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Galerie von Frank H, nach Einstelldatum sortiert » zur erweiterten Suche
 
Für die Moral
geschrieben von: Frank H (239) am: 29.03.20, 19:54
Ich habe keine Ahnung, was mich Ende April 1996 bewogen hat, einen makellosen Vormittag für sanitärfarbene 628 zu „opfern“, die konsequente Verdrängung von Schienenbussen, Akkutriebwagen und V 100 - bespannten Nahverkehrszügen hatte der Baureihe ein denkbar schlechtes Image verschafft. Heute hingegen bin ich froh, auch diese Epoche nicht ganz vernachlässigt zu haben, und im entsprechenden Umfeld gefallen mir die Bilder mittlerweile sogar richtig gut!

Ebenso wenig jedoch wie meinen Sinneswandel habe ich mir damals, kurz vor dem Ende der Weiterbildungszeit, die aktuellen Katastrophenszenarien vorstellen können. Und auch wenn im Moment für uns noch die Ruhe vor dem Sturm / Wind / Orkan (was immer auf uns zurollen mag) herrscht und die vorhandenen Kapazitäten noch ausreichen, eine gewisse Anspannung ist allerorten unverkennbar.

Grund genug, am freien Sonntag mal wieder den Scanner anzuschmeißen und zum einen an (vermeintlich) bessere Zeiten zu erinnern, sich aber andererseits auch klarzumachen, dass es irgendwann wieder aufwärts gehen wird, so wie das Einfahrsignal von Freinsheim mit Hp 1 signalisiert. Und wenn es dieses Jahr mal weniger Bilder in der blühenden Natur gibt, der nächste Frühling kommt bestimmt!

In diesem Sinne: durchhalten und gesund bleiben!


Scan vom Kodachrome 64 KB - Dia


Datum: 27.04.1996 Ort: Freinsheim [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 628 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Frühling in der Pfalz
geschrieben von: Frank H (239) am: 08.03.20, 20:30
Und weiter geht es mit Frau Hundert:

Die im Text zu meinem vorigen Galeriebild erwähnten, wechselnden Arbeitszeiten meiner damaligen Stelle erlaubten es mir, ein besonderes Augenmerk auf zwei besondere lokbespannte Zugpaare auf der Strecke Bad Dürkheim – Neustadt / Weinstr. zu legen. Dort verkehrten, wahrscheinlich aufgrund des hohen Schüleraufkommes, um die Mittagszeit anstelle der allgegenwärtigen 628 vier Züge mit 212 (später dann auch mit 218) und n – Wagen. Eine dieser Leistungen habe ich schon bei Bad Dürkheim gezeigt [www.drehscheibe-online.de].

Am 26. März 1998 oblag der Karlsruher 212 079 die Beförderung des N 6641, aufgenommen am südlichen Deidesheimer Einfahrvorsignal. Die mechanische Signaltechnik ist hier ebenso Geschichte wie der abgebildete Zug, die Blüte zeigt sich jedoch jedes Jahr verlässlich aufs Neue. Zum Glück …


Scan vom Kodachrome 64 KB – Dia


Bildmanipulation: Ein paar unmotiviert ins Bild ragende Zweige am Rand wurden ebenso eliminiert wie eine Nazischmiererei am Brückenkopf.

Der Standpunkt war in der Böschung und dank des verwendeten 85ers gefahrlos.

Datum: 26.03.1998 Ort: Deidesheim [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Frühling an der Odenwaldbahn
geschrieben von: Frank H (239) am: 03.03.20, 21:52 Top 3 der Woche vom 15.03.20
Bleiben wir ein wenig im Odenwald:

Mit meinem Wechsel in die Ludwigshafener Unfallklinik Mitte der Neunziger Jahre ging zwar ein spürbarer Rückgang meiner fotografischen Aktivitäten einher, das recht komplexe Dienstmodell mit unterschiedlichen Anfangszeiten erlaubte allerdings auch den einen oder anderen Ausflug am Vormittag, was sich gerade für die nur an „A-Tagen“ (werktags außer Samstag) verkehrenden Übergaben recht positiv auswirkte.

