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Tote Züge in der Wüste
geschrieben von: Nil (156) am: 01.03.20, 14:37
In der Gegend von Gafsa wird eine grosse Menge Phosphat gefördert. Auch wenn die Menge in den letzten Jahren stark zurück gegangen ist, ist Tunesien noch immer in den Top Ten der Produktionsländer.
Der starke Einbruch in der Produktion hat natürlich auch einen Einfluss auf die Zugdichte um Gafsa. Ungefähr zwei Züge pro Tag konnte man sichten mit etwas Glück. Die zuverlässigste Leistung war ein Leerzug von Sfax nach Metaloui, dieser Zug war auch gerne mit einer 060-DP bespannt - einer Lok von Bombardier mit dem Baujahr um 1985. Der Zug war zwar zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs, aber immer im Licht nach Westen. An diesem Tag tauchte er um kurz vor Mittag an der ersten Stelle auf und wir konnten ihn bis hier hinter Gafsa verfolgen. Die Stelle mit den umgekippten Wagen war noch auf der Liste.
Der Schleier der uns an diesem Tag über längere Strecke verfolgt hat, war auch um 16 Uhr bei der Durchfahrt an unserer Stelle noch immer ein kleines Problem, die Sonne gab sich aber alle Mühe.


Datum: 26.02.2020 Ort: Gafsa, Tunesien Land: Übersee: Afrika
BR: TU-060-DP Fahrzeugeinsteller: SNCFT
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Über dem Tunnel
geschrieben von: Nil (156) am: 31.10.19, 14:28
Von Gijón nach León... Pajares-Pass. Ein Anziehungspunkt in Nordspanien für Eisenbahnfreunde aus ganz Europa. Aber wie lange noch? So richtig genau weiss es wohl nicht mal die Baufirma, welche den neuen Basistunnel durch das Gebirge baut bzw. gebaut hat. Er ist schon lange fertig und schon oft "bald eröffnet". Aber es wird irgendwie nichts. Ob man nächstes Jahr, in 2 oder 5 Jahren noch an den Gleisen über den Berg stehen kann und Patitos fotografiert?

Wir sind auf der Nordseite des Passes nächst dem kleinen Bahnhof Linares-Congostinas. Von 0 Meter bei Gijon steigt die Bahn innerhalb von ca. 70km auf über 1200 Meter über Meer an. Dazu hat man Schleifen gebaut, viele Schleifen. Die Strecke ist spektakulär und, wie es so ist bei spektakulären Strecken, äusserst "Anspruchsvoll" zum fotografieren. Die Vegetation hat die Hänge des Kantabrischen Gebirges fest in seiner Hand. Aber es gibt ein paar wenige Blicke die man gemütlich umsetzen kann. Um zu dieser Stelle zu kommen fährt man lange über eine kleine ganz Enge Strasse die dann am Bahnhof von Linares-Congostinas endet. Ab da geht es zu Fuss weiter, am Schluss fast kletternd um einen Felsen herum.

Wenig Verkehr ist auf der Strecke eigentlich nicht, eine handvoll Personenzüge, und Güterzüge. Wobei es mit den Güterzügen natürlich so eine Sache ist. Also hängten wir uns an die Personenzüge. Dieser Patito kommt aus Gijón und fährt über Madrid hinaus bis nach Alicante am Mittelmeer.



Datum: 10.10.2019 Ort: Linares-Congostinas [info] Land: Europa: Spanien
BR: ES-130 Fahrzeugeinsteller: Renfe
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Abends im Grenzgebiet
geschrieben von: Nil (156) am: 21.10.19, 20:52
Der Tag im Spanisch / Portugiesischen Grenzgebiet im Nordwesten Spaniens (oder ganz im Nordosten Portugals) war herrlich! Sonne von früh bis spät. So waren Fotos bis kurz vor Sonnenuntergang möglich. Und obwohl auf der Strecke von Valladolid nach Ourense nur eine handvoll Zugpaare verkehren ist just zu dieser Zeit einer unterwegs. Aufgenommen auf dem Viadukt nahe Robledo kurz vor Puebla de Sanabria. Noch in diesem Jahr soll von Zamora aus eine Neubaustrecke bis Puebla de Sanabria in Betrieb gehen. Dann ist dieser Streckenabschnitt zumindest vom Fernverkehr befreit.

Dieser Zug kommt aus Madrid und fährt noch bis nach A Coruna. Gebildet ist er, wie alle Fernzüge auf der Relation, aus einem "Hybrid Patito" mit Dieselmodulen. Dies macht die einteilung hier gar nicht so einfach, ist es eine Elektrotriebwagen, eine E-Lok, eine Diesellok oder doch ein Dieseltriebwagen (für letzteres habe ich mich entschieden).

Datum: 07.10.2019 Ort: Robledo [info] Land: Europa: Spanien
BR: ES-730 Fahrzeugeinsteller: Renfe
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Hoch über dem Salar de Carcote
geschrieben von: Nil (156) am: 11.08.19, 17:54 Top 3 der Woche vom 25.08.19
Vor etwa einer Stunde hat dieser Zug Ollagüe an der Bolivianischen Grenze verlassen. Wir haben ihn kurz hinter dem Bahnhof bereits fotografiert und sind dann auf der Strasse um den Salzsee Salar de Carcote herum gefahren. Da trifft man wieder auf die Strecke und auch drüber. Als wie Stellung bezogen surrte es alsbald in der Luft. Die Drohne kam wieder einmal zum Einsatz. Der Zug war in der Ferne schon zu erkennen. Schnell ging es zum Zug hin und dann ganz gemütlich mit ihm, in wechselnden Positionen, zurück. Schon praktisch wenn die Drohne deutlich schneller als der Zug ist :-). Als der Zug dann nahte kam die grosse Kamera zum Einsatz. Aber ein solcher Blick geht halt nur so wirklich mit einem fliegenden Summgerät.

Hinweis: Drohnenbild


Zuletzt bearbeitet am 11.08.19, 22:01

Datum: 14.07.2019 Ort: Ollagüe, Chile Land: Übersee: Südamerika
BR: 2XAusl (sonstige ausländische Diesellokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: FCAB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 32 Punkte

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Mit der GR 12 hinauf zur Mina Escondida
geschrieben von: Nil (156) am: 05.08.19, 23:26
Die FCAB betreibt um Antofagasta ein Netz an Eisenbahnlinien die hauptsächlich für den Transport von Schwefelsäure und Kupferplatten dient - also den Kupferminen zudient. Eine eher unbekannte Strecke (aber was ist da schon so richtig bekannt?) führt von La Negra nach Osten hinauf zur Mina Escondida. Sie folgt im letzten Abschnitt ab Palestina der "alten" Socompa Strecke welche einst Chile mit Argentinien verband.

Wobei ... was heisst "einst". Seit kurzem ist die Strecke über die Grenze wieder in Betrieb, wie man so liest. Nebst der FCAB welche die Minen versorgt spielt seit kurzem auch Ferronor wieder mit. Etwa einmal wöchentlich verkehrt ein Zug von Baquedano über die alte Nord-Süd Strecke bis Palestina und dann ebenfalls in Richtung Minen. Was da oben genau verladen wird ist schwierig heraus zu finden (Salz?) und es gibt auch Gerüchte wonach Ferronor selten über den Pass bis nach Argentinien fährt. Dies aber nur um der Politik zu beweisen wie wichtig die Linie ist und man da tatsächlich fahren kann. In einigen (Chilenischen) Medienberichten ist die Rede davon, dass die Züge dann von Argentinien bis nach Iquique fahren - was aber aufgrund des Streckenzustands ausgeschlossen ist. Ja ... eigentlich ist es noch nicht lange her als über den Socompa Pass tatsächlich richtige Züge der Ferronor bis Argentinien fuhren - mit Flüssiggas. Eine Verladeanlage ist in Baquedano vorhanden und auch Wagen stehen genug rum. Aber ein Unfall in Argentinien und daraus folgende Rechtsstreitigkeiten haben dem Verkehr wieder ein Ende gesetzt. Aber es sollen wieder Züge rollen in naher Zukunft, natürlich auch bis Iquique. Dies ist eine von so vielen Absichtserklärungen in Südamerika ... wie war das z.B. mit der Neubaustrecke von Los Andes nach Argentinien? Ach, lassen wir das Thema besser :-).

Aber hier sehen wir einen klassischen "Minenzug" der FCAB mitten im Steigungsabschnitt hinauf zur Mina Escondida. Die Strecke ist, wie eigentlich alle im Norden Chiles, mit viel Gemütlichkeit erlebbar. Der Zug braucht vom Startpunkt am Meer bis hinauf zur Mine eine Ewigkeit. Nur schon im hintersten Abschnitt von Augusta Victoria bis zur Mine - ca. 20km Luflinie - brauchte dieser Zug unanständige 6.5 Stunden! Gut, wegen einer Kreuzung und zwei Zügen vor ihm die nicht schnell waren ging es nicht so flott wie es hätten gehen können. Aber es ist schon lustig den Zug am Vormittag zu verfolgen und ihn dann am Abend, keine 10km nach dem letzten Bild am Mittag, nochmal in voller Fahrt zu sehen. Die Schichten für die Lokführer würden den hiesigen Lokführergewerkschaften bestimmt nicht gefallen.

Nett auch in der Ecke: Aufgrund des Streckenzustands bzw. der geringen Achslast kann die FCAB nur mit einem kleinen Teil des Lokparks zur Mina Esondida hinauf fahren. Die neuen EMD GT46AC (welche auch bei Perurail und bei Ferronor im Einsatz sind) z.B. sind mit ihren 20 Tonnen Achslast zu schwer. Auch die "Spinnenloks" aus Neufundland haben wir nicht gesehen. Dafür ganz viele von den schönen EMD GR12 dieseln, die man sonst eher selten sieht bei der FCAB. Klein, aber mächtig diese Loks!

