DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!
angemeldet: -
Seiten: 2 3 4
>
Auswahl (37):   
 
Galerie von neabahn, nach Einstelldatum sortiert » zur erweiterten Suche
 
Ackern
geschrieben von: neabahn (37) am: 22.08.19, 21:39
Während sich der kleine Triebzug der Baureihe 648 den lieben langen Tag auf der Linie Markt Erlbach-Fürth abackert, der Fotograf für sein Motiv den Boden beackert und abertausende kreuch- und fleuchende Insekten um den Knipser herum auf der Suche nach Futter die Erde umackern, macht das landwirtschaftliche Nutzgerät in Siegelsdorf ausgiebig Pause. Faulenzer!

Datum: 21.08.2019 Ort: Siegelsdorf [info] Land: Bayern
BR: 648 (LHB/Alstom LINT 41) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 5 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Durch den Kindinger Berg
geschrieben von: neabahn (37) am: 05.08.18, 11:50 Top 3 der Woche vom 19.08.18 Bild des Tages vom 11.08.19
Wer mit dem Auto von München nach Nürnberg will, dem ist der Kindinger Berg ein Begriff. Auf dem steilen Autobahnabschnitt geht es hinunter ins Altmühltal.

Für den Zugverkehr ist der Kindinger Berg dagegen keine Hürde. Die Schnellfahrstrecke Nürnberg-Ingolstadt durchschneidet die Hügellandschaft kerzengerade mit nur wenig Auf und Ab. So hat auch der abendliche ICE 1504 auf dem Weg nach Hamburg leichtes Spiel, hat binnen Sekunden soeben den Bahnhof Kinding passiert, den Schellenbergtunnel durchquert und wird nun erst einmal wieder längere Zeit im Dunkeln unterwegs sein: der Euerwangtunnel gehört mit seinen 7700 Metern zu den längsten Eisenbahntunnel der Republik.

Datum: 04.08.2018 Ort: Enkering [info] Land: Bayern
BR: 411,415 (alle ICE-T-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 14 Punkte

5 Kommentare [»]
Optionen:
 
Geheimtipp Cinque Terre
geschrieben von: neabahn (37) am: 24.11.17, 12:46
Was vor vielen Jahren vielleicht noch als Geheimtipp unter Touristen durchging, ist heute längst dem reinsten Massentourismus gewichen: Die Dorflandschaft "Cinque Terre" entlang der ligurischen Küste in Italien lockt mit Aufnahmen paradisischer Strände, romantischer Ortschaften mit schnuckeligen Gassen. "La dolce vita" vom Feinsten!
Zumindest während der Hauptsaison ist davon jedoch nichts mehr zu spüren, spätestens seitdem die Kreuzfahrttouristik die Cinque Terre als "Geheimtipp" entdeckt hat. Täglich legen im nahen La Spezia mehrere der Hotelschiffe an, entlassen jeweils tausende Touristen in Richtung der kleinen, in ruhigen Momenten tatsächlich beschaulichen fünf Orte. Wer es nicht selbst erlebt hat, kann kaum fassen, was an schönen Tagen im Juli und August an Menschenmassen unterwegs sein kann. Die Züge, welche die Italienische Staatsbahn zur Bewältigung der Besucherströme inzwischen dicht vertaktet einsetzt, sind hoffnungslos überfüllt, an den Bahnsteigen drängen sich ununterbrochen Hunderte Fahrgäste.

Ein Glück für den, der die Cinque Terre erwandert und nicht von Ort zu Ort mit dem Zug unterwegs ist. Auf den Wanderwegen ist - im Gegensatz zum mit Liegen und Handtüchern vollgeklatschten Strand - auch ein Stück weit erholsamer Urlaub drin. Und ein wenig Eisenbahnfotografie.


Edit: Danke für die Anmerkung, das entkommene 'n' wurde wieder eingefangen.

Zuletzt bearbeitet am 27.11.17, 11:53

Datum: 18.08.2016 Ort: Monterosso al Mare [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E464 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
Im Streifenwagen
geschrieben von: neabahn (37) am: 27.06.17, 12:00
Was dieses Bild nicht zeigt:

- Billige Teppiche im Möbelhaus
- ein seltsam gefaltetes Handtuch
- Ausschnitt eines grauenhaft gemusterten Pullovers
- das Sofa von Oma

Was dieses Bild zeigt:

Etwas, das auf den ersten Blick kaum etwas mit Eisenbahn zu tun hat, jedoch jeder deutsche Bahnfreund schnell erkennen dürfte: das Nahverkehrsdesign der Deutschen Bahn in den Neunzigerjahren.

Ab 1993 stattete die DB einen Teil ihrer n-Wagen-Flotte mit dem Design der italienischen Firma OFV aus - damit hielten auch die blau-grün gestreiften Sitzpolster Einzug und stellten (zumindest in einigen Regionen Deutschlands) in den Neunzigerjahren das dominierende Bild im Regionalverkehr dar. Lange begeistert schien der Konzern von der psychedelischen Farbgebung* jedoch nicht gewesen zu sein: alsbald führte die DB das neue Farbkonzept der DB-Medien (schwarze Quadrate auf blauem Grund) ein - zuerst in Neufahrzeugen, dann auch bei der sukzessiven Modernisierung etlicher n-Wagen.