So hatte ich wohl am 22.4.1996 mal wieder „späten Spätdienst“, beginnend um 15 Uhr, was einen problemlosen, morgendlichen Abstecher an die Odenwaldbahn erlaubte. Natürlich hatte ich vorher in Erfahrung gebracht, dass die zum damaligen Zeitpunkt in Darmstadt beheimatete 212 023 für die Übergabe nach Reinheim eingeteilt war, und nach einigen Rangiermanövern in Ober-Ramstadt hielt ich selbige mit einem stattlichen Schotterzug am dortigen, südlichen Einfahrvorsignal fest. Noch zeigt sich Landschaft recht karg, aber das Grün des Frühlings ist unverkennbar auf dem Vormarsch!

An dieser Feldwegüberführung habe ich mehrmals gestanden, die Kombination aus fotogener Kurve, Spiegelei und Telegraphenmasten drängte sich förmlich auf.

Was fällt noch auf? Ach ja, die 212 023 konnte sich erfolgreich den weißen Darmstädter Griffstangen entziehen ;)


Scan vom Kodachrome 64 KB - Dia


Datum: 22.04.1996 Ort: Ober-Ramstadt [info] Land: Hessen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 21 Punkte

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Umsetzen in Erbach
geschrieben von: Frank H (239) am: 28.02.20, 19:49
Den momentanen, kleinen Epoche 4 – Hype in der Galerie kann und möchte ich natürlich nicht ignorieren, handelt es sich doch um meine eisenbahnfotografische „Sturm und Drang – Zeit“! Gleichzeitig haben es mir die schönen Motive von der Odenwaldbahn, die Andreas und Oliver jüngst gezeigt haben, in der Auswahl der passenden Diarippe leicht gemacht ;)

Der 23. April 1987 war für den Freund altroter V 100 ein ganz besonderer Tag, führte doch der Darmstädter 212 – Laufplan (ganz ohne Bestechung!) fast den kompletten, verbliebenen Bestand dieser Baureihe im traditionellen Farbkleid in den Odenwald:

212 112 kam mit einem Umbauwagenzug von Darmstadt nach Erbach und fuhr nach einer Wendepause wieder retour, 212 115 bespannte die Übergabe in Richtung Hetzbach und überquerte dabei den imposanten Himbächelviadukt, und 212 123 kam mittags, ebenfalls mit Umbauwagen, aus Hanau nach Wiebelsbach-Heubach, um am Abend einen Übergabe nach Darmstadt zu bespannen [www.drehscheibe-online.de].

Wir sehen die erstgenannte Lok, in einem fast schon museumsreif zu bezeichnenden Ambiente des Bahnhofs Erbach im Odenwald beim Umfahren des klassischen Wagenparks. Die Odenwaldbahn fiel über langjährige Fahrplanperioden in erster Linie dadurch auf, dass alle Nahverkehrszüge in Erbach endeten und nur drei 216 – bespannte Schnellzugpaare in der Relation Frankfurt / M. – Stuttgart die ganze Strecke befuhren.

Heute herrscht hier ein durchgängiger Regionalverkehr, vielleicht ein Zeichen, dass man nicht zu sehr der Nostalgie nachhängen sollte. Über so eine schicke V 100 würde ich mich trotzdem freuen!


Scan vom Kodachrome 64 KB - Dia

Datum: 23.04.1987 Ort: Erbach im Odenwald [info] Land: Hessen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Wenn sich der Nebel lichtet …
geschrieben von: Frank H (239) am: 20.02.20, 18:58 Top 3 der Woche vom 01.03.20
Für meinen Galerievorschlag Nr. 235 habe ich mal ein Bild einer 103 mit der gleichnamigen Ordnungsnummer herausgesucht:

Diese Lok gehörte zu den letzten aktiven Vertreterinnen der für mich elegantesten Ellok der Deutschen Bundesbahn und auch der späteren DB AG und befuhr zu meiner Freude bis vor nicht allzu langer Zeit regelmäßig die nahe Rheinstrecke.

