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Galerie von Leon, nach Einstelldatum sortiert » zur erweiterten Suche
 
Entlang der Ostbahn
geschrieben von: Leon (486) am: 07.04.20, 22:45
Als hätte man nicht genug Aufnahmen von dem Zug...;-) Aber es gibt Züge in der Mark, die man nicht oft genug ablichten kann. Hierzu zählt der allmontagliche Knicker, der ja neulich bereits in der Galerie zu sehen war. Nun, wenn an Montagen -wie so oft- morgens ein strahlend blauer Himmel über der Mark Brandenburg zu sehen ist, kann man einfach nicht zu Hause bleiben. Und so ging es auch am 06.04.20 an die Ostbahn. Vom Potsdamer Raum ist es immer ein ziemlicher Ritt bis ´rüber an die Strecke, und man umrundet die Hauptstadt fast, bevor man gen Oderbruch weiter Richtung Osten fährt. Und das Ganze für ein Bild pro Richtung, garniert mit reichlich Beifang in Form von Pesa-Haien der NEB oder RS 1 auf der Strecke von Eberswalde über Wriezen nach Frankfurt/ Oder.
Heute stand als Motiv die Stelle bei Alt Rosenthal auf dem Programm, wo die Ostbahn entlang von typisch märkischen Nadelhölzern verläuft. Auch wenn seit dem Wegfall der herrlichen Doppel-Telegrafenmasten einiges der Atmosphäre dieser Strecke verloren gegangen ist, lohnt auch heute noch jeder Ausflug. In Alt Rosenthal steht man hinter dem Dorf am Rand eines Feldes und genießt die Ruhe. Kein Großstadtlärm weit und breit. Irgendwo tuckert ein Trecker durch die Gegend, ansonsten nur leises Rauschen der Kiefern. Und dann geht der Ohrenschmaus gegen 08.30 Uhr los: bereits weithin vernehmbar war der Sound der herannahenden 232 484 zu hören, wohl der letzten Ludmilla mit dem East-West-Railways-Schriftzug an den Seiten. Der Lokführer war kein Unbekannter und grüßte mit einem ellenlangen Guten-Morgen-Gruß aus seinem Typhon...danach waren in dem Dorf Alt Rosenthal kurz hinter dem Fotostandpunkt mit Sicherheit alle wach...;-)


Datum: 06.04.2020 Ort: Alt Rosenthal [info] Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft

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Einfahrt Templin
geschrieben von: Leon (486) am: 31.03.20, 20:20
ls es hieß, dass der Bahnhof Templin ab Ende März seine Formsignale verlieren soll, wurde kurzerhand am vorletzten Sonntag eine Fototour in die Gegend der südlichen Uckermark unternommen. Im Bahnhof von Templin haben erste Bautätigkeiten bereits begonnen, und man war u.a. mit den früheren Mittelbahnsteigen beschäftigt. Das "Templiner Kreuz" mit seinen Strecken von Fürstenberg, Prenzlau, Löwenberg und Eberswalde wurde längst arg gerupft. Auf einem Abschnitt der Strecke von Fürstenberg fährt eine Fahrraddraisine, und die Strecke nach Prenzlau ist hinter Templin Stadt abgebaut. Von Eberswalde nach Templin findet derzeit der bereits erwähnte Probebetrieb ab, und in die Hauptstadt besteht ein Stundentakt, gebildet aus "Talenten" der NEB. Im Prinzip führen von Templin Bahnhof nach Templin Stadt zwei unabhängig voneinander parallel laufende Gleise bis zum Bahnhof Templin Stadt, der hier im Hintergrund auszumachen ist. Auf dem linken Gleis wird der Betrieb der RB 12 zwischen Templin Stadt und Berlin-Ostkreuz abgewickelt, auf dem rechten geht es nach Eberswalde. Die Einfahrt von Templin ist daher mit zwei einflügeligen Hauptsignalen versehen.
Wir sehen den VT 731 der NEB, wie er am späten Mittag des 22.03.20 seine Reise in die Hauptstadt soeben in Templin Stadt begonnen hat. Die Pfeiftafeln sind für einen Fußgängerüberweg nötig, der ein Wohngebiet mit dem Ortszentrum verbindet.

