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Ionisches Meer
geschrieben von: Amberger97 (372) am: 28.10.20, 20:43
In der Früh des 16.10.2020 zeigte sich das Ionische Meer sehr aufgewühlt. Immer wieder prallten die Wellen ans Ufer, teilweise bis auf Bahnhöhe. Dort verläuft die 472 Kilometer lange Strecke von Reggi di Calabria nach Taranto. Komplett befahren wird sie von zwei IC-Zugpaaren pro Tag. IC 564 ist davon der erste Zug, der Reggio di Calabria am Morgen verlässt.

Datum: 16.10.2020 Ort: Palizzi Marina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D445 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft

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Unterhalb des Ätnas
geschrieben von: Dennis Kraus (682) am: 27.10.20, 09:42
Südlich von Acireale hat man von einer Brücke einen wunderbaren Blick auf die Hauptstrecke Messina - Catania und dem 3323 Meter hohen Ätna. Er gilt als aktivster Vulkan Europas. Oft zeigt er sich in Wolken gehüllt, doch am Morgen des 08.10.2020 war er gut sichtbar.
Eigentlich warteten wir hier auf den Nachtzug aus Rom. Doch sehr zu unserer Freude kam vorher im ersten Licht noch völlig überraschend ein Güterzug mit E652 172.
Die Lok war fast komplett ohne Graffiti, was in Italien leider nicht selbstverständlich ist, nur am hinteren Teil musste ein kleiner Schriftzug digital entfernt werden.

Zuletzt bearbeitet am 28.10.20, 08:44

Datum: 08.10.2020 Ort: Acireale [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E652 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Bahn und Landschaft

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Der zug hinter dem haus
geschrieben von: Candiano (42) am: 24.10.20, 22:58
Die ruhige und ländliche monotonie des Polesine tieflandes wird von zwei triebwagen unterbrochen, die zwischen Chioggia und Rovigo verkehren und in wenigen minuten die zwischenstation Adria erreichen.

Zuletzt bearbeitet am 26.10.20, 23:17

Datum: 08.10.2020 Ort: Cavanella Po [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Sistemi Territoriali (ST)
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven

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Erste und zweite Klasse
geschrieben von: NAch (751) am: 24.10.20, 14:26
Warten am Bahnhof - es bleibt oft Zeit für die kleinen Details.
Wartesäle waren früher selbstverständlich nach den (Wagen-)Klassen getrennt. Außerdem hatte jeder Bahnhof, der auf sich hielt, weitere Räumlichkeiten für hohe und höchste Herrschaften.
In Italien haben sich die Bezeichnungen der Wartesäle erhalten, jedenfalls fast, bei der ersten Klasse muss man die Schrift über der Zugangstür sinngemäß ergänzen. Genutzt wird dieser Wartesaal offensichtlich zum Unterstellen der Hebebühne für Rollstuhlfahrer.
Geschlossen ist er derzeit sowieso, ebenso der Saal für die zweite Klasse - Coronazeit, Maskenzeit.

Der Bahnhof war fast graffitifrei, die Kritzeleien wurden nun auch entfernt.

Perspektivisch überarbeitet

Datum: 12.10.2020 Ort: Enna [info] Land: Europa: Italien
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Menschen bei der Bahn

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Siziliens Mittelpunkt
geschrieben von: Amberger97 (372) am: 25.10.20, 21:16
Der Verkehr zwischen Catania, Caltanissetta und Palermo ist größtenteils in der Hand von Minuetti. Die meisten Leistungen sind Regionalzüge mit wenigen Halten zwischen den beiden größten Städten Siziliens, Palermo und Catania. Unterhalb der Stadt Enna führt der Streckenlauf mit einigen Tunneln und Kurven durch ein Tal. Pünktlich durchquert ein ALe 501 den geografischen Mittelpunkt Sizilien als Regionale 3807 nach Palermo.

Datum: 20.10.2020 Ort: Enna [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALe501 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft

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Südlich von Bronte
geschrieben von: Amberger97 (372) am: 24.10.20, 20:25
Bekanntlich umrundet die Ferrovia Circumetnea auf 110 Kilometern Länge einmal fast den Ätna von Catania nach Riposto. Durchgängige Züge gibt es aktuell nicht. In Randazzo muss von und nach Riposto umgestiegen werden, wobei aber mehr Züge zwischen Catania und Randazzo unterwegs sind. In diesem Abschnitt liegen auch die Lava-Felder von Bronte, durch die ein Doppel aus ADe nordwärts kurvt.

Datum: 19.10.2020 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft

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Im Westen Siziliens
geschrieben von: Dennis Kraus (682) am: 24.10.20, 13:18
Aus Sizilien sieht man überwiegend Bilder von den elektrifizierten Strecken von Messina Richtung Catania und Palermo sowie der Ätnabahn. Doch auch die anderen Bahnstrecken abseits der Küsten führen oft durch landschaftlich interessante Abschnitte, auch wenn sie leider häufig eher wenig Verkehr bieten. Zu ihnen zählt die Strecke von Palermo nach Trapani ganz im Westen Siziliens. Allerdings enden die aus Trapani kommenden Dieseltriebwagen bereits in Piraineto, ab hier führt nämlich ein Abzweig zum Flughafen, welcher durch dichten Verkehr an Palermo angebunden ist. Hier ist die Strecke zweigleisig und elektrifiziert. Doch zurück zum eingleisigen, nicht elektrifizierten Abschnitt von Piraineto nach Trapani. Der Verkehr wird von ALn 668 abgewickelt, mal einfach, mal im Doppel.
Ein einzelnes Exemplar überquert gerade als R 26638 von Trapani nach Piraineto ein Viadukt nördlich von Partinico.

Zuletzt bearbeitet am 24.10.20, 13:19

Datum: 10.10.2020 Ort: Partinico [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft

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Ungewöhnliches signalportal
geschrieben von: Candiano (42) am: 22.10.20, 14:41
In italienischen Stationen, insbesondere auf nicht elektrifizierten Strecken, ist es üblich, einen einzelnen Pol (oder ein kleines Portal) für das Signal jeder Spur zu installieren. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Adria-Station auf der Linie Rovigo-Chioggia, wo zwei große Portale die Signale auf jeder Seite der Station unterstützen.
Hier sehen wir den Güterzug zum Industriegebiet von Cavanella Po, der den Bahnhof in Richtung seines Ziels verlässt.

Datum: 08.10.2020 Ort: Adria [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D345 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Hinauf und herunter
geschrieben von: NAch (751) am: 21.10.20, 14:52
Ein Foto, das nur in Schwarz-Weiß wirkt.

Das Signal ist längst außer Funktion, Lichtsignale sichern den Kreuzungsbahnhof Cerro der Bahn rund um den Ätna.
Mit dickem Draht ist der Signalflügel gesichert, ich kam gar nicht erst in Versuchung, es auf Fahrt zu stellen.
Die Schienenflanken sind mit weißer Farbe angesprüht, so führen die beiden Stränge auch optisch hinauf zu dem verlassenen Bahnhofsgebäude, nur die Überdachung ist hier hinter den Bahnhofsbäumen zu sehen.

Die Wolken - so schön sie hier sind - verhinderten später das richtige Bild mit Sonne, der Schatten lief mit dem einfahrenden Triebwagen mit.



Datum: 16.10.2020 Ort: Cerro CT [info] Land: Europa: Italien
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Alte herrlichkeiten im dienst
geschrieben von: Candiano (42) am: 19.10.20, 12:57
Dieselgüterzüge sind in Italien selten, da der große teil des knappen güterverkehrs auf der schiene auf elektrifizierten hauptstrecken verkehrt.
Die kurze fracht von Rovigo zum industriegebiet von Cavanella Po ist die ausnahme. Dreimal pro woche ziehen 50 Jahre alte D345-Loks 13 phosphatautos entlang dieser sekundären, nicht elektrifizierten linie im Polesine flachland.

Datum: 08.10.2020 Ort: Adria [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D345 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Natürlicher rahmen
geschrieben von: Candiano (42) am: 14.10.20, 10:56
Ein IC-Zug, der aufgrund von Eisenbahnarbeiten von der adriatischen Hauptstrecke abgezweigt wird, fährt auf dem einspurigen Zweig von Faenza nach Ravenna, von wo aus er Rimini erreicht und seine ursprüngliche Route wiedererlangt.

