DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!
angemeldet: -
Seiten: 2 3 4 5 6 .. 18 >
Auswahl (876):   
 
Galerie: Suche » Berlin, nach Einstelldatum sortiert » zur erweiterten Suche
 
"Grosse Berliner Strassenbahn" unterwegs
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 26.07.22, 17:12
Zum vorerst letzten Mal fuhren am 24.07.2022 historische Straßenbahnen der BVG durch die Berliner Innenstadt. Angesichts der baubedingten Netztrennung auf der Treskowallee können die weiteren Themenfahrten in diesem Jahr ausschließlich durch den Südosten der Stadt führen. Wegen der geplanten Umstellung der Fahrspannung ist fraglich, ob zukünftig überhaupt noch alle historischen Fahrzeuge im Gesamtnetz fahren können.
Für diesen besonderen Anlass hat man diesmal zwei "Oldies" eingesetzt, neben dem West-Berliner T24 mit zwei Beiwagen fuhr nach mehreren Jahren mal wieder der Maximum-Triebwagen 2990 (Bj. 1910) mit Beiwagen 808 (Bj. 1906) öffentlich durch die Innenstadt. Beide entstammen der "Grossen Berliner Strassenbahn" und symbolisieren die Hochphase der "Elektrischen" in Berlin. Leider wurde für die drei Runden eine äußerst unfotogene Fahrstrecke vom Alexanderplatz durch Prenzlauer Berg und Weißensee gefahren, obwohl ästhetische Themenfahrten über historische Innenstadtstrecken wie durch die Oranienburger Straße bzw. zur ältesten Straßenbahnendstelle Berlins (am Kupfergraben nahe Bahnhof Friedrichstraße) lange überfällig sind. Auch die Aussetzfahrt nach Köpenick führte nicht durch Straßenzüge, in denen man den schönen Zug etwas authentisch hätte umsetzen können. So entschied ich mir für die Position am Frankfurter Tor mit sozialistischer Architektur der 1950er Jahre, denn nur dort stand die Sonne innerhalb der Innenstadt im passenden Winkel. Auch ist einer der wenigen Mittelbahnsteige in Berlin sehenswert.
Das obligatorische "Ampelmännchen" in orange ist kein Fotografenschreck, sondern an nahezu jeder Kreuzung zur Phasen-Anforderung zu Fuß bzw. per Schlüssel erforderlich.

Datum: 24.07.2022 Ort: Berlin Frankfurter Tor [info] Land: Berlin
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
Rücke vor bis zur Museumsinsel, geh nicht über Los
geschrieben von: Leon (1002) am: 25.07.22, 16:48
Die Durchfahrt der Stadtbahn zwischen dem Pergamonmuseum und dem Bodemuseum - ewige Baustelle, und noch immer sind Bereiche des Pergamonmuseums eingerüstet. Diverse Bilder in der Galerie zeigen die Brücke über die Spree - welche seit diesem Jahr am frühen Vormittag wieder in den Fokus der Eisenbahnfreunde rückt: der Snalltaget von Stockholm nach Berlin bietet seinen Reisenden auf seinen letzten Kilometern eine Stadtbesichtigung. Vom Zugabteil können diverse Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt erspäht werden, wenn der Zug seinen Weg über die Stadtbahn nimmt. In den vergangenen Jahren hatte diese Leistung einen völlig anderen Laufweg und endete im Hauptbahnhof (tief), bevor es als Leerreisezug über den nördlichen Innenring nach Lichtenberg ging. Seit diesem Jahr bietet der Zug mit seinem neuen Laufweg völlig neue Möglichkeiten, und man knüpft an die Zeiten an, in denen man auf der Stadtbahn noch den Intercities und Interregios mit der Baureihe 103 hinterherspähte.
Sehr erfreulich ist auch die Fahrzeugvielfalt, welche vor dem Snalltaget zu erleben ist. Häufig kommt eine "Sicke " zum Einsatz, wobei hier bereits mit der 112 035 eine Latz-Version zum Einsatz kam und neulich die "black lady" 143 326 vor dem Zug zu sehen war. Selbst der Einsatz der 110 278 der Centralbahn konnte vor diesem Zug dokumentiert werden. Heute war die 112 170 am Drücker, und wir sehen sie hier, wie sie mit ihrem Nachtzug die Museumsinsel passiert und soeben die Spree überquert.
Das Motiv sieht an sich ganz beschaulich aus, aber ein gewisses Nervenkostüm ist erforderlich. Zum einen tauchen die Züge meist unmittelbar zwischen der Häuserkulisse auf, und man ist eigentlich immer wachsam, zumal Bauarbeiten am Gebäude am benachbarten Ufer für eine ständige Geräuschkulisse sorgen. Dann ziehen wie auf einer Ameisenstraße ständig Fahrrad- oder E-Bike-Fahrer vorbei, ferner Jogger oder Touristen, welche das Ensemble per Handy festhalten wollen. Oder auch mal ein Hundebesitzer, der dann mit seiner Töle schnurstacks auf einen zukommt und erst ausweicht, wenn die Knipse gehoben wird...:-) Der eine oder andere Zug wird dann halt mal ein Bevölkerungsopfer, aber zum Snalltaget ging alles gut...;-)

Datum: 25.07.2022 Ort: Berlin Museumsinsel [info] Land: Berlin
BR: 112 (Ost-Baureihe) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Der Kaffee mit seltener Traktion
geschrieben von: Leon (1002) am: 09.07.22, 18:28
Neukölln und sein Kaffeezug...irgendwie bereits seit langer Zeit das Objekt der Begierde auf Berlins Paradestrecke ohne Fahrdraht. Schon zahlreiche Bilder dieser Leistung haben ihren Weg in die Galerie gefunden, ob mit 298-Bespannung oder hinter einer Lok der Industriebahn-Gesellschaft Neukölln. Letzten Montag schlug eine Meldung wie eine Bombe in die Hobbyszene der Hauptstadt ein: der Kaffee sollte ludmillenbespannt sein! ;-) So etwas kommt in etwa so selten vor wie Ostern und Pfingsten an einem Tag...! Und während die morgendliche Hinleistung zur Rösterei einer viel zu frühen Ankunft in Neukölln zum Opfer fiel, sollte die Rückfahrt zur üblichen Zeit erfolgen. Diese Info trieb zahlreiche Hobbyfreunde an den südlichen Innenring, und zwischen Neukölln und Halensee waren sämtliche Brücken "besetzt".

Doch irgendwie gestaltete sich die Rückfahrt zu einem Wechselspiel zwischen Desinformation und Mutmaßungen. Zunächst kreuzte gegen 16 Uhr eine 298 in Neukölln auf - eigentlich üblich, um die leeren Kaffeecontainer abzuholen. Nun waren plötzlich zwei Lokomotiven für den Kaffeezug vor Ort: der Russe vom frühen Morgen und die 298. Während dann die 298 gen Treptower Güterbahnhof fuhr, um den Kaffee abzuholen, wurde für die 232 die Ausfahrt gezogen - doch nichts rührte sich! Es gab dann eine Diskussion zwischen dem Lokpersonal und dem Stellwerker, und der Flügel senkte sich wieder. Dann verging viel Zeit, in welcher sich das Gerücht verbreitete, der Zug habe entweder keine Wagen oder nur leere Tragwagen oder die Frachtpapiere wären nicht in Ordnung. Die Whatsapp-Drähte der Fangemeinde glühten. Zwischendurch wieder bange Blicke gen Himmel, aber die Quellwolken lösten sich zusehends auf oder blieben außer Reichweite. Dann die Erlösung: die 298 erschien mit einer irre langen Leine an beladenen (und wie üblich leeren; der Kaffee war ja in der Rösterei...) Containerwagen und setzte sich in Neukölln als Rangierfahrt hinter die wartende 232. Eine dunkle Rußwolke erhob sich dann - der Lokführer hat seinen "Russen" angeworfen. Eine größere Quellwolke sollte noch durchziehen, dann war für die Sonne freie Bahn. Minutenlang Gezitter, ob die elend lange Wartezeit evtl. völlig umsonst war. Dann, als das Motiv "außer Gefahr" war, ertöne ein kurzes Hupen, und die Fuhre setzte sich langsam in Bewegung - vorbei an einem "Lichtschalter" der Baureihe 483/484, der in der Kehranlage vom S-Bahnhof Hermannstraße stand. Wir sehen im Hintergrund die Bögen der Hertabrücke, den Neubau des Einkaufszentrums auf den ehemaligen Gleisanlagen sowie rechts hinter dem Zug die Gleise zur Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn. Und die 232 wuchtete als Vorspann vor der 298 ihre Kaffeefuhre langsam aus dem Güterbahnhof wird die seit zwei Stunden auf der Brücke der Oderstraße wartenden Hobbyfreunde von ihrer Ungeduld befreien..;-)

Datum: 04.07.2022 Ort: Berlin Neukölln [info] Land: Berlin
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 7 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Zwischen den Häuserschluchten der Stadtbahn
geschrieben von: Leon (1002) am: 04.07.22, 13:57
Ein alter Klassiker, welcher sich nach der Elektrifizierung immer noch umsetzen ließ, war der Blick aus dem Treppenhaus in der Uhlandstraße auf die Berliner Stadtbahn zwischen dem Bahnhof Zoologischer Garten und dem S-Bahnhof Savignyplatz. Auf engem Raum verlaufen hier vier Gleise, von denen die vorderen zwei dem Fern- und Regionalverkehr dienen. Im Vergleich zu früher hat sich der Blick etwas verändert; diverse Neubauten sind errichtet worden, aber - völlig untypisch für die Hauptstadt- : man sieht nicht einen Baukran..;-) In den "nuller" Jahren waren wir recht häufig in diesem Treppenhaus, um den umfangreichen Verkehr auf der Stadtbahn einzufangen. Besonderes Augenmerk lag damals natürlich auf dem Einsatz der Baureihe 103, welche hier vor den IC- und IR-Zügen recht häufig zu sehen war. Am frühen Nachmittag des 09.08.2000 verlässt die 103 235 mit dem IR 2340 nach Schiphol den Bahnhof Zoologischer Garten und macht sich auf den Weg Richtung Berlin-Spandau.
Ein gewisser Nervenkitzel gehörte auch bei diesem Motiv dazu, denn es konnte jederzeit eine S-Bahn oder ein Reisezug aus der Gegenrichtung auftauchen und den Eindruck zunichte machen. Meistens hat´s aba jeklappt...;-)

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 09.08.2000 Ort: Berlin Charlottenburg [info] Land: Berlin
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte
Optionen:
 