Nur wenige Tage nach der Aufnahme wurde auf dem im Vordergrund sichtbaren Sockel ein Lichtsignal aufgestellt. Ein Hobbykollege hatte mir bereits am Freitag danach ein Foto gepostet, auf dem vor den Formsignalen zwei neue Lichtsignale installiert wurden. Man kann derzeit auch im Land Brandenburg nicht schnell genug sein, um die noch vorhandenen Relikte mechanischer Sicherungstechnik fotografisch "einzusammeln"...

Datum: 22.03.2020 Ort: Templin [info] Land: Brandenburg
BR: 643,644 (Bombardier Talent) Fahrzeugeinsteller: NEB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Montags ist Knicker-Tag !
geschrieben von: Leon (486) am: 30.03.20, 19:24
Man kann ihn nicht genug aufnehmen - den fast schon legendären Ostbahn-Knicker. Diverse Bilder von diesem Zug sind bereits mit verschiedenen Motiven in die Galerie gewandert, handelt es sich doch um den einzigen planmäßig über diese Strecke verkehrenden Güterzug.
Nach dem Kälteeinbruch von gestern zeigte sich heute früh ein nicht allzu breiter wolkenfreier Streifen, bevor das nächste Schneefallgebiet die Mark Brandenburg erreichen sollte. Dazu kam die Meldung, dass die Zuführung dieses Zuges gestern planmäßig von Österreich in Seddin angekommen ist. Also ging es bei ziemlicher Kälte los an die Strecke. Ziel war die langgezogene Kurve zwischen Müncheberg und Obersdorf, die sich mit ihrer welligen Landschaft aus zahlreichen Blickwinkeln umsetzen lässt. Vormeldungen des Zuges ließen darauf schließen, dass er heute mit -60 unterwegs sein würde - was sich auch als sehr erfolgversprechend herausstellte, denn die Wolkenfetzen des herannahenden Schneefallgebietes kamen unaufhaltsam näher. Nach zwei Pesa-Haien hörte man dann schon lange in der ansonsten weitgehend geräuschlosen Gegend in der Ferne das typische Röhren der Ludmilla, und mit flotten Tempo ging es trötend am Fotografen vorbei. Gruß zurück..;-)

Datum: 30.03.2020 Ort: Obersdorf [info] Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Der Kübelzug
geschrieben von: Leon (486) am: 29.03.20, 21:27
Es gibt Bilder, bei denen man das Besondere erst nach fast 20 Jahren bemerkt. Im Winter 2001 führte mich eine Familien- und Fototour 1 x quer durch Deutschland bis zum Rhein. Dort bestand die Gelegenheit für ein größeres Zeitfenster an der Rheinbrücke bei Duisburg-Rheinhausen. Ich kann mich heute noch daran erinnern, dass ich mir damals die Beine in den Bauch gestanden habe, bis irgendwann mal ein Güterzug aufkreuzte - und dann auch noch mit Diesel unter Draht! Nicht direkt das, was ich eigentlich erhofft habe, zumal damals die Dieseltraktion in Zeiten der letzten Einsätze der 103 bei mir nicht wirklich im Fokus stand. Nun, neben dem Triebwagengerödel wenigstens einen Zug "ergattert"...
Heute, 19 Jahre später: man freut sich über eine Latz-Ludmilla vor einem Ganzzug aus Kübelwagen der Bauart Fb-zz 131/132. Die Wagen dürften längst Geschichte sein, und selbst damals dürfte es einer letzten planmäßig mit diesen Wagen verkehrenden Züge gewesen sein; man las etwas von der Bedienung der Kokerei Prosper in Bottrop, aber ob das stimmt? Einen Tag später kam mir ein derartiger Zug im gleichen Zeitfenster auf der rechten Rheinseite auf der Ruhrbrücke bei Duisburg entgegen - und wieder nur´ne olle Russenlok, von der im Archiv schon zahllose Aufnahmen aus den östlichen Landesteilen der Republik schlummern...;-)

