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Unter den Eichen des Klevhanges - [2]
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 06.02.20, 20:26 Top 3 der Woche vom 16.02.20
Nach dem damaligen Sommerbild [www.drehscheibe-online.de] ist der Winter mittlerweile ins Land gezogen und bald geht es auch schon wieder auf den Frühling zu. Wieder befinde ich mich auf der Straßenbrücke am Golfplatz bei St. Michaelisdonn. Doch dieses Mal nicht im T-Shirt, im Gegenteil: warm eingepackt hocke, oder vielmehr liege ich auf dem kalten Beton, die Kamera im Anschlag. Denn die übliche Ruhe wird schon einige Zeit von dem unglaublich lauten Donnern zweier TB11-Motoren durchbrochen. Ganz am Ende der schnurgeraden Trasse, dort wo die Marschbahn auf kurzer Streckenlänge knapp 40 Höhenmeter überwinden muss, scheint noch etwas Restlicht der untergehenden Sonne durch die kahlen Bäume. Ob meine Fotoidee funktioniert, das weiß ich nicht. Auch weiß ich nicht, wann der IC 2073 endlich unter konstant vorherrschendem "Motorengebrüll" den Klevhang erklommen hat...
Im nächsten Moment, ich werde durch den Sucher von der Reflektion geblendet, erscheint der Zug mit hohem Tempo im Motiv. Der Sound unbeschreiblich, pustet die 218 389 vornedran enorm viel Feinstaub aus sich heraus, die ganze Luft nimmt eine neblige Gestalt an. Zu diesem Zeitpunkt ist das Wunschfoto schon im Kasten und ich schaue den Loks im nächsten Moment auf das Dach und dem Zug hinterher. Er verschwindet im Sonnenuntergang, die TB11-Klänge sind beinahe noch kilometerweit zu hören. DAS ist Marschbahn!

Auf expliziten Wunsch nach der Ablehnung nun der 2. Versuch: Da ich selbst nicht die Möglichkeit bzw. nötige Erfahrung habe, danke ich für die Hilfestellung bei der Anpassung der Schärfe und den Konturen.

Datum: 28.02.2018 Ort: St. Michaelisdonn [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 25 Punkte

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Unter den Eichen des Klevhanges - [1]
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 23.01.20, 18:08
Es ist ein herrlicher Sommertag, dieser 23. August. Während einer Fahrradtour durch meine Heimat sitze ich im T-Shirt auf dem Fußweg der Straßenbrücke am Golfplatz und lasse die Beine nach unten baumeln. Das Fahrrad am Geländer gelehnt lausche ich dem Zwitschern der Vögel. Irgendwann sehe ich durch die Hitze am Horizont etwas Rotes aufflimmern. Ich greife die neben mir liegende Kamera und erblicke durch das Tele-Objektiv den IC 2310, angeführt von der wie geleckt aussehenden 218 345. Die 218er nähern sich mit hoher Geschwindigkeit der Waldschneise und schleudern durch den Windzug die über den Gleisen wachsenden Äste nach oben. Unmittelbar nach meiner Auslösung vor den Schatten, "taucht" der Zug unter mir durch die Brücke hindurch, wobei die Abgasfahnen zwei markante Knallgeräusche erzeugen.
Bei der im Hintergrund zu sehenden Brücke haben die über Jahrzehnte hindurch fahrenden Züge nach oben hin deutliche Spuren hinterlassen. Bei jener Brücke, auf der ich nun mit einem Blick über die Schulter dem IC hinterschaue, wird dieses allerdings noch einige Jahre dauern. Sie wurde erst nach 2010 erneuert.

Zuletzt bearbeitet am 23.01.20, 23:19

Datum: 23.08.2017 Ort: St. Michaelisdonn [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Mein Gott, die Hasen!
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 14.01.20, 23:21
Das war mein erster Gedanke beim Betrachten der Aufnahme am heimischen PC. Und nicht etwa, wo der 628 denn sein Läutewerk verbaut habe ;)
Dabei wirkt das Ganze auf den ersten Blick sicherlich dramatischer als es war. Denn lediglich in Schrittgeschwindigkeit bahnte sich der 628/928 540 am Morgen des 23.06.19 den Weg vom Schönberger Strand in Richtung Kiel Hbf. Drückte die morschen Holzschwellen in die Sandbettung, das Unkraut auf die Schienenköpfe und den Sand aus den Spurillen heraus. Und anscheinend waren neben den zufällig vor Ort stehenden Passanten auch diese zwei Hasen überrascht, dass die DB Fernverkehr ihr Angebot zumindest kurzzeitig bis an die Ostseeküste ausgeweitet hat. Kleine Entwarnung zum Schluss: Den Tieren geht es gut und auch 2020 kann in Schönberg Ostern gefeiert werden ;)