Miete mich fürs Eichkamp
geschrieben von: Leon (1002) am: 02.07.22, 12:53
Bahnhof Berlin-Eichkamp im Jahr 1992: [www.drehscheibe-online.de] Morbider Charme umgibt uns. Typische Gewächshausarchitektur, verkrautete Gleise und eine S-Bahnstrecke nach Berlin-Spandau, welche damals noch im Dornröschenschlaf lag. Parallel dazu lag ein Gleis für den Interzonenverkehr nach Hamburg, später nach der Wende für den aufkommenden Regionalverkehr.
Bahnhof Berlin-Eichkamp heute: der S-Bahn-Verkehr nach Berlin-Spandau ist längst eröffnet, und parallel dazu verlaufen nunmehr zwei Gleise für den Regional- und Fernverkehr. Die Strippe hängt, und es geht unterhalb der Gewächshausarchitektur recht eng zu. Fernzüge legen sich mit Geknarze in die Kurve, aber die Stelle ist nix für Weicheier..;-) Alle 10 Minuten erscheint eine S-Bahn und versperrt für eine knappe Minute die Sicht. In der vergangenen Woche war in den nahen Messehallen eine mehrtägige Veranstaltung, weswegen auf dieser Strecke bis zum Bahnhof Olympiastadion ein 5-Minuten-Takt eingerichtet wurde. Nach Jahren der Abstinenz wurde das Motiv zum einen für den derzeit täglich verkehrenden Nachtzug von Malmö wiederentdeckt, und für einige Tage war parallel dazu die belatzte 112 101 im Regionalverkehr auf der RB 14 unterwegs - mit Glück zwei belatzte Sicken im Blockabstand, bei Pech GAR nichts. Und genau dies passierte: mehrmals ging der entscheidende Zug in die Hose und rauschte hinter einer haltenden S-Bahn vorbei. Lange Gesichter, aber heute hat es wenigstens für den "Snalltaget" funktioniert: keine S-Bahn im Bild, und der Zug kam mit minus 60 dort entlanggerauscht. Der Fahrplan für den Zug lässt anscheinend genügend Reserven zu, und insbesondere an Wochenenden erreicht er sein Ziel deutlich früher.
Und somit sehen wir die 112 170 mit ihrer Nachtzuggarnitur, wie sie am frühen Morgen die Szenerie am Eichkamp passiert. Wirklich nur wenige Sekunden später erschien von rechts die S-Bahn und in Gegenrichtung zum Zug ein ODEG-445. Durchatmen....;-)

Datum: 02.07.2022 Ort: Berlin Eichkamp [info] Land: Berlin
BR: 112 (Ost-Baureihe) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte
Optionen:
 
Die Müllzüge der NME
geschrieben von: 475er (34) am: 01.07.22, 10:07
Der Bildtitel ist nicht despektierlich gemeint! Über 20 Jahre, zwischen 1992 und 2012, war der Transport von Müll zwischen dem BSR-Müllwerk in der Gradestraße zur Deponie Schöneicher Plan einer der Hauptverkehre der NME. Die NME zeichnete sich für den Transport auf dem Abschnitt vom Müllwerk bis zum Güterbahnhof Neukölln verantwortlich, wo die Übergabe zur DB erfolgte.

Angesichts der kürzlich von Leon gezeigten schönen Bilder des Industrieverkehrs rund um Neukölln mit den Kaffeecontainern und Kesselzügen, wollte ich auch an diese Verkehre erinnern.

Zum Einsatz kam am Aufnahmetag die zweiachsige MaK-Lok 609 vom Typ G312B, die 1992 an die NME ausgeliefert wurde. Nach ihrem Einsatzende bei der NME im Jahre 2003 kam sie über verschiedene Zwischenstationen zu ihrem heutigen Eigentümer in Bad Aussee in Österreich.

Mit einem Leerzug verlässt die Lok gerade auf den Weg zum Müllwerk den Bahnhof Neukölln.

Der Fotostandpunkt ist übrigens kurz vor dem noch heute vorhandenen Stellwerk NKN. Allerdings gibt es heute nur noch einen schmalen Zugang zum Stellwerk. Die im Vordergrund abgebildete Ladestraße ist einer hohen Lärmschutzwand gewichen, hinter der sich auf dem ehemaligen Gütergelände nun ein Schulgelände befindet.

Aufgrund etwas mangelhafter Aufzeichnungen meinerseits, bin ich mir leider hinsichtlich des Aufnahmedatums etwas unsicher.

Scan vom Velvia 6*6

Datum: 02.2000 Ort: Berlin Neukölln [info] Land: Berlin
BR: Werkloks Fahrzeugeinsteller: NME
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 7 Punkte

7 Kommentare [»]
Optionen:
 
Straßenszene mit Oldie in Berlin-Neukölln
geschrieben von: Leon (1002) am: 30.06.22, 17:23
Vor kurzem wurde ja diese Szene am Neuköllner Schifffahrtskanal in die Galerie aufgenommen: [www.drehscheibe-online.de]. Der Kaffeezug muss auf seinem Weg zur Rösterei einen Richtungswechsel in einem Kehrgleis vornehmem. Dieses Kehrgleis verläuft parallel zur Neuköllner Lahnstraße und führte früher zu einer Gleisverzweigung, welche wir hier sehen: [www.drehscheibe-online.de]. Heute endet das Kehrgleis unmittelbar vor der Straße, von welcher das Foto der Jung-Lok entstanden ist. Es ist nicht sonderlich lang, und wenn der Kaffeezug aus Bremen in zwei Teilen gefahren werden muss, so nimmt die Lok der Industriebahn-Gesellschaft i.d.R. die bereits leeren Container wieder mit zum Treptower Güterbahnhof oder fährt Lz zurück, weitere Wagen mit noch vollen Containern holen, was jedoch nur selten vorkommt - und nur dann ist dieses Bild möglich: es zeigt die DL 8 der IGB, wie sie soeben von der Rösterei kommt, im Kehrgleis Kopf gemacht hat und nunmehr die Lahnstraße überquert, um sogleich die Szenerie parallel zum Schiffahrtskanal zu passieren, um die nächsten Wagen abzuholen. Das Kehrgleis ist links hinter der Lok zu erkennen.
Zickzackfahrten mit einer Lok mit einem Baujahr von 1961 - der Kaffeezug macht es möglich! ;-) Die Lok ist hier heute noch im werktäglichen Einsatz.

Datum: 04.07.2018 Ort: Berlin Neukölln [info] Land: Berlin
BR: Werkloks Fahrzeugeinsteller: IGB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Klare Formensprache
geschrieben von: 475er (34) am: 30.06.22, 12:13
Die Lokomotiven der DR V300-Familie sind seit mehr als 50 Jahren auf deutschen Gleisen unterwegs. Die Zahl der in der Galerie von dieser Baureihe vertretenen Bilder zeugt vom Kultstatus dieser Fahrzeuge.

Das Design der Lok folgt sicherlich der Maxime "Form follows Function", in dem Design nicht Selbstzweck ist, sondern maßgeblich von der angedachten Nutzung vorgegeben wird. Aber auch im Rahmen dieser Maxime sind viele unterschiedliche Ansätze möglich, wie die vielfältigen Designlösungen für Bahnfahrzeuge zeigen.

Ein herausragendes Designelement der Baureihe sind aus meiner Sicht die Lüftungsgitter auf der Führerstandsseite 2, die mit einer klaren Formensprache glänzen. Durch das Farbschema der East West Railways ergibt sich dieser Blick auf das genannte Objekt. Wie markant dieser Ausschnitt der Lok ist zeigt sich vermutlich auch daran, dass die meisten Betrachter dieses Bildes es zielsicher der Baureihe 232 zuordnen werden :-)

Das Bild zeigt den beschriebenen Ausschnitt der Lok 232 409 im Bahnhof Berlin Wannsee.



Datum: 28.08.2015 Ort: Bahnhof Wannsee [info] Land: Berlin
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 8 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Morgens am Neuköllner Schifffahrtskanal
geschrieben von: Leon (1002) am: 29.06.22, 21:25
Morgens in der Hauptstadt am Neuköllner Schifffahrtskanal. Die Stadt erwacht langsam an diesem fast windstillen Morgen des 04.07.18. Wir lehnen am Brückengeländer in der Lahnstraße und blicken auf die dampferförmige Fassade des riesigen Hotels Estrel. In der Betonbude zur rechten geht das geschäftige Treiben los. Fast lautlos kommt plötzlich ein Zug angerollt; seine Zuglok spiegelt sich im ruhigen Wasser des Kanals. Die Lok kommt kurz danach zum Stehen, und die Blinklichtanlage des nahen Bahnüberganges wird eingeschaltet. Herzlich willkommen bei den werktäglichen Sägefahrten des berühmten Kaffeezuges in Berlin-Neukölln!;-)
Der Zug ist vor wenigen Augenblicken im Treptower Güterbahnhof losgefahren, wohin ihn ab Seddin eine Lok der Baureihe 298 gebracht hat. Die Zuglok ist ein wahrer Oldie, mit dem Baujahr 1961 noch einen Tick älter als die Krauss-Maffei-Lok der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn, welche vor kurzem ihren Weg in die Galerie gefunden hat. Wir sehen die ML 700 C der Industriebahn-Gesellschaft Berlin, wie sie den Neuköllner Schifffahrtskanal passiert und sogleich die Lahnstraße überquert. Danach geht es in entgegengesetzte Richtung erneut über den Kanal Richtung Kaffeerösterei in der Nobelstraße.
Das Ganze passiert werktags am frühen Morgen und wiederholt sich bei entsprechender Zuglänge am frühen Vormittag ein zweites Mal, wenn der Zug ab Seddin so lang ist, dass das Gleis sowohl in der Rösterei als auch in der Kehre an der Lahnstraße nicht ausreicht.
Derzeit ist die Zuführung derart früh, dass die Trasse der Industriebahn noch im Schatten liegt. Eine weitere Beeinträchtigung besteht in einem Neubau, welcher direkt hinter der Betonbude hochgezogen wird, und welcher ebenfalls seinen Schatten auf die Trasse wirft. Und hinter den S-Bahnbrücken der Trasse Richtung Baumschulenweg stehen zwei hässliche Baukräne, denn auch das Estrel will expandieren. Genießen wir daher die Morgenstimmung vom Juli 2018...;-)



Datum: 04.07.2018 Ort: Berlin Neukölln [info] Land: Berlin
BR: Werkloks Fahrzeugeinsteller: IGB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 7 Punkte

4 Kommentare [»]
Optionen:
 
Ein Diesellok-Oldie im Einsatz
geschrieben von: Leon (1002) am: 28.06.22, 10:55
Von den früheren Transportaufgaben der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn in Berlin ist leider heutzutage nicht mehr sehr viel übrig geblieben. Man erinnere sich noch an die täglichen Kohlenzüge zum Kraftwerk Rudow am Teltowkanal, oder verschiedene Anschließer in der Kanalstraße. An die Müllverkehre, für welche extra ein kleines Terminal für die Müllcontainer errichtet wurde. Geblieben ist bis heute jedoch die Bedienung mehrerer Tanklager. Für gestern stand die Zuführung eines Kesselzuges zum Tanklager an der Gradestraße in Berlin-Britz an. Da der Platz für die Entladung recht beengt ist und maximal nur sieben bis acht Wagen zugestellt werden können, ging es über den Tag verteilt mit mehreren Fahrten von und zum Tanklager hin und her. Im Einsatz war die ML 00613, eine ML 500 C von Krauss-Maffei, bezüglich des Baujahres etwa auf Augenhöhe mit dem Einsteller...;-) Sie ist eine der beiden verbliebenen Dieselloks der NME; mit der DL 00606 ist noch eine Henschel DHG 700 C von 1981 im Bestand, welche gestern im Auftrag der Industriebahn-Gesellschaft Berlin für die Sägefahrten des Kaffeezuges für die Rösterei in Neukölln im Einsatz war.
Direkt parallel zur Gradestraße liegen die Gleise zum Tanklager, welches in der Vergangenheit nur selten bedient wurde. Wir sehen hier die DL 00613, wie sie soeben mit ihrer kurzen Kesselwagenfuhre den Anschluss vom Tanklager verlässt. Links im Hintergrund verläuft das Gleis zum Güterbahnhof Teltowkanal, in welchem die leeren Wagen gesammelt und am späten Nachmittag wieder zum Übergabebahnhof Hermannstraße gebracht werden. Dieses Ereignis hat auch einige andere Fotografen und Filmer angelockt, und die brütende Hitze konnte von so manchem nur unter dem Schutz eines schattenspendenen Baumes ertragen werden.

