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Die Fördertürme von Großfurra
   
geschrieben von Leon am: 07.01.21, 16:51
Aufrufe: 545

Vor kurzem wurde in der Galerie auf die bevorstehende Umstellung der Strecke von Nordhausen nach Erfurt auf ESTW-Technik hingewiesen, und da die Strecke noch über diverse Betriebsstellen mit mechanischer Sicherungstechnik verfügt, kann ein Besuch nur dringendst empfohlen werden. Einige Bilder vom aktuellen Betriebszustand der Strecke sind ja in jüngster Zeit desöfteren zu sehen gewesen, insbesondere aus dem Wippertal kurz vor Sondershausen.
Auf dieser Aufnahme von Vinne [www.drehscheibe-online.de] ist im Hintergrund ein inzwischen modernisiertes Bergwerk zu sehen, welches als "Schacht 5" bezeichnet wird. Wie der Zustand dieses Bergwerkes vor 25 Jahren aussah, zeigt dieses Bild: entstanden als klassischer Beifang beim Warten auf eine baldige Vorbeifahrt einer Babelsberger "Dicken". Wir sehen den 628 585 als RB 6620 auf seinem Weg nach Nordhausen, wie er den Schacht "Glückauf" passiert. Der Förderturm ist in Vinnes Bild hinter den Silos auszumachen. 1995 sah die Szenerie eher nach Abbruch aus als nach Modernisierung...
Das Formsignal muss seine Position im Laufe der Jahre ebenfalls etwas in Richtung Sondershausen gewechselt haben.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Zuletzt bearbeitet am 07.01.21, 16:55

Datum: 03.05.1995 Ort: Großfurra Land: Thüringen
BR: 628 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

EXIF-Daten:
Hersteller: EPSON, Modell: Perfection V800, Belichtungszeit: , Blende: F/0.0, Brennweite: 0 mm, Bildgröße: 904 x 1280 Pixel



geschrieben von: Philosoph
Datum: 08.01.21, 09:38

Moin Leon,

vielen Dank für das Bild. Interessant, wie es dort früher ausgesehen hat. Auch das parallele Anschlussgleis gibt es ja schon lange nicht mehr.

Das Signal ist ja mächtig gewandert. Vermutlich wurde die Weiche zum Anschluss auch entsprechend verlegt.

Beste Grüße

Carsten


geschrieben von: Vinne
Datum: 08.01.21, 10:55

Moin!

Bis auf den "Gebäudeklatscher" ein erneut interessantes Zeitdokument! Ich vermute aktuell, dass Glückauf selbst mal ein vollwertiger Bahnhof war, weshalb das EInfahrsignal - damals noch dreibegriffig - an dem gezeigten Standort verortet war. Heute ist das ja nur ein Blocksignal.

Gruß


geschrieben von: Sören Heise
Datum: 09.01.21, 09:17

Moin,

danke für die Aufnahme.
Das Lauerwald-Buch zur Strecke Erfurt - Nordhausen bestätigt Vincents Vermutung. Der dortige Gleisplan spricht von Schacht V und auf dessen Höhe stand, wie auf dem Bild zu sehen, das Einfahrsignal A für Züge aus Nordhausen. Es folgte auf der in Blickrichtung gleisrechten Seite Stellwerk Gn (vielleicht gar vom Zug verdeckt, war offenbar ein kleines einstöckiges Gebäude). Das andere Stellwerk war dann im Empfangsgebäude, wobei der Bahnsteig zwischen Weiche und dem Einfahrsignal aus Ri. Sondershausen lag. Die Umwandlung in eine Blockstelle mit Ausweichanschlusssstelle erfolgte laut Lauerwald am 19. Dezember 1995, wodurch Gn entfiel. Durchschaltbarkeit seit 4. November 1997, steht da auch.

Viele Grüße
Sören


geschrieben von: Leon
Datum: 09.01.21, 17:17

@Sören. danke für die Erläuterungen! Sehr interessante Ergänzung zum Vergleich zwischen früher und heute..!;-)

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