Bevor die Maschine jedoch einige Jahre das bekannte Zugpaar IC 118 / 119 bespannte, kam sie des Öfteren vor dem AKE Rheingold zum Einsatz. Am Morgen des 14.4.2012 eilt der TEE 8 durch das schon sonnige Niederheimbach, während ein wenig weiter nördlich noch dichte Nebelschwaden das Rheintal füllen. Dabei passiert der Zug auch eine der örtlichen Fähren, die aus dem Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“ nicht wegzudenken sind.

Die Niederheimbacher Fähre nutze ich übrigens am liebsten, da ist man sich auch nicht zu fein, nochmal ein paar Meter zurückzufahren, wenn man kurz nach dem Ablegen die Auffahrt erst erreicht hat! Das nenne ich echte Kundennähe! :)

Die 103 235 ist dagegen heute leider nicht mehr aktiv und steht im DB – Museum Koblenz – Lützel, hat aber dankenswerter Weise einen Teil ihrer Technik der E 03 001 gespendet und ihr damit eine neue HU ermöglicht.


Anmerkung zur Bildgestaltung und zum Standort:

Ich habe lange damit gehadert, dass der mittige Mast das Bild quasi in zwei Teile spaltet und sich der Zug als Hauptmotiv fast nur in der linken Hälfte befindet. Den Rhein aber weiter abzuschneiden oder die Kamera mehr nach links zu schwenken, kam für mich aufgrund der fotogenen Nebelwolken auch nicht infrage, somit blieb nur diese Perspektive. Benedikt hat bereits eine sehr dynamische Variante mit mehr Tele an dieser Stelle gezeigt, die das Mastproblem elegant umgeht, musste aber bei seinem Blickwinkel den Rhein ausblenden (aber dennoch eine geniale Anregung ;) ).

Eine Position weiter hinten und somit etwas weiter von dem Mastpaar entfernt ist nicht legal umsetzbar, ich stand auf einer ausreichenden Verbreiterung des Dammes (ehemalige Rampe?), auf der „richtigen“ Seite des Geländers, und daher ungefährdet.


Datum: 14.04.2012 Ort: Niederheimbach [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 21 Punkte

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Rheingold unter Schloss Stolzenfels
geschrieben von: Frank H (239) am: 16.02.20, 11:36
Ich weiß, glaubt man dem Nibelungenlied, so liegt das sagenumwobene Rheingold in der Nähe von Worms, wo es Hagen von Tronje in den Fluten versenkt hat.

Gelegentlich zeigt sich „der“ Rheingold aber auch bedeutend nördlicher, so wie hier unterhalb des Schlosses Stolzenfels nahe bei Koblenz.

1242 bis 1249 als Burg erbaut und im pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört, wurde die Ruine durch den späteren preußischen König Friedrich Wilhelm IV. zwischen 1836 und 1842 als klassizistisches Schloss neu errichtet. Der sich so völlig von den anderen Rheinburgen unterscheidende Stil war sicher eine Folge der damals gepflegten, überschwänglichen Rheinromantik.

Für uns Eisenbahnfotografen bietet das Schloss eine herrliche Kulisse für Züge der linken Rheinstrecke, erst recht, wenn sich solch ein Edelgefährt wie der Rheingold die Ehre gibt. Passend zum Anlass lässt es der Fluss auch golden glitzern …

__________________________________________________

Die harten Kontraste zwischen fast weißem Schloss und Häusern, Reflexionen und den noch unbelaubten, dunklen Hängen haben mich bei der Bearbeitung ziemlich gefordert. Durch mehrere selektive Schritte hoffe ich, einen authentischen und harmonischen Eindruck hinbekommen zu haben.