Das Motiv ist bereits mehrfach in der Galerie enthalten. Aber irgendwie sah bei mir damals der Bereich vor der Brücke anders aus. So, als ob da künstlich ein Wasserbecken erschaffen wurde. Die weiteren Aufnahmen von der Stelle wie auch der Blick bei Google Earth zeigen den Bereich begrünt.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 07.12.2001 Ort: Duisburg Rheinhausen [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Niedersächsiche Gegend an der Hasenbahn
geschrieben von: Leon (486) am: 28.03.20, 13:10
Als der Stern der Baureihe 212 schon sehr am sinken war, entpuppte sich der Betriebshof Osnabrück sozusagen als "Gallisches Dorf" und setzte seine 212 auf den Regionalbahnen auf der "Hasenbahn" ein. Hervorzuheben waren neben den Loks auch die Garnituren, die meist aus zwei älteren Bm 232 bestanden. Ob diese Einsätze nun dem bevorstehenden Betreiberwechsel zum Herbst 2000 geschuldet waren, sei dahingestellt. Jedenfalls erfreuten diese Züge zahlreiche Fotografen, denn es dürfte sich um die letzten Reisezüge handeln, die zu dem Zeitpunkt noch mit V100 und derartigen Garnituren unterwegs waren.
Am Vormittag des 31.07.1999 hat der Fotograf unweit Halen Position bezogen und beobachtet die Vorbeifahrt der RB 7756 mit der führenden 212 123, welche bald ihren Zielbahnhof Osnabrück erreichen wird.

Quer durch die Szenerie verlaufen einige Hochspannungsleitungen. Ich habe daher das Format bewusst fast im 6x6 belassen, da hierdurch die Landschaft mehr Raum einnimmt und die Leitungen dadurch nicht so deutlich werden.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Zuletzt bearbeitet am 28.03.20, 13:12

Datum: 31.07.1999 Ort: Halen [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Telegrafenmasten bei Milmersdorf
geschrieben von: Leon (486) am: 27.03.20, 17:26
Vor kurzem wurde ein Bild aus der südlichen Uckermark in die Galerie mit dem VT 512 der City-Bahn Chemnitz im Dienst der NEB auf der Strecke von Templin nach Eberswalde aufgenommen. Diese Strecke liegt verträumt inmitten sanfter Hügel, vorbei an Wäldern und Feldern, mit teils urigen Bahnhöfen. Bereits von weitem sind die hier eingesetzten RS 1 zu hören, wenn sich wieder einer der zahlreichen unbeschrankten Bahnübergänge nähert.
Man muss leider inzwischen schon die gesamte Mark Brandenburg "auf links" drehen, um Streckenabschnitte auf Nebenstrecken zu finden, die noch mit Telegrafenmasten gesäumt sind - auch wenn längst keine Strippe mehr hängt. Zwischen Templin und Friedrichswalde sind sie abschnittsweise noch zu finden und stehen artig spalier, als uns am 22.03.20 der kleine Triebwagen kurz vor Milmersdorf auf uns zukommt.
Erinnert sei an die legendären Güterzugumleitungen im Frühjahr 2017, als über diese Strecke einige Güterzüge in der Relation Berliner Außenring - Eberswalde über diese Strecke geführt wurden. Ludmillen wurde teils vor die führenden Elloks gespannt und zogen ihre Fracht, von zahlreichen Fotografen gesäumt, durch die Gegend. Die lokale Szene hat immer wieder gehofft, dass sich dieses Spektakel wiederholt - leider vergebens. Aber auch der derzeitige dreijährige Probebetrieb der NEB mit seinen Regioshuttlen lohnt jede Anreise!

