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Mit der Leerkohle durch Berlin-Halensee
geschrieben von: Leon (455) am: 14.02.20, 18:07
Vor 20 Jahren nichts besonderes- und heute würde man in Berlin einen Fotografenansturm an Russen-Fans erleben, den man zuletzt im Raum Köthen vor den Bauarbeiten erlebt hat: jeden Nachmittag verließen den Güterbahnhof Neukölln drei bis vier Güterzüge in westliche Richtung, die mit Ludmillen bespannt waren: zum einen ein sehr häufig verkehrender Kohlependel von und zum Heizkraftwerk Rudow, der ab Neukölln mit Lokomotiven der NME bis zur Stubenrauchstraße gebracht wurde. Dann ein KLV, dessen Terminal in der Nähe des Treptower Güterbahnhofs sich nicht allzu lange gehalten hat und alsbald durch die Terminals im GVZ Großbeeren sowie im Westhafen ersetzt wurde. Dann der bereits in der Galerie erwähnte Müllzug, der über die Dresdener Schiene mit teilweiser Nutzung der S-Bahn-Gleise raus nach Zossen bzw. Schöneicher Plan fuhr. Dann häufig Kesselzüge von diversen Tanklagern im Süden der Stadt, und evtl. übernahm eine Ludmilla auch eine Cargo-Bedienfahrt Richtung Grunewald, die aber meist einer 346 vorbehalten war. Kurzum: es war vor 20 Jahren viel los auf dem südlichen Innenring.
Am Nachmittag des 26.04.2000 wurde auf der Brücke des Kurfürstendamms Position bezogen, direkt am S-Bahnhof Halensee. Als erstes erschien die Leerkohle Richtung Ruhleben, m.a.W. es ging geradeaus über Westkreuz. Einen Block später sollte eine weitere Ludmilla mit ihrer KLV-Fuhre hier aufkreuzen, jedoch über die im Vordergrund ersichtlichen Weichenverbindungen in Richtung Grunewald abbiegen.
Und heute? Der Blick von der "Ku-Damm-Brücke" ist in dieser Form nicht mehr möglich. Die Gleise des Güterbahnhofs Halensee sind nicht mehr vorhanden, und auf dessem Gelände hat sich ein monströser Baumarkt etabliert, dessen Gebäude einen derart langen Schatten wirft, dass eigentlich nur noch die S-Bahn umgesetzt werden kann. Einziger planmäßiger Zug am Nachmittag ist der hier schon desöfteren gezeigte "Kaffeezug", der aber aufgrund einer neuen Weichenverbindung bereits deutlich vor der hier gezeigten Variante auf das Gleis gen Grunewald gelenkt wird und somit im Schatten des Baumarktgebäudes verkehrt.

Datum: 26.04.2000 Ort: Berlin Halensee [info] Land: Berlin
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Am ehemaligen S-Bahnhof Staaken
geschrieben von: Leon (455) am: 11.02.20, 18:03
Vor einiger Zeit sind zwei Aufnahmen vom Dieselbetrieb in Berlin in die Galerie aufgenommen worden, die von der im Bild im Hintergrund erkennbaren Fußgängerbrücke entstanden sind. Wir stehen erneut in Berlin-Staaken, nur eine Brücke weiter. Links im Bild sehen wir die Reste des ehemaligen S-Bahnhofes Staaken. Fast schnurgerade verläuft hier die Strecke von Wustermark nach Berlin-Spandau. Würden wir uns auf der Brücke des Nennhauser Damms jetzt umdrehen, würden wir in einen Streckenabschnitt blicken, der einst vor der Wende von links und rechts mit Mauern versehen wäre, und die Organe in einem nahen Wachturm würden unser fotografisches Treiben neugierig beobachten. All dies ist mittlerweile 30 Jahre her, aber in den ersten Jahren nach der Wende wartete jeder Fahrplanwechsel mit neuen Überraschungen auf. So wurde an dieser Stelle bereits über den Einsatz der Baureihe 218 vor den IC-Zügen von Hamburg nach Berlin berichtet. Wir sehen erneut eine Doppelbespannung zweier Lübecker 218 vor dem IC 534, wie sie dröhnend das Berliner Stadtgebiet verlassen.
Das Schild der Laubenpieper zur Rechten spielt auf eine Situation im Zusammenhang mit dem Berliner Bausenat an, in der es um die Zukunft der Kleingärtner ging. Heute verläuft hier -von Schallschutzwänden gesäumt- eine viergleisige, elektrifizierte Trasse, der nicht nur der ehemalige S-Bahnhof Staaken zum Opfer gefallen ist.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 24.06.1994 Ort: Berlin Staaken [info] Land: Berlin
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Anderthalb Stunden Wartezeit
geschrieben von: Torka (3) am: 10.02.20, 08:48
Anderthalb Stunden Wartezeit brachten dieses Bild des legendären Ostbahnknicker hervor. Als ich 14.30 an der Stelle angekommen bin, strahlte die Sonne extrem, perfekt zum fotografieren. Nach 1h und 15 min erblickte ich dann endlich die in East-West Railways lackierte Ludmilla in Hoppegarten. Dort blieb sie erstmal stehen. Die Schatten wurden immer länger. Endlich kam die RB26 auf dessen Kreuzung die Ludmilla noch warten musste, sie schlich aus Hoppegarten raus und konnte bei bestem Licht von mir fotografiert werden.

