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Das hohe Gut einer freien Reise
geschrieben von: Vinne (620) am: 31.03.20, 19:54
Ungeahnte Einschränkungen bringt die aktuelle Zeit mit sich, ganz Europa steht still.

Kein Urlaubsreisender kann derzeit mit der Bahn an die Destinationen seiner Träume reisen. Grenzüberschreitende Verkehre, Urlaubs- und Turnuszüge, Interrail - alles ist durch das Corona-Virus zum Erliegen gekommen.

Zeit also, die persönlichen Archive zu durchforsten und sich an die Zeiten zu erinnern, als zum Beispiel mehrfach täglich ein ETR 500 als "Frecciargento" aus Roma Termini in Bolzano eintraf und den einen oder anderen Sommerfrischler nach Südtirol brachte.

Aber keine Angst, wenn jeder für sich sein Bestes gibt, dann findet mindestens Europa bald wieder auf den Bahnsteigen des Kontinents zusammen, Reisende warten an Bahnsteig 4 auf den EuroCity nach München und der Eisenbahnfotograf kann so vermeintlich unscheinbare Szenen vielleicht unter einem ganz anderen Blickwinkel sehen.

Das hohe Gut der Reisefreiheit, es kommt bald wieder!


Datum: 03.08.2018 Ort: Bozen / Bolzano [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR500 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Am Strand entlang
geschrieben von: Gunar Kaune (359) am: 28.03.20, 19:05
Neben den Strecken in den Apennin war auch die Riviera eines der Haupteinsatzgebiete der ALe 801 aus Genua. Im Jahr 2014 konnte man sie hier auch noch antreffen, allerdings war ihr Stern schon am Sinken und sie fuhren noch wenige Einsätze zwischen Ventimiglia und Savona.

Bei meiner Reise im Sommer dieses Jahres ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, auch die Stadtansicht von Cervo mit einem der Triebwagen abzulichten. Es war ein warmer italienischer Sommertag, der Ferragosto war gerade vorbei und gefühlt halb Italien hielt sich den Stränden der ligurischen Küste auf. Als um 10 Uhr morgens der R 6225 nach Savona an mir vorbeirollte, saßen viele Urlauber aber sicher noch beim Cappuccino, am Nachmittag sah der Strand dann nicht mehr so leer aus.

Datum: 21.08.2014 Ort: Cervo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALe801/940 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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MIt dem ALe nach Acqui Terme
geschrieben von: Bundesheertaurus (62) am: 21.03.20, 18:36
Eine der letzten Einsätze führte die Genueser ALe Triebwagen von Genau aus in Richtung Ovada und weiter nach Acqui Terme in der Provinz Alessandria. Eher rein zufällig führte uns der Weg in diese Gegend, schlechtes Wetter in und um Imperia zwang uns damals unseren Urlaub an der Reviera vorzeitig zu beenden als ursprünglich angedacht. Auf dem Rückweg in die bayrische Landeshauptstadt wurde das Wetter kurz hinter Genua auf einmal schlagartig besser, die Schlechtwetterfront scheint wohl an den Ausläufern der Apennin Gebirges hängen geblieben zu sein und so entschieden wir uns noch einen Abstecher an die Stichstrecke von Ovada nach Acqui Terme zu machen. Als uns dann auch noch ein ALe ebenfalls eher zufällig vor die Kamera fuhr, schien der Tag dann doch noch ein schönes Ende zu finden. Nachdem wir anhand der Fahrplanunterlagen den Umlauf des Triebwagens ausfündig machen konnten, warten wir die für uns letzte Fahrt des Triebwagens in Presco Cremolino ab. Pünktlich erreichte ALe 801/940 als Treno Regionale den Bahnhof, nachdem uns der Lokführer ein paar böse Worte auf italienisch entgegen rief und der Zugbegleiter den Zug abgefertigt hatte, setzte er seine Fahrt fort und wir nahmen auch die 650 Kilometer weite Fahrt nach München mit Halt am Brenner zum Pizza essen unter die Räder.

