zunächst von der Linie E genutzt, kann man von hier bis heute nur in Richtung Friedrichsfelde, Kaulsdorf und Hönow gelangen. In naher Zukunft wird sich dies jedoch in westlicher Hinsicht ändern, wenn der Lückenschluss über die Touri-Meile "Unter den Linden" zur Stummellinie U55 vollbracht ist. Durch den Weiterbau ist die Kehranlage derzeit nicht nutzbar, wodurch beidgleisig Bahnsteigwenden erfolgen. Ebenfalls auf unbestimmte Zeit geschlossen ist der Waisentunnel - der Verbindung zur U8 und somit ins restliche Netz. Nunmehr hat die Bw Friedrichsfelde einen eigenen Fahrzeugpark exklusiv für die U5, es kommt jedoch aus verschiedenen Gründen regelmäßig vor, dass Triebwagen über die Straße quer durch Berlin getauscht werden - ein ungewöhnliches Phänomen. Zu sehen ist hier ein Zug der Baureihe H, nach über 20 Jahren immer noch der neueste Fahrzeugtyp im Berliner Großprofil und derzeit ohne konkreten Nachfolger. Dieser Zustand macht sich mittlerweile im Großprofilnetz deutlich bemerkbar, denn die wesentlich älteren Wagen fangen teilweise an regelrecht zu zerfallen - ähnlich wie Teile der Decke...

Datum: 26.04.2019 Ort: Berlin Alexanderplatz [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Tube ohne Röhre
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 16.05.19, 17:13
Bekanntlich befährt die Londoner Tube auf ihren Außenästen ehemalige Vorortstrecken, so auch auf der Bakerloo Line, die kurz vor der Station Queen´s Park ihre namensgebende "Röhre" verlässt, um anschließend oberirdisch die nordwestlichen Stadtteile Londons zu erschließen. Den typischen englischen Pragmatismus folgend, benutzen ab Queen´s Park sowohl die Züge der London Underground/Tube als auch der London Overground denselben Gleiskörper und halten demzufolge auch am selben Bahnsteig.

Auf dem Photo erreicht in Kürze ein Zug der Baureihe "1972 Tube Stock" Kensal Green Station. Diese Wagen sind die ältesten U-Bahnzüge, die in London noch verkehren und ausschließlich auf der Bakerloo Line zum Einsatz kommen. Die baugleichen "1973 Tube Stock" verkehren auf der Piccadilly Line.

Der Name "Bakerloo Line" ist ein sogenanntes Kofferwort, also eine Verschmelzung zweier Begriffe zu einer neuen Bezeichnung. Die Bakerloo Line entstand aus der "Baker Street & Waterloo Railway" und wurde 1906/1907 zwischen Elephant & Castle und Edgware Road in Betrieb genommen. Aus den Begriffen "Baker Street" und "Waterloo" wurde so die "Bakerloo"- Line.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme herrschte eher schlechtes Wetter, aber rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang riss der wolkenbehangene Himmel auf und zeichnete so die schönsten Herbstfarben. Die Geduld ist eben doch eine Tugend.

Datum: 18.10.2018 Ort: Kensal Green Station, London, England [info] Land: Europa: Großbritannien
BR: GB-1972 Tube Stock Fahrzeugeinsteller: Transport for London
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Dreilicht-Spitzensignal
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 27.04.19, 15:47
In der Regel ist bei BoStrab-Fahrzeugen kein drittes Spitzenlicht erforderlich, da die Zielanzeige wohl einen äquivalenten Dienst verrichtet. Bei den Berliner U-Bahnzügen mit Rollband gibt es jedoch ein extra Feld für diese Situation, das man im normalen Betriebsalltag jedoch nur äußerst selten zu Gesicht bekommt (normalerweise erscheint entweder das Ziel oder die "grüne" Betriebsfahrt). Der U-Bahnhof Tempelhof, eröffnet 1929, bietet als einer der wenigen im Berliner Netz eine sogenannte Galerie, von wo man aus erhöhter Position über die Züge hinweg in den Bahnhof schauen kann. Dort kommt gerade ein Verband aus verschiedenen F-Bauarten zum Stehen, der wohl wegen eines Defekts das "dritte Licht" im Zielkasten anzeigt.

Datum: 26.04.2019 Ort: Berlin Tempelhof [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Mit der U7 quer durch den "Westen"
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 27.03.19, 14:47
Der U-Bahnhof Rathaus Spandau ist der westliche Endpunkt der U7 und wurde 1984 im Stil von Rainer G. Rümmler eröffnet. Er besteht aus zwei Bahnsteigen mit insgesamt vier Gleisen, von denen bis heute jedoch nur die beiden inneren Gleise von der U7 genutzt werden. Es ist fraglich, ob die U2 von Ruhleben aus jemals bis Rathaus Spandau verlängert wird, wodurch der halbe U-Bahnhof wohl auf Dauer überflüssig bleibt (wie auch andernorts in Berlin). Im südlichen Verteilergeschoss befindet sich eine Galerie mit sehr gutem Blick auf die große Bahnhofshalle. Ein Zug der U7 (Rudow-Rathaus Spandau) erreicht hier nach seiner einstündigen Fahrt quer durch Berlin mit dem F87 2836 an der Spitze seinen Zielbahnhof.

Datum: 22.09.2018 Ort: Berlin Rathaus Spandau [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Pariser Métro (II)
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 26.03.19, 14:33
Der hier [www.drehscheibe-online.de] gezeigte U-Bahnhof Arts et Métiers an der Linie 3 bietet einen Übergang zur Linie 11, deren Bahnhof ich nun ebenfalls vorstellen möchte. Er zählt zu den schönsten bzw. interessantesten Stationen in ganz Paris, was sich durch folgende Eigenschaften auszeichnet:
"1996 wurde die Station der Linie 11 mit Kupferplatten verkleidet. Mit angedeuteten Bullaugen soll sie, passend zum nahegelegenen Technikmuseum, an das Innere des fiktiven U-Boots Nautilus aus dem Roman von Jules Verne erinnern." (Wikipedia)
Die 11 wird gummibereift befahren und größtenteils von den ältesten, in Betrieb befindlichen Zügen der Pariser Métro bedient: MP 59. Ein solcher wartet hier in der besagten Station den Fahrgastwechsel ab.