Datum: 22.03.2020 Ort: Milmersdorf [info] Land: Brandenburg
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: NEB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Vorbei am Schloss Bödigheim
geschrieben von: Leon (486) am: 26.03.20, 12:22
Im Rahmen einiger Fototouren zum "Einsammeln" diverser Schienenbuseinsätze in Deutschland ging es vor 30 Jahren auch zur Strecke von Miltenberg über Walldürn nach Seckach. Diese Strecke besticht u.a. durch den herrlichen Bahnhof Rippberg, welcher bereits mehrfach seinen Weg in die Galerie gefunden hat. Darüber hinaus konnte die Strecke auch mit weiteren Blickwinkeln aufwarten, von denen sich einer am Schloss Bödigheim, unterhalb von Buchen, finden lässt. Hier ist aus einer früheren Burganlage mittlerweile ein Schloss nebst Parkanlage entstanden. Von der ursprünglichen Burg ist nur noch der gut 30 m hohe Bergfried geblieben, den wir hier im Hintergrund sehen.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und steht für Besichtigungen nicht zur Verfügung.
Erneut nur als "Beifang" ist die abgebildete 211 208 mit ihrem N 7632 nach Miltenberg zu verstehen, denn das Hauptaugenmerk galt an diesem Tag den hier eingesetzten Solo-798, die uns das eine oder andere nette Motiv beschert haben. Dass die -damals gewöhnliche- 211 in ozeanblau/beige heutzutage eine ganz andere Rolle spielen sollte als damals, war vor 30 Jahren überhaupt nicht abzusehen...

Scan vom Fuji-Kleinbilddia

Datum: 25.05.1990 Ort: Bödigheim [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Am Havelhafen
geschrieben von: Leon (486) am: 25.03.20, 18:46
Vom Verkehr von und zum Stahlwerk Quenz in Brandenburg/ Havel sind ja vor einiger Zeit bereits einige Aufnahmen in die Galerie aufgenommen worden. Und ich mache keinen Hehl daraus, dass ich auf diesem Streckenabschnitt derzeit jeden Meter "auf links" drehe. Angetan hat sich mir diese teilverrostete Havelbrücke, die man sowohl in den frühen Morgenstunden als auch -wie ich erst heute entdeckt habe- vom westlichen Ufer aus umsetzen kann. Dort findet sich eine teilweise recht verlassen wirkende Industrie- und Hafenanlage. Einige wenige kleinere Betriebe haben sich auf dieser Fläche niedergelassen, und direkt am Ufer findet man völlig ungestört diesen Blick auf die Havelbrücke.
Mehrere Güterzüge befahren diesen Abschnitt bis zum Stahlwerk Quenz, und planmäßig erreicht Brandenburg von Seddin kommend zum späten Mittag eine Cargobedienung, die im Hauptbahnhof von E-Traktion auf Ludmilla umspannt. Heute war die 232 189 für diesen Zug eingeteilt, der nach einer Kreuzung mit einem ODEG-Triebwagen weithin hörbar gegen 15 Uhr den Brandenburger Hauptbahnhof verließ und in langsamem Tempo über die Havelbrücke poltert.
Die Brücke wird sich im Sommer einer Renovierung unterziehen. Hierzu findet eine mehrwöchige Streckensperrung mit Schienenersatzverkehr statt. In welchem Outfit die Brücke danach erstrahlt, bleibt abzuwarten.

