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Kalkstaub im Kalirevier
   
geschrieben von Tigeriltis am: 14.01.20, 20:50
Aufrufe: 1178

Kaum etwas hat die Region um Staßfurt so geprägt wie der Bergbau auf die hier vorhanden Salzstöcke.
Seit mehr als 150 Jahren wurde und wird in den umliegenden Gemeinden Kali- und Steinsalze gefördert.
Leider ist heute kaum noch etwas von der alten Herrlichkeit erkennbar. Nur noch vom letzten aktiven Bergwerk in Bernburg-Gröna wird das "Weiße Gold" mit der Bahn abgefahren.
Die alten Fördergerüste längst abgebaut zeugt heute kaum noch etwas von den einst mehr als 20 im Umkreis von 30km betriebenen Bergwerke.
Durch die wirren der DDR Wirtschaft blieb jedoch das alte Salzlager bei Giersleben erhalten (Im Bild hinten rechts). Ursprünglich in den 30er Jahren gebaut und per Seilbahn von den Schächten Schierstedt 3/4 mit Salz versorgt wurde in der Halle, bis zum absaufen der Schächte Anfang der 1960er Jahre, das Salz gelagert und per Bahnanschluss versandt. Ab den 70er Jahren befand sich auf dem Gelände eine Betonteile-Fertigung mit eigener Heizlok in Form von 65 1002-8. Leider wurde sie Mitte 1995 an Ort und Stelle verschrottet.

Heute sorgt nur noch der mehrmals Wöchentlich verkehrende Kalkpendel von Blankenburg nach Beddingen für ein wenig Montanindustrie-Feeling.

Datum: 08.08.2019 Ort: Klein Schierstedt Land: Sachsen-Anhalt
BR: 250 (Bombardier DE-AC33C Blue Tiger) Fahrzeugeinsteller: HVLE
Kategorie: Bahn und Landschaft

EXIF-Daten:
Hersteller: NIKON CORPORATION, Modell: NIKON D7100, Belichtungszeit: 1/1000 sec, Blende: F/8.0, Datum/Uhrzeit: 08.08.2019 18:29:34, Brennweite: 75 mm, Bildgröße: 853 x 1280 Pixel



geschrieben von: Amberger97
Datum: 15.01.20, 18:01

Klassisch-schöner Blick, der mit einem langen Güterzug besonders gut wirkt!*


geschrieben von: Jan vdBk
Datum: 15.01.20, 20:38

Tolle Fotokurve!
Viele Grüße, Jan

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