Datum: 09.03.2019 Ort: Paris Arts et Métiers [info] Land: Europa: Frankreich
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: RATP
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Pariser Métro
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 20.03.19, 13:42
Als eines der ältesten U-Bahnsysteme der Welt besteht die Pariser Métro zum Großteil aus historischer Substanz, vor allem was die Bahnhöfe der Innenstadt anbelangt. Neben gummibereiften und automatischen Zügen gibt es in Paris auch konventionelle Métros, fahrergesteuert und auf Normalspurgleisen. Ein Zug der Baureihe MF 67 macht hier Halt im Bahnhof Arts et Métiers an der Linie 3, der gleichnamige Bahnhof der Linie 11 gestaltet sich dabei völlig anders und gilt als eine der schönsten Metro-Stationen in Paris.

Datum: 09.03.2019 Ort: Paris Arts et Métiers [info] Land: Europa: Frankreich
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: RATP
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Aktion -> Reaktion
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 21.01.19, 20:43
Aus dem DB-Museum in Nürnberg kommend, fiel mir dieser freie Blick auf den U-Bahnhof Opernhaus mit selbigem im Hintergrund zum Beginn der blauen Stunde auf. Problem war, dass mein Stativ den Tag im Hotelzimmer verbrachte. Da es sich um das Intercity-Hotel handelte, welches nur eine U-Bahn Station entfernt lag, wurde schnell reagiert und ca. 15 Minuten später war ich wieder am Opernhaus zum vollen Einsatz der blauen Stunde und diesmal technisch ausgerüstet. Die dortigen U-Bahnlinien werden automatisch/fahrerlos betrieben und kommen immer fotofreundlich in der Öffnung zum Stehen, über der im Hintergrund das prächtige Opernhaus thront.

Datum: 30.12.2018 Ort: Nürnberg Opernhaus [info] Land: Bayern
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: VAG
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Blaue Stunde am ersten Planbetriebstag
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 11.12.18, 17:47
Am 07.12.2018 wurde die Verlängerung der jüngsten Hamburger U-Bahnlinie U4 von HafenCity Universität bis zu den Elbbrücken im Fahrgastverkehr eingeweiht. Nach einem längeren Tunnelstück wird in einer West-Süd Kurve die neue oberirdische Station erreicht, welche mit ihrem großen runden Glasdach besonders auffällig gestaltet ist. Im Rahmen der Eröffnung gab es ab 17 Uhr eine Laser-Lichtshow zu bestaunen, die jedoch auf dem Bild noch nicht begonnen hat. Zur blauen Stunde, die aufgrund der geschlossenen Bewölkung recht kurz ausfiel, steht hier ein DT5-Verband als U4 nach Billstedt bereit - die roten Rücklichter werden in der Regel direkt nach Stillstand der ankommenden Züge umgeschaltet. Rechts ist der Skywalk zur noch im Bau befindlichen parallelen S-Bahnstation zu sehen.

Exif-Daten: F/22, Belichtungszeit: 3 Sek., ISO-100


Datum: 07.12.2018 Ort: Hamburg Elbbrücken [info] Land: Hamburg
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: HHA
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Fahrt (mal nicht) ins Blaue
geschrieben von: Meise (24) am: 12.12.18, 07:32 Top 3 der Woche vom 23.12.18 Bild des Tages vom 05.12.19
In den Tagen vor der Eröffnung der neuen Strecke zur Station Elbbrücken gab es im Netz abendliche Fotos von ausfahrenden Zügen zu sehen. Schon das Glasdach mit der normalen Beleuchtung erschien da als attraktives Motiv, aber durch die bunte Beleuchtung und den nassen Boden am Eröffnungswochenende wurde dieser Effekt noch gesteigert. Und das bestätigte sich bei diesem Bild bei der Ausfahrt eines unerkannt gebliebenen DT 5 im Regen.

Datum: 09.12.2018 Ort: Hamburg [info] Land: Hamburg
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: HHA
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Farbenprächtige Einweihung
geschrieben von: Jan vdBk (635) am: 09.12.18, 09:32
Zur Inbetriebnahme der neuen U-Bahn-Station Elbbrücken wurde die Glashalle der Station am Einweihungswochenende farblich illuminiert. Ein U-Bahnzug der Reihe DT5 verlässt gerade die Station.

Datum: 07.12.2018 Ort: Hamburg Elbbrücken [info] Land: Hamburg
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: HHA
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Mit der U4 zu den Elbbrücken!
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 08.12.18, 16:18
Im Jahr 2012 ging die Hamburger U-Bahn-Neubaustrecke zwischen Jungfernstieg über Überseequartier bis zur HafenCity Universität in Betrieb, auf der seitdem die neue U4 weiter bis nach Billstedt verkehrt. Am 07.12.2018 wurde nun die Verlängerung bis zu den Elbbrücken im Fahrgastverkehr eingeweiht, wobei der U-Bahnhof Elbbrücken als besonders attraktiv gestaltete oberirdische Station ausgelegt ist. Im Rahmen der Eröffnung gab es ab 17 Uhr eine Laser-Lichtshow zu bestaunen, die auf dem Bild gerade in vollem Gange war. Ein Zug der neuesten Baureihe DT5 steht hier zur Abfahrt als U4 nach Billstedt bereit.

Datum: 07.12.2018 Ort: Hamburg Elbbrücken [info] Land: Hamburg
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: HHA
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Herbst in Berlin (II)
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 06.11.18, 17:31
Die Baureihe IK der Berliner U-Bahn ist der einzige Fahrzeugtyp, der sowohl im Großprofil (U5) als auch im Kleinprofil (U2) verkehrt, wobei sie an sich eigentlich nur für letzteres entwickelt wurde. Zum Ausgleich der weiter vom Gleis entfernten Bahnsteige hat die Vorserie IK17 feste Spaltüberbrückungen erhalten und verkehrt mit diesen "Blumenbrettern" bereits seit ca. einem Jahr auf der U5, welche mit der Bw Friedrichsfelde als "Insellinie" ohne Zugang zum Restnetz betrieben wird. Nach der erfolgten Einigung mit Siemens ist es nun vorgesehen, eine weitere Serie IK19 zu bestellen und diese ebenfalls auf die U5 zu schicken, wodurch die "normalen" Großprofilzüge den Wagenmangel auf den restlichen Großprofil-Linien U6-U9 ausgleichen können. 1031 und 1029 sind hier in der herbstlichen Kulisse von Biesdorf-Süd Richtung Alexanderplatz unterwegs.

