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Sonnenaufgang in Neukölln
geschrieben von: Leon (343) am: 10.08.19, 11:58
Manche Aufnahmen entstehen aus dem Nichts. Gestern war geplant, morgens den Kaffeezug in Berlin-Neukölln zu erwischen. Eigentlich ein Zug, der werktags fast immer verkehrt, aber in diesem Sommer lag seine Ankunft in Neukölln immer schon zwischen 05.50 Uhr und 06.30 Uhr. Eine aktuelle Baustelle bei Michendorf zwingt jedoch den Zug zu einer Umleitung von Seddin über Priort und Berlin-Spandau nach Neukölln, mit entsprechend späterer Ankunft und entsprechend anderen Aufnahmemöglichkeiten. Dennoch war ich gestern gegen 06.30 Uhr pünktlich an Ort und Stelle - just in dem Moment, wo ein Russe der LEG mit seinem Kesselzug von Grünau langsam in den Bahnhof rollte! Auto in zweiter Spur stehen gelassen, Knipse raus und erst einmal *klick*. Autos in Neukölln in zweiter Spur stehen zu lassen zählt dort nicht einmal mehr als Kavaliersdelikt, sondern eher zur Kultur..;-)
O.K., nachdem der Zug mit seiner 132 158 im Bahnhof zum Stehen gekommen ist, wurde erst einmal ordnungsgemäß geparkt und der Lokwechsel auf eine Krauss-Maffei-Lok der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn beobachtet, die alsbald mit der Hälfte des Kesselzuges zu den örtlichen Tanklagern entlang der NME verschwand. Der LEG-Russe stellte sich dann in ein Stumpfgleis und wird am Abend gegen 19 Uhr mit der leeren Fuhre den Bahnhof wieder verlassen.
Und der Kaffeezug? Nach 90 Minuten vergeblichen Wartens und zahllosen S-Bahn-Fotos erhielt ich die Meldung, dass der Kaffeezug schon um 3.20 Uhr Priort verlassen hat, m.a.W. der war längst in der Rösterei angekommen...shit happens!:-(

Datum: 09.08.2019 Ort: Berlin-Neukölln [info] Land: Berlin
BR: 232,233,234,241 (alle Ludmilla-Baureihen) Fahrzeugeinsteller: LEG
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Fernzüge Richtung O
geschrieben von: NAch (707) am: 06.08.19, 09:52
Leider weiß ich nicht mehr, ob das Gegenstück auch existierte, "Fernzüge Richtung Westen" solche Hinweise wurden ja tunlichst vermieden. Das mit den Himmelsrichtungen ist ja immer so eine Sache, politisch gesehen.
Der Vindobona jedenfalls nutzte diesen Bahnsteig für seine Fahrt nach Süden.
Die Glasflächen (frisch gesäubert?) des Hallendaches lassen den Triebwagen leuchten, vor dem Hintergrund der dunklen Streben um so mehr.
Der Gepäckaufzug rechts bestimmte den Standpunkt und damit den Bildausschnitt, ich habe daher dieses Relikt der früheren Zeiten angeschnitten im Bild behalten.
Scan vom KB-Dia


Datum: 09.04.1978 Ort: Berlin Ostbahnhof [info] Land: Berlin
BR: 675 (DR VT 18.16) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Pop-Art aus "einer Hand" (II)
geschrieben von: Toaster 480 (252) am: 03.08.19, 14:57
Von einer Woche zeigte ich hier eine ungewöhnliche Perspektive zur Berliner Pop-Art der 1970er Jahre: [www.drehscheibe-online.de] Eine vorzeitige Aufnahme in die Galerie nebst zahlreichen positiven Kommentaren hätte ich nicht erwartet, für dieses Interesse an meiner Arbeit möchte ich mich herzlich bedanken.