Datum: 26.09.2020 Ort: Granarolo Faentino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E414 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Gerahmt...
geschrieben von: Candiano (42) am: 10.10.20, 15:48
Umrahmt von den alten Zeichen des Dorfes verlässt der zweite und letzte Gottesdienst des Tages auf dem ländlichen Zweig zwischen Faenza und Lavezzola San patrizio halt.

Datum: 29.09.2020 Ort: S. Patrizio [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn501 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Flirt im Pustertal
geschrieben von: Münsteraner Jung (14) am: 09.10.20, 19:44
Im Pustertal wird in Kooperation zwischen Trenitalia und der ÖBB werktags ein Halbstundenkontakt zwischen Franzensfeste und Innichen gefahren. Einige Züge verbinden den Brenner mit Lienz in Osttirol, andere fahren von Innichen via Bozen nach Merano.

Im Bild ein ETR 170 bei Toblach auf dem Weg nach Merano.

Im Hintergrund die Gailtaler Alpen welche sich in Österreich an der Grenze von Kärnten zu Tirol befinden.

Zweiter Versuch, dunkler, mehr Kontrast, etwas mehr Farben, um 1 Grad nach links geneigt.

Datum: 15.09.2020 Ort: Toblach / Dobbiaco [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR 170 Fahrzeugeinsteller: SAD
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Auf dem Land umgeleitet
geschrieben von: Candiano (42) am: 07.10.20, 11:42
Ein IC-Zug, der aufgrund von Gleisarbeiten von der Hauptstrecke der Adria abgezweigt wurde, fährt auf dem einspurigen Zweig von Faenza nach Ravenna, von wo aus er Rimini erreichen und seine ursprüngliche Route wiedererlangen wird.

Datum: 26.09.2020 Ort: Granarolo Faentino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E414 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Diesel-IC im letzten Licht
geschrieben von: Jens Naber (413) am: 06.10.20, 19:42
Eigentlich hatten wir den abendlichen Intercity auf der "Ferrovia Jonica" aufgrund der prognostizierten Verspätung des Zuges bereits abgeschrieben, aber ein kleines Fünkchen Hoffnung sorgte auch am 18. April 2019 dafür, dass wir uns eine Stelle suchten, an der das Licht relativ lange halten müsste. Nach nervenaufreibender Wartezeit sollten wir an diesem sonnigen Frühlingstag auch tatsächlich nicht enttäuscht werden: Im letzten Licht donnert D 445 1056 mit dem IC 1567 nach Reggio di Calabria über eine rostige Brücke bei Ardore und wird wenige Minuten später den nächsten Halt in Bovalino erreichen. Zufrieden konnten wir im Anschluss zurück in unser Hotel fahren und uns der Nahrungsaufnahme widmen – zumindest „gefühlt“ kommt der Zug in solchen Fällen ja eigentlich eher wenige Minuten, nachdem die Sonne verschwunden ist...

Datum: 18.04.2019 Ort: Ardore [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D445 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Churburg und Vinschgerbahn
geschrieben von: Münsteraner Jung (14) am: 13.09.20, 22:10
Die Churburg in Schluderns ist eine der meistbesuchten Burganlagen Südtirold.

Am Fusse der Burg führt die Vinschgerbahntrasse von Mals nach Meran entlang. Sämtliche Züge sind Stadler GTW 2/6, die die beiden Städte in einem Stundentakt bedienen, alle 2-3 Stunden wird ein Regionalexpress zusätzlich in den Takt eingeschoben.

Obwohl die Strecke in traumhafter Landschaft liegt, sind Motive schlecht zu finden, da der Zug durch endlose Apfelplantagen fährt.

Beim Abfahren der Strecke fiel mit dieses Motiv auf, welches sich von einer Streuobstwiese gut umsetzen liess. Wenn ihr mich jetzt fragt warum der Zug abgeschnitten ist, muß ich dazu anmerken das jeder Zug in Einzeltraktion, dementsprechend hatte ich mich positioniert. Na ja, gerade dieser Zug fuhr dann in Doppeltraktion.

Einen weiteren Zug abzuwarten hätte nicht funktioniert, denn aus der Sonnenrichtung zogen Wolken auf, die auch leider den schon hinter der Burg befindlichen Berghang verdunkelten.


Zuletzt bearbeitet am 13.09.20, 22:13

Datum: 12.09.2020 Ort: Schluderns / Sluderno [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ATR100 Fahrzeugeinsteller: SAD
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Das andere Süditalien
geschrieben von: Gunar Kaune (390) am: 10.09.20, 16:48
Nicht unbedingt so wie man es sich in Süditalien um diese Jahreszeit vorstellt war das Wetter in Apulien am 25. September 2018. Es war frisch, klar und windig, und am Morgen zogen Wolkenfelder über das Land. Ihnen zu entfliehen scheinen die beiden ALn 668 in der kargen Landschaft, die auch nicht unbedingt dem gängigen Italienbild entspricht.

Datum: 25.09.2018 Ort: Ascoli Satriano [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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An der Küste Liguriens
geschrieben von: Dennis Kraus (682) am: 29.08.20, 09:10
Die Bahnstrecke von Genua nach La Spezia und weiter Richtung Pisa verläuft meist nahe an der Küste. Die örtlichen Gegebenheiten erfordern eine aufwendige Trassierung mit vielen, teils langen Tunnels und Brücken.
ETR 414 111 ist soeben aus einem der Tunnels aufgetaucht und durchfährt nun ohne Halt den kleinen Küstenort Sori. Seine Reise führt als IC 35651 von Mailand nach Livorno.

Datum: 20.06.2020 Ort: Sori [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E414 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Farbsonderling im Wipptal
geschrieben von: Vinne (676) am: 21.08.20, 21:02
Seit jeher hat EU43-007 eine besondere Stellung unter den Lokomotiven der RailTractionCompany.

Als eine der Loks, die aus der Platform "Eco2000" als EU43 zur Polnischen Staatsbahn gehen sollten, erhielt sie seinerzeit die Lackierung, die auch die Reihe E405 der FS bis heute trägt - allerdings mit roter Front. Wegen diverser Schwierigkeiten zwischen Adtranz und der PKP - sowohl finanzieller als auch technischer Natur - landeten die acht bereits gebauten Loks nun bei der RTC in Italien, die allen Lokomotiven ihr eigenes Lackschema verpasste - außer der "Bond-Lok".

Und so hielt die Maschine rund 16 Jahre lang die Fahne dieser nie zustande gekommenen Epoche der PKP hoch, bis sie dann im Zuge der "Vereinheitlichung" von Lokomotion und RTC in das Zebra-Design überführt wurde. Während inzwischen fast alle EU43 als rote oder blaue Alpenzebras vornehmlich über die Brennerrampe galoppieren, hat man in Anlehnung an die bunte Vergangenheit der "007" hier einfach beide Farben integriert.
Mit einem KLV rollt die Maschine am ersten Augusttag 2018 bei Novale / Ried durch das Wipptal in Richtung Verona.

Im Übrigen gibt es derzeit mit EU43-001 noch eine Lok im "originalen" RTC-Outfit. Vielleicht hält diese ja ähnlich konsequent durch, wie es die gelb-silbernen 189 im Unternehmensverbund tun.

Datum: 01.08.2018 Ort: Gossensaß / Colle Isarco [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-EU43 Fahrzeugeinsteller: Rail Traction Company (RTC)
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Güterverkehr im italienischen Nichts
geschrieben von: KBS720 (64) am: 02.07.20, 17:42
Unsere Auslands-Frühlings-Tour 2019 war recht diesellastig und führte uns in den Südosten von Italien. Neben den Küsten-IC wollten wir uns auch ein bisschen um die bekannten Güterzüge zum Fiat-Werk kümmern. Julien hatte uns freundlicherweise (Herzlichen Dank an dieser Stelle!) mit den nötigen Güterzugfahrzeiten versorgt und so fuhren wir morgens ans Wunschmotiv nahe Candela, wo wir auf den ersten Freighttrain warteten.

