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Rangieren auf krummen Gleisen...
geschrieben von: ODEG (60) am: 19.06.22, 19:24
...war am Morgen des 29.05.2015 in Schönebeck angesagt. Die Übergabe hat zwei neue Ea-Wagen gebracht und drückt den Ausgang nun aus der WÜst zum Hafen wieder in den Gbf. 2016/2017 erfolgte die durchgreifende Modernisierung der WÜst, heute lassen sich hier zahlreiche feuerverzinkte Lampenmasten und eine exakte Gleislage bewundern. Aber die Übergabe verkehrt immer noch!

Datum: 29.05.2015 Ort: Schönebeck [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 261 (Voith Gravita 10BB) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven

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Grüne Hölle...
geschrieben von: ODEG (60) am: 11.06.22, 10:55
...in Lübeck und sogar die Bahn spielt mit! Die (übrigens auch schon 57 Jahre alte) "V100.58" von S-Rail rollt gerade als Leerfahrt Lübeck Hgbf - Lübeck-Konstinbahnhof durch einen Einschnitt im Stadtteil St. Gertrud, um den zweiten Teil eines im Hafen am Konstinkai (Claus Rodenberg Waldkontor) beladenen Holzzuges abzuholen. Sie befährt dabei die Strecke Abzweig Brandenbaum (DB-Strecke nach Lübeck-Schlutup) - Konstinbahnhof. Da es vormittags an Sonne mangelte, habe ich bewusst Waldabschnitte aufgesucht, die bei Sonnenschein kaum umsetzbar sind. Nachteil ist natürlich, dass es die ISO-Werte in die Höhe treibt.

Zuletzt bearbeitet am 11.06.22, 10:57

Datum: 09.06.2022 Ort: Lübeck-St. Gertrud [info] Land: Schleswig-Holstein
BR: 211,212,214 (alle V100-West-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: SRA
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 14 Punkte

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Eine Graben-Tour...
geschrieben von: ODEG (60) am: 04.06.22, 18:32
...machte ich am 15.02.2017. Neben diesem Bild [www.drehscheibe-online.de] entstand einige Zeit vorher auch das hier gezeigte. Der 623 ist auf dem Weg von Waren nach Malchow und wird kurz darauf (bedarfsweise) in Nossentin halten. Mittlerweile war hier für vier Jahre "HANS" unterwegs, nun ist wieder die ODEG am Ruder, mithin also der Zustand der Zeit vor 2014 wieder hergestellt. Allerdings fuhren die Züge damals noch die Gesamtstrecke nach Ludwigslust. Dieses Jahr gibt es allerdings wieder Sommer-Saisonverkehr auf der weiteren Strecke. Viel Bewegung drin also. Grund für einen Besuch der Strecke(n) und der schönen Gegend!

Datum: 15.02.2017 Ort: Nossentin [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 623 (Alstom LINT 41 neue Kopfform) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Es ist alles gesagt, nur...
geschrieben von: ODEG (60) am: 28.05.22, 12:58
...noch nicht von jedem. So könnte man angesichts des in der Galerie schon gut vertretenen Bahnhofs Berlin-Neukölln meinen. Allerdings ist eine Perspektive noch nicht vorhanden, nämlich der Blick von der Hertabrücke in die westliche Richtung. Sicher, hier gibt es viele neumodische Zutaten, Graffity und keine Formsignale. Aber ich finde doch, dass auch dieser Blickwinkel mit dem S-Bahnhof Hermannstraße im Hintergrund und dem Stellwerk ein gewisses Großstadtflair verströmt.
Das Problem ist, dass es hier morgens nicht unbedingt viele passende Züge gibt, zumindest jenseits der S-Bahn. Es bleiben nur Rangierfahrten der NME, umsetzende Loks (wenn man Glück hat) und halt, mit noch etwas mehr Glück, durchfahrende Sonderleistungen. Hier am Morgen des 20.06.2017 rollt die 203 304 (im Jahr 1971 als 110 416 in Dienst gestellt) von DB Bahnbau mit einigen Res-Wagen mit Altschwellenladung von Westen kommend durch den Bahnhof gen Grünau. Leider konnte ich die exakten Zuglaufdaten dieser Leistung nicht mehr rekonstruieren.

Datum: 20.06.2017 Ort: Berlin-Neukölln [info] Land: Berlin
BR: 202,204 (alle V100-Ost-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Manches ist schief gegangen...
geschrieben von: ODEG (60) am: 19.05.22, 19:15
... an diesem 11.08.2016. Ich war morgens in aller Frühe bei strahlendem Sonnenschein in Bebitz aus dem Zug gestiegen, um die Übergabe aus Könnern und die Rangierarbeiten in Bebitz zu fotografieren. Doch bald drückte, wie so oft im Sommer 2016, eine dicke Wolkenwand, die Regen versprach. Zu allem Überfluss ließ die Übergabe auf sich warten, und rollte schließlich, lange nach Plan ohne Halt in Bebitz durch, der Rangieraufenthalt entfiel just an diesem Tag aufgrund mangelnden Frachtaufkommens. Das ist man nun zwar als geneigter Fotograf solcher Züge gewohnt, war aber doch ärgerlich.
Noch viel ärgerlicher ist allerdings, dass das meine letzte Chance war. Denn bald darauf wurden die Halte in Bebitz und Trebitz der hier verkehrenden RB Bernburg - Halle abbestellt. Die Züge fahren nur noch durch. Wenn man also mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bebitz will, dann bleibt nur ein Bus, mit dem man die entscheidende Stunde zu spät dort eintrifft... Und wegkommen tut man dann damit halt auch erst wieder mittags. So geht Verkehrswende NICHT!
Immerhin, es fahren noch Züge auf der Strecke Baalberge - Könnern, die 1889 eröffnet wurde, auch eine komplette Einstellung war bereits einmal in der Diskussion. Anbei nun das Frust-Bild des Reiseverkehrs, damals noch von "HEX" betrieben, heute in Händen von Abellio. Von der einst in Bebitz abzweigenden Nebenstrecke nach Alsleben dagegen findet man heute nicht mehr viele Spuren, wenn man nicht gezielt danach sucht.

Datum: 11.08.2016 Ort: Bebitz [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 640 (LHB/Alstom LINT 27) Fahrzeugeinsteller: HEX
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Ein Sommermorgen...
geschrieben von: ODEG (60) am: 14.05.22, 18:36
... wie er schweißtreibender nicht hätte sein können, war der 05.07.2015. Schon gegen 09:30 Uhr war es brütend heiß und schwül, und das um diese Zeit entstandene Foto der RB Berlin-Wannsee - Jüterbog war bereits das letzte Bahnbild des Tages. Im Hintergrund grüßt eine der vielen Industriebrachen, wie man sie allerorten im "Osten" findet. Am frühen Morgen war ich an diesem Sonntag morgens in Berlin gestartet und war nach Treuenbrietzen gefahren, um einige Bilder zu machen. Nach dem gezeigten Bild machte ich noch einen kurzen Stadtrundgang und fuhr dann mit dem nächsten Zug gen Berlin-Wannsee den familiären Wochenend-"Pflichten" entgegen, die sich allerdings glücklicherweise im kühlen abspielten...

Datum: 05.07.2015 Ort: Treuenbrietzen [info] Land: Brandenburg
BR: 646 (alle Stadler GTW-Bauarten) Fahrzeugeinsteller: ODEG
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Einen Blick auf das Zugpferd...
geschrieben von: ODEG (60) am: 09.04.22, 15:16
... gewährte mir der erste Doppelstockwagen des RE 7 Dessau - Wünsdorf-Waldstadt, kurz vor der Abfahrt in Dessau.