Noch polarisierender als die einmalige Kombination Hochbau (Bierpinsel) + U-Bahnhof eines selbstständigen Architektenpaares an der Schlossstraße, waren die U-Bahn-Zugangsgebäude am Fehrbelliner Platz, für dessen Gestaltung Rainer G. Rümmler - ehemaliger Direktor der Senatsbauverwaltung - verantwortlich war. Seit 1913 gab es dort bereits einen U-Bahnhof, welcher zur Wilmersdorf-Dahlemer-Schnellbahn - der heutigen U3 - gehörte. Ca. 20 Jahre blieb der darüberliegende Platz eine Brachfläche, bis die Nationalsozialisten streng-sachliche Verwaltungsgebäude errichteten. Als um 1970 die U7 bis zum Fehrbelliner Platz verlängert wurde, entstanden rund um die große Straßenkreuzung neben mehreren Treppenabgängen ein Passimetergebäude sowie ein großer Pavillon mit Ladenflächen im Stil der Pop-Art im knallroten Anstrich und mit besonderer Formgestaltung. Dafür hagelte es mächtig Kritik, denn viele Bürger bzw. die Presse unterstellten Rümmler eine Verschandelung des Umfelds, er sah dies jedoch eher als provokanten Kontrast zur trostlosen Umgebung. Höhepunkt war dabei der genannte Pavillon "die Borhinsel" mit dem "Uhrenturm".
Diesen Kontrast habe ich versucht bildlich umzusetzen - gleichzeitig ist zufällig ein erneutes Spannungsfeld zur heutigen "Streetart" in Form das Graffiti-Tags zu sehen, das immerhin farblich passend ist. Mein Interesse an dem Thema entstammt u.a. dem mehr als 350 Seiten umfassenden Band "Der Himmel unter West-Berlin", welchen ich wärmstens empfehlen kann. Er ist zeitlich passend zur Ausstellung "Underground Architecture" der Berlinischen Galerie im März 2019 erschienen. Die Ausstellung war ebenfalls hochinteressant, ist jedoch seit Mai wieder vorbei. Diese Werbung erfolgte uneigenützig und ohne Absprache.

Datum: 03.08.2019 Ort: Berlin Fehrbelliner Platz [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: keiner
Kategorie: Stillleben
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Drei mal
geschrieben von: rene (677) am: 01.08.19, 23:46
Drei mal halten die Züge der Linie RE 6 (in Berlin/Brandenburg) in der Hauptstadt.
Neben das Ziel bzw. der Startpunkt Berlin Gesundbrunnen wird auch noch in Jungfernheide und Spandau gehalten. Inwiefern der Halt in Jungfernheide sinnvoll ist, darüber kann man diskutieren. Das Gute ist aber, dass die Züge aufgrund des Haltes eher langsam über die Brücke gefahren kommen und man deswegen noch zeitnah reagieren kann (man hört die Züge nicht kommen - es gibt genug andere Geräusche in der Großstadt - und bei schnelleren Züge die nicht in Jungfernheide halten ist man dann meistens zu spät).

Am 23. Juni klappte mein Vorhaben die RE 6 auf der Brücke endlich (beim dritten Versuch). Zu sehen sind zwei BR 648 Triebwagen als RE 3607 aus Wittstock (Dosse).

Datum: 23.06.2019 Ort: Berlin Jungfernheide [info] Land: Berlin
BR: 648 (LHB/Alstom LINT 41) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 0 Punkte

