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Rombaksbotn
geschrieben von: ChrD (10) am: 30.08.19, 22:36
Der Rombaksbotn ist das "hintere Ende" des Rombakfjords, eines Seitenarms des Ofotfjords, der sich bei Narvik in Beisfjord, Herjangsfjord und eben Rombaksfjord aufteilt.
Die Ofotbahn, der norwegische Teil der Erzbahn von Kiruna nach Narvik ist entlang dieses Fjords trassiert, häufig nah "am Abgrund", was während der Fahrt eine spektakuläre Aussicht garantiert. Je nach Fahrtrichtung gewinnt oder verliert die Strecke dabei kontinuierlich an Höhe.
Während der Bauzeit der Bahn war der Fjord auch für den Materialtransport von grosser Bedeutung, an seinem Ende befand sich eine grössere Siedlung für Materialumschlag und Versorgung der Bauarbeiter sowie als deren "soziales Zentrum". Die Siedlung ist heute komplett verschwunden, der Platz ist aber als Ende des historischen Material- und heutigen Wanderwegs noch ein beliebtes Ausflugsziel. Im Bahnhofsgebäude von Narvik kann neuerdings ausserdem ein grosses Modell der ehemaligen Siedlung besichtigt werden.
Auf dem vorgestellten Bild befindet sich der Erzleerzug von Narvik nach Kiruna zwischen den Bahnhöfen Rombak und Katterat, hat das Ende des Fjords noch nicht erreicht, jedoch bereits rund 300m an Höhe gewonnen.

Manipulation: Digitale Vegetationskontrolle vor dem Zug

Datum: 14.09.2008 Ort: Rombak [info] Land: Europa: Norwegen
BR: SE-Dm3 Fahrzeugeinsteller: LKAB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 14 Punkte

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Nedre Hundalen
geschrieben von: ChrD (10) am: 11.08.19, 22:09
Die Bezeichnung der Täler der Ofotbahnstrecke zwischen Katterat und Søsterbekk ist einerseits logisch. Der Zug passiert hier das Sørdal ("Südtal"), um seine Fahrt dann im Norddal ("Nordtal") fortzusetzen. Soweit geographisch nachvollziehbar.
Das hier zu sehende Gewässer jedoch heisst Hundalselva ("Hun(d)talsfluss"), der Platz Nedre Hundalen ("Unteres Hun(d)tal"), teilweise auch Hunddalen geschrieben. Wobei "Hund" eben "Hund" heisst, "Hun" jedoch ein altnorwegisches Wort für "Bär" sein soll. Hier ist - jedenfalls für mich - nicht so ganz klar, wie sich nun Hun(d)dal und Sørdal überlappen und nach welchem Tier ersteres jetzt eigentlich benannt ist.
Wie auch immer, Nedre Hundal liegt etwas unterhalb der heutigen Station Katterat (die zunächst übrigens ebenfalls Hundalen hiess) und war zu Zeiten des Bahnbaus eine kleine Siedlung mit Händlern, Lagergebäuden, Kranken- und Gemeindehaus, das zeitweise auch als Schule diente. Nichts davon ist mehr übrig, während Erz- und andere Züge weiterhin auf der damals angelegten Trasse verkehren.

Datum: 27.07.2019 Ort: Katterat [info] Land: Europa: Norwegen
BR: SE-IORE Fahrzeugeinsteller: LKAB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Hesjeholmen
geschrieben von: Horst Ebert (115) am: 09.08.19, 19:21
Im Laufe der Jahrzehnte war ich immer mal wieder hier, wo die Nordlandsbane am Ranfjorden in der Nähe der kleinen Insel Hesjeholmen unter mir für ein kurzes Stück im Skamdal Tunnel verschwindet. Früher stand man hier recht ungemütlich direkt an der schmalen und kurvigen E6, während die Straße jetzt neu trassiert ein paar Meter weiter entfernt liegt. (Der massive Ausbau der Straße fördert sicher nicht die Konkurrenzfähigkeit der Bahn.) Gleichzeitig muß man sich hier immer wieder anders an die Bäume anpassen, damit sie vorne nicht störend ins Bild ragen, aber andere die Straße rechts oberhalb der Bahn verdecken.
Beim Passieren des Vy-Tageszugs rt 472 Bodø - Trondheim hinter NOR Di4.655 ist es noch ungewohnt früh, nur gibt es nicht mehr die Güterzüge von Mo i Rana nach Süden, die man hier wie bei früheren Besuchen zu späterer Stunde aufnehmen könnte.

