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Niedersachswerfen à la Normalspur
geschrieben von: Leon (378) am: 13.10.19, 20:25
Wenn man den Ortsnamen "Niedersachswerfen" hört, verbindet man hiermit automatisch einen Haltepunkt an der Harzquerbahn. Tatsächlich zeigen die fünf in der Galerie aus diesem Ort gezeigten Aufnahmen den Betrieb auf der HSB. Dass auch der etwas abseits von den Touristenströmen liegende Bahnhof der Normalspurstrecke von Nordhausen nach Northeim einige interessante Blickwinkel aufweisen kann, zeigt dieses Bild: an der Nordausfahrt von Niedersachswerfen liegt dieses fotogene Stellwerk in seiner für die Strecke typischen Architektur, wie man es sonst nur noch in Woffleben oder Scharzfeld finden kann. Erinnert sei an die weiteren ehemaligen Stellwerke entlang der Strecke, sei es in Walkenried, Osterhagen oder Katlenburg.
Die handbediente Schranke in Niedersachswerfen ist rechtzeitig laut bimmelnd herabgelassen worden, und ein Triebwagen der Baureihe 648 erhält Einfahrt in den Bahnhof, um nach kurzem Halt seinen Weg ins nahe Nordhausen fortzusetzen. Man beachte auch die kurzen Signalflügel des Formsignals.
Die vielen Gleise des Bahnhofs werden fleißig für diverse Transporte genutzt. An diesem Tag wurde ein Holzzug beladen, der sich am kommenden Tag auf seinen Weg zum Abnehmer machen sollte.

Datum: 07.10.2019 Ort: Niedersachswerfen [info] Land: Thüringen
BR: 648 (LHB/Alstom LINT 41) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

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Umleitung durchs Oderbruch
geschrieben von: Leon (378) am: 14.10.19, 21:47
Wenn auf der Ostbahn Bauarbeiten statt finden, wird der "Knicker" gern durch das Oderbruch geleitet und befährt dann die Strecke von Eberswalde über Bad Freienwalde, um in Werbig wieder die Ostbahn zu erreichen. Auf dieser Strecke findet planmäßig kein Güterverkehr mehr statt, und somit sind die Umleiterverkehre immer eine willkommene Abwechslung auf dieser landschaftlich durchaus reizvollen Strecke, auf der die Regioshuttle der Niederbarnimer Eisenbahn den Gesamtverkehr abwickeln.
Die aktuelle Umleitung dauert noch bis Anfang November, und das heutige Wetter war dann doch zu gut, als dass man auf diesen Zug verzichtet hätte. Darüber hinaus war für die Leistung mit der 232 567 die einzige polen-fähige Ludmilla in roter Lackierung verplant. Also ging es vormittags los, um die Rückfahrt des Zuges zwischen Kostrzyn und Eberswalde zu erwischen. Diverse Kreuzungsaufenthalte auf der nur eingleisigen Strecke sorgten dafür, dass man den Zug mehr als nur ein Mal erwischt.
Wunschmotiv für die Rückfahrt war ein Hang kurz vor Niederfinow, von welchem man einen weiten Blick ins Oderbruch hat. Der Hang zieht sich hier über viele Kilometer zwischen Eberswalde und Bad Freienwalde hin, und wenn man aus südlicher Richtung auf Niederfinow zufährt, erfährt man, woher das Oderbruch seinen Namen hat: auf beiden Seiten des Tals liegen mehr oder weniger steile Hänge, und nicht umsonst ist das Schiffshebewerk Niederfinow hier in Sichtweite.
Ein 20minütiger Kreuzungsaufenthalt in Bad Freienwalde verschaffte am heutigen Nachmittag genug Vorsprung, den Hang bei Niederfinow zu erklimmen. Die kurze Kraxelei wurde mit einem weiten Ausblick ins Oderbruch belohnt. Unter uns zieht der "Knicker" bereits weit vernehmbar in langsamem Tempo seine Bahn. In einigen Minuten geht es ab Eberswalde wieder unter Draht Richtung Hauptstadt.

Datum: 14.10.2019 Ort: Niederfinow [info] Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Kurz nach Sonnenaufgang bei Hattorf am Harz
geschrieben von: Leon (378) am: 12.10.19, 20:13
Auf der KBS 357 von Northeim nach Nordhausen dominieren die Triebwagen der Baureihe 648. Nachdem der 07.10.19 mit einem weitgehend klaren Sonnenaufgang bei Wulften begonnen hat, bildeten sich kurz danach in den Senken flache Nebel- und Dunstfelder, die sich aber rasch aufgelöst haben. Zwischen Herzberg und Hattorf kommt uns im Morgendunst ein Triebwagen der Baureihe 648 auf seinem Weg nach Northeim entgegen. 30 Minuten später war von Dunst keine Rede mehr; der Tag präsentierte sich bis zum frühen Nachmittag von seiner schönsten Seite.

