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Teppichbahn XXL
geschrieben von: Benedikt Groh (585) am: 07.02.26, 19:10
Die alte Kaiserstadt Kyoto darf bei einer Reise in das Land der aufgehenden Sonne nicht fehlen und bietet unzählige Sehenswürdigkeiten in Form von Palästen, Schreinen und Tempeln. Aber auch dem geneigten Eisenbahnfreund wird einiges geboten, wie zum Beispiel das Kyoto Railway Museum, dessen Besuch durchaus zu empfehlen ist. Eine umfangreiche Sammlung, die bis zu den Anfängen der Eisenbahn in Japan zurückreicht, wird in mehreren Hallen und einem großen Außenbereich mit Ringlokschuppen und Drehscheibe präsentiert. Hierbei gibt es sowohl statische Exponate, eine große Modellbahnanlage wie auch eine Reihe betriebsfähiger Dampflokomotiven, die auf einer kurzen Pendelstrecke im Museumsgelände zum Einsatz kommen.

In der großen Haupthalle begrüßen den Besucher zu Beginn gleich zwei Design-Klassiker: links der Steuerwagen einer EMU 581 Series, die zeitweise zwischen Osaka und Fukuoka zum Einsatz kam, während rechts eine EMU 489 Series zu sehen ist.

Datum: 15.12.2023 Ort: Kyoto, Japan Land: Übersee: Asien
BR: JP-581 Series Fahrzeugeinsteller: JR West
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Sommerabend in der Steppe
geschrieben von: Temuulen.B Mongolei (74) am: 04.02.26, 06:06
Vor 10 Jahren aufgenommen… Ein klassischer Sommerabend entlang der transmongolischen Eisenbahnlandschaften, eingerahmt von endloser Steppe und dramatischem Abendlicht. Diesellokomotive 2TE116UD-077 mit Güterzug, zwischen den Bahnhöfen Tuul und Chonchor, Transmongolische Eisenbahn.

Zuletzt bearbeitet am 07.02.26, 13:13

Datum: 20.07.2016 Ort: Ulaanbaatar, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UD Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 23 Punkte

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O'zbekistan
geschrieben von: der_gaeubahner (16) am: 14.01.26, 22:51
In Tashkent wurde eine Metrostation direkt nach dem ganzen Land benannt. O'zbekistan, reich verziehrt wie fast alle Stationen, aber mit großen Kronleuchtern die Baumwollkapseln nachempfunden sind. Seit wenigen Jahren darf man im Untergrund auch fotografieren, und so störte sich die Stationsaufseherin nicht groß an meiner Anwesenheit. Mein Gepäck wurde am Eingang auch gewissenhaft mit Scannern ähnlich denen an Flughäfen kontrolliert. Das wiederum macht es recht kompliziert mit großem Gepäck zu reisen, aber die Metro wird dort eben als Massentransportmittel für die Angestellten in der Stadt gesehen.

Bildmanipulation: Die Dame wurde aus einer späteren Auslösung eingefügt weil sie sonst komplett in der Bank untergeht.

Zweiteinstellung mit Korrekturen in Kontrast, Schärfe und Ausrichtung

Datum: 13.12.2025 Ort: Taschkent, Usbekistan Land: Übersee: Asien
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: Oʻzbekiston Temir Yoʻllari
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Der Second-Hand Betrieb
geschrieben von: der_gaeubahner (16) am: 11.01.26, 18:48
Die Straßenbahn in Samarkand, Usbekistan, wurde im Jahr 2017 eröffnet und beruht komplett auf gebrauchtem Material. Nach meinem Verständnis wurden nicht nur die Wagen aus Tashkent übernommen, sondern auch die Schienen und Oberleitungen für die beiden Linien sind gebraucht. Leider wird es über den Tag landestypisch sehr chaotisch, weshalb das Fotografieren der Bahnen regelmäßig dadurch unterbrochen wird, dass man vor den wild durcheinanderfahrenden Autos flüchten muss. Morgens um halb sieben dagegen hat man am Hauptbahnhof noch seine Ruhe und kann fast komplett autofrei seine Aufnahmen machen. Hier Wagen 1011 vor seiner Fahrt auf der Linie 1.

Datum: 25.12.2025 Ort: Samarkand, Usbekistan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Oʻzbekiston Temir Yoʻllari
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Das perfekte Hotel
geschrieben von: H.M. (118) am: 15.12.25, 17:07 sternsternstern Top 3 der Woche vom 28.12.25
Irgendwann Mitte diesen Jahres überlegten meine Frau und ich, wohin es denn noch kurzfristig im Dezember in den Urlaub gehen sollte. Schließlich wurde Sri Lanka als Ziel gewählt. Meine Frau suchte ein Hotel aus der Fülle von Angeboten und schickte mir einen Link. Nachdem ich dann zu Hause war, guckte ich am Rechner auf Google Earth wo es denn genau liegt und was in der Umgebung so los ist. Naja was soll ich sagen, ich habe sofort zugestimmt als ich sah, dass direkt hinter dem Hotel eine Bahnstrecke verläuft. In den Bewertungen wurde zwar das laute Hupen der Züge bemängelt, aber für einen Eisenbahnfan ist es Musik in den Ohren.

Da ich im Internet keinen vernünftigen Fahrplan fand, habe ich einen am Bü wohnenden Einheimischen gefragt, wann denn hier was fährt. So konnte ich zwischen den Zugpausen in den Pool springen und in Badelatschen und Badehose auf den Auslöser drücken.

Class M10 Nr.916 befindet sich mit ihrem Personenzug zwischen Wadduwa und Kalutara Nord und passiert den Bü der Sea Beach Road.

Datum: 13.12.2025 Ort: Kalutara, Sri Lanka Land: Übersee: Asien
BR: 2XAusl (sonstige ausländische Diesellokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Sri Lanka Railways
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Tagesabschluss an der Fußgängerbrücke
geschrieben von: Benedikt Groh (585) am: 07.12.25, 09:22
Angesichts der Hochhausdichte rund um den Bahnhof Shinjuku muss man sich in den kurzen Wintertagen schon etwas freuen, wenn überhaupt einige Sonnenstrahlen bis zum Erdboden vordringen. Dank ihrer Lage parallel zum Sonnenstand reichte es am Abend immerhin noch für einen kleinen Spot an der Odakyū-Odawara Linie, die kurz hinter der Station niveaugleich mit dem Straßenverkehr nach Südwesten abzweigt. Die hohe Zugdichte, bei welcher die Schranken mehr geschlossen als offen sind, macht den etwas in die Jahre gekommen Fußgängersteg sicherlich hilfreich. Bei uns undenkbar zeigt er sich trotz seines Alters dafür gänzlich frei von den in Deutschland üblichen "Verschönerungen".

Auf dem linken Gleis macht sich gerade Triebwagen 4382 auf seinen Weg nach Fujisawa während das Signal für die Gegenrichtung bereits den nächsten Zug ankündigt.

Datum: 10.12.2023 Ort: Tokio, Japan Land: Übersee: Asien
BR: JP-Odakyu 3000 Series Fahrzeugeinsteller: Odakyu Electric Railway
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Hankai Electric Tramway
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 04.12.25, 15:43
Nachdem das einst fast 120 km lange städtische Straßenbahnnetz von Ōsaka, wie in vielen anderen japanischen Metropolen, bis 1969 stillgelegt wurde, verblieb bis heute als einzige Straßenbahn Ōsakas die von diesem Netz unabhängige, privat betriebene Hankai Electric Tramway. Der Kunstbegriff "Hankai" setzt sich aus den Teilen "Han" als alternative Lesart des Zeichens "saka" und "kai" von "Sakai" ab. Ihren Ursprung hat die Linie im Jahr 1900 als Pferdebahn auf Kapspur, wurde aber schon rund zehn Jahre später auf Normalspur umgestellt und elektrifiziert.
Ihren Ausgang nimmt die Hankai Tramway mit zwei Ästen im Süden der von der JR-West betriebenen Osaka Loop Line und verläuft über den bedeutenden Sumiyoshi-Taisha-Schrein in die südliche Nachbarstadt Sakai.
Auch hier kommen noch täglich die letzten Fahrzeuge aus den 50er-Jahren zum Einsatz, für Großanlässen am Sumiyoshi-Taisha-Schrein sind sogar noch vier Vorkriegsfahrzeuge als Reserve vorhanden.

