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Italienischer „Altbau“ – Luino 1988
geschrieben von: 797 505 (345) am: 16.02.20, 19:21
Wir nannten sie italienische Krokodile und Festungen, die Altbau E-Loks der Baureichen 626 und 636. Der erste Name kam sicher von den – wenn auch im Vergleich zu den deutschen 194ern relativ kurzen – Vorbauten. Den Schießscharten einer Festung ähnelten hingegen die Führerstandsfenster der 636.
Im Familien-Sommerurlaub 1988 bin ich erstmals auf diese mir bis dato völlig unbekannten braunen Maschinen gestoßen. Leider ergaben sich durch das diesige Sommerwetter zusammen mit der sehr schwer zu fotografierenden Strecke entlang des Lago Maggiore nur wenige brauchbare Bilder.
Am Abend des 9. Juli 1988 darf der noch junge Teenager ein Weilchen alleine über dem Fluß Tresa auf der Grenze zwischen Luino und Germinaga verweilen. Es gelingt das Bild der vermutlich mit einem Personenzug gen Süden beschleunigenden 626.

Danach gab es vermutlich für 1000-Lire noch eine hochsommerlich weiche Portion Eis auf dem Marktplatz von Germinaga. Inklusive der obligatorischen klebrigen Finger.


Datum: 09.07.1988 Ort: Luino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E626 Fahrzeugeinsteller: FS
Kategorie: Zug schräg von vorn

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Am Fuße des Aspromonte
geschrieben von: Jens Naber (395) am: 02.02.20, 16:15
Da Italien bzw. insbesondere Kalabrien derzeit wohl sehr "in" ist, springe ich auch mal noch auf diesen Zug auf :-)

Zu einer zweifelhaften Bekanntheit hat es der reizlose Badeort Africo Nuovo gebracht, eigentlich landschaftlich wunderschön zwischen Aspromonte und Ionischem Meer gelegen. Doch statt pulsierendem Tourismus, der in dieser sonnenverwöhnten aber strukturschwachen Gegend sicherlich eine gute Chance hätte, regieren Trostlosigkeit, Arbeitslosigkeit und eine deutlich erhöhte Sterblichkeitsrate durch Krebs in der kleinen Ortschaft. Der Grund hierfür dürfte in den Aktiviäten der kalabrischen ’Ndrangheta zu finden sein, die hier seit den 80er-Jahren eine nicht mehr nachvollziehbare Menge an Giftmüll an Land und durch das gezielte Versenken von Schiffen auch im Meer entsorgt hat. Von diesem düsteren Hintergrund unbeeindruckt, eilt der Regionale 3663 auf seiner rund zweieinhalbstündigen Fahrt von Catanzaro Lido nach Reggio di Calabria über die "Ferrovia Jonica" - an diesem Donnerstagmorgen zum Glück aus einem Fiat-Triebwagen gebildet. Die betagten Triebwagen teilen sich hier die Umläufe mit den moderneren ATR 220 "Swing", wobei wohl keine festen Umlaufpläne bestehen dürften, zumindest war für uns kein solcher erkennbar ;)

Noch lässt sich hier der Dieselbetrieb beobachten, die Elektrifzierung ist mittlerweile aber beschlossene Sache und insbesondere im nördlichen Streckenabschnitt bereits im vollen Gange.

Datum: 18.04.2019 Ort: Africo Nuovo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Caimani a pranzo
geschrieben von: Julian en voyage (329) am: 02.02.20, 13:11
An sich wird der Gesamtverkehr auf der 26 Kilometer langen Stichstrecke Colico - Chiavenna durch Trenord (noch) von den Elektrotriebwagen der Reihe ALe 582 erbracht. Lokbespannte Züge sucht man dort also in der Regel vergeblich. Da stellte ein am 17. Oktober 2019 verkehrender, mit zwei "Caimani" bespannter Messzug eine willkommene Abwechslung dar. Auf der mittäglichen Rückfahrt ab Chiavenna erwartete ich das exklusive Gespann aus E 656 570, die erst Ende 2018 von Mercitalia Rail an den Infrastrukturbetreiber RFI abgegeben wurde, dem Messwagen "Aldebaran 2", einem Gran Confort-Wagen erster Klasse und E 656 565 am Zugschluss als NCL 97477 (Chiavenna – Bergamo) in Verceia (SO).

