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Il Re delle Dolomiti geschrieben von: Julian en voyage (541) am: 03.01.26, 23:30 |
Mit seinen stattlichen 3264 Metern über dem Meer ist der Monte Antelao der höchste Berg des Cadore und zugleich der zweithöchste Gipfel der Dolomiten überhaupt. Als weitgehend isoliert stehende Felspyramide wacht er über den Eingang aus dem Piavetal in das Valle del Boite und ist aus allen Himmelsrichtungen bereits von weither sichtbar. Seine beeindruckende Erscheinung hat nicht nur die lokale Sagenwelt maßgeblich inspiriert - in luftiger Höhe soll auf ihm Samblana, die ladinische Fürstin des schneeweißen Winters, residieren -, sondern dem Berg auch den Beinamen des "Re delle Dolomiti", des "Königs der Dolomiten" eingebracht.
Zu seinen Füßen verläuft die Bahnstrecke vom Abzweigbahnhof Ponte nelle Alpi nach Calalzo, dessen kleiner Kopfbahnhof sich auch mit dem Namen des 35 Straßenkilometer entfernt auf der anderen Seite des Monte Antelao gelegenen Wintersportorts Cortina (sowie des Nachbarorts Pieve di Cadore) schmückt. Bis zum Schienenstrang scheint dabei allerdings weder die Herrschaft von Samblana noch die des steinernen "Dolomitenkönigs" zu reichen, denn zwischen Belluno und Calalzo schwingt, weitaus unprätentiöser, unangefochten der "Minuetto" das Zepter. Nach dem Ende der ALn 668 im Veneto und eher glücklosen Gastspielen der Pesa-ATR220 sowie dem Eine-Saison-Wunder in Form des "Espresso Cadore" von Treni Turistici Italiani (TTI) erbringen die mittlerweile auch schon +/- 20 Jahre alten Triebwagen den Gesamtverkehr am Oberlauf des Piave. Am 2. März 2025 überquert einer von ihnen, unterwegs als Regionale 16546 (Belluno - Calalzo), den Bogenviadukt über den hier mehrfach zur Energiegewinnung aufgestauten, aus dem gleichnamigen Seitental kommenden Nebenfluss Boite. Zwischen Zug und Antelao komplettiert die am Ortstrand von Valle di Cadore gelegene, mit viel Gottvertrauen auf instabilem Terrain errichtete Chiesa Parrocchiale di San Martino (1718 - 1736) den Dolomiten-Kitsch. PS: Durch den Himmel laufende und aus der Ferne eher nach Bildfehlern aussehende Hochspannungsleitungen entfernt Datum: 02.03.2025 Ort: Perarolo di Cadore [info] Land: Europa: Italien BR: IT-ALn501 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 17 Punkte 8 Kommentare [»] |
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Valle del Boite geschrieben von: Dennis G. (295) am: 04.11.23, 13:41 |
Das Topmotiv der Strecke Belluno–Calalzo ist wohl der Blick auf die Eisenbahnbrücke im das Tal des Boite mit dem dahinter aufragenden Monte Antelao, dem mit 3264 m s.l.m. höchsten Berg der Cadorischen Dolomiten. Dazwischen ist die am Ortsrand von Valle di Cadore gelegene Kirche San Martino zu sehen.
Während links des Viaduktes nur ein kurzer Tunnel folgt, verschwindet die Strecke rechts davon für 2739 m unter dem Monte Zucco. Dieser Tunnel wurde 2003 eröffnet, nachdem der erste Tunnel an dieser Stelle durch ständige Hangbewegungen gefährdet war. Der Fluss Boite wird hier, kurz vor seiner Mündung in den Piave, durch mehrere Wehre aufgestaut und zur Energiegewinnung mittels Wasserkraftschnecken genutzt. Einige Leitungen im Himmel sowie ein Funkmast am Tunnelportal wurden im Rahmen der Bildbearbeitung entfernt. Zuletzt bearbeitet am 04.11.23, 20:09 Datum: 12.08.2023 Ort: Perarolo di Cadore [info] Land: Europa: Italien BR: IT-ALn501 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 26 Punkte 10 Kommentare [»] |
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