Datum: 25.03.2017 Ort: Kapellen Stolzenfels [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 110,112,113,114 (West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: TRI
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Winter an der Nahe
geschrieben von: Frank H (239) am: 10.02.20, 18:34
Sonne und Schnee waren und sind in unseren Breiten schon immer eine nicht alltägliche Angelegenheit im Winter, dafür ist das Klima in den heimischen Flusstälern eher zu mild. Am, wenn auch etwas diesigen, 12. Februar 1986 konnte ich mich aber über gerade diese Kombination freuen, die noch erheblich durch den Umstand aufgewertet wurde, dass das Bw Kaiserslautern ein paar seiner altroten Loks in die Umläufe auf der Nahebahn geschickt hatte.

Nachdem ich den Morgen in Münster – Sarmsheim begonnen hatte, führte mich der zweite Pendel der 212 327 zwischen Bad Kreuznach und Bingerbrück nach Laubenheim. Damals bot sich vom Ortsrand noch ein weiter Blick über die Nahe bis hin zum Binger Rochusberg, heute ist zumindest erstere hinter den hochgewachsenen Baumreihen am Ufer nur noch zu erahnen.

Mit einem Abgaswölkchen verlässt der N 5326 den Haltepunkt, der trotz seiner zwischenzeitlichen Modernisierung auch heute noch über seinen Fußgängersteg aus dem Jahr 1897 verfügt [www.drehscheibe-online.de].

Die gezeigte 212 327 hingegen verließ, sehr zum Leidwesen von uns Fotografen, nur wenige Monate später den „milden Westen“ in Richtung Wuppertal und fiel auch kurz darauf in den beige-türkisen Farbtopf.

Zuletzt bearbeitet am 11.02.20, 17:11

Datum: 12.02.1986 Ort: Laubenheim [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Relikte
geschrieben von: Frank H (239) am: 02.02.20, 19:11
Wer heute auf der linken Rheinstrecke von Mainz nach Bingen fährt, wird sich schwer tun, die wenigen Überbleibsel der ehemals umfangreichen Bahnanlagen, die in Verbindung mit der Hindenburgbrücke ins hessische Rüdesheim erbaut wurden, zu entdecken.

Aus den unterschiedlichsten Richtungen bestanden Zufahrten zu der Brücke, meist alle mit Überführungsbauwerken zur kreuzungsfreien Einfädelung, natürlich allesamt aus strategischen Erwägungen heraus errichtet. Nach dem Krieg und mit der Sprengung der Brücke wurden all diese Trassen überflüssig, ein Teil wurde in die ausgebaute B 9 integriert, und nur die Brückenköpfe an beiden Flussufern blieben bestehen.

Die noch laublose Vegetation im März 1993 erlaubte noch einen marginalen Blick auf das Gemäuer bei Bingen – Kempten, zu sehr wurde der Brückenkopf von der Natur zurückerobert, und heute ist die Ruine völlig zugewachsen. Der farbreine IC in Produktfarben, geführt von einer gerade mal gute fünf Jahre alten 120, symbolisiert den Kontrast zwischen den Eisenbahnepochen, ist jedoch in dieser Form heute selbst Geschichte.

Was man genau mit dem historisch interessanten Relikt anfangen möchte, wissen die Binger Stadtoberen offenbar selbst nicht genau, vom Abriss bis zum Kulturdenkmal gibt es da wohl diverse Überlegungen. Die Rüdesheimer Verantwortlichen agieren da weitsichtiger, dort werden regelmäßige Führungen auf dem rechtsrheinischen Brückenkopf angeboten.

Ob die Anlage vielleicht einmal eine Rolle bei der von vielen gewünschten, neuen Rheinquerung spielen wird steht indes genauso in den Sternen wie ein Brückenneubau selbst (der dann natürlich über keine Gleise mehr verfügen dürfte …).