Am 14. April 2025 erreicht der 1957 gebaute Wagen 501 auf seiner letzten morgendlichen Runde als Verstärker zwischen Tennojiekimae und Abikomichi den Sumiyoshi-Taisha-Schrein. Einige der 600 für den Schrein charakteristischen Steinlaternen sind am rechten Bildrand zu erkennen. Die Breite des Bahnsteigs ist für japanische Straßenbahnen nichts Ungewöhnliches. Im Hintergrund befindet sich die Verzweigung in die beiden nördlichen Äste des Y-förmigen Netzes nach Ebisucho und Tennojiekimae.

Datum: 14.04.2025 Ort: Osaka, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Hankai Electric Tramway
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Der einzig zuverlässige Güterzug Armeniens.
geschrieben von: Bf Dorf Mecklenburg (34) am: 29.11.25, 12:24
Ja wer in Armenien nach Güterzügen sucht, der sucht wohl eher lange. Das Transportvolumen auf der Schiene eher überschaubar und sorgt für nur eine handvoll Züge pro Tag im Land. Seit ca. 3 Wochen gibt es aber wieder Hoffnung für die Schiene. Aserbaidschan hat seine Restriktionen aufgehoben und so fährt aktuell russisches und kasachisches Getreide über Aserbaidschan und Georgien nach Armenien. Leider nie wirklich bis zur Hauptstadt und zeitlich auch eher schlecht zum fotografieren, aber das kann sich zukünftig noch ändern.

Nach ein wenig Recherche fiel mir ein Zug auf der angeblich jeden Tag von Zod im Südosten des Landes nach Sotk im Nordosten des Landes verkehrt. Er verbindet die Goldmine mit der Verarbeitung. Es wird auch der gleiche Verkehr sein der bereits in der Galerie gezeigt wird: [www.drehscheibe-online.de]

Also nun meine Info war, dass er planmäßig gegen 12 Uhr durch die Sewan-Station rollen soll. Hmm, aber was ist im Güterverkehr und in Armenien schon planmäßig? Unter der Woche gibt es außer diesem einen Zugpaar keinen Verkehr. Also gut, wir wollten eh zum Sewansee, also sind wir mit dem Taxi erstmal zur Sewan-Station gefahren. Die Uhr war exakt 10:58 als wir ankamen. Ich ging instinktiv erstmal zum Bahnsteig um die Lage auszuchecken. Der Blick nach Westen offenbarte ein rotes Signal soweit so erwartbar. Beim Blick nach Osten stockte ich kurz. Ein rotes Signal war nicht zu erkennen viel eher war es ein Grünes! Ich überlegte wie weit vorher die wohl die Signale stellen würden und griff nach meiner Kamera. Im gleichen Moment ertönte ein lauter Pfiff aus Westen. Das konnte nur eine VL10 sein! Schnell die Kamera eingestellt und noch ein Motiv geschaffen und dann wurde der Güterzug aufgenommen. Hätte ich einen Mietwagen gehabt oder wäre ich alleine unterwegs gewesen, dann hätte ich den Zug verfolgt, aber so blieb es bei einem Bild. Sehr zufrieden einen armenischen Güterzug auf dem Chip zu haben ging es weiter zum Sewansee. Die Rückfahrt des Zuges erfolgt meinen Infos nach in der Nacht.

Datum: 19.11.2025 Ort: Sewan, Armenien Land: Übersee: Asien
BR: AM-VL10-1650 Fahrzeugeinsteller: CJSC
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Kleiner Triebwagen - große Stadt
geschrieben von: Bf Dorf Mecklenburg (34) am: 24.11.25, 19:47
Nachdem der Altbautriebwagen im Kasten war ging es zurück nach Jerewan zum Sightseeing. Zum Nachmittag waren wir in der Nähe des Bahnhofs und so ging es kurz an die große Brücke südlich davon. Primär für ein paar Metrobilder, aber der zweite Zug des Tages von Jerewan nach Gjumri sollte gleich ausfahren, dieser wird betrieben mit einem der wenigen modernen russischen EP2D-Triebzügen. Von ersten Reviews ist positiv hervorzuheben, dass eine moderne und behinderten gerechte Toilette verfügbar ist, aber der Zugkomfort über die doch dreistündige Strecke sich eher in Grenzen hält. Im Gegensatz zu den ER2-Triebwagen sind die EP2D-Triebwagen stets Graffitifrei und so fuhr der Triebwagen EP2D-0167 aus dem heutzutage überdimensionierten Bahnhof heraus.

Danach ging es noch in den Bahnhof selbst, der zwar relativ sauber ist, aber doch sehr Zugverkehr vermisst.

Datum: 18.11.2025 Ort: Jerewan, Armenien Land: Übersee: Asien
BR: AM-EP2D Fahrzeugeinsteller: CJSC
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Mit der Bahn in die Berge
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 24.11.25, 17:11
Das taiwanesische Agrarministerium betreibt (indirekt) ein 86km langes Schmalspurbahnnetz mit 762mm Spurweite, über das man von dem Tiefland der taiwanesischen Westküste bis auf 2.451 Meter über dem Meeresspiegel gelangen kann. Unter dem Namen "Alishan Forest Railway" werden hier heutzutage nur noch Touristen befördert, ursprünglich diente die Bahn dem Transport von Holz aus den Gebirgswäldern ins Tal.

"Leider" macht die Bahn ihrem Namen alle Ehre - so schön die Strecken auch sind, verlaufen sie fast immer im Wald. Der Bahnhof Zhaoping (沼平車站) ist einer der wenigen Orte, an denen mal ein ganzer Zug Sonne abbekommt - diesen verlässt die 1982 erbaute DL 39 pünktlich um 10.20 mit Zug 36 nach Alishan (阿里山).
Der Aufnahmepunkt liegt auf 2274m Meereshöhe, links im Bild zu sehen ist der Gipfel des Datashan (大塔山) auf 2663m. Rechts ist die 1913 gebaute und nicht mehr betriebsfähige Lok 24 abgestellt.

Zuletzt bearbeitet am 25.11.25, 05:44

Datum: 23.11.2025 Ort: Zhaoping, Taiwan Land: Übersee: Asien
BR: TW-DL39-43 Fahrzeugeinsteller: Alishan Forest Railway
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Alter Triebwagen auf großer Reise
geschrieben von: Bf Dorf Mecklenburg (34) am: 23.11.25, 19:13
Der letzte Auslandsurlaub des Jahres sollte nach Armenien gehen. Der Flug war günstig und auch sonst gibt man nicht viel Geld in Armenien aus. Bei der Urlaubsrecherche bin ich auf die armenische "South Caucasus Railway" gestoßen, die als Tochter der russischen Staatsbahn den Bahnbetrieb abwickelt. Der Bahnverkehr hält sich wahrlich in Grenzen und auch wenn der Grund für die Reise nicht die Eisenbahn war wollte ich dennoch versuchen ein paar schöne Fotos zu machen.
Beim ersten Blick auf die Wetterprognose habe ich das aber erstmal abgeblasen. Der November soll der regenreichste Monat in Armenien sein. Oh je oh je, ob das gut geht?

Naja gut bei der 7 Tage Vorschau zeigte mit dann die Wetter-App strahlenden Sonnenschein die ganze Woche über an. So machte ich mich nach einer Nacht in Jerewan auf nach Armawir um dort den ersten von drei täglichen Zugpaaren zwischen Gjumri und Jerewan zu erwischen zu mal dieser mit einem Altbautriebwagen der Baureihe ER2 betrieben wird.

