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An den Doppeltelegraphenmasten von Remplin
   
geschrieben von Der Rollbahner am: 31.03.25, 21:29
Aufrufe: 2726

Am ehemaligen Bahnhof von Remplin (oder war hier "nur" eine Blockstelle?), unweit von Malchin an der KBS 175 gelegen, hatten sich die nach der „Wende“ noch bis Teterow vorhandenen Doppeltelegraphenmasten am längsten halten dürfen. Für mich Grund genug, diese imposanten Relikte der alten Eisenbahnzeit gemeinsam mit RB 5318 nach Bützow auf Zelluloid zu bannen.

Scan vom Fuji KB-Dia

Vielen Dank insbesondere an Benedikt für das Anfertigen eines Vergleichsexemplars. Diese Orientierung hat mir sehr geholfen. Ich weiß zwar nicht, ob dieser vierte Vorschlag als nochmaliger Veruch akzeptiert wird, aber nach den vielen Hilfestellungen durch das Auswahlteam kann ich jetzt nicht einfach stillschweigend aufgeben.

Beim zweiten Versuch hatte ich das Bild, bei mehr Raum für das ehemalige EG, neu eingescannt und den Linksdrall beseitigt. (Damals schien es zu passen, deshalb habe ich jetzt keine weiteren Transformationen vorgenommen). Ein am Rand des Gebäudes stehendes Auto wurde auch schon für den zweiten Vorschlag digital umgeparkt. Da aber insgesamt drei Vorgängerversionen zu dunkel waren, mussten die Tiefen, am Beispiel von Benedikts Bearbeiung, nochmals angehoben werden.

Zuletzt bearbeitet am 08.04.25, 13:22

Datum: 01.05.1996 Ort: Remplin Land: Mecklenburg-Vorpommern
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur

EXIF-Daten:
Bildgröße: 842 x 1280 Pixel


geschrieben von: Philosoph
Datum: 02.04.25, 08:19

Moin,

sehr schön, auch wenn es mir rechts etwas eng zugeht und links dafür zuviel Platz ist.

Bis kurz vor dem zweiten Weltkrieg war Remplin Bedarfshaltepunkt, an dem nur an Sonntagen planmäßig bei Bedarf gehalten wurde. Dafür hielten hier sogar Sonderzüge aus Königshäusern aufgrund des nah gelegenen Schlosses. Kurz vor Beginn des Krieges wurde Remplin aus militärischen Gründen zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut. Der Bahnhof hatte einst zwei Stellwerke, von denen heute nur noch eines existiert. Das Kreuzungsgleis wurde kurz nach dem Krieg als Reparationsleistung abgebaut und der Haltepunkt aufgelassen, da auch das Schloss im Krieg zerstört wurde. Nachdem das westliche Stellwerk auch nach dem Krieg noch als Schrankenposten in Betrieb blieb, wurde Remplin Anfang der siebziger Jahre sogar wieder als Bedarfshaltepunkt mit Blockstelle umgebaut. Mindestens einmal im Jahr wurde die Blockstelle für militärische Zwecke (vermutlich Manöver) besetzt, da man in der starken Steigung zwischen Malchin und Hohen Mistorf einen verkürzten Blockabstand für die zahlreichen Militärzüge brauchte. Mit der Wende war dies dann alles Geschichte. Heute zeugt nur noch das im Privatbesitz befindliche westliche Stellwerk (Posten 281) von dieser wechselvollen Bahngeschichte.

Bei dem im Bild sichtbaren Haus handelt es sich nicht um das ehemalige EG (ein EG gab es in Remplin nie) sondern um ein Bahnwärterhaus.

Beste Grüße

Carsten


geschrieben von: Der Rollbahner
Datum: 02.04.25, 19:28

Hallo Carsten, vielen Dank für deine Erläuterungen und Klarstellungen. Viele Grüße Hartmut

geschrieben von: Rübezahl
Datum: 03.04.25, 19:37

Hier weiß man nicht so recht, was im Fokus des Motives stehen sollte, der H-Mast oder die blühenden Sträucher!

Gruß

Rübezahl

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