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Ein dunkles Loch zum Fürchten
geschrieben von: Toaster 480 (252) am: 30.07.19, 19:36
Schloßstraße oder Schloss-Strasse? Bei der richtigen Schreibweise des Bahnhofnamens scheiden sich bis heute die Geister. Lustigerweise fand man lange Zeit beide Schreibweisen an verschiedenen Stellen des Doppelstock-U-Bahnhofs vor, von dem eine gewisse Faszination ausgeht. Analog zum U-Bahnhof Jungfernheide an der U7 sind beide Stockwerke bis heute nur zur Hälfte in Betrieb, die jeweiligen Umsteigelinien wurden nie fertiggestellt. Die Ausgestaltung mit Sichtbeton und dunklen Farbverkleidungen ließ den Bahnhof schon immer recht finster wirken, was sich durch die Demontage vieler Gestaltungselemente sowie das lieblose Baustellenflair noch um ein Vielfaches verschlimmert hat. Die wenigen Originallampen, auf einer solchen hier der Fokus liegt, werden nunmehr größtenteils von einfachen Neonröhren unterstützt, die langen Treppenaufgänge von der unteren Ebene tun ihr übriges.
Wie bei meinem vorherigen, thematisch anknüpfenden Bild verwende ich bei der Ortsbezeichnung meine Auffassung der korrekten Schreibweise. ;-)

Datum: 27.07.2019 Ort: Berlin Schlossstraße [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: keiner
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Nachtdüse in Berlin-Wannsee
geschrieben von: Toaster 480 (252) am: 28.07.19, 20:05
Nach exakt einem Monat fotografischer Abstinenz wurde mal wieder der Wecker gestellt und in der wunderbaren Morgenruhe der Weg nach Berlin-Wannsee bestritten. Dort erwartete ich auf dem ehemaligen Auto-/Nachtzug-Bahnsteig den Zug NJ "Nightjet" 470 aus Zürich. Als allgemein sehr pünktlicher Nachtzug ist die Verbindung sowieso ein interessantes Foto-Objekt, die Bedienung von Potsdam, B-Wannsee und B-Zoo sowie die daraus notwendige Befahrung der Strecke Magdeburg-Berlin machen ihn zu einem vollends besonderen Zug in unseren Gefilden.
Ich hielt es erst für einen Objektivfehler, die Gegenstände am linken Bildrand sind in real aber tatsächlich so "schief".
Erwähnenswert ist außerdem der Blick auf die Rotunde des historischen Empfangsgebäudes am rechten Bildrand.

Datum: 27.07.2019 Ort: Berlin Wannsee [info] Land: Berlin
BR: 101 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt
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Berlin ist grün
geschrieben von: NAch (707) am: 27.07.19, 09:55
Berlin ist grün - nicht überall, aber ziemlich oft.
Kreuzberg gehört neben Neukölln, Friedrichshain, Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg zu den sehr dicht besiedelten Ortsteilen Berlins.
Beim Blick vom Deutschen Technik Museum auf den Landwehrkanal mag man das kaum glauben, das Grün der Bäume dominiert.
Genauer: es dominiert bei diesem Bildausschnitt, die angeschnittenen Hochhäuser am oberen Bildrand zeigen das andere Gesicht, das hier im Hintergrund bleiben soll.

Datum: 26.07.2019 Ort: Möckernbrücke [info] Land: Berlin
BR: Untergrund- und Hochbahnen Fahrzeugeinsteller: BVG
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Pop-Art aus "einer Hand"
geschrieben von: Toaster 480 (252) am: 27.07.19, 12:37
Die in den 1970er Jahren erbaute und 1974 in Betrieb genommene Verlängerung der Berliner U9 vom Walther-Schreiber-Platz zum Rathaus Steglitz zeichnet sich nicht nur durch die Gestaltung der Bahnhöfe im Stil der sogenannten Pop-Art aus, sondern steht auch in einer Wechselwirkung zu zeitgleich entstandenen architektonischen Besonderheiten an der Oberfläche. War Rainer G. Rümmler als Baudirektor der damals zuständen West-Berliner Senatsverwaltung in der Regel zuständig für die Gestaltung aller neu entstandenen U-Bahnhöfe, wurde beim Komplex "Schlossstraße" eine Ausnahme gemacht. Zusammen mit der Planung des "Bierpinsels" war das Architektenpaar Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte auch für die künstlerische Ausstattung des darunter liegenden U-Bahnhofs verantwortlich, was in dieser Form bislang einmalig in Berlin geblieben ist.
Wie bei vielen städtebaulichen Erzeugnissen aus der Pop-Art Strömung der 70er Jahre hat sich an dem Komplex leider viel verändert. Das an sich bereits seit der Eröffnung als "dunkles Loch" empfundene U-Bahn-Bauwerk, das durch die nie gebaute U10 bis heute zur Hälfte ungenutzt ist, wurde durch die Entfernung zahlreicher Gestaltungselemente und dem nun vorherrschenden Sichtbeton zwecks "Sanierung" noch unbehaglicher. Die Existenz des Bierpinsels wurde bereits mehrfach in Frage gestellt, denn auch er ist seit Jahren ungenutzt. Einzig die künstlerische Fassedengestaltung des einst roten Turmes hat ihn in den letzten Jahren etwas aufgewertet.