Scan vom Kodachrome 64 KB - Dia

Zuletzt bearbeitet am 09.02.20, 11:58

Datum: 14.03.1993 Ort: Bingen - Kempten [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 120 Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Nu isser weg …
geschrieben von: Frank H (239) am: 26.01.20, 19:58
Das traurige Schicksal des Museumstriebkopfes 601 014 veranlasst mich, nochmal ins Archiv zu steigen und ein weiteres Bild von der (zumindest für mich) legendären Sonderfahrt des TEE am 28. Juni 1992 durch den Hunsrück zu zeigen.

Ein Pflichtmotiv war an diesem Tag natürlich auch der ehemalige Hp Rheinböllerhütte mit dem Blick auf die markante Kapelle St. Maria und St. Michael im Hintergrund.

Der Kirchenbau aus dem Jahr 1857 dient gleichzeitig als Gruft für die Rheinböller Industriellenfamilie Puricelli, die mit den dortigen Eisenwerken die Entwicklung des östlichen Hunsrücks im 18. und 19. Jahrhundert entscheidend prägten. Zu ihren Besitztümern gehörte übrigens auch die Burg Reichenstein bei Trechtingshausen, ebenfalls ein weithin bekanntes Fotomotiv, nicht nur für Eisenbahnfotografen.

Für die Puricellis wäre der edle Zug sicher angemessen gewesen, der Alltag im Hunsrück bedeutete aber in den Jahrzehnten des noch intakten Bahnbetriebs eher 50, 93, V 100 oder Schienenbus. So erklärt sich auch das Interesse an der Fahrt, wie die verschiedenen Fotografen auf dem Bild belegen. Ich hätte sie rausstempeln können, aber sie gehörten einfach dazu…

Heute liegt die Szene im Dornröschenschlaf, mit ein wenig Hoffnung für die Hunsrückbahn. Für den 601 014 ist der Zug jedoch unwiderruflich abgefahren. Traurig!


Scan vom Kodachrome 64 KB - Dia

Datum: 28.06.1992 Ort: Rheinböllerhütte [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 601 (histor. VT11.5) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Ein Januarmorgen
geschrieben von: Frank H (239) am: 15.01.20, 18:33
Man kann nicht unbedingt sagen, dass der Januar zu den fotostärksten Monaten des Jahres zählt, erst recht nicht am Mittelrhein, wo die Sonne – so sie denn scheint – es an den kurzen Tagen kaum schafft, das Tal ordentlich auszuleuchten.

Doch keine Regel ohne Ausnahme, und eine 103 im Planbetrieb ist für mich immer ein Grund, mein Glück zu versuchen und ein passendes Motiv zu finden. Am 12. Januar 2014 klappte es auch hervorragend, als mit der 103 113 eine von damals drei für den Fernverkehr reaktivierten Loks dieser Baureihe mit dem IC 119 durch Rheindiebach eilte.

Die laublose Jahreszeit gestattet sogar einen Blick in die Ferne auf die Sehenswürdigkeiten von Bacharach, so z.B. auf die Ruine der Wernerkapelle, die evangelische Kirche St. Peter und natürlich auf die den Ort überragende Burg Stahleck , während Rheindiebach selbst „nur“ mit dem Halben Turm, dem letzten Überbleibsel der gotischen Ortsbefestigung aus dem 14. Jahrhundert, aufwarten kann.

Der „119“ stellt übrigens, ebenso wie sein Gegenzug, mit seinen die österreichischen IC-Wagen eine willkommene Abwechslung zum eintönigen DB-weiß auf der Rheinschiene dar und hat ganz aktuell über den Jahreswechsel, aufgrund der bunten 218 – Bespannung, die baden-württembergischen und bayerischen Eisenbahnfotografen beglückt. Ich freue mich schon, wenn diese Leistung wieder regelmäßig eingelegt wird, auch ohne 103!

Datum: 12.01.2014 Ort: Rheindiebach [info] Land: Rheinland-Pfalz
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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