Hinter dem Ort mit der Chiesa di San Fedele (benannt nach einem zum Märtyrer stilisierten römischen Soldaten, der - so die Überlieferung - zum Christentum konvertierte, infolgedessen unter Kaiser Diokletian in Gefangenschaft geriet und im Jahre 298 n. Chr. schließlich auf der Flucht getötet wurde) und dem Lago di Mezzola, der vom aus dem Bergell kommenden Flüsschen Mera gespeist wird, ragen die steilen Hänge der zum See hin abfallenden Alpen empor. Man mag es angesichts des doch deutlich anderen Landschaftscharakters kaum glauben, aber der mondäne Schweizer Wintersport- und Kurort St. Moritz ist nur etwa 40 Kilometer Luftlinie entfernt, der Silsersee knapp 30.

Wie die auch zur Mittagszeit am unteren Bildrand knabbernden Schatten erahnen lassen, ist das Zeitfenster, in dem dieser Ausblick in den Herbst- und Wintermonaten in der Sonne liegt, recht kurz. Von daher hatte ich es mit den Fahrzeiten des Messzugs wirklich sehr glücklich getroffen! :)

PS: Eine durch die rechte obere Bildecke verlaufende Stromleitung habe ich nachträglich per Photoshop entfernt.

Datum: 17.10.2019 Ort: Verceia [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E656 Fahrzeugeinsteller: RFI
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 17 Punkte

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Am Capo Bruzzano
geschrieben von: Voreifel-218er (22) am: 01.02.20, 18:23
Wie schon am Tag zuvor war auch am zweiten Tag meines Aufenthalts in Kalabrien frühes Aufstehen angesagt. Gegen 5.20 Uhr verließ ich die Pension in Reggio di Calabria, um zwanzig Minuten später mit dem ersten Zug des Tages in Richtung Africo Nuovo zu fahren. Zu Fuß ging es zum etwa zwei Kilometer entfernen Capo Bruzzano, wo an der bereits in der Galerie vertretenen Stelle auf den morgendlichen Intercity nach Tarent gewartet werden sollte.
Da ich aber noch fast eineinhalb Stunden zu überbrücken hatte, probierte ich einfach mal den Blick von der anderen Seite der kleinen Bucht aus, die gerade von den ersten Sonnenstrahlen beleuchtet wurde.

Das Ergebnis ist ein Bild dieses ALn663, der als Regionale 22477 gerade auf dem Weg nach Reggio war.

Zuletzt bearbeitet am 02.02.20, 14:13

Datum: 09.01.2020 Ort: Africo Nuovo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Zebra-Triple
geschrieben von: Dennis Kraus (615) am: 29.01.20, 14:58
Gleich mit drei Zebras der Baureihe EU 43 an der Spitze, davon aber nur zwei aufgerüstet, rollte am 23.01.2020 ein Stahlzug vom Brenner herab Richtung Süden. Mit dem Rio Lusina im Vordergrund wurde der Zug bei Auer/Ora bildlich festgehalten.

Datum: 23.01.2020 Ort: Auer / Ora [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-EU43 Fahrzeugeinsteller: RTC
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Vergangene Klassiker
geschrieben von: Nils (414) am: 28.01.20, 16:21
Auch wenn die klassische Fotostelle an der ligurischen Küste bei Cervo schon mehrfach in der Galerie vertreten ist, schlage ich hier noch einmal eine leicht veränderte Variante mit weniger Tele und mit Güterzug vor. Während meiner Tour im März 2015 hatte ich tatsächlich Glück zwei Güterzüge an diesem Motiv zu fotografieren. Am Tag zuvor klappte das Motiv in der Televariante im Bestlicht mit E656. Am Tag später, dem 04.03.2015 spielte das Wetter jedoch nicht mit. Ich setzte mich deshalb einfach wieder auf den Felsen und genoss das Rauschen der Wellen und den Blick aufs Mittelmeer. Mit einem Bild rechnete ich überhaupt nicht. Auf einmal kam für ca. 2 Minuten die Sonne raus und genau in diesem Moment tauchte E655 276 mit ihrem Stahlzug aus dem Tunnel hervor. Welch ein Glück! Tja, mittlerweile ist das alles Vergangenheit. Die Strecke verläuft nun neu trassiert durch einen Tunnel etwas weiter im Landesinneren und die "Caimano" der Reihen E655/656 dürften auch demnächst das zeitliche segnen.