Datum: 23.06.2019 Ort: Stakendorf [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 628 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Fünfteilig - passt!
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 04.01.20, 22:03
Die Winterluft ist kalt und trocken. Während in anderen Regionen Deutschlands an diesem Tag durchgehend die Sonne vom Himmel scheint, ist es in Sachsen-Anhalt ganztägig bedeckt. Nur gegen Abend hin blickt die Sonne für wenige Minuten durch ein kleines Wolkenloch. Diesen Umstand nutzte ich, um mich geschwind samt Fotoausrüstungsköfferchen an die Bahn zu begeben. Ich finde einen alten vertrockneter Baum auf, teils mit Flechten überzogen. Ob dort ein Zug dazwischen passt? Eine einzelne Lok endet im Wolkenschaden. Kurzzeitig zieht ein Schleier durch das Wolkenloch. Doch der nachfolgende RE13 müsste bei Sonne klappen. Es ist mal wieder so eine Idee, die man weder stehend, noch hockend umsetzen kann. Also manövriere ich zitternd, halb kniend den Hamster zwischen das Geäst. Oder halt das Totholz um den Hamster, wie auch immer. Kurz nach dem Bild wird es für den restlichen Tag wieder dunkel, es bleibt sogar das letzte Eisenbahnbild für das Jahr 2019.

Hinweis: Der Aufnahmeort befindet sich auf einem aus Sicherheitsgründen leider abgesperrten Privatgelände.

Datum: 30.12.2019 Ort: Gehrden [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 442 (Bombardier Talent 2) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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"Kommt jetzt was Besonderes?"
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 01.01.20, 21:10 Top 3 der Woche vom 12.01.20
"Nein", sage ich. Bzw. keine Ahnung, denke ich mir. Ich möchte auch gar nichts Besonderes. Bitte nur einen Personenzug. Und das, wenn möglich demnächst.
Dem Spaziergänger mit Hund, welcher interessiert meine Kamera begutachtet, erkläre ich freundlich von meinem Vorhaben und lasse ihn weiter gen Güterglück ziehen. Dem Vorhaben, den tagsüber umlagerten "berühmten" Bahnübergang langzeit zu belichten. Und das geht ungefähr so:
Zuerst suche man sich einen Tag, an dem die graue Pampe am Himmel, auch Wolkendecke genannt, etwas Struktur aufweist. Sieht schon besser aus, wenn vielleicht noch die ein oder andere Wolke von der schon untergegangenen Sonne durch ein Wolkenloch im Rücken des Fotografen angestrahlt wird. Weiterhin nehme man mit: Ein Stativ. Und das positioniert man dann auf der Straße exakt so, dass ein möglicher Zug "aus" dem Andreaskreuz kommt. Schließlich will man ja nicht schon 5 Minuten eher die Aufnahme starten, wenn die Eisenbahn gefühlt noch in Zerbst ist. Auch dürfen sich die Schranken, wenn sie sich denn theoretisch schließen würden, nicht überlappen. Sieht doof aus bei den blinkenden Lichtern oder dem, was man dann auf dem Foto davon sieht. Außerdem sollte beim vorderen... Vorsicht, ein Auto! Gerade noch von der Straße gesprungen und das Stativ hinterhergezogen...
Also noch einmal: Der vordere Schrankenbaum darf nicht im Lichtband des späteren Zuges hängen. Also wieder theoretisch. Und jetzt kommt auch ein Zug. Und ein Auto. Von vorne. Leuchtet ziemlich hell der Scheinwerfer. Blöderweise direkt in die Kamera. Ich gehe schonmal vorsichtshalber von der Straße, wenn sich der Bü gleich wieder öffnet.
Das gelbe Laternenlicht auf der anderen Gleisseite strahlt gewissen Ostflair auf den kalten Apshalt. Selbiges auf meiner Seite ließ sich hingegen erfolgreich austreten. NEIN! Natürlich nicht! Wehe, das hat einer geglaubt ;)
In Wirklichkeit ist es schon seit dem Sommer kaputt. So hält die Taschenlampe als Ersatz her, um blinkendes Kreuz und Schranke auszuleuchten. Aber natürlich erst, sobald der Zug durch ist. Bevor es zu Missverständnissen zwischen dem Personal und mir kommt. Und auch nicht zu lange, sonst ist das viel zu hell. Gut, es kommt wieder ein Zug. Blaue Stunde ist auch, mittlerweile ins Land gezogen und ich kann kaum den Fernauslöser betätigen, bei 2 Grad. Ein Güterzug, Container ganz genau, alle beleuchtet. Also schön wär's. Auch aus der falschen Richtung. Eine dunkle Wand zieht vorbei, der Bü öffnet sich. Ich betrachte mein Foto des Geisterzuges, denn der Bü ist leer. Mittlerweile ist die 30 Sekunden-Marke der Kamera überschritten und ich hantiere gleichzeitig mit Fernauslöser, Lampe, Stoppuhr-App und schmeiße mich derweil immer mal wieder in den Graben, damit ich nicht erneut beinahe umgefahren werde. Irgendwann kommt der RE13, hui, sogar Doppelstockwagen! Ein blaues Lichtband zieht vorbei, die Stoppuhr läuft. Lampe an, die Schranke öffnet sich, mit dem Verstummen des Summens vom Schrankenmotor wird auch die Blaue Stunde beendet. Ein abschließendes Klacken der Kamera, stille in der Nacht. Ach ja, und natürlich der zufriedene Fotograf, der steht auch noch da. Bzw. fährt zurück nach Güterglück, um das Bild hochzuladen ;)