DB 232 105 mit dem 49906 aus Kostrzyn nach Gummern.

2. Versuch: oben den Himmel etwas abgeschnitten, Kontrast erhöht, etwas dunkler gemacht

PS: Tut mit leid das der Zug soweit unten am Bildrand ist, doch, direkt unter dem Bildrand steht ein hässlicher Stromkasten, welcher schon komplett verschüttet war und definitiv nicht in das Bild passt


Datum: 05.02.2020 Ort: Birkenstein [info] Land: Berlin
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Jedes Jahr im Januar
geschrieben von: Rainer.Patzig (24) am: 09.02.20, 17:45
Jedes Jahr im Januar wird in Berlin der Nord-Süd S-Bahntunnel für 2 Wochenenden gesperrt um konzentriert Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen zu können. In diesem Jahr gehörte ein Schienenwechsel südlich des Anhalter Bahnhofs dazu.

Während noch die Schienen mit dem Trennschleifer geschnitten werden, wartet im Hintergrund bereits der Zweiwegebagger auf seinen Einsatz. Der Maschineneinsatz im Tunnel ist, bedingt durch seine geringe Bauhöhe in Verbindung mit ordentlichen Neigungen, nicht ganz einfach. Mit einer Diesellok der Regelbauart sollte man die Einfahrt jedenfalls nicht riskieren.

Das Foto entstand anlässlich eines Pressetermins, den ich dienstlich begleitet habe.

Zuletzt bearbeitet am 09.02.20, 19:56

Datum: 11.01.2020 Ort: Berlin Kreuzberg [info] Land: Berlin
BR: Sonstige Schienenfahrzeuge Fahrzeugeinsteller: BBG
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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"Heavy weather" in Berlin-Staaken
geschrieben von: Leon (455) am: 03.02.20, 08:53
Vor kurzem wurde ein Bild mit einer Doppeltraktion aus zwei 210.4 mit einem EC in die Galerie gewählt, welches von einer Fußgängerbrücke "draußen" in Berlin-Staaken aufgenommen wurde. Blickt man von dieser Fußgängerbrücke in die Gegenrichtung, so ergibt sich dieser Blick: wir sehen auf die Strecke von Wustermark in Richtung Berlin-Spandau, gesäumt von Kleingärtnern und älteren Reihenhäusern. Neben der Strecke liegt noch das Gleis incl. Stromschiene der ehemaligen S-Bahn zum Bahnhof Staaken, der im Hintergrund des Bildes ausgemacht werden kann. Hier wurde der Betrieb zwischen Spandau West und Staaken infolge des S-Bahner-Streiks im Herbst 1980 eingestellt.
Über die beiden Gleise im Vordergrund wurde alles abgewickelt, was an Reise- und Güterverkehr aus westlicher oder nordwestlicher Richtung nach Berlin unterwegs war: zunächst der Interzonen- und später der IC-Verkehr von Hamburg, nach der Wende der Regionalverkehr, darüber hinaus der Güterverkehr vom Rangierbahnhof Wustermark. Aus dieser Richtung kam am MIttag des 05.09.1992 ein Kesselzug in die Stadt, bespannt wohl mit der blassesten und farblosesten Ludmilla der Baureihe 230, die mir jemals vor die Linse fuhr. Diese Baureihe verschwand bereits zum Anfang des Jahres 1994, und es ist meine einzige Aufnahme dieser Baureihe mit der Bezeichnung "230" - evtl. sogar die einzige mit dieser Bezeichnung in der Galerie. Ja, sie sahen schon einen Tick anders aus als ihre Schwestern der Baureihe 232: 20 cm kürzer, ein Maschinenraumfenster weniger an den Seiten, und die ersten Loks ihrer Reihe verfügten noch über die großen Stirn- und Führerstands-Seitenfenster. Spätere Lieferungen erhielten zunächst kleinere Seitenfenster, bevor ab der 130 052 nur noch die kleineren Stirnfenster verwendet wurden.
So...nach der Aufnahme ging es erst einmal flugs wieder hinunter ins Auto, bevor der nächste Regenschauer seine Ladung abwerfen konnte...;-)