Datum: 06.11.2018 Ort: Berlin Biesdorf [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Hausdurchfahrt 2.0
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 22.10.18, 20:30
Die Auslieferung und Inbetriebnahme der neuen U-Bahn Baureihe IK - speziell der Serie IK18 - schreitet immer weiter voran. Von den 27 Halbzügen sind mit Zug 1050 als aktuell neuestem Vertreter bereits 13 ausgeliefert und oft auf der U2 unterwegs. Vor nicht allzu langer Zeit wurde der neue Überbau am Bahnhof Mendelssohn-Bartholdy-Park fertiggestellt, welcher sich im Hintergrund präsentiert. Der Zug 1047 überquert hier den Landwehrkanal auf seiner Fahrt nach Ruhleben.

Datum: 21.10.2018 Ort: Berlin Gleisdreieck [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Verborgene Welten
geschrieben von: SeBB (100) am: 10.10.18, 09:44
Blick von der U2-Endstation Karlsplatz in die anschließende Wendeanlage. Ein moderner Triebzug der Type V macht sich soeben wieder auf den Weg zum Bahnsteig, um die Fahrgäste in Richtung Seestadt aufzunehmen.

Datum: 26.09.2018 Ort: Wien, Karlsplatz [info] Land: Europa: Österreich
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Wiener Linien
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Inside New York - Queensboro Plaza
geschrieben von: GT8+B4 (69) am: 04.10.18, 21:23
Eine besonders interessante Subway-Station ist Queensboro Plaza in Queens, die aus den Jahren 1916/ 1917 stammt. Ursprünglich verfügte dieser Bahnhof über 8 Bahnsteiggleise, um so den Reisenden einen bequemen bahnsteiggleichen Umstieg zwischen den Astoria, Flushing, und Second Avenue Lines der IRT und BMT zu bieten. In den späten 1940er Jahren wurden 4 der 8 Bahnsteiggleise außer Betrieb genommen. Heute halten an dieser doppelstöckigen Hochbahnstation auf der oberen Ebene die Züge der Linien N und W BMT Astoria Line in Richtung Astoria–Ditmars Boulevard und, wie auf dem Bild, der Linien (7) und der IRT Flushing Line in Richtung Flushing-Main Street. Auf der unteren Ebene halten entsprechend die Züge der Gegenrichtung während im Hintergrund die Skyline Manhattans grüßt.

Datum: 01.05.2018 Ort: Queensboro Plaza, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: MTA, New York City
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Größer, schneller, weiter - Nahverkehr in Chicago
geschrieben von: GT8+B4 (69) am: 25.09.18, 21:25 Top 3 der Woche vom 07.10.18
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind als das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ seit ihrer Unabhängigkeit im Jahre 1776 für viele Menschen aus der „alten Welt“ ein Sehnsuchtsort. Auf der anderen Seite des Atlantiks scheint alles etwas größer, schneller, weiter zu sein.

Die Stadt Chicago, Illinois, verfügt mit der Chicago Elevated, umgangssprachlich als „L“ bezeichnet, über ein Hoch- und U-Bahn-System mit einer Streckenlänge von 170 km, das werktäglich von etwa 770.000 Fahrgästen genutzt wird. Der 14-spurige Dan Ryan Expressway im Süden der Stadt, in dessen Mittelstreifen die „L“ in Richtung 95th/Dan Ryan fährt, bildet die Kulisse für einen Zug der Red Line, hier kurz vor der Station Sox–35th.

Datum: 07.05.2018 Ort: Chicago, Illinois, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: CTA, Chicago
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 17 Punkte

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"Hallisches Tor"
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 06.09.18, 13:00
Die Berliner Hochbahn im Stadtbezirk Kreuzberg, seit dem Jahre 1902 in Betrieb, hat vielerlei Änderungen im Laufe ihrer Existenz durchlaufen. Neben zahlreichen Neubauten ihrer Bahnhöfe und Viadukte, wechselten auch die Namen einiger Stationen im Veraufe der Zeit. Aber bemerkenswert dabei sind einige Kuriositäten in der Schreibweise. Neben der Station "Kottbusser Tor" mit "K", gleichwohl sich die namensgebende Stadt Cottbus mit "C" schreibt, gibt es auch den Bahnhof "Hallesches Tor", dessen Schreibweise zeitweise sogar Gegenstand heftiger journalistischer Auseinandersetzungen war. Doch der Reihe nach.

1902 wurde der Bahnhof "Hallesches Thor" im Renaissance-Stil eröffnet, doch von seinem einstigen Schmuck ist wenig geblieben. Lediglich die Bahnhofshalle präsentiert sich uns bis heute in der Ursprungsausführung. Benannt wurde der Bahnhof nach einem der drei Tore, die zwischen 1732 bis 1734 im Zuge der Stadterweiterung entstanden. Um aber auch einen verkehrsthematischen Bezug zum einstmaligen Anhalter Bahnhof herzustellen, der sich ganz in der Nähe befand, wurde der Name bewusst gewählt.