Ich hatte mich auf eine Brücke östlich der kleinen Stadt festgelegt, aber bei meinem Ankommen musste ich feststellen, dass diese gerade neu gebaut wird. Mist, also musste ich den Zug weniger Spitz nehmen, dafür mit mehr Tele. Bis der Zug in der Ferne auftauchte hoffe ich noch auf einen halbwegs Graffiti freien Triebwagen, aber als ich ihn anrollen sah wurde mir klar wie selten das sein musste. Es ist leider eine wirkliche Plage, dass die Altbautriebwagen nie lange Graffitifrei bleiben...

Trotz Graffitischaden möchte ich euch diesen Bild nicht vorenthalten.

Zweiteinstellung: Helligkeit reduziert, Sensorflecken entfernt, Vignettierung korrigiert.

Datum: 18.11.2025 Ort: Armawir, Armenien Land: Übersee: Asien
BR: AM-ER2 Fahrzeugeinsteller: CJSC
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Wunschmotiv
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 24.10.25, 11:46 sternsternstern Top 3 der Woche vom 02.11.25
Schon mehrere Bilder von diesem Hügel zwischen km 290 und Schatan in der Mongolei habe ich in den letzten Wochen in der Galerie gezeigt. Das hier wird vorerst das letzte sein - nicht nur von hier, sondern insgesamt von der Mongolei-Fototour.

Das Bild zeigt eines meiner Wunschmotive in der Mongolei - mit passendem Zug: 2TE116UD-075 brachte einen langen Containerzug südwärts. Auch das Timing war ideal: Die Sonne war schon tief genug für angenehmes Licht - trotzdem war es noch früh genug, um etwas Seitenlicht auf der gesamten Zuglänge und Sonnenschein auf der Flussschleife zu haben. Dementsprechend groß war die Freude über dieses Bild.

Datum: 06.08.2025 Ort: Schatan, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UD Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 27 Punkte

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Da rußts, da kommt was!
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 23.10.25, 07:07
In der Gobi sind herannahende Züge teilweise 20 Minuten vorher zu sehen - an ihrer Rußfahne. Zumindest, wenn sie bergauf fahren. So wie dieser Containerzug, bespannt von 2TE25KM-0357.

Zweiteinstellung & danke für die Anmerkung zum falschen Länderkürzel : D

Datum: 11.08.2025 Ort: Sumanygin Zoo, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE25KM Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Schlafen, bis der Wecker angefahren kommt
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 21.10.25, 12:36
Unseren ersten Nachmittag in der Mongolei verbrachten wir auf "unserem" Fotohügel zwischen Schatan und km 290. Als wir diesen erklommen, wussten wir nicht, dass wir am Folgetag schon wieder hier landen würden - wir hatten noch Hoffnung, schon am ersten Tag mit passenden Zugfahrten gesegnet zu werden. Doch es kam: Nichts. Sehr lange Zeit kam nichts. Es seidenn, man zählt eine ohne Anhang fahrende 2TE116UM. Für uns war das aber auch einfach nur: Nichts.

Immerhin eignete sich der Hügel mit seiner weichen Vegetation zum Schlafen. Wir waren schließlich seit dem Vortagsmorgen ununterbrochen auf Achse gewesen - unser Flug landete am frühen Morgen in Ulaanbaatar, dann ging es für uns direkt zum Bahnhof und schließlich stiegen wir am Kilometer 290 aus unserem Zug aus - der Haltepunkt ist sogar im Vordergrund dieses Bildes zu erahnen.

Irgendwann wachten wir dann wieder auf. Ein Geräusch näherte sich - der erste, theoretisch passende Zug!. Bespannt von einer 2TE116UM und gebildet aus blauen Containerwagen. Ein kleines Wölkchen hatte aber etwas dagegen, dass dieses Bild klappen sollte.

Wir rechneten uns aus, wann ein potenzieller, nächster Südfahrer an unserer Fotostelle sein konnte: Ungefähr 40 Minuten später. Das wäre dann etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang. Und wir hatten noch über sieben Kilometer zu Fuß mit vollem Gepäck bis zur Unterkunft vor uns - zu der es aber auch nichts als einen Google-Eintrag gab. Der Plan war eigentlich, dort so zeitig einzutreffen, dass wir, falls die Unterkunft nicht mehr existiert oder ausgebucht ist, noch in den Nachtzug nach Sukhbaatar hüpfen könnten.

Von unserem Hügel aus hört man die Züge ungefähr 10 Minuten, bevor sie sich im Auslösepunkt befinden. Wir warteten also noch 30 Minuten, bis wir unseren Abstieg antraten. Wir waren gerade fast unten, da hörten wir ein Geräusch: einen Zug.

So ging es also wieder ein Stück bergauf. Der normale Auslösepunkt war mittlerweile verschattet, mit etwas Brennweite konnte man aber einen ausgeleuchteten Streckenabschnitt heranholen. So entstand - anders als geplant - dieses Bild einer 2TE116UD mit E-Wagenzug. Danach wurde es in der einsetzenden Dämmerung nach "Hause" marschiert, die auf Maps verzeichnete Unterkunft existierte tatsächlich.

Am nächsten Tag wanderten wir dann wieder auf unseren Hügel - und diesmal klappten die Standard-Motive von oben wie geplant. Irgendwie mag ich diesen Tele-Notschuss im tiefen Abendlicht trotzdem - deshalb möchte ich ihn für die Galerie vorschlagen.

Datum: 05.08.2025 Ort: Schatan, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UD Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Halbe Lok, halber Zug
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 20.10.25, 09:56
In der Mongolei sind, vor allem im Güterverkehr, fast ausschließlich Doppelloks anzutreffen. Diese lassen sich jedoch auch als "halbe" Loks fahren - und das kommt auch gar nicht so selten vor! Nur eine Hälfte von 2TE116UM-027 beförderte am Morgen des 06.08.2025 diesen kurzen, "halben" Containerzug aus Richtung Russland in Richtung mongolischer Hauptstadt. Umgeben von Kühen und Pferden entstand kurz vor Bayanbuural dieses Bild.

Datum: 06.08.2025 Ort: Bayanbuural, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UM Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Das Essen ist da!
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 18.10.25, 11:31
Anfang August fährt das Nachtzugpaar Ulaanbaatar- Zamyn Uud den Bahnhof Sumanigyn Zoo so an, dass man diese Züge ziemlich perfekt für einen Fototag in der Gobi nutzen kann - andere Personenzüge halten hier nicht.

So bestiegen wir am Vortag den Nachtzug in Ulaanbaatar, nach etwa 13h Fahrt erreichten wir wenige Minuten nach Sonnenaufgang unser Ziel in der Gobi, wo wir den Tag mit Eisenbahnfotografie und dem Genießen der schönen, einsamen Landschaft verbrachten.

Kurz nach Sonnenuntergang stiegen wir dann wieder in den Gegenzug - das bedeutete für uns das erste warme Essen seit 24h! Umso besser schmeckte im Speisewagen.

Bevor wir in den Zug einstiegen, reichte die Zeit noch für ein Sonnenuntergangsbild unseres Zuges.

Datum: 11.08.2025 Ort: Sumanigyn Zoo, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: Personenwagen Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Küste statt Wüste?
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 19.10.25, 16:07
Für wenige Wochen ergrünen in den Sommermonaten große Teil der Wüste Gobi. So waren wir etwas überrascht, als wir am Morgen des 16.08. in Sumanigyn Zoo verschlafen aus unserem Nachtzug ausstiegen.
Wir stiefelten ein Stück die Bahnstrecke entlang und begaben uns in der aufgehenden Sonne zu unserem ersten Fotopunkt für diesen Tag. Die hügelige, karge, aber bewachsene Landschaft erinnerten uns überraschend stark an Küstenlandschaften der deutschen Nordseeinseln, Dänemark oder Schottland.