Nun war es sehr schwer, die zusammenhängende Kombination U-Bahnhof + Hochbau in einem einzigen Bild darzustellen. Nach einigen Verränkungen, die unfreiwillig der Unterhaltung von Gästen eines naheliegenden Bäckers dienten, ist ein Ergebnis enstanden das ich hier gerne vorschlagen möchte.

Datum: 27.07.2019 Ort: Berlin Schlossstraße [info] Land: Berlin
BR: Sonstige (keine Fahrzeuge) Fahrzeugeinsteller: keiner
Kategorie: ungewöhnliche Perspektiven
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Bis 2005...
geschrieben von: rene (677) am: 26.07.19, 18:40
... war in Berlin noch täglich die Baureihe 624 im Einsatz.
Kurze Zeit später wurden die Triebwagen allerdings durch neue Fahrzeuge ersetzt (und ab 2006 übernahm die NEB den Verkehr zwischen Berlin und Kostrzyn).

In April 2004 war die Welt allerdings noch in Ordnung und konnte ich Triebwagen 624 674, kurz nach Abfahrt aus Lichtenberg, fotografieren.
Die Röhre im Hintergrund... sie gehört dazu und ist ein Zeichen dafür, dass man in der Großstadt kompromissbereit sein muss und jeder Zentimeter benutzt werden kann.
So ist halt Berlin und ich glaube, dass derartige Perspektiven durchaus in der Galerie gezeigt werden sollten.
Im Hintergrund grüßt, durch die Abgase leicht vernebelt, aus sieben Kilometer Entfernung "das Wahrzeichen" Ost-Berlins.

Der Auslösepunkt wurde so gewählt, damit der Isolator nicht in der Zugfront ragt.



Datum: 16.04.2004 Ort: Berlin Friedrichsfelde Ost [info] Land: Berlin
BR: 624,634 Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Einiges in Karlshorst...
geschrieben von: rene (677) am: 20.07.19, 14:46
... was man hier im Bild sieht hat sich geändert.

Die Loks der Baureihe 180 fahren natürlich seit fast 15 Jahren nicht mehr mit den Eurocity Züge von und nach Berlin, auch die Waggons werden nicht mehr eingesetzt
Die Treppe ganz links welcher zur Fußgängerbrücke führte ist im Rahmen eines Umbaus verschwunden, das gleiche betrifft das charakteristische Schild mit den verschiedenen Zielen (wie Rostock, Schwerin oder Neustrelitz).
Und hinter dem Häuschen ganz rechts steht jetzt eine lange Lärmschutzwand (welche jetzt dafür sorgt, dass die Strecke großenteils verschattet ist).

Das alles gab es aber noch nicht in 2004 als ich 180 013 mit dem Berlin-Warszawa-Express in Berlin Karlshorst fotografierte.
Ziel des Züges war übrigens Berlin Zoologischer Garten. Auch das hat sich seitdem geändert...


Datum: 14.04.2004 Ort: Berlin Karlshorst [info] Land: Berlin
BR: 180 (Skoda Knödelpressen) Fahrzeugeinsteller: DB
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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