Zuletzt bearbeitet am 09.04.22, 15:17

Datum: 28.07.2020 Ort: Dessau [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 112 (Ost-Baureihe) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Ein seltenes Ereignis...
geschrieben von: ODEG (60) am: 31.03.22, 11:24
...war schon 2017 die Bedienung des Hafens Aken an der Elbe. Das Städtchen Aken liegt am Endpunkt einer 1890 eröffneten Nebenbahn aus Köthen. Problematisch für den Bau war, dass Aken zum Königreich Preußen gehörte, während Köthen Teil des Herzogtums Anhalt war. Später war das kein Thema mehr, allerdings fehlte es dafür nach der "Wende" an Reisenden, so dass die Strecke 2007 ihren SPNV verlor. 2011 ging die Infrastruktur der nun nur noch durch Güterzüge genutzten Strecke an die Bayerische Regiobahn (BRE) der DRE-Gruppe über. Der Güterverkehr war da bereits schwach und bestand aus wenigen saisonalen Güterzügen mit Düngemitteln, ein paar Jahre lang gab es einen wöchentlichen Containerzug der MEG ab Aken (bekannt durch den Einsatz von 228 und 229ern), ab ca. 2015 gab es dann nochmal für einige Jahre einen wöchentlichen Zug mit Chemiecontainern aus Bitterfeld. Doch auch der ist Geschichte. Die Strecke war wegen Infrastrukturmängeln zwischenzeitlich sogar ganz gesperrt. Nun ist sie zwar wieder befahrbar, aber es mangelt an Verkehr.
2017 war der Containerzug noch unterwegs und die Werklok des Hafens Aken hatte zumindest einmal wöchentlich Arbeit. Hier ist sie dabei zu sehen, wie sie den fertigen Zug für Bitterfeld aus dem Hafen Richtung Bahnhof schiebt. Neben der Lok sieht man die romanische St-Marienkirche von 1188.
Anmerkung zum Standpunkt: Auf einem öffentlichen Bahnübergang, der Zug fährt geschoben vom Fotografen weg. Das Personal war außerdem über meine Tätigkeit informiert.

Datum: 11.04.2017 Ort: Aken [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 344-347 (alle V60-ost) Fahrzeugeinsteller: Hafen Aken
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Klassische Übergaben...
geschrieben von: ODEG (60) am: 21.03.22, 17:56
... gibt es in Sachsen-Anhalt noch recht viele, auch wenn sie seltener gezeigt werden, als ihre Niedersächsischen Pendants. Generell vernachlässigt die fotografische Zunft dabei diejenigen eher, die hauptsächlich oder vollständig unter Fahrdraht verkehren, da sie vermeintlich weniger schöne Motive bieten. Eine dieser weniger beliebten Fahrten möchte ich zeigen: Die Bedienfahrt Magdeburg-Rothensee - Königsborn. Hier wird wochentags die Deutsche Gleis- und Tiefbau (DGT), eine DB-Tochter bedient. Viele Grüße an dieser Stelle an den auf dieser Tour begleitenden Fotokollegen, den man im heutigen Sprachgebrauch "Bahnhofsnebengleis" nennen würde!

Datum: 10.03.2017 Ort: Königsborn [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 261 (Voith Gravita 10BB) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Einer der ersten Frühlingstage...
geschrieben von: ODEG (60) am: 03.03.22, 18:58
... des Jahres 2020 im Nordosten Deutschlands war der 14.03.2020. Ich nutzte ihn, für eine kleine Fahrt in die Schorfheide, an die Bahnstrecke (Eberswalde -) Britz - Templin. Diese Strecke wurde 1899 eröffnet und führte ursprünglich noch weiter nach Fürstenberg (Havel). Zwischen Templin und Fürstenberg endete der SPNV 1996, es folgte noch Draisinenbetrieb auf Teilstrecken, nun droht die Entwidmung. 2006 wurde dann auch der Abschnitt Joachimsthal - Templin im SPNV abbestellt, 2018 dann allerdings probehalber wieder aufgenommen. Seitdem werden in einem angenäherten Zweistundentakt die Züge aus Joachimsthal wieder bis Templin verlängert. Der Probebetrieb krankt jedoch an niedrigen Fahrgastzahlen. Eine Mitfahrt ist daher schon deshalb nur zu empfehlen.
Bis 2017 fuhr noch ein regelmäßiger Güterzug über die Strecke bis Milmersdorf, doch mit diesem gelang mir die Dammstelle bei Friedrichswalde nie, auch nicht bei den fallweisen umgeleiteten Güterzügen 2016 und 2017. Nun holte ich dies (und einiges weitere) nach, wanderte dann zurück zum Haltepunkt Friedrichswalde und fuhr mit dem spätnachmittäglichen Zug zurück nach Hause. Es war für mehrere Monate meine letzte Hobby-Fototour, am Folgetag griff der erste Corona-Lockdown.

Datum: 14.03.2020 Ort: Friedrichswalde [info] Land: Brandenburg
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: NEB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Ein eisiger Morgen...
geschrieben von: ODEG (60) am: 21.02.22, 18:00
...in Zielitz. Am 30.12.2014 "fiel" ich in aller Frühe am Bahnhof Zielitz aus dem Zug, um ein paar Bilder zur "blauen Stunde" zu machen. Der Bahnhof wurde im Zuge des Baus des Kaliwerkes (im Hintergrund sichtbar) erst Anfang der 1970er-Jahre errichtet. Heute wirkt die Station meist geisterhaft verlassen, auch wenn hier die stündliche S-Bahn aus Schönebeck endet, während die zur halben Stunde versetzte S-Bahn Schönebeck - Wittenberge hier durchfährt. Eine S1 zurück nach Schönebeck wartet hier gerade auf die Fahrgäste, die nicht kommen werden.

Zuletzt bearbeitet am 21.02.22, 18:02

Datum: 30.12.2014 Ort: Zielitz [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 425 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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An der Berliner S 1...
geschrieben von: ODEG (60) am: 12.02.22, 15:27
... gibt es auf dem südwestlichen Ast zahlreiche interessante historische Bahnhofsgebäude. Hier zu sehen der Bahnhof Sundgauer Straße, eröffnet 1934. Das Gebäude stammt, wie viele Eisenbahnhochbauten der Zwischenkriegszeit in Berlin, aus der Feder von Richard Brademann. Der Straßennnamen bezieht sich übrigens auf den Sundgau, eine Landschaft des südlichen Elsasses, der nach dem Ersten Weltkrieg französisch wurde.
Links verläuft die "Stammbahn", die erste Trassenführung Berlin - Potsdam von 1838, die S-Bahn wurde - als Wannseebahn bezeichnet - erst 1891 in der heutigen Form fertiggestellt. Hier am morgen des 02.07.2018 eine S 1 nach Oranienburg.
Ein Foto vom Verkehr auf der Stammbahn, der 2018 weitgehend endete, ist hier zu sehen: [www.drehscheibe-online.de]

Datum: 02.07.2018 Ort: Berlin-Sundgauer Str. [info] Land: Berlin
BR: 481 Fahrzeugeinsteller: S-Bahn Berlin
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Der Bahnsteigtunnel...
geschrieben von: ODEG (60) am: 02.02.22, 19:08
...am Leipziger Hauptbahnhof ist (für die, die ihn kennen) besonders bei knappen Umsteigezeiten enorm praktisch, da er es einem erspart, mit den Massen über den Querbahnsteig zu müssen. Und manchmal ist dann sogar noch Zeit für ein Foto.


Datum: 16.05.2015 Ort: Leipzig [info] Land: Sachsen
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Abgestellte Güterwagen...
geschrieben von: ODEG (60) am: 22.01.22, 18:55
... bieten manchmal interessante Details und Fotoperspektiven. Hier ein sichtlich angejahrter Achslagerdeckel eines Eas-Wagens.

Zuletzt bearbeitet am 22.01.22, 18:55

Datum: 25.08.2020 Ort: Rüdersdorf [info] Land: Brandenburg
BR: Güterwagen Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Ein Fleckchen Sonne...
geschrieben von: ODEG (60) am: 17.01.22, 18:42
... war am Abend des 13.07.2020 noch in der Brandenburger Karl-Marx-Straße zu finden. Die in der S-Kurve verlaufenden Gleise liegen hier seit 1912, nachdem die erste Linie der Stadt bereits 1897 eröffnet worden war. Der KTNF "178" ist auf dem Weg zur Anton-Saefkow-Allee, die (damals natürlich noch nicht nach dem Widerstandskämpfer benannt) ebenfalls 1912 erreicht wurde. Die schemenhaft erkennbare, im Sichtabstand folgende Duewag-Bahn aus den 1990er-Jahren dagegen rollt als Linie 6 Richtung Hohenstücken Nord, diese Linie gibt es erst seit 1979. Die beiden Bahnen fahren auf dem Abschnitt Nicolaiplatz - August-Bebel-Str. direkt hintereinander her. An der Station Fontanestraße, die die Züge auf dem Bild bald erreichen, wird gleich ein Umstiegshalt für die Reisenden der beiden Linien eingelegt.
Nur im Sommer sind in einem gewissen Zeitfenster hier Bilder der nordfahrenden Züge möglich, allerdings ist dann natürlich ein Großteil der Gebäude verschattet.