Im Rahmen der Orthografischen Konferenz 1901 verlor der Bahnhof sein "h" und hieß fortan "nur" noch Hallesches Tor (wie bekannt, behielt einzig der "Thron" sein "h", da Kaiser Wilhelm II. energischsten Protest einlegte und verkündete, er lasse sich sein "h" im Thron nicht stehlen). Doch die kuriose Schreibweise "Hallesches" bleib. Warum kurios? Nun, es gibt die Regel, dass bei Substantiven, wenn aus ihnen ein Eigenschaftswort abgewandelt wird, das Schluss-"e" zu einem "i" wird. Arthur Krontal schrieb dazu in der Vossischen Zeitung 1928: "[Das] ist den zuständigen Herren ja bekannt. Sie sprechen ja auch von Goethe und dem goethischen Geist, von der Hölle und dem hollischen Feuer, von der Stadt Halle und von der Stiftung des Hallischen Waisenhauses. Auf den Berliner Straßenschildern aber vermeiden sie ängstlich die richtige Wortbildung "Hallisches Tor" und lassen dafür die, jedes gesunde Sprachempfinden störende Aufschrift "Hallesches Tor" setzen. Ihr juristisches Genauigkeitsbedürfnis befürchtet eben, irgendein Idiot könne aus der richtigen Aufschrift "Hallisches Tor" den falschen Schluss ziehen, dass die Stadt "Halli" heißt."
PS: Der Duden lässt mittlerweile beide Schreibweisen zu. Der Zeitgeist eben....

Zum Photo: Die Aufnahme entstand in den späten Abendstunden des 3. Septembers und zeigt einen Zug (Baureihe A3L71) der Linie 1 auf seinem Weg zur Haltestelle Uhlandstraße.


Datum: 03.09.2018 Ort: U-Bf. Hallesches Tor [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Van Siclen Avenue
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 24.08.18, 13:22
In den 1970er Jahren setzte ein rasanter und beispielloser Niedergang der New York City Subway ein. Sinkende Fahrgastzahlen und steigende Defizite führten 1975 zu einem faktischen Bankrott der Betreibergesellschaft MTA. Ein rigider Sparkurs wurde eingeleitet, in dessen Folge man alle Investitionen einstellte und Reparaturen an Infrastruktur und Fahrzeuge auf das absolut Notwendigste zurückfuhr. Generalreparaturen fanden gar nicht mehr statt. Es kam, wie es kommen musste: Fahrzeuge und Betriebsanlagen verfielen. Die Situation verschärfte sich durch die Gewerkschaftspolitik, die 1968 eine Pensionierung nach nur 20(!) Dienstjahren durchsetzte und sich fortan ein Drittel aller Mitarbeiter in den Ruhestand versetzen ließ. Es häuften sich Zugausfälle, Verspätungen und Unfälle. Die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge sank auf ganze 10% des Normalwerts, und fast die Hälfte des Streckennetzes bestand aus Langsamfahrstellen. Der Niedergang zieht das Gesindel an: Schießereien, Mord, Raub und Diebstahl beherrschten die Szenerien der U-Bahn, Vandalismus an Bahnhöfen und Fahrzeugen dominierten das Erscheinungsbild. Der New Yorker vermied eine Fahrt mit der Subway so gut es ging.

Erst in den 1980er Jahren wurde ein milliardenschweres Sanierungspaket geschnürt; zudem begünstigte der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt die finanzielle Situation. Auch die "Null-Toleranz-Politik" gegenüber der Kriminalität des seit 1994 regierenden Bürgermeisters Rudolph Giuliani machten aus der New York City Subway wieder ein annehmbares Nahverkehrsmittel, in dem man sich sicher fühlen kann. Heute präsentiert sich die Subway als ein zuverlässiges und leistungsfähiges System, auch wenn es noch viel zu tun gibt.

Im Zuge der Modernisierung erhielten alle(!) Fahrzeuge auch eine richtig gut funktionierende Klimaanlage, die für Erfrischung sorgt. In diesen Tagen des "Rekordsommers" hierzulande klingt das wie ein Märchen aus fernen Landen.

Zum Photo: Ein Budd-Car (Baureihe R32) befährt den Bahnhof Van Siclen Avenue (BMT Jamaica Line) in den Abendstunden eines wunderschönen Mai-Tages. Die raren Sitzmöglichkeiten auf den Bahnsteigen erzwingen Alternativen, die eifrig genutzt werden.


Datum: 25.05.2018 Ort: Van Siclen Avenue, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R32 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Astoria Ditmars Boulevard
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 20.08.18, 19:54
Die Haltestelle Astoria Ditmars Boulevard ist die Endstation der Broadway Line (Linien N & W) im New Yorker Stadtteil Queens. Die Haltestelle quert hier eine massive Eisenbahnüberführung. Am Tag der Aufnahme war es ziemlich heiß gewesen, doch der große Schattenspender machte das Warten auf die extrem kühl klimatisierte U-Bahn erträglich.


Auf dem Photo ist ein Zug der Baureihe R160 zu sehen, der auf der Linie N unterwegs ist.

Datum: 23.05.2018 Ort: Astoria Ditmars Boulevard, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R160 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Rosinenbomber am Morgen
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 08.08.18, 12:07
Am Morgen im Sommer lässt sich die westliche Einfahrt in den Bahnhof Möckernbrücke optimal umsetzen. Dieses Motiv ist besonders wegen des Deutschen Technikmuseums bzw. dem daran hängenden Rosinenbomber im Hintergrund spektakulär. Ein Zugverband aus A3L92 und A3E ist hier als U3 von Krumme Lanke kommend auf dem Weg Richtung Warschauer Straße.

Anmerkung: Das Foto ist vom Bahnsteigende entstanden, dennoch habe ich eine Warnweste getragen, was an solchen Positionen im Sinne der Zugführer zu empfehlen ist.

Datum: 08.08.2018 Ort: Berlin Möckernbrücke [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Raus ins Jrüne
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 03.08.18, 13:13
"Raus ins Jrüne" sagt der Berliner, wenn er dem Großstadtspektakel entflieht und sich inmitten der Botanik Erholung verschafft. Dazu muss man in Berlin allerdings die Stadtgrenzen keinesfalls überschreiten. Die ehemals "Wilmersdorf-Dahlemer Schnellbahn" genannte Linie 3 verkehrt ungefähr zur Hälfte in einem Einschnitt und "entführt" den Fahrgast in sattes Grün, vorbei an dörflichen Idyllen und architektonischen Glanzpunkten. Die Haltestelle Dahlem-Dorf ist so ein Glanzpunkt, denn schon das Empfangsgebäude mit seinem reetgedeckten Fachwerkhaus lässt eher den Eindruck entstehen, man befände sich irgendwo auf dem "platten Land" in Norddeutschland, aber nicht inmitten der märkischen Großstadt Berlin.


