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Zeit des Übergangs
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 18.04.19, 11:24
Mitte April zeigt sich die Vegetation am Kaiserstuhl in ganz unterschiedlichen Stadien: die meisten Obstbäume haben ihre Blüte bereits hinter sich, an vielen Bäumen und Büschen sprießt frühlingshaftes Grün, aber manche Gewächse - insbesondere die Reben - geben sich noch ziemlich 'winterlich'. Auch die östliche Kaiserstuhlbahn von Riegel Ort nach Gottenheim erlebt gerade eine Zeit des Übergangs. Die Oberleitung ist fertiggestellt, aber noch fahren die gewohnten SWEG-RegioShuttle. Da der Anschlussbahnhof Gottenheim - wie weite Teile der Breisacher Bahn - im Moment gleislos ist, beginnen und enden die Fahrten in Bötzingen, wo SEV-Anschluss besteht. Ein Solo-RS auf der Fahrt nach Bahlingen hat am Abend des 15.4. vor Kurzem den Hp. Bötzingen Mühle bedient. Im Hintergrund ragt der Lösshügel des Nimberg auf, dahinter im Dunst die Emmendinger Vorbergzone und der Schwarzwald. Ein Detail am Rande: Die "Farbspiele" auf dem Turmdach der Bötzinger Laurentiuskirche zeigen an, dass das dort angebrachte Storchennest in diesem Jahr wie in den Vorjahren Bewohner gefunden hat...

Datum: 15.04.2019 Ort: Bötzingen [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: SWEG
Kategorie: Bahn und Landschaft

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Lange Züge an kurzen Tagen
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 14.04.19, 15:49
...gab es auf dem Abschnitt Immenstadt-Lindau der Allgäubahn im Februar 2019 in großer Zahl, da der Oberstdorfer Teil der ALEX-Züge nicht abgekoppelt wurde und der ALEX damit 6-teilig nach Lindau fuhr und daneben zwei EC-Paare den Streckenabschnitt zu fotographierbaren Zeiten passierten. Hier ist der nachmittägliche EC194 München-Zürich, gezogen von 218 420 und 218 422, zwischen Meckatz und Biesenberg - beides Ortsteile von Heimenkirch - unterwegs und lenkt kurz die Kinder ab, die den Fotohang als Schlittenpiste nutzen. Der Ort Meckatz, der anders als Biesenberg nie über eine Bahnhaltestelle verfügte, wird von den Gebäuden der Löwenbräuerei dominiert.

Bildmanipulation: Die Aufnahme ist aus Teilen von zwei Bildern zusammengesetzt.

Datum: 17.02.2019 Ort: Biesenberg [info] Land: Bayern
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn

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Frühzug zum Hafen
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 09.04.19, 00:12
Samstags macht sich der erste Zug der Borkumer Kleinbahn um 7.15 Uhr vom Stadtbahnhof auf den Weg zum Hafen, wo ein Katamaran der AG Ems nach Emden bereitsteht. Trotz der frühen Stunde haben sich am noch dunstigen Morgen des 30.3.2019 zahlreiche Reisende für die Überfahrt aufs Festland eingefunden, als der von Schöma-Lok "Hannover" geführte Wendezug den Hp. Jakob-van-Dyken-Weg erreicht. Im Hintergrund ragen der sog. "Kleine Leuchtturm" von 1890 sowie der 67 m hohe Sendemast der Küstenfunkstelle Borkum in den Himmel.