Datum: 10.07.2019 Ort: mina escandido Land: Übersee: Südamerika
BR: CL-GR12 Fahrzeugeinsteller: FCAB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Buscarril made in Germany
geschrieben von: Nil (156) am: 02.08.19, 22:55
Südlich von Santiago de Chile verläuft die Meterspurige Stichstrecke von Talca nach Constitución am Pazifik. Zwei Zugpaare werden angeboten, jeweils in Tagesrandlage. Erschlossen wird mit der Strecke das Tal entlang des Rio Maule. Es sind keine grossen Dörfer, aber die Strassenverbindungen sind nicht ausgebaut - weshalb sich der Verkehr ganzjährig halten kann. Auch Touristisch hat die Region das Potential der "Bimmelbahn" erkannt, und es soll in der Saison sogar ein drittes Zugpaar am Samstag für Touristen geben. In Chile eine kleine wohltat, wo bis auf ein bisschen Metroverkehr um Santiago, Concepcion und Valparaiso sowie einem "Fernzug" von Santigo nach Chillan praktisch kein Personenverkehr mehr stattfindet.
Der Betreiber - Tren Central - setzt auch mangels Alternativen auch heute noch auf die Ferrostaal ADIt 250 Schienenbusse. Ein Deutsches Produkt, speziell für den Südamerikanischen Markt.

Wir haben hier den Zug früh am Morgen von Talca nach Constitución nahe Corinto fotografiert. Die Sonne kam gerade so mit dem ersten hörbaren *klackklack* hinter den fernen Hügeln hervor. Als der Zug dann wenige Minuten später bei uns war, war die Sonne schon annehmbar stark geworden. So hat sich das frühe aufstehen und das frieren gelohnt. Und anschliessend sind wir auf den Gegenzug noch etwas in die Hügel gefahren.



Datum: 19.07.2019 Ort: Corinto - Chile Land: Übersee: Südamerika
BR: CL-ADlt 250 Fahrzeugeinsteller: EFE
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Das Grummeln um 6 Uhr ...
geschrieben von: Nil (156) am: 26.05.19, 17:26
Praktisch jeden Tag brummt es um kurz vor 6 Uhr in Dalselv. Ein unverkennbares Di4 brummen. Der Nachtzug von Trondheim nach Bodö fährt auf dem Weg nach Norden vorbei. Einige male hörten wir nur das Brummen in unserem Ferienhaus. Aber dann am 17 Mai, dem Nationalfeiertage von Norwegen, war es dann einfach nur schön. Und so klingelte der Wecker um 05:30 Uhr. Dann ging es mit dem "Hausquad" 10min zur Hauptstrasse runter und dann mit dem Auto 500m zur Stelle. Und dannach wieder zurück, hinauf und ab ins Bett ... denn dann geschieht einige Zeit nicht mehr viel auf den Gleisen :-). Eine wahrlich schön gelegene Gegend zum Urlaub machen ...

Zuletzt bearbeitet am 27.05.19, 21:35

Datum: 17.05.2019 Ort: Dalselv [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-304 Di4 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 23 Punkte

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NightJet an ungewohnter Stelle über dem Rhein
geschrieben von: Nil (156) am: 22.04.19, 14:08
Über die Osterfeiertage 2019 wurde an der Rheintalstrecke in Deutschland mal wieder gebaut. Dies hat umfangreiche Umleitungen im Güter- und Personenverkehr zu Folge. Wobei Personenverkehr: Lediglich der NightJet von Zürich nach Berlin/Hamburg nahm einen Umweg auf sich. Von Offenburg über die Schwarzwaldbahn ging es nach Singen, da wird gedreht und dann geht es über Schaffhausen und Bülach nach Zürich. Drei mal nahm der Zug diesen Weg, und drei mal in die Gegenrichtung.
Dabei führt die Fahrt in Eglisau über die Rheinbrücke, dem imposantesten Bauwerk auf der Strecke. Am Abend des Ostersamstags befördert eine gewöhnliche Re4/4" der SBB den Zug von Zürich nach Singen. Um 19 Uhr hat er den Zürcher Hauptbahnhof verlassen und nur 25min später quert er den Rhein. Beobachtet von einem gemütlichen Platz auf einer Bank. Das die Brücke just in diesem Jahr eine Sanierung erfährt ist zwar schade ... aber "halb so wild". So wurde der SBB Bpm61 immerhin schön versteckt ;).

Datum: 21.04.2019 Ort: Eglisau [info] Land: Europa: Schweiz
BR: CH-Re420 Fahrzeugeinsteller: SBB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Haarscharf an Ungarn vorbei
geschrieben von: Nil (156) am: 07.04.19, 17:21
Nur knapp an Ungarn ist er vorbei geschrammt, der R813 auf seiner Fahrt von Bratislava nach Kosice. Er nimmt nicht den üblichen Weg "oben rum" über die Hauptstrecke sondern er fährt über Zvolen und Roznava "unten rum". Die Strecke ist von Zvolen bis Kosice nicht elektrifiziert, so übernimmt da eine Brille der Reihe 75X. Hier ist es die 757 010. Unten rum geht es dann auch einmal nur knapp an Ungarn vorbei. Hier bei Lenartovce muss die Weiche richtig gestellt sein, damit der Zug nach Norden entlang der Grenze fahren kann. Wenn die Weiche gerade aus gestellt wäre, würde der Zug sofort in Ungarn landen. Alles was hier im Bild zu sehen ist hinter dem Zug, ist bereits Ungarn, (Banvere).
Wir standen am Bahnübergang beim aufgelassenen Haltepunkt Abovce und warteten im allerletzten Büchsenlicht auf den Schnellzug. Der dann zum Glück mehr oder weniger pünktlich auftauchte.

Manipulation: Eine kleine orange Stange die beim dritten Wagen im Schotterbett stand und bis ins Drehgestell lampte entfernt.

Zuletzt bearbeitet am 07.04.19, 17:22

Datum: 23.03.2019 Ort: Abovce, Slowakei [info] Land: Europa: Slowakei
BR: SK-757 Fahrzeugeinsteller: ZSSK
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Schnee in Süditalien
geschrieben von: Nil (156) am: 07.03.19, 20:32
"Zug schräg von vorn"? Ne ... leider eher "Zug schräg von hinten". Aber bei einem Frecciarossa im Schnee drückt man schonmal ein Auge zu ;)

Nach ein bisschen Vorfrühling in Kalabrien und Apulien in der ersten Urlaubshälfte kam aus dem Osten plötzlich ein kleines aber feines Tiefdruckgebiet auf Süditalien zugerollt. Dieses brachte Schnee bis ganz weit unten. Am Meer blieb natürlich nichts liegen, "oben" in Potenza hingegen schon. Der Schnee auf dem Bild fiel am Nachmittag des Vortages ... die Nacht war klar und eisig kalt. So hielt sich das weisse Zeug doch bis nach Sonnenaufgang auf den Hängen und Bäumen um Potenza. Und der erste Zug der da im Licht kommt ist der FR9522 von Taranto nach Milano. Um kurz nach halb 8 Uhr in der Früh verlässt er Potenza, also kurz nach Sonnenaufgang. Mit unserem Mietwagen und abgefahrenen Sommerpneus war die vereiste Nebenstrasse bis zum Standpunkt zwar nicht sonderlich geeignet, aber man tut was man kann.

Die Stelle liegt bei Tito nur wenige Kilometer westlich von Potenza und ist klasse. Solche Blicke über freie Felder gibt es auf der Strecke von Taranto nach Salerno kaum. Perfekt ist es nicht und man wünschte sich noch etwa 10m mehr Höhe um an den Bäumen vorbei zu kommen. Aber das geht nicht. Und der unruhige Vordergrund könnte man lösen indem man dem Italiener mit seinem Häusle in die Einfahrt steht (der Italiener mit dem hässlichen Gittertor welches so schön ins Bild ragt). Den Versuch haben wir unternommen .. er hat aber nur den Kopf geschüttelt und geflucht. Warum auch immer ...

Die Temperaturen stiegen nach dem Zug aber schnell an und schon um die Mittagszeit war es das gewesen mit einer "geschlossenen Schneedecke". Aber uns reichte es ja ... :-)

Datum: 26.02.2019 Ort: Tito [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR400 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Totgesagte leben länger ....
geschrieben von: Nil (156) am: 28.02.19, 21:46 Bild des Tages vom 07.02.20
Totgesagte leben länger ... in diesem Falle meine ich die Trenitalia IC Leistungen in Kalabrien entlang des Ionischen Meeres.
Auf der herrlichen Strecke ganz im Süden Italiens gibt es Regionalverkehr, je nach Abschnitt mal mehr oder mal weniger. Und eben noch ein bisschen Fernverkehr. Die Situation war vor einigen Jahren schwierig und Trenitalia betrieb nur ein IC Zugpaar "auf Kante". Ein ALn konnte immer auftauchen anstatt einem mit D445 bespannten 2-Wagen Zug. Doch aktuell scheint man an das Angebot zu glauben. Denn zur Zeit gibt es gleich zwei IC Zugpaare von Sibari nach Reggio Calabria und zurück - und diese auch zuverlässig mit Lok und Wagen. 3 Umläufe sind für die zwei Zugpaare nötig, was angesichts der Fahrzeit von 5:30h schon nicht unbedingt nötig wäre. Und man setzt auf der Verbindung nicht mehr auf alternde Wagen sondern setzt modernisierte IC Wagen ein. Alles in allem Grund genug einige Tage in dieser wunderbaren Gegend zu verbringen.
Hier ist IC 1542 auf dem Weg von Reggio nach Sibari. Er hat den Küstenort Bova Marina gerade ohne Halt durchfahren und wird erst in Brancaleone wieder einen Zwischenstopp einlegen.

Aber Achtung für alle die sich dem gemütlichen Urlaub in Kalabrien hingeben wollen: Die Strecke wird elektrifiziert und die Bautätigkeit ist auch sichtbar. Zwischen Sibari und Catanzaro werden fleissig Fahrleitungsmasten gestellt und Fundamente betoniert. Südlich von Catanzaro, wo auch dieses Bild enstanden ist, ist noch nichts zu sehen, aber wer weiss wie lange noch. Natürlich wird die Strecke dadurch nicht weniger schön und fotogen, aber zumindest die Tage der D445 im Fernvekehr sind dann gezählt.