Und tatsächlich, fast auf die Minute pünktlich traten D345 1091 + 1121 mit ihrem E-Wagen-Güterzug auf die Bühne. Rasch wurde die Verfolgung aufgenommen und nahe Roccetta S. Antonio klickten die Cams erneut.

Datum: 16.04.2019 Ort: Rocchetta Scalo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D345 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Im Schnellzug durch die Berge
geschrieben von: Kieler 218 (19) am: 26.05.20, 01:13
Ein Italo ETR 675 ist im Etschtal auf der südlichen Brennerstrecke auf dem Weg in Richtung Bolzano, der Zug hat gerade den Haltepunkt von Borghetto sull'Adige passiert.

Zuletzt bearbeitet am 28.05.20, 19:42

Datum: 05.10.2019 Ort: Borghetto sull'Adige [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR675 Fahrzeugeinsteller: NTV
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte
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Il caimano moribondo
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 26.04.20, 19:00
Man darf auch mal Glück haben! Planmäßig sind die „Caimani“ der Reihe E 656 – zwischen 1975 und 1989 in insgesamt 461 Exemplaren geliefert und vermutlich DER italienische Ellok-Klassiker der letzten Jahrzehnte – auf dem Festland bereits aus dem Personenzugdienst ausgeschieden. Nur auf Sizilien, wohin beinahe traditionell die andernorts auf der Apennin-Halbinsel obsolet gewordenen Fahrzeuge „abgeschoben“ werden (E 636 und E 646 lassen grüßen…), sind die Gelenk-Lokomotiven mit ihrem unverwechselbaren Sound noch teilweise für die Traktion der IC- und ICN-Züge zuständig, wobei auch dort mit steter Inbetriebnahme eigens für diese Zwecke angepasster und umlackierter E464er ein Ende in naher Zukunft absehbar ist, vielleicht ungeahnt beschleunigt durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen massiven Einschränkungen im Bahnverkehr...

Allerdings werden einige wenige Exemplare auch abseits der größten Mittelmeerinsel noch für Überführungsfahrten oder als Reserveloks vorgehalten. In letzterer Eigenschaft übernahm E 656 289 am 10. Juni 2018 – für mich völlig unerwartet – ab Neapel den IC 707 (Roma Termini - Taranto) für seine finale Etappe durch die Bergwelt Kampaniens und der Basilikata.

Dank der freundlichen Hilfe eines örtlichen Bauern bei der Fotostellen-Suche konnte ich den besonderen Zug auf dem Hangviadukt bei Baragiano abpassen. Anfänglich war ich etwas enttäuscht, dass die Sonne sich bereits ein paar Minuten zuvor verkrochen hatte, aber mit etwas zeitlichem Abstand gefällt mir die eigentümliche Stimmung mit den von unten angestrahlten Wolken und dem klar hervortretenden Dreilicht-Spitzensignal mindestens genau so gut! Am effektvollsten ist natürlich ein Betrachten in möglichst dunkler Umgebung. :)

Am nächsten Morgen ging es für den „Caimano“ übrigens mit dem Gegenzug IC 700 wieder zurück nach Neapel, womit der Spuk ein schnelles Ende hatte und die planmäßigen E402B wieder das alleinige Regiment übernahmen. Die E 656 289 indes wurde im Herbst 2018 nach Sizilien weitergereicht, wo sie leider stante pede im Bahnhof von Fiumefreddo di Sicilia in Flammen aufging (-> [www.youtube.com] ), anschließend eine Zeit lang im DL Catania einer ungewissen Zukunft entgegen sah und mittlerweile zwecks Verschrottung zu Bilfinger nach Bari überführt wurde.

Datum: 10.06.2018 Ort: Baragiano [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E656 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Fahrbare Festung
geschrieben von: Johannes Poets (392) am: 12.04.20, 16:30
Bei meinen Reisen mit dem TUI-Ferienexpress durch Italien war ich immer von den für mich urig anmutenden Triebfahrzeugen der Ferrovie dello Stato Italiane (FS) fasziniert. Die kleinen Seitenfenster der E-Lok-Baureihe 636 zum Beispiel erinnerten mich an Schießscharten, so daß die Loks auf mich eher wie fahrbare Festungen wirkten.

Zwischen 1940 und 1962 wurden insgesamt 469 Exemplare der Baureihe E 636 für den Personen- und Güterzugdienst beschafft. Die Bauart mit zweigeteiltem Lokkasten und der Achsfolge Bo'Bo'Bo' bewährte sich so gut, dass diese Achsanordnung bei der italienischen Staatsbahn als Standard festgelegt wurde.

Wir sehen die E 636 007 vor einem Schnellzug nach Frankfurt (Main) Hbf. im Bahnhof von Merano/Meran. Die Lok aus dem Jahr 1940 war zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits eine "alte Dame". Im Hintergrund stehen Kurswagen vom TUI-Ferienexpress aus Dortmund und Hamburg, die Meran eine halbe Stunde zuvor erreicht haben.

---
Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Zuletzt bearbeitet am 12.04.20, 23:50

Datum: 13.04.1985 Ort: Meran / Merano [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E636 Fahrzeugeinsteller: FS
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Nel cuore della Sicilia
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 12.04.20, 10:59
Taormina, Palermo, Syrakus, die Tempel von Agrigento und Selinunte, alle jene klassischen Sehenswürdigkeiten reihen sich an Siziliens Küsten auf. Das Hinterland kann da im Touri-Programm schon mal auf der Strecke bleiben. Und Hand aufs Herz: Uns Bahnfotografen geht es doch oft, abgesehen von der Schmalspurbahn um den Ätna natürlich, nicht anders! Caimani mit tiefblauem Meer sind ja schließlich auch ein mehr als valides Argument (gewesen)...;)

Doch auch ein Blick in das Inselinnere, ins wahre Herzen des oft nach innen gewandten Siziliens lohnt sich. Eine passende Lektüre dabei ist zum Beispiel das lesenswerte, bebilderte Reisetagebuch "Mit dem Rücken zum Meer" von Andreas Rossmann. Aber schweifen wir nicht zu weit ab!

Durchzogen wird das Hügelland der Provinzen Enna und Caltanissetta von der eingleisigen Strecke Catania - Palermo, von der wiederum jene nach Canicattì und Agrigento abzweigen. An ersterem Abzweig liegt auch die Provinzhauptstadt Caltanissetta. Zwischen den Bahnhöfen Centrale und Xirbi überbrückt nördlich des Zentrums ein eleganter zwölfbögiger Viadukt das Busiti-Tal.

Als wir im Frühjahr 2014 die Gegend besuchten, war der Verkehr rund um Caltanissetta trotz weitgehender Elektrifizierung fest in Händen der ALn 668. So auch der morgendliche Regionale 8675 (Roccapalumba-Alia - Caltanissetta), der durch die saftig grünen Felder seinem Ziel entgegen brummte. Wenige Monate später wird sich das frische grün in fahles ocker verwandelt haben...

Nach dem Foto ging es für uns dann auf einen Caffè in eine kleine Bar, in einer gesichtslosen Geschäftsstraße irgendwo zwischen Autowerkstatt und Krämerladen gelegen. Der Barista dort lief zu Hochtouren auf und klärte die (vermeintlich?) unwissenden Auswärtigen über die Finessen des gepflegten Espresso-Genusses auf ("Il bicchierino d'acqua si beve prima il caffè!"). Das sind so die kleinen Geschichten, die in Erinnerung bleiben. :)

PS: Baustellenabsperrungen im Hintegrund entsättigt und eine weiße Baumaschine weggepixelt!

Datum: 07.04.2014 Ort: Caltanissetta [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Rollstuhlgerecht...
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 09.04.20, 20:08
...soll er sein, der sonntagabendliche Regionale 12812 (Caltagirone - Catania). So steht es im Fahrplan, wie für alle (wenigen) Züge der einst bis Gela führenden und seit 2011 infolge eines Brückeneinsturzes unterbrochenen Strecke (Catania -) Lentini - Caltagirone. Doch Theorie und Praxis sind bekanntlich zwei paar Schuhe. Im mitunter etwas chaotischen Sizilien gilt das umso mehr. Nicht völlig überraschend ist also das Erscheinen eines betagten ALn 668 anstatt des planmäßigen, niederflurigen Minuetto.