Zuletzt bearbeitet am 23.03.20, 13:25

Datum: 30.05.2015 Ort: Prasco Cremolino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALe801/940 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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La bestia da soma che lotta in salita
geschrieben von: Julian en voyage (342) am: 28.02.20, 19:52
Ein kräftiges Lasttier braucht es, um die schweren, mit Stahlcoils beladenen Ganzzüge, die mehrmals am Tag vom Genueser Hafen zum ArcelorMittal-Stahlwerk in Novi Ligure verkehren, über den Giovi-Pass zu wuchten, jene natürliche Barriere, die sich allen Verkehrsströmen entgegen stellt, die vom je nach Betrachtungsweise größten (Fläche) oder zweitgrößten (Güterumschlag) Seehafen Italiens in Richtung Poebene unterwegs sind.

Man könnte es vielleicht mal mit einem Esel versuchen? Doch will man ihm das wirklich zumuten, wenn er da so friedlich grasend im Schatten eines Baumes auf der saftigen Weide steht...? ;) Wohl eher nicht, wir sind ja schließlich keine Unmenschen! Vielleicht doch lieber auf einen Kaiman zurückgreifen, denn zumindest wenn der im Bahnsektor zu Hause ist, hat er ganz nebenbei auch noch ein paar Esels- bzw. Pferdestärken mehr auf seinen vier Beinen...pardon, sechs Achsen!

Die Rede ist natürlich vom legendären italienischen "Caimano", der kultigen Bo'Bo'Bo'-E-Lok mit dem Gelenk in Lokmitte, die ab 1975 in insgesamt sechs Serien an die Ferrovie dello Stato geliefert wurde und im Zuge eines Ideenwettbewerbs den Namen des Reptils erhielt. Im Herbst 2014 griff die FS-Gütersparte, die damals noch unter dem Namen Trenitalia Cargo firmierte, gerne auf eine solche Lok der Reihe E 655 für die Bespannung der Coilzüge am Giovi zurück, inklusive einer Schwesterlok zur Schubunterstützung am anderen Zugende. Der Bestand war trotz diverser Ausmusterungen noch üppig, ganz anders als fünfeinhalb Jahre später, wo die "Caimani" in ihren mutmaßlich allerletzten Zügen liegen, was den Regelbetrieb angeht...

Besonders gefreut haben wir uns am 23. Oktober 2014 allerdings, dass ein so sauberes Exemplar an der Spitze hing! Um kurz nach zehn kämpfte sich die Maschine mit MRS 54326 (Genova Sestri Ponente - Novi San Bovo) auf der Linea succursale dei Giovi bergwärts, wobei die dabei assistierende Schublok nicht mehr ganz in den Bildausschnitt auf dem Steinbogenviadukt von Campomorone passte. 700 Meter höher grüßt indes das Santuario di Nostra Signora della Guardia vom Berg.

Datum: 23.10.2014 Ort: Campomorone [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E655 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Winter in Südtirol
geschrieben von: Julian en voyage (342) am: 22.02.20, 22:14
Winter in Südtirol sind außer in den ganz hohen Lagen mitnichten schneesicher. Soviel war mir aus Schilderungen meiner Großeltern in Erinnerung, die immer wieder von der hoffnungsvollen Anreise mit Käfer und später dem gelben 3er-BMW in den Winterurlaub (selbstredend in Zeiten vor Webcams und Online-Wetterdiensten!) ins Pustertal erzählten, die das ein oder andere Mal jenseits des Brenners großer Ernüchterung weichen musste...

Im extrem schneearmen Winter 2019/2020 gilt das natürlich erst recht. So zögerte ich nicht lange mit einem Besuch, als der Wetterbericht nach zwei Tagen Schneefall wenigstens etwas von der weißen Pracht versprach. Gleichwohl hatte auch ich mein persönliches Brenner-Erlebnis nach Passieren der Passhöhe auf knapp 1400 Metern und dem anschließenden Abstieg der Staatsstraße nach Gossensaß. ;)

An den sonnenbeschienenen Südhängen hatte sich zur Mittagszeit am 6. Februar 2020 auch im Pflerschtal auf etwa 1100 Metern Höhe der Schnee bereits beträchtlich zurückgezogen, war aber immer noch ausreichend, um die farblich ähnliche Lärmschutzwand einigermaßen gnädig zu kaschieren - Erklärtes Ziel dieser winterlichen Foto-Aktion!

