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Der mobile Schrankenwärter
   
geschrieben von Leon am: 11.06.21, 17:29
Aufrufe: 581

Bereits mit diesem Bild [www.drehscheibe-online.de] habe ich auf den "Bullinger" hingewiesen - einem sehr unregelmäßig verkehrenden Holzzug zu einem holzverarbeitenden Betrieb westlich von Neuruppin. Planmäßig wird der Zug von einer Seddiner 298 befördert, aber häufig fährt nur eine Tour, je nach Wagenbedarf. Am 15.06.20 habe ich die frühe Anreise auf mich genommen und wurde auf der Hinfahrt auf der Dieselstrecke von Neustadt/ Dosse zum Holzwerk leider nur mit einer Lz belohnt. Dennoch möchte ich das nachstehende Bild vorschlagen, weil es eine recht ungewöhnliche Betriebssituation zeigt: die Lok bzw. der Zug wird auf seiner Fahrt über die Nebenstrecke von einem Mitarbeiter der DB begleitet, dessen Aufgabe darin besteht, mit dem PKW vorauszufahren und mehrere handbediente Bahnübergänge zu sichern. Wir sehen hier eine solche Aktion morgens um 06.30 Uhr bei Wildberg. Der Schrankenwärter kommt kurz vor der Vorbeifahrt der Lok mit seinem Auto angefahren, bedient die Schranke, wartet, bis die Fuhre vorbei ist, hebt die Schranke und überholt per PKW den Zug bis zum nächsten Bü. Ist der Zug schneller als der PKW, wird gewartet. Nebenbahnromantik in Brandenburg! ;-)

Datum: 15.06.2020 Ort: Wildberg Land: Brandenburg
BR: 298 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Menschen bei der Bahn

EXIF-Daten:
Hersteller: NIKON CORPORATION, Modell: NIKON D810, Belichtungszeit: 1/800 sec, Blende: F/9.0, Datum/Uhrzeit: 15.06.2020 06:32:25, Brennweite: 44 mm, Bildgröße: 851 x 1280 Pixel



geschrieben von: Detlef Klein
Datum: 14.06.21, 20:24

Wieviel Glück muss ein Fotograf eigentlich geschenkt bekommen, um solch eine fabelhafte Beleuchtung vorzufinden?👍


geschrieben von: barnie
Datum: 15.06.21, 10:44

Mal kurz fürs Verständnis: Grundsätzlich sagt doch ein Andreaskreuz, dass dem Schienenverkehr Vorrang zu gewähren ist? Ich denke, das Vorgehen der Bü-Sicherung ist mit "absurd" noch freundlich umschrieben.
Zum Bild: Naja, das rechte Andreaskreuz hätte noch in der Sonne liegen können. Ansonsten "lebt" die Aufnahme von der Geschichte dazu. Wie wird man in 20, 30, 40 Jahren so eine Szene bewerten?


geschrieben von: Dirk Wenzel
Datum: 17.06.21, 22:09

Moin Leon,
wunderschön eingefangen.
Ob der unendlichen Anzahl viel größerer Absurditäten im deutschen Eisenbahnwesen
mache ich mir über die gezeigte "Doppelsicherung" nun überhaupt keine Gedanken...
*
Grüße
Dirk


geschrieben von: ludger K
Datum: 18.06.21, 03:57

Das nennt man wohl einen Warnwestenschaden.


geschrieben von: Detlef Klein
Datum: 18.06.21, 11:52

Och Ludger, Lok- und Warnwestenfarbe sind doch farblich perfekt abgestimmt. 😉

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