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Der Wunschtreffer
geschrieben von: Toaster 480 (155) am: 14.01.18, 18:20
Bei relativ gutem Wetter drehte ich am 06.01.18 meine erste Fotorunde im neuen Jahr 2018. Dabei kam ich auch an der Rampe vom Tunnel auf die Hochbahn und umgekehrt zwischen den U2-Bahnhöfen Senefelderplatz und Eberswalder Straße vorbei. Insgeheim wünschte ich mir, hier mal eine Zugbegegnung zu fotografieren, was nur bei Verspätungen möglich ist. Dieser Wunsch wurde mir optimal erfüllt, indem sich sogar zwei völlig unterschiedliche Baureihen an optimaler Fotoposition kreuzten: der DDR-Zugtyp GI/1E und der Ur-Westberliner Typ A3L71.

Datum: 06.01.2018 Ort: Berlin Eberswalder Straße [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven

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Am Rathaus Köpenick
geschrieben von: Leon (172) am: 09.01.18, 15:11
Wer kennt ihn nicht - den "Hauptmann von Köpenick"? 1906 -ein Jahr nach der Einweihung des Rathauses- war dieser Ort Schauplatz der Geschichte um den arbeitslosen Schuster Friedrich Wilhelm Voigt, welcher sich mithilfe einer zuvor erworbenen Hauptmannsuniform des 1. Garde-Regiments mit zehn herbeikommandierten Soldaten Zugang zum Rathaus verschafft hat, um dort den Bürgermeister zu verhaften und anschließend die Stadtkasse zu erbeuten. Heute erinnert eine Bronzestatue vor dem Rathaus an den gelungenen Streich, über den damals ganz Deutschland gelacht haben soll.
Direkt vor dem Rathaus befindet sich die Haltestelle der Straßenbahn, aber egal, auf welche Linie man wartet - Tatra-Fahrzeuge sind nicht mehr dabei, seitdem nach dem letzten Fahrplanwechsel die Linie 67 als letzte Linie in Köpenick auf barrierefreie Fahrten umgestellt wurde. Da der Betriebshof Köpenick seitdem bis auf die Museumszüge keine Tatra-Fahrzeuge mehr im Bestand hat, sind auch die morgendlichen Tatra-Schülerzüge auf der Grünauer Uferbahn nach Alt-Schmöckwitz Geschichte.
Am 07.07.17 waren die Tatras in Köpenick noch aktiv. Wir sehen hier ein Gespann auf der Linie 67, wie es soeben das Rathaus Köpenick mit seinem weithin sichtbaren Turm passiert.


Datum: 07.07.2017 Ort: Berlin Köpenick [info] Land: Berlin
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn

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Ich hab mein Herz in Heidelberg(er Platz) verloren
geschrieben von: Itzenplitz (26) am: 09.01.18, 18:34
Ich lass das Bild mal für sich selbst sprechen.

(Infos zum Bahnhof hier: Kathedrale im Untergrund )

Datum: 04.01.2018 Ort: U-Bf. Heidelberger Platz [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn

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Die Leuchtenfabrik
geschrieben von: Leon (172) am: 25.12.17, 09:39
In Berlin-Oberschöneweide befand sich an der Edisonstraße mit der Lampenfabrik Frister einst Europas größte Leuchtenfabrik. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1897 gehört heute zu den Spreehöfen. In dem Gebäudekomplex haben sich im Laufe der Jahre verschiedene Ateliers, Lofts und Galerien angesiedelt; der Bereich prägt mittlerweile die Kunst- und Kulturszene von Berlin-Schöneweide.
Der Fotograf befindet sich auf der Treskowbrücke, welche die Stadtteile Berlin-Oberschöneweide und -Niederschöneweide verbindet und die Edisonstraße über die Spree führt. Über die Brücke werden vier Straßenbahnlinien geführt, von denen bis zum letzten Fahrplanwechsel noch drei Linien zum Teil oder vollständig noch mit Tatra-Zügen bedient wurden. Seit dem 10.12.17 haben jedoch die Linien 37 und 67 ihre Tatra-Wagen eingebüßt, m.a.W. es fahren keine Tatra-Züge mehr über die Linie 67 durch die Köpenicker Altstadt. Einzige Linie an diesem Motiv mit Tatra-Fahrzeugen ist mittlerweile die M 17, auf welcher diese Züge werktags mindestens im 20-Minuten Takt das fotogene Fabrikgebäude passieren.
Am 06.04.17 kam dem Fotografen auf der Linie 37 zum S-Bahnhof Schöneweide ein Tatra-Gespann ohne störenden Autoverkehr entgegen.