Als Regionale 2261 (Brenner - Bologna) rollte E 464 056 mit einer noch stilrein in XMPR gehaltenen MDVC-Garnitur bergab gen Eisacktal. Die wenigen durchgehenden Züge vom Brenner nach Verona und Bologna sind heute die letzte Domäne der am Anfang ihrer Karriere am Brenner omnipräsenten "Monocabina"-Loks auf diesem Streckenabschnitt, während die Züge nach Bozen und Meran alternierend mit Flirts oder den Jazz-Derivaten der autonomen Region Trentino gefahren werden.

Aus dem Hintergrund grüßen - sie ihrerseits sind tief verschneit - die Gipfel der Stubaier Alpen.

Zuletzt bearbeitet am 22.02.20, 22:18

Datum: 06.02.2020 Ort: Gossensaß / Colle Isarco [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E464 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Am Fuße des Aspromonte
geschrieben von: Jens Naber (399) am: 02.02.20, 16:15
Da Italien bzw. insbesondere Kalabrien derzeit wohl sehr "in" ist, springe ich auch mal noch auf diesen Zug auf :-)

Zu einer zweifelhaften Bekanntheit hat es der reizlose Badeort Africo Nuovo gebracht, eigentlich landschaftlich wunderschön zwischen Aspromonte und Ionischem Meer gelegen. Doch statt pulsierendem Tourismus, der in dieser sonnenverwöhnten aber strukturschwachen Gegend sicherlich eine gute Chance hätte, regieren Trostlosigkeit, Arbeitslosigkeit und eine deutlich erhöhte Sterblichkeitsrate durch Krebs in der kleinen Ortschaft. Der Grund hierfür dürfte in den Aktiviäten der kalabrischen ’Ndrangheta zu finden sein, die hier seit den 80er-Jahren eine nicht mehr nachvollziehbare Menge an Giftmüll an Land und durch das gezielte Versenken von Schiffen auch im Meer entsorgt hat. Von diesem düsteren Hintergrund unbeeindruckt, eilt der Regionale 3663 auf seiner rund zweieinhalbstündigen Fahrt von Catanzaro Lido nach Reggio di Calabria über die "Ferrovia Jonica" - an diesem Donnerstagmorgen zum Glück aus einem Fiat-Triebwagen gebildet. Die betagten Triebwagen teilen sich hier die Umläufe mit den moderneren ATR 220 "Swing", wobei wohl keine festen Umlaufpläne bestehen dürften, zumindest war für uns kein solcher erkennbar ;)

Noch lässt sich hier der Dieselbetrieb beobachten, die Elektrifzierung ist mittlerweile aber beschlossene Sache und insbesondere im nördlichen Streckenabschnitt bereits im vollen Gange.

Datum: 18.04.2019 Ort: Africo Nuovo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Am Capo Bruzzano
geschrieben von: Voreifel-218er (22) am: 01.02.20, 18:23
Wie schon am Tag zuvor war auch am zweiten Tag meines Aufenthalts in Kalabrien frühes Aufstehen angesagt. Gegen 5.20 Uhr verließ ich die Pension in Reggio di Calabria, um zwanzig Minuten später mit dem ersten Zug des Tages in Richtung Africo Nuovo zu fahren. Zu Fuß ging es zum etwa zwei Kilometer entfernen Capo Bruzzano, wo an der bereits in der Galerie vertretenen Stelle auf den morgendlichen Intercity nach Tarent gewartet werden sollte.
Da ich aber noch fast eineinhalb Stunden zu überbrücken hatte, probierte ich einfach mal den Blick von der anderen Seite der kleinen Bucht aus, die gerade von den ersten Sonnenstrahlen beleuchtet wurde.