Datum: 07.10.2019 Ort: Hattorf [info] Land: Niedersachsen
BR: 648 (LHB/Alstom LINT 41) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug

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Ein Spiegelei zum Sonnenaufgang
geschrieben von: Leon (378) am: 10.10.19, 19:32
Vor kurzem war in einem DSO-Bildbericht zu lesen, dass der Bahnhof von Herzberg am Harz alsbald an das ESTW Göttingen angeschlossen werden soll. Damit dürften dort die derzeit noch befindlichen Formsignale fallen. Da die Strecke seit meiner Jugend -bedingt durch eine Ferienwohnung im Südharz- eh in meinem Fokus steht, ging der diesjährige Herbsturlaub in diese Region, in der Hoffnung, die motivlich noch fehlende Signaltechnik "einzusammeln". Einem weiteren DSO-Bericht war zu entnehmen, dass neben Herzberg und Scharzfeld auch der Bahnhof von Wulften noch über zwei Form-Deckungssignale vor der Bahnschranke am selbigen Bahnhof verfügt. Über Google Maps wurde dann erkundet, dass zu den Deckungssignalen auch zwei "Spiegeleier" vorhanden waren; eines gleich in Ortsnähe, das andere fernab jeder Straße, aber über Feldwege erreichbar. Nun, dieses Signal -inmitten flacher Umgebung- sollte als Versuch für einen Scherenschnitt herhalten. Auch hierzu half eine jüngste Inspiration eines AWT-Mitglieds..;-)

Für den 07.10.19 war wolkenloser Himmel angesagt. Nun habe ich überlegt, ob ich mir ab dem Bahnhof von Wulften einen ca. einen Kilometer langen Fußmarsch vor dem Morgengrauen antun wollte - ohne zu wissen, ob sich der Ausflug lohnen würde. Da fiel mir ein, dass im Keller unserer Ferienwohnung noch zwei uralte Fahrräder herumstehen müssten, die jahrelang nicht bewegt wurden und mit denen ich früher als Jugendlicher immer zum Walkenrieder Tunnel gefahren bin. Nun, die Räder waren völlig eingestaubt, die Reifen platt, ließen sich aber aufpumpen. Die Kette völlig verrostet. Ich habe dann eines der beiden Räder aus dem Keller gewuchtet, ein paar Runden gedreht. Die Torpedo-Dreigangschaltung funktionierte halbwegs. Also, ab mit dem Ding ins Heck. In Wulften wurde das Rad wieder herausgezerrt, und bei gefühlt 2 Grad Celsius ging es mit einem über 40 Jahre alten Fahrrad der Marke "Heidemann-Werke Einbeck" in die Dunkelheit, immer entlang der Strecke. Die Funzel von Lampe funktionierte, der Dynamo gab sein bestes, stellte aber einen ernst zu nehmenden Widerstand dar. Tatsächlich sah ich in einiger Entfernung das Objekt der Begierde. Die letzten Meter mussten dann über den Rand eines Ackers per pedes zurückgelegt werden. Nun stand ich da, unterhalb des Signals, und genoss den Sonnenaufgang...:-)

Ein Bild mit Zug gibt´s vielleicht mal zu einem "runden" Jubiläum. Nach vollbrachtem Werk ging es mit der Gurke von Rad wieder zurück nach Wulften, und der Rest des Tages gehörte weiteren Formsignal-Motiven im Dreieck Münchehof - Wulften - Niedersachswerfen. Wer weiß, wie lange die Dinger da noch stehen..;-)



Datum: 07.10.2019 Ort: Wulften [info] Land: Niedersachsen
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: Ohne
Kategorie: Stillleben