Zuletzt bearbeitet am 17.01.22, 18:44

Datum: 13.07.2020 Ort: Brandenburg [info] Land: Brandenburg
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: VBBr
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Eine dunkle Wand...
geschrieben von: ODEG (60) am: 12.01.22, 17:45
... zog am Vormittag des 30.03.2015 über Staßfurt auf. Gerade noch trocken blieb der 642 224, der auf seiner Fahrt von Aschersleben nach Magdeburg gerade Staßfurt Pbf erreichte. Das auf "halb Fahrt" stehende Formsignal gehört zum Bw Staßfurt bzw. zur Strecke nach Egeln, auf der Hauptbahn war auch schon 2015 ein ESTW zuständig.
Um die schöne Häuserzeile nicht zu verdecken, wurde eine frühe Auslösung gewählt.
Zweiteinstellung, heller und neu ausgerichtet. Leider ist wirklich fast alles schief auf dem Bild.

Datum: 30.03.2015 Ort: Staßfurt [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 642 (Siemens Desiro Classic) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Durch die mecklenburgische Weite...
geschrieben von: ODEG (60) am: 20.12.21, 18:44
...führt die Strecke Waren - Malchow (-Karow - Parchim - Ludwigslust), auch "Mecklenburgische Südbahn" genannt. Zwischen 2002 und 2014 verkehrte die ODEG im Zweistundentakt auf der Gesamtstrecke, von Dezember 2014 bis 2017 führte dann DB Regio den Rumpfverkehr Waren - Malchow durch. Ab Dezember 2017 übernahm der Landkreis die Bestellung der Leistungen, was eine abermalige Ausdünnung des Fahrplans bedeutete und die "HANS" zum Zuge brachte. Ab Dezember 2021 wurde das Land wiederum der Aufgabenträger und die ODEG übernahm die Verkehre wiederum.
Das alles wäre mir damals noch reichlich surreal erschienen, ich rechnete eher mit einer endgültigen Abbestellung der SPNV-Leistungen. Davon noch unbeeindruckt rollt hier ein (wie leider oft) ziemlich leerer 623 gen Malchow.
Ich war am frühen Morgen in Brandenburg gestartet, mit dem RE5 ging es nach Waren, von dort nach Nossentin, einige Fotos später wieder mit dem Zug nach Jabel und von dort in den Sumpf...
Die Stelle am sog. "Grenzgraben" hatte ich einmal bei schlechtem Wetter probiert und für gut befunden, aber ohne Sonne sah es doch eher traurig aus. Nun also ein neuer Versuch am kalten und klaren 15.02.2017. Eigentlicher Grund für den Besuch war, dass an jenem Tag der Güterzug mal wieder verkehrte, aber der SPNV durfte natürlich auch aufs Bild.
Danach ging es zum Haltepunkt Schwenzin und wieder heimwärts.

Zuletzt bearbeitet am 20.12.21, 18:48

Datum: 15.02.2017 Ort: Schwenzin [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 623 (Alstom LINT 41 neue Kopfform) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Emailleschilder...
geschrieben von: ODEG (60) am: 05.12.21, 19:20
...werden langsam seltener. Nur zu häufig wurden sie durch Modernisierungen ersetzt, durch mutwillige Steinwürfe zerstört oder - bei schöneren Stücken - durch "Sammler" gestohlen. Aus dem Straßenbild sind sie schon länger verschwunden, und auch bei der Bahn werden sie rar.
Technisch ist man mit verzinkten Blechen und Nirosta über das Emaillieren von Blechen längst hinaus. Ihre typische, leicht gewölbte Form ist durch symmetrisch-rechtwinklige Massenprodukte abgelöst.
Hier, am Bahnhof Zeitz, sind sie noch zu bewundern, sie hängen hier sicher schon viele Jahrzehnte, der Firmennamen lässt jedenfalls eher auf die Zeit vor 1945 schließen.


Datum: 28.07.2020 Ort: Zeitz [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Drahtrollen...
geschrieben von: ODEG (60) am: 24.11.21, 18:13 sternsternstern Top 3 der Woche vom 05.12.21
... versendet das Stahlwerk Brandenburg in Zügen des Einzelwagenverkehrs von Brandenburg-Altstadt Quenz nach Seddin. Dort werden die Wagen für Empfänger in den verschiedensten Regionen auf die entsprechenden EZ-Züge verteilt.
Auf dem Bild hat einer der Züge aus Brandenburg in wenigen Minuten sein Ziel erreicht und der Nachschuss offenbart einen Blick auf die Ladung.

Datum: 10.10.2016 Ort: Ferch [info] Land: Brandenburg
BR: Güterwagen Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 19 Punkte

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Durch den dunklen Wald
geschrieben von: ODEG (60) am: 13.11.21, 18:49 sternsternstern Top 3 der Woche vom 28.11.21
... in den Schweriner Vororten rollte am 31.08.2017 die 232 635 als T-Fahrt Consrade - Rostock-Seehafen. Die Lok war in den frühen Morgenstunden in Rostock gestartet und hatte einen Zug aus Res-Wagen mit Altschotter zum Recycler nach Consrade gebracht. In Bad Kleinen hatte sie außerdem noch Wagen für den dortigen Gashändler abgesetzt. Dann ging es gegen 08:45 Uhr leer nach Rostock zurück, um dann Nachmittags den zweiten Teil ihrer MV-Rundfahrt anzutreten, sie würde dann einen Zug von Rostock nach Lubmin befördern.
Doch noch stehe ich im nebeltriefenden Wald und warte auf die Leerfahrt. Die Hinfahrt ist bereits vom Kollegen Buckow (Grüße!) in der Galerie: [www.drehscheibe-online.de]. Zu dieser schaffte ich es leider nicht mehr, mein RE2 aus Berlin rollte da gerade auf den Schweriner Hbf zu, als die Hinfahrt ordentlich vor Plan in Görries auf die Nebenbahn abbog. Das ist halt das Leid des Fotografen, der mit der Bahn anreist...

Datum: 31.08.2017 Ort: Schwerin-Wüstmark [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 25 Punkte

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Frühherbstlich...
geschrieben von: ODEG (60) am: 26.10.21, 18:15
...war der 26.09.2016. Ich war an jenem Tage morgens dem Zug aus Waren in Nossentin entstiegen, um ein wenig zu wandern und nebenbei auch ein paar Fotos der hier verkehrenden Züge zu machen.
Das kleine Örtchen Silz liegt hinter dem Bahndamm, wenig bedeutend, früher wie heute. Die Bahnstrecke ist die "Mecklenburgische Südbahn", die seit 2015 zwischen Malchow und Parchim nicht mehr im SPNV bedient wird (die wenigen Saisonverkehre der letzten Jahre sind kaum als wirklicher öffentlicher Nahverkehr anzusehen, eher als touristischer Gelegenheitsverkehr).
Zwischen 2002 und 2014 verkehrte die ODEG im Zweistundentakt auf der Gesamtstrecke, von Dezember 2014 bis 2017 führte dann DB Regio den Rumpfverkehr Waren - Malchow durch. Ab 2017 übernahm der Landkreis die Bestellung der Leistungen, was eine abermalige Ausdünnung des Fahrplans bedeutete und die "HANS" zum Zuge brachte. Ab Dezember 2021 wird das Land wieder der Aufgabenträger und die ODEG übernimmt die Verkehre wiederum.
Das alles wäre mir damals noch reichlich surreal erschienen, ich rechnete eher mit einer endgültigen Abbestellung der SPNV-Leistungen. Davon noch unbeeindruckt rollt hier ein (wie leider oft) ziemlich leerer 623 gen Malchow.
Zweiteinstellung: aufgehellt.