Datum: 19.02.2019 Ort: Bova Marina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D445 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Von Jolfa nach Teheran ... ohne Rc
geschrieben von: Nil (156) am: 06.02.19, 22:55
Von Täbris nach Jolfa, in der Provinz Ost Aserbaidschan im äussersten Nordwesten des Irans, liegt die einzige elektrifizierte Hauptstrecke des Irans. Abgesehen von einer kurzen Vorortslinie in Teheran. Extra dafür haben sich die Iraner in den 70ern Elektroloks aus Schweden organisiert. Die Loks sind aus der Rc Serie und in der Lackierung der SJ Lackierung von damals nachempfunden.
Verkehr gibt es auf der Strecke auch, sogar zu fotografierbaren Zeiten. Drei mal in der Woche gibts "Kursschlafwagen" von Teheran nach Jolfa und zurück. An den anderen vier Tagen fährt ein Regionalzug in ungefähr derselben Zeitlage über die Strecke. Das wars zwar dann auch schon, am Vormittag nach Jolfa, am Nachmittag zurück nach Tärbis, aber zwei Zugleistungen sind mehr als keine. Und für eine orange Rc treibt man ja gerne einen kleinen Aufwand.

Hier im Bild ist eben dieser Teheraner Nachtzug mit seinen drei Wagen. Er ist auf dem Weg nach Täbris / Teheran und hat Marand vor einigen Minuten verlassen. Dieser Ort liegt rechts unten im Talgrund. Und um von diesem Talgrund hinauf in die Hügel zu kommen mussten die Ingenieure etwas grossflächiger denken. Drei grosse Kehren gibt es auf der steilen Rampe (welche auch ein Grund für die Elektrifizierung war), und alle drei sind auf dem Bild erkennbar.

Nun fragt sich der geneigte Bildbetrachter vielleicht ... schreibt er was von Rc und SJ Lackierung. Waurm ist denn auf dem Bild ein Iran Runner zu sehen? Ja ... warum? Diese Frage haben wir uns auch gestellt. E-Loks kaputt? Es würde von ehemals 9 Loks nur eine einzige für den Planbetrieb benötigt. Vielleicht auch ganz abgestellt? Wir haben es nicht heraus gefunden.

Datum: 21.10.2017 Ort: Marand, Iran Land: Übersee: Asien
BR: IR-Iran Runner Fahrzeugeinsteller: RAI
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Von Ost Aserbaidschan nach Mashad
geschrieben von: Nil (156) am: 29.01.19, 10:51
Die zwei IranRunner haben mit ihrem "Nachtzug" die Hauptstadt von Ost-Asarbaidschan, Täbris, vor einer Stunde verlassen und rollen hier nach Süden. Bespannt ist der Zug nach Mashad, ganz im Osten des Irans, mit zwei Iran Runner, Dieselloks von Siemens die auf dem Euro Runner basieren. An diesem schönen Nachmittag sind wir nur an die Stelle gefahren weil unser geplantes Programm, die E-Piste nach Jolfa, so gar nicht für uns hielt was versprochen war. Aber mit diesem Alternativprogramm kann man leben.



Datum: 12.10.2017 Ort: Khanegah, Iran Land: Übersee: Asien
BR: IR-Iran Runner Fahrzeugeinsteller: RAI
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 7 Punkte
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Kjustendil in Bulgarien
geschrieben von: Nil (156) am: 22.11.18, 19:13
Der Talent 10.010 der BDZ hat gerade Kjustendil nahe der Mazedonischen Grenze verlassen und fährt als RE 60212 bis Radomir. Der Ort - dessen Ortsname eher nach einem flüssigen Stoff klingt - ist an der Hauptstrecke nach Sofia. Trotz Nebenbahn ist der Takt hier in die Berge ziemlich dicht, fast alle zwei Stunden fährt, leider stets ein Desiro, durch das Tal. Der Eisenbahn wird (vielleicht) mittelfristig weiteres Leben eingehaucht. In Mazedonien wird bereits emsig an der Verbindungsstrecke gebaut. Das leichteste Terrain ist es nicht, entsprechend aufwändig ist die Bahn trassiert. Bliebe dann nur zu hoffen, dass es mehr als das im Balkan übliche tägliche Zugpaar gibt ;).

Zuletzt bearbeitet am 25.11.18, 21:25

Datum: 2018 Ort: Kjustendil [info] Land: Europa: Bulgarien
BR: BG-10 Fahrzeugeinsteller: BDZ
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Da muss wohl alles durch?
geschrieben von: Nil (156) am: 14.10.18, 16:07
Da muss wohl alles durch? Wir stehen zwischen Karnobat und Zimnista. In Karnobat trifft die Strecke von Varna auf die Strecke von Burgas und gemeinsam geht es nach Westen. Im Zimnista bereits gehts dann aber bereits wieder auf zwei Strecken weiter in Richtung Sofia. Da auf der Strecke von Varna nach Westen "weit oben rum" über Tage kein Güterzug zu sehen war muss der Verkehr wohl unten rum fliessen? Und Burgas hat ja auch noch einen Hafen. Güterzüge en Masse? Nö .. was dann wohl bedeutet, dass der Güterverkehr zu den Häfen eher Bescheiden ist, oder sie über die neue geheime Neubaustrecke fahren?

Aber immerhin etwas Personenverkehr gibts in dem Abschnitt, auch wenn unregelmäsig über den Tag verteilt. Mal folgen sich die Züge im 5min Abstand, und dann läuft 4h wieder gar nichts ...
Aber schön warten kann man an dieser Stelle hoch über der Ebene. Eine Ruine wurde "erschlossen" und eine kleine aber feine Asphaltstrasse führt fast bis zur Stelle. Ansonsten wäre ein längerer Fussmarsch über Felder und Wiesen nötig. Was zwar kein Problem wäre ... aber die Strasse nimmt man trotzdem gerne mit.

Im Bild ist eine 45er der BDZ mit dem RE3682 von Burgas nach Sliven. Allgegenwärtig in Bulgarien leider wie fast überall in der Region - die "Künstlerwagen". Da war dieser Zug mit zwei sauberen Büchsen am Zugschluss fast schon eine Wohltat.

Datum: 05.10.2018 Ort: Tserovski [info] Land: Europa: Bulgarien
BR: BG-45 Fahrzeugeinsteller: BDZ
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Neubaustrecke ... oder auch nicht
geschrieben von: Nil (156) am: 18.03.18, 13:57 Bild des Tages vom 18.03.19
Zwischen Valencia und La Encina gräbt die Renfe gerade wie wahnsinnig. Es gibt eine "Altbaustrecke" mit Breitspur die gerade komplett saniert wird. Dann gibt es eine Neubaustrecke auf welcher aber ebenfalls Breitspurgleise liegen. So steht die Strecke dem Personen und Güterverkehr offen. Am Ende bei La Encina gibts dann eine Menge Anschlussbauwerke. Das Ziel ist wohl mal die Neubaustrecke auf Normalspur um zu Nageln und dann an die Strecke von Alicante nach Albacete zu führen. Aber wozu?? Valencia hat schon eine NBS nach Madrid ... und für die paar Züge nach Alicante? Ist wohl Teil des Projekts entlang der Ostküste eine Normalspurverbindung bis in den Süden zu führen. So ganz erschlossen hat sich uns das ganze aber nicht :-)
Auf dem Bild ist ein Talgo von Alicante nach Madrid der gerade am Anfang der Neubaustrecke ist und Valencia als nächsten Halt hat.

Datum: 09.03.2018 Ort: La Font de la Figuera [info] Land: Europa: Spanien
BR: ES-250 Fahrzeugeinsteller: Renfe
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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El Carbonero
geschrieben von: Nil (156) am: 13.03.18, 21:57 Bild des Tages vom 11.03.19
Wechselhaftes Wetter ist üblicherweise der Feind des Eisenbahnfotografen. Denn meist - wir kennen es alle - schiebt sich im falschen Moment eine Wolke vor die Sonne. Aber eben nicht immer, und genau jene Bilder schaut man sich dann immer wieder gerne an. Also ist ein solches Wetter mit vielen Wolken fluch und segen zugleich.
Aber ab und an hat man einfach nur Glück, so wie wir die letzten Tage in Spanien an dieser Stichstrecke. Sie zweigt in Samper von der Haupstrecke Barcelona - Zaragoza ab und führt über ca. 25km zum Kohlekraftwert von Andorra. Drei bis vier Zugpaare verkehren auf der Strecke täglich, wobei immer die selbe Lok die Züge hin und her befördert. Und auch wenn das Wetter oft wechselhaft war, wir konnten keinen einzigen richtigen Wolkenschaden beklagen. Ganz ohne jammern gehts aber natürlich nicht, denn eigentlich hatten wir an der Strecke Dieselloks der Reihe 319 erwartet, die 333.3 war dann eher überraschend. Immerhin, auf einer Seite war die Lok 333.388 fast ganz frei von Schmiereien, was in Spanien nicht ganz selbstverständlich ist.


Datum: 12.03.2018 Ort: Andorra [info] Land: Europa: Spanien
BR: ES-333.3 Fahrzeugeinsteller: Renfe
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Über den Markt von Juliaca
geschrieben von: Nil (156) am: 18.02.18, 18:27
Die Andenbahn von Puno nach Cusco verläuft auf 99.9% der Strecke durch das absolute niemandsland. Aber in Juliaca gehts dafür einmal richtig zur Sache. Die Bahn führt mitten durch die betriebsame Kleinstadt in den Anden. Nach dem Bahnhof folgt die Stadtdurchfahrt. Erst duch eine enge Häuserschlucht und dann einmal mitten über den belebten Markt. Schnell kann der Zug nicht fahren, denn die Verkehrsteilnehmer lassen sich durch seine Anwesenheit nicht wirklich aus der Ruhe bringen. So gehts nur mit Schritttempo voran. Am Bahnübergang muss sich der Zug den Vortritt dann ganz nach dem Motto "ich bin Grösser und stärker als ihr alle" freikämpfen. Die Szene zu beobachten ist ganz interessant ... :-)

Datum: 20.07.2017 Ort: Juliaca, Peru Land: Übersee: Südamerika
BR: PE-ALCO Fahrzeugeinsteller: Perurail
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Kurz vor dem Ziel ...
geschrieben von: Nil (156) am: 21.01.18, 14:25
Kurz vor dem Ziel ist dieser Nachtzug. Er ist am späten Nachmittag in Bukarest losgefahren und trifft nun kurz vor 9 Uhr in Chisinau - der Hauptstadt Moldawiens - ein.
Dabei wurde er am frühen Morgen in Ungheni auf die Russische Breitspur umgespurt und eine neue Lok übernahm die Traktion. Es ist ein drittel einer 3TE10U der Moldawischen Staatsbahn. Nur dieser Zug hat das gefällige Blau erhalten damals, und gar die Lok hat man angepasst.
Die Industriebrache am Stadtrand von Chisinau zeugt von vergangenen Tagen, als die Industrie in Moldawien noch stark war.