Datum: 06.04.2017 Ort: Berlin Oberschöneweide [info] Land: Berlin
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Auf dem Rückzug
geschrieben von: Toaster 480 (155) am: 11.12.17, 19:53
Die ersten 4 der 8 Doppeltriebwagen Bauart A3L82 sind nun endgültig abgestellt und stehen farbenfroh "bemalt" in der Schrottreihe am U-Bahnhof Olympiastadion. Somit ist nur noch ein 8-Wagen-Zug dieser Baureihe im Einsatz, welcher aktuell seine Runden auf der U2 dreht. Im Frühjahr 2017 fehlten mir noch wenige Motive mit dieser Baureihe, eines davon war die Durchfahrt in der Oberbaumstraße. Natürlich verharrte ich wie immer solange, bis der Umlauf 82 durchkam und hatte im richtigen Moment einigermaßen Glück mit dem Autoverkehr. Jetzt heißt es so langsam Abschied nehmen von den U-Bahnen mit Thyristorsteuerung.

Zuletzt bearbeitet am 13.12.17, 15:07

Datum: 10.04.2017 Ort: Berlin Oberbaumstraße [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Wartezeit
geschrieben von: railpixel (358) am: 06.12.17, 21:46
Dichte Zugfolge auf der U 3 – für mehr als ein paar Veranstaltungstipps reicht die Wartezeit im Bahnhof Heidelberger Platz nicht aus.

Datum: 20.02.2017 Ort: Berlin, Heidelberger Platz [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Demnächst historisch
geschrieben von: Itzenplitz (26) am: 26.11.17, 18:31
Bis zum Jahre 1977 endete hier die ehemalige GN-Linie (Gesundbrunnen-Neuköllner Linie), die heutige U8: im Bahnhof Gesundbrunnen. Bis zum genannten Jahre stellte das ein ziemliches Problem dar, denn nach der Station folgte nur noch der Bahnhof Voltastraße, bevor die Züge eine neun-minütige Reise durch die Geisterbahnhöfe des Ostsektors antraten und damit die Bedeutung des nördlichen Abschnittes der Linie seit den Tagen des Mauerbaus erheblich sank. Man dachte sogar darüber nach, diese Linie ganz einzustellen und den Streckenabschnitt im Ostsektor dem Osten zu überlassen.

Der unterirdische Bahnhof Gesundbrunnen wurde 1930 eröffnet. Seitdem besteht auch eine Umsteigemöglichkeit zur Ring- und Nord-Süd-S-Bahn sowie zur Fernbahn. Architektonisch ist auch hier wieder die eindeutige Handschrift des Meisterarchitekten Alfred Grenander abzulesen, dem es gelang, mit einem nüchternen aber dennoch erhabenen Baustil einen Glanzpunkt innerhalb seiner vielen Schaffenszeugnisse in der Stadt zu setzen. Hier findet man wuchtige und archaische Akzente in Form von massiven und stählernen Bahnhofsstützen und glatten Wänden, die im gesamten Bereich mit Ullersdorfer grün-türkisfarbenen Fliesen verziert wurden, die ihrerseits ein besonderes und sehr intensives Farberlebnis für den Betrachter schaffen. Auch nach der Sanierung war die BVG bemüht, sich am Original zu halten. Der U-Bahnhof Alexanderplatz des Großprofils weist farblich die gleiche Keramik auf.

