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Relikte der Friedhofsbahn
geschrieben von: CMH (175) am: 18.02.20, 22:40
Im Umland Berlins finden sich unter eisenbahnarchäologischen Gesichtspunkten so manche sehenswerten Kleinode, seien es die vergessene Tram in der Döbritzer Heide, die Siemensbahn oder eben – wie hier – die Friedhofsbahn. Inmitten des Düppeler Forsts an der Landesgrenze Berlin/Brandenburg gelegen und nicht weit entfernt von der früheren Kontrollstelle Dreilinden liegt dieses verwunschene Streckenstück der früheren S-Bahnstrecke Wannsee – Stahnsdorf. Der Begriff Friedhofsbahn rührt daher, dass die Strecke früher der Beförderung von Besuchern und Verstorbenen des Stahnsdorfer Südwestkirchhofs diente. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 wurde der Verkehr eingestellt und auch eine Klage der Kirche auf Wiederherstellung anno 1991 blieb ohne Erfolg. Nur wenige Meter Gleis einschließlich Stromschiene, die seinerzeit zwischen Mauer und Demarkationslinie nicht demontiert werden konnten, erinnern heute noch an frühere Tage, allderweil sich die Natur die Trasse sukzessive zurück holt.

Bildmanipulation: Farbanpassungen


Datum: 02.2018 Ort: Berlin Düppel [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: entfällt
Kategorie: Stillleben

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Sic transit gloria mundi
geschrieben von: Bw Husum (57) am: 14.02.20, 23:00
"So vergeht der Ruhm der Welt" möchte man sagen beim Anblick dieser Szene. Die einst fortschrittliche Eisenbahn, die bis (fast) in den letzten Winkel des Landes vorrückte, wird verdrängt durch andere Verkehrsträger. Was bleibt sind Relikte, die teilweise noch eine lange Zeit nahezu unbemerkt am Rande verbleiben.

Gesehen an der ehemaligne Strecke von Niebüll nach Flensburg.

Bildmanipulation: teilweise Umwandlung in sw

Datum: 13.07.2017 Ort: Risum-Lindholm [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: kein Schienenfahrzeug
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven

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Bremszettel
geschrieben von: Toaster 480 (270) am: 10.02.20, 17:58
Der Bremszettel - zumindest in der Dampflok-Ära ein unverzichtbares Dokument für jede Zugfahrt. Wer authentische Bahngeschichte erfahren möchte, ist im DB-Museum Halle genau richtig. Dort hat es mir ebenso gut gefallen wie seinerzeit in der Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein, bedingt durch die "Arbeitsumgebung" in einem erhaltenen historischen Bw.

Datum: 08.02.2020 Ort: Halle [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: DB Museum
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 0 Punkte
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Von A'burg nach B'dorf
geschrieben von: railpixel (395) am: 25.01.20, 13:29
Die klassische mechanische Stellwerkstechnik gibt es im Schaudepot des Verkehrsmuseums Nürnberg zu sehen.

Datum: 01.12.2013 Ort: Nürnberg [info] Land: Bayern
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Gleisanschluss Breitengüßbach
geschrieben von: Dispolok_E189 (250) am: 24.01.20, 12:54
Wenn man früher von Bamberg aus in Richtung Lichtenfels (oder auch in die Gegenrichtung) durch Breitengüßbach fuhr, konnte man im südlichen Bahnhofsbereich im hohen Gras zwischen unzähligen Büschen einen alten Gleisanschluss erkennen. Falls man sich für die Eisenbahn in der Region rund um Bamberg interessiert, dann stellt man sich auch die Frage, wohin wohl dieses alte Gleis führt... Während den Umbaumaßnahmen im Bahnhof Breitengüßbach vor ein paar Jahren verschwand auch diese Weiche und einige hundert Meter Schiene... Doch komplett verschwunden ist dieser mysteriöser Gleisanschluss noch nicht, denn dieser führt noch heute in ein angrenzendes Waldstück.

Aber was steckt nun dahinter?

Die Bedeutung dieses Anschlusses begann in den 1930er Jahren. Damals wurde hier ein Munitionslager der Wehrmacht gegründet. Auf rund 130 Hektar kann man hier ca. 80 Munitionsbunker finden, die teilweise noch komplett erhalten sind. Hier wurden bis zu 6000 Tonnen Munition gelagert und vor möglichen Feinden sicher versteckt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Areal weiterhin militärisch genutzt und so war bis 2004 die Bundeswehr hier stationiert. Danach wurde die Anlage zum Umweltzentrum und ist seit dem auch frei zugänglich über mehrere Eingänge entlang der Zäune.