Nachtrag:
Früh morgens oder spät abends lohnt von hier auch der Blick nach links auf die andere Seite des Tunnels: [www.drehscheibe-online.de] oder [www.drehscheibe-online.de]

Zuletzt bearbeitet am 10.08.19, 19:48

Datum: 11.06.2019 Ort: Dalselv [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-Di4 Fahrzeugeinsteller: NOR
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Kurz vor den Kehren im Romsdalen
geschrieben von: Leon (364) am: 21.07.19, 12:53
Durch das Romsdalen von Andalsnes nach Dombas verkehren nur wenige Reisezugpaare. Während der Vormittagszug ab Andalsnes gut im Licht verläuft, sind Fotos mit dem Nachmittagszug lichtmäßig nur schwer umsetzbar. Eine Möglichkeit bietet sich für den Nachmittagszug kurz vor Verma. Hier verläuft die Strecke auf der südwestlichen Talseite und wird in wenigen Augenblicken das Tal auf der Kylling Bru überqueren. Dann geht es auf der gegenüberliegenden Seite in die entgegengesetzte Richtung, bevor nach einem Kehrtunnel wieder in Richtung Südosten gefahren wird. Beide Trassierungen sind hier auf der gegenüberliegenden Talseite oberhalb der Straße inmitten der Bäume erkennbar. Die Bahn gewinnt hierdurch an Höhe und wird bald danach die Rauma erneut auf der Stuguflaten Bru überqueren, bevor der Bahnhof Bjorli erreicht wird.
Am Nachmittag des 19.05.1999 war erneut die Di 3 630 im Romsdalen aktiv. Die Besonderheit bei dieser Lok besteht darin, dass sie auf beiden Stirnfronten Panzerglasscheiben aufweist. Fast alle anderen Lokomotiven dieser Baureihe besaßen damals noch auf einer der Seiten die Gitterroste vor den Fenstern. Diese dienten u.a. als Schutz vor herabhängenden Eiszapfen an den Tunnelportalen.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 19.05.1999 Ort: Verma [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-303 Di3 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Entlang der Rauma
geschrieben von: Leon (364) am: 20.07.19, 12:40
Im Rahmen unserer Norwegen-Tour wollten wir unbedingt diesen Klassiker im Romsdalen einfangen. Die Bahn durchfährt an dieser Stelle in kurvenreicher Fahrt das enge Tal, welches von schroffen Felswänden gesäumt ist, welche bis zu 1.000 hoch sind. Immer wieder sind Wasserfälle zu sehen, die insbesondere nach Regentagen oder zur Schneeschmelze recht intensiv ausfallen können. Hinter Marstein führt beim Hof Remmen die Bahntrasse direkt neben dem Fluss, und von einer Brücke aus erwarten wir am 19.05.1999 den Vormittagszug von Andalsnes. Die Fahrplanlage in Verbindung mit dem Sonnenstand führt hier leider zu keiner ganz optimalen Ausleuchtung der Zugseite, aber diesen Kompromiss wollten wir dennoch eingehen, um dieses Panorama einzufangen.
Da der Zug einige Kilometer bei Verma durch einige Kehren in dem Tal an Höhe gewinnt, kann trotz des nicht unbeachtlichen Tempos des Zuges das nächste Motiv an der bekannten Stuguflaten-Brücke eingefangen werden. Danach gelingt vielleicht noch ein Motiv hinter dem Bahnhof Bjorli, aber danach ist eine Autoverfolgung nur unter völliger Missachtung der norwegischen Geschwindigkeitsbegrenzung möglich - und die Bußgelder sollen hier sehr empfindlich sein...;-)

