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Hades
geschrieben von: Itzenplitz (24) am: 14.10.17, 19:28
Die Stadt Berlin wird gemeinhin auch gern als "Spreeathen" bezeichnet. Die Architektur der Stadt, die von solchen Meistern wie Knobelsdorf (Staatsoper Unter den Linden), Langhans (Brandenburger Tor) und natürlich Schinkel (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt) geprägt wurde, ist durchzogen vom Klassizismus, also einer baulichen Rückbesinnung auf die griechische Antike.

Die Stilelemente dieser erhabenen Architektur finden sich ebenfalls im Berliner Untergrund wieder, so auch in der Haltestelle Breitenbachplatz der Berliner Hoch- und Untergrundbahn (Linie 3). Dominierend wirken hier die dorischen Säulen aus Granit, auf der die kassettierte Decke der Bahnhofshalle ruht, die ihrerseits mit feinen Mosaiken, bestehend aus geometrischen Mustern, geschmückt ist.

Ein Blick durch die Säulen von der östlichen zur westlichen Bahnsteigkante mutet wie ein Eingang zu einem antiken Tempel an, ja mit ein wenig Phantasie könnte man auch meinen, den Eingang zum Hades gefunden zu haben, der Unterwelt der alten Griechen, wo Plutos über die unterirdischen Reichtümer herrscht. Und an Reichtümer mangelt es auf dieser Linie der Berliner U-Bahn ganz gewiss nicht.

Zweiteinstellung: Beim ersten mal hab´ ich Trottel das Bild mit 100 kByte abgespeichert.


Datum: 10.10.2017 Ort: U-Bf. Breitenbachplatz [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 8 Punkte

5 Kommentare [»]
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