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Una coincidenza inaspettata
geschrieben von: Julian en voyage (320) am: 19.01.20, 19:14
Unerwartet klappte es im zweiten Anlauf dann doch noch mit einem passenden Zusammentreffen von Wolkenlücke (in meinem Rücken war der Himmel deutlich wechselhafter, als der Ausblick erwarten lässt...) und Zug, letzterer sehr zu meiner Freude sogar in Form eines ALn 663, namentlich ALn 663 1114 als Regionale 3672 (Reggio di Calabria - Catanzaro Lido).

Alles nur glücklicher Zufall? Gut möglich. Die frommen Fischer von Bova Marina würden den Erfolg freilich der heiligen Jungfrau zuschreiben, die vom hoch auf einem Felsen thronenden Santuario della Madonna del Mare stets einen wachsamen Blick auf den Ort und das Meer wirft, auch wenn es zum Aufnahmezeitpunkt bescheiden im Schatten einer Wolke in den Hintergrund trat. Die Madonna del Mare ist Schutzpatronin von Bova Marina, seitdem eine Gruppe Fischer eine antike Madonnenstatue auf dem Meeresboden hier vor dem äußersten Südzipfel des kalabrischen Festlands gefunden hat.

Neben der Sonne, die mit ihren letzten Strahlen die bizarren Felsformationen am Strand in ein goldenes Licht taucht, ist auch der Mond bereits am Firmament zu sehen, während rechts im Hintergrund schwach erkennbar ein Containerschiff Kurs auf Nordafrika nimmt. Auch ich werde mich an diesem Abend des 9. September 2019 noch "einschiffen", allerdings nur von Villa San Giovanni aus auf die Fähre nach Sizilien...

Datum: 09.09.2019 Ort: Bova Marina [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn663 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Stimmungen mit Zug

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Sekunden bevor die Sonne verschwand
geschrieben von: Yannick S. (636) am: 12.01.20, 22:54
Nachdem wir Dank einer etwas fixeren Autofahrt noch dieses Bild hier hinbekommen haben [www.drehscheibe-online.de] , eilten wir schnell zurück ins Auto, um zu versuchen den Zug auf der halbwegs parallelen Straße zu überholen und ein zweites Foto einige Kurven weiter aufzunehmen. Der Zug war doch um einiges schneller als erwartet, sodass es auf der Straßenbrücke eine ziemliche Zielbremsung wurde. Zum Glück war auf der Straße gerade kein Verkehr, doch Zeit zum Objektivwechsel blieb leider nicht mehr, daher ist dieses Foto ein Ausschnitt.

Datum: 06.09.2019 Ort: Taccone [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-M4 Fahrzeugeinsteller: Ferrovie Appulo Lucane (FAL)
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 6 Punkte

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Mit dem Oldtimer um den Ätna
geschrieben von: Jens Naber (392) am: 12.01.20, 12:30
Im März 2017 waren die letzten RALn64 noch im regelmäßigen Einsatz auf der Circumetnea, rund zwei Jahre später kam für die formschönen Triebwagen leider das Einsatzende. Mit dem typisch kernigen Sound rumpelt der RALn64 02 als Treno 30 Randazzo - Catania Borgo an einem sonnigen Märznachmittag durch einen ehemaligen Haltepunkt bei Passo Zingarro. Als kleinen Bonus führte der Triebwagen an diesem Tag noch einen Reisezugwagen mit. Da er unmittelbar zuvor in der gleichen Komposition bergwärts unterwegs war, tippten wir auf einen Schülerzug, nach dieser Pendelfahrt verschwand der Beiwagen für den restlichen Tag jedenfalls wieder.

Datum: 24.03.2017 Ort: Passo Zingaro [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-RALn64 Fahrzeugeinsteller: Ferrovia Circumetnea (FCE)
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 2 Punkte
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Einer der allerletzten seiner Art
geschrieben von: Yannick S. (636) am: 18.12.19, 16:59
Der Stern der letzten älteren E-Lok Baureihen bei Trenitalia ist stetig am sinken. Sei es im Personenverkehr die E444, oder im Güterverkehr die E632 oder E656; um eine dieser Loks noch einmal zu erwischen braucht man eine gehörige Portion Glück.