Datum: 13.05.2011 Ort: Chisinau [info] Land: Europa: Moldavien
BR: MD-3TE10 Fahrzeugeinsteller: Moldawische Staatsbahn
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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DIE Stelle im Iran
geschrieben von: Nil (156) am: 26.11.17, 16:14 Top 3 der Woche vom 10.12.17
Das Veresk Viadukt im Iran ist wohl die bekannteste Fotostelle überhaupt. Auch wenn man im Iran nicht wirklich von "ausgelutscht" sprechen kann.
Auf dem Bild sehen wir den Schnellzug 231 von Sari nach Teheran. Der Zug fuhr irgendwie nur an diesem einen Dienstag. Weder davor noch danach, selbst an Dienstagen nicht. Kann der Fahrplan wirklich stimmen? Wir zielten daher bei unserem Aufenthalt auf diesen Zug und waren froh als wir ihn dann wirklich sahen. Auch das Wetter war an diesem Tag perfekt und der Schleier, welcher sonst häufig zum Nachmittag rein zog, blieb den Bergen fern. Der Zug ist auf dem Veresk Viadukt kurz vor dem Scheitelpunkt der Strecke. Noch drei Schlaufen sind zu überwinden bevor es dann runter nach Teheran geht.
Bei der Verfolgung des Zuges war diese Stelle gesetzt, da es aber keine Klick&Drive Stelle ist musste genug Zeit eingeplant werden. Die Züge sind, obwohl relativ schnell unterwegs, aufgrund der spektakulären Streckenführung, nicht sehr fix. Mit dem Auto kommt man immer wieder an ihnen vorbei. Etwa 20min wollten wir aber trotzdem haben um durchs Tal zu kommen und auf den Hügel zu klettern. Wie man sieht, es hat prima gereicht! Der Zug war dann weg, denn der Abstieg dauerte zu lange und ab der Passhöhe gehts dann ohne Schlaufen zu schnell nach Teheran.

Zuletzt bearbeitet am 28.11.17, 22:52

Datum: 31.10.2017 Ort: Veresk, Iran Land: Übersee: Asien
BR: IR-GT26 Fahrzeugeinsteller: IRR
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 19 Punkte

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Der tägliche Regio 203
geschrieben von: Nil (156) am: 07.11.17, 22:37
Man nehme eine wunderschöne Landschaft, hübsche Loks, spannende Wagengarnituren, ein paar Gleise, Schwellen und viel Schotter. Man mische alles in einem grossen Topf zusammen und raus kommt? Eine phantastische Strecke ... mit dem üblichen Problen - sie ist praktisch Verkehrsbefreit. Es ist wie überall auf dieser Welt, da macht auch der Iran keine Ausnahme. Es läuft zwar nicht nichts auf der Transiranischen Eisenbahn im Nordabschnitt zwischen Garmsar und Sari, aber eben auch nicht viel. Das eineinhalb von zwei Zugpaaren in der Nacht über die Strecke rollen hilft dabei natürlich nicht gerade. Da nimmt man gerne einen Regio mit, auch wenn er nur auf einem Teilabschnitt fährt. Genauer von Firuzkuh nach Teheran. Um 14:50 Uhr verlässt er das kleine Dorf um in die Hauptstadt des Landes zu fahren. Also genau genommen ist es die einzig planbare Leistung nach Süden bei Tageslicht. Immerhin dieser Regio 203 fährt zuverlässig und auch die Garnitur, mit alten Dänischen N-Wagen lässt sich sehen. Wieviel Aufwand man in der Gegend in solche Bilder investieren muss erzählt dann zu einem geeigenten Zeitpunkt ein Reisebericht im Auslandsforum :-)

Datum: 31.10.2017 Ort: Firuzkuh, Iran Land: Übersee: Asien
BR: IR-GT26 Fahrzeugeinsteller: IRR
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Oberhalb der Thur lässt sichs leben ...
geschrieben von: Nil (156) am: 05.10.17, 18:13
Bei Eschlikofen, einem typischen Weiler der Ostschweiz, lässt es sich leben! Zumindest für zwei / drei Stunden :-). Der Ort wird von der Bahnstrecke Romanshorn - Winterthur flankiert welche gerade in diesem Bereich die Thur überquert. Zum Mittag ist auf der, vom Güterverkehr ansonsten eher bescheiden befahrenenen Strecke, ziemlich viel los. Am Mittag gibts einen Kieszug, einen Ölzug und einen Zug des Wagenladungsverkehrs von St. Margrethen in den RBL. Hier sehen wir den Kieszug aus Sulgen nach Hüntwagen. Bespannt mit einer sauberen Re620, was hervorragend zu den Holcim Wagen passt. Güterzüge müssen also nicht grau/braun sein!

Datum: 05.10.2017 Ort: Eschlikofen [info] Land: Europa: Schweiz
BR: CH-Re 620 Fahrzeugeinsteller: SBB Cargo
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Mitten durch Tokyo
geschrieben von: Nil (156) am: 14.09.17, 19:41
Der Hauptbahnhof von Tokyo liegt mitten in der riesigen Stadt. Der Tokaido Shinkansen verlässt den Hauptbahnhof nach Süden und verläuft die ersten paar Kilometer aufgeständert neben der Bestandsstrecke. So muss man, um auf die Gleise zu sehen, irgendwie in die Höhe kommen. Dafür bieten sich vermutlich unzählige Möglichkeiten von Treppenhäusern an. Oder man sitzt zum Italiener am Yurakucho. Da kann man Essen und bisschen Shinkansen fotografieren. Aber Achtung: Das Lokal öffnet erst um 11 Uhr, die Sonne dreht schnell raus :-). Hier ist ein N700A von JR West gerade auf den letzten Metern vor dem Ziel.

Datum: 02.05.2017 Ort: Tokyo, Japan Land: Übersee: Asien
BR: JP-N700A Fahrzeugeinsteller: JR West
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Lace Titicaca Train am Indiana Jones Wasserfall
geschrieben von: Nil (156) am: 13.08.17, 14:39
Alco Lok 653 ist eine von drei verbleibenden Alco Loks bei Perurail für den Normalspurbetrieb. Die Lok zog an diesem Tag am Lake Titicaca Train von Puno nach Cusco. Wobei sie den Zug erst in Juliaca übernommen hat. Der Zug dient ausschliesslich dem Tourismus und hat daher sehr entspannte Fahrzeiten. Er benötigt für die Strecke knappe 10 Stunden, mit dem Bus ist es in 7h möglich. Für die Leistung steht eine Garnitur bereit, diese fährt drei mal pro Woche und Richtung zwischen den Touristischen Zentren hin und her.

Der Zug verlässt Puno am frühen Vormittag und erreicht Cusco kurz nach Sonnenuntergang. Die Strecke führt nach Norden und der Zug fährt daher den ganzen Tag ins Licht. Einer ausgiebigen Verfolgung die auch gleich zum Standortwechsel genutzt wird steht also nichts im Weg.
Wir haben uns nach einer kurzfristigen *äläbäääh* Aktion von Perurail am Vortag ungeplant in Puno einquartiert und die Verfolgung auf den Plan gesetzt. Das Hotel welches wir gewählt haben war nur per Zufall direkt an der Bahn, dies sollte sich aber als grosser Vorteil erweisen. Der Zug verlässt Puno eigentlich um 0750 Uhr. Mit etwas Reserve wollten wir gleich in Puno um 0730 Uhr einen Standpunkt beziehen. Davor ein ausgiebiges Frühstück am Buffet, also um 0630 aufstehen. Christof war wie immer etwas früher dran und war gerade auf dem Weg zur Dusche um 10 nach 6 und sah dann überraschend den Zug vorbei fahren. Geweckt wurden wir von ihm mit den Worten "entweder wir haben jetzt ganz viel Stress, oder gaaaanz viel Zeit". Wir wählten die Variante mit dem Stress und liessen das Frühstük ausfallen. Denn bereits nach 50km in Juliaca durchfährt die Bahn die Stadt und diese Durchfaht sollte man gesehen haben. Warum der Zug an diesem Tag fast zwei Stunden vor Plan fuhr? Man weiss es nicht ....
So standen wir dann um 8 Uhr in Juliaca am Markt und warteten. Weil man ja zu früh war hatte man es bei Peurrail nicht eilig und verbummelte in Juliaca ganz viel Zeit bis ungefähr zur Planabfahrt. Überraschend wurde in Juliaca noch die Lok gewechselt, ab Puno war eine GE26 am Zug.
Wir verfolgten den Zug äusserst gemächlich durch das Peruanische Hochland bis zu dieser Stelle bei Sicuani. Ein Glückstreffer, die Brücke mit dem "Indiana Jones Wasserfall" im grünen Tal ist nicht ganz typisch für die Landschaft. Wir hatten genug Zeit uns zu stellen um das X-te Bild von Lok 653 anzufertigen. Danach gings dem Zug weiter hinerher ... bis wir auf einen Gegenzug wechselten der etwas überraschend in einem Ausweichbahnhof stand. Andere Geschichte ...

Datum: 20.07.2017 Ort: Sicuani, Peru Land: Übersee: Südamerika
BR: PE-ALCO Fahrzeugeinsteller: Perurail
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Von Ilo is nichts ...
geschrieben von: Nil (156) am: 31.07.17, 16:42 Top 3 der Woche vom 13.08.17
Der Zug ist zur Mittagszeit in Ilo an der Pazifikküste gestartet und fährt über Stunden zu seinem Ziel, einer Kupfermine bei Plaza. Ilo ist der einzige Ort welcher an der Strecke liegt, was eine Ortsangabe schwierig macht :-). Der Zug versorgt einmal täglich die Mine mit Bedarfsgütern, Treibstoff usw.. Hier kämpfen die beiden Loks gerade eine Bergflanke hinauf. Wenige Minuten später wird der Zug oben zweimal zu sehen sein. Da sassen wir aber nicht mehr an der Stelle sondern schon in unserem Auto auf dem Weg zur nächsten Stelle ...


