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Nordlandsbanens Godstog
geschrieben von: Horst Ebert (116) am: 05.10.19, 16:18
Nach langer Stabilität gab es im Laufe der letzten gut zwei Jahrzehnte einige Abwechslung bei den Loks vor den Güterzügen der Nordlandsbahn: Nach Loks aus Trollhättan, Kassel, Kiel und London (Ontario) ist mit Loks aus Valencia inzwischen aber wieder eine gewisse Ruhe eingekehrt. Hier ist CargoNet 312 003 mit Gt 5792 von Bodø nach Trondheim unterwegs. Hinter den Bäumen links ist der langgezogene See Snåsavatnet zu erahnen, dem die Nordlandsbahn auf seiner Südseite folgt, kurz bevor sie bei Steinkjer den dichter befahrenen Abschnitt kurz vor Trondheim erreicht. Hier gibt es dagegen nachmittags eine lange Zugpause. Und rechtzeitig zu der abendlichen Häufung von gleich drei Zügen in gut anderthalb Stunden ließ sich auch die Sonne wieder blicken.

Zuletzt bearbeitet am 07.10.19, 08:01

Datum: 17.06.2019 Ort: Stod [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-CD 312 Fahrzeugeinsteller: CargoNet
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Mit dem Güterzug durch die Fokstumyra
geschrieben von: Jan vdBk (573) am: 05.10.19, 13:04
Auf dem norwegischen Dovrefjell führt die Dovrebahn, die Hauptverbindung von Oslo nach Trondheim, ein Stück weit durch das Hochmoor Fokstumyra. Diese karge Gegend ist ein einziges Naturparadies, das man zur Vogelkunde auf einem Bohlenweg erkunden kann. Cargonet Containerzug 5702 hat mit seiner Railpool-Traxx-Lok gerade den Ausweichbahnhof Fokstua durchfahren und wird sich nun hinab ins Gudbrandsdalen bremsen. Aber erstmal geht es durch das herbstlich gefärbte Moor. Von einer Hügelkette südöstlich des Moors kann man alles gut beobachten.

Datum: 14.09.2016 Ort: Fokstua [info] Land: Europa: Norwegen
BR: 185 (Bombardier TRAXX F140 AC1/2) Fahrzeugeinsteller: Railpool
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Einmal im Leben (Teil 1)
geschrieben von: KBS720 (47) am: 30.09.19, 21:13
Es gibt so Dinge im Leben, die man jahrelang vor sich herschiebt. Nach einer sehr eindrucksvollen Mitfahrt auf der Nordlandsbahn vor ein paar Jahren war das Fotografieren „dort oben“ so eine der Sachen.

Das Problem ist halt nur das Skandinavien-Wetter. Ende Juli 2019 machten die Wetterdienste unisono dann etwas, was ich so noch nie erlebt hatte: Sie prognostizierten für die Nordlandsregion sieben Tage lang Vollsonne – 16-17 Stunden pro Tag! Nachdem sowieso schon eine Woche U im Kalender stand, wurde der Chef etwas beschwatzt und der Urlaub noch um zwei Tage verlängert. :-)

Und so standen am 29. Juli 2019 zwei Schwarzwälder bei Gårdselva am Wasser und harrten der Dinge, die da kommen mögen. CargoNet hatte zuvor noch ein paar Container in den Bach geworfen und so war die Strecke weiter südlich noch gesperrt. Da SEV gefahren wurde (wenn auch in recht chaotischem Umfang), waren die Züge aus Süden teils exorbitant verspätet und ließen Motive zu, die sonst lichttechnisch nicht möglich sind. Am besagten Tag war der D471 aus Mosjøen rund 140 Minuten hinter seinem Zeitplan unterwegs und wurde mit der führenden 4.655 auf die Chips gebrannt.

Datum: 29.07.2019 Ort: Gårdselva [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-304 Di4 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Vålåsjø
geschrieben von: BGD (142) am: 27.09.19, 01:20
Zweifelsohne gehört der Abschnitt der Dovrebahn über das gleichnamige Fjell zu einem der beeindruckendsten Eisenbahnabschnitte Norwegens. Von einer der ehemaligen Bahnstation Vålåsjø gegenüberliegenden Erhebung kann man ein Gros der Strecke beobachten. So auch den aus einem einzelnen Bm73 gebildeten Rt 41, der auf seiner Fahrt nach Trondheim gerade den der Station ihren Namen gebenden See Vålåsjø umkurvt. Darüber erhebt sich die 2286 Meter hohe Snøhetta, die lange für den höchsten Berg Norwegens gehalten wurde und sich nur selten vollständig frei von Wolken zeigt.

