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Glas und Stahl
geschrieben von: Itzenplitz (24) am: 20.11.17, 21:06
Der Endpunkt der Linie 1 der Berliner U-Bahn, die Haltestelle Warschauer Straße (bis 1995 Warschauer Brücke), ist einer der ältesten Hochbahnhöfe Berlins. Erbaut in den Jahren 1900 bis 1902 erfolgte die Eröffnung im Zuge der Inbetriebnahme der ersten Hoch- und Untergrundbahn Berlins. Die Bahnhofshalle, ein Typenentwurf des Konstruktionsbüro von Siemens & Halske, ist, neben den Bahnhofshallen Görlitzer Bahnhof und Prinzenstraße, ein letztes Zeugnis jener Epoche. Bemerkenswert ist die nüchtern-moderne und auch dynamische Stahlkonstruktion aus einer Architekturepoche, die doch eher, ganz dem Geschmack der Zeit, vom wuchtigen Historismus geprägt war.

Das Bild entstand eher spontan, da am Sonntag für einen kurzen Augenblick das Blau des Himmels und die Sonne zum Vorschein kamen, ein herbstliches Licht auf den Bau fallen ließen und eine eigentümliche Stimmung zauberten, die, wie ich finde, besonders in Schwarz-Weiß zur Geltung kommt.

Bei der Wahl der Kategorie war ich mir nicht sicher, welche hier zu wählen ist. Da kein Eisenbahnfahrzeug zu sehen ist, habe ich die "ungewöhnliche Perspektive" gewählt.

Manipulation: Ein Baukran wurde digital "zur Seite geschoben".

Datum: 19.11.2017 Ort: U-Bf. Warschauer Straße [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven

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BVG - Weil wir dich lieben
geschrieben von: Itzenplitz (24) am: 11.11.17, 12:58
Mit gerade einmal drei Stationen gehört die U55 der Berliner Hoch- und Untergrundbahn zur derzeit kürzesten U-Bahnlinie der Stadt. Zwischen Hauptbahnhof (siehe Photo) und Brandenburger Tor pendeln im Zehn-Minuten-Takt Zwei-Wagen-Züge hin und her, was für die Fahrer der Züge anscheinend ziemlich belastend sein muss, denn es kommt häufig vor, dass man als Photograf den Zorn derselben zu spüren bekommt. Als ich an jenem Tage meine Kamera auspackte, kam einer dieser "netten" Herrn wie von der Tarantel gestochen auf mich zugerannt und wollte mich mit dem Hinweis auf sein Persönlichkeitsrecht vom Bahnhof verjagen. "BVG - weil wir dich lieben", so lautet der Werbespruch des senatseigenen Betriebes. So möge sich ein jeder selbst das Seine denken. Es sei noch angemerkt, dass auf keinen meiner Photos irgendein Fahrer zu erkennen ist, was ich der mir auf den Hals gehetzten Verkehrsaufsicht auch beweisen konnte und die mich dann auch gewähren ließ.

Det is Berlin, Freunde.Wir sind eben die Erfinder der Freundlichkeit.

Zum Bild: Auf diesem ist der Doppeltriebwagen 2000/2001 vom Typ D57 (auch "Dora" genannt) zu sehen, quasi ein Museumstriebwagen, der, zusammen mit zwei weiteren Einheiten des gleichen Typs, aufgrund des akuten Fahrzeugmangels wieder flott gemacht wurde und nun auf der Linie 55 zum Einsatz kommt. Diese Einheit gehört zu den ersten beiden Wagen, die 1957, noch in Stahlbauweise, gebaut wurden und quasi als Prototypen gelten dürfen. Man verpasste ihnen auch wieder die im Original vorhandenen Zierleisten, was diese Wagen in der Tat zu etwas ganz außergewöhnlichen macht und allemal ein Photoausflug wert ist. Wo findet man schon in Deutschland einen Museumstriebwagen im täglichen Fahrgasteinsatz? Naja, fast täglich, denn leider "brillieren" die Dora-Züge durch ihre Störanfälligkeit, so dass der Verkehr vor ein paar Wochen auf der U55 ganz eingestellt werden musste, denn aufgrund ihres derzeitigen Inseldaseins besteht keine Schienenverbindung zum restlichen U-Bahnnetz.