Datum: 30.03.2019 Ort: Borkum [info] Land: Niedersachsen
BR: 299 (alle deutschen Schmalspur-Dieselloks) Fahrzeugeinsteller: BKB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Neuburg mit List und Tücke
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 05.04.19, 10:52
Folgt man dem Lauf der Kammel nördlich von Krumbach, wird bald das im 18. Jahrhundert erbaute Schloss Neuburg sichtbar, das erhaben über dem gleichnamigen Ort liegt. Das lädt natürlich zu einem Foto mit einem Zug der Mittelschwabenbahn ein! Allerdings verläuft die Strecke in diesem Bereich unmittelbar neben der Staatsstraße (bayerische Bezeichnung für Landesstraße), so dass man entweder sehr nah am Gleis steht oder aber das Asphaltband als Bildvordergrund "schlucken" muss. Deshalb habe ich mich weiter südlich am Hp. Hirschfelden postiert, wo sich die Straße etwas vom Gleis entfernt, um RegioShuttle 650 319 als RB57705 Günzburg-Mindelheim abzulichten.

Datum: 20.03.2019 Ort: Hirschfelden [info] Land: Bayern
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Zeitgenossen
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 01.04.19, 23:32
Ende des 19. Jahrhunderts lebte Kollnau im Rhythmus der Webstühle. Durch die KSW (Kollnauer Baumwollspinnerei und -Weberei) war aus dem Bauerndorf ein Industrieort geworden. Als 1901 die Elztalbahn Denzlingen-Waldkirch nach Elzach verlängert wurde, erhielt Kollnau selbstverständlich eine Haltestelle, von der ein Anschlussgleis in das KSW-Gelände führte. Ausgestattet wurde die Hst. Kollnau - wie die meisten Zwischenstationen der oberen Elztalbahn - mit einem Empfangsgebäude eines Typs, den die Badische Staatsbahn auf zahlreichen um die Jahrhundertwende gebauten Bahnstrecken verwendete. Das starke Anwachsen der Einwohnerschaft infolge der Industrialisierung rechtfertigte auch, dass Kollnau eine eigene Pfarrkirche bekam. So entstand etwa zeitgleich - genauer gesagt: zwischen 1907 und 1910 - nach Plänen des Architekten Raimund Jeblinger die neo-barocke Josefskirche, die bis heute den Ort dominiert. Die Weberei dagegen stellte ihren Betrieb 1990 definitiv ein; auf dem Gelände ist - z.T. in den historischen Fabrikgebäuden - ein Gewerbepark entstanden. Das Anschlussgleis ist seit Langem abgebaut, Kollnau dient nurmehr als (gut frequentierter) Hp dem Personenverkehr der Breisgau-S-Bahn (BSB). Die SWEG-RegioShuttle VT 004 und 501 erreichen gerade als Zug 88422 Freiburg-Elzach die Station.

Bildmanipulation: Da es an dieser Fotostelle sehr eng zugeht, habe ich die Weitwinkel-Verzerrung etwas korrigiert.

Datum: 31.03.2019 Ort: Kollnau [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: SWEG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Universitäres Freiburg
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 25.03.19, 00:30
Seit dem 16.3.2019 ist in der Freiburger Innenstadt eine neue Straßenbahnstrecke, die sogenannte Rottecklinie, in Betrieb. Sie entlastet die Nord-Süd-Strecke über den Bertoldsbrunnen und wird von der Linie 5 Europaplatz-Rieselfeld bedient. Besonders attraktiv ist der Abschnitt südlich des neuen Knotens Stadttheater, denn dort passiert die Tram die Bauten des Universitätszentrums und danach die Werthmannstraße (früher: Werderring) mit ihren schönen Gründerzeithäusern und Stadtvillen. Zu diesen bemerkenswerten Bauten zählt auch das frisch renovierte ehemalige Park-Hotel Hecht, das 1906 bei seiner Erweiterung einige Jugendstil-Elemente verpasst bekam und in dem seit vielen Jahren die geowissenschaftlichen Institute untergebracht sind. Dahinter ragt der 2015 fertiggestellte Neubau der Universitätsbibliothek auf. In dieses akademische Umfeld passt auch der VAG-Combino 285, der mit Werbung für das Studierendenwerk Freiburg beklebt ist.