Passend dazu verkehrte nach über einem Jahr endlich wieder der Traditionszug der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V., um dem vielstrapazierten Begriff der Eisenbahnromantik ein gegenständliches Momentum zu verschaffen. Auf dem Photo verlässt der 1926 in der "Waggon- und Maschinenfabrik Aktien-Gesellschaft vorm. Busch" gebaute Triebwagen vom Typ AI die Haltestelle Dahlem-Dorf in Richtung Breitenbachplatz, dem Endziel der nachmittäglichen Sonderfahrt. Diese fand großen Anklang beim Publikum, denn der Zug war trotz der Gluthitze stets voll besetzt. Der Photograph zog es dennoch vor, das Spektakel an der "frischen" Luft zu beobachten und die eine oder andere Szene auf Speicherkarte zu bannen.

Datum: 29.07.2018 Ort: U-Bf. Dahlem-Dorf [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Großvater im Jrünen
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 30.07.18, 15:34
Nach über einem Jahr gab es am 29.7.18 erneut einen A1-Einsatz auf der Berliner U3 als Verstärkungszug zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke - also fast ausschließlich an der Oberfläche. Passend dazu zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite, wodurch im Gegensatz zum Oster-April-Wetter im letzten Jahr eine Vielzahl an Motiven mit dem schönen historischen Zug umgesetzt werden konnte. Hier fährt der A1 durch die Kurve vor dem Bahnhof Freie Universität Thielplatz - dieses Motiv ist noch nicht in der Galerie vertreten.

Datum: 29.07.2018 Ort: Berlin Thielplatz [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Die Dämmerung bricht ein
geschrieben von: Hannes Ortlieb (407) am: 29.07.18, 21:35
Die Station Worobjowy Gory liegt mitten auf einer Brücke über die Moskwa und weist Zugänge beiderseits des Flusses auf. Rund um die Station befinden sich Sportstätten der Olympischen Spiele von 1980. Über die Sperlingsberge hinweg ziehen am Abend des 29.8.15 dunkle Wolken heran während ein Metrozug in der Station einfährt.

Datum: 29.08.2015 Ort: Moskau - Worobjowy Gory [info] Land: Europa: Russland
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Metro Moskau
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Gleisdreieck-Variation
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 27.07.18, 15:21
Die frühere Hausdurchfahrt zwischen den Bahnhöfen Gleisdreieck und Möckernbrücke existiert heute nicht mehr. Ersetzt wurde sie durch eine Art Glaswand mit dem BVG-Logo, das jedoch nur aus Richtung Möckernbrücke kommend sichtbar ist. Ein A3L71-Verband ist hier als U3 nach Krumme Lanke bei der Einfahrt in den Bahnhof Gleisdreieck und wurde mit Tele-Einsatz aus dem normalen Bahnsteigbereich aufgenommen.

Datum: 23.07.2018 Ort: Berlin Gleisdreieck [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
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Hewes Street
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 27.07.18, 17:20
Ein szenetypisches Bild von der New York City Subway. Der Elevated Line- (Hochbahn-) Abschnitt der Nassau Street Line zwischen den Stationen Marcy- und Myrtle Avenue wurde dreigleisig ausgebaut, um den Betrieb von Express- und Local-Zügen zu ermöglichen. Auf dem Photo ist ein Wagenzug, bestehend aus "Budd Cars" (Baureihe R32), zu sehen, der, von Marcy Avenue kommend, in die Station Hewes Street einfährt. Im Hintergrund ist die gewaltige Williamsburg Bridge zu sehen, die auch von den Zügen der BMT Nassau Street- und IND Sixth Avenue Line befahren wird. Unmittelbar hinter der Brücke verschwindet die Subway in den Untergrund Mannhattens. Die Williamsburg Bridge wurde 1903 eröffnet und war, nach der Brooklyn Bridge, die zweite Hängebrücke über den East River.

Datum: 25.05.2018 Ort: Hewes Street, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R32 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Auf engstem Raum
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 24.07.18, 16:46
Auf engstem Raum teilen sich vielerorts in New York City Wohngebiete und Infrastruktur den urbanen Siedlungsraum. Wie auf dem Photo zu erkennen, reichen die Häuserzeilen oft bis unmittelbar an die Viaduktanlagen der Elevated Lines (Hochbahnen) heran. Die Geräuschkulisse ist dabei bemerkenswert, da auf moderne Schallisolierungen im Gleisbett oder verschweißte Schienenstöße großzügig verzichtet wird. Das ist noch "echte" Eisenbahn wie in Großmutters Zeiten. Für die Anwohner sicherlich ein schwacher Trost. Für den Eisenbahnliebhaber dagegen auch ein akustisches Eldorado.

Zum Photo: Im Bahnhof Myrtle Avenue, der sich im New Yorker Stadtteil Brooklyn befindet, vereinen sich die BMT Nassau Street Line (Linien J und Z - in Brooklyn auch Jamaica Line genannt) und der Streckenast der Linie M der IND Sixth Avenue Line. Bis zum Jahre 2010 war die Linie M Bestandteil der Jamaica Line, doch im genannten Jahre wechselte die Linienfarbe von Braun auf Orange. Ab der Station Myrtle Avenue verkehren die Züge der Linien J und Z bis zur Station Marcy Avenue als Expresszüge auf einem gesonderten dritten Gleis. Somit ergibt sich eine ansonsten vom Express- und Local-Betrieb auf vier Gleisen abweichende Betriebsführung. Rechts im Bilde ist das mittlere Express-Gleis zu erkennen, auf dem die genannten Züge in beiden Richtungen verkehren. Kompliziert, aber funktioniert, sofern alles pünktlich fährt.


Der Abschnitt zwischen Marcy- und Myrtle Avenue wurde am 17. Januar 1916 eröffnet. Bis auf das Blindenleitsystem der Bahnsteigkanten und farblichen Ausbesserungen hat sich architektonisch seit dem nicht viel getan. Das gilt im Allgemeinen für die gesamte New York City Subway, die sich größtenteils immer noch im Zustand aus der jeweiligen Eröffnungszeit offenbart, was nicht unbedingt dem Ruf derselben förderlich war und ist. Nach Schätzungen der New York Times würde eine vollständige Restaurierung des Netzes mit nahezu 100 Milliarden US-Dollar zu Buche schlagen.

