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Kessel gen Poti
geschrieben von: Hannes Ortlieb (388) am: 30.03.20, 18:50
Genau dafür wurde die große Kaukasustransversale einst gebaut: den Transport von Mineralölprodukten vom Kaspischen ans Schwarze Meer. Gelegen zwischen dem nördlichen Großen Kaukasus und dem südlichen Kleinen Kaukasus führt sie heute durch zwei Länder, wobei ihre Bedeutung durch Pipelines seit ihrem Bau gesunken ist. Entsprechend übersichtlich ist der Betrieb auf dieser Magistrale, was im Russischen nichts anderes als Hauptstrecke bedeutet und daher nicht zu hohe Erwartungshaltungen an das Verkehrsaufkommen aufkommen lassen sollte. Unseren so gut wie einzigen Güterzug erwischten wir am Abend des 5. Juni 2019 einmal vor und einmal im Bahnhof Rioni, dem Abzweigbahnhof zur Stichstrecke nach Kutaisi-1. Nach kurzem Halt, eventuell zum Absetzen einer Schublok, die über den Suramipass geholfen hatte, zieht WL10-1629 der Georgischen Eisenbahn ihre Vierachser-Leine weiter in Richtung der Hafenstadt Poti. Die voluminöse sowjetische Kesselwagenbauform ohne viel Schnickschnack vermittelt durch ihre kompakte Form nochmal ein ganz anderes Bild als es ein Kesselwagenzug bei uns täte.

Datum: 05.06.2019 Ort: Rioni, Georgien Land: Übersee: Asien
BR: GR-WL10 Fahrzeugeinsteller: GR (Georgische Eisenbahn)
Kategorie: Stimmungen mit Zug

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Juckt (k)einen Hund
geschrieben von: Hannes Ortlieb (388) am: 22.03.20, 10:23
Die Kaukasustransversale von Poti am Schwarzen Meer nach Baku am Kaspischen Meer ist die wichtigste Bahnverbindung in Georgien und weiter nach Aserbaidschan. Trotzdem ist das Zugangebot im Personenverkehr überschaubar und auch im Güterverkehr konnten wir auf unserer Reise nicht allzu viele Züge zu Gesicht bekommen. So haben die Bahnhofshunde in Gori ein ruhiges Leben und lassen sich von dem bisschen Verkehr nicht stören. Während P11 Ozurgeti - Tbilisi einen kurzen Halt einlegt, juckt einen Köter eher etwas anderes.

Zum passenden Teil des Reiseberichts: [www.drehscheibe-online.de]

Datum: 03.06.2019 Ort: Gori, Georgien Land: Übersee: Asien
BR: GE-WL10 Fahrzeugeinsteller: GR (Georgische Eisenbahn)
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Große Begeisterung bei der/n Kleinen
geschrieben von: Hannes Ortlieb (388) am: 19.03.20, 22:25
Georgiens letzte verbliebene Schmalspurbahn wird genauso elektrisch betrieben wie das restlichen Schienennetz des Landes. Auf 900 mm windet sich die Strecke über 39 km 900 Höhenmeter den Kleinen Kaukasus empor. Auch eher Beschäftigungstherapie als dringend betrieblich notwendig erscheint der Zweizugbetrieb bei zwei Zugpaaren täglich, verhilft aber immerhin zu einer Plankreuzung am Tag im Bahnhof Tsagveri. Der bergfahrende Zug, mit dem wir unterwegs waren, blieb dabei zum Glück länger stehen und so konnte ich diesen Kindergarten auf der letzten Plattform des Gegenzuges erwischen, wie er fröhlich unserem Lokpersonal winkt :-)

Den dazugehörigen Reisebericht gibt's hier: [www.drehscheibe-online.de]

Datum: 02.06.2019 Ort: Tsagveri, Georgien Land: Übersee: Asien
BR: GE-TschS11 Fahrzeugeinsteller: GR (Georgische Eisenbahn)
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Feierabend am frühen Morgen
geschrieben von: Hannes Ortlieb (388) am: 18.03.20, 22:56
Nicht allzu viele Züge zu bespannen haben die wenigen E-Loks der Aserischen Staatsbahn ADY. So hat die hier zu sehende, aus einer Doppellok entstandene E4S 333B an der russischen Grenze den 60 h-Fernzug 370 Kiew - Baku übernommen und damit wohl den kürzesten Traktionsanteil bei gut 5 h Fahrzeit gehabt. Nach der Ankunft in Baku wartet sie am frühen Morgen gegen 4 Uhr nach dem Abkuppeln darauf, wohl wieder ins Depot einrücken zu können. Währenddessen bricht noch ganz gemächlich der Morgen in der Hauptstadt Aserbaidschans an.

Datum: 30.05.2019 Ort: Baku, Aserbaidschan Land: Übersee: Asien
BR: AZ-E4S Fahrzeugeinsteller: ADY
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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In Sandaoling funkt es mächtig
geschrieben von: Murrbahner (12) am: 05.03.20, 12:21
Einige Funkenversuche gab es in unserer Erlebniswoche in Sandaoling - mal klappte es mehr und mal gar nicht. Mal waren alle enttäuscht - mal war die Freude groß. So, wie nach diesem morgendlichen Bild(Aufnahmezeit 7:55 Uhr), als eine JS feuerspeiend an der Fotogruppe vorbei zog. Der Funkenausstoß war so hoch, dass es oben leider zu einem Abschnitt dessen kam. Dieser Augenblick war atemberaubend, denn wann kann man so etwas nochmal erleben?