Datum: 27.06.2022 Ort: Berlin Britz [info] Land: Berlin
BR: Werkloks Fahrzeugeinsteller: NME
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
Berlin-Westend im Wandel der Zeit
geschrieben von: Leon (1002) am: 26.06.22, 13:11
Bleiben wir noch einen Moment beim Einsatz der 103 nach Berlin und machen eine kleine Zeitreise: bis zur Wende präsentierte sich der Blick von der Olympischen Brücke in Berlin-Westend so: [www.drehscheibe-online.de] Ein Gleis lag damals zwischen Ruhleben und Charlottenburg, dicht an den Laubenpiepern gelegen. Vor der Wende diente es in erster Linie den Interzonenzügen von Hamburg Richtung Berlin Stadtbahn, d.h. drei bis vier Mal täglich gab es pro Richtung eine Zugbewegung. Nach der Wende kam der S-Bahn-Vorläuferverkehr dazu; es verkehrten zunächst Ferkeltaxen, später die berühmten grünen Dosto-Wendezüge mit der Baureihe 118.
Zur ersten Hälfte der 90er Jahre wurde dann auf dem Abschnitt Tabula Rasa gemacht; es verschwanden alle störenden Bäume, ein zweites Gleis sollte gelegt werden; der Fahrdraht erreichte bald von Westen die Hauptstadt. Nunmehr waren vorübergehend derartige Aufnahmen möglich: [www.drehscheibe-online.de]
Wiederum verging eine Zeit; bis die Modernisierung der Strecke abgeschlossen war: zwei Gleise lagen, mit kuriosem Oberbau und Fahrdraht. Der IR-Verkehr von und nach Schiphol oder Münster wurde aufgenommen. Der Abschnitt war bald dicht belegt, es verkehrten neben den IR-Zügen die IC-Züge von Hamburg, wahlweise mit den Baureihen 112 oder 120 - so sie nicht den Laufweg über den nördlichen Ring nach Lichtenberg nahmen. Ferner gab es Regionalverkehr mit 143, 112.0 oder 112.1. Letztgenannte Züge waren damals derart langweilig, dass im 6x6-Archiv deutlich mehr gerahmte Dias der Baureihe 103 als der Summe aller anderen Baureihen schlummerten - einem "Scheuklappenvergehen", welches man erst jetzt, 20 Jahre später eingesteht, wenn man mal eine bordeauxfarbene 143 vor Sanitär-Dostos sucht...
Wie gesagt: eine sehr bunte und interessante Zeit, diese "Nuller" Jahre. Stellvertretend für die blonden Renner sehen wir hier die 103 185 vor dem IR 2341, welchen die Lok in Bad Bentheim übernommen hat.

Die Stelle heute: die Natur hat sich die Böschung entlang der Bahn wieder zurückerobert. Dichter und hoher Bewuchs verhindert von dieser Seite der Strecke jeden Versuch.

Scan vom Fuji 6x6-Dia. Für alle "Schießscharten-Freunde": ich habe das Bild ob seiner Wirkung im quadratischen Format gelassen und wollte evtl. zu"gunsten" eines weniger monotonen Himmels den Vordergrund nicht unnötig wegschneiden.

Zuletzt bearbeitet am 26.06.22, 13:20

Datum: 27.04.2000 Ort: Berlin Olympische Brücke [info] Land: Berlin
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 9 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Jannowitzbrücke mal von oben
geschrieben von: Leon (1002) am: 24.06.22, 15:13
Bleiben wir doch noch eine Weile im Berlin der "Nuller" Jahre. Der Draht auf der Stadtbahn hing noch nicht lange, aber das Trias-Gebäude war fertig. Bilder von der Michaelbrücke auf den Bahnhof Jannowitzbrücke sowie die Spree gibt es wie Sand am Meer. Etwas ambitionierter war hingegen dieser Blick. Drohnen gab es noch nicht, und man brauchte sie auch nicht, denn: wozu gab es Hausdächer? Schon seit einer Weile fiel mir damals eine leer stehende Ruine eines früheren Fabrikgebäudes auf. Dieses Fabrikgebäude müsste sich doch als erhöhter Standpunkt eignen. Und somit wurde das Gebäude mal konspirativ in Augenschein genommen. Es bestand aus zwei Gebäudeflügeln mit einer verschlossenen Stahltür auf der einen Seite und einem Eingang auf der anderen Seite. Man kam somit in das fensterlose Erdgeschoss und erreichte im Dämmerlicht eine Treppe ohne Geländer. Der Aufstieg war nicht ganz trivial, denn die Treppe war übersäht mit Schutt und Steinen, und es war fast stockdunkel. Also ging es immer an der Wand lang nach oben. Hier sorgten ehemalige Fenster für Licht. Man musste nun etwas vier bis fünf Etagen hochlaufen und über eine Querverbindung in den anderen Teil des Gebäudes gelangen. In den Etagen lagen olle Schlafsäcke, Decken, Müll, leere Flaschen und Kippen, d.h. das Gebäude war zumindest zweiweise bewohnt. Auf der obersten Etage gab es in einem Meter Höhe eine Luke zu einem Flachdach, durch die man sich und seine Knipse durchzwängen musste, und somit stand man auf einem ca. 10 qm großen Dach ohne jede Brüstung. Der Blick war atemberaubend, man konnte ihn weit über die Stadt schweifen lassen. Der Clou war: es ließen sich die Züge auf der Stadtbahn perfelt in Szene setzen! Fragt nicht, wie oft ich im Sommer und Herbst `98 da hochgekraxelt bin. Aber dennoch war das Motiv irgendwie verflucht, denn dieser IR 2643 von Köln, welcher hier regelmäßig aufkreuzte, hatte IMMER eine rote 103 davor! Bis es erst im Herbst mit der 103 109 klappen sollte, welche wir hier sehen.

Unvergessen ein Tag, an dem ich das Motiv aufgesucht habe - und plötzlich hinter einer Ecke, noch vor dem eigentlichen Gebäude, einem schwerbewaffneten Polizisten gegenüberstand..! Schei.., jetz´ hamse dich erwischt...! :-0 Aber der Polizist schaute genauso verdutzt wie ich. Denn: er war ein Statist! ;-) Sie haben in dem Gebäude Szenen für einen Krimi gedreht! Die Aktion endete natürlich mit einem freundlichen "Platzverweis" für mich und dem Hinweis, dass die Dreharbeiten nur wenige Tage andauern würden...;-)

Nur ein Jahr später fingen die Renovierungsarbeiten an. Heute erstahlt das Gebäude in sanierter Form mit zahlreichen, bestimmt unbezahlbaren Wohnungen am Spreeufer. Ob man da mal beim Mieter in der obersten Etage bimmeln kann uund fragen, ob man ihm aufs Dach steigen kann...? Ich hab´s nie probiert...

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia


Datum: 15.10.1998 Ort: Berlin Jannowitzbrücke [info] Land: Berlin
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 11 Punkte

6 Kommentare [»]
Optionen:
 
Neulich, am S-Bahnhof Heerstraße
geschrieben von: Leon (1002) am: 21.06.22, 12:57
Berlin zum Millennium. Als der Fahrdraht endlich die Hauptstadt erreichte, war man damas irgendwie scheuklappenartig auf die Baureihe 103 fixiert, welche aus allen möglichen Richtungen mit IC- oder IR-Zügen oder auch im Nachtsprung mit sehenswerten Schlaf- und Liegewagengarnituren in die Stadt kam. Kein Winkel, der nicht dokumentiert wurde, kein Hausdach entlang der Stadtbahn, welches nicht für legale oder semi-legale Fotoaktionen überprüft wurde...;-)
Unter dem Namen "Heerstraße" ist meist nur der Blick von der Heerstraßenbrücke verbucht, welcher seltsamerweise nur mit diesem einzigen Bild [www.drehscheibe-online.de] in der Galerie enthalten ist - ein Fotostandpunkt, welcher schon in den 30er Jahren mit dem "Fliegenden Hamburger" veröffentlicht wurde.
Etwas ambitioniert war daher der Blick MIT dem S-Bahnhof Heerstraße und seinem repräsentativen Empfangsgebäude, direkt an der ehmaligen Paradestraße gelegen. Oberhalb der Bahntrasse wurde eine Schallschutzwand errichtet, d.h. man benötigte eine entsprechend hohe Leiter, um über diese Wand zu blicken, und musste sich danach seinen Standpunkt aussuchen, m.a.W. man kam sich vor wie ein Plakatankleber. Hatte man seinen Standpunkt gefunden, ergab sich dieser Blick auf den Bahnhof. Darüber hinaus war das Tragen einer Warnweste hifreich, um die neugierigen Blicke der Autofahrer zu beruhigen, die da im Vorbeifahren unser Treiben misstrauisch betrachteten. Höchst neugierig und letztendlich amüsiert zeigte sich die Besatzung eines Streifenwagens, welcher eines Tages neben uns anhielt und den Hintergrund für unsere Aktivitäten erfragte. Da wir nicht wirklich etwas illegales im Schilde führten, ließen sie uns gewähren. Nächstes Risiko dieses Motivs war eine just im Moment der Vorbeifahrt im Hintergrund stehende S-Bahn, aber irgendwie hat das Motiv fast immer geklappt. Nun gilt so ein Bild auch erst als abgehakt, wenn eine rot-beige 103 ins Netz ging. Stellvertretend für diese Farbgebung sehen wir hier somit die 103 218, wie sie im richtigen Moment mit ihrem IR 2549 von Hannover die Szenerie passiert.
Die Stelle heute: massiver Bewuchs am Bahndamm verhindert jeden Versuch.