Ob es jemanden stört, erscheint fraglich. Weniger, weil manch Dysfunktionalität im Bereich der Daseinsvorsorge in Süditalien mit einer Mischung aus stoischer Gelassenheit und Resignation hingenommen wird, sondern eher, weil die Bahn in weiten Teilen des sizilianischen Binnenlands ohnehin kaum eine Rolle für den ÖPNV spielt. Das lässt sich eindrücklich beobachten, wenn am Busbahnhof von Catania praktisch im Minutentakt die gut gefüllten, blauen Überlandbusse eintreffen.

Ich hingegen freute mich am 15. September 2019, dass mir bei Vizzini ein einzelner Fiat-Triebwagen vor die Linse knatterte. Denn der passte wunderbar in den noch sonnenbeschienenen Abschnitt der Strecke, den ich nach etwas Suche gefunden hatte.

Das vorangegangene Warten am Rand der schmalen Landstraße war an diesem milden Septemberabend unglaublich relaxend gewesen. Kaum Verkehr, ein leichter Wind, der durch die nach einem langen Sommer golden im Abendlicht leuchtenden Gräser strich und irgendwo in der Ferne das Glockengeläut einer Ziegenherde... :)

Datum: 15.09.2019 Ort: Vizzini [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 12 Punkte

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Das hohe Gut einer freien Reise
geschrieben von: Vinne (676) am: 31.03.20, 19:54
Ungeahnte Einschränkungen bringt die aktuelle Zeit mit sich, ganz Europa steht still.

Kein Urlaubsreisender kann derzeit mit der Bahn an die Destinationen seiner Träume reisen. Grenzüberschreitende Verkehre, Urlaubs- und Turnuszüge, Interrail - alles ist durch das Corona-Virus zum Erliegen gekommen.

Zeit also, die persönlichen Archive zu durchforsten und sich an die Zeiten zu erinnern, als zum Beispiel mehrfach täglich ein ETR 500 als "Frecciargento" aus Roma Termini in Bolzano eintraf und den einen oder anderen Sommerfrischler nach Südtirol brachte.

Aber keine Angst, wenn jeder für sich sein Bestes gibt, dann findet mindestens Europa bald wieder auf den Bahnsteigen des Kontinents zusammen, Reisende warten an Bahnsteig 4 auf den EuroCity nach München und der Eisenbahnfotograf kann so vermeintlich unscheinbare Szenen vielleicht unter einem ganz anderen Blickwinkel sehen.

Das hohe Gut der Reisefreiheit, es kommt bald wieder!


Datum: 03.08.2018 Ort: Bozen / Bolzano [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR500 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Am Strand entlang
geschrieben von: Gunar Kaune (390) am: 28.03.20, 19:05
Neben den Strecken in den Apennin war auch die Riviera eines der Haupteinsatzgebiete der ALe 801 aus Genua. Im Jahr 2014 konnte man sie hier auch noch antreffen, allerdings war ihr Stern schon am Sinken und sie fuhren noch wenige Einsätze zwischen Ventimiglia und Savona.

Bei meiner Reise im Sommer dieses Jahres ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, auch die Stadtansicht von Cervo mit einem der Triebwagen abzulichten. Es war ein warmer italienischer Sommertag, der Ferragosto war gerade vorbei und gefühlt halb Italien hielt sich den Stränden der ligurischen Küste auf. Als um 10 Uhr morgens der R 6225 nach Savona an mir vorbeirollte, saßen viele Urlauber aber sicher noch beim Cappuccino, am Nachmittag sah der Strand dann nicht mehr so leer aus.

Datum: 21.08.2014 Ort: Cervo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALe801/940 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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MIt dem ALe nach Acqui Terme
geschrieben von: Bundesheertaurus (64) am: 21.03.20, 18:36
Eine der letzten Einsätze führte die Genueser ALe Triebwagen von Genau aus in Richtung Ovada und weiter nach Acqui Terme in der Provinz Alessandria. Eher rein zufällig führte uns der Weg in diese Gegend, schlechtes Wetter in und um Imperia zwang uns damals unseren Urlaub an der Reviera vorzeitig zu beenden als ursprünglich angedacht. Auf dem Rückweg in die bayrische Landeshauptstadt wurde das Wetter kurz hinter Genua auf einmal schlagartig besser, die Schlechtwetterfront scheint wohl an den Ausläufern der Apennin Gebirges hängen geblieben zu sein und so entschieden wir uns noch einen Abstecher an die Stichstrecke von Ovada nach Acqui Terme zu machen. Als uns dann auch noch ein ALe ebenfalls eher zufällig vor die Kamera fuhr, schien der Tag dann doch noch ein schönes Ende zu finden. Nachdem wir anhand der Fahrplanunterlagen den Umlauf des Triebwagens ausfündig machen konnten, warten wir die für uns letzte Fahrt des Triebwagens in Presco Cremolino ab. Pünktlich erreichte ALe 801/940 als Treno Regionale den Bahnhof, nachdem uns der Lokführer ein paar böse Worte auf italienisch entgegen rief und der Zugbegleiter den Zug abgefertigt hatte, setzte er seine Fahrt fort und wir nahmen auch die 650 Kilometer weite Fahrt nach München mit Halt am Brenner zum Pizza essen unter die Räder.

Zuletzt bearbeitet am 23.03.20, 13:25

Datum: 30.05.2015 Ort: Prasco Cremolino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALe801/940 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Circumetnea - VII
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 03.03.20, 19:08
- Fortsetzung zu [www.drehscheibe-online.de] -

Bislang fehlt in meiner losen Foto-Serie über die Ferrovia Circumetnea, jene 950mm-Schmalspurbahn, die den Ätna auf Sizilien einmal (fast) umrundet, noch ein Foto der modernen Doppel-Triebwagen, die auf den Namen "Vulcano" hören, wie er also kaum passender für die Strecke im Schatten des mächtigen Vulkans sein könnte. Grund genug, dies zu ändern, denn mittlerweile erbringen die vier 2015 und 2016 von Newag an die FCE gelieferten Fahrzeuge einen beträchtlichen Teil des Zugverkehrs zwischen Catania und Randazzo, während sie auf dem Streckenabschnitt von dort hinunter ans Meer nach Riposto bis dato nicht zum Einsatz kommen. Perspektivisch ist allerdings eine Beschaffung von bis zu vier weiteren Triebwagen des gleichen Typs geplant.

Am Abend des 18. September 2019 hatte ich mich unweit des Scheitelpunkts der Strecke auf knapp 1000 Metern (976, um genau zu sein) über dem Meer oberhalb von Bronte positioniert, um den von einem solchen "Vulcano" gefahrenen Zug 33 (Catania Borgo - Riposto) in den letzten Sonnenspots dieses schönen Spätsommertages festzuhalten.

Einzig der namensgebende Ätna verhielt sich mal wieder etwas divenhaft und hüllte seinen derzeit 3326 Meter hohen Kratergipfel in dichte Wolken. Ein Schauspiel, das den Berg praktisch täglich anders erscheinen lässt, es sei denn, man erwischt einen der raren Tage, an denen er sich auch abends noch vollkommen wolkenfrei zeigt...

Datum: 18.09.2019 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-DMU Vulcano Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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La città eterna
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 29.02.20, 19:37
La città eterna – Die ewige Stadt! Bereits in der Antike prägten Dichter und Geschichtsschreiber wie Vergil den Mythos, Rom werde solange bestehen, wie Menschen leben und niemals seiner unbändigen, eigentümlichen Kraft beraubt werden… Nun ja, auf eine gewisse Art sollten sie Recht behalten, denn in Italiens Hauptstadt prallen noch heute Epochen aufeinander wie an kaum einem anderen Ort der Welt.