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Zuletzt bearbeitet am 20.07.19, 12:45

Datum: 19.05.1999 Ort: Marstein [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-303 Di3 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte
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Eine Fuhre Schotter im Gudbrandsdalen
geschrieben von: Leon (364) am: 19.07.19, 08:05
Vor kurzem wurde in der Galerie über das Gudbrandsdalen in Norwegen berichtet. Auf unserer Norwegen-Tour im Jahr 1999 haben wir dort in den Nachmittagsstunden viel Zeit verbracht, insbesondere dann, wenn keine Nohab-Rundnase der Baureihe Di 3 im Romsdalen unterwegs war. Wenn man in Sandbumoen von der Europastraße E 6 auf die westliche Seite des Flusses Gudbrandsdalslagen wechselt, erreicht man auf der Höhe des Bauernhofes Einar Maehlum diesen Ausblick für nordwestlich fahrende Züge. Wir sehen eine Lok der Baureihe EL 14, wie sie ihre Schotterwagenfuhre entlang des Flusses durch das Tal zieht. Dieser Zug entstand als "Beifang" beim Warten auf einen planmäßigen Güterzug von Oslo nach Trondheim, der diesem Zug nach 10 Minuten folgte. Die Schotterwagen haben wir später noch in Dombas gesehen, als es wieder ins Romsdalen zu den Rundnasen ging.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Zuletzt bearbeitet am 19.07.19, 08:11

Datum: 20.05.1999 Ort: Sandbumoen [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-EL 14 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte
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Norwegisches Abendlicht
geschrieben von: ChrD (10) am: 16.07.19, 22:25
Der CargoNet Artic-Rail-Express von Oslo Alnabru nach Narvik hat den grössten Teil seiner langen Fahrt hinter sich.
Vor kurzem fuhr er - noch in Schweden - in die Schneegalerie bei Riksgränsen ein und überquerte in selbiger die Grenze nach Norwegen.
Hier kommt er mit Ausfahrt aus der Galerie wieder ans - nun norwegische - Licht, das sich freilich vom schwedischen Pendant nicht wirklich unterscheidet.

Edit: "Galerie" von schwedischer auf deutsche Rechtschreibung angepasst ;-)

Zuletzt bearbeitet am 17.07.19, 12:23

Datum: 12.07.2019 Ort: Bjørnfjell [info] Land: Europa: Norwegen
BR: 185 (Bombardier TRAXX F140 AC1/2) Fahrzeugeinsteller: Railpool
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Vor 20 Jahren im Gudbrandsdalen
geschrieben von: Leon (364) am: 16.07.19, 11:35
Wenn man in Norwegen auf der Landstraße E 6 von Oslo über Lillehammer in Richtung Norden unterwegs ist, kommt man durch das Gudbrandsdalen. Es erstreckt sich über 320 Kilometer und gilt als Norwegens längstes Tal. Es ist sehr landwirtschaftlich geprägt, und man fährt immer parallel zur Dovrebanen, welche von Oslo nach Trondheim führt. Durch das Tal verläuft der Fluss Gudbrandsdalslagen, welchen wir hier im Hintergrund sehen. Direkt am Ufer verläuft die Dovrebanen, und unter uns befindet sich im Vordergrund der Hof Einar Maehlum. Auf der Dovrebanen ist eine EL 16 mit dem Zug 404 in südliche Richtung unterwegs.
Derartige Bilder fängt man in den Zugpausen der Raumabanen ein, wenn gerade mal keine NSB-Nohab im Romsdalen unterwegs ist. Bis Dombas sind es von hier ca. 50 Kilometer - etwas andere Maßstäbe für einen "Beifang" als in Deutschland..;-) Derartige Motive in Norwegen sind kein Hexenwerk. Ein gut ausgebauter Fahrweg führt hier über viele Kilometer hinweg immer oberhalb der Dovrebanen, und man braucht am jeweiligen Motiv einfach nur anhalten...-)

