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Volle Konzentration
   
geschrieben von Michael Boettcher am: 07.04.09, 19:17
Aufrufe: 1468

Im August des Jahres 2000 hatte ich die Gelegenheit, in Japan mit der Eisenbahn zu fahren. Auf dem Weg von Nagoya nach Kioto ergab sich die Möglichkeit, dem Triebfahrzeugführer durch eine Scheibe über die Schulter zu schauen.

In diesem Land, in dem alles so anders ist als bei uns, tritt der Fremde von Fettnapf zu Fettnapf, während der Einheimische offensichtlich permanent unter dem Druck steht, entweder die von ihm geforderte Leistung nicht erfüllen zu können und/oder das Gesicht zu verlieren.

So ist dann auch nur folgerichtig, dass die Zeiten im Buchfahrplan aus sechs Stellen bestehen: den Stunden, den Minuten und natürlich den Sekunden...

Die dargestellte Szene zeigt den Lokführer, der wie alle Lokführer in Japan selbstverständlich weisse Handschuhe trägt, sich das fahrtzeigende Signal durch den Fingerzeig auf eben dieses, nochmals selbst zu bestätigen.

zuletzt bearbeitet am 07.04.09, 19:28

Datum: 08.2000 Ort: Nagoya, Japan Land: Übersee: Asien
BR: 4XAusl (sonstige ausländische Elektrotriebwagen) Fahrzeugeinsteller: privat
Kategorie: Menschen bei der Bahn


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