Die drei Bahnhöfe der Linie zeichnen sich durch ihre Gigantomanie aus, denn vor allem die Stationen "Bundestag" und "Hauptbahnhof" bestehen aus riesigen Bahnhofshallen, die einen absurden Kontrast zu den winzigen Zwei-Wagen-Zügen und den wenigen Touristen bilden, die hier ein- und aussteigen. Auch hinkünftig, wenn die U55 mit der U5 nach Hönow verbunden sein wird, ist aufgrund des Parallelverkehrs mit der S-Bahn nicht mit einem großen Ansturm auf diesen Linienabschnitt zu rechnen. Aber dank des großzügigen Länderfinanzausgleiches können wir uns in Berlin so einen Luxus locker leisten. Ein großes Dankeschön an Bayern! :-)

Datum: 10.11.2017 Ort: U-Bf. Hauptbahnhof [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Das Treffen der Klassiker
geschrieben von: Toaster 480 (144) am: 08.11.17, 17:43
Kurz vor der politischen Wende entwickelten Ost- und Westverwaltung der Berliner S-Bahn (DR und BVG) gleichzeitig jeweils eigene Neubau-Fahrzeugtypen, dessen Serien jedoch beide erst im bereits wiedervereinten Deutschland gebaut wurden. Während die BVG die futuristische BR 480 hervorbrachte, enstand bei der DR die designtechnisch eher nüchterne Baureihe 485. Auf hohe Stückzahlen brachten es beide leider nicht, denn die neu gegründete Deutsche Bahn AG wollte erneut einen ganz neuen Fahrzeugtyp entwickeln, was dann die BR 481 wurde. Während sich die Berliner Bahnfans in Freunde des "Toasters" und der "Dose" aufteilen, sind sich alle jedoch einig, dass die allseits unbeliebte und unzuverlässige Baureihe 481 "Taucherbrille" eine Fehlkonstruktion war, die allerdings mit ihrer hohen Stückzahl leider das Berliner Stadtbild prägt. Die Klassiker wurden wegen fehlender ZBS auf den Ring bzw. die Zulaufstrecken verbannt, wo sie sich ihr fünfjähriges Gnadenbrot verdienen. Die Baureihe 480 wird dennoch aktuell einer kleinen Modernisierung unterzogen, dessen größte Merkmale der leisere bzw. etwas andere Sound, die LED-Scheinwerfer und der frische Lack sind. Auf der Paulsborner Brücke in Halensee hatte ich das Glück, zwei sehr saubere Vertreter der beiden Klassiker-Baureihen perfekt im Bildausschnitt zu haben. Der Toaster war als Ringbahn S42 und die Dose als S46 nach Westend unterwegs. Die Auslieferung des "Toastbrots" BR 483/484 wird ironischerweise das Ende des "Toasters" und ebenfalls der "Dose" bedeuten, womit das klassische S-Bahn Fahrgefühl endgültig aus Berlin verschwinden wird.

Datum: 06.11.2017 Ort: Berlin Halensee [info] Land: Berlin
BR: 480 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Alle Züge
geschrieben von: NAch (510) am: 07.11.17, 09:26
Auf der Investruine Brückenkopf Wuhlheide war es angenehm zu warten, leicht erhöhter Standpunkt, keine Leute kamen vorbei, niemand stellte Fragen, was ich denn hier mache. Länger als eine Stunde bin ich vorsichtshalber aber nicht geblieben. Dazu waren beide Richtungen gut im Blick beim Warten im Schatten. Leider konnte die Sonne nur für eine Seite richtig stehen.
Es kamen die 01.20 und 01.15 vorbei, dazu die 03.20 von Leipzig West und LuWi; die 52 nicht, die hörte ich nur auf ihrem Weg nach oder von Wuhlheide Rbf. Es wurde nicht langweilig.
Ich hatte mir vorgenommen, auch die "anderen" Züge zu fotografieren, wenn auch nur mit meiner kleinen Kamera. Ein Bild von den zwölf eines 120-Filmes kam dafür nicht in Frage.
So kann ich heute den Scan vom KB-Dia der 118 039 mit den beiden Doppelstockgarnituren zeigen.


Datum: 23.05.1977 Ort: Berlin Wuhlheide [info] Land: Berlin
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Berliner Herbst
geschrieben von: Toaster 480 (144) am: 05.11.17, 17:32
Es gibt nicht allzu viele Fotostellen in Berlin, bei denen sich Eisenbahn und Herbstlaub kombinieren lassen, doch fündig wurde ich in Wilmersdorf an der Ringbahn. Das Motiv vom "langen Bogen" Richtung Hohenzollerndamm bzw. Funkturm habe ich immer wieder mal umgesetzt, doch von der traumhaften Herbststimmung war ich bei diesem Besuch selbst überrascht. Goldenes Laub, diesige Luft ,lange Schatten - und mittendrin ein 480er, schöner hätte es nicht kommen können. :-)