Scan vom Fuji velvia 6x6-Dia

Datum: 13.06.2000 Ort: Berlin Heerstraße [info] Land: Berlin
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 7 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Abends am Spreeufer
geschrieben von: Leon (1002) am: 17.06.22, 21:40
Ein Motiv, welches sich nur an den ganz langen Tagen im Hochsommer lohnt, ist die Nordseite der Brücke über die Spree am Bahnhof Berlin-Jungfernheide. Dieses Motiv wurde bereits hier [www.drehscheibe-online.de] vor einigen Jahren in die Galerie aufgenommen. Damals war der eigentliche Hauptauslösepunkt von einem Baum verdeckt, welcher auf der Mittelinsel neben dem Brückenpfeiler gedeihte. Die letzten Jahre habe ich ob des Wachstums des Baumes diese Stelle im Sommer gemieden, aber in diesem Winter fielen mir umfangreiche Baumaßnahmen an dem Pfeiler auf. Diesen Maßnahmen ist auch der Baum zum Opfer gefallen. Somit hat man nunmehr einen deutlich besseren Auslöseplatz, und je länger der Abend, umso schöner die Gäste..:-) Ab 18.30 Uhr kommt die Sonne ´rum, und gegen 19.30 Uhr ergibt sich dieser Blick auf eine 140 der EGP, welche soeben mit ihrer Containerfuhre von Hamburg zum Containerterminal am Westhafen die Brücke passiert. Ist es windstill und kommt eine Zeitlang kein Boot, ergibt sich auf der Spree sogar eine leichte Spiegelung.
War anno 2016 die Uferbefestigung noch frisch gemauert, so sieht jetzt die Szenerie etwas anders aus. Graffities sind nicht mehr möglich – kein Platz mehr…;-)

Datum: 15.06.2022 Ort: Berlin Jungfernheide [info] Land: Berlin
BR: 139,140 Fahrzeugeinsteller: EGP
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 2 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Einen Kaffee gefällig..?
geschrieben von: Leon (1002) am: 16.06.22, 22:45
Die Geschichtsstunde am Südring [www.drehscheibe-online.de] greife ich mal auf und stelle eine Aufnahme vom Sommer 2018 gegenüber. Wir stehen erneut auf der Brücke der Oderstraße in Berlin-Neukölln und erwarten -wen sonst (sic!)?- den morgendlichen Kaffeezug, welcher seinerzeit ziemlich zuverlässig zwischen 6 und 7 Uhr früh hier aufkreuzte. Der Zug passiert das eine von zwei letzten Spiegeleiern im Stadtgebiet von Berlin, welches ihm Vr 2 ankündigt. Im Hintergrund sehen wir die bereits in dem anderen Bild beschriebene Brücke der Strecke zum Flughafen Tempelhof.
Zum Kaffezug: eine Zeitlang führte der Zug neben den Containern mit Rohkaffee zur Rösterei auch einige Kesselwagen mit, die für Erkner bestimmt waren und von der 298 nach der Überstellung der Container an die IGB im Treptower Güterbahnhof weiterbefördert wurden. Diese Transporte gab es aber nur vorübergehend; die Bedienung von Erkner erfolgt jetzt auf anderem Wege. Und was die Zuverlässigkeit anbelangt: der Kaffeezug erreicht derzeit zuverlässig Neukölln bereits vor sechs Uhr; die früheste Sichtung beläuft sich auf 4.15 Uhr Durchfahrt Halensee. Selbst an den „langen“ Tagen steht man daher vor der Frage, ob sich das frühe Aufstehen lohnt, oder ob man Hase und Igel spielt.


Datum: 22.08.2018 Ort: Berlin Neukölln [info] Land: Berlin
BR: 298 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 5 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Geschichtsstunde am Südring
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 13.06.22, 21:59
Der westliche Blick von der Oderstraßenbrücke in Neukölln auf die Berliner Ringbahn wurde noch gar nicht in der Galerie gezeigt. Über eine morgendliche 'Abschussrampe' für alle aktuellen Baureihen hinaus hat diese Stelle motivisch auf den ersten Blick nicht viel zu bieten, interessant ist allerdings die Geschichte der Infrastruktur neben bzw. über den Ringgleisen.
Im Hintergrund ist die Brücke der Anschlussbahn des ehemaligen Flughafens Tempelhof zu sehen, an dem im Jahr 1941 außerdem ein Fabrikgelände angeschlossen wurde. Bis Anfang der 1980er nutzte zuletzt ein Lösungsmittelhersteller den Meta-Anschluss, die gesamte Flughafen-Anschlussbahn wurde 1998 schließlich stillgelegt. Allerdings ist ein Großteil der Anlagen bis heute erhalten und kann auf dem 'Tempelhofer Feld' besichtigt werden.
Auf der rechten Seite versteckt sich hinter dem vielen Grün die "Triebwagenhalle Hermannstraße" als infrastruktureller Bestandteil der "Reichshauptstadt Germania". Sie wurde 1944 fertiggestellt, diente jedoch nie ihrem geplanten Zweck und beherbergte über viele Jahre hinweg die geheime 'Senatsreserve' u.a. für Lebensmittel.
Natürlich zeige ich auch hier einen 485er im Hinblick auf die nahende Umstellung der S46 auf den neuen 'Lichtschalter'.

Datum: 10.06.2022 Ort: Berlin Neukölln [info] Land: Berlin
BR: 485 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 0 Punkte
Optionen:
 
Der tiefe Bahnsteig zwischen zwei Empfangsgebäuden
geschrieben von: Der Rollbahner (242) am: 14.06.22, 18:58
Ein Vertreter der derzeitigen Oldtimerbaureihe „485“ der S-Bahn-Berlin präsentiert sich als S46 nach Königs Wusterhausen zwischen den mächtigen Empfangsgebäuden des Bahnhofs Berlin Messe Nord/ICC (ehemals Witzleben).

Aufgrund der Tieflage und eingerahmt von insgesamt sechs Spuren der Berliner Stadtautobahn BAB 100 (wobei die Fahrbahnen in Richtung Norden nur hinter den Bahnhofsaufbauten erahnt werden können), lässt sich auf diese Weise und kurz vor dem bevorstehenden Einsatzende der ehemaligen DR-Baureihe 270 eine interessante „Modellbahnperspektive“ mit den früheren „Cola-Dosen“ abbilden.

Der Blick geht von der Ostpreußenbrücke (Neue Kantstraße, am südlichen Zugang der S-Bahn Station) in Richtung Dresselsteg und Kaiserdammbrücke, unter der die Trasse der U2 verläuft.

Datum: 12.06.2022 Ort: Berlin-Charlottenburg (Witzleben) [info] Land: Berlin
BR: 485 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte
Optionen:
 
Ein Lokzug auf der Stadtbahn
geschrieben von: Leon (1002) am: 13.06.22, 15:16
Kennt Ihr das? Es ist "Wetter", man hat die Gelegenheit, Fotos zu machen, aber in den einschlägigen Foren ist kein besonderer Zug angesagt. Dienstende in der City am Freitag nachmittag; alle Ausfahrstraßen ins Umland mit dem üblichen Stau. Also kam die Idee: fahre antizyklisch, bleib in der Stadt! Also ging es an die Stadtbahn, zur Jannowitzbrücke - einem Motiv, welches man früher bis zum Abwinken totgeknipst hat, aber eigentlich seit Jahren nicht mehr besucht hat. Eher lustlos verging die Zeit mit ICE´s, Hamsterbacken und ODEG-Triebwagen; der einzig lokbespannte RE 1 fährt bis auf wenige Ausnahmen mit "Ostlok". Ich wollte nach 90 Minuten schon gehen, da kreuzte völlig unerwartet dieser Lokzug auf! Es führt die 232 601, dahinter die 202 483, ein Steuerwagen, dann die 155 110 und hinten dran die Buna 204. Überführung einiger Fahrzeuge der WFL nach Schöneweide zum Dampflokfest. Null Vormeldung in den einschlägigen Gruppen, aber danach wussten einige, was das für eine Fuhre war...
Schon kurios, dass dieser extrem bekannte Fotopunkt an der Stadtbahn bislang erst mit einem einzigen Bild in der Galerie vertreten ist. Und selbst im Vergleich zu dem anderen Bild aus 2013 sieht man, wie sich die Bebauung verändert hat.
Ich nehme mal als "Baureihe" die Schlusslok. Nachschuss hin oder her - der Zug fährt auf dem vorderen Gleis, und ich fand` diese Zusammenstellung einfach kurios.

Datum: 10.06.2022 Ort: Berlin Jannowitzbrücke [info] Land: Berlin
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: WFL
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 5 Punkte

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
"Schon auf Tram-Zeitreise gewesen?"
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 12.06.22, 12:20
Der Bildtitel war das Motto beim diesjährigen 'Tag der offenen Tür' im Straßenbahnbetriebshof Köpenick, welcher u.a. die historische Fahrzeugsammlung beheimatet. Teil des Programms war eine Fahrzeugausstellung auf der Freifläche - vom 'Maximum' bis zum Tatra KT4D, zwei Wagen kamen bei Rundfahrten durch die Köpenicker Altstadt auch in Bewegung.
Aus der richtigen Perspektive war tatsächlich eine fotografische Zeitreise möglich, hier z.B. in die Ära des 'VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe' Mitte der 1980er Jahre, als die neue 'Hauptstadtlackierung' elfenbeinbeige/rotorange eingeführt wurde. Von vorne nach hinten sind hier die Wagen 219 481-3 (Tatra KT4D), 219 282-8 (Tatra KT4D), 218 001-2 (Gotha TDE) und durch die Fensterscheiben 217 055-8 mit Beiwagen (Reko) zu sehen. Als nettes Detail ist auf den linken Blinker-Positionsleuchten "Made in Czechoslovakia" zu lesen.

Datum: 11.06.2022 Ort: Berlin Köpenick [info] Land: Berlin
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 3 Punkte
Optionen:
 
Seltener Glückstreffer
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 11.06.22, 22:12
Der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin schreibt über das Fahrzeug: "Der Triebwagen stammt aus der größten für Berlin gebauten Serie Typ T 24 (500 Wagen) und wurde 1925 gebaut. Er befindet sich im Umbauzustand der 60er Jahre und war zuletzt im Westteil der Stadt im Einsatz."
Der Wagen ist normalerweise regelmäßig bei den beliebten Themenfahrt im Einsatz, allerdings sieht man ihn nur selten ohne Beiwagen im Netz. So konnte ich mein Glück kaum fassen, als 5984 plötzlich am Schlossplatz Köpenick in Richtung Köllnische Vorstadt solo auftauchte und die Sonne mitbrachte. Eigentlich wartete ich dort auf die planmäßigen Rundfahrten mit Gotha- und Maximumtriebwagen, die jedoch den unfotogenen rechten Abzweig Richtung Betriebshof nahmen. Dieses Motiv mit dem schmucken Eckhaus ist wie gemacht für einen kurzen Solo-Triebwagen, wenn man genau hinschaut kann man auf einem der Blumenkübel sogar einen Reko-Straßenbahnzug erkennen.

Datum: 11.06.2022 Ort: Berlin Köpenick [info] Land: Berlin
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 4 Punkte

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
Die Ablösung steht bereit
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 10.06.22, 21:32
Am S-Bahnhof Hermannstraße auf Höhe des westlichen Einfahr-Formsignals des Güterbahnhofes Neukölln ließ sich dieses symbolträchtige Wunschmotiv umsetzen. Voraussichtlich Ende Juni wird der 484/483-Verband rechts metaphorisch einsetzen und die Baureihe 485 auf der S46 verdrängen. In der Realität wartete die "Neue" auf ihre Bereitstellung als S47 nach Spindlersfeld, der Vollzug 485 fuhr als S46 nach Königs Wusterhausen und im Hintergrund gesellte sich sogar ein "Toaster" als Ringbahn S41 unter der Oderstraßenbrücke fotogen dazu.

Datum: 10.06.2022 Ort: Berlin Hermannstraße [info] Land: Berlin
BR: 485 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 2 Punkte
Optionen:
 
Es ist alles gesagt, nur...
geschrieben von: ODEG (65) am: 28.05.22, 12:58
...noch nicht von jedem. So könnte man angesichts des in der Galerie schon gut vertretenen Bahnhofs Berlin-Neukölln meinen. Allerdings ist eine Perspektive noch nicht vorhanden, nämlich der Blick von der Hertabrücke in die westliche Richtung. Sicher, hier gibt es viele neumodische Zutaten, Graffity und keine Formsignale. Aber ich finde doch, dass auch dieser Blickwinkel mit dem S-Bahnhof Hermannstraße im Hintergrund und dem Stellwerk ein gewisses Großstadtflair verströmt.
Das Problem ist, dass es hier morgens nicht unbedingt viele passende Züge gibt, zumindest jenseits der S-Bahn. Es bleiben nur Rangierfahrten der NME, umsetzende Loks (wenn man Glück hat) und halt, mit noch etwas mehr Glück, durchfahrende Sonderleistungen. Hier am Morgen des 20.06.2017 rollt die 203 304 (im Jahr 1971 als 110 416 in Dienst gestellt) von DB Bahnbau mit einigen Res-Wagen mit Altschwellenladung von Westen kommend durch den Bahnhof gen Grünau. Leider konnte ich die exakten Zuglaufdaten dieser Leistung nicht mehr rekonstruieren.

