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Zopten im Thüringer Wald
geschrieben von: Dispolok_E189 (239) am: 03.11.15, 09:51
Zopten im Thüringer Wald ist eine kleine Ortschaft, die schon im frühen 14. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Der Name kommt vom Fluss "Zopte", der durch den Ort fließt. 1898 erhielt die kleine Ortschaft einen Bahnanschluss. Bis 1997 hielten hier die Regionalzüge aus Ernstthal und Probstzella, doch leider wurde diese romantische Bahnstrecke 2006 stillgelegt. Seit der Stilllegung verfällt nun alles Stück für Stück. Der Bahndamm wächst zu und auch die Infrastruktur zerfällt.

Am 10.09.2015 war ich auf dem nach Gräfenthal, um dort den Bahnhof bildlich festzuhalten. Doch kurz vor Zopten bemerkte ich eine So9-Tafel an der Bahnstrecke, welche auf einen Haltepunkt hinweist. Jetzt wollte ich natürlich wissen, wo sich dieser in Zopten befindet. Dann entdeckte ich einen schmalen Pfad, der in Richtung Bahntrasse verlief und ich war mir sicher, dass das der ehemaliger Aufgang zur Haltestelle sein musste. Oben angekommen sah ich eigentlich nur viel Moos, Gebüsche, Sträucher und kleine Bäume, die im Gleisbett verstreut waren. Ein wirklich trauriger Anblick... Das kleine Häuschen auf dem Bahnsteig wurde teilweise auch schon mit Graffiti beschmiert. Dann kam mir die Idee, die kleine Ortschaft gemeinsam mit dem Häuschen auf ein Bild zu bringen. Mit im Bild ist auch die alte Schule von Zopten.

Bildmanipulation: Schwarz/weiß

Zuletzt bearbeitet am 03.11.15, 09:51

Datum: 10.09.2015 Ort: Zopten [info] Land: Thüringen
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Mondschein und Morgenrot
geschrieben von: Julian en voyage (278) am: 21.02.15, 19:25
Nach einer Fahrt durch die nördlich der Alpen sehr regnerische und stürmische, südlich des Hauptkamms allerdings schlagartig sternenklare Nacht kamen wir rechtzeitig vor Sonnenaufgang im Piemont an, sodass auch ohne zu erwartenden Zugverkehr mal die Stative aufgebaut wurden, um das Morgenrot über der Strecke von Cuneo nach Savigliano festzuhalten.

Rot zeigte auch das unweit von Busca allein auf weiter Flur stehende Signal, sogar gleich in dreifacher Ausführung...;)

Das tut es seit der Einstellung des Personenverkehrs zwischen Cuneo, Saluzzo und Savigliano im Juni 2012 auch meistens. Nur eine Handvoll Güterzüge zur Papierfabrik in Verzuolo ist hier werktags noch unterwegs.

P.S.: Stromleitung aus dem oberen Himmelsdrittel entfernt!

Datum: 22.10.2014 Ort: Busca [info] Land: Europa: Italien
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Stillleben
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Hamburger Schellfischtunnel
geschrieben von: ölfuss (5) am: 15.02.14, 22:19
1876 eröffnet und seit Jahrzehnten nicht mehr in Betrieb ist der Altonaer Hafenbahntunnel in Vergessenheit geraten und sich selbst überlassen.

Datum: 07.09.2013 Ort: Hamburg Altona [info] Land: Hamburg
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Stillleben
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Gleislatscher oder "what does the fox say?"
geschrieben von: rene (599) am: 29.10.13, 23:03
Die Frage was ein Fuchs "sagt" stellte ich mir nicht am 13. Juli 2005 als ich in Berlin Biesdorf an der Verbindungskurve zum Lichtenberger Bahnhof stand und geduldig auf dem internationalen Zug aus Kiev wartete. Und komische Geräusche haben die drei Fuchse (im Bild sind nur zwei sichtbar) auch nicht gemacht.

Wer jetzt nur Bahnhof versteht empfehle ich auf Youtube "what does the fox say" einzugeben - damit dürfte alles erklärt sein:-)

Wie es auch sei, ich war froh, dass ich die drei Tiere eine Weile beobachten konnte. Erst nachdem ich ein 4. Mal ausgelöst hatte, wurde die Flucht ergriffen - erstaunlich wie gut die Tiere auf große Distanz hören können.

Datum: 13.07.2005 Ort: Berlin Biesdorf [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Stillleben
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Morgentau
geschrieben von: Yannick S. (579) am: 25.10.13, 16:01
Es war ein kalter, aber sonniger Morgen in der Wetterau bei Ober Widdersheim, als zwei Fotografen auf die damals noch verkehrende Übergabe nach Nidda warteten und sich die Wartezeit mit ein paar Morgenstimmungsbildern vertrieben.

* Ein paar Drähte mussten links unten entfernt werden. *

Datum: 07.04.2011 Ort: Ober Widdersheim [info] Land: Hessen
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Stillleben
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Der Schienenhund
geschrieben von: Kuhi (116) am: 26.09.13, 15:05
Während die Straßenhunde Bukarests in den letzten Tagen weltweit für Aufsehen in der internationalen Presse sorgten, findet sich an der nun wieder verschlafenen Schwarzmeerküste bei Costinești eines der selten Exemplare der Schienenhunde, dem die Diskussion über seine Bukarester Artgenossen, im Gegensatz zu den Diskussionen über Ihn, sicher ziemlich egal gewesen sein dürfte.