Zuletzt bearbeitet am 31.07.17, 17:33

Datum: 10.07.2017 Ort: Ilo, Peru Land: Übersee: Südamerika
BR: 2XAusl (sonstige ausländische Diesellokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Souther Copper
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Auf dem Weg nach Süden ...
geschrieben von: Nil (156) am: 18.06.17, 14:25 Top 3 der Woche vom 02.07.17
Das Iran-Runner Doppel fährt mit einem Personenzug von Teheran kommend nach Süden. Der nächste Halt des Zuges ist Quom (bzw. Mohammadiye - dem Bahnhof auf der Strecke nächst Quom). Der Zug ist in Teheran um 16 Uhr gestartet und hat Shiraz als Ziel (Ankunft um 07 Uhr). Genau eine Woche davor sassen wir auch in diesem Zug und genossen die Fahrt durch das viele Nichts von Teheran nach Shiraz. Dabei entdeckten wir auch diese kleine Hügelkette an der ansonsten eher flachen Strecke in diesem Abschnitt. Das wir wirklich an die Stelle kommen wussten wir da aber noch nicht, denn eigentlich war die Strecke nicht in unserer Planung berücksichtigt. Ein krasser Wetterumschwung inkl. Schnee in den Bergen "zwangen" uns dazu diese nette Alternative zu ziehen.

Starker Wind fegte die Luft an diesem Nachmittag frei vom Smog und Siff und so wurde der weite Landschaftsblick über die Wüste südlich von Teheran erst möglich. Man konnte bis auf die Schneebedeckten Gipfel der Bergkette hinter Teheran schauen. Der Standpunkt ist nahe der Karavanserei Mohammad Abad.

Ps. Der IranRunner ist die Iranische Version des Euro Runners, gebaut von Siemens. Daher ist die Baureihenbezeichnung ....? :-)

Datum: 16.04.2016 Ort: Quom, Iran Land: Übersee: Asien
BR: IR-Iran-Runner Fahrzeugeinsteller: RAI
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Shirayuki Limited Express
geschrieben von: Nil (156) am: 28.05.17, 12:19 Top 3 der Woche vom 11.06.17
Nach einem durchzogenen Tag mit viel Sonne und noch mehr Wolken gab sich das Wetter zum Abschluss noch einmal Mühe für uns.
Wir sassen gemütlich auf dem Fotoberg von Yoneyama. Wir tranken Japanischen Tee mit einem älteren Japanischen Ehepaar und warteten darauf bis die Sonne unter die Wolken in die letzten blauen Flächen fällt. Viel Zugverkehr ist auf der Shinetsu-Line an der Westküste Japans nicht. Lediglich 4 Express Zugpaare gibt es neben den ca. stündlich verkehrenden Reginalzügen zu sehen (leider sind die Reginalzüge dabei nicht sonderlich fotogen für solche Fotostandorte). So stieg die Nervosität als die Sonne den blauen Streifen am Himmel erreichte und der Slot eines Lt. Express nach Niigata langsam näher rückte. Am Ende klappte es wunderbar und der JR EastTriebzug der Reihe E653-1100 leuchtete in den letzten Sonnenstrahlen des 05. Mais.


Zuletzt bearbeitet am 30.05.17, 23:32

Datum: 05.05.2017 Ort: Yoneyama, Japan Land: Übersee: Asien
BR: JP-E653-1100 Fahrzeugeinsteller: JR East
Kategorie: Stimmungen mit Zug
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Komachi Shinkansen
geschrieben von: Nil (156) am: 19.05.17, 18:19
Die Shinkansen in Japan verkehren fast ausschliesslich auf den extra dafür gebauten Schnellfahrstrecken. Es gibt im Norden Japans bei JR East jedoch zwei Ausnahmen. Die Strecke von Morioka nach Akita (Komachi Shinkansen) sowie die Strecke von Fukushima nach Yamagata (Tsubasa Shinkansen). Auf diesen Strecken verkehren die als "Mini Shinkansen" bezeichneten Züge von und nach Tokyo.
Die Strecken mussten dafür von Kapspur auf Normalspur ausgebaut werden. Da das Lichtraumprofil der Ausbaustrecken nicht dem normalen Profil der Shinkansen entspricht mussten für die Verbidungen spezielle Züge beschafft werden. Es verkehren die Baureihen E6 (Akita) bzw. E3 (Yamagata). Während die Züge der Serie E6 auf den Shinkansen Strecken bis 320km/h erreichen ist die Geschwindigkeit auf den Ausbaustrecken maximal 130km/h etwas bescheidener. Jedoch völlig ausreichend für die kurvigen Strecken durch die Berge.

Ein Mini Shinkansen der Serie E6 ist hier auf dem Weg von Tokyo nach Akita. Er wird gleich Omagari erreichen und nach einer Kurzwende von lediglich 2min nach Akita weiter fahren.

Zuletzt bearbeitet am 20.05.17, 22:19

Datum: 08.05.2017 Ort: Sashimaki, Japan Land: Übersee: Asien
BR: JP-E6 Fahrzeugeinsteller: JR East
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Lok voraus!
geschrieben von: Nil (156) am: 24.04.17, 15:47
Lok voraus! Lok voraus - na UND - denkt ihr jetzt?
Seit der eröffnung der Durchmesserlinie in Zürich fahren die IC's von Genf nach St. Gallen ohne Kopf zu machen durch Zürich. Und das bedeutet nichts anderes als "neuerdings" Lok voraus! Seit der Einführung der IC2000 Pendelzüge waren die Loks stets im Westen, und nun eben im Osten. Das ermöglicht neue Stellen für Züge mit Loks. Wobei natürlich nebst den IC2000 auch noch die Eurocity nach München sowie die IR nach St. Gallen auf der Stecke verkehren, jeweils unverpendelt. Aber wenn ich mich zurück erinnere Anno 2010 ... mhm. Da gabs die IC2000 mit Lok im Westen sowie ICN Triebzüge. Die einzigen Züge damals mit der Lok nach Westen waren die vier EC Zugpaare sowie Güterzüge. Man kann es also durchaus als bereicherung ansehen - weil viele Stellen "anders rum" hat man ja schon mit Re460 vorweg.


Zuletzt bearbeitet am 26.04.17, 16:33

Datum: 24.04.2017 Ort: Uzwil [info] Land: Europa: Schweiz
BR: CH-Re460 Fahrzeugeinsteller: SBB
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Deutschland - Rumänien - Tschechien
geschrieben von: Nil (156) am: 14.04.17, 10:41 Bild des Tages vom 15.04.18
In Deutschland sind die 628 natürlich heimisch. Zwei Exemplare haben es nach Rumänien geschaft und seit kurzem sind die Garnituren auch in Tschechien im Einsatz.
GW Trains hat von der DB einige Garnituren übernommen und fährt damit durch Böhmen. Auf der Strecke von Plzen nach Most ging ein Grossteil der R-Leistungen von der CD auf GW Train über. Hier ist 628 239 auf durch den Vorfrühling auf dem Weg nach Most.

Datum: 09.04.2017 Ort: Vroutek [info] Land: Europa: Tschechien
BR: 628 Fahrzeugeinsteller: GW Trains
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"Rötschtigrabe"
geschrieben von: Nil (156) am: 04.04.17, 19:21
Der "Röstigraben" bezeichnet die Grenze zwischen der Deutschschweiz und der Romandie. Auch wenn alles Schweizer sind gibt es trotzdem einige kulturelle Unterschiede, nicht nur bei der Sprache. Der Begriff wird vor allem politisch verwendet. Die Romandie stimmt in einigen Grundsatzfragen liberaler ab als es der Deutschschweizer Durchschnitt tut. Mit dem Röstigraben kann man diese beiden Meinungen auch Geografisch trennen.

Bei Fribourg ist dieser "Röstigraben" auch sichtbar, das Tal der Saane markiert die Grenze zwischen Düdingen (Kanton Bern) und Fribourg. Über das "Viaduct de Grandfey" überwindet die SBB Strecke den Saanengraben. Auf dem Bild ist eine Re465 mit einer S1 von Fribourg nach Thun. Diese waren im Jahr 2009 Ersatzweise im Einsatz.

Bildmanipulation: Halm entfernt

Datum: 09.04.2009 Ort: Fribourg [info] Land: Europa: Schweiz
BR: CH-Re465 Fahrzeugeinsteller: BLS
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Hinauf nach Portrerillos
geschrieben von: Nil (156) am: 26.02.17, 23:16 Top 3 der Woche vom 12.03.17 Bild des Tages vom 10.07.17
Lok 412 hat eine ganze Schlange Kesselwagen am Haken und kämpft sich langsam aber beständig hinauf nach Portrerillos. Seit der Zug aus dem Bahnhof Motadon verlassen hat (man sieht ihn unten noch) ging ein stetes lautes dröhnen durch das ansonsten stille Tal. Über 30min donnert und rumort es bis der Zug die Steigung verlassen hat und Portrerillos erreicht hat. Ein Genuss auch für die Ohren ... oder Lärm, wie man es sieht ;).

Ich möchte bei dem Bild eine kontroverse Frage stellen die wir im kleineren Rahmen bereits diskutiert haben. Mit Kondensstreifen oder Beschnitt ohne?
Ich habe mir beide Versionen angeschaut mich dann aber für diese entschieden. Meine Meinung: Er lockert den Himmel eher auf als das er ablenkt. Mich würde eure interessieren.

Zuletzt bearbeitet am 27.02.17, 23:16

Datum: 25.07.2013 Ort: Portrerillos, Chile Land: Übersee: Südamerika
BR: 2XAusl (sonstige ausländische Diesellokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Ferronor
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Nach Sevastopol
geschrieben von: Nil (156) am: 23.02.17, 17:06 Bild des Tages vom 06.05.18
Krim - 2013. Die Halbinsel gehörte noch unbestritten zur Ukraine. Nur ein Jahr später wurde sie von Russland "zurück in die Föderation" geholt und seit dem Zeitpunkt ist ein Besuch nicht mehr ohne weiteres möglich. Damals bemerkte gar nichts von den schon da bestehenden Politischen Spannungen. Die Reise auf der Krim war ohne weiteres möglich und auch beim Fotografieren der Eisenbahn gab es keinerlei Probleme.
Es gab auch eine stolze Anzahl Personenzüge aus der Ukraine (und Russland) nach Simferopol und Sevastopol. Wie auch der Zug hier im Bild, der in wenigen Minuten in den Bahnhof von Sevastopol einlaufen wird und seine Reise beendet.