Datum: 19.01.2020 Ort: Sandaoling, China Land: Übersee: Asien
BR: 0XAusl (sonstige ausländische Dampflokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Kohlemine Sandaoling
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Schnee in Sandaoling
geschrieben von: Murrbahner (12) am: 04.03.20, 12:22
Während unserer Fotowoche in Sandaoling, schneite es eines Nachts so viel, wie die Grube hier wohl schon seit fast 10 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Dies bereicherte die karge Landschaft um so mehr und so ergaben sich in diesem Winter wenigstens auch ein paar Schneebilder für mich.

Während ein Leerzug auf Einfahrt zum Blue Tower(Kohlebunker) wartet, dampft ein Vollzug aus dem Verladebahnhof heraus.



Datum: 16.01.2020 Ort: Sandaoling, China Land: Übersee: Asien
BR: 0XAusl (sonstige ausländische Dampflokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Kohlemine Sandaoling
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Buntes, freundliches Indien
geschrieben von: joergfg (31) am: 01.03.20, 19:32
Am Bahnsteigende im Bahnhof New Alipur, Stadtteil in Kolkata (Hauptstadt von Westbengalen), begegnete am 05.02.2020 den dort stehenden zwei Fotografen diese Gruppe Frauen in ihre farbigen Gewänder gehüllt mit den freundlichen Gesichtern und kurz vorher aus dem abfahrenden Vorortzug gestiegen.

Diese vermeintliche "Idylle" soll nicht darüber hinwegtäuschen, das 50 Meter rechts und links davon auch die unflitrierte indische Realität sichtbar ist.
Auf Arbeit hoffende Tagelöhner, im Freien unter Planen oder blechernen Unterständen lebende Familien mit Kindern und drumherum Dreck, Müll, Gestank...



Zuletzt bearbeitet am 03.03.20, 22:07

Datum: 05.02.2020 Ort: Kolkata, Indien Land: Übersee: Asien
BR: 4XAusl (sonstige ausländische Elektrotriebwagen) Fahrzeugeinsteller: Indian Railways
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Sandaoling - die letzten Auspuffschläge?
geschrieben von: Murrbahner (12) am: 02.03.20, 11:20
So langsam geht es in Sandaoling dem Ende entgegen. Man spricht wohl von September 2020, wo die Grube geschlossen werden soll. So ließ ich es mir nicht nehmen, an einer Tanago-Reise im Januar teilzunehmen und dieses letzte Dampfbastion zu besuchen. Kurz vor Durchfahrt des erwarteten Zuges vom Blue Tower(Ladebunker) tauchte eine Bahnmitarbeiter auf dem Motorrad auf und parkte es genau vor uns. So konnte es noch schön mit als motivliche Beigabe genutzt werden.

Datum: 13.01.2020 Ort: Sandaoling, China Land: Übersee: Asien
BR: 0XAusl (sonstige ausländische Dampflokbaureihen) Fahrzeugeinsteller: Kohlemine Sandaoling
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Funkenregen im Schnee
geschrieben von: Dampfgetrieben am: 02.03.20, 18:55
Im Januar habe ich der Sandaoling Coal Mine zum vierten und vermutlich letzten Male einen Besuch abgestattet. Im Anschluss an eine FarRail Tours Reise hatte ich einige Tage angehängt, um meinen persönlichen Abschied von dieser Bahn zu nehmen. Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich herausstellen sollte... In der Nacht zum 15. Januar gab es nämlich starken Schneefall, der erst am Mittag desselben Tages nachließ. Selbstverständlich wurde der ganze Tag bis zum abendlichen Schichtwechsel in Dongbolizhan bzw. Baerzhan an der Strecke verbracht.

Eines der letzten Fotos des Tages zeigt JS 8195, wie sie in der Dunkelheit mit ihrem beladenen Zug aus der Grube stürmt und bald den Bahnhof Kengkouzhan erreicht haben wird.
Die kleinen blauen Flächen in der linken Bildhälfte sind keine Fehler in der Bilddatei sondern zeigen einen Kohlebrand.

Datum: 15.01.2020 Ort: Sandaoling, China Land: Übersee: Asien
BR: CN-JS Fahrzeugeinsteller: Sandaoling Coal Mine
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 18 Punkte

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Mongolisches Dorf
geschrieben von: Amberger97 (325) am: 01.03.20, 18:00
Südlich des Bahnhofs Arshaant passiert der nördliche Teil der transmongolischen Eisenbahn ein typisches Dorf für diese Region. Die Menschen leben in Hütten und Jurten neben den Ställen für ihre Tiere, die frei herum laufen dürfen. Gleich eine Doppeltraktion, bestehend aus den 2Zagal 006 B, 005 A und 008 bespannten am 22.05.2018 einen Containerzug Richtung Europa, der für die Bewohner wohl ein gewohnter Anblick ist.

Zuletzt bearbeitet am 01.03.20, 18:02

Datum: 22.05.2018 Ort: Arshaant, Mongolei Land: Übersee: Asien
BR: MN-2Zagal Fahrzeugeinsteller: UBTZ
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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