Datum: 09.2013 Ort: Costinești [info] Land: Europa: Rumänien
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Stillleben
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Hoffnungsschimmer?
geschrieben von: Yannick S. (579) am: 22.09.13, 13:20
Seitdem im Dezember 1999 der Abschnitt Tiefensee-Wriezen, der Wriezener Bahn, stillgelegt wurde, liegt die Strecke im Dornröschenschlaf, lediglich ein bisschen wach gehalten von einem Draisinenverkehr.

Total zufällig kamen wir am 06.04.2012 über diesen Bahnübergang am Bahnhof Schulzendorf und da gerade so etwas wie ein Hoffnungsschimmer zu vernehmen war, wurde kurzerhand mal ein Bild aufgenommen, wobei der Hoffnungsschimmer doch sehr vage ist, denn was bitte soll hier jemals wieder rollen?

Datum: 06.04.2012 Ort: Frankenfelde [info] Land: Brandenburg
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Stillleben
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Gedenkstätte Eschede
geschrieben von: Der Belichter (6) am: 11.08.13, 12:52
Ein Torbogen und eine Steinmauer. Auf den ersten Blick ist kein Bahnbezug erkennbar. Doch tatsächlich hat dieser Ort mehr Einfluss auf die Geschichte genommen als die meisten anderen Streckenabschnitte dieser Welt. Einfluss auf die Geschichte der Bahn, wie Einfluss auf die Geschichte der 101 Menschen und ihren Angehörigen, die dem Zugunglück von Eschede zum Opfer fielen. 101 Menschen, die, so will die Gedenkstätte ausdrücken, an der Steinmauer der Straßenbrücke zerschellt und den Torbogen durchschritten haben. In einem Gedenkstein sind die Namen der Opfer und ihre Lebensdaten verewigt, doch zugleich könnten hier die Namen der Opfer weiterer Zugunglücke, wie zuletzt in Frankreich oder Spanien, stehen: Eschede ist zu einem Symbol für menschliche und technische Unzulänglichkeit, für das stets mögliche Versagen der für sicher gehaltenen Systeme geworden.

Unfälle lassen sich nie vollständig ausschließen, aber man kann versuchen, sie zu verhindern. Darüber hinwegzusehen, dass aus Gründen der Betriebssicherheit Verspätungen auftreten können. Dass die Zulassung eines dringend benötigten Schnellzuges sich auch einmal um ein, zwei Jahre verzögern kann.

In der Galerie ist noch kein Bild der Gedenkstätte von Eschede vertreten. Ich finde es jedoch wichtig, diesen Ort, der untrennbar mit der deutschen Bahngeschichte nach der Wiedervereinigung verbunden ist, zumindest zu berücksichtigen. Dies ist mein Versuch hierzu; möge das Auswahlteam nun entscheiden.

zuletzt bearbeitet am 14.08.13, 17:29

Datum: 26.07.2013 Ort: Eschede [info] Land: Niedersachsen
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Verfremdungen
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Über die Donau, der Sonne entgegen
geschrieben von: Alex TU-TSV-RFHE (6) am: 10.08.13, 22:36
Die kombinierte Eisenbahn-Straßen-Brücke in Novi Sad (Serbien) wird auf der Relation Belgrad - Novi Sad - Ungarn auch von internationalen Zügen befahren.
Mittlerweile erfolgt der Neubau ein paar Meter donauabwärts.
Der Straßenverkehr wird mittels Schranken wechselseitig für die befahrene Richtung bzw. beidseitig bei Bahnbetrieb gesperrt.
Ein Reisetipp ist Novi Sad ohnehin, die Innenstadt und die Zitadelle über der Donau sind durchaus sehenswert.

Datum: 03.08.2012 Ort: Novi Sad [info] Land: Europa: Serbien
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Vietato attraversare i binari
geschrieben von: Julian en voyage (278) am: 15.02.13, 21:30
Wunderschön und facettenreich leuchtet der Himmel in verschiedensten Violett-, Rot und Orangetönen, ehe die Sonne langsam über dem Blau der Ligurischen See aufgehen und auch den Yachthafen von Porto Maurizio beleuchten wird.

Im krassen Gegensatz dazu steht der nüchterne, von Beton und schnörkellosem Pflaster geprägte Bahnsteig, dessen dominante Kanten in ein eher kühles Kunstlicht getaucht sind. Wie gern würde man da jetzt mal schnell rüber ans Meer... - den eindringlichen Verbotsschildern nach vielleicht doch nicht so eine gute Idee! ;-)

Da reißt die sonore Durchsage meinen müden Kopf aus seinen Gedanken: "Imperia Porto Maurizio, stazione di Imperia Porto Maurizio. Il treno regionale undici-due-cinque-nove, di Trenitalia, proveniente da Ventimiglia è diretto a La Spezia Centrale delle ore sette-trentadue è in arrivo al binario uno. Attenzione! Allontanarsi dalla linea gialla..."

Wenig später rollt der betagte ALe 801 an den Bahnsteig und die Fahrt am offenen Fenster in die Morgendämmerung kann beginnen. Zwei der danach entstandenen Bilder haben den Weg in die Galerie ja schon geschafft. ;-)

zuletzt bearbeitet am 10.01.15, 13:22

Bild ausgetauscht am 10.01.15, 14:21

Datum: 29.01.2013 Ort: Imperia P.M. [info] Land: Europa: Italien
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: -
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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