Datum: 13.05.2013 Ort: Sevastopol [info] Land: Europa: Ukraine
BR: UA-ChS7 Fahrzeugeinsteller: UZ
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Unwiederholbar futsch ...
geschrieben von: Nil (156) am: 19.02.17, 22:24 Bild des Tages vom 26.07.17
Das Jahr 2016 verlief in Chiles Norden alles andere als erfreulich. Es war ein sehr starkes El-Niño Jahr und in der Atacama Wüste fiel so viel Niederschlag wie schon lange nicht mehr. Unter anderem die Eisenbahn um Diego de Almargro wurde dabei praktisch komplett zerstört Es reicht schon sich die aktuellen Luftbilder auf Google anzusehen um die Gewissheit zu bekommen: Die Eisenbahn wird wohl für immer Geschichte sein. Das BW in Llanta, der Bahnhof von Diego de Almargro ... nur noch Schutt und Dreck mit einer Menge Schrott. Gleise liegen kaum noch irgendwo im Sand.
Ich setze gerne die Position des Bildes für RailView rein ... aber etwas nützen tut es leider keinem mehr. So gibt es nur noch das Brumbrum von LKW Motoren im Tal zwischen Llanta und Potrerillos.

Umso mehr ein Grund sich nochmal an die schönen Tage an dieser Eisenbahn zu erinnern. Wie mit diesem Bild als wir einen Zug von Llanta bis in die Steigung nach Potrerillos verfolgen konnten. Etwas Glück brauchte man schon damals dazu, denn viel Betrieb war auch 2013 nicht zu beobachten.

Zuletzt bearbeitet am 20.02.17, 21:38

Datum: 25.07.2013 Ort: Potrerillos, Chile Land: Übersee: Südamerika
BR: 2XAusl (sonstige ausländische Diesellokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Ferronor
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Da wo es einen immer wieder hin zieht ...
geschrieben von: Nil (156) am: 13.02.17, 23:14
Es gibt sie, die Orte und Plätze auf der Welt an denen man sich einfach wohl fühlt. Bei uns Eisenbahnfotografen könnte man auch sagen Strecken oder Gegeneden an die es einen immer wieder hin zieht.
Eine solche Gegend liegt in Spanien, genauer in Südspanien. Die "Nebenbahn" von Antequera nach Algeciras gehört eben so dazu wie die Strecke von Linares nach Almeria. Es sind Strecken durch die grandiose Landschaft Südspaniens, die leider aber kaum nennenswert Verkehr aufweisen. Aber auf beiden Strecken gibt es zwei Zugpaare von und nach Madrid ... und die sind mit den 334 und Talgo Garnituren ja ganz ansehnlich.
Dieses Foto entstand bei einem Urlaub im Februar 2017 wo wir uns ganz gemütlich in Ronda eingenistet haben und die Strecke bis Antequera beackerten, ohne Stress, einfach gemütlich. Was will man mehr? Die Tage in Südspanien sind für Eisenbahnfotografen die es gerne gemütlich mögen auch sehr entspannend kurz, vor 9 Uhr muss man nicht draussen sein und um 18 Uhr ist bereits wieder fertig. Da bleibt genug Zeit der Spanischen Küche, den vorzüglichen Weinen und den engen Städtchen zu fröhnen.

Auf dem Bild ist eine Talgo Garnitur gerade auf dem Weg von Algeciras nach Madrid. Ronda liegt hinter dem Zug und der nächste Halt ist Antequera Santa Ana. Ab da geht es dann nach dem Umspuren auf Normalspur weiter über die NBS bis Madrid. Die Fahrzeiten in die Hauptstadt bleiben so vom Auto unerreicht. Natürlich ist auf der NBS dann nicht mehr der 334 Diesel am Zug sondern ein Eurosprinter.



Datum: 06.02.2017 Ort: Almargen [info] Land: Europa: Spanien
BR: ES-334 Fahrzeugeinsteller: Renfe
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Durch die Alpen von Hauptstadt zu Hauptstadt
geschrieben von: Nil (156) am: 15.01.17, 15:32
Noch im in heimischen Gefielden befindet sich die TGV Einheit 4506 auf diesen Bild. Einige Kilometer später wird der Zug Modane durchfahren bevor im Mont-Cenis-Tunnel die Landesgrenze zu Italien überquert wird. Der Start des Zuges war der Gare de Lyon in Paris und das Ziel ist die Halle von Milano Centrale. Der Herbst war gerade im Endspurt an diesem schönen Freitag im November 2007 und die Sonne lachte über dem Hochnebel vom wolkenlosen Himmel.
Die Fahrt im TGV führt heute jedoch nur einen kleinen Teil der Strecke über Neubaustrecken. Die Diretissima in Italien sind für die Garnituren tabu, da die nötige ECTS Ausrüstung nie ergänzt wurde. So bummelt der Zug von Turin bis Milano über die Bestandsstrecke. Das Ziel heisst auch nicht mehr Centrale, sondern Porta Garibaldi.

Zuletzt bearbeitet am 16.01.17, 22:49

Datum: 03.11.2007 Ort: Pontamafrey [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-TGV Réseau Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Ausbau, Altbau, Neubau?
geschrieben von: Nil (156) am: 11.12.16, 15:41
Gunar hat unlängst ein Bild von "unten" eingestellt (seinen Standpunkt kann man sehen). Ich liefere ein Bild "von oben" nach. Wie Gunar damals richtig gesagt hat ist die Strecke die auf seinem Bild als Neubaustrecke zu erkennen ist natürlich eine Neubaustrecke. Aber: keine Schnellfahrstrecke, auch wenn die Trassierung durchaus schnelles fahren erlauben würde. Aber ob es jemals ein CRH Bullettrain auf die Strecke verschläg? Denn im Rücken wird emsig an einer Schnellfahrstrecke gewerkelt. Diese wird dann den Anschluss von Hohhot Ostwärts ans Hochgeschwindigkeitsnetz darstellen wird.
Die Neubaustrecke die bereits existiert wird ausschliesslich von Personenzügen genutzt die im Norden des Landes die Metropolen im Westen erschliessen. Und während eine solcher Zug nach Peking gerade mit 160km/h durch das Tal braust fährt unten ein Güterzug ebenfalls nach Osten.
Wo wir sind wir eigentlich? Im Tal des Dahei zwischen Hohhot (der Hauptstradt der autonomen Provinz Inneren Mongolei in China und Jinning.
Und weil China ohne massive Infrastruktur nichts wäre noch ein weiteres Detail. Nebst den bald drei Eisenbahnlinien gibt es mit der G6 und der G7 gleich zwei Autobahnen hier. Achja, und die Hauptstrasse die auf dem Bild zu sehen ist gibts natürlich auch.

Die Bildmanipulation besteht übrigens nicht darin beide Züge auf das Bild zu bekommen - dazu braucht es bei dem dichten Verkehr nur etwas Glück. Ich musste aber einen mitfotografen elektronisch den Berg hinunter schubsen damit seine weisse Mütze nicht durch die Büsche strahlt.




Zuletzt bearbeitet am 13.12.16, 23:17

Datum: 22.07.2016 Ort: Hohhot, China Land: Übersee: Asien
BR: CN-HXD3D Fahrzeugeinsteller: CR (Chinese Railway)
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Eine Nebenbahn in Südkorea
geschrieben von: Nil (156) am: 01.12.16, 11:23
Südkorea ist komplett Indistrualisiert, entsprechend ist die Infrastruktur ausgebaut. Neubaustrecken, Autobahnen und alles mit der grossen Kelle angerührt. Aber nicht ganz überall, zwischen Jinju und Suncheon in Südkoreas Süden gibt es noch "Nebenbahnromantik" auf dem Land. Wobei auch das nicht für immer ist, im Hintergrund ist bei diesem Bild bereits die Baustelle für die Neubaustrecke zu erkennen.
Als wir im Frühling 2014 durch das Land gereist sind war uns das Wetter nicht gleich gut gesinnt. So verbrachten wir zum Beginn des Urlaubs einige Tage damit per Bahn das Land zu bereisen. Dabei stiessen wir auf diese Nebenbahn die ins Reiseprogramm aufgenommen werden musste. Als das Wetter in der zweiten Woche dann besserten besuchten wir die Strecke erneut um den Betrieb in dieser lieblichen Landschaft zu Fotografieren. Korail 7458 (aus der EMD GT26 Familie) fährt mit einem Regionalzug von Jinju nach Suncheon und hat gerade den Bahnhof von Hongcheon verlassen.

Datum: 05.05.2014 Ort: Hongcheon, Südkorea Land: Übersee: Asien
BR: KO-EMD GT26 Fahrzeugeinsteller: Korail
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Goldener Herbst in der Toskana
geschrieben von: Nil (156) am: 23.11.16, 20:08 Bild des Tages vom 17.10.17
Dieser kleine Triebwagen ist kaum zwei Jahre alt und dient als Fahrzeug auf der Nebenbahn Aulla mit Lucca - und natürlich alle kleinen und grösseren Ortschaften die dazwischen liegen. Die Fiat Triebwagen welche über Jahrzehnte das Bild der Italienischen Nebenbahnen geprägt haben sind in den letzten zwei Jahren von dieser Strecke verschwunden und dieses optisch gefällige Produkt aus Polen hat übernommen. Für die Fahrgäste welche auf der Strecke täglich unterwegs sind bedeutet das moderne Fahrzeug sicherlich eine Aufwertung.
Hier befährt er gerade das grosse Viadukt bei Poggio. Der kleine Ort der hinter dem Fotografen liegt ist malerisch auf einem Hügelkamm und ist so typisch für diese Region in der Toskana. Der nächste Halt des Zuges dem wir hier nur hinterher schauen ist Viletta s. Rom. auf der anderen Talseite.
Der Herbst hat an diesem letzten Tag des Oktobers seinen Höhepunkt erreicht, die Weinernte ist eingefahren und die Bewohner der Gegend bereiten sich auf den Winter vor, der in dieser Gegend in den Höhenlagen durchaus auch mal streng und lang sein kann.