Überall in der Stadt finden sich Relikte vergangener Jahrhunderte. So auch an der Porta Maggiore, einem altrömischen Stadttor aus dem Jahr 52 n. Chr., das im 3. Jahrhundert in die Aurelianische Mauer integriert wurde und heute inmitten eines vielspurigen Verkehrskreisels liegt, in dem die Vespas und Fiats eifrig hupend zirkulieren. Mitten hindurch führen auch die Gleise der Ferrovia Roma – Giardinetti, Reststück der einst über 137 Kilometer bis Fiuggi und Frosinone führenden 950mm-Schmalspurbahn, auf der bis heute Fahrzeuge unterwegs sind, die in ihrer Grundsubstanz bald den hundertsten Geburtstag feiern werden. Wenn nicht doch bis dahin einmal die schon so häufig in Aussicht gestellten Neufahrzeuge in ausreichender Zahl beschafft werden... Doch die Mühlen bei den städtischen Verkehrsbetrieben ATAC (Azienda Tranvie e Autobus del Comune), die die Strecke 2010 unter ihre Fittiche genommen haben, mahlen langsam, ganz gleich, ob der/die Bürgermeister/in nun gerade Gianni Alemanno oder Virginia Raggi heißt.

Am 31. Mai 2018 rollte Tw 422 - ein Oldie aus dem Jahre 1926 (!), dessen heutiger Wagenkasten allerdings „erst“ aus dem Jahr 1959 stammt - mit seinem unverkennbaren Sound auf der Fahrt von Centocelle nach Roma Laziali in die zentrale Umsteigehaltestelle. Noch getoppt werden wird das akustische Erlebnis durch das Beschleunigen bei der Abfahrt, wenn die antiken Elektromotoren von TIBB (Tecnomasio Italiano Brown Boveri) zu Hochformen auflaufen und die Fahrwerke über die Gleiskreuzung mit der Straßenbahn scheppern. Muss man einfach mal selbst erlebt haben! ;)

Zuletzt bearbeitet am 01.03.20, 13:29

Datum: 31.05.2018 Ort: Rom, Porta Maggiore [info] Land: Europa: Italien
BR: 4XAusl (sonstige ausländische Elektrotriebwagen) Fahrzeugeinsteller: ATAC
Kategorie: Zug schräg von vorn
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La bestia da soma che lotta in salita
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 28.02.20, 19:52
Ein kräftiges Lasttier braucht es, um die schweren, mit Stahlcoils beladenen Ganzzüge, die mehrmals am Tag vom Genueser Hafen zum ArcelorMittal-Stahlwerk in Novi Ligure verkehren, über den Giovi-Pass zu wuchten, jene natürliche Barriere, die sich allen Verkehrsströmen entgegen stellt, die vom je nach Betrachtungsweise größten (Fläche) oder zweitgrößten (Güterumschlag) Seehafen Italiens in Richtung Poebene unterwegs sind.

Man könnte es vielleicht mal mit einem Esel versuchen? Doch will man ihm das wirklich zumuten, wenn er da so friedlich grasend im Schatten eines Baumes auf der saftigen Weide steht...? ;) Wohl eher nicht, wir sind ja schließlich keine Unmenschen! Vielleicht doch lieber auf einen Kaiman zurückgreifen, denn zumindest wenn der im Bahnsektor zu Hause ist, hat er ganz nebenbei auch noch ein paar Esels- bzw. Pferdestärken mehr auf seinen vier Beinen...pardon, sechs Achsen!

Die Rede ist natürlich vom legendären italienischen "Caimano", der kultigen Bo'Bo'Bo'-E-Lok mit dem Gelenk in Lokmitte, die ab 1975 in insgesamt sechs Serien an die Ferrovie dello Stato geliefert wurde und im Zuge eines Ideenwettbewerbs den Namen des Reptils erhielt. Im Herbst 2014 griff die FS-Gütersparte, die damals noch unter dem Namen Trenitalia Cargo firmierte, gerne auf eine solche Lok der Reihe E 655 für die Bespannung der Coilzüge am Giovi zurück, inklusive einer Schwesterlok zur Schubunterstützung am anderen Zugende. Der Bestand war trotz diverser Ausmusterungen noch üppig, ganz anders als fünfeinhalb Jahre später, wo die "Caimani" in ihren mutmaßlich allerletzten Zügen liegen, was den Regelbetrieb angeht...

Besonders gefreut haben wir uns am 23. Oktober 2014 allerdings, dass ein so sauberes Exemplar an der Spitze hing! Um kurz nach zehn kämpfte sich die Maschine mit MRS 54326 (Genova Sestri Ponente - Novi San Bovo) auf der Linea succursale dei Giovi bergwärts, wobei die dabei assistierende Schublok nicht mehr ganz in den Bildausschnitt auf dem Steinbogenviadukt von Campomorone passte. 700 Meter höher grüßt indes das Santuario di Nostra Signora della Guardia vom Berg.

Datum: 23.10.2014 Ort: Campomorone [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E655 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Wo viel Licht ist, ist starker Schatten
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 26.02.20, 12:52
“Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.” - Das wusste schon Goethes Götz von Berlichingen im gleichnamigen Drama von 1773.

So richtig bewusst, wie stark sich Licht und Schatten gegenseitig bedingen, wird einem immer wieder, wenn in den Alpentälern am frühen Morgen Meter um Meter aus dem Schatten der umgebenden Berge ins gleißende Licht der höher steigenden Sonne wandert. So beobachtet von mir am 23. März 2018 im norditalienischen Valchiavenna.

Kaum hatten sich die Schatten von den Gleisen zurückgezogen, erschien ALe 582 019 als Regionale 4945 (Chiavenna - Colico) am Feldweg-Bahnübergang mit dem windschiefen Blinklicht bei Dubino auf der Bildfläche. Einer Mischung aus eher laxem Verfahren bei der Umgestaltung in Verbindung mit Neuzugängen aus anderen Regionen ist es zu verdanken, dass auch Anfang 2020 noch vereinzelt Fahrzeuge im XMPR-Farbschema der Trenitalia in den Trenord-Umläufen mitschwimmen. Bei den ALe 582 sorgen mitunter bunte Mischungen beider Farbschemata innerhalb einer Garnitur für zusätzliche Abwechslung...

PS: Signaltafel am Gleis auf Höhe des Steuerwagens weggestempelt.

Datum: 23.03.2018 Ort: Dubino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALe582 Fahrzeugeinsteller: Trenord
Kategorie: Stimmungen mit Zug
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Winter in Südtirol
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 22.02.20, 22:14
Winter in Südtirol sind außer in den ganz hohen Lagen mitnichten schneesicher. Soviel war mir aus Schilderungen meiner Großeltern in Erinnerung, die immer wieder von der hoffnungsvollen Anreise mit Käfer und später dem gelben 3er-BMW in den Winterurlaub (selbstredend in Zeiten vor Webcams und Online-Wetterdiensten!) ins Pustertal erzählten, die das ein oder andere Mal jenseits des Brenners großer Ernüchterung weichen musste...

Im extrem schneearmen Winter 2019/2020 gilt das natürlich erst recht. So zögerte ich nicht lange mit einem Besuch, als der Wetterbericht nach zwei Tagen Schneefall wenigstens etwas von der weißen Pracht versprach. Gleichwohl hatte auch ich mein persönliches Brenner-Erlebnis nach Passieren der Passhöhe auf knapp 1400 Metern und dem anschließenden Abstieg der Staatsstraße nach Gossensaß. ;)

An den sonnenbeschienenen Südhängen hatte sich zur Mittagszeit am 6. Februar 2020 auch im Pflerschtal auf etwa 1100 Metern Höhe der Schnee bereits beträchtlich zurückgezogen, war aber immer noch ausreichend, um die farblich ähnliche Lärmschutzwand einigermaßen gnädig zu kaschieren - Erklärtes Ziel dieser winterlichen Foto-Aktion!

Als Regionale 2261 (Brenner - Bologna) rollte E 464 056 mit einer noch stilrein in XMPR gehaltenen MDVC-Garnitur bergab gen Eisacktal. Die wenigen durchgehenden Züge vom Brenner nach Verona und Bologna sind heute die letzte Domäne der am Anfang ihrer Karriere am Brenner omnipräsenten "Monocabina"-Loks auf diesem Streckenabschnitt, während die Züge nach Bozen und Meran alternierend mit Flirts oder den Jazz-Derivaten der autonomen Region Trentino gefahren werden.

Aus dem Hintergrund grüßen - sie ihrerseits sind tief verschneit - die Gipfel der Stubaier Alpen.

