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Entlang der Ostbahn
   
geschrieben von Leon am: 07.04.20, 22:45
Aufrufe: 933

Als hätte man nicht genug Aufnahmen von dem Zug...;-) Aber es gibt Züge in der Mark, die man nicht oft genug ablichten kann. Hierzu zählt der allmontagliche Knicker, der ja neulich bereits in der Galerie zu sehen war. Nun, wenn an Montagen -wie so oft- morgens ein strahlend blauer Himmel über der Mark Brandenburg zu sehen ist, kann man einfach nicht zu Hause bleiben. Und so ging es auch am 06.04.20 an die Ostbahn. Vom Potsdamer Raum ist es immer ein ziemlicher Ritt bis ´rüber an die Strecke, und man umrundet die Hauptstadt fast, bevor man gen Oderbruch weiter Richtung Osten fährt. Und das Ganze für ein Bild pro Richtung, garniert mit reichlich Beifang in Form von Pesa-Haien der NEB oder RS 1 auf der Strecke von Eberswalde über Wriezen nach Frankfurt/ Oder.
Heute stand als Motiv die Stelle bei Alt Rosenthal auf dem Programm, wo die Ostbahn entlang von typisch märkischen Nadelhölzern verläuft. Auch wenn seit dem Wegfall der herrlichen Doppel-Telegrafenmasten einiges der Atmosphäre dieser Strecke verloren gegangen ist, lohnt auch heute noch jeder Ausflug. In Alt Rosenthal steht man hinter dem Dorf am Rand eines Feldes und genießt die Ruhe. Kein Großstadtlärm weit und breit. Irgendwo tuckert ein Trecker durch die Gegend, ansonsten nur leises Rauschen der Kiefern. Und dann geht der Ohrenschmaus gegen 08.30 Uhr los: bereits weithin vernehmbar war der Sound der herannahenden 232 484 zu hören, wohl der letzten Ludmilla mit dem East-West-Railways-Schriftzug an den Seiten. Der Lokführer war kein Unbekannter und grüßte mit einem ellenlangen Guten-Morgen-Gruß aus seinem Typhon...danach waren in dem Dorf Alt Rosenthal kurz hinter dem Fotostandpunkt mit Sicherheit alle wach...;-)


Datum: 06.04.2020 Ort: Alt Rosenthal Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft

EXIF-Daten:
Hersteller: NIKON CORPORATION, Modell: NIKON D810, Belichtungszeit: 1/1000 sec, Blende: F/7.1, Datum/Uhrzeit: 06.04.2020 08:42:16, Brennweite: 42 mm, Bildgröße: 853 x 1280 Pixel



geschrieben von: Streckenrangierbezirk
Datum: 09.04.20, 19:11

Das Foto mag zu gefallen.

Liege ich richtig und wir werden auch alle anderen Ostbahnmotive demnächst noch einmal mit dem Knicker und ohne Telegrafenleitung zu sehen bekommen? ;-)

Allerdings, was hat das Gejammere über die umständliche Anreise per Auto mit dem Foto zu tun? Soll es das Entstehen des Fotos eines Plangüterzuges bei "blauer Platte" aufwerten? Wünschst Du eine Autobahn parallel zur Eisenbahn durch Berlin und entlang der Ostbahn, um an die Fotostelle zu gelangen? Oder darf ich Dir eine Bahnverbindung von Potsdam zum nahe gelegenen Haltepunkt verlinken - dann gelangst Du völlig ohne Umweg dorthin. Sorry, ich finde es überdrüsssig (ich weiß - Du bist da längst nicht allein) sich über die widrigen Umstände einer Autoanreise zum Eisenbahnfotomotiv in der DSO-Galerie auszulassen.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.20, 22:22


geschrieben von: Der Rollbahner
Datum: 09.04.20, 19:57

Wenn sich das Kribbeln im Zeigefinger an einem sonnigen Morgen zu einer aufwändigen Anreise, im Prinzip wegen eines brauchbaren Motivs, steigert, ist damit viel über die Faszination oder auch Verrücktheit unseres Hobbys ausgesagt. Ich kann deshalb mit diesen Geschichten zum Bild sehr gut leben. Viele Grüsse, Hartmut


geschrieben von: Detlef Klein
Datum: 09.04.20, 21:00

Eine Fotografie sollte auch ohne lange Essays des Fotografen zu einer Aussage befähigt sein, ansonsten ist das Gezeigte lediglich nur ein Bild. Gilt auch für viele andere.

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.20, 21:00


geschrieben von: hbmn158
Datum: 10.04.20, 14:19

So unterschiedlich kann man das sehen: Die kleine Geschichte zum Bild, sei es persönlich oder technisch, rundet das Werk für mich erst ab.
Hier bin ich an dem Morgen gern mit eingestiegen und mitgefahren! *

Schöne Grüße Frits

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