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Ein Abend in der Mark Brandenburg
   
geschrieben von Leon am: 09.06.21, 20:30
Aufrufe: 690

Märkische Heide, märkischer Sand...ich nehme mal die ersten Worte der Brandenburg-Hymne auf, die ich vor kurzem als Kommentar zu diesem Bild aufgeschnappt habe. Wir stehen irgendwo zwischen Brandenburg-Altstadt und Rathenow in der Nähe eines einsamen Feldweg-Bahnüberganges, fernab jeglichen Großstadtlärms. Keine Erhebung bis zum Horizont; die die Sonne beeinträchtigen könnte. Fast absolute Stille. Weit weg ist hin und wieder ein Auto auf der Landstraße nach Fohrde zu hören, ansonsten herrscht Ruhe.
Die Uhr zeigt 20.24 Uhr. Planabfahrt eines Umleiter-Güterzuges in Brandenburg Altstadt. Die Minuten streichen dahin. Man beobachtet seinen eigenen Schatten, der immer weiter Richtung Bildausschnitt wandert. Es wird 20.38 Uhr. Entfernt ist der typische Sound einer herannahenden Ludmilla zu hören, und in der langen Geraden hinter der Kurve erscheint das typische große Licht des mittleren Scheinwerfers. Ein weiterer Bahnübergang mitten im Wald wird mit Typhon passiert.
Der Zug zieht vorüber, und man lauscht ihm hinterher. Mehrmals wird an den unbeschrankten Bahnübergängen noch das Typhon zu hören sein, dann kehrt wieder diese Stille ein. Einige Augenblicke noch, ein Glint auf den entgegen kommenden ODEG-GTW, den die Ludmilla in Pritzerbe kreuzt, danach wird die Sonne hinter dem Horizont verschwunden sein. Ein Abend in der Mark Brandenburg...

Zuletzt bearbeitet am 09.06.21, 20:32

Datum: 31.05.2021 Ort: Fohrde Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn

EXIF-Daten:
Hersteller: NIKON CORPORATION, Modell: NIKON D810, Belichtungszeit: 1/1000 sec, Blende: F/5.6, Datum/Uhrzeit: 31.05.2021 20:38:22, Brennweite: 66 mm, Bildgröße: 854 x 1280 Pixel



geschrieben von: Dirk Wenzel
Datum: 12.06.21, 17:42

Moin Leon,
wundervolle Szene im Abendlicht.
Und die Geschichte zum Bild passt auch...
Wie oft hasten wir iregndwelchen Zügen hinterher und nehmen uns nicht die Zeit,
Umfeld und Landschaft "aufzusaugen"!
*
Grüße
Dirk

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