Scan vom Fuji-RDP100 6x6-Dia

Datum: 05.09.1992 Ort: Berlin Staaken [info] Land: Berlin
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Über den Teltowkanal
geschrieben von: Leon (455) am: 01.02.20, 19:09
Mit dieser Aufnahme möchte ich an die Müllverkehre der Berliner Stadtreinigung erinnern und gleichzeitig auf ein Motiv aufmerksam machen, welches in Berlin ziemlich unbekannt ist.
Vor fast 20 Jahren gab es für einen längeren Zeitraum Züge mit gepresstem Müll zu einer Mülldeponie in Schöneicher Plan, zwischen Mittenwalde und Zossen gelegen. Auf dem Gelände des Güterbahnhofs Teltowkanal der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn wurde hinter dem Depot ein Terminal errichtet, um die Müllcontainer der BSR auf Flachwagen zu verladen. In unmittelbarer Nähe der NME befindet sich heute noch einer der wichtigsten Standorte der Stadtreinigung, in welchem die Container befüllt wurden. Die ersten Kilometer bis zum Güterbahnhof Neukölln übernahm die NME die Traktion der Züge, bevor eine Ludmilla die Garnituren bespannte. Dann ging es über Tempelhof und Mariendorf in südliche Richtung gen Zossen, wobei ein Teil der Strecke auf Gleisen der Berliner S-Bahn zurückgelegt werden musste. Zwischen Lankwitz und Mariendorf befindet sich auch die Brücke über den Teltowkanal, deren Umsetzung nicht einfach war, da sich kaum ein freier Blick auf die Strecke erhaschen ließ. Man befindet sich auf einem schmalen Fußweg hinter einer Kleingartenkolonie und muss sich im Gestrüpp eine Lücke auf die Brücke suchen. Mehrmals am Tag waren Müllzüge zur Deponie unterwegs, und eine Tour war i.d.R. am Nachmittag eingelegt. Daher wurde am Nachmittag des 24.10.2003 am Ufer des Teltowkanals Position bezogen. In langsamem Tempo poltert die 233 698 mit ihrer Garnitur über den Kanal und wird gleich den S-Bahnhof Marienfelde passieren. Die Tour ging raus bis Zossen, wo die Züge Kopf machen mussten, um dann auf die Strecke in Richtung Mittenwalde und Königs Wusterhausen abzubiegen, um zur Deponie zu gelangen. Leider wurden diese Verkehre seit langem wieder eingestellt. Güterverkehr ist auf den S-Bahngleisen nur zu erleben, wenn sehr sporadisch ein Kesselzug zum Tanklager in Mariendorf zu befördern ist.
Die im Hintergrund erkennbare Bogenbrücke trägt den Mariendorfer Hafensteg, einer Fußwegverbindung zwischen einer Kleingartenkolonie und dem Marienpark, auf dem ehemaligen Gelände des Gaswerkes Mariendorf.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 24.10.2003 Ort: Berlin Mariendorf [info] Land: Berlin
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Conny Alter Ego in Berlin-Staaken
geschrieben von: Leon (455) am: 02.02.20, 15:22
Vor kurzem wurde eine Aufnahme von der Berliner Stadtbahn mit einem IC-Zug in die Galerie aufgenommen, der als Vorspannloks zwei Lokomotiven der Baureihe 210.4 vor einer 120 aufwies. Nun, da es sich bei der führenden Lok um die berühmte "Conny" handelt, die heutzutage in ozeanblau-beige die Fotografenherzen erfreut, hab ich mal das Archiv "auf links" gedreht und geschaut, ob mir Conny schon früher begegnet ist - und siehe da! Bingo...;-) Bereits vor dem Umbau auf Vmax 160 km/h waren im Sommer 1994 bereits 218 des Bw Lübeck in Doppeltraktionen vor den Hamburger IC-Zügen in Berlin zu bewundern, und -pfui..;-) - genauso dreckig wie auf der Aufnahme als 210.4 sehen wir hier Conny als Vorspann vor einer weiteren Vertreterin ihrer Baureihe am späten Abend des 20.06.1994 mit einer sehenswerten Garnitur voller ungarischer Wagen als EC 174 die Hauptstadt verlassen.
Wir stehen auf einer Fußgangerbrücke in Berlin-Staaken, nur wenige hundert Meter vor der eigentlichen Stadtgrenze entfernt. Ich habe früher Stunden auf dieser Fußgängerbrücke verbracht, denn man konnte hier fast zu jeder Tageszeit recht ansprechende Bilder machen, sei es mit Zügen "in" die Stadt oder Zügen, die die Stadt verließen. Da der Lückenschluss zwischen Berlin-Spandau und Falkensee noch nicht wieder hergestellt war, dröhnte unter der Brücke alles hindurch, was Spandau in westliche Richtung verließ. Der Reisezugverkehr gen Hamburg -und nach der Wende ins Umland oder in Richtung Stendal- kam hier vorbei, ferner der Güterverkehr zu dem riesigen Rangierbahnhof Wustermark vor den Toren der Stadt. Die Strecke verlief hier schnurgerade, und die Züge sah man schon von weitem. Am Abend reichte der Blick bis zum Turm des Rathauses Spandau, den Schornsteinen des Kraftwerkes Reuter sowie weiterer Betriebe, und wer genau hinsieht, erkennt sogar den -Ostberliner, wollte ich schon sagen..;-) - Fernsehturm am Alex in Berlin-Mitte.
Über die längst stillgelegten Gleise zur Linken verlief früher die S-Bahn zum Bahnhof Staaken, nur wenige Meter hinter der Fußgängerbrücke entfernt. Aber dies ist ein Fall für eine der kommenden Einstellungen, nur ohne Conny...;-)