Datum: 31.10.2016 Ort: Poggio [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ATR220 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Fiat für Fiat durch Apulien / Basilikata
geschrieben von: Nil (156) am: 05.11.16, 19:45
Es ist ein Sonniger Tag Anfang November 2016. Obwohl die Wetterprognose sich nicht so sicher waren wie der Tag werden sollte war es mehrheitlich Sonnig. Der starke Wind hinderte die Wolken daran aus den Abruzzen in die Ebene zu ziehen. Trenitalia D.445 1102 und eine D345 bringen einen leeren Autotransportzug von Foccia zum Fiat Werk nahe Melfi. Im Bahnhof von Rocchetta Scalo zweigt das Anschlussgleis zum Werk von der Nebenbahn Foggia - Potenza ab. Gebaut wurde das Gleis aber nicht für das Fiat Werk sondern Ende des 18. Jahrhunderts als Strecke nach Palazzo San Gervasio. Der Personenverkehr wurde aber im Jahr 2011 eingestellt.

Etwas schwierig ist die Ortsangabe bei diesem Bild. Die Loks sind bereits auf dem Gemeindegebiet von Melfi (Region Basilikata), der Bahnhof und der Zugschluss sind aber noch auf dem Gebiet von Rocchetta Sant'Antonio in Apulien.

Zuletzt bearbeitet am 08.11.16, 00:32

Datum: 03.11.2016 Ort: Rocchetta Scalo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D445 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Jingpeng 2016
geschrieben von: Nil (156) am: 08.08.16, 22:49 Bild des Tages vom 22.07.18
Seitdem die Ära der Dampfloks am Jingpeng Pass in der Inneren Mongolei vorbei ist ging die Strecke bei vielen Eisenbahnfreunden wohl etwas in vergessenheit - obwohl sie den meisten immer noch ein Begriff sein dürfte. Viel hat sich seit damals verändert. Stromleitungen und eine 4 Spurige Hauptstrasse führen über den Hügelzug welcher auch die Bahn überwindet.
Viel Fläche wird mit Bäumen aufgeforstet und kaum ein Stein blieb auf dem anderen - denn von Bildern anno 199X hatte ich den Jingpeng Pass als Eisenbahn durch viel nichts in Erinnerung. Aber so ist der Wandel der Zeit - gerade in China ist morgen kaum so etwas wie es gestern war.

Auf dem Bild fährt DF4D 4299 mit dem kurzen Zug 6038 gerade durch den Bahnhof von 下坑子. Der Zug kommt aus Tongliao und fährt nach Xilinhaote, mit 800km die er in etwas mehr als 11 Stunden zurück legt darf er durchaus als Schnellzug bezeichnet werden.

Datum: 17.07.2016 Ort: Jingpeng, China Land: Übersee: Asien
BR: CN-DF4D Fahrzeugeinsteller: CR (Chinese Railway)
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Im Seamaul von Esfahan nach Teheran
geschrieben von: Nil (156) am: 25.04.16, 22:25 Top 3 der Woche vom 08.05.16 Bild des Tages vom 08.04.17
Im Iran sind allerlei ältere und neuere Wagen aus Europa und China in Betrieb. Diese bunte Mischung macht das Fotografieren des Personenverkehrs unheimlich spannend, denn fast jeder Zuglauf ist wieder mit einer anderen Art Wagen, oder mindestens anders lackierten Wagen, unterwegs.
Das es im Iran aber auch alte Wagen aus Südkorea gibt wussten wir nicht und so waren wir doch sehr überrascht als wir die zum ersten mal sahen. Es handelt sich um Wagen die in Südkorea unter unter der Zuggattung "Seamaul" im Fernverkehr eingesetzt werden. Die Herkunft war klar zu identifizieren, einige Koreanische Anschriften sind an den Wagen noch dran.

Ein Zugpaar welches mit solchen Wagen gefahren wird ist der tägliche Zug von Teheran nach Esfahan und zurück. Erst im Fahrplanwechsel Anfang April als Tagesverbindung eingeführt versucht die Bahn den Bussen und Flugzeugen Fahrgäste abzujagen. Denn Potential ist zwischen den beiden Metropolen zweifelsohne vorhanden.

An diesem Tag war das Wetter grundsätzlich schlecht angekündigt und deshalb verschoben wir uns ganz gemächlich nach dem Frühstück und einer Stadtbesichtigung von Yazd nach Esfahan. Als dann kurz vor der Stadt plötzlich eine blaue Wand das Ende der Schlechtwetterfront markierte keimte Hoffnung auf. Also fuhren wir entlang der Strecke nach Norden und bestiegen diesen Berg hoch über der Strecke, spontan gefunden, wie die Wege entlang der Bahn. Diese Landschaft ist dann auch eher so wie man sich die Landschaft im Iran vorstellt.

Der Nachteil am schlechten Wetter ist natürlich das man im dunkeln sitzt, der Vorteil dafür: wenn man in der Sonne sitzt und auf das schlechte Wetter guckt hilft das den ansonsten langweiligen blauen Himmel ungemein zu bereichern. Und so waren wir nach diesem Bild absolut zufrieden mit dem Tag. Den ein solches Bild macht man so schnell kein zweites ...

Ps. Ja das weisse Auto da unten ist unserer ... als wir dann oben standen merkten wir auch wie blöd der Parkplatz war. Es fand sich aber kein freiwilliger der zum umparken bereit war :-)

Datum: 12.04.2016 Ort: Esfahan, Iran Land: Übersee: Asien
BR: IR-Iran Runner Fahrzeugeinsteller: RAI
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 33 Punkte

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DB Regio Lorestan
geschrieben von: Nil (156) am: 20.04.16, 22:42 Top 3 der Woche vom 01.05.16 Bild des Tages vom 09.04.17
Oha, wo gibt es denn im Jahr 2016 noch Bn Wagen im mint der 90er Jahre zu sehen? DB Regio Lorestan hat noch einige solche Wagen im Bestand, wobei der Zustand der Farbe etwas zu wünschen übrig lässt, auch das übliche Regio DB Signet fehlt auf den Wagen - da hätten die hohen Herren (und Damen) in Berlin mal besser ein Auge drauf geworfen! Ob der Leiter von DB Regio Lorestan aber darauf hört was die Sesselwärmer im fernen Berlin melden? Eher nicht, denn hier bestimmt die Zentrale der RAI (sherikat-e rah ahan jomhuri-ye eslami-ye iran) in Teheran was man zu tun und zu lassen hat!

Es sind Wagen welche im nahen Osten, genauer im Iran, eine neue Heimat gefunden haben, und da spielen die neusten CI Pupser der DB keine Rolle, es fährt was da ist und es fährt so wie es da ist.

Diese bunte Garnitur verkehrt als Regionalzug täglich von Dorud nach Chamsangar und zurück, über eine der schönsten Strecken die es auf diesem Planten zu sehen gibt. Sie ist im Iran ... na und?! Das Tal, vom Fluss Sezar ins Zagros Gebirge gefressen, bietet eine Abwechslung vom feinsten, zerklüftete enge Passagen und weitläufige Flächen am Talgrund. Und durch alles schlängelt sich die Eisenbahn. Die Dörfer entlang der Strecke sind mit dem Zug oder über ewige steinige Wege zu erreichen - mit einigen Ausnahmen wohl gemerkt.
Der Besuch im Tal wurde uns nicht ganz leicht gemacht, denn an den Tagen zuvor hat es stark geregnet und nochmal weit hinunter geschneit. Diese Wetterkapriolen haben auch der Bahn zugesetzt und nur wenige Kilometer von dieser Stelle bei Sephidasht entfernt ging ein Hangrutsch nieder welcher eben diesen Regio erwischt hat. Nichts schlimmes, aber die Strecke war zwei Tage gesperrt und wir mussten uns kurzfristig ein Alternativprogramm suchen. Diese Regenfälle haben dafür der Vegetation geholfen sich zu entwickeln und so präsentierte sich uns das Tal in einem fröhlichen grün, welches in wenigen Wochen wieder dem tristen braun der Erde platz machen muss.

In eben diesem Sephidasht haben wir uns für dieses Foto aufgebaut, mit Blick auf den Ort und die Bahn, die hier mit zwei grossen Schlaufen (eine davon in einem Kehrtunnel) an Höhe gewinnt. Der Zug ist talaufwärts unterwegs und befindet sich in der untersten Ebene. Er wird in kürze auf dem Gleis welches unten rechts zu sehen ist vorbei rollen und nach dem passieren des Kehrtunnels in den Bahnhof des Ortes einfahren. Da wartet bereits ein Güterzug zur Kreuzung ...

Mehr vom Iran gibt es in kürze im Auslandsforum zu sehen.

Edit: Positionsdaten eingefügt und Bilder von zwei Sensorflecken befreit.

Zuletzt bearbeitet am 21.04.16, 21:52

Datum: 18.04.2016 Ort: Sephidasht, Iran Land: Übersee: Asien
BR: IR-??? Fahrzeugeinsteller: RAI
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 35 Punkte

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Schneesicher
geschrieben von: Nil (156) am: 29.02.16, 23:05 Top 3 der Woche vom 13.03.16 Bild des Tages vom 16.03.17
Anderes Wort für Winter in Mitteleuropa? Frühling!
Und weil die Gegend diesen "Winter" so alles andere als Schneesicher ist schauen wir doch wieder mal in den Norden. Da gibts noch richtige Winter und eine gewisse Schneesicherheit, auch wenns 2011 und schon wieder Jahre her ist (hei, wie die Zeit vergeht).

An diesem Tag war der CargoLink Zug von Bodö nach Trondheim die erste Bewegung seit Stunden, entsprechend hat es das Gleisbett verblasen. Es war eine der Aktionen bei denen man sich zu Beginn die Sinnfrage stellt. Es war neblig, es windete stark und es Schneite wie verrückt. Aber CargoLink fuhr damsl genau einmal in der Woche und irgendie will man dann doch ein Foto haben. Und wenns halt im Schneesturm ist. Dass dann punktgenau zum Zug ein 10min Sonnenloch entstand war einfach nur Glück.

Aufgenommen direkt am Nördlichen Wendekreis, der Steinhaufen links von der Lok (rechts gäbe es auch einen) markiert den nördlichen Wendekreis.