Bis zur nächsten Zugfahrt nach unserem Nachtzug dauerte es über eine Stunde - Glück für uns, denn zwischenzeitlich standen wir mitten im Nebel: Auch damit hatten wir in der Gobi nicht gerechnet.

Als der von M62UMM-001 bespannte Nachtzug nach China uns passierte, war vom Nebel keine Spur mehr.

Datum: 16.08.2025 Ort: Sumanigyn Zoo, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-M62UMM Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Nicht mutig genug
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 17.10.25, 03:35
Nicht mutig genug waren wir in China, wenn es darum ging, sich für Zugfotos an die offene Strecke zu stellen. Die extreme Polizeipräsenz (zumindest mancherorts), die alltägliche Gesichtserkennungstechnologie, die allgemeine Weltlage und die Sprachbarriere schreckten uns davon ab. Zudem ist es gar nicht so einfach, verlässlich Informationen zu Fotostellen zu finden ("Geht das Motiv noch?") - und die Erreichbarkeit dessen, was wir ins Auge gefasst hatten, ließ auch zu wünschen übrig. Da verbrachten wir unsere Zeit doch lieber an touristischen Orten, von denen es mehr als genug gibt in diesem riesigen Land.

Manchmal lassen sich Eisenbahnfotografie und Tourismus aber ja auch kombinieren - von der Kranichpagode in Wuhan ergab sich zufällig ein genialer Blick auf die Skyline der Millionenstadt - und die 1957 gebaute Jangtsebrücke mitsamt zulaufendem Straßen- und Schienenstrang!

Die Sonne schien während unseres Aufenthalts fast senkrecht von oben - trotzdem bin ich froh, zumindest dieses Zugbild aus China mitbringen zu können. Der abgebildete Reisezug war von HXD3D0464 bespannt und wird gut eine Minute später den Bahnhof Wuchang erreichen.

Datum: 16.08.2025 Ort: Wuhan, China Land: Übersee: Asien
BR: CN-HXD3D Fahrzeugeinsteller: CR
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 8 Punkte
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Idylle pur (2)
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 16.10.25, 10:20
Wenige Minuten nach dem kürzlich gezeigten Bild entstand noch eine weitere Aufnahme des von 2TE116UM-019 bespannten Güterzuges zwischen Schatan und km 290. Während der Zug in einer 180-Grad-Kurve den Bergkamm umfahren hat, haben die beiden Fuzzis auf dem Hügel sich nur einige dutzend Meter bewegt.

Datum: 06.08.2025 Ort: Schatan, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UM Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Rußend gen China
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 14.10.25, 03:02
Bei unserem Aufenthalt in der Mongolei waren die Zugzahlen pro Richtung meist ziemlich ausgeglichen. Als wir am 08.08. im "Loop" von Khonkhor auf Züge warteten, zeigte sich der erste Südfahrer aber erst um kurz nach 8- zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon drei Nordfahrer aufnehmen können.

Dieser Südfahrer wurde von 2TE116UM-026 bespannt und konnte von einem Baum aus aufgenommen werden.

Datum: 08.08.2025 Ort: Khonkhor, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UM Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Idylle pur
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 13.10.25, 11:09
Dieser Hügel im norden der Mongolei, mit Blick auf den Bahnhof Schatan und den Haltepunkt km 290 gehört zu einem der schönsten Orte, an denen ich je auf Züge gewartet habe. Hier lassen sich im Sommer ab dem frühen Nachmittag bis kurz vor Sonnenuntergang die Züge, egal in welche Richtung sie fahren, immer irgendwie ganz schick ablichten. Aber der Zugerkehr ist natürlich nicht mit europäischen Hauptstrecken zu vergleichen - wir waren schon den zweiten Abend in Folge hier, am Vortag spielten die Wolken leider bei allen drei Zugfahrten im passenden Zeitfenster nicht mit.

24h später lief es besser. Der vorletzte Zug, der seinen Weg auf unsere Speicherkarten fand, war dieser gemischte Nordfahrer - bespannt von 2TE116UM-019. Nach diesem Streiflichtschuss konnte der selbe Zug fünf Minuten später nochmal "klassisch" abgelichtet werden - nur wenige Schritte entfernt.

Zweiteinstellung: Sättigung reduziert, Helligkeit erhöht

Datum: 06.08.2025 Ort: Schatan, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UM Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 14 Punkte

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12.000 Kilometer bis Mexiko
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 01.10.25, 02:45
An Taiwans Ostküste verläuft eine 1067mm-Bahnstrecke in Nord-Süd-Richtung, die an einigen Stellen direkt am offenen Pazifik trassiert ist. Taiwan ist hier die einzige große Insel zwischen Asien und den Amerikas - guckt man von diesem Standort aus nach rechts auf das Wasser und folgt gedanklich dem 24. Breitengrad, ist Mexiko die nächste nennenswerte Landmasse, auf die man trifft - dazwischen liegen 12.000 Kilometer offener Pazifik. Zum Vergleich: Von diesem Fotostandpunkt bis in den Norden Deutschlands, wo sich die Fotografen gerade tummeln, um die Generalsanierungs-Umleiter zu dokumentieren, sind es "nur" etwas mehr als 9.100 Kilometer.

Den Tze-Chiang Limited Express 272 schert das alles wenig, er hat nur noch gut 20 Kilometer vor sich, bis er seinen Zielbahnhof Hualien erreicht.

Zuletzt bearbeitet am 20.10.25, 09:58

Datum: 28.09.2025 Ort: Chongde, Taiwan Land: Übersee: Asien
BR: TW-1000 Fahrzeugeinsteller: TR
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Schönheit des transmongolischen Herbstes
geschrieben von: Temuulen.B Mongolei (74) am: 09.09.25, 18:26
Die schönste Jahreszeit zieht langsam über das weite Land der Transmongolischen Eisenbahn… in sanftes goldenes Sonnenlicht und leuchtende Farben getaucht.
Diesellokomotive 2TE116UD-077 mit Güterzug, zwischen den Bahnhöfen Tunkh und Schatan, Transmongolische Eisenbahn.
Wir freuen uns auf unsere bevorstehenden Foto- und Eisenbahntouren – von herbstlicher Laubfärbung bis in die weite Gobi. Bleibt dran!

Datum: 2018 Ort: Mandal, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UD Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 16 Punkte

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Einsatz der Taigatrommel als Schiebelok
geschrieben von: Temuulen.B Mongolei (74) am: 22.08.25, 12:28
Eine M62UMM-008 unterstützt einen 6000-Tonnen-Güterzug auf der Rampe des Davaany-Passes. Trotz der leistungsstarken 2TE25KM an der Spitze ist auf dieser Steigung zusätzliche Schubhilfe erforderlich, da das Zuggewicht über 5500 Tonnen liegt. Zwischen den Bahnhöfen Arschaant und Davaany, Transmongolische Eisenbahn.

Zuletzt bearbeitet am 22.08.25, 18:52

Datum: 04.07.2025 Ort: Ulaanbaatar, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: 1120 (alle V200-ost Taigatrommeln) Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Mit der Miyajima-Line zum Weltkulturerbe
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 13.08.25, 20:30
Die Miyajima-Line verbindet die Innenstadt Hiroshimas mit der endlosen Vorstadt entlang der Küstenlinie bis zur Fähre bei Miyajimaguchi. Von dort setzen täglich die Touristenmassen nach Miyajima zum Weltkulturerbe Itsukushima-Schrein über.
Die heute als Linie 2 ins Straßenbahnnetz integrierte Miyajima-Line wurde früher noch isoliert ab der Station Nishi-Hiroshima betrieben und ist bis heute als Eisenbahn konzessioniert, sodass nicht alle Straßenbahnwagen auf die Strecke nach Miyajimaguchi übergehen dürfen. Dafür erreicht die Linie durch den besonderen Bahnkörper mit gesicherten Bahnübergängen eine akzeptable Reisegeschwindigkeit. Zum Einsatz kommen zahlreiche Serien hochfluriger Achtachser und fünfteiliger Multigelenkwagen.
Als Fotomöglichkeiten bieten sich die vielen Brücken an, die typisch Japan über keinerlei Geländer verfügen. Selbst die Schwellen ragen seitlich über die Trägerkonstruktion hinaus.