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Götz
geschrieben von: Leon (378) am: 05.10.19, 18:48
Götz. Ein herrliches Bahnhofsgebäude an der Magistrale, zwischen Jeserig und Groß Kreutz gelegen. Daneben eine altehrwürdige Kastanie in voller Blüte. Den Bahnübergang sichert eine Kurbelschranke. Das eigentliche Dorf Götz liegt einen Kilometer nördlich des Bahnhofs und besitzt heute noch einen Haltepunkt für den RE 1, welcher Magdeburg mit Frankfurt/ Oder verbindet. Das Bahnhofsgebäude ist mittlerweile längst seiner Funktion beraubt. Es wurde eingezäunt und großflächig mit Graffiti beschmiert.
Vor über 25 Jahren sah hier die Welt noch ganz anders aus: Doppelstockzüge mit Brandenburger 228 pendelten zwischen Potsdam und Brandenburg in einem sehr dichten Takt. Dazwischen tummelten sich Ludmillen mit dem Fernverkehr, u.a. mit Schnellzügen von Berlin Richtung Magdeburg und Hannover. Hin und wieder verkehrten auch Güterzüge, meist von Seddin und Priort aus. Am frühen Morgen des 25.05.1992 hat die Brandenburger "Dicke" soeben ihre Doppelstockgarnitur in Götz in Bewegung gesetzt. Nächster Halt ist in Groß Kreutz.
Scan vom Fuji-100 6x6-Dia

Datum: 25.05.1992 Ort: Götz [info] Land: Brandenburg
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Kirchmöser
geschrieben von: Leon (378) am: 03.10.19, 21:10
Der Umlauf der Brandenburger "Dicken" beinhaltete nicht nur Personenzüge, sondern man sah die formschönen Dieselloks der Baureihe 228 auch vor Güterzügen, wenn auch in geringerem Umfang. Der Bahnhof Kirchmöser wartete im Mai 1992 noch mit einem herrlichen Bahnhofsensemble auf, bestehend aus einem stattlichen Bahnhofsgebäude, hölzernen Bahnsteigüberdachungen, im Bild nicht sichtbaren Flügelsignalen und einem Stellwerk am Bahnsteigende. Beim Warten auf den Nah- und Fernverkehr kam unverhofft die 228 767 mit einer langen Leine E-Wagen am Betrachter vorbei. Diesem Zug wird bald ein Nahverkehrszug folgen, welcher ebenfalls mit einer Babelsbergerin bespannt sein wird.

Scan vom Fuji-100 6x6-Dia

Datum: 30.05.1992 Ort: Kirchmöser [info] Land: Brandenburg
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Berlin-Ruhleben zur Blütezeit
geschrieben von: Leon (378) am: 01.10.19, 17:45
Wonnemonat Mai 1992. Die Wende ist erst ein paar Jahre her. Zur Anbindung des westlichen Umlandes mit Berlin wurde zwischen Nauen und Berlin-Charlottenburg eine Nahverkehrsverbindung geschaffen, auf der Doppelstock-Wendezüge eingesetzt wurden, die mit den formschönen Lokomotiven der Baureihe 228 des Bw Wustermark bespannt wurden. Eingesetzt wurden hier -wie auch im S-Bahn-Vorlaufverkehr zwischen Berlin-Wannsee und Potsdam- vierteilige Doppelstockzüge verschiedener Bauarten sowie fünfteilige Doppelstock-Gliederzüge. Letztere wurden ursprünglich Anfang der 70er Jahre u.a. für den Sputnik-Verkehr auf dem Berliner Außenring beschafft.
Neues und bis dato unbekanntes Zugpferd im Wustermarker Stall war die gut gepflegte 228 168, die uns hier in Berlin Ruhleben mit so einem Gliederzug entgegen kommt. Rechts im Bild liegt der Güterbahnhof Ruhleben, von welchem aus u.a. Kesselzüge zu verschiedenen Anschließern verteilt wurden.
Der Fotograf befindet sich auf der ehemaligen Brücke der damals noch stillgelegten S-Bahn-Trasse nach Berlin-Spandau. Die 228 befährt das Gleis von Charlottenburg nach Spandau. Das dahinter liegende Gleis -noch mit Stromschiene der ehemaligen S-Bahn in Richtung Jungfernheide- verbindet Spandau mit den Güterbahnhöfen Moabit und dem Hamburg- und Lehrter Güterbahnhof. Dahinter befinden sich zahllose Kleingärtner, bevor die Industrielandschaft von Ruhleben beginnt, welche u.a. ein Klärwerk beinhaltet.