Bildmanipulation: Einige links am Bildrand rot blinkende Lichter von Windkraftanlagen wurden entfernt.

Datum: 28.12.2019 Ort: Güterglück [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: --
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 44 Punkte

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Ein bisschen wie Achterbahn
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 16.12.19, 19:22 Top 3 der Woche vom 29.12.19
Tagsüber drängen sich Menschenmassen durch die Metro-Stationen von Kopenhagen und in die Züge. Doch nachts, wenn die Stadt (zumindest größtenteils) schläft, kann man die Fahrt über die Ringbahn und die abzweigenden Strecken genießen - und das sogar in der ersten Reihe. In der ersten Reihe? Ganz genau, denn alle Linien werden seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2002 fahrerlos und vollautomatisch betrieben. Die Idee für eine Mitfahrt kam uns am ganz frühen Morgen des 15.12.19 relativ spontan. Doch war man schon zufällig zu solch unmenschlicher Zeit in der Stadt, kann dieser Umstand doch auch genutzt werden ;) Also sogleich ein paar Tickets aus dem Automaten gezogen und ab ging die Post, sprichwörtlich. Sitzt man direkt an der Frontscheibe, wirkt die schnelle Beschleunigung in Verbindung mit den Kurven ziemlich ungewöhnlich. Sichtbare Signale gibt es hier natürlich nicht, aber immerhin werden dem Fahrgast per Schilder die bis zu 6‰ - Steigungen angekündigt. So geht es rasant, immer im Wechsel, teils ziemlich bergauf und bergab durch Kopenhagen's Untergrund - ein bisschen wie in der Achterbahn.

Zuletzt bearbeitet am 16.12.19, 21:53

Datum: 15.12.2019 Ort: Kopenhagen [info] Land: Europa: Dänemark
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: --
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 30 Punkte

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Aussterbende Spezies am herbstlichen Elbstrand
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 23.11.19, 23:42
Die Sonne scheint, die Luft ist kühl. Genervt hocke ich unbequem am kleinen Strand an den Hamburger Süderelbbrücken, die Kamera im Anschlag. Es ist sprichwörtlich fünf Minuten vor zwölf und ich versuche mal wieder ein gescheites 472er-Foto auf die Speicherkarte zu zaubern. Gewisse Faktoren behindern dieses Vorhaben. Nachdem ich mich bereits eine Stunde über den spontan entstehenden Hochnebel aufgeregt hatte, der jegliche Versuche zunichte machte, präsentierte mir die S-Bahn mehrfach bis zum Dach und am besten auch noch auf allen drei Wagen vollflächig beschmierte Züge... War die Einheit dann ausnahmsweise einmal sauber, schlich direkt dahinter mit 30 km/h die weiß-gelbe Privatbahn mit dem blauen Dach über die Brücke. Auch nicht so optimal, beeinträchtigt sie das Foto doch sehr. Weiterhin durfte ich dann noch das wohl einzige an diesem Tag aus der falschen Richtung fahrende Schiff bestaunen und die allseits beliebten 474er auf der S31 waren auch vertreten. Hatte ich die täglichen Zugausfälle auf dieser Linie schon erwähnt?
Irgendwann klappte es dann auch mal, zwar wieder mit Doppelstockwagen im Hintergrund, aber glücklicherweise auf einem der hinteren Gleise, sodass diese keine Sonne abbekamen. Und es war schon wieder sprichwörtlich fünf Minuten vor zwölf, denn ich musste dringend zur Arbeit.
Ende November wurde diese Linie schlagartig mit 490ern "überschwemmt", was ein Fotografieren der abgebildeten Baureihe wohl noch schwieriger gestalten wird.