Datum: 20.06.2017 Ort: Berlin-Neukölln [info] Land: Berlin
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
"Coladose" und tschechischer Speisewagen
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 25.05.22, 21:19
Durch einen mittlerweile recht bekannten deutsch-tschechischen Autor und dessen Freundschaft zu einem mobilen Wirt ist der "Kultstatus" der tschechischen EC-Speisewagen aktuell sehr präsent. Im aktuellen Auslaufbetrieb der Baureihe 485 (deren Spitzname ist auch ohne die rote Farbgebung noch gültig) treffen beide planmäßig nicht aufeinander, eine Überführungsfahrt nach Grunewald machte dies hier am Westkreuz jedoch möglich.
Den bekannten Blick auf das ICC und den Funkturm habe ich zur Abwechslung mal aus der "zweiten Reihe" mit dem Portal der Ringbahnhalle umgesetzt. Bis voraussichtlich Juli 2022 sind hier noch "Coladosen" zu erleben.

Datum: 25.05.2022 Ort: Berlin Westkreuz [info] Land: Berlin
BR: 485 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 12 Punkte

5 Kommentare [»]
Optionen:
 
Die Häuserzeile am Ringbahnhof Hohenzollerndamm
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 05.05.22, 15:38
Der Blick von der Straßenbrücke auf den Südring am S-Bahnhof Hohenzollerndamm ist weithin bekannt und bereits mehrfach in der Galerie vertreten. Allerdings sind zumeist die (aktuell in Abbau befindlichen) Türme des Heizkraftwerkes Wilmersdorf sowie die Berliner Stadtautobahn abgebildet. Nun war meine Intention, diese eher unrühmlichen Bestandteile des Großstadtlebens auszublenden und den Fokus auf die recht interessante Häuserzeile entlang des Bechstedter Weges zu legen. Man könnte fast sagen der 485-Vollzug auf der S46 von Königs Wusterhausen nach Westend fährt durch eine Berliner Abend-Idylle, wenn man die absolut ätzenden Örtlichkeiten (Lärm, Dreck, Beton, Asphalt) nicht besser kennt.

Datum: 02.05.2022 Ort: Berlin Hohenzollerndamm [info] Land: Berlin
BR: 485 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte
Optionen:
 
Oktopus und Taubentreff
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 03.05.22, 16:27
Bekanntlich rückt das Einsatzende der Berliner S-Bahnbaureihe 485 näher, als nächstes steht die Ablösung auf der Linie S46 bevor. Da ich im Bereich West- und Südring über die Jahre hinweg alle klassischen Fotostellen mehrfach aufgesucht habe, ist nun noch ausreichend Zeit für ungewohnte Blickwinkel. Der Oktopus in der Ringbahnhalle des Bahnhofes Schöneberg ist mir schon öfters aufgefallen, leider weiß ich nicht was es damit auf sich hat. Zu sehen sind auch die zahlreichen Tauben, welche den Bahnhof regelrecht einsauen. Das klassische Motiv mit dem Gasometer (am Signal stehend [www.drehscheibe-online.de] ) ist wegen Neubauten leider nicht mehr möglich.
Ein recht ausgeblichener Vollzug der Baureihe 485 ist hier bei der Einfahrt als S46 von Königs Wusterhausen nach Westend.

Datum: 02.05.2022 Ort: Berlin Schöneberg [info] Land: Berlin
BR: 485 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 2 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
150 Jahre Berliner Ringbahn
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 02.05.22, 11:10
Im Jahr 2021 feierte die Berliner Ringbahn das 150jährige Jubiläum. Zu diesem Anlass wurde ein modernisierter 3/4-Zug der Baureihe 481 mit zahlreichen Fotos sowie Informationen beklebt und dreht in diesem Design seitdem seine Runden im Netz - hauptsächlich auf den Ringlinien S41/S42. An den klassischen Fotostellen wirkt die Beklebung eher wie Graffiti, vom Parkdeck des Fernbahnhofes Berlin Südkreuz lässt sich jedoch eine - der Wirkung förderliche - seitliche Perspektive einnehmen. Der Zug verlässt hier als S42 die neue Ringbahnhalle Richtung Tempelhof und passiert dabei die unverkennbare Ortsangabe.

Datum: 26.04.2022 Ort: Berlin Südkreuz [info] Land: Berlin
BR: 481 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 5 Punkte

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
Keine Experimente
geschrieben von: 475er (34) am: 26.04.22, 14:46
Immerhin 46 Bilder der Baureihe 481 lassen sich aktuell in der Galerie finden - aber keines zeigt bisher einen Zug in der Ursprungslackierung. Mit diesem Bild möchte ich an die Farbvariante erinnern, in der viele Züge ab 1996 die Werke verließen.

Die Berliner fremdeln traditionell mit jedem Versuch, die klassische S-Bahnlackierung durch alternative Farbvarianten zu ersetzen. Auch bei der Baureihe 481 war dies nicht anders: Nur wenige Monate Betrieb überlebte die eigentlich vorgesehene Lackierung, bis man sich entschied, wieder zum traditionellen Farbschema zurückzukehren. Im Januar 1998 - also nur gut ein Jahr nach der Indienststellung des ersten Fahrzeugs der Baureihe - wurde ein erster Zug mit Folien in die Traditionsfarben versetzt, ab Februar 1998 begannen die ersten richtigen Umlackierungen. Ein interessanter Aspekt, obwohl schon seit Februar 1998 umlackiert wurde, kamen noch bis Dezember 1999 die Züge in der gezeigten Variante aus den Werken, erst mit dem Zug 481/482 225 erfolgten die Auslieferungen direkt in den Traditionsfarben.

Das Foto zeigt einen Vollzug auf der S7 im Bahnhof Tiergarten auf dem Weg nach Potsdam. Das Foto entstand unter Zuhilfenahme eines Hubwagens, dessen Arbeitsbühne auf bis zu 25 Meter Höhe ausgefahren werden konnte. Auch wenn ich direkt durch die Kamera geschaut habe, schlage ich hier die Kategorie "Hochstativ" vor :-)

Scan vom Velvia 6*6


Datum: 07.1999 Ort: Berlin Tiergarten [info] Land: Berlin
BR: 481 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Hochstativ
Top 3 der Woche: 5 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
"Alt-Baureihen" unter sich
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 27.04.22, 11:29
Noch bis Juli 2022 sind die Baureihen 480 und 485 gemeinsam auf dem West- bzw. Südring unterwegs, ehe die S46 (Westend - Königs Wusterhausen) auf die neue BR 483/484 umgestellt wird. Danach sind solche Treffen noch wenige Monate auf dem Ostring möglich, bis die BR 485 auch auf den Linien S8/S85 und etwas später die BR 480 auf den Ringlinien abgelöst werden.
Am Bahnhof Tempelhof (Südring) steht noch das historische Reiterstellwerk, welches vor einigen Jahren jedoch seiner Signalbrücke beraubt wurde. Darunter treffen sich gerade ein 480-3/4-Zug auf der Ringlinie S41 und ein 485-Vollzug als S46 nach Königs Wusterhausen im ansprechenden Nachmittagslicht.

Datum: 26.04.2022 Ort: Berlin Tempelhof [info] Land: Berlin
BR: 480 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
"Auf der Zielgeraden"
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 26.04.22, 20:37
Die in der ehemaligen DDR entwickelte Baureihe 485 (heutige Bezeichnung) rollt nun ihrem Einsatzende entgegen. Eigentlich sollten die "Alt-Baureihen" 480 und 485 bereits 2017 aufgrund der mangelnden ZBS-Ausrüstung aus dem Verkehr gezogen werden, doch beide bekamen eine fünfjährige Gnadenfrist für den Einsatz auf Strecken mit dem alten Fahrsperren-Sicherungssystem. Während die BR 480 aktuell tatsächlich doch noch mit ZBS ausgerüstet wird und damit voraussichtlich für einige Jahre auf die Stadtbahn zurückkehrt, sorgt die vorgezogene bzw. kontinuierliche Inbetriebnahme der neuen BR 483/484 für die überfällige Ablösung der BR 485. Danach kann das gesamte Netz auf ZBS (Zugbeeinflussungssystem) umgestellt werden, was behördlicherseits mit Nachdruck gefordert wird.
Die letzten drei Planeinsatz-Linien der BR 485 sind die S46 (Westend - Westring - Südring - Königs Wusterhausen), die S8 (Birkenwerder - Ostring - Zeuthen) und die S85 (Pankow - Ostring - Grünau). Spätestens im Frühjahr 2023 werden die letzten 485er auf der S85 den Dienst quittieren.

Am S-Bahnhof Prenzlauer Allee auf dem Ostring ist noch das originale Empfangsgebäude vorhanden, an dem ein 3/4-Zug 485 gerade zum Stehen gekommen ist und von einem ICE4 passiert wird.

Datum: 26.04.2022 Ort: Berlin Prenzlauer Allee [info] Land: Berlin
BR: 485 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Ein Stück Ostalgie verschwindet aus dem Südosten
geschrieben von: 7058 (12) am: 25.04.22, 15:46
Das Foto ist ziemlich exakt zwei Jahre alt. Seit 25. April 2022 ist der Bushafen am Sterndamm dicht und wird grundlegend neu errichtet. Keine Betonplatte bleibt neben der anderen. Das Pausenheim für die BVG-Mitarbeiter ist bereits leer und wartet auf den Abriss. Die Ostalgie verschwindet. Die Straßenbahn hat Knadenfrist und darf die Gleisanlage noch bis in den Herbst nutzen, dann wird auch dies im Zuge des Umbaus Bahnhof Schöneweide komplett im modernem Zeitgeist umgestaltet.

[www.meinetram.de]

Am Abend des 24. April 2020 trägt die Tatra als einziges Verkehrsmittel der Szenerie zur DDR-Nostalgie bei, auch wenn sie in den 90ern modifiziert wurde. Die Busse im Pausenhafen sind dagegen erst wenige Jahre alt.