Der auf dem Photo zu sehende Zug ist ein Wagen vom Typ F79, der noch nicht modernisiert wurde, oder "ertüchtigt", wie man es bei der BVG zu sagen pflegt. Von 2009 bis 2017 war genau dieser Doppeltriebwagen auf der U55 im Einsatz gewesen, also jener Drei-Station-Stummel-U-Bahn, auf der jetzt die Oldies vom Typ Dora unterwegs sind. Wenn in den nächsten zwei Jahren die IK-Züge zur Auslieferung kommen - das sind Kleinprofilzüge mit sogenannten "Blumenbrettern" an der Seite, um die Differenz zum Großprofil auszugleichen -, dann werden die Wagen vom Typ F74 den Weg des alten Eisens gehen. Mit anderen Worten: ein demnächst historisches Photo.

Zuletzt bearbeitet am 26.11.17, 19:14

Datum: 25.11.2017 Ort: U-Bf. Gesundbrunnen [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Glas und Stahl
geschrieben von: Itzenplitz (26) am: 20.11.17, 21:06
Der Endpunkt der Linie 1 der Berliner U-Bahn, die Haltestelle Warschauer Straße (bis 1995 Warschauer Brücke), ist einer der ältesten Hochbahnhöfe Berlins. Erbaut in den Jahren 1900 bis 1902 erfolgte die Eröffnung im Zuge der Inbetriebnahme der ersten Hoch- und Untergrundbahn Berlins. Die Bahnhofshalle, ein Typenentwurf des Konstruktionsbüro von Siemens & Halske, ist, neben den Bahnhofshallen Görlitzer Bahnhof und Prinzenstraße, ein letztes Zeugnis jener Epoche. Bemerkenswert ist die nüchtern-moderne und auch dynamische Stahlkonstruktion aus einer Architekturepoche, die doch eher, ganz dem Geschmack der Zeit, vom wuchtigen Historismus geprägt war.

Das Bild entstand eher spontan, da am Sonntag für einen kurzen Augenblick das Blau des Himmels und die Sonne zum Vorschein kamen, ein herbstliches Licht auf den Bau fallen ließen und eine eigentümliche Stimmung zauberten, die, wie ich finde, besonders in Schwarz-Weiß zur Geltung kommt.

Bei der Wahl der Kategorie war ich mir nicht sicher, welche hier zu wählen ist. Da kein Eisenbahnfahrzeug zu sehen ist, habe ich die "ungewöhnliche Perspektive" gewählt.

Manipulation: Ein Baukran wurde digital "zur Seite geschoben".

Datum: 19.11.2017 Ort: U-Bf. Warschauer Straße [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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BVG - Weil wir dich lieben
geschrieben von: Itzenplitz (26) am: 11.11.17, 12:58
Mit gerade einmal drei Stationen gehört die U55 der Berliner Hoch- und Untergrundbahn zur derzeit kürzesten U-Bahnlinie der Stadt. Zwischen Hauptbahnhof (siehe Photo) und Brandenburger Tor pendeln im Zehn-Minuten-Takt Zwei-Wagen-Züge hin und her, was für die Fahrer der Züge anscheinend ziemlich belastend sein muss, denn es kommt häufig vor, dass man als Photograf den Zorn derselben zu spüren bekommt. Als ich an jenem Tage meine Kamera auspackte, kam einer dieser "netten" Herrn wie von der Tarantel gestochen auf mich zugerannt und wollte mich mit dem Hinweis auf sein Persönlichkeitsrecht vom Bahnhof verjagen. "BVG - weil wir dich lieben", so lautet der Werbespruch des senatseigenen Betriebes. So möge sich ein jeder selbst das Seine denken. Es sei noch angemerkt, dass auf keinen meiner Photos irgendein Fahrer zu erkennen ist, was ich der mir auf den Hals gehetzten Verkehrsaufsicht auch beweisen konnte und die mich dann auch gewähren ließ.

Det is Berlin, Freunde.Wir sind eben die Erfinder der Freundlichkeit.