Datum: 25.03.2020 Ort: Brandenburg Altstadt [info] Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Gemächlich durch die südliche Uckermark
geschrieben von: Leon (486) am: 23.03.20, 21:38
Weite, hügelige Landschaften. Kiefernwälder wechseln mit Feldern, zwischendurch mal ein See. Urige Dörfer, in denen in manchen Winkeln die Zeit still steht. Kaum ein Auto kommt einem entgegen am gestrigen Sonntag. Die Gegend durchzieht eine malerische Eisenbahn, teilweise noch gesäumt von mehr oder weniger genutzten Telegrafenmasten. Ein kleiner moderner Triebwagen kündigt sich wegen der vielen unbeschrankten einsamen Bahnübergänge schon von weitem an. Wir sind in der südlichen Uckermark, an der Strecke von Templin nach Eberswalde. Die NEB ist Betreiber dieser Strecke und setzt dort im Personenverkehr Regioshuttle ein. Als Gastfahrzeug ist seit einiger Zeit der VT 512 der City-Bahn Chemnitz in der Uckermark unterwegs - eine nette Abwechslung zu den Produktfarben blau-weiß der sonstigen Triebwagenflotte.
Eigentliches Ziel der Tour war der Bahnhof Templin, welcher noch mit Formsignalen ausgestattet ist. Diese werden aber demnächst fallen, denn der Bahnhof erhält Anschluss zu einem ESTW. Umfangreiche Erdarbeiten haben in Templin bereits begonnen; der Dornröschenschlaf der teils verfallenen Bahnanlagen neben den wenigen noch genutzten Gleisen ist vorbei. Ab dem kommenden Sonntag besteht Ersatzverkehr zwischen Templin Stadt und Milmersdorf, an der Strecke nach Eberswalde gelegen (und bereits in der Galerie enthalten!).
Inwieweit dann auch die restlichen Telegrafenmasten bis nach Friedrichswalde fallen, bleibt abzuwarten.

Datum: 22.03.2020 Ort: Friedrichswalde [info] Land: Brandenburg
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: NEB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Transcerealien durch Zossen
geschrieben von: Leon (486) am: 21.03.20, 19:59
Vor kurzem wurde in der Galerie ein Bild aus Zossen aufgenommen, mit einem dieser neuen Fernverkehrs-KISS und dem markanten Wasserturm. Als ich das Bild sah, dachte ich mir, dass mir die Szenerie sehr vertraut vorkam. Am gleichen Tag bin ich am Nachmittag nach Zossen gedüst, hatte aber den KISS überhaupt nicht auf dem Schirm, nur eher den nachfolgenden CD-Vectron mit einem der letzten EC´s nach Tschechien. Auf dem Weg dorthin bin ich auf einem Autobahnzubringer unter dem BAR durchgefahren, auf welchem gerade ein Transcereales-Zug unterwegs war. Nun, solche Züge fahren oft hinter dem Abzweig Glasower Damm die Dresdener Schiene hinunter. Also wurde auf dem Autobahn-Außenring bis Rangsdorf eine Kohle draufgelegt, und dann ging es trödelnder Weise, jedoch ungeduldig die B 96 hinunter nach Zossen, vorbei an den bekannten Blitzkästen. Am Bahnhof Zossen waren erwartungsgemäß die Schranken unten, jedoch ist dies sehr häufig der Fall. Ein Fußgängertunnel ermöglichte dann die legale Möglichkeit, den Bahnhof von der richtigen Sonnenseite zu erreichen, also ging es schnellen Schrittes durch den Tunnel auf den Bahnsteig. Kaum oben, kam tatsächlich bereits der Transcereales-Zug in den Bahnhof gerollt, geführt von einem recht bunten Vertreter von HSL.
Dass am Bahnsteigende ein Hobbykollege stand, mit dem man dann später -unbekannter Weise- ein paar Worte gewechselt hat, ist mir erst nach der Aufnahme aufgefallen. Als dann am Abend das Bild des Fernverkehrs-KISS zur Auswahl stand, schloss sich der Kreis...Gruß an 52 8195..! :-)


Datum: 14.03.2020 Ort: Zossen [info] Land: Brandenburg
BR: 185 (Bombardier TRAXX F140 AC1/2) Fahrzeugeinsteller: HSL
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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