Datum: 24.03.2019 Ort: Freiburg [info] Land: Baden-Württemberg
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: VAG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Bahn und Baar
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 18.03.19, 22:43
Zwischen Schwarzwald, Randen und Schwäbischer Alb erstreckt sich die Hochebene der Baar. Die Schwarzwaldbahn durchquert zwischen Villingen und Geisingen diese wohltuend weite Landschaft, die für mich gerade in der kalten Jahreszeit ihren besonderen Reiz entfaltet. Zwischen Gutmadingen und Neudingen schiebt eine 146 den RE4270 Konstanz-Karlsruhe an der jungen Donau entlang, die hier gemächlich durch die Wiesen mäandert.

Datum: 13.02.2019 Ort: Gutmadingen [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 146 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Störung im Betriebsablauf
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 15.03.19, 20:57
Meistens sind es die von langer Hand geplanten Aufnahmen, bei denen es dann doch anders läuft als gedacht. So auch hier...
Zwischen dem Bf Biberach und dem Hp Biberach Süd, direkt neben einem Parkplatz, auf dem die Firma Liebherr ihre Kräne testet, führt im Zuge der Königsbergallee eine Brücke über die Südbahn, von der man die Züge mit der Riß und dem Turm der Simultankirche St. Martin ablichten kann. Bei einem Besuch Mitte Februar musste ich feststellen, dass zu dieser Jahreszeit dafür eigentlich nur das Zeitfenster zwischen 9 und 10 Uhr in Frage kommt, denn vorher werfen die Bäume am Rißufer noch Schatten aufs Gleis und danach ist die Sonne schon zu weit gewandert. Also machte ich mich am 27.2. nochmals auf nach Biberach in der Absicht, den RE4209 Stuttgart-Lindau an der gewünschten Stelle abzupassen.
Erst lief auch alles weitgehend nach Plan: um 9.23 Uhr schob 245 035 den RE4212 Lindau-Stuttgart - leicht verspätet - nach Norden, eine Minute später kam 650 106 als RB22637 Ulm-Biberach Süd vorbei, und um 9.29 Uhr passierte 612 642 als IRE3041 Basel-Ulm die Brücke. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass der RegioShuttle, der in Biberach Süd im Friedrichshafener Streckengleis wendet, jetzt umgehend abfahren und auf das Ulmer Gleis wechseln würde, um den Weg für den ersehnten RE4209 freizumachen. Aber der Triebwagen fuhr nicht los. Minutenlang verharrte er wie festgeeist am Bahnsteig. Was war da los? Der DB-Navigator auf dem Handy zeigte unverdrossen an, dass alle Züge pünktlich seien, allerdings ergänzt um den diskreten Hinweis "Störung im Betriebsablauf". Ich sah meine Felle schon davonschwimmen, als um 9.42 Uhr - also letztlich nur leicht verspätet - dann doch 245 006 mit dem Objekt meiner Begierde auftauchte, allerdings auf dem linken Gleis. Und nur eine Minute später rollte dann auch der 650 als RB22640 gen Norden vorbei, natürlich auch auf dem "falschen" Gleis...
Die Königsbergallee, die über diese Brücke verläuft, wurde übrigens auf der Trasse einer begonnenen, aber nicht vollendeten Stichbahn Biberach-Uttenweiler angelegt. Im "Öchsle"-Buch aus dem Kenning-Verlag findet sich ein interessanter Stadtplan aus dem Jahr 1925, auf dem das noch gar nicht errichtete Gleis nach Uttenweiler eingezeichnet ist. Demnach muss der Bahndamm dieser Nebenbahn ziemlich genau über das Sportgelände verlaufen sein, das am linken Bildrand zu sehen ist.

Bildmanipulation: Die Weitwinkel-Verzerrung wurde leicht korrigiert. Die EXIF-Zeit geht um 1 Stunde voraus.