Ob die Blütezeit sich nun ausschließlich auf die Vegetation bezieht oder aber auch die abgebildete Traktion in ihrem Umfeld mit einbezieht, bleibt der Phantasie des Betrachters überlassen...;-)

Scan vom Fuji-100 6x6-Dia

Datum: 18.05.1992 Ort: Berlin Ruhleben [info] Land: Berlin
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Blockstelle Belicke
geschrieben von: Leon (378) am: 30.09.19, 10:57
Die Magistrale: eine Hauptstrecke, wie sie im Buche stand: Bahnhöfe, die eher an Burgen erinnerten, Blockstellen, Formsignale, Telegrafenleitungen. Dazu Personen- und Güterverkehr mit attraktiven Fahrzeugen und Garnituren. So kannte man die Strecke von Magdeburg über Genthin und Brandenburg nach Potsdam, vor die Tore der Hauptstadt. Nach der Elektrifizierung Ende der 90er Jahre ist von dem Charme nichts mehr übrig geblieben.
Wir erinnern uns: zwischen den ludmillenbespannten Schnellzügen waren die Nahverkehrszüge nicht immer, aber häufig eine "Bank" für die Brandenburger "Babelsbergerinnen" der Baureihe 228. Etwa ein Drittel bis die Hälfte der Nahverkehrszüge zwischen Magdeburg und Brandenburg wurde mit diesen formschönen Diesellokomotiven bespannt. So auch der N 7607, der hier am Morgen des 01.08.1993 mit der gut gepflegten 228 749 am Block Belicke am Betrachter vorbeizieht. Sein nächster Halt in Kade ist gleich erreicht.
Im Rahmen der Umzeichnungen hat man den "Dicken" anfangs noch Lokschilder spendiert. Später reichte dann die Schablone...

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Heute würde man in Anbetracht des Beinahe-Treffers mit der Birke um eine Auslösung vorher oder nachher bitten. Aber so schnell war die Rollei damals nicht...;-)

Datum: 01.08.1993 Ort: Belicke [info] Land: Brandenburg
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Blockstelle Kemnitz
geschrieben von: Leon (378) am: 29.09.19, 15:39
Viva Magistrale! Nicht nur eine legendäre Plandampfveranstaltung zum Beginn der 90er Jahre nannte sich so, sondern wir lebten auch nach diesem Motto, was so manche Fotopirsch an diese herrliche Hauptstrecke nach sich zog. Häufig fuhren wir nachmittags an den Abschnitt zwischen Potsdam und Brandenburg/ Havel. Hier bot sich neben dem windschiefen Stellwerk von Groß Kreutz auch die Blockstelle Kemnitz als Motiv an. Kemnitz ist ein recht unbekanntes Dorf unweit von Werder, wartete aber mit einer sehenswerten Blockstelle auf, noch dazu mit entsprechender Beschriftung. Die Nachmittage versprachen damals zahlreiche Züge in westliche Richtung. Nicht nur die Doppelstockzüge mit Brandenburger 228 lockten dorthin, sondern auch diverse ludmillenbespannte Schnell- und Eilzüge. Der Güterverkehr war gar nicht so umfangreich, aber regelmäßig kreuzte gegen 17.30 Uhr der Ford-Zug von Berlin-Lichterfelde nach Köln dort auf - damals noch aus Ha-Wagen gebildet. Wir sehen hier diese braune Wand, wie sie mit der bestens gepflegten 232 652 am Betrachter vorbeiheult. 25 Jahre ist das mittlerweile her. Ludmillen kommen heute hier auch noch vorbei, vor Güterzügen von Brandenburg-Altstadt nach Priort oder Seddin - unter Fahrdraht an Betonmasten. Die Kastanie wurde so zurechtgesägt, dass nur noch ein halber Baum übrig geblieben ist.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 02.05.1994 Ort: Kemnitz [info] Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Friedrichswalde vor über 20 Jahren
geschrieben von: Leon (378) am: 27.09.19, 17:11
Vor einiger Zeit habe ich zwei Vergleiche von der Strecke von Templin nach Eberswalde gegenübergestellt; sie zeigten eine eingleisige Nebenbahn in der Uckermark mit Telegrafenmasten, modernen Triebwagen und mit und ohne Signaltechnik. Ein Griff in die Mottenkiste lässt ein Bild aus dem selben Ort aus der Versenkung emporschweben: es zeigt den Blick auf das Dorf Friedrichswalde im April 1996. Damals waren die Telegrafenmasten noch voll bespannt, und im Bahnhof bestand eine Kreuzungsmöglichkeit. Heute ist das Ausweichgleis nicht mehr vorhanden, und an den Telegrafenmasten südlich von Friedrichswalde hängt eine einzige dicke Leitung.
Damals konnte man noch mit dem Ferkeltaxi von Templin nach Eberswalde fahren. Wir sehen den 772 112 nebst Steuerwagen, wie er als RB 8851 soeben den Bahnhof von Friedrichswalde verlassen hat und seinem nächsten Halt in Jochaimsthal entgegenstrebt.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia.

Datum: 27.04.1996 Ort: Friedrichswalde [info] Land: Brandenburg
BR: 772 (alle Schienenbusse Bauart Reichsbahn) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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