Der in den 80er-Jahren von Alna Koki gebauten Achtachser 3705 ist hier zwischen den Stationen Miyauchi (M34) und JA Hiroshimabyoin-mae (M35) unterwegs.

Datum: 07.04.2025 Ort: Hiroshima, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Hiroshima Electric Railway
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Japan-Standard-Motiv in Matsuyama
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 01.08.25, 16:28
Matsuyama ist mit rund einer halben Million Einwohner die größte Stadt auf Shikoku, der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln.
Die Straßenbahn dort beschreibt einen großen Ring mit drei kurzen Stichstrecken, wobei der Ring selbst nicht um die Innenstadt herumführt, sondern eine Flanke mehr oder weniger hindurch. An der Haltestelle Katsuyamacho setzten wir die Standard-Perspektive von einer der schmalen Haltestelleninseln um. Da kann immerhin außer einer Bahn in Gegenrichtung nichts davorfahren.
Zur HVZ werden in Matsuyama noch Fahrzeuge dreier Baureihen aus den 50er- und 60er-Jahren eingesetzt. Hier sehen wir den 1965 gebauten Wagen 75, der nach dieser Fahrt an der Endhaltestelle Dogo Onsen zur Seite gestellt wurde, um auf die Nachmittagsspitze zu warten.

Datum: 09.04.2025 Ort: Matsuyama, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Iyotetsu
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Einrücker auf Sägefahrt in Kochi
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 23.07.25, 15:49
Obwohl rechtwinklige Streckenkreuzungen bei den japanischen Straßenbahn nicht selten sind, sind sogenannte "vollständige Sterne" doch die absolute Ausnahme, falls überhaupt irgendwo vorhanden. Vielmehr ist die Infrastrukur so minimalistisch wie möglich gehalten, sodass nicht mehr als die absolut notwendigen Abzweige verlegt werden und Gleiswechsel auf beiden Seiten mit Rückfallweichen versehen werden. Die Variabilität schränkt das natürlich deutlich ein, wie ich schon am Beispiel des Bahnhofsabzweigs von Fukui erläutert hatte [www.drehscheibe-online.de/galerie/ds_galerie.php?DS=6&action=show&id=3991554&ix=7].
Ähnlich verhält es sich an der zentralen und einzigen Streckenkreuzung von Kochi. Die kurze Nord/Süd-Relation mit Hauptbahnhof im Norden und Betriebshof im Süden, trifft hier auf die lange Ost/West-Relation. Morgens und Abends können hier wilde Sägemanöver beobachtet werden, wenn die Fahrzeuge der Ost-/West-Relation auf Ein- und Ausrückfahrt unterwegs sind:
Gegen 21:30 Uhr wollte der aus Westen kommende Wagen 620 kurz vor Betriebsschluss nach rechts in den Betriebshof im Süden einrücken. Eine direkte Gleisverbindung in dieser Relation gibt es natürlich nicht. Also erstmal nach links Richtung Bahnhof abgebogen, 200m bis zum nächsten, über Rückfallweichen befahrbaren Gleiswechsel im Norden, dann Richtungswechsel und geradeaus über die Kreuzung nach Süden. Nicht unbedingt der direkteste Weg in den Feierabend.
Dafür bieten die zahlreichen Sägefahrten viele Chancen, einen Mitzieher zu versuchen. Der 1957 gebaute Wagen 620 bot hierfür noch dazu eine passende dynamische Werbung.

Datum: 10.04.2025 Ort: Kochi, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Tosaden Kotsu
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
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Über die Inseln des Asahi in Okayama
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 18.07.25, 20:08
Die Stadt Okayama auf der Südseite der japanischen Hauptinsel Honshu zählt über 700.000 Einwohner und weist dafür ein mit 4,7 km absurd kleines Straßenbahnnetz auf. Bestehend aus zwei gemeinsam am Bahnhof endenden Linien, wird es eigentlich nur auf dem östlichen Abschnitt der Linie 1 wirklich interessant, ansonsten dominieren japanische "Standard-Ansichten" in den wiederkehrenden Häuserschluchten. Dort im Osten aber überquert die Linie 1 mittels dreier Brücken die zwei Inseln im Asahi River. Die Bebauung ist dort vergleichsweise aufgelockert, mit ein- bis zweistöckigen, teils fast schon ärmlich wirkenden Bauten. Auf der Brücke zur östlichen der zwei Inseln sehen wir am 12. April 2025 Wagen 7202 Richtung Bahnhof. 7202 gehört zu den 17 auf Material aus den 50er-Jahren verschiedener Betriebe zwischen 1980 und 1995 für Okayama neuaufgebauten Fahrzeugen, die heute die Hauptlast des Verkehrs tragen.

Hinweis: Neue Version mit korrigierter Entzerrung vorgeschlagen

Zuletzt bearbeitet am 23.07.25, 17:22

Datum: 12.04.2025 Ort: Okayama, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Okayama Electric Tramway
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Hakodate Streetcar & Ferry
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 15.07.25, 21:15
Anders als die meisten japanischen Städte, blieb Hakodate auf der Nordinsel Hokkaidō im 2. Weltkrieg von großflächigen Bombardements verschont. Das sieht man der Stadt bis heute an, fehlen doch an vielen Stellen die sonst so typischen, vielstöckigen Betonwüsten. Stattdessen zeigt sich insbesondere das südliche Ende der Bucht mit aufgelockerter, abwechslungsreicher Bebauung. Ein weiteres Merkmal ist das teils stufenartige Straßennetz, das der direkt in die Hanglage übergehenden Bucht geschuldet ist und viele interessante Ausblicke auf die Stadt und den Hafen erlaubt. Am Linienast nach Dock-mae erlauben die direkt ansteigenden Querstraßen einen solchen Blick über Stadt, Bucht und Hafen auch mit der Straßenbahn. Deren Wagenpark besteht zum Großteil aus neuaufgebauten Fahrzeugen aus den 80er- bis 00er Jahren, die viele Teile wie Drehgestelle und elektrische Ausrüstung von Fahrzeugen aus den 50er- und 60er-Jahren übernommen haben.
Wagen 8002 wurde 1990 neuaufgebaut und basiert technisch weitgehend auf einem Fahrzeug der 800er-Serie von 1962. Hier ist er zwischen den Haltestellen Jujigai und Suehirocho als Linie 5 unterwegs nach Dock-mae.

Bildmanipulation: Durch Mehrfachauslösung wurde im Nachhinein ein Auto unmittelbar vor der Bahn auf der ansteigenden Straße entfernt. Trotz zahlreicher Versuche, gelang vor Ort leider keine "saubere" Aufnahme.

Datum: 21.04.2025 Ort: Hakodate, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Hakodate City Tramway
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Omegaloop
geschrieben von: Rainer.Patzig (125) am: 01.07.25, 17:16
Wer in der Mongolei Eisenbahnfotografie betreibt, kommt am am Omegaloop zwischen Chonchor und Bumbat, südlich von Ulaan Baatar, kaum vorbei. Ohne Weitwinkel geht es an dieser Stelle allerdings nicht.

Auf diesem Bild fährt ein langer Güterzug bergwärts Richtung Süden, also China. Das Ganze ist optisch und auch akustisch ein Erlebnis.

Datum: 11.03.2025 Ort: Bumbat, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE25KM Fahrzeugeinsteller: MTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Mongolische Übergabe
geschrieben von: Amberger97 (775) am: 14.06.25, 15:02
Die TEM18DM 3005 durfte am 27.05.2018 die Übergabe von Ulaanbaatar nach Khonkhor zusammen mit der 2Zagal 006 B am Schluss zu bespannen. Nach Ausfahren des Bogens ist der Zug schon an seinem Zielort.