Datum: 27.02.2019 Ort: Biberach an der Riß [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 245 (Bombardier TRAXX P160 DE ME) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Über den Dächern von Winterstettenstadt
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 01.03.19, 09:44
Wie der Name vermuten lässt, hatte das heute knapp 600 Einwohner zählende Winterstettenstadt einmal eine glanzvolle Periode: Im Hochmittelalter war der Ort, unterhalb einer heute weitgehend verschwundenen Burg gelegen, ummauert, besaß das Marktrecht und war von einiger regionaler Bedeutung. Doch dann folgte eine Phase des Niedergangs, und Winterstettenstadt wurde zu dem, was es heute ist: ein schmuckes, ruhiges Bauern- und Pendlerdorf. Dieser Bedeutungsverlust zeigte sich auch, als 1849 die Württembergische Südbahn zwischen Biberach und Ravensburg gebaut wurde: Winterstettenstadt erhielt keine eigene Station; den Zug konnte man im knapp 1,5 km entfernten Bf Essendorf oder in dem ähnlich weit entfernten Hp Wattenweiler besteigen - zumindest bis dort im Juni 1984 die Personenverkehrshalte aufgehoben wurden.

RE4217 Stuttgart-Lindau passiert Winterstettenstadt am 27.2.2019 auf die Minute pünktlich - anders als der "Starzug" der Strecke, der IC118 Innsbruck-Dortmund, der die Stelle wenig später mit 35 Minuten Verspätung passierte (und dessen Gegenzug es an diesem Nachmittag mit fast 1 Stunde Verspätung noch toppen sollte...). Im Hintergrund ist der Ort Ingoldingen zu erkennen, zu dem Winterstettenstadt heute administrativ gehört.

Bildmanipulation: Das Foto ist aus Teilen von zwei Aufnahmen zusammengesetzt.

Datum: 27.02.2019 Ort: Winterstettenstadt [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 245 (Bombardier TRAXX P160 DE ME) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Scheer: Burg, Bahn und Basilika
geschrieben von: claus_pusch (72) am: 25.02.19, 23:48
Wenn man den Historikern (bzw. Wikipedia) Glauben schenkt, gehört Scheer zu den ältesten Orten im oberen Donautal. Eine Burg gab es in Scheer, das seit dem Hochmittelalter das Stadtrecht besitzt, wohl schon im 11./12. Jahrhundert. Das heutige Schloss stammt aus dem 15. Jh., die benachbarte St. Nikolaus-Kirche ist noch ein Jahrhundert älter. Ab 1870 entstand am schmalen Uferstreifen der Donau unterhalb der Stadt eine Papierfabrik, die lange der größte Arbeitgeber in der Gegend war; nach deren Schließung 1993 wurde das Gelände in einen Gewerbepark umgewandelt, die sanierten hellgelb verputzten Gebäude der alten Papierfabrik sind auf der Aufnahme nicht zu übersehen.

Einen Bahnhof besaß die Stadt Scheer auch; er lag auf der östlichen Seite des Schlossbergs, der von der Donautalbahn in einem knapp 100 m langen Tunnel unterquert wird. Der Winterfahrplan 1982/83 wies hier letztmalig Personenzughalte auf; danach wurde zwischen Sigmaringen und Mengen eilzugmäßig, also ohne Bedienung der Zwischenstationen Sigmaringendorf, Scheer und Ennetach, gefahren. Während Sigmaringendorf nach der Jahrtausendwende seine Bedienung im Schienenverkehr zurückerhielt, fahren die Züge an Scheer mit seinen knapp über 2000 Einwohnern nach wie vor ohne Halt vorbei. Und seit sowohl die Strecke Sigmaringen-Ulm als auch die Strecke (Tübingen-)Sigmaringen-Aulendorf im Stundentakt bedient werden, sind das immerhin 4 Zug(vorbei)fahrten pro Stunde.

DB-RegioShuttle 650 018 hat als RB22812 Kißlegg-Sigmaringen den Schlossbergtunnel durchfahren und die Donau überquert und eilt dem nächsten Halt im nahen Sigmaringendorf entgegen.

Datum: 24.02.2019 Ort: Scheer [info] Land: Baden-Württemberg
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
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