Zum Bild: Auf diesem ist der Doppeltriebwagen 2000/2001 vom Typ D57 (auch "Dora" genannt) zu sehen, quasi ein Museumstriebwagen, der, zusammen mit zwei weiteren Einheiten des gleichen Typs, aufgrund des akuten Fahrzeugmangels wieder flott gemacht wurde und nun auf der Linie 55 zum Einsatz kommt. Diese Einheit gehört zu den ersten beiden Wagen, die 1957, noch in Stahlbauweise, gebaut wurden und quasi als Prototypen gelten dürfen. Man verpasste ihnen auch wieder die im Original vorhandenen Zierleisten, was diese Wagen in der Tat zu etwas ganz außergewöhnlichen macht und allemal ein Photoausflug wert ist. Wo findet man schon in Deutschland einen Museumstriebwagen im täglichen Fahrgasteinsatz? Naja, fast täglich, denn leider "brillieren" die Dora-Züge durch ihre Störanfälligkeit, so dass der Verkehr vor ein paar Wochen auf der U55 ganz eingestellt werden musste, denn aufgrund ihres derzeitigen Inseldaseins besteht keine Schienenverbindung zum restlichen U-Bahnnetz.

Die drei Bahnhöfe der Linie zeichnen sich durch ihre Gigantomanie aus, denn vor allem die Stationen "Bundestag" und "Hauptbahnhof" bestehen aus riesigen Bahnhofshallen, die einen absurden Kontrast zu den winzigen Zwei-Wagen-Zügen und den wenigen Touristen bilden, die hier ein- und aussteigen. Auch hinkünftig, wenn die U55 mit der U5 nach Hönow verbunden sein wird, ist aufgrund des Parallelverkehrs mit der S-Bahn nicht mit einem großen Ansturm auf diesen Linienabschnitt zu rechnen. Aber dank des großzügigen Länderfinanzausgleiches können wir uns in Berlin so einen Luxus locker leisten. Ein großes Dankeschön an Bayern! :-)

Datum: 10.11.2017 Ort: U-Bf. Hauptbahnhof [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Ein Blick durch den Zaun
geschrieben von: Itzenplitz (26) am: 25.10.17, 17:53
Der südliche Bahnsteig III der Haltestelle Wittenbergplatz der Berliner Hoch-und Untergrundbahn ist von seinem Nachbargleise durch einen kunstvollen schmiedeeisernen Zaun getrennt, der jedoch einen Blick auf den Nachbarbahnsteig II und somit eine interessante Perspektive erlaubt, die ich versucht habe, mit diesem Photo einzufangen.

Vom mittleren Bahnsteig II fahren die Züge der Linie 3 Richtung Nollendorfplatz ab, während man von der gegenüberliegenden Bahnsteigkante in die Züge Richtung Pankow umsteigen kann.

Der hier abgebildete Zug ist innerhalb der zahlreichen Kleinprofilbaureihen etwas besonderes. Es handelt sich dabei um die Baureihe A3L82, von der es lediglich acht Doppeltriebwagen gibt. In den Jahren 1982 und 1983 baute die Waggon-Union in Berlin-Reinickendorf diese acht Doppeltriebwagen, die technisch auf der damals modernen F-Serie des Großprofils basieren. Diese Wagen erhielten, wie ihre "großen" Schwestern, eine Tyristorsteuerung, was es bisher bei Kleinprofilzügen nicht gab. Aufgrund ihrer kleinen Stückzahl gelten sie deshalb auch als Prototypen für die zehn Jahre später gebauten Züge vom äußerlich ähnlichen Typ A3L92, die jedoch die verschleißfreien Drehstrommotoren erhielten.

Das Problem mit dem A3L82 ist, dass diese Wagen mit keiner anderen Baureihe gekuppelt werden können. So "mutierte" der A3L82 zur Splitterbaureihe, deren Einsatzzeit sich deshalb auch ihrem Ende zuneigt, sobald die neuen IK18-Züge im nächsten Jahr ausgeliefert werden. Es wird sich also ab dem nächsten Jahr vieles ändern bei der Berliner U-Bahn. Panta rhei.

Datum: 20.10.2017 Ort: U-Bf. Wittenbergplatz [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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