Datum: 27.05.2018 Ort: Khonkhor, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-TEM18DM Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Rush-Hour in Kōchi
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 10.06.25, 21:23
Sucht man ein Land, das in der Nachkriegszeit ähnlich autozentriert wiederaufgebaut wurde wie Deutschland, in dem aber dennoch einige Straßenbahnen überlebt haben, wird man mit Japan fündig. Dort allerdings wurden die Straßenbahnen selbst in den Großstädten nie zu modernen Massentransportmitteln ausgebaut, sondern fristen bis heute ein für die Standards des Landes erstaunlich herabgewirtschaftetes Schattendasein. Völlig veraltete Fahrzeuge aus den 50er- und 60er-Jahren treffen auf Betriebsabläufe, die an dieselbe Zeit erinnern und Reisegeschwindigkeiten kaum über schnellem Laufschritt. Umso erstaunlicher, dass doch immerhin 17 Betriebe bis heute überdauern konnten.

So schieben sich auch in Kōchi auf der Insel Shikoku kleine vierachsige Wägelchen mühsam von Kreuzung zu Kreuzung und leisten kaum ein Bruchteil der Verkehrsleistung, die gleichzeitig im dichten vier- bis sechsspurigen Autoverkehr an ihnen vorbeirauscht.

Von einer der typischen Fußgängerbrücken blicken wir am frühen Abend des 10. April 2025 auf den stadteinwärts fahrenden Triebwagen 602 (Baujahr 1957) inmitten einer Flut von Autos.

Datum: 10.04.2025 Ort: Kōchi, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Tosaden Kotsu
Kategorie: Stimmungen mit Zug
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Morgenstund
geschrieben von: Rainer.Patzig (125) am: 10.06.25, 17:42 sternsternstern Top 3 der Woche vom 22.06.25
hat nicht immer Gold im Mund. Bei Emeelt hat der Sonnenaufgang nichts von blauem Himmel und strahlend weißem Schnee. Ein Wunder ist das nicht, schließlich konzentrieren sich hier Industrie und Energieversorgung für die Hauptstadt. Der nordfahrende Güterzug hat Ulaan Baatar verlassen und ist auf dem Weg in Richtung Russland.

Aus den genannten Umständen finde ich andieser Stelle eine SW Bearbeitung passend, weil hierdurch die Stimmung deutlich wird.

Datum: 10.03.2025 Ort: Emeelt, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MNG-2TE25KM Fahrzeugeinsteller: MTZ
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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ÖPNV in der Steppe
geschrieben von: Rainer.Patzig (125) am: 31.05.25, 17:11
Mit einer Abgaswolke, um die sie manch Dampflokführer beneiden könnte, beschleunigt M62UMM 013 in Burgaltai ihren Personenzug gen Süden. Ihr Zug, das ist der 272 Suhbaatar - Ulan Baatar, ein waschechter Regionalzug. Er hält auf seinem Weg von gut 300 km an 36 Unterwegshalten, bei der mongolischen Bevölkerungsdichte also raktisch an jedem Milchbock. Los ging es in Suhbaatar um 07:15, die Ankunft am Ziel wird um 16:30 sein.

Wir haben den Halt in Burgaltai beobachtet. Obwohl der Ort dem Betrachter ziemlich klein vorkommt, ist doch auf dem Bahnsteig ordentlich Bewegung, mehr als man vermutet hätte.

Die M62 findet man im Reisezugdienst nördlich der Hauptstadt noch recht häufig. Auch als Schublok verdingt sie sich regelmäßig.

Datum: 05.03.2025 Ort: Burgaltai, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MNG-M62 Fahrzeugeinsteller: mt
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Kirschblüte an der Yokogawa Shinbashi Bridge
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 30.05.25, 11:30
Die ältesten Straßenbahnen, die in Hiroshima noch in größerere Stückzahl zum Einsatz kommen, sind die 1978 aus Kyoto übernommenen Fahrzeuge der 1900er-Serie. Daneben gibt es noch eine Reihe übrig gebliebene Einzelgänger, die im Grunde schon als Museumswagen gezählt werden können, dennoch aber hin und wieder auch im Liniendienst auftauchen. 1957 gebaut, haben wir die 1900er-Serie vom Senda und Eba Depot aus vereinzelt auf den Linien 1, 3, 7, 8 und 9 angetroffen.

Hier überquert Wagen 1901 am frühen Abend als Linie 7 kurz nach Beginn der Fahrt die Yokogawa Shinbashi Bridge auf dem Weg zum Hiroshima Port.

Datum: 06.04.2025 Ort: Yokogawa Shinbashi Bridge, Hiroshima, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Hiroshima Electric Railway
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte
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Ching Ching Chinggis Khaan
geschrieben von: Rainer.Patzig (125) am: 16.05.25, 15:11
"Die Mongolei ist schön, Ulaan Baatar muss man ertragen." sagenMongolen, die es wissen müssen. Schon wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt, in Deutschland wäre das noch der Speckgürtel, trifft man auf eine ganz andere Mongolei. Die Siedlungen sind weit voneinander entfernt und das traditionelle mischt sich mit dem modernen Leben. So findet man heute nur noch sehr selten Nomadenleben vor, bei dem die Jurte die einzige Behausung ist und der gesamte Hausstand den Viehherden folgt. Eher findet sich eine Mischung aus Jurten und einachen ortsfesten Bauten, die auch umzäunt sind.

Aber die Menschen sind aus völlig anderem Holz geschnitzt als die Hauptstadtbewohner. Kein Vorbeikommender schaut nicht freundlich nach, was die Langnasen da so treiben. Jeder Lokführen winkt beim Vorbeifahren aus seiner Maschine und kündigt den Zug auch meistens durch Pfiff oder Lichtzeichen an.

Hier hatten wir ziemliches Glück. Der Reiter kam in vollem Galopp zur rechten Zeit und der Zug hatte eine Schiebelok, sogar eine M62. So konnte dieses Bild entstehen.

Datum: 05.03.2025 Ort: Songino Chairchan, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MNG-M62 Fahrzeugeinsteller: MTZ
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Spitzkehren zum Bahnhof Fukui
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 05.05.25, 18:01
Die gut 21 km lange Fukubu-line in Fukui ist eine Mischung aus Straßen- und Vorortbahn. In der Innenstadt von Fukui verkehrt die Linie, inklusive einer kurzen Stichstrecke zum Bahnhof, als klassische Straßenbahn. Größtenteils ist die Linie aber auf besonderem Bahnkörper und mit automatischen Schranken trassiert, wodurch im Gegensatz zu den meisten japanischen Straßenbahnen eine akzeptable Reisegeschwindigkeit erzielt werden kann. Ebenfalls ungewöhnlich, besteht der Fahrzeugpark mit sieben Fahrzeugen zu einem nicht unerheblichen Teil aus Niederflurwagen. Daneben kommen aber auch noch ein gutes Dutzend sechsachsige Gelenkwagen aus den 80er-Jahren zum Einsatz - für Japan freilich immer noch ein junges Alter ;-)

Hier sehen wir während ergiebigen Schauern am frühen Abend des 15. April 2025 eines der zwei 2015 in Betrieb genommenen, zweiteiligen GTx-Niederflurfahrzeuge L-01 oder L-02 am Abzweig auf die kurz Stichstrecke zum Bahnhof Fukui. Interessantes und für die ineffiziente japanische Betriebsführung typisches Detail: Lediglich in Fahrtrichtung Süden kann von der Hauptstrecke direkt Richtung Bahnhof abgezweigt werden. Aus dem Süden kommend, muss hier an der Haltestelle Castle Ruins die Fahrtrichtung gewechselt werden, um den Bahnhof zu erreichen. Für anschließend nach Norden weiter verkehrende Kurse bedeutet dieses Spitzkehren zum Bahnhof mit zweifachem Fahrtrichtungswechsel nicht selten ein Fahrzeitzuschlag von rund zehn Minuten.