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia, überarbeitet

Datum: 20.06.1994 Ort: Berlin Staaken [info] Land: Berlin
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Die Patrouille
geschrieben von: NAch (729) am: 30.01.20, 14:28
Die juristischen Finessen zur Reichsbahn in den drei Westsektoren von Berlin waren schon von besonderer Güte.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde im gesamten Deutschland das Sondervermögen des Reiches, Deutsche Reichsbahn, von den Alliierten in ihren jeweiligen Zonen beschlagnahmt. In der sowjetischen Besatzungszone wurde mit dem Befehl Nummer 8 der SMAD die Reichsbahn in deutsche Hände übergeben. Aus Praktikabilitätserwägungen erkannten die Westalliierten die Reichsbahn-Betriebsführung – aber nicht Eigentumsrechte – in West-Berlin an. (…)
In den Grundbüchern war bis zur deutschen Wiedervereinigung als Eigentümer „Deutsches Reich, Sondervermögen Deutsche Reichsbahn“ eingetragen. (aus [de.wikipedia.org] )

Und wie war das mit der Polizei?
Die Polizei der drei Westsektoren betrat einen Bahnhof nur unter besonderen Umständen, die Transportpolizei der DDR - da waren die Westallierten vor.
Es gab daher eine „Bahnpolizei“, die aber nicht mehr Rechte hatte als jeder anderen Bürger, vor allem durfte sie keine Waffen tragen.
In [de.wikipedia.org] heißt es dazu: „(…) Am 30. Januar 1962 wurde daher eine Bahnpolizei der Deutschen Reichsbahn geschaffen, die die Schutzpolizei der Transportpolizei in West-Berlin ablöste. Die Bahnpolizei trug als Bewaffnung nur einen Schlagstock, ihre Angehörigen waren ausschließlich deutsche Einwohner der Westsektoren Berlins (..)“
Am Bahnhof Wannsee sind mir diese beiden bei ihrem - offenbar angenehmen Dienst - entgegengekommen, Licht und Schatten und der Reichsbahner im Vordergrund erhöhen den Spannungsbogen.