Datum: 30.10.2019 Ort: Hamburg [info] Land: Hamburg
BR: 472 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Im Nebel des Grauens
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 06.11.19, 22:30
Ein oft gesehener Anblick: Während in der deutlich höherliegenden Geest meistens morgens die Sonne über dem Horizont aufgeht, bildet sich über der Marsch und vor allem rund um den Nord-Ostsee-Kanal dichter Nebel.
Da fährt man also in aller Frühe von Burg Richtung Hochdonn den "Berg" hinunter. Eigentlich würde man jetzt die schöne Marschlandschaft und im Hintergrund die Hochdonner Eisenbahnhochbrücke sehen. Doch alles was man mit Vorfreude erblickt ist eine weiße Wand - sonst nichts. Aus einem schönen sonnigen Morgen werden schlagartig Sichtweiten von unter 50 Metern. Doch auch hier "unten" am Kanal löst sich der Nebel mit der Zeit auf. Und während in 42 Metern Höhe über mir schon die Sonne schien, verschwand dann auch der letzte Nebel unter der Südrampe der Brücke.

Datum: 31.10.2019 Ort: Hochdonn [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Herbst am Donner Kleve
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 02.11.19, 23:21 Top 3 der Woche vom 17.11.19
Eine leichte Brise weht durch die Geest. Es rauscht in den Baumkronen, die Blätter fallen kontinuierlich auf die Straße hinab. Nur kurze Zeit später wirbelt der vorbeifahrende Trecker alles wieder auf, er ist auf dem Weg zum nächsten Acker, es sind Wintervorbereitungen zu treffen.
In regelmäßigen Abständen hallt von der gleich hinter dem kleinen Wall liegenden Driving Range das durch das Abschlagen der Bälle verursachte Klacken durch die Bäume. Die kleinen weißen Kugeln fliegen hier bis zu 200 Meter weit. Aber natürlich nicht in Richtung der Bahn. Apropos Bahn: Pünktlich um Viertel vor eins wird das Rauschen aus Richtung des naheliegenden Forstes immer lauter. Es nähert sich der stündlich nordfahrende Regionalexpress nach Westerland, welcher hier seine letzten ebenerdigen Meter auf der Geest zurücklegt. Nur einige hundert Meter weiter wird er sich bereits in einem tieferen Einschnitt befinden, bevor die Strecke kurz vor St.Michaelisdonn in die Marsch übergeht.

Zuletzt bearbeitet am 03.11.19, 23:48

Datum: 31.10.2019 Ort: St. Michaelisdonn [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 245 (Bombardier TRAXX P160 DE ME) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 25 Punkte

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Ein Lint in Lindau(nis)
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 22.10.19, 21:53
Ein ganzes Wochenende Sonnenschein und die Tatsache, dass es endlich mal geplante EC-Umleiter tagsüber zwischen Flensburg und Kiel gab, sorgten für eine relativ schnelle Festlegung des Fotozieles für diese Zeit.
Also wurde kurzerhand die Übernachtung gebucht und das Fuzzymobil in den ganz hohen Norden bugsiert.
Zwischen dem hochwertigen Fernverkehr, welcher den Betrieb mehr oder weniger vollkommen durcheinanderbrachte, landeten auch einige RE auf der Speicherkarte. Augenmerk wurde dabei auf gewisse Kunstbauten in Levensau und Lindaunis gelegt, welche zukünftig ihr Aussehen etwas ändern (könnten). So stand ich mit Stativ dann am Rande der nicht gerade breiten Zufahrtsstraße auf die Halbinsel in der Schlei, welche durch ihre Form auch Schneiderhaken genannt wird und welche von Touristen und Einheimischen bei diesen frühsommerlichen Temperaturen natürlich rege besucht wurde. Zwischenzeitlich wurschtelte ich dann immer mal wieder durch das in der Höhe mir deutlich überlegende Schilf, um mir mit dem Beseitigen einzelner störender Halme das Motiv ein wenig freizuräumen. Ein Ortsschild etwas älterer Ausführung (es erlebte schon die Auslieferung der mintgrünen 628er) stand zufällig im Bild, als sich der 648 845/345 mit den 648 338/838 nach Flensburg über die Brücke schoben.

Datum: 20.04.2019 Ort: Lindaunis [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 648 (LHB/Alstom LINT 41) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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