Datum: 15.04.2025 Ort: Fukui, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Echizen Railway
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Transmongolia
geschrieben von: Rainer.Patzig (125) am: 01.05.25, 17:15
Wir waren Anfang März diesen Jahres mit einer kleinen Gruppe in der Mongolei, um Regelbetrieb auf der Transmongolischen Eisenbahn im Schnee auf den Chip zu bannen. Hier überquert ein südfahrender Güterzug den Tuul am Stadtrand von Ulan Baatar. Es war eine spannende Reise mit vielen Erlebnissen und einem, vor allem der Sprachbarriere wegen, kleinen Einblick in das Leben der Mongolen. Danke an Temuulen, ohne den diese Reise nicht möglich gewesen wäre.

Die Transmongolia zweigt bei Ulan Ude von der Transsibirischen Eisenbahn nach Süden ab und erreicht bei Süchbaatar mongolisches Hoheitsgebiet. Sie führt dann über die Hauptstadt Ulaan Baatar in Richtung Südosten und erreicht bei Samuin Jud China. Sie ist eingleisig, breitspurig (1520 mm) und recht kurvenreich. Güterzüge erreichen bis 1,2 km Länge.

Bespannt ist der Zug mit einer 2TE25KM Doppellokomotive aus der Lokomotivfabrik Brjansk, die dort seit dem Jahr 2005 produziert wird und 3.400 PS je Sektion leistet. Sie ist die Brot und Butter Lokomotive im Güterzugdienst und vor den meisten Güterzügen anzutreffen.

Datum: 04.03.2025 Ort: Ulaan Baatar Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE25KM Fahrzeugeinsteller: MTZ
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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80 Jahre später am Hypocenter
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 30.04.25, 21:18
In diesem Jahr jährt sich der Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki zum achtzigsten Mal. Am 9. August 1945 um 11:02 Uhr wurde die Fat Man über Nagasaki auf der Südinsel Kyūshū abgeworfen. 22.000 Menschen waren sofort tot, zehntausende weitere starben später an den Verletzungen oder Langzeitfolgen, ein Umkreis von einem Kilometer um den Bodennullpunkt war dem Erdboden gleich gemacht.
Gleichzeitig bedeutete der Einsatz der zweiten Atombombe mit der Kapitulation Japans und dem Sieg der Alliierten wenige Tage später das Ende des 2. Weltkrieges. Über die Bewertung der Notwendigkeit des Einsatzes der Atombomben zur Beendigung des Krieges, ob die zu erwartende Opferzahl ohne den Einsatz durch den Fortgang des "konventionellen" Krieges höher gewesen wäre, ob der Abwurf der Atombomben über den Innenstädten Kriegsverbrechen waren, darüber streiten Gesellschaft, Staaten und die Geschichtsschreibung bis heute.

Hiroshima und Nagasaki zumindest wurden zu Mahnmalen des unermesslichen Gräuels des Krieges und anders als in vielen anderen Teilen des Landes, ist die Erinnerung an den 2. Weltkrieg hier noch omnipräsent. Beide Städte haben es sich zur Aufgabe gemacht, für den Frieden auf der ganzen Welt einzutreten.

Kaum 200 Meter vom Bodennullpunkt der Fat Man entfernt, dem Hypocenter, verläuft heute wieder die Straßenbahn Nagasakis. Bei der Explosion kamen im nahen Betriebshof alle der zu dieser Zeit anwesenden, etwa 40 bis 50 Arbeitenden ums Leben, ebenso wie sämtliche Fahrgäste, die zu dieser Zeit auf der Strecke Richtung Norden unterwegs waren. Ein kleines Denkmal an der Uragami-Brücke zwei Haltestellen weiter gedenkt seit 1993 diesen Opfern im Speziellen.

In unmittelbarer Nähe zur Aufnahme kurz vor der Haltestelle Peace Park befinden sich der Hypocenter Park, der Friedenspark, das Atomic Bomb Museum und die National Peace Memorial Hall for the Atomic Bomb Victims.

Triebwagen 503 überquert als Linie 1 nordwärts Richtung Akasako einen kleinen Nebenkanal des Uragami.


Datum: 05.04.2025 Ort: Nagasaki, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Nagasaki Electric Tramway
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Sapporo Downtown
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 28.04.25, 17:18
Der nördlichste Straßenbahnbetrieb Japans befindet sich in der 1,9-Mio-Einwohner-Metropole Sapporo auf der Nordinsel Hokkaidō. Die Straßenbahn spielt hier zwischen Metro, Bussen und Autos nur eine untergeordnete Rolle und besteht nach diversen Einstellungen im Zuge des Metrobaus nur noch aus einer letzten Strecke. Zumindest dieser wurde im Jahr 2014 aber der Lückenschluss in der Innenstadt spendiert, sodass seither im und gegen den Uhrzeigersinn im Kreis gefahren werden kann. Eine ebenfalls diskutierte Einstellung konnte damit abgewendet werden und erste Niederflurwagen wurden bestellt und in Betrieb genommen.
Als Besonderheit wurde der nur 450 Meter lange Lückenschluss in der Innenstadt am Fahrbahnrand der jeweiligen Fahrtrichtung trassiert und nicht, wie sonst in Japan üblich, in Mittellage.
Von eben jenem Lückenschluss biegt der auf der "outer loop" im Uhrzeigersinn verkehrende, 1958 gebaute Triebwagen 212 in der Downtown vor der Haltestelle Susukino auf die alte Bestandsstrecke ein.

Hinweis: Die Aufnahme entstand von einer öffentlichen Aussichtsterasse der Mall im südwestlichen Quadranten der Kreuzung.

Datum: 23.04.2025 Ort: Sapporo, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Sapporo City Tramway
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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HVZ in Kagoshima
geschrieben von: DB 399 101-5 (160) am: 27.04.25, 07:32
Beim südlichsten Betrieb des Landes in Kagoshima begann unsere Reise zu Japans Straßenbahnbetrieben. Nicht nur, aber verstärkt, kommen hier zur HVZ noch Fahrzeuge aus den 50er-Jahren zum Einsatz. Für Japan freilich nichts besonderes, bestreiten doch andere Betriebe noch immer die Hauptlast des Verkehrs mit Fahrzeugen oder Neuaufbauten aus der frühen Nachkriegszeit.
Unmittelbar hinter dem Bahnhof begegnet mir auf der Takami-Bashi-Bridge Wagen 603 als Verstärker auf der Linie 2 Richtung Innenstadt. 1959 von Hitachi gebaut, gehört der urige Vierachser zu den ältesten Linienwagen Kagoshimas.

Datum: 03.04.2025 Ort: Kagoshima, Japan Land: Übersee: Asien
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: Kagoshima City Tramway
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Fotograf im Gleisbereich? Oder auch Nicht
geschrieben von: elbbulli (38) am: 11.02.25, 10:01
Der BTS Skytrain in der Metropole Bangkok ist ein verhältnismäßig modernes Transportmittel, welches im Jahre 1999 eröffnet wurde und als Hochbahn auf Stelzen durch die Stadt führt. Die Strecke ist durchgehend 2-gleisig ausgeführt, mit Ausnahme der Station Saphan Taksin, dort ist ein eingleisiges Nadelöhr, da im Bereich des zweiten Gleises der Bahnsteig liegt. Aus den nahe liegenden Hochhäusern, sieht man regelmäßig den "Zugstau", aufgrund der Engstelle. Die Station ist außerdem die einzige Haltestelle, wo man direkten Umstieg zu den Hafenfähren hat. Im Hintergrund des Fotografen liegt die Taksin Brücke, eine der Hauptverkehrsstraßen im näheren Stadtzentrum.

Wenn man im BTS unterwegs ist, sollte man sich auf jeden Fall auf "Eisschrank" feeling einstellen und dementsprechend kleiden.