Datum: 26.09.2016 Ort: Silz [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 623 (Alstom LINT 41 neue Kopfform) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Verfall...
geschrieben von: ODEG (60) am: 19.09.21, 16:15
... findet man vielerorts auf und an deutschen Bahnanlagen. Nur zu oft haben alte Bahnhofsgebäude keine Nachnutzer gefunden, nachdem sie für den Bahnbetrieb entbehrlich geworden zu sein scheinen. Und so verfallen bundesweit hunderte, zum Teil architektonisch hochwertige Gebäude, während die Bahnreisenden auf dem Bahnsteig davor (so denn dort noch Züge verkehren) Wind und Wetter gerade in kleineren Stationen fast schutzlos ausgeliefert sind. Ein schönes Beispiel bietet das 1879 errichtete, denkmalgeschützte Empfangsgebäude von Calbe (Saale) West, gelegen an der "Kanonenbahn" Berlin - Metz. Im hiesigen Bahnhof verzweigten sich die Strecken der "Kanonenbahn" und der Nebenbahn nach Bernburg. Letztere ist noch in Betrieb, während erstere mittlerweile abgebaut ist.
Ähnliche Gebäude befinden sich entlang der Kanonenbahn in ähnlich ruinösem Zustand in Barby, und in besserem Zustand in Belzig, Hettstedt und Klostermansfeld.

Datum: 19.10.2018 Ort: Calbe (Saale) West [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Ein kalter Morgen...
geschrieben von: ODEG (60) am: 04.09.21, 18:58
... war am 14.02.2017 im brandenburgischen Brück zu erleben. Morgens gegen 07.00 Uhr, als ich am Bahnhof aus dem Zug stieg, lag noch eisiger Nebel über den Feldern und Sumpfwiesen, doch langsam lichtete er sich. Zum Glück rechtzeitig, um die von der Anschlussbedienung zurückkehrende Übergabe zu beleuchten.
Es handelt sich bei der Bedienfahrt Seddin - Brück nicht nur um eine der letzten Streckenleistungen der Bundesbahn-V60 von DB Cargo in den neuen Bundesländern, sondern mittlerweile auch um eine der letzten in ganz Deutschland. Lange Zeit sichere Leistungen wie die Übergaben Senftenberg - Straßgräbchen=Bernsdorf oder Landshut - Wörth sind inzwischen mehr oder weniger fest in der Hand von 294 und 261.
Doch auch von Seddin aus ist immer öfter die Konkurrenz in Form der größeren und stärkeren 298 im Plan nach Brück im Einsatz.
An meinem Besuchstag jedoch war die zum Aufnahmezeitpunkt 54 Jahre alte 363 132 unterwegs, um einen einzelnen H-Wagen zum Rangierbahnhof zu bringen. Hier rangiert sie gerade vom Anschlussgleis in den Bahnhof zurück, während auf dem Feld noch die Spuren der kalten Nacht sichtbar sind.


Datum: 14.02.2017 Ort: Brück [info] Land: Brandenburg
BR: 360-365 (alle V60-West) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Zu einer Ruhepause...
geschrieben von: ODEG (60) am: 23.08.21, 18:12
... lädt eine kleine Bankgruppe des Harzklubs unweit des Bahnhofs Börnecke ein. Der kleine Bahnhof, weitab des gleichnamigen Örtchens am Waldrand gelegen, liegt an der 1873 eröffneten Strecke Halberstadt-Blankenburg im nördlichen Vorharz. Sie war die Keimzelle der innovativen, privaten "Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn", die vor allem durch die Rübelandbahn und den dortigen Ersatz des vormaligen Zahnradbetriebs durch leistungsfähige Adhäsionsdampflokomotiven bekannt wurde. Immer ein wenig im Schatten der Rübelandbahn stand und steht der "Zubringer", also "unsere" Strecke.
Der Personenverkehr ist eher schwach, der Güterverkehr von und zu den Kalkwerken in Rübeland und Hornberg halten die Strecke am Leben (auch die - meist autofahrenden - Fotografen konzentrieren sich auf den Güterverkehr).
Von 2005 bis 2018 betrieb die Connex-/Veolia-Gruppe den SPNV unter der Marke "Harz-Elbe-Express" (HEX), seitdem kommt hier Abellio zum Zuge. Schon 2017/18 wurde der SPNV durch den - bis dahin zuverlässig verkehrenden - HEX mehrfach wegen Bauarbeiten und Personalmangels eingestellt.
Die Übernahme durch Abellio gestaltete sich dann dann sehr holprig, wochenlang gelang es dem Unternehmen nicht, genug Personal aufzubringen, der SPNV nach Blankenburg wurde durch Busse ersetzt. Dass man damit die ohnehin im Vergleich zu anderen Linien eher dürftig genutzte Strecke weiter schwächte, musste in Kauf genommen werden. Auch in der Folgezeit und bis heute ist Halberstadt-Blankenburg meist die erste Strecke, die von Abellio auf Busnotverkehr umgestellt wird, wenn im Betrieb etwas nicht rund läuft.
Noch ohne zu wissen, was in den folgenden Jahren an Unbill blühen würde, verbrachte ich den 28.05.2016 um Börnecke, morgens mit dem Zug angereist, ein wenig die Gegend erwandert, nachmittags zurück in die Heimtat. Ein wunderbar entspannter Tag!
Zweitversuch, etwas gedreht.

Datum: 28.05.2016 Ort: Börnecke [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 640 (LHB/Alstom LINT 27) Fahrzeugeinsteller: HEX
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Durch den Wald...
geschrieben von: ODEG (60) am: 12.08.21, 20:40
...führt der östliche Streckenteil der Woltersdorfer Straßenbahn. Die nur 5,6 Kilometer lange Strecke verbindet seit 1913 den S-Bahnhof Rahnsdorf mit dem Örtchen Woltersdorf, seines Zeichens kleinste deutsche Kommune mit eigener Straßenbahn (laut Wikipedia).
Noch immer kommen auf dieser Straßenbahn Gotha-Wagen aus DDR-Produktion zum Einsatz, womit der Betrieb neben der Kirnitzschtalbahn und der Naumburger Straßenbahn zu den letzten Betrieben, die diese Wagen mehr oder weniger im Regelbetrieb laufen lassen, wobei Naumburg durchaus auch als Museumsbetrieb durchgehen könnte.
Erst vor kurzem (Anfang 2020) erhielt die benachbarte Schöneiche-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS) den Auftrag zur Betriebsführung, die bisher in Eigenregie abgewickelt worden war.
Mittelfristig wird im Zusammenhang mit den steigenden Anforderungen an die Barrierefreiheit auch in Woltersdorf die Ära der alten Wagen jedoch zu Ende gehen. Eine entsprechende Ausschreibung wurde kürzlich veröffentlicht.
Noch allerdings rumpeln die alten kleinen Wagen durch den Wald, wie hier der "33" (Gotha, Baujahr 1957), der am heißen 25.07.2020 gerade die Landesgrenze Berlin - Brandenburg passiert. An diesem Tag war ich (schande über mich) erstmalig überhaupt hier, obwohl ich nun schon seit über einem Jahrzehnt in der Region mein Unwesen treibe...
Der Standort des Fotografen befindet sich hinter der Ausweiche und liegt außerhalb des Gleisbereichs!

Zuletzt bearbeitet am 12.08.21, 20:44

Datum: 25.07.2020 Ort: Woltersdorf [info] Land: Brandenburg
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: SRS
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Die Kreuzung...
geschrieben von: ODEG (60) am: 29.07.21, 19:23
zwischen Straßenbahnlinie 1 (Brandenburg Hbf - Anton-Saefkow-Allee) und RB51 (Brandenburg Hbf - Rathenow) in Brandenburg-Görden ist eine der wenigen in Deutschland, wo sich Straßenbahn und Vollbahn mit Personenverkehr noch niveaugleich kreuzen.
Um ein Bild mit beiden Verkehrsmitteln zu machen, muss man allerdings etwas Glück haben, da die Straßenbahn oftmals schon vor dem Zug die Kreuzung passiert hat. Am Abend des 26.06.2020 klappte jedoch alles, und der KTNF6 "172" musste die Durchfahrt des 646 045 nach Rathenow abwarten.
Aufgrund der lokalen Gegebenheiten musste ein relativ knapper Bildausschnitt gewählt werden.