Datum: 30.10.1984 Ort: Berlin Wannsee [info] Land: Berlin
BR: Personenwagen Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Kuriose Bespannungen auf der Stadtbahn
geschrieben von: Leon (455) am: 30.01.20, 17:37
Die Jahre nach der Wende führten in der Hauptstadt zu den abenteuerlichsten Zugzusammenstellungen. Neu eingerichtete Intercitylinien in Verbindung mit noch nicht endgültig elektrifizierten Streckenabschnitten sorgten für bislang in Berlin noch nie da gewesenen Bespannungen. Im Herbst 1996 wurde eine durchgehende IC-Linie von Hamburg über Berlin-Zoologischer Garten nach München eingerichtet, auf der mit der Baureihe 120 bespannte Wendezuggarnituren eingesetzt wurden. Da der Abschnitt zwischen Nauen und Berlin-Zoo noch nicht endgültig "unter Strippe" lag, wurden hierzu 12 Lübecker 218 technisch zu 160 km/h schnellen 210 hochgejazzt und erhielten die neue Baureihenbezeichnung 210.4.
Die IC-Züge mussten hierzu in Nauen -vor den Toren der Hauptstadt- einen kurzen Betriebshalt einlegen und bekamen vor die führende 120 eine Doppeltraktion dieser Baureihe vorgespannt. In dieser Zusammenstellung ging es dann bis zum Bahnhof Zoo. Hier wurde infolge der baustellenbedingten Stadtbahnsperrung ein Richtungswechsel eingelegt, und die Garnitur verließ den Bahnhof Zoo wieder bis zum Bahnhof Wannsee, wo die beiden 210.4 abgekuppelt wurden, da im Bahnhof Zoo nicht genügend Platz für so ein Manöver vorhanden war. In der umgekehrten Reihenfolge ging es dann für das 210-Päärchen wieder bis nach Nauen. Dieses Kuriosum währte bis zum Sommerfahrplan 1997.
Am 08.05.1997 wurde auf dem Dach eines früheren Parkhauses Position bezogen, und wir erleben den IC 813 "Wetterstein" von Hamburg nach Seefeld, wie er mit seinen drei Lokomotiven zwischen den Häuserschluchten in Berlin-Charlottenburg hindurch in wenigen Augenblicken den Bahnhof Zoo erreichen wird.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 08.05.1997 Ort: Berlin Zoologischer Garten [info] Land: Berlin
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Mit vereinten Kräften durch Spandau
geschrieben von: Leon (455) am: 26.01.20, 13:29
Vor kurzem wurde ein Bild von einer Ludmilla in die Galerie aufgenommen, wie sie die fotogene Signalgruppe am Berlin-Spandauer Güterbahnhof passiert. In die Gegenrichtung war das Motiv in den frühen Nachmittagsstunden in dieser Form umsetzbar. Für Furore sorgte zum Sommerfahrplanwechsel 1994 der Einsatz der Baureihe 218 vor den IC-Zügen von Berlin nach Hamburg. Fast ausschließlich kamen orientrote 218 mit Latz vom Bw Lübeck als Päärchen zum Einsatz und durften sich auf der Strecke von Berlin bis in die Hansestadt voll entfalten. Hier rollen sie kurz vor dem Stellwerk Spg mit ihrem IC 534 eine kleine Senke hinab, werden aber ihre Fuhre sogleich vernehmbar beschleunigen. Im Hintergrund sehen wir den Turm des Rathauses zu Berlin-Spandau. Bemerkenswert ist auch der rote Mitropa-Speisewagen im Zugverband.
Heute blickt man von dieser Stelle auf den Fern- und Regionalbahnhof Spandau mit den "Spandau-Arcaden".

Scan vom Fuli Velvia 6x6-Dia

Datum: 11.07.1994 Ort: Berlin Spandau [info] Land: Berlin
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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