Das Ergebnis ist ein Bild dieses ALn663, der als Regionale 22477 gerade auf dem Weg nach Reggio war.

Zuletzt bearbeitet am 02.02.20, 14:13

Datum: 09.01.2020 Ort: Africo Nuovo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Vergangene Klassiker
geschrieben von: Nils (428) am: 28.01.20, 16:21
Auch wenn die klassische Fotostelle an der ligurischen Küste bei Cervo schon mehrfach in der Galerie vertreten ist, schlage ich hier noch einmal eine leicht veränderte Variante mit weniger Tele und mit Güterzug vor. Während meiner Tour im März 2015 hatte ich tatsächlich Glück zwei Güterzüge an diesem Motiv zu fotografieren. Am Tag zuvor klappte das Motiv in der Televariante im Bestlicht mit E656. Am Tag später, dem 04.03.2015 spielte das Wetter jedoch nicht mit. Ich setzte mich deshalb einfach wieder auf den Felsen und genoss das Rauschen der Wellen und den Blick aufs Mittelmeer. Mit einem Bild rechnete ich überhaupt nicht. Auf einmal kam für ca. 2 Minuten die Sonne raus und genau in diesem Moment tauchte E655 276 mit ihrem Stahlzug aus dem Tunnel hervor. Welch ein Glück! Tja, mittlerweile ist das alles Vergangenheit. Die Strecke verläuft nun neu trassiert durch einen Tunnel etwas weiter im Landesinneren und die "Caimano" der Reihen E655/656 dürften auch demnächst das zeitliche segnen.

Datum: 04.03.2015 Ort: Cervo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E655 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Kleiner Fiat in unendlicher Weiter!
geschrieben von: KBS720 (54) am: 22.01.20, 21:28
Am 15. April 2019 kamen wir nachmittags mit dem Zug in Bari an, wo wir umgehend einen Mietwagen übernahmen. Da das Wetter abends überraschend gut war, wollten wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages noch nutzen und positionierten nahe des für den nächsten Tag angedachten Fuzzgebiets.

Der erste Zug in Form eines Swing versetzte uns noch ein bisschen in Angst und Schrecken („Ach, die fahren hier auch?!“), doch schon beim zweiten war die Welt wieder in Ordnung: Fiat gibts natürlich auch noch! :-)

Das Stinkerle ist hier als R 3525 unterwegs von Foggia nach Potenza.

Datum: 15.04.2019 Ort: Ordona [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Ein kalabrischer Wintertag
geschrieben von: Voreifel-218er (22) am: 22.01.20, 18:48
Entlang der ionischen Küste führt eine eingleisige Eisenbahnstrecke von Tarent an der Innenseite des „Absatzes“ bis Reggio di Calabria in der „Stiefelspitze“ Italiens. Neben verschiedenen Triebwagenbaureihen, welche den Regionalverkehr auf den meisten Abschnitten übernehmen, gibt es auch (wieder) zwei durchgehende Zugpaare, die aus je zwei IC-Wagen und einer Lokomotive der Baureihe D445 gebildet werden und der Strecke bei Eisenbahnfreunden internationale Bekanntheit einbrachten.

Nachdem ich zuvor immer wieder Bilder dieser Züge gesehen hatte, veranlassten mich die guten Wetteraussichten für Anfang Januar, dieser recht armen und wenig touristischen Region im äußersten Süden des italienischen Festlands einen Besuch abzustatten. Oberhalb eines Tunnels wurde bei Palizzi Marina Stellung bezogen und mit Blick auf das sich entlang der Küstenlinie schlängelnde Gleis auf den frühnachmittäglichen Starzug der Strecke gewartet. Dieser tauchte dann mit reichlich Verspätung in Form von D445 1126 auf, welche sich mit ihren zwei Wagen als IC 558 unterhalb des Fotografen in die Kurve legte.


Ein Agavenblatt, das der Lok gefährlich nah kam, wurde digital zurückgeschnitten.

Datum: 08.01.2020 Ort: Palizzi Marina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D445 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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