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Auf dem Pfad der Besinnung
geschrieben von: claus_pusch (254) am: 21.06.21, 22:20
Im Sommer 2020 wurde in Epfendorf der Besinnungsweg eröffnet, der das Neckarufer mit einer Anhöhe verbindet, auf der sich eine kleine Kapelle befindet. Und was gäbe es Besinnlicheres, als auf dieser Anhöhe im Gras zu sitzen und den Bahnverkehr auf der Gäubahn zu beobachten? Für längere Zugeinheiten sind die bewuchsfreien Gleisabschnitte, die man von dort oben einsehen kann, zu kurz, aber für den Solo-Talent, der als RE 17672 auf dem Weg von Rottweil nach Stuttgart ist, hat es gereicht.

Datum: 30.05.2021 Ort: Epfendorf [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 442 (Bombardier Talent 2) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Der Lack ist ab
geschrieben von: claus_pusch (254) am: 07.06.21, 11:32
Wenn man nicht zufällig einen der seltenen Güterzüge erwischt, hat man auf der Gäubahn zumindest alle zwei Stunden die Chance, einen lokbespannten Zug mit Tfz am Südende aufzunehmen, und zwar in Form der IC-Verbindungen Stuttgart-Zürich, die mit ÖBB-Taurus und SBB-Wagen gefahren werden. 1116 076, die hier mit IC185 Epfendorf im Neckartal durchfährt, zeigt sich lackmäßig leider nicht von der besten Seite.
Im Hintergrund ist der Turm der alten St. Remigius-Kirche zu erkennen, der heute als Solitär auf dem Epfendorfer Friedhof steht (die aktuelle Remigius-Kirche aus den 1970er Jahren liegt - nicht sichtbar - etwas weiter links). Vom Neckarufer rechts außerhalb des Bildes zur Marienkapelle auf der charakteristischen Anhöhe links führt seit 2020 der Epfendorfer Besinnungsweg; wer genau hinsieht, erahnt oberhalb der Lok die hängende Aussichtsterrasse, die eine Station dieses Wegs bildet. Eigenartig fand ich die Lage des zartrosa-farbenen Bahnwärterhauses jenseits der Landesstraße L424. Ein Blick auf das Orthofoto 1968 des Leo-BW-Portals brachte dann den Hinweis, dass von diesem Wärterhaus aus einst ein Bahnübergang überwacht wurde, als die Straße zum Neckar und ins Schlichemtal, die man rechts erkennt, noch hier von der Landesstraße abging. Der Erdhügel am Gleis ist sicher ein Rest des früheren Straßenverlaufs.

Bildmanipulation: Eine Peitschenleuchte an der Landesstraße, die die Lok überragte, wurde weggestempelt.

Datum: 24.04.2021 Ort: Epfendorf [info] Land: Baden-Württemberg
BR: AT-1116 Fahrzeugeinsteller: ÖBB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte
Optionen:
 
Im Oberen Neckargäu
geschrieben von: claus_pusch (254) am: 12.05.21, 20:43
Das Wiki allen Wissens beschreibt den württembergischen Landschaftstyp des Gäus als "eine aus den Gesteinen des Muschelkalks und Lettenkeupers bestehende Hochfläche von 250 bis 500 Metern Meereshöhe, in die sich die Flüsse Neckar, Ammer, Würm, Glems, Enz, Metter und Zaber teils tief eingeschnitten haben". An einem Aussichtspunkt oberhalb von Epfendorf kann man das gut nachvollziehen: man befindet sich auf der westlichen, an den Schwarzwald anschließenden Hochfläche und richtet den Blick auf das Neckartal, und auf der anderen Talseite setzt sich - durch die Hangbewaldung etwas verdeckt - die Hochfläche in Richtung Schwäbische Alb fort. Und zur Abrundung des Ganzen fährt unten auf der Gäubahn der Regional-IC 2389 Stuttgart-Singen vorbei.
Welches Glück ich an jenem Samstag hatte, zwei von drei IC2-Einheiten mit Lok am Südende anzutreffen, wurde mir zwei Wochen später bei einem neuerlichen Besuch bewusst, als bei allen IC2-Garnituren die Lok wieder wie üblich in Richtung Stuttgart hing...

Datum: 24.04.2021 Ort: Epfendorf [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 147 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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