Datum: 26.06.2020 Ort: Brandenburg-Görden [info] Land: Brandenburg
BR: 646 (alle Stadler GTW-Bauarten) Fahrzeugeinsteller: ODEG
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 15 Punkte

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Winterabend...
geschrieben von: ODEG (60) am: 15.07.21, 18:59
... in Freienbrink. Dort, wo sich heute die Baustelle für eine umstrittene Autofabrik des auch nicht ganz unumstrittenen amerikanischen Herstellers Tesla ausbreitet, stand Anfang 2018 noch Wald. Nichts deutete vor Ort darauf hin, dass hier nur zwei Jahre später bereits Baustelle sein könnte.
Im Gewerbegebiet Freienbrink befand sich eine Ladestraße, angebunden war sie über eine mehrere Kilometer lange Anschlussbahn an den Bahnhof Fangschleuse. EIU war und ist die DRE. Die Ladestelle wurde, trotz ihrer Lage mitten in einem Industriegebiet, quasi nicht genutzt. 2009 erfolgte hier die Anlieferung von Röhren für die North-Stream-Pipeline. Dann war fast 10 Jahre Ruhe, bevor 2018 und 2019 für die - durchaus umstrittene - North-Stream-2-Pipeline wiederum Röhren angeliefert wurden. Weltpolitik im Brandenburgischen Wald...
Ich stand auf einem Waldweg-Bü, der Zug stand an der Ladestraße. Wagenlänge für Wagenlänge wurde er vorgezogen, um die Röhren mit dem Kran entladen zu können. Genug Zeit, um gefahrlos auch ungewöhnlichere Perspektiven zu suchen.
Hinweis: Der Standort ist heute nicht mehr so umsetzbar und wohl auch nicht mehr auf öffentlichen Wegen erreichbar.

Zuletzt bearbeitet am 15.07.21, 19:01

Datum: 08.02.2018 Ort: Freienbrink [info] Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Bergbautechnik...
geschrieben von: ODEG (60) am: 26.06.21, 19:29
... gab es am Abend des 15.09.2018 an einer REA-Gips-Halde des Jänschwalder Kraftwerks unweit des Örtchens Grötsch zu bewundern. Hinter der LEW EL2m "1224" versteckt sich fast spielzeughaft ein riesiger gleisgebundener Absetzer.
- Aufnahme mit Genehmigung während einer Sonderfahrt -

Datum: 15.09.2018 Ort: Grötsch [info] Land: Brandenburg
BR: Werkloks Fahrzeugeinsteller: LEAG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Die ersten Sonnenstrahlen nach dem Wolkenbruch...
geschrieben von: ODEG (60) am: 17.06.21, 18:37 sternsternstern Top 3 der Woche vom 27.06.21
...trafen am Vormittag des 29.04.2020 auf den Brandenburger Hauptbahnhof und die dortige Straßenbahnhaltestelle. Nach wochenlanger Trockenheit kam an diesem Tag am späten Vormittag ein gewaltiger Sturzregen über die Stadt. Nach einer knappen Viertelstunde war der Spuk aber schon wieder vorbei, und die beeindruckende Wolkenwand zog weiter ostwärts.
Unberührt davon stehen die beiden KTNF6 "181" und "182" der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Haltestelle, um bald darauf Richtung Görden und Hohenstücken aufzubrechen.

Datum: 29.04.2020 Ort: Brandenburg [info] Land: Brandenburg
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: VBBr
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Ein Frühlingsmorgen...
geschrieben von: ODEG (60) am: 02.06.21, 20:28
... in Brandenburg an der Havel. Gegen 05.45 Uhr wartete an jenem Tag 232 409 mit ihrem Zug (EZ Seddin - Brandenburg Altstadt Stahlwerk Quenz) auf die Weiterfahrt nach Brandenburg-Altstadt. Das morgendliche Gegenlicht zauberte warme Farben und der rege Pollenflug wurde durch das Teleobjektiv sichtbar.

Datum: 18.05.2017 Ort: Brandenburg [info] Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 17 Punkte

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Über das nördliche Oderbruch...
geschrieben von: ODEG (60) am: 04.05.21, 19:06
... schweift der Blick von der Anhöhe zwischen Niederfinow und Falkenberg(Mark). Hier beginnt dieses große Gebiet, das zwischen 1735 und 1762 von einem gewaltigen Sumpfgebiet in Agrarland umgewandelt wurde. Friedrich der Große, der das Projekt stark förderte, soll gesagt haben, er habe durch die Trockenlegung "im Frieden eine ganze Provinz gewonnen". Das einst von permanenten Überschwemmungen heimgesuchte Gebiet, in dem bis dahin vor allem Slawen lebten, wurde mit zahlreichen "deutschen Siedlern" verstärkt und entwickelte sich aufgrund der hohen Bodenfruchtbarkeit bald zu einer landwirtschaftlichen Überschussregion.
1866 wurde Wriezen von Eberswalde her mit der Eisenbahn erschlossen, bis 1877 erfolgte der schrittweise Weiterbau bis Frankfurt/Oder. Damit hatte das Oderbruch Bahnanschluss erhalten. Später folgte noch ein Kleinbahnnetz, das jedoch mittlerweile wieder Geschichte ist. Auf der Strecke Eberswalde - Frankfurt dagegen herrscht noch Betrieb. Bis Wriezen herrscht Stundentakt, südlich davon rollt zweistündlich ein RS1 der NEB durch das Oderbruch.
Den 31.05.2017 verbrachte ich wandernd und fotografierend zwischen Falkenberg und Niederfinow. Dabei entstand auch dieses "Zugsuchbild". Abends kletterte ich wieder hinunter und rollte gemütlich im Zug nach Eberswalde und von dort nach Berlin zurück.

Zuletzt bearbeitet am 04.05.21, 19:09

Datum: 31.05.2017 Ort: Falkenberg(Mark) [info] Land: Brandenburg
BR: 650 (Adtranz/Stadler Regioshuttle RS1) Fahrzeugeinsteller: NEB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Durch den dunklen Wald...
geschrieben von: ODEG (60) am: 25.04.21, 18:39
... führt die Bahnstrecke Weilheim - Schongau bei Hohenpeißenberg. Sie entstand aus den Strecken Weilheim - Peißenberg (eröffnet 1866 bis 1875) und Peißenberg - Schongau (eröffnet als Lokalbahn 1917). Bis Peißenberg war die Strecke für den Kohletransport bis 1983 elektrifiziert. Heute gibt es auf der idyllisch wirkenden Strecke durch den "Pfaffenwinkel" (so bezeichnet aufgrund der sehr hohen Dichte an Klöstern in der Region) nur noch Personenverkehr. Durchgeführt wird er seit 2008 durch die Bayerische Regiobahn mit Lint-41-Triebzügen.
An einem sonnig-milden Tag im späten Dezember 2015 führte mich gemeinsam mit einem Fotokollegen (Gruß an dieser Stelle!) ein Ausflug in die Region, in Hohenpeißenberg stiegen wir aus dem Zug und wanderten zu einigen netten Stellen. Dabei entstand auch dieses Gegenlicht-Experiment.

Datum: 28.12.2015 Ort: Hohenpeißenberg [info] Land: Bayern
BR: 648 (LHB/Alstom LINT 41) Fahrzeugeinsteller: BRB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Das Bahnsteig- "Dach" von Hennigsdorf...
geschrieben von: ODEG (60) am: 09.04.21, 18:29
... hat schon bessere Zeiten gesehen. Hennigsdorf, bis Ende des 19. Jahrhunderts ein unbedeutendes Dorf, wurde durch die Industriealisierung des Berliner Umlands schnell ein bedeutender Standort. Durch die Ansiedlung von AEG, unter anderem mit Flugzeug- und Lokomotivbau sowie eines zugehörigen Stahlwerks kam es zu einer regelrechten Bevölkerungsexplosion. 1893 wurde der Ort von der Bahnstrecke Berlin-Schönholz - Kremmen erreicht, diese Strecke wurde in den 1920er-Jahren bis Velten zu einer S-Bahnstrecke ausgebaut. 1953 erreichte der Berliner Außenring mit Abzweig nach Hennigsdorf die Stadt. Heute endet die S-Bahn von Berlin her in Hennigsdorf. Weiter geht es mit Regionalzügen, die meist hier Kopfmachen: Von Wittenberge/Neuruppin über Hennigsdorf nach Berlin-Spandau und von Potsdam über Hennigsdorf nach Oranienburg. Einer der Bahnsteige ist noch im alten Zustand, wie hier zu sehen. Doch die Dacheindeckung wurde im hinteren Teil entfernt, nur das gusseiserne Gerippe steht noch. Am Bahnsteigende schemenhaft zu erkennen ist der ehemalige zweite Ausgang, der vor allem für die Belegschaft des Stahlwerks vorgesehen war und heute verschlossen ist.