Zuletzt bearbeitet am 22.02.20, 22:18

Datum: 06.02.2020 Ort: Gossensaß / Colle Isarco [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E464 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Sulla costa delle Cinque Terre
geschrieben von: giovanni71 (30) am: 22.02.20, 17:00
This season of strong winds, not only in northern Europe, has allowed us to take this beautiful image of the Cinque Terre coast, with the track of the old line overlooking the sea (and with a very modern DB Vectron) and the waves that crash on the rocks up to great height, making the right half of the photo a scene worthy of a painting of the romanticism Sturm und Drang.

Datum: 28.01.2020 Ort: Bogliasco [info] Land: Europa: Italien
BR: 193 (Siemens Vectron) Fahrzeugeinsteller: DB Cargo Italia
Kategorie: Stimmungen mit Zug
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Italienischer „Altbau“ – Luino 1988
geschrieben von: 797 505 (366) am: 16.02.20, 19:21
Wir nannten sie italienische Krokodile und Festungen, die Altbau E-Loks der Baureichen 626 und 636. Der erste Name kam sicher von den – wenn auch im Vergleich zu den deutschen 194ern relativ kurzen – Vorbauten. Den Schießscharten einer Festung ähnelten hingegen die Führerstandsfenster der 636.
Im Familien-Sommerurlaub 1988 bin ich erstmals auf diese mir bis dato völlig unbekannten braunen Maschinen gestoßen. Leider ergaben sich durch das diesige Sommerwetter zusammen mit der sehr schwer zu fotografierenden Strecke entlang des Lago Maggiore nur wenige brauchbare Bilder.
Am Abend des 9. Juli 1988 darf der noch junge Teenager ein Weilchen alleine über dem Fluß Tresa auf der Grenze zwischen Luino und Germinaga verweilen. Es gelingt das Bild der vermutlich mit einem Personenzug gen Süden beschleunigenden 626.

Danach gab es vermutlich für 1000-Lire noch eine hochsommerlich weiche Portion Eis auf dem Marktplatz von Germinaga. Inklusive der obligatorischen klebrigen Finger.


Datum: 09.07.1988 Ort: Luino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E626 Fahrzeugeinsteller: FS
Kategorie: Zug schräg von vorn
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Am Fuße des Aspromonte
geschrieben von: Jens Naber (413) am: 02.02.20, 16:15
Da Italien bzw. insbesondere Kalabrien derzeit wohl sehr "in" ist, springe ich auch mal noch auf diesen Zug auf :-)

Zu einer zweifelhaften Bekanntheit hat es der reizlose Badeort Africo Nuovo gebracht, eigentlich landschaftlich wunderschön zwischen Aspromonte und Ionischem Meer gelegen. Doch statt pulsierendem Tourismus, der in dieser sonnenverwöhnten aber strukturschwachen Gegend sicherlich eine gute Chance hätte, regieren Trostlosigkeit, Arbeitslosigkeit und eine deutlich erhöhte Sterblichkeitsrate durch Krebs in der kleinen Ortschaft. Der Grund hierfür dürfte in den Aktiviäten der kalabrischen ’Ndrangheta zu finden sein, die hier seit den 80er-Jahren eine nicht mehr nachvollziehbare Menge an Giftmüll an Land und durch das gezielte Versenken von Schiffen auch im Meer entsorgt hat. Von diesem düsteren Hintergrund unbeeindruckt, eilt der Regionale 3663 auf seiner rund zweieinhalbstündigen Fahrt von Catanzaro Lido nach Reggio di Calabria über die "Ferrovia Jonica" - an diesem Donnerstagmorgen zum Glück aus einem Fiat-Triebwagen gebildet. Die betagten Triebwagen teilen sich hier die Umläufe mit den moderneren ATR 220 "Swing", wobei wohl keine festen Umlaufpläne bestehen dürften, zumindest war für uns kein solcher erkennbar ;)

Noch lässt sich hier der Dieselbetrieb beobachten, die Elektrifzierung ist mittlerweile aber beschlossene Sache und insbesondere im nördlichen Streckenabschnitt bereits im vollen Gange.

Datum: 18.04.2019 Ort: Africo Nuovo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Caimani a pranzo
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 02.02.20, 13:11
An sich wird der Gesamtverkehr auf der 26 Kilometer langen Stichstrecke Colico - Chiavenna durch Trenord (noch) von den Elektrotriebwagen der Reihe ALe 582 erbracht. Lokbespannte Züge sucht man dort also in der Regel vergeblich. Da stellte ein am 17. Oktober 2019 verkehrender, mit zwei "Caimani" bespannter Messzug eine willkommene Abwechslung dar. Auf der mittäglichen Rückfahrt ab Chiavenna erwartete ich das exklusive Gespann aus E 656 570, die erst Ende 2018 von Mercitalia Rail an den Infrastrukturbetreiber RFI abgegeben wurde, dem Messwagen "Aldebaran 2", einem Gran Confort-Wagen erster Klasse und E 656 565 am Zugschluss als NCL 97477 (Chiavenna – Bergamo) in Verceia (SO).

Hinter dem Ort mit der Chiesa di San Fedele (benannt nach einem zum Märtyrer stilisierten römischen Soldaten, der - so die Überlieferung - zum Christentum konvertierte, infolgedessen unter Kaiser Diokletian in Gefangenschaft geriet und im Jahre 298 n. Chr. schließlich auf der Flucht getötet wurde) und dem Lago di Mezzola, der vom aus dem Bergell kommenden Flüsschen Mera gespeist wird, ragen die steilen Hänge der zum See hin abfallenden Alpen empor. Man mag es angesichts des doch deutlich anderen Landschaftscharakters kaum glauben, aber der mondäne Schweizer Wintersport- und Kurort St. Moritz ist nur etwa 40 Kilometer Luftlinie entfernt, der Silsersee knapp 30.

Wie die auch zur Mittagszeit am unteren Bildrand knabbernden Schatten erahnen lassen, ist das Zeitfenster, in dem dieser Ausblick in den Herbst- und Wintermonaten in der Sonne liegt, recht kurz. Von daher hatte ich es mit den Fahrzeiten des Messzugs wirklich sehr glücklich getroffen! :)

PS: Eine durch die rechte obere Bildecke verlaufende Stromleitung habe ich nachträglich per Photoshop entfernt.

Datum: 17.10.2019 Ort: Verceia [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E656 Fahrzeugeinsteller: RFI
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Am Capo Bruzzano
geschrieben von: Voreifel-218er (25) am: 01.02.20, 18:23
Wie schon am Tag zuvor war auch am zweiten Tag meines Aufenthalts in Kalabrien frühes Aufstehen angesagt. Gegen 5.20 Uhr verließ ich die Pension in Reggio di Calabria, um zwanzig Minuten später mit dem ersten Zug des Tages in Richtung Africo Nuovo zu fahren. Zu Fuß ging es zum etwa zwei Kilometer entfernen Capo Bruzzano, wo an der bereits in der Galerie vertretenen Stelle auf den morgendlichen Intercity nach Tarent gewartet werden sollte.
Da ich aber noch fast eineinhalb Stunden zu überbrücken hatte, probierte ich einfach mal den Blick von der anderen Seite der kleinen Bucht aus, die gerade von den ersten Sonnenstrahlen beleuchtet wurde.

Das Ergebnis ist ein Bild dieses ALn663, der als Regionale 22477 gerade auf dem Weg nach Reggio war.

Zuletzt bearbeitet am 02.02.20, 14:13

Datum: 09.01.2020 Ort: Africo Nuovo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Zebra-Triple
geschrieben von: Dennis Kraus (682) am: 29.01.20, 14:58
Gleich mit drei Zebras der Baureihe EU 43 an der Spitze, davon aber nur zwei aufgerüstet, rollte am 23.01.2020 ein Stahlzug vom Brenner herab Richtung Süden. Mit dem Rio Lusina im Vordergrund wurde der Zug bei Auer/Ora bildlich festgehalten.