Datum: 10.11.2024 Ort: Bangkok, Thailand Land: Übersee: Asien
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BTS
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Zwischen Verfall und Moderne
geschrieben von: hamburgspotter (102) am: 15.01.25, 17:37
Der ganze Stolz der Georgischen Staatsbahn sind die relativ neuen KISS-Triebzüge in Breitspurvariante. Pünktlich rollt Fahrzeug 011 als Schnellzug 801 vor dem aus Südwesten aufziehenden Unwetter weg der Hauptstadt Tiflis entgegen.

Dabei zieht der Zug sämtliche Blicke auf sich - auch Touristen am Strand und sogar ein Wachmann des nahegelegenen Botanischen Gartens zücken ihre Handys, um den Zug bei der Schleichfahrt durch den maroden, nicht mehr bedienten Haltepunkt direkt am Schwarzen Meer aufzunehmen. Nur die Verkäuferin am Obststand im Bahnhofsgebäude zeigt sich unbeeindruckt vom Zug - dafür zog scheinbar meine Kamera ihre neugierigen Blicke auf sich, was mir auch erst im Nachhinein aufgefallen ist.

Datum: 08.09.2024 Ort: Batumi Botanikuri Baghi, Georgien Land: Übersee: Asien
BR: 445 (Stadler KISS) Fahrzeugeinsteller: GRS
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Minenbahn Hegang 2002
geschrieben von: Captn_Hinni (32) am: 28.12.24, 12:42
Hegang, eine Stadt in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang nicht weit von der Grenze zu Russland entfernt, ist noch Sitz einer Minengesellschaft, die damals (2002) noch größter Arbeitgeber der Region war. Mittlerweile hat sich das geändert. Diese verfügte über ein eigenes Streckennetz, das zu großen Teilen elektrifiziert war. Man setzte auf den elektrifizierten Strecken neben den SY Elektrolokomotiven aus dem VEB LEW "Hans Beimler", Hennigsdorf ein. im Jahr 2002 wurden die gepflegten SY neben den Personenzugleistungen der Minengesellschaft auch rege im Güterverkehr verwendet. In Hegang selbst befand sich die Einsatzstelle der Minenbahn und hier warten SY 905 und SY 1030 auf ihren nächsten Einsatz an einem kalten Abend Anfang April 2002.

Datum: 02.04.2002 Ort: Hegang, China Land: Übersee: Asien
BR: 0XAusl (sonstige ausländische Dampflokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Hegang Mining
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Thailändische Eisenbahnwerkstatt
geschrieben von: elbbulli (38) am: 16.12.24, 12:59
SRT-Werkstatt der Maeklong Railway in Ban Laem.

Datum: 11.11.2024 Ort: Ban Laem, Thailand Land: Übersee: Asien
BR: TH-SRT-Klasse NKF Fahrzeugeinsteller: SRT
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Silvertrains at Shinjuku Station
geschrieben von: Benedikt Groh (585) am: 07.12.24, 09:47 Bild des Tages vom 09.12.25
Der verkehrsreichste Bahnhof in Tokio (und nebenbei weltweit) ist nicht, wie man denken könnte, der Hauptbahnhof sondern die im gleichnamigen Stadtteil gelegene Shinjuku Station. Über 3 1/2 Millionen Fahrgäste nutzen von hieraus täglich eine Vielzahl von Linien in alle Richtungen Japans. Vor Ort wirkt diese Angabe keinesfalls übertrieben, dennoch ist der Betrieb alles andere als chaotisch sondern perfekt organisiert und von der sprichwörtlichen Höflichkeit der Japaner geprägt.

Am ersten Tag unserer Ankunft wollte ich das schöne Wetter gleich nochmal für eine kurzen Ausflug nutzen und so ging es vom Hotel am nahegelegenen Olympiastadium aus für zwei gute Stunden in das Bahnhofsumfeld.

Während die meisten Linien von JR East betrieben werden, befinden sich auf der Westseite die Bahnsteige des privaten Eisenbahnunternehmens Odakyu, welches die Strecke nach Odawara betreibt und deren Zügen den Bahnhof niveaugleich mit dem Straßenverkehr verlassen. Ein vielbeschäftigter Bahnübergang in unmittelbarer Nähe ist die Folge, von welchem aus diese Aufnahme entstanden ist. Die Wintersonne stand bereits tief zwischen den Hochhausschluchten als sich hier zwei Züge begegneten. Der linke Triebwagen der neuesten 5000er Generation hat gerade den Bahnhof verlassen, während ihm die Vorgängerversion in Form einer 4000er Garnitur entgegenkommt. Ebenso wie im Straßenverkehr wird bei der japanischen Eisenbahn links gefahren.

Datum: 10.12.2023 Ort: Tokio, Japan Land: Übersee: Asien
BR: JP-Odakyu 4000 und 5000 Series Fahrzeugeinsteller: Odakyu
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Bahndienstfahrzeug DGKU
geschrieben von: Temuulen.B Mongolei (74) am: 04.12.24, 09:39
Ein Arbeitszug mit zwei DGKU-Kränen ist unterwegs zwischen den Bahnhöfen Salkhit und Tsaidam, um an einigen Bahnhöfen Holzschwellen und anderes Material für Gleisreparaturarbeiten abzuladen. Das Foto entstand im vergangenen Februar auf der Winter-Fototour der Transmongolischen Eisenbahn.

Datum: 2024 Ort: Darkhan, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: Sonstige Schienenfahrzeuge Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 6 Punkte
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Kristallklarer Herbstmorgen
geschrieben von: Temuulen.B Mongolei (74) am: 29.11.24, 08:20
Bevor der Zug kam, war unsere Gruppe etwas besorgt wegen der riesigen Schatten und des Morgennebels, die noch im Tal lagen, während in der Ferne der Zug dröhnte. Aber innerhalb von nur 15 Minuten änderte sich überraschenderweise alles und der Zug fuhr vorbei, kurz nachdem Schatten und Nebel aus dem Tal verschwunden waren.
Diesellokomotive 2TE116UD-076 mit Güterzug, zwischen den Bahnhöfen Tunkh und Tunkh, Transmongolische Eisenbahn

Datum: 24.09.2022 Ort: Mandal, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2TE116UD Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 19 Punkte

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Trainmarket
geschrieben von: elbbulli (38) am: 27.11.24, 15:15
Tfz 1212 der SRT beim Befahren des Trainmarkets in Mae-Klong (Thailand).

Datum: 11.11.2024 Ort: Mae-Klong, Thailand Land: Übersee: Asien
BR: 6XAusl (sonstige ausländische Verbrennungstriebwagen) Fahrzeugeinsteller: SRT
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Mit U und S gegen Stau und Stress
geschrieben von: Benedikt Groh (585) am: 22.11.24, 11:52
Möchte man in Japans wuseliger Hauptstadt schnell und sicher von A nach B kommen ist der Schienenverkehr das erste Mittel der Wahl. Quasi jeder Punkt der Stadt lässt sich bequem über das hervorragend ausgebaute und dichte Liniennetzt erreichen, man ist quasi nie zu weit von der nächsten Station entfernt und die Zugdichte lässt auch keine langen Wartezeiten aufkommen. Sinnbildlich hierfür steht vielleicht die Ochanomizu Station, wo sich die Gleise der Chūō und Sōbu Main Line mit der Metro kreuzen. In der Abenddämmerung ging es nochmal auf einen kurzen Besuch zu dem bekannten Blick von der nahegelegenen Brücke.

Die Kamerazeit war natürlich noch nicht umgestellt, daher bitte 8 Stunden addieren :)

Zuletzt bearbeitet am 23.11.24, 12:27

Datum: 10.12.2023 Ort: Tokio, Japan Land: Übersee: Asien
BR: JPN-Tokyo Metro 02 series Fahrzeugeinsteller: Tokyo Metro
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 14 Punkte

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