Datum: 04.11.2017 Ort: Berlin Wilmersdorf [info] Land: Berlin
BR: 480 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Eisernes Pendel
geschrieben von: Toaster 480 (144) am: 02.11.17, 17:16
Am 1. April 2017 leistete sich die DB einen besonderen "Aprilscherz". Gegen Nachmittag kam die Oberleitung in Höhe Berlin Rummelsburg runter, sodass kein einziger Regional- und Fernzug aus beiden Richtungen mehr über die Stadtbahn geleitet wurde. Dazu kam noch, dass die S-Bahn planmäßig wegen Bauarbeiten zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof unterbrochen war. Kurioserweise fuhr ein Zug unermüdlich seine Runden, der S-Bahn Ersatzzug zwischen Friedrichstraße und Ostbahnhof mit 143 306 und drei DR-Dosto, der aufgrund seines minimalen Laufweges von unter 10 Minuten trotz der Vollsperrung in Rummelsburg auf den Ferngleisen der Stadtbahn pendeln konnte und somit über Stunden der einzige Zug (inklusive S-Bahn) zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof war. Hier fährt er auf einer seiner etlichen Runden in den Bahnhof Alexanderplatz ein.

Datum: 01.04.2017 Ort: Berlin Alexanderplatz [info] Land: Berlin
BR: 143 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Flucht vor der Regenfront
geschrieben von: Toaster 480 (144) am: 30.10.17, 16:56
Nach einem sonnigen Vormittag mit blauem Himmel zog auf einmal eine dunkle Front über die Berliner Innenstadt, dessen Vorläufer abwechselnd die Gebäude am Potsdamer Platz oder den Vordergrund des Motivs verschatteten. Kurz bevor endgültig "Licht aus" war, kam der ODEG ET 445.113 als RE4 (Rathenow-Ludwigsfelde) bei Theaterlicht und gleichzeitiger Kulissenbeleuchtung daher und brachte nebenan sogar eine S-Bahn in Form einer S25 (Hennigsdorf-Teltow Stadt) mit. Die Farben der ODEG passen dabei wunderbar zum Herbstlaub.

Datum: 30.10.2017 Ort: Berlin Monumentenbrücke [info] Land: Berlin
BR: 445 (Stadler KISS) Fahrzeugeinsteller: ODEG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Ein Blick durch den Zaun
geschrieben von: Itzenplitz (24) am: 25.10.17, 17:53
Der südliche Bahnsteig III der Haltestelle Wittenbergplatz der Berliner Hoch-und Untergrundbahn ist von seinem Nachbargleise durch einen kunstvollen schmiedeeisernen Zaun getrennt, der jedoch einen Blick auf den Nachbarbahnsteig II und somit eine interessante Perspektive erlaubt, die ich versucht habe, mit diesem Photo einzufangen.

Vom mittleren Bahnsteig II fahren die Züge der Linie 3 Richtung Nollendorfplatz ab, während man von der gegenüberliegenden Bahnsteigkante in die Züge Richtung Pankow umsteigen kann.

Der hier abgebildete Zug ist innerhalb der zahlreichen Kleinprofilbaureihen etwas besonderes. Es handelt sich dabei um die Baureihe A3L82, von der es lediglich acht Doppeltriebwagen gibt. In den Jahren 1982 und 1983 baute die Waggon-Union in Berlin-Reinickendorf diese acht Doppeltriebwagen, die technisch auf der damals modernen F-Serie des Großprofils basieren. Diese Wagen erhielten, wie ihre "großen" Schwestern, eine Tyristorsteuerung, was es bisher bei Kleinprofilzügen nicht gab. Aufgrund ihrer kleinen Stückzahl gelten sie deshalb auch als Prototypen für die zehn Jahre später gebauten Züge vom äußerlich ähnlichen Typ A3L92, die jedoch die verschleißfreien Drehstrommotoren erhielten.

Das Problem mit dem A3L82 ist, dass diese Wagen mit keiner anderen Baureihe gekuppelt werden können. So "mutierte" der A3L82 zur Splitterbaureihe, deren Einsatzzeit sich deshalb auch ihrem Ende zuneigt, sobald die neuen IK18-Züge im nächsten Jahr ausgeliefert werden. Es wird sich also ab dem nächsten Jahr vieles ändern bei der Berliner U-Bahn. Panta rhei.