Datum: 23.01.2020 Ort: Auer / Ora [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-EU43 Fahrzeugeinsteller: RTC
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Vergangene Klassiker
geschrieben von: Nils (462) am: 28.01.20, 16:21
Auch wenn die klassische Fotostelle an der ligurischen Küste bei Cervo schon mehrfach in der Galerie vertreten ist, schlage ich hier noch einmal eine leicht veränderte Variante mit weniger Tele und mit Güterzug vor. Während meiner Tour im März 2015 hatte ich tatsächlich Glück zwei Güterzüge an diesem Motiv zu fotografieren. Am Tag zuvor klappte das Motiv in der Televariante im Bestlicht mit E656. Am Tag später, dem 04.03.2015 spielte das Wetter jedoch nicht mit. Ich setzte mich deshalb einfach wieder auf den Felsen und genoss das Rauschen der Wellen und den Blick aufs Mittelmeer. Mit einem Bild rechnete ich überhaupt nicht. Auf einmal kam für ca. 2 Minuten die Sonne raus und genau in diesem Moment tauchte E655 276 mit ihrem Stahlzug aus dem Tunnel hervor. Welch ein Glück! Tja, mittlerweile ist das alles Vergangenheit. Die Strecke verläuft nun neu trassiert durch einen Tunnel etwas weiter im Landesinneren und die "Caimano" der Reihen E655/656 dürften auch demnächst das zeitliche segnen.

Datum: 04.03.2015 Ort: Cervo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E655 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Circumetnea - VI
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 25.01.20, 17:58
- Fortsetzung zu [www.drehscheibe-online.de] -

Immer wieder beeindruckend im Verlaufe der Ferrovia Circumetnea sind die ausgedehnten Lavafelder, die der unberechenbare Ätna im Laufe der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte durch seine größeren Eruptionen ausgeformt hat. Besonders ober- und unterhalb der Kleinstadt und Pistazienhochburg Bronte säumen die erkalteten, mitunter bizarr geformten Lavaformationen die Strecke. Anders als im weiter nördlich gelegenen Randazzo, wo letztmalig im März 1981 die glühenden Ströme der Stadt bedrohlich nahe rückten, geht das Lavafeld unterhalb von Bronte auf ältere Ausbrüche in den Jahren 1651 und 1843 zurück.

Mittels zahlreicher Kurven windet sich das schmalspurige 950mm-Gleis (die "italienische Meterspur"), stetig an Höhe gewinnend, mitten hindurch. Am 12. September 2019 hat gegen viertel nach acht ADe 19 als erster Zug des Tages (im Fahrplan mit der prestigeträchtigen Nummer eins gekennzeichnet ;)) von Catania Borgo nach Randazzo einen nicht unerheblichen Teil des Anstiegs bereits geschafft. Auf rund 830 Höhenmetern knattert er zum Aufnahmezeitpunkt dahin. Gestartet ist er in Catania auf etwa 30 Metern über dem Meer, bis zum Scheitelpunkt fehlen nur noch knapp 150.

Im Hintergrund schweift der Blick südwärts bis weit ins sizilianische Binnenland. Hinter dem fruchtbaren, grünen Tal des Simeto, seines Zeichens mit 113 Kilometern der zweitlängste Fluss Siziliens (im Spätsommer vielerorts dennoch eher ein Rinnsal), erheben sich karge Hügelketten, die der Lavalandschaft rund um Bronte in Sachen Unwirtlichkeit in nichts nachstehen. In gerader Linie hinter dem Zug ist in dritter Reihe schwach das Städtchen Centuripe auszumachen. Und früher einmal verlief irgendwo zwischen diesen Hügelketten auch eine regelspurige Nebenstrecke von Motta S. Anastasia nach Regalbuto, deren hinteres Teilstück nur von 1952 bis 1973 in Betrieb war. Ursprünglich sollte sie mittels eines ambitionierten Tunnels durch die Berge der Madonie bis an die Nordküste geführt werden, doch das blieb letztlich kühne Träumerei und ist ein ganz anderes Kapitel...

Datum: 12.09.2019 Ort: Bronte [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ADe Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Kleiner Fiat in unendlicher Weiter!
geschrieben von: KBS720 (64) am: 22.01.20, 21:28
Am 15. April 2019 kamen wir nachmittags mit dem Zug in Bari an, wo wir umgehend einen Mietwagen übernahmen. Da das Wetter abends überraschend gut war, wollten wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages noch nutzen und positionierten nahe des für den nächsten Tag angedachten Fuzzgebiets.

Der erste Zug in Form eines Swing versetzte uns noch ein bisschen in Angst und Schrecken („Ach, die fahren hier auch?!“), doch schon beim zweiten war die Welt wieder in Ordnung: Fiat gibts natürlich auch noch! :-)

Das Stinkerle ist hier als R 3525 unterwegs von Foggia nach Potenza.

Datum: 15.04.2019 Ort: Ordona [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
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Ein kalabrischer Wintertag
geschrieben von: Voreifel-218er (25) am: 22.01.20, 18:48
Entlang der ionischen Küste führt eine eingleisige Eisenbahnstrecke von Tarent an der Innenseite des „Absatzes“ bis Reggio di Calabria in der „Stiefelspitze“ Italiens. Neben verschiedenen Triebwagenbaureihen, welche den Regionalverkehr auf den meisten Abschnitten übernehmen, gibt es auch (wieder) zwei durchgehende Zugpaare, die aus je zwei IC-Wagen und einer Lokomotive der Baureihe D445 gebildet werden und der Strecke bei Eisenbahnfreunden internationale Bekanntheit einbrachten.

Nachdem ich zuvor immer wieder Bilder dieser Züge gesehen hatte, veranlassten mich die guten Wetteraussichten für Anfang Januar, dieser recht armen und wenig touristischen Region im äußersten Süden des italienischen Festlands einen Besuch abzustatten. Oberhalb eines Tunnels wurde bei Palizzi Marina Stellung bezogen und mit Blick auf das sich entlang der Küstenlinie schlängelnde Gleis auf den frühnachmittäglichen Starzug der Strecke gewartet. Dieser tauchte dann mit reichlich Verspätung in Form von D445 1126 auf, welche sich mit ihren zwei Wagen als IC 558 unterhalb des Fotografen in die Kurve legte.


Ein Agavenblatt, das der Lok gefährlich nah kam, wurde digital zurückgeschnitten.

Datum: 08.01.2020 Ort: Palizzi Marina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D445 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Ein Tag, der entschädigt
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 22.01.20, 17:32
Wie ich bestimmt schon einmal unter einem anderen Bild geschrieben habe, startete unsere Italien-Tour im letzten September wettertechnisch erstaunlich wechselhaft, sodass auch die Foto-Erfolge in den ersten Tagen eher rar waren. So hatten Yannick und ich uns den Spätsommer in "Bella Italia" jetzt nicht vorgestellt... Entschädigt hat uns dann aber der 4. September 2019, der in den Marken zwischen Adria und Apennin mit Sonnenschein von früh bis spät aufwarten konnte, einem kleinen Zwischenhoch sei Dank! :)

Während wir seit dem Morgen an der stets parallel zum Meer führenden Nord-Süd-Hauptstrecke, der von Ancona nach Lecce führenden Ferrovia Adriatica, aktiv waren - Überbrückung der "Hochlicht-Phase" am endlosen Sandstrand inklusive -, wechselten wir für die letzten Bilder des Tages an die Nebenbahn von Civitanova Marche über Macerata nach Fabriano, die durch eine fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte Bilderbuchlandschaft im Apennin-Vorland verläuft. Einige Täler werden dabei mittels aufwendiger Viadukte (insgesamt 20 Stück) überquert. Einer der markantesten von ihnen liegt östlich von Tolentino in den grünen Hügeln und wird derzeit Schritt für Schritt saniert und für die Zukunft ertüchtigt.

Die tief stehende Abendsonne sorgte für ein abwechslungsreiches Spiel aus Licht und Schatten und kaschierte auch die am gegenüberliegenden Brückenkopf versammelten Baufahrzeuge gnädig. Golden glänzend zeigte sich hingegen der als Regionale 7120 (Fabriano - Macerata) fahrende ATR 220. Die acht der Region Marche zugeteilten Pesa-Triebwagen haben ab Mitte 2015 sukzessive die älteren ALn 668 verdrängt und erbringen mittlerweile den Gesamtverkehr auf der Strecke. Wie es "früher" aussah, hat Gunar schon in der Galerie gezeigt: [www.drehscheibe-online.de]

Datum: 04.09.2019 Ort: Tolentino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ATR220 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Tigre smagliante, casa fatiscente
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 21.01.20, 17:37
Gegensätzlicher könnte das Erscheinungsbild der beiden "Protagonisten" dieses Bildes kaum sein: Während der "Tigre" E 652 171 - ganz untypisch für Loks von Mercitalia Rail - aussieht wie ein junger Gott, ist das alte Bahnwärterhaus am Streckenkilometer 64 (gezählt von Trofarello bei Turin aus, wo die Strecke nach Cuneo und Savona jene nach Asti/Alessandria verlässt) seit geraumer Zeit dem Verfall preisgegeben und bietet eher einen traurigen Anblick.