So wie am 04. September 2019 an der Ostküste Italiens bei Pedaso. Eigentlich waren Julian und ich dorthin gefahren, um unser Glück mit den E444 herauszufordern, die eigentlich nur noch dort, zum damaligen Zeitpunkt, halbwegs planbar fuhren. Nachdem der IC mit einer E444 geklappt hatte, standen für die nächste Zeit erst einmal nur Triebwagen an. Nachdem ich die allerdings bereits nach einem Foto gefühlt gesehen hatte, wagte ich es mal an das andere Ortsende von Pedaso zu fahren, um dort beim nordfahrenden IC auf eine ziehende Lok zu hoffen. Dieser Wunsch blieb mir natürlich verwehrt. Ich war noch dazu etwas angefressen als dann kurz darauf eine E405 mit einem Güterzug gen Süden fuhr, mit der ich hier so rein gar nichts anfangen konnte. Wir waren per WhatsApp schon wieder am ausmachen eines Treffpunktes, um anschließend eine Stelle für den nächsten im Licht fahrenden IC zu suchen, da schreckte mich eine WhatsApp erheblich auf! Sie lautete: "Caimano mit KeWa!!!" und Sekunden hinterher "Aber auch Graffiti". Uff! Ich konnte es kaum fassen und kurz darauf kam tatsächlich ein Caimano im Einsatz für Mercitalia über die Brücke gerumpelt! Leider behielt Julian allerdings auch in Sachen Graffiti recht...

Erst zu Hause, als mir Julian mitteilte, dass noch wesentlich weniger Caimanos überhaupt noch im Einsatz stehen würden, als wir zuerst angenommen hatten, entschied ich mich das Mammutprojekt anzugehen und den Caimano eine letzte Reinigung zu verpassen. Es war doch etwas Arbeit, aber so war der Abschied vom Caimano dann innerlich doch etwas leichter zu ertragen. ;-)

Datum: 04.09.2019 Ort: Pedaso [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E656 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 1 Punkt

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Im Schnellzug durch die Berge
geschrieben von: 294-762 (216) am: 13.12.19, 15:48
Einmal quer durch Italien fährt der Freccia Argento FA8305 von (Neapel-) Benvento nach Foggia. Dabei fährt er über die überwiegend eingleisige Strecke welche sich durch eine bergige Landschaft schlängelt. Hier überquer der 485 007 bei Pepe eine etwas größere Brücke auf dem Weg nach Foggia. Die Strecke hat leider keinen Nahverkehr mehr und die meisten Bahnhöfe sind aufgelassen.

Datum: 15.09.2019 Ort: Pepe [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ETR485 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 2 Punkte

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Prima che arrivi l'ombra
geschrieben von: Julian en voyage (320) am: 05.12.19, 17:51
Zu den für mich spannendsten Streckenführungen auf Sizilien (eigentlich in ganz Italien...) zählt die Trassierung der Strecke Siracusa - Gela - Canicattì im Abschnitt rund um Ragusa. Auf nur wenigen Kilometern Länge schraubt sich die Bahnlinie vom unterhalb des Stadtteils Ibla auf 300 Metern über dem Meer gelegenen Vorortbahnhof gut 200 Meter empor, mehrere Tunnel und eine halboffene Kehrschleife inklusive. Der "Hauptbahnhof" (nein, das Prädikat "Centrale" maßt sich die bescheidene Station mit zwei Bahnsteiggleisen nicht an) der 70.000 Einwohner-Stadt im sizilianischen Süden liegt auf 514m.

Diese wenigen Kilometer bieten dementsprechend auch eine Unzahl an Fotomotiven, die allerdings nicht alle ganz einfach zu erreichen und umzusetzen sind. Für die nachmittägliche Ansicht mit der spätbarocken Altstadt Ragusa Ibla im Hintergrund, die seit 2002 gemeinsam mit weiteren Städten im Val di Noto zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, mag das zumindest eingeschränkt auch gelten, obwohl bereits Aufnahmen aus der Dampflok-Zeit von dort existieren. Hat man den Weg über ein verwildertes Grundstück auf eine Felsterrasse allerdings erst einmal gefunden, steht - abgesehen von der Mückenplage, die im Sommer aus dem feuchten Talgrund hinauf kommt - einem entspannten Warten auf die Züge nichts mehr entgegen. Eigentlich zumindest...

Warum nur eigentlich? Nun ja, am 16. September 2019 gestaltete sich das Unterfangen der Aufnahme mental doch etwas strapaziös. Zuerst waren da einmal die entgegen aller Wetterprognosen just in diesem Zipfel der Insel vor sich hin wabernden Quellwolken, die sich kaum für eine erkennbare Zugrichtung entscheiden wollten. Darüber hinaus hatten beide in Ragusa am Nachmittag kreuzenden ALn 668er laut Trenitalia-App eine Verspätung im mittleren zweistelligen Minutenbereich aufgebaut (warum auch immer...), die mich zusehends zweifeln ließ, ob die Sonne noch lange genug ins Tal scheinen würde. Tja, und als dann schließlich der erste von beiden über den Viadukt knatterte und ich schon für Sekundenbruchteile erleichtert war, dass alles zu klappen schien, entpuppte sich dieser ALn 668 als besonders großflächig und unattraktiv mit Graffiti überzogenes Exemplar. Letztlich ging aber doch alles gut, denn der Gegenzug in Form des 15 - 20 Minuten verspäteten Regionale 12801 (Gela - Siracusa) zeigte sich nach einer augenscheinlich erst kurz zuvor durchlaufenen Rosskur mit aggressiven Reinigungsmitteln (ein Teil der nur aufgeklebten Zierstreifen war ihr ebenfalls zum Opfer gefallen, wohingegen sich die Trittstufen am Mitteleinstieg noch stylish in pink zeigten ;)) gerade noch rechtzeitig ehe der Schatten weit an der Brücke hinauf kriechen und Tal und Bahnstrecke in Dunkelheit tauchen konnte.