Die Bunker verfallen und auch die restlichen Anlagen holt sich die Natur zurück. Auch die beiden "Bahnhöfe" der Muna Breitengüßbach sind mittlerweile fast vollständig zugewachsen... Doch das wird sich bald ändern, denn ab März soll wohl der Gleisanschluss komplett abgebaut werden.

Am 23.01.2020 besuchte ich das oben beschriebene Areal. Mitten im Wald entdeckte man dann auch nach einiger Zeit den alten Bahndamm. Das Moos scheint hier schon länger zu wachsen und auch mehrere Büsche und Bäume sind fest mit den Schwellen verwurzelt.

Wann fuhr hier wohl der letzte Zug?

Datum: 23.01.2020 Ort: Breitengüßbach [info] Land: Bayern
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Der Glanz der Eisenbahn
geschrieben von: Steffen O. (551) am: 20.01.20, 23:02
Vor allem in ländlichen Regionen ist der Glanz der Eisenbahn vergangener Jahrzehnte oftmals vergangen. So gehören Stilllegungen und eine Förderung des Individualverkehrs zur nüchternen Realität. Auch entlang der Odenwaldbahn ist der Glanz lokbespannter Züge auf überregionaler Ebene längst vergangen, sodass dieser unbeschrankte Bahnübergang bei Kleestadt lediglich für die verbliebenen VIAS-Züge kurzzeitig blinkt.

Datum: 20.01.2020 Ort: Kleestadt [info] Land: Hessen
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: --
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Willkommen im WWW !
geschrieben von: Frank H (234) am: 13.01.20, 20:31 Top 3 der Woche vom 26.01.20
Die Galerie wäre ohne das World Wide Web nicht denkbar, auf Sylt hat WWW jedoch auch eine ganz andere Bedeutung:

Solange sich die Eisenbahnfreunde noch über die mechanische Signaltechnik in Westerland freuen dürfen, solange steht wohl noch die fotogene Wartezeichenreihe im Bahnhofsvorfeld.

Beim morgendlichen 218 – Fotografieren fiel mir dieses Arrangement ins Auge, welches sich so häufig in vergleichbarer Anordnung nicht mehr so oft in Deutschland finden lassen dürfte.

Das wechselhafte Westerländer Wetter mit den wahrlich windgetriebenen Wolken hat mich dann am heimischen PC zu dieser SW / orangen Color Key Spielerei bewogen, die vielleicht auch die Zustimmung der Betrachter findet.

Mir gefallen sie jedenfalls, die wunderbaren Westerländer Wartetafeln … ;)

___________________________________________________________________

Bildmanipulation: Umwandlung in SW mit Ausnahme der orangen W-Tafeln und der Leuchten

Der Gleisbereich musste für diese Perspektive nicht betreten werden

Datum: 05.05.2019 Ort: Westerland [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: entfällt
Kategorie: Verfremdungen
Top 3 der Woche: 20 Punkte

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Im Westen geht die Sonne unter
geschrieben von: Güterverkehr (2) am: 11.01.20, 23:54
Um ein paar abgestellte Werbeloks zu dokumentieren stiegen meine Kollegen und ich am späten Nachmittag in Wanne-Eickel Hbf aus. Jedoch viel uns sofort der schöne Sonnenuntergang ins Auge und wir beschlossen diesen auf unsere SD-Karten zu verewigen. Als ich dieses Bild wenig später meinen Verwandten zeigte konnten sie nicht glauben das man im "Pott" solche Fotos schießen kann.

Zuletzt bearbeitet am 11.01.20, 23:59

Datum: 21.12.2019 Ort: Wanne-Eickel Hbf [info] Land: Nordrhein-Westfalen
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Speisewagen
geschrieben von: NAch (729) am: 08.01.20, 22:14
Eine tiefstehende Sonne leuchtet am Ender einer Sonderfahrt durch die Fenster des Speisewagens.
Speisewagen nehme ich als Bezeichnung und nicht eine dieser neuen Wortschöpfungen.
Das Mitropa-Zeichen stand jahrzehntelang für diesen Service der Eisenbahn.
Daher liegt dort auch die Schärfe, die Personen sind nicht zu erkennen; gleich wird eine Frau interessiert hineinschauen, der Schatten eilt ihr voraus.