Links auf dem Photo ist ein Zug der Baureihe R160 (Alstom/Kawasaki) zu erkennen, der die Linie M in Richtung Mannhatten befährt, rechts dagegen ein Zug der Baureihe R42, die in den Jahren 1969 bis 1970 von St- Louis Car gebaut wurden, sich aber nicht als der "große Wurf" erwiesen und in naher Zukunft durch die Baureihe R211 ersetzt wird und somit noch vor den R32, die zwar älter, aber robuster sind. Der R42 befährt in entgegengesetzter Richtung die Linie Z, die ab diesem Bahnhof wieder vom Express- zum gewöhnlichen Local Train wird.



Zuletzt bearbeitet am 27.07.18, 16:56

Datum: 25.05.2018 Ort: Myrtle Avenue, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R160/R42 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Budd on the move
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 21.07.18, 15:51
Die Station Broadway Junction im New Yorker Stadtteil Brooklyn ist ein Bahnhof der Superlative. Dem Fahrgast offenbart sich eine grandiose und schier unüberschaubare Eisenbahnkulisse. Insgesamt kreuzen sich hier drei Subway-Linien: eine unterirdische, die IND Eighth Avenue Line, und zwei "Elevated Lines" (Hochbahnen), und zwar die BMT Jamaica Line sowie die BMT Canarsie Line. Zudem befindet sich inmitten des großen Komplexes ein Depot. Da sowohl zwischen den Elevated Lines Gleisverbindungen bestehen als auch direkt ins Depot, entstand in Broadway Junction eine Gleisinfrastruktur, die es in sich hat. Viadukte, enge Gleisradien und steile Rampen beherrschen das Szenario - und das alles auf relativ engem Raum. Man müsste schon eine Vogelperspektive einnehmen, um die Gesamtheit der Anlage zu erfassen. Wer die New Yorker Subway besuchen möchte, sollte diesen Bahnhofskomplex auf keinen Fall auslassen.

Zum Photo: Vom Bahnsteig der BMT Canarsie Line hinab entstand dieses Bild und zeigt einen auf der unteren Ebene der Station Broadway Junction einfahrenden Zug der Jamaica Line (Linie J), die offiziell auch BMT Nassau Street Line genannt wird. Dabei unterquert der Wagenzug das Verbindungsgleis von der Nassau Street Line zum Depot.


Auch der Triebwagen ist einer näheren Betrachtung wert: Es handelt sich hierbei um die Baureihe R32, die gleichsam die ältesten Fahrzeuge der New York City Subway stellt. Gebaut wurden diese Wagen im Jahre 1964 von der Budd Company in Philadelphia. Bekannt wurde diese Firma vor allem durch ihre schon seit 1935 aus blankpoliertem Stahl hergestellten Personenwagen und U-Bahnzüge, deren Langlebigkeit und Robustheit in den USA geradezu legendär sind. Und der R32 belegt diese Legende! Ursprünglich sollten diese Wagen schon seit mindestens zehn Jahren ausgemustert sein, doch seine Nachfolgemodelle der Typen R42 und R46 erwiesen sich dem R32 in Sachen Zuverlässigkeit und Robustheit als so deutlich unterlegen, dass der "Budd Car" einem VW-Käfer gleich einfach weiter rollt und rollt und rollt...

Im Laufe der Zeit unterzog man die Budd-Cars einer Modernisierung. Dabei verloren sie leider ihre zwei Fenster der Zugzielanzeiger auf Rollband, die sich auf der oberen Stirnfront befanden. Diese wurden durch eine mittig sitzende digitale Anzeige für die Linienbezeichnung ersetzt, was die Front ein wenig nackt aussehen lässt. Nichts destotrotz stahlen diese archaisch wirkenden Wagen immer noch den alten Charme der New Yorker U-Bahn aus, wie man ihn beispielsweise aus dem Thriller "The Taking of Pelham One Two Three" (deutscher Titel: "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123") mit Walter Matthau und Robert Shaw kennt.

PS: Für alle Plain Spotter - das Flugzeug oben links im Bilde könnte eine Boeing 747 auf dem Weg zum John-F.-Kennedy-Flughafen sein.

Zuletzt bearbeitet am 24.07.18, 02:48

Datum: 25.05.2018 Ort: Broadway Junction, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R32 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
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Staten Island Railway
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 18.07.18, 00:06
Staten Island ist eine Insel südlich von Mannhatten. Nach Staten Island gelangt man mit der gleichnamigen Fähre (Staten Island Ferry). Während der Überfahrt, die in South Ferry startet, erblickt man ziemlich fotogen die Lady Liberty (Freiheitsstatue). Die Überfahrt ist übrigens kostenlos. Am Fähranleger angekommen, sind es nur ein paar Schritte zum Bahnhof St. George, von dem die Staten Island Railway (SIR) ihren Ausgang nimmt.

Die SIR wird zwar von der MTA betrieben, auch technisch besteht kein Unterschied zur New York City Subway, dennoch handelt es sich um eine "normale" Eisenbahn. Die Strecke hat eine Länge von 22 km und umfasst 22 Stationen. Der Endbahnhof Tottenville liegt im Südwesten der Insel. Es besteht tagsüber ein 30-min-Takt; Nachts fährt alle Stunde ein Zug. Zum Einsatz kommen ausschließlich Triebwagen der Baureihe R44, die im Jahre 1973 von Pullman gebaut und geliefert wurden. Die optisch identischen Wagen der Baureihe R46 sind bei der New York City Subway im Einsatz. Die Strecke verläuft auf einer eigenen zweigleisigen Trasse ausschließlich oberirdisch. Ihre Energie beziehen die Wagen über eine seitliche Stromschiene, die, ebenfalls wie bei der New York City Subway, 600V Gleichstrom speist.