Datum: 04.03.2015 Ort: Cervo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E655 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Circumetnea - VI
geschrieben von: Julian en voyage (329) am: 25.01.20, 17:58
- Fortsetzung zu [www.drehscheibe-online.de] -

Immer wieder beeindruckend im Verlaufe der Ferrovia Circumetnea sind die ausgedehnten Lavafelder, die der unberechenbare Ätna im Laufe der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte durch seine größeren Eruptionen ausgeformt hat. Besonders ober- und unterhalb der Kleinstadt und Pistazienhochburg Bronte säumen die erkalteten, mitunter bizarr geformten Lavaformationen die Strecke. Anders als im weiter nördlich gelegenen Randazzo, wo letztmalig im März 1981 die glühenden Ströme der Stadt bedrohlich nahe rückten, geht das Lavafeld unterhalb von Bronte auf ältere Ausbrüche in den Jahren 1651 und 1843 zurück.

Mittels zahlreicher Kurven windet sich das schmalspurige 950mm-Gleis (die "italienische Meterspur"), stetig an Höhe gewinnend, mitten hindurch. Am 12. September 2019 hat gegen viertel nach acht ADe 19 als erster Zug des Tages (im Fahrplan mit der prestigeträchtigen Nummer eins gekennzeichnet ;)) von Catania Borgo nach Randazzo einen nicht unerheblichen Teil des Anstiegs bereits geschafft. Auf rund 830 Höhenmetern knattert er zum Aufnahmezeitpunkt dahin. Gestartet ist er in Catania auf etwa 30 Metern über dem Meer, bis zum Scheitelpunkt fehlen nur noch knapp 150.

Im Hintergrund schweift der Blick südwärts bis weit ins sizilianische Binnenland. Hinter dem fruchtbaren, grünen Tal des Simeto, seines Zeichens mit 113 Kilometern der zweitlängste Fluss Siziliens (im Spätsommer vielerorts dennoch eher ein Rinnsal), erheben sich karge Hügelketten, die der Lavalandschaft rund um Bronte in Sachen Unwirtlichkeit in nichts nachstehen. In gerader Linie hinter dem Zug ist in dritter Reihe schwach das Städtchen Centuripe auszumachen. Und früher einmal verlief irgendwo zwischen diesen Hügelketten auch eine regelspurige Nebenstrecke von Motta S. Anastasia nach Regalbuto, deren hinteres Teilstück nur von 1952 bis 1973 in Betrieb war. Ursprünglich sollte sie mittels eines ambitionierten Tunnels durch die Berge der Madonie bis an die Nordküste geführt werden, doch das blieb letztlich kühne Träumerei und ist ein ganz anderes Kapitel...

Datum: 12.09.2019 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Kleiner Fiat in unendlicher Weiter!
geschrieben von: KBS720 (52) am: 22.01.20, 21:28
Am 15. April 2019 kamen wir nachmittags mit dem Zug in Bari an, wo wir umgehend einen Mietwagen übernahmen. Da das Wetter abends überraschend gut war, wollten wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages noch nutzen und positionierten nahe des für den nächsten Tag angedachten Fuzzgebiets.

Der erste Zug in Form eines Swing versetzte uns noch ein bisschen in Angst und Schrecken („Ach, die fahren hier auch?!“), doch schon beim zweiten war die Welt wieder in Ordnung: Fiat gibts natürlich auch noch! :-)

Das Stinkerle ist hier als R 3525 unterwegs von Foggia nach Potenza.