Datum: 16.09.2019 Ort: Ragusa [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Trenitalia
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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D345 im historischen Gewand!
geschrieben von: KBS720 (50) am: 28.11.19, 19:54
Im Frühjahr 2019 waren wir ein paar Tage rund um Melfi im fotografischen Einsatz. Am 16. April wollten wir uns hauptsächlich um die (noch)Dieselpiste von Foggia zum Fiat-Werk in Melfi kümmern, die von "häßlichen Kuttern" (O-Ton eines Bekannten) befahren wird.

Teile unserer Reisegruppe hatten allerhöchste Zweifel, weil im Grund genommen weder die Landschaft noch die Bahnstrecke den Anschein machten, als würde es hier Güterverkehr zu einem großen Autowerk geben (über die Geschichte des Fiat-Werks gabs bei DSO ja schon einiges zu lesen, Stichwort Förderung strukturschwacher Regionen). Und so standen wir morgens auf einer Brücke und harrten der Dinge, die da kommen mögen. Und tatsächlich, nur wenige Minuten nach der fahrplanmäßigen Durchfahrtszeit senkten sich die Schranken und laut röhrend zogen zwei D345 unter den Fotografen hindurch. Im ersten Moment waren wir leicht enttäuscht, daß sich die D345 1121 an zweiter Stelle befand. Aber gemäß dem Motto "Was nach hinten fährt, muß auch wieder vorkommen" suchten wir zur Vormittagszeit dann eine Stelle, an der wir die Lok etwas frontaler fuzzen konnten.

Nahe Roccetta S. Antonio laufen die Strecken von Melfi sowie der Fiat-Anschluß zusammen. Gemeinsam mit dem alten verfallenen Bahnhofsgebäude eine tolle Kombi, oder? Rechtzeitig positionierten wir uns und wurden nicht enttäuscht: Nach einer längeren Pause im Werk fuhr das D345-Doppel 1121 + 1091 nahezu planmäßig an den Fotografen vorbei.

Datum: 16.04.2019 Ort: Rocchetta Scalo [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-D345 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Zug schräg von vorn
Top 3 der Woche: 3 Punkte

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Abwechslung am Alpenrand
geschrieben von: Julian en voyage (320) am: 25.11.19, 14:25
An sich wird der Gesamtverkehr auf der 26 Kilometer langen Stichstrecke Colico - Chiavenna (noch) von den Elektrotriebwagen der Reihe ALn 582 erbracht. Lokbespannte Züge sucht man also in der Regel vergeblich. Am 16. und 17. Oktober 2019 allerdings war der Messwagen "Aldebaran 2" des italienischen Bahninfrastrukturbetreibers Rete Ferroviaria Italiana (RFI) im Veltlin, am Comer See und im Val Chiavenna zu Gast. Ergänzt durch einem Gran Confort-Wagen erster Klasse im XMPR-Lack und mit einem Sandwich aus E 656 570 und E 656 565 bespannt, gelangten so gleich zwei Bo'Bo'Bo'-Klassiker auf die Nebenbahn am Fuße der Lepontinischen und Rätischen Alpen.

Da die optisch in tadellosem Zustand befindliche E 656 570 am Südende des Zuges stand, bot sich für die Hinfahrt als NCL 97476 (Colico - Chiavenna) die lange, zumindest teilweise bewuchsfreie Gerade bei Dubino als Laufsteg an, um die Garnitur mit den vom Morgenlicht plastisch ausgeleuchteten Alpengipfeln als Hintergrund in Szene zu setzen. Leicht "angeherbstelt" war die Umgebung auch schon, wenngleich ich Mitte Oktober eigentlich mit etwas weiter fortgeschrittener Laubfärbung gerechnet hätte.

Den höchsten Gipfel des etwa mittig im Bild liegenden Bergstocks bildet der felsig-blanke Pizzo di Prata (2727m), während die nach rechts langsam im Blattwerk verschwindende Bergkette in Richtung Schweizer Grenze (ca. 45 Kilometer Luftlinie sind es bis St. Moritz) noch etwas höher ansteigt. Schon schneebedeckt grüßt von links aus dem Hintergrund der Pizzo Stella (3163m).