Die Staten Island Railway wurde bereits im Jahre 1860 eröffnet und diente sowohl der Güter- als auch der Personenbeförderung. 1924/25 wurde die Strecke elektrifiziert. Ursprünglich existierten noch zwei zusätzliche Abzweigstrecken nach Arlington und nach South Beach. Diese wurden jedoch im Jahre 1953 stillgelegt. Einzig auf einem 9,8 km langen Ast, der in St. George seinen Ausgang nimmt und entlang der Nordküste nach New Jersey führt, findet noch ein Güterverkehr statt.

Auf dem Foto ist die Station St. George zu sehen, die sehr großzügig angelegt ist und deren zahlreichen Bahnsteige gleichsam als Abstellanlage dienen.

Zuletzt bearbeitet am 18.07.18, 12:34

Datum: 24.05.2018 Ort: St. George, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R44 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Zug schräg von vorn
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"Stand clear of the closing doors, please"
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 14.07.18, 23:23
Aufgrund der hügeligen Topographie im New Yorker Stadtteil Harlem (nördliches Mannhatten) musste hier der U-Bahnbau bergmännisch vorangetrieben werden. Dies hatte zur Folge, dass drei Stationen, die 168th-, 181th- und die 191th Street, ungewöhnlich tief angelegt wurden. So entstand auch die Station 168th Street, eine der wenigen Gewölbebahnhöfe der New York City Subway. Sie befindet sich im nördlichen Abschnitt der IRT Broadway-7th Avenue Line, die ihren Ausgangspunkt nördlich des Harlem Rivers im Stadtteil Bronx hat und deren Zweig der Linie 1 in Downtown Mannhatten, genauer in South Ferry, endet. Wie alle numerisch gekennzeichneten Linien, die sämtlich zur Interborough Rapid Transit Company (IRT) gehören (gegründet 1902), so wird auch die Linie 1 nur von den sogenannten Schmalprofilzügen (Wagenbreite 2,62 m) befahren. Auf dem Photo ist ein Zug der schon älteren Baureihe R62 zu sehen, die in den Jahren 1983 bis 1985 von Kawasaki gebaut und geliefert wurden.

"Stand clear of the closing doors, please" lautet der Warnruf bei der New Yorker U-Bahn, bevor die Türen geschlossen werden, und der in genau dem Augenblick erschallte, als ich auf den Auslöser drückte. Deshalb wählte ich den Warnruf als Titel meines Photos.

Zuletzt bearbeitet am 18.07.18, 00:10

Datum: 22.05.2018 Ort: Manhattan, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R62 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Stimmungen mit Zug
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Eiskalter Wintermorgen in Berlin
geschrieben von: Vesko (504) am: 13.07.18, 22:52
Die Oberbaumbrücke ist ein bekanntes Fotomotiv, das bereits mehrfach in der Galerie vertreten ist. Hier ist eine entfernte Perspektive am frühen Morgen

Datum: 03.03.2018 Ort: Berlin [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Stimmungen mit Zug
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Rollercoaster Teil 2
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 11.07.18, 22:10
Vom unteren Richtungsbahnsteig des Turmbahnhofes Queensboro Plaza verkehren die Züge der Flushing- und Broadway Line in Richtung Mannhatten. Auf dem Photo "zwängt" sich soeben ein Zug der Linie N aus dem Bahnhof Queensboro Plaza, dessen Strecke sich hinter der Station mit dem Ast der Linie R vereinigt, die ebenfalls zur Broadway Line gehört, um anschließend den East River zu queren. Der Wagenzug gehört zur Baureihe R160, die von den Firmen Alstom und Kawasaki in den Jahren 2005 bis 2010 gebaut wurde. Die Baureihe R160 zählt zu den neuesten und modernsten Zügen der New York City Subway.

Referenzseite: Rollercoaster von Itzenplitz

Datum: 2018 Ort: Queensboro Plaza, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R160 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Rollercoaster
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 08.07.18, 12:39
Der Bahnhof Queensboro Plaza im New Yorker Stadtteil Queens ist einer jener Stationen, die mich aufgrund ihrer komplexen Gleisanlagen nicht nur staunen ließen, sondern auch auf eine schon fast kindliche Art faszinierten. Auf den ersten Blick erschien mir die Anlage wie eine gewaltige Achterbahn, denn hier geht es buchstäblich hoch und runter, drunter und drüber. Obzwar sich in Queensboro Plaza "nur" zwei Subway-Linien tangieren und einen Umsteigebahnhof bilden, nehmen die Gleisanlagen hier außergewöhnliche Dimensionen an. Diese finden ihre Ursache zum Einen in den Gleisverbindungen zwischen den beiden Linien und zum Anderen in den Richtungsbahnsteigen, die zusammen einen Turmbahnhof bilden. Wie auf dem Photo zu erkennen, ergibt sich dadurch ein beeindruckendes Höhenbauwerk, um die jeweiligen Streckenabschnitte wieder auszufädeln und zueinander zu führen.


Bei den Linien handelt es sich um die IRT Flushing Line, auf der, wie auf allen IRT-Linien, Schmalprofilzüge verkehren, und um die BMT Broadway Line.


Auf dem Photo verlässt soeben ein Flushing Express Train der Linie 7 den oberen Richtungsbahnsteig der Station mit dem Endziel Flushing Main Street. Zur Unterscheidung von Local- und Express Trains sind die Linienbezeichnungen der Expresszüge von einer Raute umgeben, die der Local Trains von einem Kreis. Der Wagenzug besteht aus Fahrzeugen der Baureihe R142, die in den Jahren 1999 bis 2003/2004 jeweils von Bombardier und Kawasaki gebaut und geliefert wurden. Wie erwähnt, handelt es sich um sogenannte Schmalprofilzüge mit einer Wagenbreite von 2,62 m.