Datum: 15.04.2019 Ort: Ordona [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Ein kalabrischer Wintertag
geschrieben von: Voreifel-218er (22) am: 22.01.20, 18:48
Entlang der ionischen Küste führt eine eingleisige Eisenbahnstrecke von Tarent an der Innenseite des „Absatzes“ bis Reggio di Calabria in der „Stiefelspitze“ Italiens. Neben verschiedenen Triebwagenbaureihen, welche den Regionalverkehr auf den meisten Abschnitten übernehmen, gibt es auch (wieder) zwei durchgehende Zugpaare, die aus je zwei IC-Wagen und einer Lokomotive der Baureihe D445 gebildet werden und der Strecke bei Eisenbahnfreunden internationale Bekanntheit einbrachten.

Nachdem ich zuvor immer wieder Bilder dieser Züge gesehen hatte, veranlassten mich die guten Wetteraussichten für Anfang Januar, dieser recht armen und wenig touristischen Region im äußersten Süden des italienischen Festlands einen Besuch abzustatten. Oberhalb eines Tunnels wurde bei Palizzi Marina Stellung bezogen und mit Blick auf das sich entlang der Küstenlinie schlängelnde Gleis auf den frühnachmittäglichen Starzug der Strecke gewartet. Dieser tauchte dann mit reichlich Verspätung in Form von D445 1126 auf, welche sich mit ihren zwei Wagen als IC 558 unterhalb des Fotografen in die Kurve legte.


Ein Agavenblatt, das der Lok gefährlich nah kam, wurde digital zurückgeschnitten.

Datum: 08.01.2020 Ort: Palizzi Marina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D445 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Ein Tag, der entschädigt
geschrieben von: Julian en voyage (329) am: 22.01.20, 17:32
Wie ich bestimmt schon einmal unter einem anderen Bild geschrieben habe, startete unsere Italien-Tour im letzten September wettertechnisch erstaunlich wechselhaft, sodass auch die Foto-Erfolge in den ersten Tagen eher rar waren. So hatten Yannick und ich uns den Spätsommer in "Bella Italia" jetzt nicht vorgestellt... Entschädigt hat uns dann aber der 4. September 2019, der in den Marken zwischen Adria und Apennin mit Sonnenschein von früh bis spät aufwarten konnte, einem kleinen Zwischenhoch sei Dank! :)

Während wir seit dem Morgen an der stets parallel zum Meer führenden Nord-Süd-Hauptstrecke, der von Ancona nach Lecce führenden Ferrovia Adriatica, aktiv waren - Überbrückung der "Hochlicht-Phase" am endlosen Sandstrand inklusive -, wechselten wir für die letzten Bilder des Tages an die Nebenbahn von Civitanova Marche über Macerata nach Fabriano, die durch eine fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte Bilderbuchlandschaft im Apennin-Vorland verläuft. Einige Täler werden dabei mittels aufwendiger Viadukte (insgesamt 20 Stück) überquert. Einer der markantesten von ihnen liegt östlich von Tolentino in den grünen Hügeln und wird derzeit Schritt für Schritt saniert und für die Zukunft ertüchtigt.

Die tief stehende Abendsonne sorgte für ein abwechslungsreiches Spiel aus Licht und Schatten und kaschierte auch die am gegenüberliegenden Brückenkopf versammelten Baufahrzeuge gnädig. Golden glänzend zeigte sich hingegen der als Regionale 7120 (Fabriano - Macerata) fahrende ATR 220. Die acht der Region Marche zugeteilten Pesa-Triebwagen haben ab Mitte 2015 sukzessive die älteren ALn 668 verdrängt und erbringen mittlerweile den Gesamtverkehr auf der Strecke. Wie es "früher" aussah, hat Gunar schon in der Galerie gezeigt: [www.drehscheibe-online.de]

Datum: 04.09.2019 Ort: Tolentino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ATR220 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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