Datum: 23.04.2019 Ort: Hennigsdorf [info] Land: Brandenburg
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Ausfahrt Calau
geschrieben von: ODEG (60) am: 25.03.21, 18:58
Die Kleinstadt Calau ist seit 1871 an die Strecke Halle - Cottbus angeschlossen, 1874 erfuhr der Bahnhof eine Aufwertung durch die kreuzende Linie Lübbenau - Kamenz. Heute verkehren im Regionalverkehr auf beiden Strecken Triebzüge des Typs 442. Hier im Bild einer der eher selten gelieferten Zweiteiler, unterwegs als RB Cottbus - Falkenberg (Elster).
Die Formsignale mit den (wegen der Fahrleitung) gekürzten Flügeln haben mittlerweile ausgedient, die neuen Ks-Signale stehen schon neben ihren alten mechanischen "Kollegen".

Datum: 29.09.2017 Ort: Calau [info] Land: Brandenburg
BR: 442 (Bombardier Talent 2) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Eine Flachlandstrecke...
geschrieben von: ODEG (60) am: 06.03.21, 18:58
...wie sie im Buche steht ist die Strecke (Leipzig-)Halle - Magdeburg. Schon in der Eisenbahnfrühzeit - im Jahre 1840 - eröffnet, verbindet sie die wichtigsten Zentren des mitteldeutschen Raums. Bereits weit vor dem zweiten Weltkrieg wurde die Elektrifizierung der Strecke beendet, was für ihre Bedeutung in der damaligen Zeit spricht. Auch in der DDR war sie 1958 eine der ersten, die wieder vollständig elektrisch befahrbar war. Diese Möglichkeiten werden heute kräftig genutzt, rollt doch neben stündlichen Regionalzügen und erheblichem Güterverkehr auch wieder Fernverkehr über die Strecke. Bedient wird in erster Linie die Relation Dresden - Leipzig - Magdeburg - Hannover - Norddeich, wenn auch oft nur auf Teilstrecken. Als Fahrzeugmaterial dienen dazu IC2-Garnituren, wie hier eine zu sehen ist, wie sie durch das ebene Land gen Norden eilt und das winzige Dörfchen Örtchen passiert.
Der frühe Auslösezeitpunkt wurde gewählt, um den Schatten gut unterzubringen. Fotostandort ist das Bahnsteigende.

Zuletzt bearbeitet am 06.03.21, 19:04

Datum: 14.05.2018 Ort: Sachsendorf [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Steuerwagen (außer von Triebwagen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Am Havelkanal...
geschrieben von: ODEG (60) am: 27.02.21, 15:54
... unweit von Schönwalde wanderte ich am sonnig-milden 19.12.19 entlang. An der Brücke des Berliner Außenrings wartete ich dann einige Züge ab, bevor es zu Fuß zurück nach Schönwalde, und von dort mit dem ÖPNV nach Berlin zurück ging. Der Außenring, heute aus dem Berlin-Brandenburger Bahnbetrieb nicht mehr wegzudenken, wurde auf diesem Abschnitt erst 1953 erbaut, um Westberlin zu umgehen. Dessen Territorium begann nur wenige Kilometer südöstlich des Aufnahmepunktes, auch wenn man sich hier angesichts der Landschaft weit von der Großstadt entfernt wähnt. Während meines Aufenthalts rollte unter anderem der DGS (Rhäsa-) Coswig - Stendell PCK von Hector Rail an mir vorüber.

Zuletzt bearbeitet am 27.02.21, 15:55

Datum: 19.12.2019 Ort: Schönwalde [info] Land: Brandenburg
BR: 151 Fahrzeugeinsteller: Hector Rail
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Hampelmänner...
geschrieben von: ODEG (60) am: 23.02.21, 18:14
... waren einst auf vielen stärker frequentierten Bahnhöfen zu sehen. Diese mechanischen Fahrtzielanzeiger sind heute nur noch selten zu sehen und dienen dann auch nur als Denkmal. Einer der wenigen im Nordosten Deutschlands ist jener an der S-Bahnstation Berlin-Wilhelmshagen. Dies ist die letzte Berliner Station vor der Grenze zu Brandenburg auf der S3 nach Erkner. Der Bahnhof wurde 1882 als Neu-Rahnsdorf eröffnet und zeichnet sich durch die typische Architektur vieler traditioneller Berliner S-Bahn-Stationen aus.
- Umwandlung in Graustufen -

Datum: 18.11.2015 Ort: Berlin-Wilhelmshagen [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Schneetreiben kurz vor Schluss...
geschrieben von: ODEG (60) am: 13.02.21, 17:13
... herrschte am 03.12.2017 im Thüringer Becken an der Strecke Großheringen - Sömmerda. Die Strecke wurde als Teilstück der "Pfefferminzbahn" Großheringen - Straußfurt durch die Saal-Unstrut-Eisenbahn-Gesellschaft im Jahre 1874 eröffnet. 1887 wurde die Strecke von der KPEV übernommen, 2005 erfolgte die Verpachtung der Strecke durch DB Netz an die ThE. Seit 2007 ruht der Personenverkehr zwischen Straußfurt und Sömmerda, der östliche Abschnitt Großheringen - Buttstädt hielt noch zehn Jahre länger, bis 2017 durch. Dann wurde auch dort der SPNV abbestellt. Heute findet nur noch zwischen Sömmerda und Buttstädt SPNV statt, im Güterverkehr werden noch Weißensee, Buttstädt und Eckartsberga im Spotverkehr, und Kölleda im Regelverkehr erreicht. Das Problem der Strecke war immer, dass sich die Region um Buttstädt eher auf Weimar orientiert, während die Bahnstrecke diametral dazu verläuft. Ein weiteres Problem war der Endbahnhof Großheringen, zwar mit Umsteigebeziehungen, aber praktisch ohne eigenes Reisendenpotential. Kurz vor dem Ende des SPNV machte ich mich noch einmal auf den Weg zu dieser Strecke. Südlich von Halle begann es zu schneien, und als ich Großheringen aus dem Zug stieg, war bereits eine schöne Schneedecke vorhanden. Von Großheringen wanderte ich dann schnellen Schritts zum Haltepunkt Bad Sulza Nord, der zweiten Station auf dem Gebiet dieser kleinen Gemeinde, die seit ca. 1850 ein Solebad beherbergt. Damit konnte ich die Wartezeit in Großheringen überbrücken, die sonst angefallen wäre, außerdem wurden so noch Bilder in Bad Sulza möglich. Nach den Bildern stieg ich dann, zusammen mit dem anderen sichtbaren Reisenden, in den Zug, und ließ mich über die Schlachtfelder des napoleonischen Kriegs (Auerstedt, 1806) nach Eckartsberga schaukeln. Dort standen dann weitere Bilder an.

Datum: 03.12.2017 Ort: Bad Sulza Nord [info] Land: Thüringen
BR: 642 (Siemens Desiro Classic) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Winterlicht...
geschrieben von: ODEG (60) am: 06.02.21, 17:20
...lag am Nachmittag des 02.01.2016 über der Schorfheide. Als ich mittags dem Zug in Klandorf entstieg, lag noch Hochnebel über der Gegend und es blies ein schneidig kalter Ostwind. Der Wind blieb, aber es klarte tatsächlich noch einmal auf, sodass die einsame Gegend noch für kurze Zeit in warmes Licht getaucht wurde, bevor die Sonne hinterm Horizont versank.
Wir befinden uns an der Strecke Basdorf - Groß Schönebeck, die im Jahre 1905 von der "Reinickendorf-Liebenwalde-Groß Schönebecker Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft" (1927 in Niederbarnimer-Eisenbahn-Aktiengesellschaft umfirmiert) eröffnet wurde. Bereits 1901 war Basdorf von Berlin-Wilhelmsruh erreicht worden. 1950 wurde die NEB enteignet und die Betriebsführung ging auf die DR über, zeitgleich wurde die Strecke Berlin-Karow - Basdorf eröffnet. In Schritten erfolgte nach der "Wende" die Rückübertragung der Rechte von der Staatsbahn auf die NEB, seit 2005 fährt das Unternehmen auch wieder den SPNV auf dem "eigenen" Streckennetz. Heute verkehren in erster Linie Triebzüge des Typs Talent auf der Strecke, wochentags im Stundentakt, am Wochenende zweistündlich.