Datum: 20.10.2017 Ort: U-Bf. Wittenbergplatz [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Am Hafen Neukölln
geschrieben von: Leon (163) am: 21.10.17, 15:42
Zwischen dem Neuköllner Schifffahrtskanal und dem Teltowkanal befindet sich in Berlin der Hafen Neukölln. Dieser ist unterteilt in den Ober- und den Unterhafen. Vor Einfahrt in den Unterhafen liegt die Neuköllner Schleuse mit einem Hub von nur wenigen Zentimetern. Die Schleuse ist dennoch notwendig, weil man ansonsten den Wasserstand auf dem Neuköllner Schifffahrtskanal und dem nachfolgenden Landwehrkanal anheben müsste, was zur Folge hätte, dass damit der Fahrgastverkehr auf dem Landwehrkanal wegen der zu niedrigen Brücken im Stadtgebiet beeinträchtigt werden würde.
Hinter dem Unterhafen sehen wir verschiedene Brücken. Die vorderste trägt das Gleis der Industriebahn Neukölln vom Treptower Güterbahnhof zur Kaffeerösterei an der Nobelstraße. Direkt dahinter verläuft die Lahnstraße. Die nachfolgende Brücke dient dem Gleis vom Güterbahnhof Neukölln in Richtung Baumschulenweg/ Schöneweide. Oberhalb dieser Brücke verläuft auf der Gitterbrücke die Trasse der S-Bahn von Neukölln in Richtung Baumschulenweg.
Wir stehen am Nachmittag des 17.10.17 und warten in Lauerstellung auf die DL 8 der Industriebahn-Gesellschaft Berlin mit dem leeren "Kaffeezug", der vor einigen Minuten seine letzten Container an der Rösterei umgeschlagen hat und sich nun wieder auf dem Rückweg zum Übergabebahnhof befindet, von wo es am späten Nachmittag mit einer Lok der Baureihe 298 gen Seddin gehen wird.
Normalerweise erreicht der "Kaffeezug" Berlin-Neukölln in den frühen Morgenstunden, und die Rangierfahrten zur Rösterei sind gegen 09.30 Uhr beendet. An diesem Tag sorgte allerdings eine saftige Verspätung für die seltene Möglichkeit, die Rangierfahrten zu deutlich späterer Stunde zu erleben. Die beiden Hafenkräne des Unterhafens geben dem Bild einen Rahmen und überspannen das im Hintergrund sichtbare Hotel Estrel, mit 1.125 Zimmern und Suiten das größte Hotel Deutschlands.

Datum: 17.10.2017 Ort: Berlin Neukölln [info] Land: Berlin
BR: Werkloks Fahrzeugeinsteller: Indutriebahn-Gesellschaft Berlin
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Wann geht´s weiter?
geschrieben von: Itzenplitz (24) am: 21.10.17, 23:08
Der U-Bahnhof Wittenbergplatz ist mit seinen drei Bahnsteigen und fünf Gleisen der größte Umsteigebahnhof des Kleinprofilnetzes - immerhin treffen hier drei der vier Kleinprofillinien aufeinander. Auf den Richtungsbahnsteigen ist ein bequemes Umsteigen in alle drei Richtungen der entsprechenden Linien möglich, denn die Züge warten jeweils auf den anderen, so dass in der Regel immer zwei Wagenzüge am Bahnsteig abfahrbereit stehen. Da bleibt dann offensichtlich auch ein wenig Zeit für ein kleines Schwätzchen unter Kollegen. Das wiederum gab dem Photografen die Gelegenheit, diese Szene in Ruhe festzuhalten und hier dem geneigten Publikum zu zeigen. Und die Herrschaften schienen eine Menge zu besprechen, denn man ließ sich Zeit.

Am äußeren Gleis des nach Westen führenden Bahnsteiges wartet ein Zug der Linie 3, bestehend aus Wagen des Typs A3L71, um seinem Ziele Krumme Lanke entgegenzustreben, während an der gegenüberliegenden Bahnsteigkante ein Wagenzug der Baureihe A3L92 seine Fahrt nach Theodor-Heuss-Platz in Kürze fortsetzen wird.

Ein besonderes Augenmerk sei hier auf den Zug des Typs A3L71 gelegt, denn eine solche Szene wird hinkünftig immer seltener werden, denn die Einsatzzeit dieser formschönen Baureihe neigt sich unausweichlich ihrem Ende entgegen. Schon im kommenden Jahr werden neue IK18-Züge, denen man den "phantasievollen" Namen "Icke" gab, diese Wagen ablösen und eine stilprägende Epoche für immer beenden. Wer also diese Züge noch im täglichen Einsatz erleben möchte, sollte sich sputen, bevor es zu spät ist.

Datum: 20.10.2017 Ort: U-Bf. Wittenbergplatz [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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