Datum: 24.04.2020 Ort: Schöneweide [info] Land: Berlin
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG Berlin
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 2 Punkte

4 Kommentare [»]
Optionen:
 
Mini-Toaster auf S47
geschrieben von: 7058 (12) am: 22.04.22, 22:04
Am Tag zuvor war ich erst kurz vor 9:30 Uhr auf der Strecke in Spindlersfeld auf Fototour. Da aber am Ostermontag das Wetter vom ersten Sonnenstrahl wolkenfrei sein sollte, startete der Ausflug zur BR 480 zwei Stunden früher. In der Hoffnung auf diese Baureihe. Es hätte auch ein 481er in den Vormittagsstunden seine Runden bis Schöneweide drehen können. Planmäßig wohl kaum, denn es war nur ein Zweiwagenzug auf Kurs 1 unterwegs. Wird so zu den Randstunden auch mit der kurzen 484 verfahren? Ich hatte bei der Berliner S-Bahn solch kurze Züge seit 2010 nicht mehr erlebt. Damals war bekanntlich die Scheiße am dampfen, wenn sie nicht wie an jenem Morgen steif gefroren war. Von Neukölln brachte mich genau so ein kleines Gefährt einer 480 als S47 nach Südkreuz. Unvergessen die schnottrige Aufforderung "Zurückbleibn...Bitteee!" und die schneeverwehte Ringbahnhalle am Aussteigebahnhof. Eiskalt, dunkel und noch vor 6 Uhr. Fotos gab es daher keine, da auch keine Zeit dafür. Um so erfreuter die Einheit am vergangen Montag bei bestem Fotowetter. Das Foto entstand um 8:25 zwischen Oberspree und Spindlersfeld. Bei Youtube gibt es ein Video auf dem eine ebenso kurze 477 hin und her pendelt. Bestimmt hat einer von uns Fotos von diesem Einsatz und möchte sie uns hier präsentieren...

Datum: 18.04.2022 Ort: Bruno Bürgel Weg [info] Land: Berlin
BR: 480 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
Die Baureihe 103 am Ostkreuz
geschrieben von: 475er (34) am: 16.04.22, 11:00
Nach meinen S-Bahnbildern vom Ostkreuz findet heute ein kurzer Standortwechsel zu den Fernbahngleisen statt.

Die Baureihe 103 war über viele Jahre planmäßig in Berlin anzutreffen. Insbesondere die Bespannung der Interregios nach Bad Bentheim gehörte lange zum Aufgabengebiet der formschönen Loks. Mit einem Leerpark für einen solchen Zug hat 103 171 am Nachmittag gerade die Ringbahngleise unterquert und rollt in Richtung Ostbahnhof, wo die Fahrt des Interregios in wenigen Minuten beginnen wird.

Heute befindet sich an der gezeigten Stelle der Bahnsteig für die von und zur Stadtbahn verkehrenden Regionalzüge.

Scan vom Fuji Velvia 6*6

Datum: 07.1998 Ort: Ostkreuz [info] Land: Berlin
BR: 103 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

1 Kommentar [»]
Optionen:
 
Das alte Ostkreuz an den längsten Tagen des Jahres
geschrieben von: 475er (34) am: 15.04.22, 11:42
Nachdem ich den aktuellen Blick von der Modersohnbrücke auf den Bahnhof Ostkreuz gezeigt hatte (https://www.drehscheibe-online.de/galerie/ds_galerie.php?DS=2&action=show&id=3288064&ix=3), reisen wir nun zurück in den Juni 2000.

Wie bei dem Vergleichsbild kommt der abgelichtete Zug vom Bahnhof Treptower Park und fährt über die Verbindungskurve zum Bahnhof Warschauer Straße. Damals hielt der Zug jedoch noch an dem im Hintergrund zu sehenden Bahnsteig. In der umgebauten Version des Bahnhofs ist nicht nur der Bahnsteig an der Verbindungskurve verschwunden, sondern auch die gesamte zweite Verbindungskurve vom nördlichen Ring aus Richtung Frankfurter Allee. Zum Aufnahmezeitpunkt dieses Bildes war diese zweite Verbindung zwar noch befahrbar, wurde aber nicht mehr im Linienverkehr bedient.

Größter Gewinn für die Reisenden sind sicherlich die neu angelegten drei Regionalbahnsteige, die eine Vielzahl neuer Umsteigemöglichkeiten bieten. In der hier gezeigten Version war der Bahnhof ein reiner S-Bahnhof.

Ergänzung: Bild ist ein Scan vom Fuji Velvia 6*6

Zuletzt bearbeitet am 15.04.22, 12:12

Datum: 06.2000 Ort: Modersohnbrücke [info] Land: Berlin
BR: 475,476,477 (alte Berliner S-Bahn) Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 9 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Das Ostkreuz an den längsten Tagen des Jahres
geschrieben von: 475er (34) am: 14.04.22, 10:49
Am Bahnhof Ostkreuz ist in den letzten Jahren kein Stein auf dem anderen geblieben. Aus dem als "Rostkreuz" verspotteten Bahnhof wurde ein moderner Umsteigeknoten geschaffen. Die neue Bahnhofshalle, die die Ringbahngleise überspannt, ist weithin sichtbar.

Von der naheliegenden Modersohnbrücke hat man einen schönen Blick auf die Anlagen. Allerdings kommt nur an den längsten Tagen des Jahres die Sonne weit genug herum, um die gewählte Perspektive schön ausgeleuchtet umsetzen zu können. In der Folge plane ich, ein mehr als zwanzig Jahre altes Vergleichsbild von gleicher Stelle einzustellen.

Der zu sehende Zug kommt vom Bahnhof Treptower Park und passiert ohne Halt in Ostkreuz die Verbindungskurve zum Bahnhof Warschauer Straße.

Zuletzt bearbeitet am 15.04.22, 12:21

Datum: 23.06.2020 Ort: Modersohnbrücke [info] Land: Berlin
BR: 481 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 5 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Stadt und Land in Berlin
geschrieben von: 475er (34) am: 12.04.22, 09:39
Nach meinem "urbanen" Foto vom Ostbahnhof möchte ich heute die ländliche Seite meiner Heimatstadt zeigen. Faszinierend finde ich den Kontrast zwischen dem dicht bebauten Märkischen Viertel und den unmittelbar angrenzenden Wiesen im Norden von Berlin. Wären im Hintergrund nicht der Fernsehturm und das angrenzende Hotelhochhaus zu sehen, würde man sich nicht auf dem Stadtgebiet einer Millionenstadt wähnen.

Zwar erfolgte im Jahr 2020 der erste Spatenstich, die Stammstrecke der Niederbarnimer Eisenbahn für den planmäßigen Personenverkehr zwischen Basdorf und Wilhelmsruh wieder herzurichten, doch wird es bis zum Betriebsstart noch einige Jahre dauern.

Aktuell nutzt, abgesehen von Sonderfahrten der Berliner Eisenbahnfreunde, das Stadler-Werk in Wilhelmsruh die Strecke. Von dort wurde ein neuer Doppelstocktriebzug zur Inbetriebsetzung nach Velten überführt. Als Zuglok fungierte 202 746.

Datum: 29.03.2022 Ort: Berlin-Blankenfelde [info] Land: Berlin
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: Alstom
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt
Optionen:
 
Warten auf den Morgen
geschrieben von: Rainer.Patzig (56) am: 12.04.22, 17:28 sternsternstern Top 3 der Woche vom 24.04.22
In den Nächten So/Mo bis Do/Fr ruht bei der S-Bahn Berlin von ca. 01:30 - 04:00 der Fahrgastbetrieb, Zeit für kleinere Instandhaltungsarbeiten oder Begänge für zukünftige Bauvorhaben. An einem solchen konnte ich hier teilnehmen. Die komplette Gleisanlage war gesperrt, mein Standort somit legal und ungefährlich. Der zweite Vorteil eines Beganges besteht darin, dass die Tunnelbeleuchtung eingeschaltet ist und gibt, was sie kann.

Das Bild entstand auf dem Bahnhof Nordbahnhof. In den Abstellgleisen stehen zwei Züge der BR 481 und warten auf den Einsatz am Morgen. Die Züge werden grundsätzlich eingeschaltet abgestellt. Würde man sie oder die Stromschiene ausschalten, wäre ein ziemlich zeitraubender Start- und Hochfahrprozess die Folge. Die S-Bahn Berlin stellt ihre Züge größtenteils dezentral ab, was den Vorteil einer schnellen Betriebsaufnahme von verschiedenen Betriebsstelle hat. Nachteilig ist, dass die Züge damit ein relativ leichtes Ziel für Sprayer sind.

Zuletzt bearbeitet am 12.04.22, 17:29

Datum: 24.05.2021 Ort: Berlin [info] Land: Berlin
BR: 481 Fahrzeugeinsteller: DB (S-Bahn Berlin)
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 28 Punkte

16 Kommentare [»]
Optionen:
 
Stadtpanorama am Ostbahnhof
geschrieben von: 475er (34) am: 11.04.22, 08:30
Seit jeher war die Warschauer Straße Anlaufpunkt für Eisenbahnfotografen. Wer kennt nicht die Bilder schwer arbeitender Dampfloks der Baureihe 03.10 oder Altbau 01, die ihre langen Züge aus dem Ost- bzw. (Hauptbahnhof) beschleunigen? Aufgrund der Umbauten hat sich das Umfeld aber in den letzten Jahren massiv verändert.

Durch diese Veränderungen, ist das damalige Motiv, der Blick von der Warschauer Brücke, weniger attraktiv geworden. Allerdings ermöglichen die Veränderungen auch neue Motive. So kann man aus der neuen Bebauung nunmehr einen herrlichen Blick auf die Kulisse des Ostbahnhofs schweifen lassen.

101 077 befördert einen IC Wagenpark nach Ankunft am Ostbahnhof nach Rummelsburg zur Abstellung.

Zuletzt bearbeitet am 11.04.22, 08:32

Datum: 21.07.2020 Ort: Warschauer Straße [info] Land: Berlin
BR: 101 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 9 Punkte

5 Kommentare [»]
Optionen:
 
Der morgendliche Frachtenzug
geschrieben von: Leon (1002) am: 08.04.22, 19:24
Bleiben wir noch einen Moment am südlichen Berliner Innenring - einer Strecke, welche bis heute durch ihre geringe Zugdichte herausfordert und gleichzeitig durch den hier fehlenden Fahrdraht immer wieder begeistert. Aber drehen wir die Zeit mal wieder gute 30 Jahre zurück. Den morgendlichen Frachtenzug in Wilmersdorf haben wir bereits mit mehreren Einstellungen aus Berlin-Wilmersdorf in der Galerie gesehen, und es ließ sich herrlich auf den damals verlassenen und im Dornröschenschlaf liegenden Bahnanlagen der S-Bahn herumstromern, um den parallelen Eisenbahnbetrieb auf den Gütergleisen zu beobachten.
Der morgendliche Frachtenzug war in den Sommermonaten der Jahre 1988 und 1989 sehr häufig ein Pflichtprogramm, zumal meistens noch ein oder zwei weitere Züge mit Goldbroilern des Weges kamen.
Daher möchte ich erneut eine Version aus Berlin-Wilmersdorf vorschlagen. Wir sehen am Morgen des 13.07.88 eine der beiden Stammloks der Est. Grunewald, die "ewige" 118 207, wie sie ihre illustre Wagenfuhre am Betrachter vorbeizieht. In wenigen Augenblicken ist der Güterbahnhof Tempelhof erreicht, und von dort geht es nach einem Kopfmachen in südliche Richtung gen Papestraße weiter. Um den Weg dieses Zuges in Berlin optisch zu beschreiben, müsste man in der Luft einen Notenschlüssel nachzeichnen...;-)