Datum: 02.01.2016 Ort: Klandorf [info] Land: Brandenburg
BR: 643,644 (Bombardier Talent) Fahrzeugeinsteller: NEB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 7 Punkte

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Warmes Herbstlicht...
geschrieben von: ODEG (60) am: 01.02.21, 17:57
... lag an diesem Samstag Nachmittag über dem südlichen Mecklenburg-Vorpommern. Ein Ausflug an die Strecke Neubrandenburg - Pasewalk war mein Tagesprogramm. Anreise wie üblich mit der Bahn, diesmal bis Sponholz, dann zu Fuß weiter. Östlich von Sponholz bietet sich dann ein weiter Blick über das leicht hügelige Land. Der Abschnitt Neubrandenburg - Strasburg wurde 1867 von der Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn eröffnet, es war dies das letzte Teilstück der Verbindung Bützow - Landesgrenze Preußen (-weiter nach Stettin, heute Szczecin).
In den Neunziger Jahren wurde hier eine alternierende Bedienung eingeführt, jeweils eine Linie Bützow - Ueckermünde und Lübeck - Szczecin gewährleisten zwischen Bützow und Pasewalk einen Stundentakt. Erst 2015/16 wurden hier die 628 durch neue 623 abgelöst, die nunmehr das gesamte Betriebsprogramm abwickeln.
Nach dem hier gezeigten Foto und dem Bild eines Güterzuges war dann der Rückweg angesagt. Dies gestaltete sich jedoch etwas steinig. Wegen Bauarbeiten entfielen Nachmittags einige SPNV-Kurse, allerdings waren sich Hafas und örtlicher Aushang nicht einig, welche Zugpaare enfallen sollten. Ich verließ mich auf Hafas, das war allerdings just die falsche Entscheidung. Da kein SEV eingerichtet war, und sonstige Busbedienungen am Samstag auch eher dürftig verkehren, war schließlich noch ein ungeplanter Fußmarsch von Sponholz nach Neubrandenburg fällig. Mittlerweile doch ein wenig müde bestieg ich dort dann den Zug zurück nach Berlin. Die spontane Wanderung durch die Hügel- und Sumpflandschaft im letzten Tagslicht ist mir aber auch heute noch in guter Erinnerung.

Zuletzt bearbeitet am 06.02.21, 17:25

Datum: 17.11.2018 Ort: Sponholz [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 623 (Alstom LINT 41 neue Kopfform) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Vergangenen Hochbetrieb...
geschrieben von: ODEG (60) am: 12.01.21, 18:05
...spiegelt der Bahnsteig mit seiner massiven Betonüberdachung in Frankleben im Geiseltal, an der Strecke Merseburg - Querfurt. Bereits um das Jahr 900 gegründet, wurde der Ort im Zusammenhang mit der Industrialisierung des Geiseltals im 19. Jahrhundert zunehmend ein nicht unbedeutender Industriestandort, der seit 1886 Bahnanschluss nach Merseburg hatte. Im Umfeld von Braunkohlegruben, Brikettfabriken und einer Gießerei (mancherorts fälschlich als Stahlwerk bezeichnet) wuchs auch der Bahnhof. In Frankleben zweigte unter anderem die Werkbahn des BKW Geiseltal Richung Tagebau Neumark Nord und zur Brikettfabrik Beuna und dem Tagebau Großkayna ab. 1959 wurde die Strecke von Merseburg bis Mücheln elektrifiziert, um den gewaltigen Güter- und Personenverkehr rationeller abwickeln zu können. Nach der Wende folgte dann der Einschnitt: Alle Tagebaue wurden stillgelegt und sukzessive renaturiert, die Brikettfabriken geschlossen und auch die Gießerei wurde in den späten 1990er-Jahren nach gescheiterter Privatisierung stillgelegt und abgebrochen. 1996 wurde die elektrische Fahrleitung der Bahnstrecke abgeschaltet und demontiert. Heute pendeln auf der Strecke noch stündlich kleine Dieseltriebwagen, bis vor kurzem LVT/S, mittlerweile 641. Auch der Güterverkehr ist auf ein Minimum geschrumpft, zweimal wöchentlich rollt noch ein Zug bis Braunsbedra, selten einmal Sonderleistungen nach Querfurt. Nichstdestotrotz wartet das Bahnsteigensemble auch 2018 mit - gemessen am heutigen Bedarf - aberwitzigen Dimensionen auf.
- Umwandlung in Graustufen -

Datum: 18.09.2018 Ort: Frankleben [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Regen in Rheinsberg...
geschrieben von: ODEG (60) am: 19.12.20, 16:27
... beobachtete ich an diesem kühlen Augusttag im Jahre 2018. An diesem Tag war einer der extrem seltenen Gefahrgutzüge vom Rückbau des Kernkraftwerks Stechlinsee eingelegt. Der Richtungswechsel im Bahnhof Rheinsberg war lang genug für diverse Einstellungen, auch etwas ungewöhnlichere.
Rheinsberg verfügt noch über mechanische Sicherungstechnik. Die Strecke Löwenberg - Herzberg - Rheinsberg wird von Regio Infra (RIG) betrieben. Die Nebengleise des Bahnhofs gehören jedoch mittlerweile dem lokalen Museumsverein. So musste der Triebwagen des Personenverkehrs aufwändig umrangiert und "verräumt" werden, um das Umlaufen der 233 232 zu ermöglichen. Bald darauf wird sie dann mit ihrem Zug nach Lubmin abfahren.

Datum: 27.08.2018 Ort: Rheinsberg [info] Land: Brandenburg
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Krumme Wege...
geschrieben von: ODEG (60) am: 14.11.20, 20:04
...durch die Stadt Brandenburg an der Havel nimmt bisweilen die dortige Straßenbahn. Wir sehen hier den Wagen 101 (Typ Düwag MGT6D) auf seiner Fahrt von der Quenzbrücke zum Hauptbahnhof (Linie 2). Diese Strecke wurde im Dezember 2019 (vorübergehend) außer Betrieb genommen, nachdem die "Brücke 20. Jahrestag" (hier auch Standort des Fotografen) über den Bahnhof Altstadt kurzfristig aufgrund gravierender Baumängel voll gesperrt werden musste. Dieser Zustand dauert bis heute an, eine Sanierung ist nicht mehr möglich, Abriss und Neubau sind für 2021/2022 geplant. Ob man die Unterbrechung womöglich zum Anlass nimmt, die ohnehin auf dem Außenast eher schwach ausgelastete Linie 2 (eröffnet 1950-52 zur direkten Anbindung des Stahlwerks) diskret dauerhaft einzustellen, darf nur gemutmaßt werden. Der Wagen stand bei der Aufnahme am Haltepunkt "Dreifertstraße", das Bild entstand von einem ampelgesicherten Übergang über die Gleise aus, Gefahr bestand also nicht.

Datum: 16.02.2019 Ort: Brandenburg-Altstadt [info] Land: Brandenburg
BR: Straßenbahnen Fahrzeugeinsteller: VBBr
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Fahrkartenschalter
geschrieben von: ODEG (60) am: 10.10.20, 14:11
Die Fahrkartenausgabe von Weißenfels war 2014 noch so, wie man sie von früher kannte: Ein geschlossener Raum mit Glasscheibe, kleiner Durchreiche und Mikrofon zur Kommunikation zwischen Reisenden und Verkäufer/-innen. Recht verloren wirkt sie, in der - für die heutigen Bedürfnisse - viel zu großen Bahnhofshalle. Das unter Denkmalschutz stehende Empfangsgebäude von 1870 ist leer und weitgehend ungenutzt. Es ist bereits das zweite der Stadt, der ursprüngliche Bau von 1846 hatte bald nicht mehr ausgereicht. Eine Sanierung des Gebäudes, das seit einigen Jahren der Stadt gehört, wird derzeit im Zusammenhang mit dem REVITA-Programm des Landes Sachsen-Anhalt erwogen.