Entsprechend sind die Streifenwagen selten geworden - mit ein wenig Glück allerdings lassen sich noch immer einige Vertreter aufspüren: zum Beispiel in einem Vertstärkerzug der RE-Linie Nürnberg-Stuttgart.


*Grundsätzlich scheinen Sitzpolster eine Spielwiese für Designer mit kreativem Overload darzustellen. Wer Gefallen an - nennen wir es atemberaubenden - Sitzpolstern in Bus und Bahn findet, dem sei dies hier zum Abschluss ans Herz gelegt: [www.sitzmusterdestodes.com]


Datum: 24.05.2017 Ort: Nürnberg [info] Land: Bayern
BR: Personenwagen Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 3 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Die Kirche am Berg
geschrieben von: neabahn (37) am: 18.05.17, 18:40
Über der kleinen Ortschaft Lehrberg unweit der mittelfränksichen Bezirkshauptstadt Ansbach thront die "Kappel", ein Türmlein, von dem aus ein herrlich weitläufiger Blick in den Rezatgrund möglich ist. Doch anders, als es den Anschein hat, ist die Kappel nicht der letzte Überrest einer Burganlage. Vielmehr stand auf der Gipfel der Erhebung im Mittelalter eine Kirche. Viele Sagen ranken sich um die Kapelle - eine der landläufig bekanntesten ist diejenige, wonach das Gotteshaus als Sühnekirche für einen Brudermord errichtet worden war. Zwar sind die tatsächlichen Gründe der Erbauung nicht bekannt. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass das kleine Kirchlein als Machtdemonstration eines lokalen Adelsgeschlechtes herhalten musste, um sich gegenüber des Bischofs von Eichstätt zu profilieren - denn auch dieser mischte im Geschehen vor Ort kräftig mit.

Heute steht nur noch der Turm ohne Dach, das Kirchenschiff ist vollständig abgetragen. Die Aussicht ins Tal ist heute indes ungleich besser als zu Zeiten der alten Adelsherren: Umgab im Mittelalter doch noch ein vitaler Wald die Kirche.

Als Fotomotiv ist diese Stelle allerdings nur frühmorgens in den längeren Tagen des Jahres umsetzbar. Im ersten Licht des Tages passiert ein Doppel aus BR 426 und BR 425 das Rezattal - auch dies nur in den frühen Morgenstunden zur Pendlerzeit umsetzbar. Untertags bestreitet hier die BR 440 den Regionalverkehr.


Edit: Ein Fahnenmast am Turm wurde entfernt.

Zuletzt bearbeitet am 19.05.17, 16:17

Datum: 16.05.2017 Ort: Lehrberg [info] Land: Bayern
BR: 425 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 2 Punkte
Optionen:
 
Zum Hofbräuhaus
geschrieben von: neabahn (37) am: 20.03.17, 10:46
Europareisende aus Fernost machen in Deutschland einen wahren Marathon mit: Schloss Neuschwanstein, Hofbräuhaus, Rothenburg ob der Tauber und noch schnell ein Selfie vor dem Brandenburger Tor - Deutschland in zwei Tagen, abgehakt.
Unterwegs sind viele dieser Reisegruppen mit dem Bus. Doch auch der Zug dient hin und wieder als Transportmittel. Gerade in den Morgenstunden sind auch die Regionalzüge nach Füssen voller asiatischer Touristen, die den Prachtbau König Ludwigs II. sehen wollen. Am Abend geht es dann wieder zurück nach München, der Abstecher ins Hofbräuhaus ist immerhin noch für den selben Tag eingeplant.

So trägt auch RE 57517 seinen Beitrag zur deutschen Touristikmaschinerie bei, als der Zug an einem Sonntagabend durch Seeg in Richtung Buchloe rollt - während sich die Fahrgäste im Inneren bereits auf Schweinshaxe mit Klößen zu Horrorpreisen freuen.


Zweite Einstellung: Tonwertspreizung durchgeführt

Datum: 29.01.2017 Ort: Seeg [info] Land: Bayern
BR: Steuerwagen (außer von Triebwagen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 7 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Bahnhoftempel
geschrieben von: neabahn (37) am: 11.10.16, 09:42
Eine rote Pagode schmückt den Grafinger Stadtbahnhof, es könnte auch eine Installation von Joseph Beuys sein.