Scan vom Fuji Kleinbilddia

Datum: 13.07.1988 Ort: Berlin Wilmersdorf [info] Land: Berlin
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 8 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Güterbahnhof Halensee
geschrieben von: Leon (1002) am: 09.04.22, 11:57
Erneut ein Bildvorschlag vom südlichen Berliner Innenring: wir stehen am Vormittag des 13.07.1988 auf der Paulsborner Brücke und harren der Dinge, die da kommen. Links sehen wir das längst nicht mehr existierende Stellwerk "Hsb" , dahinter den Güterbahnhof Halensee mit einem Anschließer zu einer Gasbude. Rechts liegen die Gleise der Ring-S-Bahn im Dornröschenschlaf. Formsignale prägen das Bild, und im Hintergrund überquert der Kurfürstendamm am S-Bahnhof Halensee die Gleisanlagen. Auf ihm erkennen wir zwei Doppeldecker-Busse in einer Bauform, wie sie heute ebenfalls nicht mehr existiert. Von hässlichen Neubauten, abgesehen vom ICC, keine Spur. Der "lange Lulatsch" grüßt aus der Ferne. Neben ihm das Rundfunkhaus des "Senders Freies Berlin", heute der RBB. Ja, so hieß das zu Vorwendezeiten..;-)

Auf dem Gleis Richtung Tempelhof kommt mit der 118 312 "die" andere 118 der Est. Grunewald des Bw Wustermark angekullert. Zusammen mit der "ewigen" 118 207 waren dies die beiden am häufigsten von uns fotografierten 118, die uns in Berlin vor die Linse kamen. Die Lok wird irgendeinen Güterzug abholen, möglicher Weise führt ihr Weg nach Neukölln, oder aber auch zum Tanklager Mariendorf, oder auch zum Güterbahnhof Papestraße oder zum Anhalter Güterbahnhof. Es war eine herrliche Zeit damals. Aus heuiger Sicht kam man sich vor wie in einem riesigen Freilichtmuseum voller Relikte der guten alten Eisenbahn:-)

Scan vom Fuji Kleinbilddia


Datum: 13.07.1988 Ort: Berlin Halensee [info] Land: Berlin
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 8 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Ein Berliner Klassiker
geschrieben von: 475er (34) am: 08.04.22, 13:12
Liebe DSO-Gemeinde, bei einem kürzlichen Fotoausflug traf ich einen in der Galerie gut vertretenen Hobbykollegen, der meinte, ich solle doch hier auch mal Bilder vorschlagen. Dieser Idee wollte ich auch gerne nachkommen. Aber es stellte sich mir die Frage, wie ich angesichts der vielen hochwertigen Fotos die Galerie noch bereichern kann. Naja, ein paar weiße Flecken gibt es auf RailView schon noch, die ich vielleicht helfen kann zu füllen :-)

Der Bahnhof Berlin-Schöneweide gehört sicher nicht zu den weißen Flecken bei DSO, gibt es doch in der Galerie bereits einige herrliche Fotos aus der Dampflokzeit. Allerdings dachte ich, dass es ein angemessener Start in dieser Runde wäre, ein Foto der Baureihe zu präsentieren, die für mich als Berliner über viele Jahre ständiger Begleiter war und auch als mein Nutzername Verwendung findet.

Gerade noch rechtzeitig vor Ausmusterung der letzten 475er hatte ich mir im Herbst 1996 eine neue Kamera zugelegt und verfolgte - mit neuer Technik ausgestattet - intensiv die letzten Einsätze. Nachdem die 475er von den Nord-Süd-Strecken abgezogen worden waren, kamen sie für die letzten Monate auf den Stadtbahnlinien und der S10 zum Einsatz. An einem schönen Sommerabend im Jahre 1997 fährt 475 080 als führender Triebwagen auf der S10 aus Richtung Oberspree kommend in den Bahnhof Schöneweide ein. Nur wenige Monate später endete der Einsatz dieser legendären Baureihe endgültig.

Datum: 08.1997 Ort: Berlin-Schöneweide [info] Land: Berlin
BR: 475,476,477 (alte Berliner S-Bahn) Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 6 Punkte

3 Kommentare [»]
Optionen:
 
Lost Places in der Großstadt
geschrieben von: Leon (1002) am: 06.04.22, 19:38
Wenn man sich dieses Bild anschaut, glaubt man nicht wirklich, sich inmitten einer Großstadt zu befinden. Wir sehen die Ruine eines alten Stellwerkes und eine „Dicke“. Naa, wer kennt die Ecke noch? Wer stand früher auf der Berliner Stadtautobahn immer am Sachsendamm im Stau? Wer ärgerte sich, dass es Jahre dauern sollte, bis dieses Nadelöhr beseitigt wurde? Wir stehen auf einem ehemaligen Bahndamm oberhalb des Sachsendamms in Berlin-Schöneberg. Ein verwunschenes Gleis schlängelt sich durch das Dickicht, vorbei am ehemaligen Stellwerk oberhalb des Sachsendamms. Dieses Gleis wurde regelmäßig von Güter- und Postzügen befahren, welche vom ehemaligen Güterbahnhof Papestraße zum Anhalter Güterbahnhof oder zum Postbahnhof an der Luckenwalder Straße unterwegs waren.
Werktags verkehrte hier einer der fotogensten Güterzüge der Vorwendezeit, welchen wir bereits mit diesen beiden Bildern [www.drehscheibe-online.de] [www.drehscheibe-online.de] in der Galerie verewigt hatten: einen Frachtenzug, welcher planmäßig von Berlin-Grunewald mit einer Lok der Baureihe 118 bespannt wurde und in den frühen Morgenstunden unterwegs war. Dieser Zug machte zunächst in Tempelhof Kopf, um dann in südliche Richtung zum Güterbahnhof Papestraße zu gelangen. Hier wurde erneut Kopf gemacht, und es ging nordwärts zum Anhalter Güterbahnhof, mit den hierfür bestimmten Wagen. All dies auf Gleisen mit mechanischer Sicherungstechnik und vorbei an Ruinen und überwucherten Gleisanlagen, welche die frühere Ausdehnung der Bahnanlagen noch erahnen lassen. Am 26.07.1988 war die 118 312 für diesen Zug eingeteilt und kommt mit ihrer kurzen Fuhre zum Anhalter Güterbahnhof unterhalb der Stellwerksruine vorbeigeschlichen.
Heute gibt es dieses Nadelöhr längst nicht mehr. Auf dem Gelände erstreckt sich der untere Bereich des Bahnhofs Südkreuz; der Sachsendamm sowie die Stadtautobahn unterqueren diesen Bereich in einem Tunnel. Vorbei die Zeit, in der man früher noch nach Herzenslust auf diesen alten Gleisanlagen herumstromern konnte…;-)

Scan vom Fuji Kleinbilddia

Zuletzt bearbeitet am 06.04.22, 19:39

Datum: 26.07.1988 Ort: Berlin Sachsendamm [info] Land: Berlin
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 7 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Die Innenring-Runde
geschrieben von: Leon (1002) am: 04.04.22, 13:28
Den Puls einer Großstadt spürt man am besten an der Geschwindigkeit der Veränderungen. Vor kurzem habe ich dieses Bild [www.drehscheibe-online.de] vom Herbst 1996 in der Galerie vorgestellt: wir sehen den Blick von der Paulsborner Brücke am südlichen Berliner Innenring. Der gleiche Blick im Herbst 2018: alle Nebengleise sind verschwunden, das Stellwerk, die Formsignale - Geschichte. Ein riesiger Wohnklotz ist im Hintergrund entstanden, links ein pompöser Baumarkt mit drive-in-area. Die Baukräne zeugen von weiterer Bautätigkeit, und selbst jetzt, dreieinhalb Jahre später, sieht der Blick wiederum anders aus: oberhalb des S-Bahnhofes Halensee, welchen wir im Hintergrund sehen, sind weitere Bauten entstanden. Wenigstens steht der "Lange Lulatsch" im Hintergrund noch, eines von vielen Wahrzeichen Berlins.
Uns kommt ein für Berlin völlig untypisches Fahrzeug entgegen: der Verein "Berliner Eisenbahnfreunde" ist im Besitz eines ex-Bundesbahn-VT 95 mit Beiwagen und unternimmt hiermit hin und wieder Fahrten. Meist wird 1 x im Jahr die sogenannte Ringbahnrunde angeboten, d.h. der Schienenbus verkehrt parallel zur S-Bahn auf der Trasse des Innenringes. Diese Fahrten beginnen meistens in Berlin-Lichtenberg, und hinter Neukölln geht es dann über Baumschulenweg und Schöneweide und anschließend über eine Verbindungsstrecke Richtung Biesdorfer Kreuz; die Runde "Vollring" bleibt der S-Bahn vorbehalten.

Man kann jetzt darüber diskutieren, inwieweit die drei Baukräne eine Ästhetik ausstrahlen oder dem Bild abträglich sind. Die Kräne sind Bestandteil der ständigen Veränderung und hier in meinen Augen Teil der Bildaussage. Ein Bild ohne Baukran und Graffiti ist kein Berlin-Bild...;-)

Datum: 14.10.2018 Ort: Berlin Halensee [info] Land: Berlin
BR: 798 (alle Schienenbusse Bauart Bundesbahn) Fahrzeugeinsteller: Berliner Eisnebahnfreunde e.V.
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Präsentationsfahrten auf dem Innenring
geschrieben von: Leon (1002) am: 01.04.22, 19:02
Vor kurzem habe ich im Rahmen einer ungewöhnlich kontroversen Bildeinstellung auf den nur sehr geringen Eisenbahnverkehr auf dem südlichen Berliner Innenring hingewiesen. Man konnte eigentlich seit den 80er Jahren mit Schließung diverser Güterbahnhöfe und Anschließer diesen Niedergang beobachten. Anfangs war der Güterverkehr auf diesem bis heute nicht elektrifizierten Abschnitt äußerst rege; es fuhren Kohlezüge zum Heizkraftwerk Rudow, Kesselzüge zu verschiedenen Tanklagern nach Neukölln, Frachtenzüge mit Verteilung auf verschiedene Anschließer; es ging runter zu den Güterbahnhöfen Mariendorf, Papestraße, zum Anhalter Güterbahnhof und zum Postbahnhof an der Luckenwalder Straße.
Nach der Wende wurde mit den Müllzügen von Berlin-Neukölln zur Deponie nach Schöneicher Plan noch eines draufgelegt, dazu kamen Klv-Züge von einem Verladeterminal am Treptower Güterbahnhof. Was bis heute übrig blieb? Der Kaffeezug sowie sporadisch einige Kesselzüge nach Mariendorf, oder noch seltener, zu den beiden Tanklagern entlang der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn, dazu Splitzüge zum Treptower Güterbahnhof.
Kurbeln wir die Zeit zum Oktober 1996 zurück. Heute ist der 1. April, aber nein; kein Aprilscherz: es gab auf dem Südring keinen planmäßigen Personenverkehr mit Dieseltriebwagen - mit Ausnahme einer kurzfristig bis zum Bahnhof Westkreuz geleiteten Verbindung des Prignitz-Express nach der Wende. Was wir hier sehen, ist der Prototyp des Regioshuttle, wie er anno 1996 von Adtranz anlässlich der erstmals in Berlin durchgeführten internationalen Fachmesse für Bahn- und Verkehrstechnik "Innotrans" präsentiert wurde. Die WEG hatte seinerzeit von Adtranz die ersten vier Triebwagen dieser Baureihe geliefert bekommen, von denen einer als Vorführfahrzeug zwischen dem Ausstellungsgelände auf dem ehemaligen Güterbahnhof Wilmersdorf und Westkreuz pendelte.
Wie sich hier im Laufe der Jahre der Blick verändert hat, mag dieses Bild [www.drehscheibe-online.de] zeigen. Damals gab es noch den Güterbahnhof Halensee mit einem Anschluss zu einer Gasfirma sowie mit einem Gleis zum Heizkraftwerk Wilmersdorf. Das Wäterstellwerk "Hsb" gibt es schon längst nicht mehr; auf dem Gelände des Güterbahnhofs hat sich ein riesiger Baumarkt breit gemacht, und es verlaufen parallel zur S-Bahn nur noch zwei Gleise Richtung Tempelhof, die für den mageren Verkehr auf diesem Abschnitt völlig ausreichen.

