Mutwillig ein Nachschuss (Traunstein 1981) |
geschrieben von Andreas T am: 09.11.25, 19:17 Aufrufe: 942 |
Selten ziehe ich einen "Nachschuss" einem "Vorschuss" vor, insbesondere wenn beides gleichermaßen möglich ist. Mein heutiger Bildvorschlag ist ein solcher Ausnahmefall. Als am 22.04.1981 auf dem Bahnsteiggleis nach Ruhpolding 144 185 als N 6544 - aus Ruhpolding kommend - stand, waren die Voraussetzungen für ein hübesches 144er-Bild sowieso gegeben. Aber die beiden roten Schlusslampen zeigen dazu die Besonderheit dieser Lok: Sie war eine der wenigen 144er, welche für Wendezugbetrieb ausgestattet waren. Und so pendelte diese Garnitur ohne Notwenigkeit des Umsetzens den ganzen Tag zwischen Traunstein und Ruhpolding. Herrlich ... So sah das übrigens in Siegsdorf aus: [tscharn-rs.de] Am nächsten Tag ging es weiter nach Freilassing, zu den 144.5ern, aber da war das schöne Wetter tragischerweise schon wieder vorbei ... Scan vom Kleinbild-Dia (Kodachrome 64) Zuletzt bearbeitet am 12.11.25, 20:06 |
Datum: 22.04.1981 Ort: Traunstein Land: Bayern BR: 144,145 (histor. E44) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Bundesbahn Kategorie: Zug schräg von vorn |
EXIF-Daten: Bildgröße: 950 x 1280 Pixel |
geschrieben von: Frank H Datum: 12.11.25, 09:05 Ach ja, Ruhpolding... Dort habe ich mich während eines Familienurlaubs Ende der Siebziger beim Besuch einer Modellbahnausstellung mit dem Bahnvirus infiziert. Die 144 war damals Alltag, mit dem ich allerdings noch nicht viel anzufangen wusste. Besten Dank für diese herrliche Erinnerung! Viele Grüße Frank |
geschrieben von: EC 196 Datum: 12.11.25, 19:57 Da muß ich mich doch auch mal zu Wort melden und einen dicken Historienstern vergeben! * Für mich ergeben sich hier zahlreiche Kindheitserinnerungen. Denn meine Großeltern wohnten ganz in der Nähe vom Bahnhof Traunstein. Und mit der E44 auf der Ruhpoldinger Strecke absolvierte ich meine allerersten Zugfahrten überhaupt (natürlich in Begleitung meiner Eltern oder Großeltern). Zu Zeiten der E44 hatte die Garnitur auch stets einen Hasenkasten-Steuerwagen (ohne Gummiwulst an der Stirnseite). Ich meine ca. 1982 kam dann statt der E44 eine E41 auf die Strecke und mit ihr ein Steuerwagen mit Karlsruher Kopf. Das Ganze war nur ein kurzes Intermezzo. Die E41 wurde dann seinerseits durch eine 111 abgelöst und auch der Steuerwagen wechselte wieder. Es verkehrte dann jahrelang ein als "häßliches Entlein" bekannter Prototyp-Steuerwagen. Viele Grüße Thomas. 1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.11.25, 20:10 |
geschrieben von: Olli Sydow Datum: 13.11.25, 07:30 Ja, an die Szenen kann ich mich auch noch erinnern. Ebenfalls Anfang der 80er im Rahmen eines Familienurlaubes, dann nur wenig später bei meiner ersten TMT-Tour erlebt: eine "E 44 G". G wie geschoben, sprich wendezugfähig. Natürlich ging die Tour auch noch nach Ruhpolding, immer am offenen Fenster des Silberlings, mit Blick auf die 144. Fotografisch die allerersten Gehversuche, fast von der gleichen Stelle wie hier, aber mit 28 mm Weitwinkel...:-/ Fragt nicht, wieso...:-) Gruß, Olli |
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