Scan vom Fuji- Velvia 6x6-Dia

Datum: 20.05.1999 Ort: Sandbumoen [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-116 El16 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Über die Kylling Bru vor 20 Jahren
geschrieben von: Leon (364) am: 14.07.19, 14:28
Wir schreiben den Mai 1999. Nach dem legendären Nohab-Jubiläum in Randers/ DK hatte eine Gruppe von Eisenbahnfotografen das Ziel, den Urlaub in Norwegen fortzusetzen und dort die Einsätze der Rundnasen noch einzufangen, so lange dies noch möglich war. Eigentlich sollte der Einsatz der Baureihe Di 3 in Norwegen längst beendet sein, aber das technische Debakel der Di 6 sorgte dafür, dass die robusten Rundnasen noch ein, zwei Jahre benötigt werden. Und so ging es mit der Fähre rüber nach Oslo und von dort hoch zur Raumabanen. Hier sorgten einige wenige Reisezugpäärchen zwischen Dombas und Andalsnes für Furore, waren sie doch zu diesem Zeitpunkt noch fest in der Hand der Baureihe Di 3. Das Wetter zeigte sich für drei Tage von seiner besten Seite: Sonnenschein, extrem klares Licht und angenehme Temperaturen sorgten für eine reichhaltige Fotoausbeute. Als "Beifang" wurden zwischen den Di 3-geführten Reisezügen auf der Raumabanen diverse E-Lok-bespannte Züge auf der Dovrebanen eingefangen, aber der Reihe nach..;-)
Spektakulärstes Motiv auf der Raumabanen dürfte die Kylling Bru bei Verma sein, die in einer Höhe von fast 60 Meter die Rauma überspannt und von beiden Seiten des Flusses umsetzbar ist. Von der gegenüberliegenden Seite der Rauma ist bereits ein hervorragendes Bild dieser Brücke in der Galerie vorhanden, und auf dieser Seite steht man an einem extrem steilen Hang zwischen diversen Nadelbäumen, und die freie Lücke dazwischen will gefunden werden. Der mittägliche Rt 351 von Dombas nach Andalsnes hat soeben in Verma einen Kehrtunnel durchfahren und setzt nach kurzem Halt im Bahnhof von Verma seine Fahrt über die Kylling Bru hinab nach Andalsnes fort. Es führt Di 3 630.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Zuletzt bearbeitet am 19.07.19, 12:54

Datum: 19.05.1999 Ort: Verma [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-303 Di3 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Durch das Romsdalen vor 20 Jahren
geschrieben von: Leon (364) am: 15.07.19, 11:55
Unsere Norwegen-Tour führte uns im Mai 1999 auf der Suche nach den letzten Einsatzgebieten der NSB-Rundnasen der Baureihe Di 3 zur Strecke Dombas-Andalsnes. Hier war der Personenzugverkehr noch fest in der Hand der formschönen Loks, und so sehen wir sie hier durch eine atemberaubend schöne Landschaft fahren. Die Strecke steigt ab Andalsnes an und verläuft immer entlang des Flusses Rauma, der der Bahn seinen Namen gab. Es geht zunächst durch das Romsdalen, wo sich der Sound der Nohab-Loks an den fast senkrechten Felswänden des Tales widerhallt und somit den Zug schon von weitem hörbar macht. Über 1.000 m hohe Felswände formen hier ein enges Tal, welches nur wenig Platz für die Bahn und die parallel verlaufende Straße bietet. Inmitten dieser Schlucht liegt der ehemalige Bahnhof von Marstein, den der Vormittagszug ab Andalsnes am 20.05.1999 ohne Halt passiert. Die Rest der ehemaligen Tlegrafenleitung leigen fein säuberlich sortiert im Vordergrund.
Der Zug wird in seinem weiteren Verlauf noch mehrmals die Rauma überqueren, bevor in Bjorli eine Hochebene erreicht wird und der Zug dann in sanfter Hügellandschaft seinen Weg nach Dombas fortsetzen wird.

Scan vom Fuji-Velvia 6x6-Dia

Datum: 20.05.1999 Ort: Marstein [info] Land: Europa: Norwegen
BR: NO-303 Di3 Fahrzeugeinsteller: NSB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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