Fotografisch gesehen reizte es mich allerdings durchaus, denn landschaftliche Höhepunkte sucht man in der landwirtschaftlich geprägten Ebene zwischen Fossano und Cuneo vergeblich, sodass die Ruine eine markante Landmarke am Schienenstrang darstellt. Nachdem sie den entgegenkommenden Klinker-Zug von Robilante nach Trino Vercellese hat passieren lassen, schleicht die E 652 171 mit TRA 50901 (Torino Orbassano - Cuneo) langsam aus der Kreuzung im Bahnhof Centallo und passiert das Bauwerk, ehe sie die letzte Etappe bis zum Zielbahnhof in Angriff nimmt.

Von Cuneo aus werden die Getreidewagen noch am selben Abend mit der D 445 1018 nach Busca gebracht und in den Anschluss des Stärke-, Futtermittel- und Rohalkoholherstellers Sedamyl zugestellt werden. Die Rückfahrt von ebendort war am nächsten Morgen mein Ziel: [www.drehscheibe-online.de]

Grazie Federico fürs Vormelden der Fuhre! :)

Zuletzt bearbeitet am 21.01.20, 17:54

Datum: 10.10.2019 Ort: Centallo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E652 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte
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Una coincidenza inaspettata
geschrieben von: Julian en voyage (362) am: 19.01.20, 19:14
Unerwartet klappte es im zweiten Anlauf dann doch noch mit einem passenden Zusammentreffen von Wolkenlücke (in meinem Rücken war der Himmel deutlich wechselhafter, als der Ausblick erwarten lässt...) und Zug, letzterer sehr zu meiner Freude sogar in Form eines ALn 663, namentlich ALn 663 1114 als Regionale 3672 (Reggio di Calabria - Catanzaro Lido).

Alles nur glücklicher Zufall? Gut möglich. Die frommen Fischer von Bova Marina würden den Erfolg freilich der heiligen Jungfrau zuschreiben, die vom hoch auf einem Felsen thronenden Santuario della Madonna del Mare stets einen wachsamen Blick auf den Ort und das Meer wirft, auch wenn es zum Aufnahmezeitpunkt bescheiden im Schatten einer Wolke in den Hintergrund trat. Die Madonna del Mare ist Schutzpatronin von Bova Marina, seitdem eine Gruppe Fischer eine antike Madonnenstatue auf dem Meeresboden hier vor dem äußersten Südzipfel des kalabrischen Festlands gefunden hat.

Neben der Sonne, die mit ihren letzten Strahlen die bizarren Felsformationen am Strand in ein goldenes Licht taucht, ist auch der Mond bereits am Firmament zu sehen, während rechts im Hintergrund schwach erkennbar ein Containerschiff Kurs auf Nordafrika nimmt. Auch ich werde mich an diesem Abend des 9. September 2019 noch "einschiffen", allerdings nur von Villa San Giovanni aus auf die Fähre nach Sizilien...

Datum: 09.09.2019 Ort: Bova Marina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Sekunden bevor die Sonne verschwand
geschrieben von: Yannick S. (691) am: 12.01.20, 22:54
Nachdem wir Dank einer etwas fixeren Autofahrt noch dieses Bild hier hinbekommen haben [www.drehscheibe-online.de] , eilten wir schnell zurück ins Auto, um zu versuchen den Zug auf der halbwegs parallelen Straße zu überholen und ein zweites Foto einige Kurven weiter aufzunehmen. Der Zug war doch um einiges schneller als erwartet, sodass es auf der Straßenbrücke eine ziemliche Zielbremsung wurde. Zum Glück war auf der Straße gerade kein Verkehr, doch Zeit zum Objektivwechsel blieb leider nicht mehr, daher ist dieses Foto ein Ausschnitt.

Datum: 06.09.2019 Ort: Taccone [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-M4 Fahrzeugeinsteller: Ferrovie Appulo Lucane (FAL)
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Mit dem Oldtimer um den Ätna
geschrieben von: Jens Naber (413) am: 12.01.20, 12:30
Im März 2017 waren die letzten RALn64 noch im regelmäßigen Einsatz auf der Circumetnea, rund zwei Jahre später kam für die formschönen Triebwagen leider das Einsatzende. Mit dem typisch kernigen Sound rumpelt der RALn64 02 als Treno 30 Randazzo - Catania Borgo an einem sonnigen Märznachmittag durch einen ehemaligen Haltepunkt bei Passo Zingarro. Als kleinen Bonus führte der Triebwagen an diesem Tag noch einen Reisezugwagen mit. Da er unmittelbar zuvor in der gleichen Komposition bergwärts unterwegs war, tippten wir auf einen Schülerzug, nach dieser Pendelfahrt verschwand der Beiwagen für den restlichen Tag jedenfalls wieder.

Datum: 24.03.2017 Ort: Passo Zingaro [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-RALn64 Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Einer der allerletzten seiner Art
geschrieben von: Yannick S. (691) am: 18.12.19, 16:59
Der Stern der letzten älteren E-Lok Baureihen bei Trenitalia ist stetig am sinken. Sei es im Personenverkehr die E444, oder im Güterverkehr die E632 oder E656; um eine dieser Loks noch einmal zu erwischen braucht man eine gehörige Portion Glück.

So wie am 04. September 2019 an der Ostküste Italiens bei Pedaso. Eigentlich waren Julian und ich dorthin gefahren, um unser Glück mit den E444 herauszufordern, die eigentlich nur noch dort, zum damaligen Zeitpunkt, halbwegs planbar fuhren. Nachdem der IC mit einer E444 geklappt hatte, standen für die nächste Zeit erst einmal nur Triebwagen an. Nachdem ich die allerdings bereits nach einem Foto gefühlt gesehen hatte, wagte ich es mal an das andere Ortsende von Pedaso zu fahren, um dort beim nordfahrenden IC auf eine ziehende Lok zu hoffen. Dieser Wunsch blieb mir natürlich verwehrt. Ich war noch dazu etwas angefressen als dann kurz darauf eine E405 mit einem Güterzug gen Süden fuhr, mit der ich hier so rein gar nichts anfangen konnte. Wir waren per WhatsApp schon wieder am ausmachen eines Treffpunktes, um anschließend eine Stelle für den nächsten im Licht fahrenden IC zu suchen, da schreckte mich eine WhatsApp erheblich auf! Sie lautete: "Caimano mit KeWa!!!" und Sekunden hinterher "Aber auch Graffiti". Uff! Ich konnte es kaum fassen und kurz darauf kam tatsächlich ein Caimano im Einsatz für Mercitalia über die Brücke gerumpelt! Leider behielt Julian allerdings auch in Sachen Graffiti recht...

Erst zu Hause, als mir Julian mitteilte, dass noch wesentlich weniger Caimanos überhaupt noch im Einsatz stehen würden, als wir zuerst angenommen hatten, entschied ich mich das Mammutprojekt anzugehen und den Caimano eine letzte Reinigung zu verpassen. Es war doch etwas Arbeit, aber so war der Abschied vom Caimano dann innerlich doch etwas leichter zu ertragen. ;-)

Datum: 04.09.2019 Ort: Pedaso [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E656 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Im Schnellzug durch die Berge
geschrieben von: 294-762 (222) am: 13.12.19, 15:48
Einmal quer durch Italien fährt der Freccia Argento FA8305 von (Neapel-) Benvento nach Foggia. Dabei fährt er über die überwiegend eingleisige Strecke welche sich durch eine bergige Landschaft schlängelt. Hier überquer der 485 007 bei Pepe eine etwas größere Brücke auf dem Weg nach Foggia. Die Strecke hat leider keinen Nahverkehr mehr und die meisten Bahnhöfe sind aufgelassen.

Datum: 15.09.2019 Ort: Pepe [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR485 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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