Wie ein Monument zu Stahlstreben geratener Corporate Identity bietet das viereckige Häuschen Schutz - doch vor was eigentlich? Vor der Witterung? Zwar hat das Häuschen ein Dach, doch steht das gesamte Esemble unter der Bahnsteigbedachung. Doppelt gemoppelt hält vielleicht besser.
Ähnliches hat man sich wohl auch bei der Ausstattung des popkulturellen Bahnhoftempels mit Schildern gedacht. Zu allen vier Seiten hängen die blauen Elemente. In einem Anflug merkürdig inkonsequenter Stringenz sind jedoch nur zwei davon mit "Grafing Stadt" beschriftet, für die anderen beiden hat die Druckerfarbe nicht gereicht. Sie hängen unbeschriftet und ohne weitere Botschaft jeweils quer zum Bahngleis.
Wie zwei Torwächter belauern zudem zwei Fahrkartenautomaten den Zugang zum Gleis, an dem auch zu später Stunde noch S-Bahnen in Richtung Ebersberg oder München verkehren.




Zweite Einstellung: Weiße Ränder wurden entfernt


Datum: 05.10.2016 Ort: Grafing [info] Land: Bayern
BR: 423 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 8 Punkte

5 Kommentare [»]
Optionen:
 
Gipfel der Macht
geschrieben von: neabahn (37) am: 03.10.16, 19:01
Von der Festung Marienberg aus regierten die Würzburger Fürstbischöfe in feudaler Manier über Jahrhunderte hinweg ihre Stadt und die fruchtbaren Ländereien entlang des Mains. Was den belagernden Landwirten mit Mistgabeln im Deutschen Bauernkrieg nicht gelang, erledigten 400 Jahre später die Alliierten und legten die Festung zumindest zu einem großen Teil aus der Luft in Schutt und Asche.

Heute thront die wiederaufgebaute Burg erneut hoch über Würzburg, auch wenn der klerikale Adel von damals nicht mehr existiert.
Die einstigen Weingüter der Fürsten sind heute durch praktische Verkehrswegebündelung vom Marienberg getrennt: Zunächst der schiffbare Main, dann die Bahnstrecke Würzburg-Gemünden, darüber führt die Neubaustrecke Würzburg-Fulda und anschließend die Bundesstraße 27 - alle Strecken dichtbefahrene Routen im deutschen Verkehrswegenetz.

An einem lauen Sommermorgen befahren zwei ICE 2 die Neubaustrecke Richtung Hannover, um gleich im Tunnel unter dem Würzburger Stein zu verschwinden.

Datum: 20.07.2016 Ort: Würzburg [info] Land: Bayern
BR: 402 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 1 Punkt

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
Toskanischer Tunnelblick
geschrieben von: neabahn (37) am: 25.09.16, 14:52
Die Strecke Empoli-Siena führt mitten durch das Herz der Toskana. Die weitläufige und nur leicht hügelige Landschaft ermöglicht an vielen Stellen ein schnurgerade Trassierung, so auch vor und nach dem Bahnhof Castelfiorentino, das im Rücken der Fotostelle liegt.
Und so wie auf dem Bild, zeigt sich die Vegetation entlang der Bahnlinie an den meisten Stellen: Dicht umwuchert von Dornengestrüpp, Schilf, Bäumen, Hecken und Dickicht anderer Art, nur durchbrochen durch gelegentliche Bahnübergänge, die die Strecke kreuzen. So fahren die Züge, die zumindest im Expressverkehr noch lokbespannt unterwegs sind, gewissermaßen von Empoli bis Siena durch einen einzigen grünen Tunnel - der Blick aus dem Fenster bringt da nicht allzu viel.




Edit: Ja, es ist eine D.445, zu spät gesehen.

Zuletzt bearbeitet am 25.09.16, 15:00

Datum: 22.08.2016 Ort: Castelfiorentino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D445 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 10 Punkte

7 Kommentare [»]
Optionen:
 
Stein am Stein
geschrieben von: neabahn (37) am: 27.07.16, 20:05
Der Würzburger Stein ist für Weinkenner ein Ort der Extraklasse: Die vergorenen Traubensäfte der Mainstadt wusste schon Goethe zu schätzen.
Heute bietet der für den Weinbau optimal gelegene Hang neben tausenden Reben auch ein verschlungenes Netz an Wanderwegen. Auf Höhe des Guts des Juliusspitals führt ein enger Pfad nach oben - ein steinerner Torbogen erlaubt einen Blick auf die in der Tiefe liegende KBS 800, während direkt unter der Standpunkt des Fotografen der Steinbergtunnel der Neubaustrecke nach Hannover das Gestein durchquert.

Der Güterzug mit der unerkannt gebliebenen BR 185 wird an diesem Julimorgen in zwei Minuten den Bahnhof Würzburg passieren, um dann Richtung Nürnberg weiterzugondeln.

Datum: 20.07.2016 Ort: Würzburg [info] Land: Bayern
BR: 185 (Bombardier TRAXX F140 AC1/2) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 10 Punkte

6 Kommentare [»]
Optionen:

Auswahl (37):   
 
Seiten: 2 3 4
>

Größere Ansicht und weitere Informationen durch Anklicken der Vorschaubilder, Filterung der Auswahl über die Suchfunktionen. Bei Fragen zu unserer Galerie hilft die » Galerie-Moderation

(c) 2019 - Arbeitsgemeinschaft DREHSCHEIBE e.V.