Zuletzt bearbeitet am 08.07.18, 12:48

Datum: 23.05.2018 Ort: Queensboro Plaza, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R142 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Die große Welt der kleinen Züge
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 01.07.18, 11:22
Am Morgen lässt sich von der Olympischen Straße dieser Blick auf die U2 bzw. einen Teil des Betriebshofs der Kleinprofilwerkstatt Grunewald umsetzen. Am Sonntagmorgen verkehren meinen Beobachtungen nach fast ausschließlich HK-Halbzüge aus dem Wochenend-Nachtverkehr auf den Durchläufen nach Ruhleben. Diese Baureihe ist in der Regel größtenteils als 8-Wagen Doppeltraktion anzutreffen. Der einzelne HK06 Nr. 1012 ist hier als U2 nach Pankow bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Olympiastadion unterwegs. Im Hintergrund sind neben Bauzugloks ein 8-Wagen-Zug GI/1E sowie ein Doppeltriebwagen A3L71 zu sehen.

Datum: 01.07.2018 Ort: Berlin Olympiastadion [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
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Unter dem Times Square
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 01.07.18, 22:29
Die Haltestelle Times Square-42th Street "besticht" durch ihre transparente und sehr archaisch wirkende Architektur, die einen offenen Einblck in die Baustruktur gewährt. Im Allgemeinen kann der Unterschied zu europäischen Untergrundbahnen nicht größer sein, da in den USA auf übermäßigen Zierrat für gewöhnlich verzichtet wird und alles stark funktionell und zweckmäßig wirkt. Versorgungsleitungen und Stahlträger werden nicht verblendet. Nichts destotrotz hat auch das seinen Charme, der vor allem hier in der Station Times Square-42th Street voll zur Geltung kommt. Mich haben dieser Bahnhof als auch die New York City Subway voll in ihren Bann gezogen.

Auf dem Photo steht ein Shuttle-Zug bereit, seine 1,3 km lange Fahrt nach Grand Central-42th Street zu beginnen. Die Betriebsführung ist insofern bemerkenswert, als dass jeder Zug auf den drei zur Verfügung stehenden Gleisen zwischen den beiden Stationen hin und her pendelt, so dass tagsüber alle zwei bis fünf Minten ein Zug verkehrt. Auf der einstmals zur Interborough Rapid Transit Company (IRT) gehörigen 42nd Street Shuttle Line verkehren Schmalprofilzüge mit einer Wagenbreite von 2,62 m, die über eine seitliche Stromschiene mit 600 V Gleichstrom versorgt werden.

Am Bahnsteig steht ein Zug der Baureihe R62, die von 1983 bis 1985 von Kawasaki geliefert wurde.

Zuletzt bearbeitet am 02.07.18, 03:08

Datum: 20.05.2018 Ort: Manhattan, New York, USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: US-R62 Fahrzeugeinsteller: MTA
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Gleisdreieck am Abend
geschrieben von: Toaster 480 (281) am: 28.06.18, 10:15
Der heutige Turmbahnhof Gleisdreieck weist bekanntlich in so ziemlich alle Himmelsrichtungen attraktive Perspektiven für U-Bahn-Fotografien auf. Ein selten gesehener Blick ist die Einfahrt der U2 Richtung Pankow vom oberen U1/U3-Bahnsteig am Abend, mit Blick auf das Gelände des ehemaligen Bw Anhalter Bahnhof. Selbst im Sommer ist die Sonne erst sehr spät am Abend "rum", weshalb man sich für fehlendes Frontlicht oder Baumschatten auf dem Zug entscheiden muss. Ein 8-Wagen-Zug der betagten Baureihe A3L71 ist hier bei der Einfahrt.

Datum: 26.06.2018 Ort: Berlin Gleisdreieck [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Moskauer Metroalltag
geschrieben von: Hannes Ortlieb (407) am: 27.06.18, 21:02
Die Triebzüge der Baureihe 81-747/714 prägen das Bild der Moskauer Metro wie auch vieler anderer Betriebe, auch wenn einige Linien inzwischen mit anderen Fahrzeugen betrieben werden. Ebenfalls bekannt ist die Moskauer Metro für ihre Pracht, auch wenn sich diese in der Station WDNCh (ВДНХ) noch recht schlicht zeigt. Der normale Fahrgast hat sich längst daran gewöhnt und starrt daher leer an die Wand oder aufs Smartphone.

Datum: 30.08.2015 Ort: Moskau - WDNCh [info] Land: Europa: Russland
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Metro Moskau
Kategorie: Stimmungen mit Zug
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Washingtons Untergrund
geschrieben von: Itzenplitz (50) am: 20.06.18, 20:44
Die Metro der US-amerikanischen Hauptstadt ist die einzige der USA, die nach einheitlichen Maßstäben errichtet wurde sowie einen einheitlichen Fahrzeugpark aufweist. Sie mutet daher auch sehr europäisch an. Ebenfalls einmalig ist die Bezeichnung "Metro", da der gebräuchliche Begriff "Subway" eher negativ besetzt war. Die Washingtoner Metro, die von der WMATA (Washington Metropolitan Area Transit Authority) betrieben wird, ist noch eine sehr junge U-Bahn, deren erste Strecke am 29. März 1976 von Farragut North nach Rhode Island Avenue eröffnet wurde.

Alle unterirdischen Metrostationen wurden in einer einheitlichen und sehr zeitlos-modernen Gestaltung erbaut, und zwar in Gewölbeform mit Kassettendecke. Die stützenfreien Bahnhofshallen werden indirekt beleuchtet, was sehr anheimelnd wirkt und zum Verweilen einlädt. Der Boden ist mit rot-braunen wabenförmigen Fliesen ausgelegt. Die Wege zwischen den Bahnsteigen auf den Umsteigebahnhöfen sind äußerst kurz. Zum Einsatz kommen Fahrzeuge, die alle identische Abmessungen haben, gleichwohl sie über einen Zeitraum von 35 Jahren hergestellt wurden. Die älteren Züge wurden vom italienischen Fahrzeughersteller AnsaldoBreda geliefert, die neueren von Alstom und Kawasaki. Das Metronetz besteht aus fünf farblich unterschiedlichen Linien, wobei auf einigen Abschnitten zwei Linien einen gemeinsamen Abschnitt befahren. Die Linien werden entsprechend ihrer Farben benannt.

Auf dem Photo ist ein Zug der Red Line in der Station Gallery Place-Chinatown zu sehen.

Datum: 18.05.2018 Ort: Washington, D.C., USA Land: Übersee: Nordamerika
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: WMATA
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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