Scan vom Fuji velvia 6x6-Dia

Datum: 19.10.1996 Ort: Berlin Halensee [info] Land: Berlin
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: WEG
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Ein einfaches Motiv am Ostkreuz
geschrieben von: Leon (1002) am: 30.03.22, 18:58
Vor einiger Zeit wurde mit diesem Bild [www.drehscheibe-online.de] der Blick auf die Gleisanlagen am Berliner Ostkreuz zur Zeit der Jahrtausendwende hingewiesen. Zwischenzeitlich wurde die gesamte Gegend auf links gedreht; mit dem Ausbau des Bahnhofs Ostkreuz wurde sowohl ein Regionalbahnhalt eingerichtet als auch eine vollkommene Verschwenkung der S-Bahn-Gleise vollzogen. Es entstand nach jahrelanger Bauzeit ein neues Gewirr von Gleisen, wie es einige aktuellere Aufnahmen in der Galerie zeigen. Gleichzeitig wurde auf dem Gleis vom Bahnhof Lichtenberg Richtung Warschauer Brücke bis zum Ostkreuz der Diesel-Personenverkehr wieder aufgenommen. Auf diesem Gleis, welches bislang zur Zuführung zum ehemaligen Wriezener Güterbahnhof und zum Talgo-Werk diente, werden seit geraumer Zeit die Triebwagen der Niederbarnimer Eisenbahn von Werneuchen und Templin zu ihrem Endpunkt am Bahnhof Ostkreuz geführt, von welchem zahllose Umsteigemöglichkeiten bestehen. Somit ergeben sich nicht nur Fotomöglichkeiten für die S-Bahn sowie für die Fernbahn vom Betriebsbahnhof Rummelsburg oder von Frankfurt/ Oder, sondern auch auf diese fast unbemerkte Trasse vom Bahnhof Lichtenberg.
Ja, wir sind in der Großstadt...die Natur ist erst seit kurzem dabei, sich die Räume zwischen den Gleisen zurückzuerobern, und der Beton ist teilweise noch nicht einmal trocken - dennoch wird nahezu jede freie Fläche sofort mit Tags versehen. Zeitgeist, über welchen man stundenlang philosophieren kann - und den leider der Begriff "Schmiererei" in der Metropole nur am Rande umschreibt...

Wir stehen ganz einfach auf der Kynastbrücke, hinter uns der obere Querbahnsteig. Keine Minute, in der nicht aus irgendeiner Richtung eine S-Bahn auftaucht. Bissel Kondi ist erforderlich, wenn man gerade am oberen Ende der Brücke dem Talent der NEB von Templin auflauert und am Horizont in raschem Tempo ein PKP-Taurus mit seinem Eurocity von Warschau aufkreuzt.
In dem dominaten Gebäude zur Linken hat sich der Deutsche Jugendherbergsverband niedergelassen. Zahlreiche junge Leute strömen über die Brücke, um vom nahen Bahnhof Ostkreuz ihre Ziele zu erreichen.


Datum: 20.03.2022 Ort: Berlin Ostkreuz [info] Land: Berlin
BR: 643,644 (Bombardier Talent) Fahrzeugeinsteller: NEB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte
Optionen:
 
Ein seltener Gast in Neukölln
geschrieben von: Leon (1002) am: 27.03.22, 21:32
Neukölln...warum immer wieder Neukölln? Nun, es gibt bereits diverse Aufnahme in der Galerie aus Neukölln mit dem Blick von der Hertabrücke. Nicht zu verwechseln mit dem Namen des ortsansässigen Fußballvereins, der ab der nächsten Saison gegen Fürth spielt...(*duck und weg...*). Häufig wird dieses Motiv mit S-Bahn-Zügen gezeigt - weil die wenigstens zuverlässig daran vorbei kommen. Es ist jedoch nicht nur die einzige Stelle in Berlin, an der noch Formsignale stehen, es ist nicht nur einer der wenigen Abschnitte in Berlin, welcher über keinen Fahrdraht verfügt - es ist vor allem die absolut mangelhafte Zugdichte, welche hier mitunter den Fotografen verzweifeln lässt. Sich einfach hinzustellen und zu warten, dürfte zu ambitioniert sein. Als einziger planmäßiger Zug verkehrt auf diesem Abschnitt der Kaffeezug, welcher bereits desöfteren in der Galerie zu sehen war. Hin und wieder fahren jedoch Kieszüge zum nahen Treptower Güterbahnhof. Diese machen entweder in Neukölln Kopf, um Richtung Baumschulenweg zu fahren - oder sie fahren weiter Richtung Südkreuz oder Halensee. Ab und an erreichen auch Kesselzüge den Bahnhof, welche dann an die Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn übergeben werden. Aber entweder hat man großes Glück - oder die Kenntnis der Fahrzeiten. Letzteres war heute der Fall: ein Bauzug, bespannt mit einer 218 von RP, sollte von Grünau über den südlichen Innenring und Wustermark in westliche Richtung Berlin verlassen. Grund genug, dass auf der Brücke ein kleineres Treffen der eingeweihten Szene statt fand. Eigentlich waren auch mehr Wolken am Himmel als im Bild sichtbar, aber als dann nach einer längeren Wartezeit in einem größeren Wolkenloch ein Signalflügel scheppernd in die Höhe ging, war die Spannung des Wolkenkrimis vorbei. Auch die S-Bahnen hatten ein Einsehen: nix zerstörte die Vorbeifahrt der 218 489 mit ihem langen Bauzug, und durch die längere Wartezeit wurde das Licht eigentlich immer besser. Und somit entstand nach langer Zeit in Neukölln endlich mal wieder ein Foto mit einem lokbespannten Zug...;-)

Datum: 27.03.2022 Ort: Berlin Neukölln [info] Land: Berlin
BR: 218 Fahrzeugeinsteller: RP
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 5 Punkte

15 Kommentare [»]
Optionen:
 
Spiegelungen
geschrieben von: Bw Husum (102) am: 26.03.22, 18:15
Der Turm des Hauptbahnhofs spiegelt sich im Cube Berlin.

Datum: 25.03.2022 Ort: Berlin, Hauptbahnhof [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: Kein Fahrzeug
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 15 Punkte

7 Kommentare [»]
Optionen:
 
Karlshorst
geschrieben von: NAch (775) am: 16.02.22, 22:39
Der (Regio-)Bahnhof Karlshorst ist schon länger für Schlagzeilen gut.
Die Berliner Abendschau brachte diese Woche wieder einen Bericht über die geplante Eröffnung.
Irgendwann nach 2025 soll sie sein. Am 09.12.2017 hielt hier zuletzt ein Zug.

Dies ist mein erstes Bild von diesem Bahnhof, das Hinweisschild für den Entwerter war gerade noch meine Deckung, ich war noch sehr vorsichtig damals.
Das hat sich später gegeben, aber 52.10 mit Giesl konnte ich dann nicht mehr aufnehmen.

Scan Vom KB-Negativ



Datum: 06.11.1976 Ort: Karlshorst [info] Land: Berlin
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 5 Punkte

5 Kommentare [»]
Optionen:
 
Eine angedeutete Bahnhofshalle
geschrieben von: NAch (775) am: 15.02.22, 15:57
Der S-Bahnhof Buckower Chaussee erhielt dieses augenfällige Aussehen mit dem zweigleisigen Ausbau zwischen Marienfelde und Lichtenrade Ende der 1980er Jahre. Architekt war Rainer G. Rümmler, welcher auch einige Jahrzehnte lang nahezu alle neuen U-Bahnhöfe in Berlin entwarf. Die beiden Seitenbahnsteige reichen bis zur namensgebenden Straße heran. Dort überspannt ein großer Torbogen die Bahnsteige und Gleise: Hier ist ein Bahnhof . Es heißt, diese beiden Bögen sollen an die Halle des Anhalter Bahnhofs erinnern.

Mit dem derzeit laufenden Ausbau der Dresdner Bahn wird eine Station mit diesem Namen erhalten bleiben, leicht nach Norden verschoben, sie wird ganz anders aussehen.
Rund um den Bahnhof sind die Bauarbeiten in vollem Gange, bei diesem Bildausschnitt sieht man fast nichts davon, nur ein Bagger ist beim Blick durch den vorderen Torbogen zu sehen.

Neue Bearbeitung, die mittlere Strebe des Bogens ist die senkrechte Bezugslinie

Datum: 14.02.2022 Ort: Buckower Chaussee [info] Land: Berlin
BR: 480 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte

2 Kommentare [»]
Optionen:
 
Das alte Ostkreuz
geschrieben von: Leon (1002) am: 14.02.22, 17:46
In der Galerie ist diese fast zehn Jahre alte Aufnahme aus Berlin-Friedrichshain enthalten: [www.drehscheibe-online.de] Sie zeigt die Einfahrt in den Bahnhof Ostkreuz zu Beginn der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Wie es hier vorher aussah, möchte ich mit dieser Aufnahme aus dem Sommer 1999 vorstellen: wiederum stehen wir in der Nähe der Kynastbrücke auf einer Straße hinunter Richtung Berlin-Rummelsburg, welche inzwischen abgetragen wurde. Die Gleisanlagen waren damals bereits durch die parallelen S- und Fernbahngleise recht umfangreich, aber dennoch ergab sich ein recht harmonisches Bild, geprägt durch die Gebäude im Hintergrund. Eine 143 erreicht sogleich den Bahnhof Ostkreuz, wird diesen aber ohne Halt passieren, weil Ostkreuz damals noch kein Regionalbahnhof war. Die tiefe Nummer der Lok verrät die anfängliche Bauform dieser Baureihe, noch mit ihrer etwas eckigeren Form der Dachkante. Am Haken einer von damals zahllosen Regionalbahnzügen, bestehend aus mintfarbenen Dostos.
Warum der Blick von der Kynastbrücke nicht in aktueller Form in der Galerie enthalten ist? Ganz einfach: die Baumaßnahmen sind zwar abgeschlossen, aber man möge der Natur etwas Zeit geben, die deutlichen Spuren der jahrelangen Bautätigkeiten etwas zu kaschieren.

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Datum: 20.04.1999 Ort: Berlin Ostkreuz [info] Land: Berlin
BR: 143 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 3 Punkte
Optionen:
 
Mal was anderes
geschrieben von: Toaster 480 (412) am: 13.02.22, 19:13
Meine H0-Ludmilla 132 562 durfte heute mal die heimische Vitrine verlassen und sich auf stillgelegten Berliner Gleisen sonnen.

Datum: 13.02.2022 Ort: Berlin [info] Land: Berlin
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DR
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 12 Punkte

6 Kommentare [»]
Optionen:

Auswahl (876):   
 
Seiten: 2 3 4 5 6 .. 18 >

Größere Ansicht und weitere Informationen durch Anklicken der Vorschaubilder, Filterung der Auswahl über die Suchfunktionen. Bei Fragen zu unserer Galerie hilft die » Galerie-Moderation

(c) 2022 - Arbeitsgemeinschaft DREHSCHEIBE e.V.