Datum: 14.08.2019 Ort: Vålåsjø [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-473 Bm73 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Rombaksbotn
geschrieben von: ChrD (10) am: 30.08.19, 22:36
Der Rombaksbotn ist das "hintere Ende" des Rombakfjords, eines Seitenarms des Ofotfjords, der sich bei Narvik in Beisfjord, Herjangsfjord und eben Rombaksfjord aufteilt.
Die Ofotbahn, der norwegische Teil der Erzbahn von Kiruna nach Narvik ist entlang dieses Fjords trassiert, häufig nah "am Abgrund", was während der Fahrt eine spektakuläre Aussicht garantiert. Je nach Fahrtrichtung gewinnt oder verliert die Strecke dabei kontinuierlich an Höhe.
Während der Bauzeit der Bahn war der Fjord auch für den Materialtransport von grosser Bedeutung, an seinem Ende befand sich eine grössere Siedlung für Materialumschlag und Versorgung der Bauarbeiter sowie als deren "soziales Zentrum". Die Siedlung ist heute komplett verschwunden, der Platz ist aber als Ende des historischen Material- und heutigen Wanderwegs noch ein beliebtes Ausflugsziel. Im Bahnhofsgebäude von Narvik kann neuerdings ausserdem ein grosses Modell der ehemaligen Siedlung besichtigt werden.
Auf dem vorgestellten Bild befindet sich der Erzleerzug von Narvik nach Kiruna zwischen den Bahnhöfen Rombak und Katterat, hat das Ende des Fjords noch nicht erreicht, jedoch bereits rund 300m an Höhe gewonnen.

Manipulation: Digitale Vegetationskontrolle vor dem Zug

Datum: 14.09.2008 Ort: Rombak [info] Land: Europa: Norwegen
BR: SE-Dm3 Fahrzeugeinsteller: LKAB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 14 Punkte

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Nedre Hundalen
geschrieben von: ChrD (10) am: 11.08.19, 22:09
Die Bezeichnung der Täler der Ofotbahnstrecke zwischen Katterat und Søsterbekk ist einerseits logisch. Der Zug passiert hier das Sørdal ("Südtal"), um seine Fahrt dann im Norddal ("Nordtal") fortzusetzen. Soweit geographisch nachvollziehbar.
Das hier zu sehende Gewässer jedoch heisst Hundalselva ("Hun(d)talsfluss"), der Platz Nedre Hundalen ("Unteres Hun(d)tal"), teilweise auch Hunddalen geschrieben. Wobei "Hund" eben "Hund" heisst, "Hun" jedoch ein altnorwegisches Wort für "Bär" sein soll. Hier ist - jedenfalls für mich - nicht so ganz klar, wie sich nun Hun(d)dal und Sørdal überlappen und nach welchem Tier ersteres jetzt eigentlich benannt ist.
Wie auch immer, Nedre Hundal liegt etwas unterhalb der heutigen Station Katterat (die zunächst übrigens ebenfalls Hundalen hiess) und war zu Zeiten des Bahnbaus eine kleine Siedlung mit Händlern, Lagergebäuden, Kranken- und Gemeindehaus, das zeitweise auch als Schule diente. Nichts davon ist mehr übrig, während Erz- und andere Züge weiterhin auf der damals angelegten Trasse verkehren.

Datum: 27.07.2019 Ort: Katterat [info] Land: Europa: Norwegen
BR: SE-IORE Fahrzeugeinsteller: LKAB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Hesjeholmen
geschrieben von: Horst Ebert (116) am: 09.08.19, 19:21
Im Laufe der Jahrzehnte war ich immer mal wieder hier, wo die Nordlandsbane am Ranfjorden in der Nähe der kleinen Insel Hesjeholmen unter mir für ein kurzes Stück im Skamdal Tunnel verschwindet. Früher stand man hier recht ungemütlich direkt an der schmalen und kurvigen E6, während die Straße jetzt neu trassiert ein paar Meter weiter entfernt liegt. (Der massive Ausbau der Straße fördert sicher nicht die Konkurrenzfähigkeit der Bahn.) Gleichzeitig muß man sich hier immer wieder anders an die Bäume anpassen, damit sie vorne nicht störend ins Bild ragen, aber andere die Straße rechts oberhalb der Bahn verdecken.
Beim Passieren des Vy-Tageszugs rt 472 Bodø - Trondheim hinter NOR Di4.655 ist es noch ungewohnt früh, nur gibt es nicht mehr die Güterzüge von Mo i Rana nach Süden, die man hier wie bei früheren Besuchen zu späterer Stunde aufnehmen könnte.