Datum: 15.12.2019 Ort: Berlin Schöneweide [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: DR
Kategorie: Menschen bei der Bahn
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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"Kommt jetzt was Besonderes?"
geschrieben von: Marschbahner98 (21) am: 01.01.20, 21:10 Top 3 der Woche vom 12.01.20
"Nein", sage ich. Bzw. keine Ahnung, denke ich mir. Ich möchte auch gar nichts Besonderes. Bitte nur einen Personenzug. Und das, wenn möglich demnächst.
Dem Spaziergänger mit Hund, welcher interessiert meine Kamera begutachtet, erkläre ich freundlich von meinem Vorhaben und lasse ihn weiter gen Güterglück ziehen. Dem Vorhaben, den tagsüber umlagerten "berühmten" Bahnübergang langzeit zu belichten. Und das geht ungefähr so:
Zuerst suche man sich einen Tag, an dem die graue Pampe am Himmel, auch Wolkendecke genannt, etwas Struktur aufweist. Sieht schon besser aus, wenn vielleicht noch die ein oder andere Wolke von der schon untergegangenen Sonne durch ein Wolkenloch im Rücken des Fotografen angestrahlt wird. Weiterhin nehme man mit: Ein Stativ. Und das positioniert man dann auf der Straße exakt so, dass ein möglicher Zug "aus" dem Andreaskreuz kommt. Schließlich will man ja nicht schon 5 Minuten eher die Aufnahme starten, wenn die Eisenbahn gefühlt noch in Zerbst ist. Auch dürfen sich die Schranken, wenn sie sich denn theoretisch schließen würden, nicht überlappen. Sieht doof aus bei den blinkenden Lichtern oder dem, was man dann auf dem Foto davon sieht. Außerdem sollte beim vorderen... Vorsicht, ein Auto! Gerade noch von der Straße gesprungen und das Stativ hinterhergezogen...
Also noch einmal: Der vordere Schrankenbaum darf nicht im Lichtband des späteren Zuges hängen. Also wieder theoretisch. Und jetzt kommt auch ein Zug. Und ein Auto. Von vorne. Leuchtet ziemlich hell der Scheinwerfer. Blöderweise direkt in die Kamera. Ich gehe schonmal vorsichtshalber von der Straße, wenn sich der Bü gleich wieder öffnet.
Das gelbe Laternenlicht auf der anderen Gleisseite strahlt gewissen Ostflair auf den kalten Apshalt. Selbiges auf meiner Seite ließ sich hingegen erfolgreich austreten. NEIN! Natürlich nicht! Wehe, das hat einer geglaubt ;)
In Wirklichkeit ist es schon seit dem Sommer kaputt. So hält die Taschenlampe als Ersatz her, um blinkendes Kreuz und Schranke auszuleuchten. Aber natürlich erst, sobald der Zug durch ist. Bevor es zu Missverständnissen zwischen dem Personal und mir kommt. Und auch nicht zu lange, sonst ist das viel zu hell. Gut, es kommt wieder ein Zug. Blaue Stunde ist auch, mittlerweile ins Land gezogen und ich kann kaum den Fernauslöser betätigen, bei 2 Grad. Ein Güterzug, Container ganz genau, alle beleuchtet. Also schön wär's. Auch aus der falschen Richtung. Eine dunkle Wand zieht vorbei, der Bü öffnet sich. Ich betrachte mein Foto des Geisterzuges, denn der Bü ist leer. Mittlerweile ist die 30 Sekunden-Marke der Kamera überschritten und ich hantiere gleichzeitig mit Fernauslöser, Lampe, Stoppuhr-App und schmeiße mich derweil immer mal wieder in den Graben, damit ich nicht erneut beinahe umgefahren werde. Irgendwann kommt der RE13, hui, sogar Doppelstockwagen! Ein blaues Lichtband zieht vorbei, die Stoppuhr läuft. Lampe an, die Schranke öffnet sich, mit dem Verstummen des Summens vom Schrankenmotor wird auch die Blaue Stunde beendet. Ein abschließendes Klacken der Kamera, stille in der Nacht. Ach ja, und natürlich der zufriedene Fotograf, der steht auch noch da. Bzw. fährt zurück nach Güterglück, um das Bild hochzuladen ;)

Bildmanipulation: Einige links am Bildrand rot blinkende Lichter von Windkraftanlagen wurden entfernt.

Datum: 28.12.2019 Ort: Güterglück [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: --
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 44 Punkte

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