Zuletzt bearbeitet am 26.11.19, 01:35

Datum: 17.10.2019 Ort: Dubino [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E656 Fahrzeugeinsteller: RFI
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte

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Rocca di Cefalù
geschrieben von: Julian en voyage (320) am: 18.11.19, 00:04
Bis zu 270 Meter ragt der massige Felsklotz Rocca di Cefalù unmittelbar am Meer empor. Auf ihm lagen die prähistorischen und antiken Vorgänger-Siedlungen des heutigen Cefalù. Davon zeugen auf seinem Gipfelplateau unter anderem die Ruine eines Artemis-Tempels aus dem 9. Jahrhundert vor Christus, eine Zisterne aus arabischer Zeit und die normannische Festungsruine mit ihrer als weißes Band erkennbaren Umfassungsmauer.

Die wichtige Landmarke an der sizilianischen Nordküste lässt sich auch mit der Eisenbahn gemeinsam in Szene setzen. Die Hauptstrecke Messina - Palermo strahlt in diesem Abschnitt mit ihrer eingleisigen Trassierung und älteren Fahrleitungsmasten - anderswo stehen schon Gittermasten neueren Datums - noch klassisches FS-Flair aus.

Passend dazu schickte die Fondazione FS am 15. September 2019 eine ALn 668er-Garnitur im Gewand der Siebziger- und Achtzigerjahre auf die Reise entlang des Tyrrhenischen Meeres. Der umfangreiche historische Bestand, von dem ein Großteil der ALn 668er derzeit auf Sizilien zusammen gezogen ist, ermöglicht dabei problemlos auch Vierer-Einheiten. An der Spitze des Treno storico 96812 (Palermo - Tusa) war an diesem Tag ALn 668 1904, 1975 von Fiat Ferroviaria in Savigliano an die FS geliefert.

Dieser Streckenabschnitt (Ogliastrillo - Castelbuono) soll nach aktuellem Planungsstand 2023 durch eine weitestgehend im Berg liegende, zweigleisige Variante ersetzt werden, inklusive unterirdischem Bahnhof in Cefalù.

Datum: 15.09.2019 Ort: Sant'Ambrogio [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-ALn668 Fahrzeugeinsteller: Fondazione FS
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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Avanti, Tigre, avanti!
geschrieben von: Julian en voyage (320) am: 17.11.19, 11:58
Am Morgen des 3. September 2019 fanden wir uns in einem Hotel in der Peripherie von Prato wieder. Eigentlich viel weiter nördlich, als wir gemäß grober Urlaubsplanung sein wollten. Aber ehe man im Mezzogiorno im Regen sitzt, rödelt man eben auch von Rom noch mal in die Toskana hoch...

Ziel am Vormittag sollte die alte Direttissima Bologna - Prato (- Florenz) sein, die ab 1934 DIE Querung des Apennin darstellte und erst mit Eröffnung der parallelen Hochgeschwindigkeitsstrecke 2009 wieder etwas an Bedeutung einbüßte.

Einen tollen Ausblick hatten wir oberhalb von Carmignanello in unmittelbarer Nachbarschaft der Burgruine auf dem Rocca di Cerbaia gefunden. Zusammen mit der kleinen Wanderung vom Talgrund hinauf und einer Burgbesichtigung (umfangreiche, zweisprachige Infotafeln informieren) ein schönes Ausflugsprogramm, aber irgendwie ganz ohne Zug bei Sonne dann doch nicht so schön, wie es sein könnte...;)

Als sich mal wieder ein größerer Sonnenspot vor Ort ausgebreitet hatte, aber planmäßig kein Zug anstand, hofften wir dementsprechend stark darauf, dass sich doch bitte irgendetwas außerplanmäßig auf den Gleisen tun sollte. Und tatsächlich tauchte dort hinten nach längerer Warterei ein Mercitalia-Containerzug mit einem "Tigre" in XMPR-Lack auf. Leider aber unerträglich langsam, sodass der nächste Wolkenschatten schon wieder bedrohlich schnell heran rückte... Es hallten also in purer Verzweiflung Anfeuerungsrufe durch das Tal - Avanti, Tigre, avanti!

Letztlich klappte es wirklich haarscharf mit der Sonne. Dank 86 Minuten Verfrühung passte auch das Seitenlicht noch wunderbar für den TME 52225 (Verona Quadrante Europa - La Spezia Migliarina).

PS: Das Bild ist aus zwei übereinander angeordneten Querformat-Aufnahmen entstanden, um noch ein bisschen mehr vom Wolkenhimmel zeigen zu können.

Datum: 03.09.2019 Ort: Carmignanello [info] Land: Europa: Italien
BR: IT-E652 Fahrzeugeinsteller: Mercitalia Rail
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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