Nachtrag:
Früh morgens oder spät abends lohnt von hier auch der Blick nach links auf die andere Seite des Tunnels: [www.drehscheibe-online.de] oder [www.drehscheibe-online.de]

Zuletzt bearbeitet am 10.08.19, 19:48

Datum: 11.06.2019 Ort: Dalselv [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-Di4 Fahrzeugeinsteller: NOR
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Kurz vor den Kehren im Romsdalen
geschrieben von: Leon (380) am: 21.07.19, 12:53
Durch das Romsdalen von Andalsnes nach Dombas verkehren nur wenige Reisezugpaare. Während der Vormittagszug ab Andalsnes gut im Licht verläuft, sind Fotos mit dem Nachmittagszug lichtmäßig nur schwer umsetzbar. Eine Möglichkeit bietet sich für den Nachmittagszug kurz vor Verma. Hier verläuft die Strecke auf der südwestlichen Talseite und wird in wenigen Augenblicken das Tal auf der Kylling Bru überqueren. Dann geht es auf der gegenüberliegenden Seite in die entgegengesetzte Richtung, bevor nach einem Kehrtunnel wieder in Richtung Südosten gefahren wird. Beide Trassierungen sind hier auf der gegenüberliegenden Talseite oberhalb der Straße inmitten der Bäume erkennbar. Die Bahn gewinnt hierdurch an Höhe und wird bald danach die Rauma erneut auf der Stuguflaten Bru überqueren, bevor der Bahnhof Bjorli erreicht wird.
Am Nachmittag des 19.05.1999 war erneut die Di 3 630 im Romsdalen aktiv. Die Besonderheit bei dieser Lok besteht darin, dass sie auf beiden Stirnfronten Panzerglasscheiben aufweist. Fast alle anderen Lokomotiven dieser Baureihe besaßen damals noch auf einer der Seiten die Gitterroste vor den Fenstern. Diese dienten u.a. als Schutz vor herabhängenden Eiszapfen an den Tunnelportalen.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 19.05.1999 Ort: Verma [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-303 Di3 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Entlang der Rauma
geschrieben von: Leon (380) am: 20.07.19, 12:40
Im Rahmen unserer Norwegen-Tour wollten wir unbedingt diesen Klassiker im Romsdalen einfangen. Die Bahn durchfährt an dieser Stelle in kurvenreicher Fahrt das enge Tal, welches von schroffen Felswänden gesäumt ist, welche bis zu 1.000 hoch sind. Immer wieder sind Wasserfälle zu sehen, die insbesondere nach Regentagen oder zur Schneeschmelze recht intensiv ausfallen können. Hinter Marstein führt beim Hof Remmen die Bahntrasse direkt neben dem Fluss, und von einer Brücke aus erwarten wir am 19.05.1999 den Vormittagszug von Andalsnes. Die Fahrplanlage in Verbindung mit dem Sonnenstand führt hier leider zu keiner ganz optimalen Ausleuchtung der Zugseite, aber diesen Kompromiss wollten wir dennoch eingehen, um dieses Panorama einzufangen.
Da der Zug einige Kilometer bei Verma durch einige Kehren in dem Tal an Höhe gewinnt, kann trotz des nicht unbeachtlichen Tempos des Zuges das nächste Motiv an der bekannten Stuguflaten-Brücke eingefangen werden. Danach gelingt vielleicht noch ein Motiv hinter dem Bahnhof Bjorli, aber danach ist eine Autoverfolgung nur unter völliger Missachtung der norwegischen Geschwindigkeitsbegrenzung möglich - und die Bußgelder sollen hier sehr empfindlich sein...;-)

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Zuletzt bearbeitet am 20.07.19, 12:45

Datum: 19.05.1999 Ort: Marstein [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-303 Di3 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte
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Eine Fuhre Schotter im Gudbrandsdalen
geschrieben von: Leon (380) am: 19.07.19, 08:05
Vor kurzem wurde in der Galerie über das Gudbrandsdalen in Norwegen berichtet. Auf unserer Norwegen-Tour im Jahr 1999 haben wir dort in den Nachmittagsstunden viel Zeit verbracht, insbesondere dann, wenn keine Nohab-Rundnase der Baureihe Di 3 im Romsdalen unterwegs war. Wenn man in Sandbumoen von der Europastraße E 6 auf die westliche Seite des Flusses Gudbrandsdalslagen wechselt, erreicht man auf der Höhe des Bauernhofes Einar Maehlum diesen Ausblick für nordwestlich fahrende Züge. Wir sehen eine Lok der Baureihe EL 14, wie sie ihre Schotterwagenfuhre entlang des Flusses durch das Tal zieht. Dieser Zug entstand als "Beifang" beim Warten auf einen planmäßigen Güterzug von Oslo nach Trondheim, der diesem Zug nach 10 Minuten folgte. Die Schotterwagen haben wir später noch in Dombas gesehen, als es wieder ins Romsdalen zu den Rundnasen ging.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Zuletzt bearbeitet am 19.07.19, 08:11

Datum: 20.05.1999 Ort: Sandbumoen [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-EL 14 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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