Zuletzt bearbeitet am 16.03.17, 10:30

Datum: 19.03.2011 Ort: Saltfjell [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-306 Di6 Fahrzeugeinsteller: CargoLink
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 23 Punkte

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Drei auf einen Streich
geschrieben von: Nil (156) am: 25.02.16, 17:28 Bild des Tages vom 09.02.17
Immer dann wenn in Paris die Winterferien beginnen machen sich die Hauptstädter auf den Weg in die Französischen Alpen. An den Wochenenden dieser Ferien, also nur an wenigen tagen im Jahr, ist dann "Grosskampftag" auf der Nebenbahn nach Briançon. Anstatt nur ein Zug verkehren an diesen Tagen bis zu 4 Züge ab Paris zu den Wintersport Destinationen.
So lange die Züge noch fahren und noch mit den 67000 bespannt sind sollte man die Chance nutzen und im "Winter" (es waren am Nachmittag doch gemütliche 19° im Tal) die Ecke besuchen. Der Reguläre Zug der übers ganze Jahr verkehr wird bereits von wenig fotogenen Akiem Primas bespannt.
An diesem Morgen waren am letzten Zug aus Paris gleich drei Loks unterwegs, besonders schön die drei Farbvarianten in der passenden Reihenfolge nach alter. Ganz vorne ist die 67367 im originalen blauen Farbkleid, es folgt 67330 im gefälligen Multiservice Lack vor der 67615 in der En Voyage Lackierung.

Datum: 21.02.2016 Ort: Embrun [info] Land: Europa: Frankreich
BR: FR-BB 67300 Fahrzeugeinsteller: SNCF
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Shosholoza Meyl
geschrieben von: Nil (156) am: 18.02.16, 11:48 Bild des Tages vom 26.01.17
Shosholoza Meyl betreibt die wenigen Fernverkehrszüge in Südafrika, mehr als eine Handvoll ist es nicht mehr. Auf der "Hauptstrecke" von Johannesburg nach Kapstadt sind es gerade mal 3 wöchentliche Zugpaare (4 in der peak season) der Tourist Class (+1 Premier). So bedarf es bei einem Besuch an der Hauptstecke etwas Planung überhaupt einen solchen Zug zu sehen.

Wir waren Glücklicherweise in der peak season in Wester Cape unterwegs und der Reiseplan war auf die Personenzüge abgestimmt. So konnten wir am Nachmittag des des 27. Januars den Tourist Service von Cape Town noch Jo'burg im Tal des Hexrivers fotografieren. Die Bespannung bei den Zügen ist eine Lotterie, denn von den Loks der Reihe 6E gibt es verschiedenste Lackierungsvarianten. Wir hatten auch hier Glück und bekamen ein oranges Doppel, etwa die zweitälteste von geschätzten 5 Lackierungen, vor die Linse. Der künstliche See dient als Wasserreservoir für die Weinreben die in der Gegend die Landwirtschaft prägen. Krokodile oder ähnliches wohnen darin glauben wir nicht ... :-)

Datum: 27.01.2016 Ort: De Doorns, Südafrika Land: Übersee: Afrika
BR: ZA-6E Fahrzeugeinsteller: PRASA
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Die Malmesbury Metro
geschrieben von: Nil (156) am: 11.02.16, 16:15 Bild des Tages vom 27.01.18
Einmal täglich verbindet ein Zugpaar Malmesbury mit Cape Town. Das Zugpaar dient der schwarzen Bevölkerung des Hinterlandes als Pendlerzug in die Stadt. Wer ihn nutzt muss aber früh raus, denn schon um 05:25 Uhr verlässt der Zug Malmesbury um 7:35 Uhr im Hauptbahnhof von Cape Town zu sein. Zurück geht es 17:33 Uhr ab und etwas über zwei Stunden später trifft der Zug wieder in Malmesbury ein.
Natürlich findet auch unterwegs reger Fahrgastwechsel statt. So auch hier am Haltepunkt Fisantkraal, benannt nach dem riesigen Township (hinter den Bäumen). Was da für Menschenmassen aus dem Zug geströmt sind war schier unglaublich, und der Zug war bei der vorbeifahrt anschliessend optisch immer noch voll. Der Zug setzte seine Fahrt nach 10min Aufenthalt, Planmässig ist eine Minute, unter Getöse wieder fort.


Datum: 27.01.2016 Ort: Fisantkraal, Südafrika Land: Übersee: Afrika
BR: ZA-35 Fahrzeugeinsteller: ZAR
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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3.72km OREX Zug am Strand
geschrieben von: Nil (156) am: 04.02.16, 13:03 Bild des Tages vom 29.01.17
In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts baute der Südafrikanische Staat eine 871km lange OREX (Ore Export Line) Eisenbahn in Kapspur. Sie führt von den Minen bei Sishen bis in den Atlantikhafen von Saldanha.
Die Strecke wurde bereits nach zwei Betriebsjahren mit der eher ungewöhnlichen Spannung von 50KV / 50Hz elektrifiziert. Aufgrund der geografischen Lage und der Spannung wird die Strecke autonom und unabhängig vom restlichen Netz betrieben, nur an wenigen Punkten ist ein Anschluss an (teilweise stillgelegte) Dieselstrecken vorhanden. Genutzt wird die Strecke aber ausschliesslich zum Abtransport von Erzen zum Hafen von Saldana.
Die erste Teil der Strecke Strecke verläuft ab Saldana direkt nach Norden immer in der nähe der Küste des atlantischen Ozeans. Um Elandsbaai verlangte die hügelige Topografie in Küsennähe die Führung direkt am Strand entlang.Dies ermöglicht nach etwas Fussmarsch entlang des Sandstrandes unter anderem diesen Blick durch die Dünen. Der sehr dünne Verkehr auf der Strecke ist weniger ein Problem des Fotografen der es gerne gemütlich nimmt, denn wo wartet es sich schöner als an einem solchen Strand direkt am mehr? Die Züge sieht man früh genug damit man nicht an Position stehen muss sondern gemütlich den Blick über das Meer schweifen lassen kann. Für den perfekten Urlaub fehlt da nicht viel, nur zum Baden ist das Wasser auch in den Sommermonaten etwas gar kalt ...

Der Betrieb auf der Strecke ist sehr dünn, trotzdem werden riesige Massen befördert. Das Konzept ist für den Betrieb optimiert
In den Minen werden jeweils 1.24km lange Züge zusammengestellt die mit einer 15E und teilweise einer Diesellok der Reihe 34 oder 43 bespannt werden. Die Diesellok dient dabei dem Verschub in den Minen und dem Hafen. Drei dieser Züge werden dann zusammen gehängt und mit Schlusslok versehen. So ergibt sich eine Schlange von 3.72km Länge. Bei einer Beladung von 100t pro Wagen kommt so ein Zuggewicht von gegen 40'000 Tonnen zusammen. Nach aktuellen Informationen verlassen pro Woche ungefähr solche 15 Zugverbände die Mienen. Was das an der Strecke also bedeutet kann sich jeder selber ausrechnen ...
Die Geschwindigkeit der Züge beträgt 80km/h die durchgehend gefahren werden können. Es ist vorgesehen die vollen Zügen nicht anzuhalten ausser es findet ein Personalwechsel statt. Eine Verfolgung eines Zuges scheidet also aus, denn das Strassennetz ist in dieser sehr dünn besiedelten Gegend denkbar schlecht dafür geeignet.

Leider ist die Reihe 9E welche seit der Elektrifizierung eingesetzt wurden offensichtlich nicht mehr im Betrieb, wir haben über zwei Tage nur mehr die 15E angetroffen. Diese sind seit 2010 in Betrieb und wurden in Südafrika gebaut, die Federführung lag aber bei bekannten Japanischen Firmen.

Dieser Zug, aufgenommen eben am Strand nördlich von Elandsbaai, fährt leer nach Norden, der Blick fällt auf die Schlusslok. Zug zu erkennen ist die zweite Mitellok und wer ganz genau hinschaut erkennt sogar die Zugloks kurz vor dem Bildrand.

Datum: 29.01.2016 Ort: Elandsbaai, Südafrika Land: Übersee: Afrika
BR: ZA-15E Fahrzeugeinsteller: ZAR
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Aus dem Museum auf die Bahn
geschrieben von: Nil (156) am: 07.12.15, 23:25
er Fotostandpunkt ist nicht leicht zu finden, wenn man unten an der Strasse steht sieht man nur ein altes Gebäude über sich. Das Gebäude gehört zur alsten Stadtmauer von Peking und ist bestandteil eines Museums. So kostet das Foto auch 10 Yuan, was aber vertrettbar ist. Ist man erstmal im Museum geht man ins Gebäude und dann ganz hinauf. Dann sucht man sich das Fenster ganz hinten und öffnet es in einem unbeobachteten Moment - oder man besticht das Wachpersonal. Wenn man sich dann weit hinaus lehnt durch das Fensterchen hat man den Blick frei auf die Einfahrt vom Pekinger Hauptbahnhof.

Leider haben wir die Wachmanschaft nicht bestochen und nach einiger Zeit sahen wir uns gezwungen den Platz zu räumen. Deshalb gab es nur ein Bild von einem Zug auf dem vordersten Gleis bei voller Sonne.

Manipulation: Dachecke digital entfernt da ich mich eben doch nicht weit genug raus gelehnt habe ;)

Datum: 20.08.2015 Ort: Peking, China Land: Übersee: Asien
BR: CN-HXd3C Fahrzeugeinsteller: CR (Chinese Railway)
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Mit Diesel durch den Löss
geschrieben von: Nil (156) am: 29.10.15, 13:57
Ab Baiyin zweigt von der Baolan Line eine eingleisige und nicht elektrifizierte Nebenbahn ab, sie führt bis nach Gangtang. Mit zwei Personenzugspaaren ist der Personenverkehr spärlich, der Kohleverkehr hingegen sorgt für etwas mehr Betrieb auf der Strecke. Es sind auf der Strecke mehrere Zugpaare täglich zu beobachten.
In den Lössbergen liegen grosse Kohlevorkommen die gefördert und mit der Eisenbahn zu dem Kraftwerken und Hochöfen des Landes transportiert werden.

Da die Strecke der Staatsbahn gehört werden die Züge natürlich auch von ihr traktioniert. Dafür setzt sie ausschliesslich moderne in Baiyin beheimatete Dieselloks der Reihe DF8B ein. In Baiyin werden die kurze Züge vereinigt und mit E-Traktions abgefahren.

Datum: 30.08.2015 Ort: Jingyuan, China Land: Übersee: Asien
BR: CN-DF8B Fahrzeugeinsteller: CR (Chinese Railway)
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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