Zuletzt bearbeitet am 10.10.20, 14:14

Datum: 27.09.2014 Ort: Weißenfels [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Frühling an der Ostbahn
geschrieben von: ODEG (60) am: 16.08.20, 17:28
Nach längerer Krankheit war der 09.04.2018 der erste Tag, an dem ich wieder Kraft, Lust und Zeit für einen Fotoausflug hatte. Die RB 26 brachte mich von Berlin hinaus in das frühlingshafte Oderbruch, bzw. an dessen Rand bei Trebnitz, wo noch einige Moränenausläufer zu finden sind. Die einst bedeutende "Ostbahn" Berlin-Königsberg muss wohl kaum noch eingeführt werden. Heute verkehren hier im Stundentakt Regionalzüge der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) zwischen Berlin-Ostkreuz und Kostrzyn. Seit wenigen Jahren mischen sich zwischen die 643er nun auch einige Pesa-Link, wie der hier gezeigte. Er hat Trebnitz vor kurzem verlassen und strebt hier nun auf Müncheberg und Berlin zu. Trebnitz selbst, heute nur mehr ein unbedeutender Haltepunkt, hat eine spannende Geschichte: 1224 wurde das umliegende Land an das schlesische Kloster Trebnitz (heute: Trzebnica) vergeben. Das Kloster gründete daraufhin das Dorf Trebnitz. Später wurde ein schlossartiges Gutshaus errichtet, das nach mehrfachen quasi-Neubauten auch heute noch vorhanden ist und als Jugendbegegnungsstätte genutzt wird.

Datum: 09.04.2018 Ort: Trebnitz [info] Land: Brandenburg
BR: 632 (PESA LINK 2tlg) Fahrzeugeinsteller: NEB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Quer durch Mecklenburg-Vorpommern...
geschrieben von: ODEG (60) am: 10.08.20, 19:25
...ist dieser Zug der Linie RE4 (Pasewalk - Bützow) unterwegs. In gemütlichem Tempo durchmisst der Triebzug große Teile des Bundeslands über die Kursbuchstrecke 175. Am milden Dreikönigstag 2017 sehen wir ihn hier auf der Hochfläche östlich von Malchin. Die Stadt, im frühen 13. Jahrhundert durch den mecklenburgischen Fürsten als Grenzbefestigung gegen Pommern gegründet, blieb Zeit ihres Bestehens eine eher kleine Ackerbürgerstadt. Viel historische Bausubstanz wurde im Krieg zerstört, Teile der Stadtbefestigung existieren aber noch heute, ähnlich wie z.B. auch in Güstrow, Teterow oder Neubrandenburg. Dies ist der Grund dafür, dass die Bahnstrecke seit einigen Jahren als "Stadttore-Linie" vermarktet wird.
Die Bahn erreichte Malchin 1864, hier war auch der erste Sitz der "Großherzoglich Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn", was der Stadt ein sehr großes, repräsentatives Empfangsgebäude einbrachte. Mit den Nebenstrecken nach Waren 1876 und Dargun 1907 wurde Malchin zum Bahnknoten, daneben existierte hier auch ein Ausbesserungswerk. Mit der Wiedervereinigung verlor die Eisenbahn an Bedeutung, die beiden Nebenstrecken und das Ausbesserungswerk wurden in den 1990er-Jahren stillgelegt, der planmäßige Güterverkehr folgte kurz darauf. Das Reisezugangebot dagegen ist dichter geworden und bietet nun schon seit einigen Jahren einen recht sauberen Stundentakt, der auch dem Fotografen eine problemlose An- und Abreise erlaubte.

Datum: 06.01.2017 Ort: Malchin [info] Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 623 (Alstom LINT 41 neue Kopfform) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Sonnenaufgang...
geschrieben von: ODEG (60) am: 15.07.18, 19:49
...über der Neiße. Es ist Samstag, ein kalter Februarmorgen in Forst/Lausitz. Wie eine Mahnung ragt ein Telegrafenmast, seiner Aufgabe beraubt, von der alten Forster Neißebrücke.
Seit 1872 überspannt die Brücke im Zuge der Verbindung Cottbus - Sorau/Żary den Fluss. Und dieser Fluss hat sich eingegraben in die deutsche Geschichte, hat Bedeutung weit über die Region hinaus gewonnen, als neue Grenze seit 1945. Beinahe entgegengesetzt ist die Entwicklung der Stadt verlaufen. Einst geschäftiges Industriezentrum, "Manchester an der Neiße", versinkt sie spätestens seit 1989 in Bedeutungslosigkeit.
Auch die Bahnstrecke selbst hat ihre einstige Bedeutung verloren. Die Brücke wird noch von 2 täglichen Personenzugpaaren und je nach Wochentag einer einstelligen Anzahl Güterzügen befahren. Doch mit der Eröffnung der Ausbaustrecke Hoyerswerda - Horka werden auch diese in Zukunft fast alle den neuen, elektrifizierten Weg nach Polen nehmen, und die Forster Strecke wird die nächste Umdrehung in ihrer Abwärtsspirale machen. Der Telegrafenmast wird das sicherlich noch erleben...

Datum: 06.02.2016 Ort: Forst [info] Land: Brandenburg
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Morgens in Magdeburg-Neustadt...
geschrieben von: ODEG (60) am: 30.05.18, 20:58
...sind nicht viele Leute unterwegs, außer es kommt gerade ein Zug an. Seit Jahren wird um das Empfangsgebäude und den integrierten Bahnsteigzugang gestritten, denn eigentlich wurde das Gebäude verkauft. Doch die Zuwegung zu den Bahnsteigen durch das Gebäude machte einige Pläne des neuen Eigentümers zu nichte. Und die DB sieht sich bis dato außer Stande, eine alternative Zuwegung zu schaffen.
Sicher ist, dass diese, wenn sie irgendwann mal kommt, längst nicht so viel Stimmung haben wird wie die bestehende Situation. Denn auch im jetzigen sanierungsbedürftigen Zustand hinterlässt die Anlage mit ihren schönen Fenstern und kunstvollen Fliesen einen deutlich besseren Eindruck als eine sterile, zugige Betonröhre, wie man sie vielhundertfach in vielen deutschen Bahnhöfen vorfindet.

Datum: 05.04.2017 Ort: Magdeburg-Neustadt [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: ---
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Schnee in der Prignitz...
geschrieben von: ODEG (60) am: 16.12.17, 16:55
...gab es zum Jahresende 2014. Nur: Sonne, Schnee und ein freier Tag gleichzeitig waren sehr begrenzt zu haben. Alle drei Faktoren waren allerdings am 29.12.14 gegeben. Ein ruhiger, kalter Tag. Unweit der Kreuzung mit der B5, einer alten Verbindung zwischen Berlin und Hamburg, erreicht hier ein Triebzug der Baureihe 646 als RE6 Berlin-Spandau - Wittenberge das Stadtgebiet von Perleberg, noch immer Kreisstadt der Prignitz.
Die Strecke passiert hier eine Streuobstwiese, die in der warmen Jahreshälfte üppig mit Äpfeln und Birnen gesegnet ist. Doch die knorrigen Obstbäume sind nun schneebedeckt, die Wiese tief eingeschneit.

Bildmanipulation: Ein kleiner unpassender Ast am oberen Bildrand entfernt.

Zuletzt bearbeitet am 16.12.17, 16:57

Datum: 29.12.2014 Ort: Perleberg [info] Land: Brandenburg
BR: 646 (alle Stadler GTW-Bauarten) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Abend...
geschrieben von: ODEG (60) am: 15.10.17, 18:23
... in Forst in der Lausitz. Ein sonniger, fast schon frühlingshafter Tag geht zu Ende. Auf dem Bahnhof des Grenzbahnhofs herrscht Ruhe. Kein Reisender, keine Zugbewegung. Nur der Motor der SU46-032 blubbert gemütlich vor sich hin.
Die Lok hatte am Nachmittag den EC "Wawel" nach Cottbus gebracht und dort einen Güterzug übernommen. Mit diesem steht sie nun in Forst und wartet auf die Weiterfahrt.
Der Bahnhof Forst war zum Zeitpunkt der Aufnahme schon mordernisiert. Doch man ist es hier aus Denkmalschutzgründen mit verhältnismäßig viel Fingerspitzengefühl angegangen. Das EG und die alten Bahnsteigdächer hat man in ihrer Funktion belassen.
Der Einsatz von PKP-Tfz nach Cottbus hingegen ist seit dem Ende des "Wawel" Geschichte. Der nach wie vor vorhandene Güterverkehr über den Grenzübergang Forst wird heute ausschließlich mit polentauglichen 232 von DB Cargo bzw. DB Schenker Rail Polska abgewickelt (abgesehen von NE-Spotleistungen). Mit der Wiederinbetriebnahme der Strecke Hoyerswerda-Horka Ende diesen Jahres wird der Forster Übergang sicherlich einen Großteil seines Frachtaufkommens verlieren.

Datum: 22.02.2014 Ort: Forst [info] Land: Brandenburg
BR: PL-SU46 Fahrzeugeinsteller: PKP
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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