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Neun Jahre
geschrieben von: Johannes Poets (293) am: 11.11.19, 11:11
Oliver stellte kürzlich mit einem schönen Bild aus der Zeit nach der Wende die westliche Ausfahrt des Bahnhofs Nordhausen vor [www.drehscheibe-online.de]. Neun Jahre zuvor, im November 1982, sah es dort gar nicht so viel anders aus. Die Signalbrücke am Ende des Bahnsteigs existierte bereits. Am Stellwerk ist die Bezeichnung "Nw" zwar DDR-typisch verwaschen, aber wie neun Jahre später schaut auch 1982 eine Reichsbahnerin aus dem Fenster und beobachtet die vorüberfahrende 52 8054-0 vom Bw Nordhausen. Diese Maschine wurde allerdings 1991, also ebenfalls neun Jahre später, in Roßlau zerlegt.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 06.11.1982 Ort: Nordhausen [info] Land: Thüringen
BR: 040-059 (Güterzug-Dampflokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Am Stellwerk W3
geschrieben von: hbmn158 (398) am: 23.10.19, 20:41
Nach der Wende erweiterte sich mein Fotorevier schlagartig um ein ganzes Land. Es kamen Reisen nach Thüringen, Mecklenburg oder Sachsen-Anhalt hinzu, und auch wenn natürlich - zumindest bei mir - viel Dampfhunger gestillt werden wollte, der gewöhnliche Planbetrieb und die Infrastruktur änderte sich viel nachhaltiger, so schnell konnte man gar nicht überall sein ...
Im April 1991 endete der Fototag im Bahnhof Haldensleben, ein bekanntes Motiv und ein Klassiker in den achtziger Jahren mit Oebisfelder 41. Uns erfreute seinerzeit 119 093 mit einer komplett grünen Garnitur als P 6454 (Magdeburg Hbf - Oebisfelde). Die Umzeichnung der DR-Fahrzeuge in ein gemeinsames Nummernsystem sollte erst 1992 erfolgen, die meisten Lokomotiven tauschten ihre Lokschilder gegen Klebeziffern.
Der Bahnhof Haldensleben ist auch heute noch ein lohnendes Fotoziel, die ganz große Modernisierungswelle ist bisher vorbei geschwappt.

Scan vom KB-Dia, Fuji Sensia 100


Zuletzt bearbeitet am 24.10.19, 07:29

Datum: 13.04.1991 Ort: Haldensleben [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 219,229 (alle U-Boote) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 11 Punkte

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Sagenumwobene Fußabdrücke
geschrieben von: Johannes Poets (293) am: 24.10.19, 15:30
Die kleine Siedlung im Selketal verdankt ihre Entstehung dem Bergbau und der Errichtung einer Eisenhütte im Jahre 1646. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Mägdesprung zu einem bedeutenden Industriestandort. 1855 lebten in Mägdesprung 217 Menschen. 1972 wurde die Eisenhütte zum VEB Gas- und Heizgerätewerk Mägdesprung. Nach der Deutschen Wiedervereinigung mußte die Herstellung von Gaskochern aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. Der größte Teil des alten Hüttengeländes bietet heute das Bild einer Industriebrache, die Einwohnerzahl ist auf ca. 50 zurückgegangen.

Der Name "Mägdesprung" leitet sich ab von zwei sagenumwobenen riesigen Fußabdrücken. Diese soll das Riesenmädchen Amala bei ihrem Sprung über das Selketal in einem Felsen in der Nähe des Ortes hinterlassen haben. Die Sage vom "Mägdesprung" über das Selketal wurde u. a. von den Brüdern Grimm und Ludwig Bechstein aufgezeichnet.

Bei schönstem Herbstwetter war am 23. Oktober 1983 die 99 5902-4 mit dem P 69716 von Gernrode nach Harzgerode unterwegs.

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 64)

Datum: 23.10.1983 Ort: Mägdesprung [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 099 (Schmalspur ab 1000mm Spurweite) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 5 Punkte

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Historisches Grün
geschrieben von: Johannes Poets (293) am: 23.10.19, 20:00
Ein Jahr nach Gründung der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft (NWE) wurde 1897 die zweite Baureihe für das junge Unternehmen in der Lokschmiede Arnold Jung in Jungenthal gebaut. Es waren Lokomotiven der Bauart Mallet. Die erste dieser Loks wurde als NWE 11 eingereiht und 1949 von der Deutschen Reichsbahn als 99 5901 übernommen. Als Mitte der 1950er Jahre die Neubauloks (99.23–24) zur Harzquerbahn kamen, wurden die Mallet-Lokomotiven dort nicht mehr benötigt und zur Selketalbahn umgesetzt. Die 99 5901 wurde wieder im historischen Grün lackiert und kam vor Traditions- und Regelzügen zum Einsatz. Seit 1998 ist die 99 5901 wieder schwarz lackiert [www.drehscheibe-online.de] und steht heute als mittlerweile älteste betriebsfähige Mallet-Dampflokomotive in Deutschland bei der Harzer Schmalspurbahn im Sonderzugverkehr im Einsatz.

Die Aufnahme zeigt die Maschine mit dem P 14456 Gernrode – Straßberg im herbstlichen Selketal zwischen Mägdesprung und Drahtzug

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Scan vom Kleinbild-Dia (Ektachrome 200)

Datum: 23.10.1983 Ort: Drahtzug [info] Land: Sachsen-Anhalt
BR: 099 (Schmalspur ab 1000mm Spurweite) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Landschaft
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Götz
geschrieben von: Leon (410) am: 05.10.19, 18:48
Götz. Ein herrliches Bahnhofsgebäude an der Magistrale, zwischen Jeserig und Groß Kreutz gelegen. Daneben eine altehrwürdige Kastanie in voller Blüte. Den Bahnübergang sichert eine Kurbelschranke. Das eigentliche Dorf Götz liegt einen Kilometer nördlich des Bahnhofs und besitzt heute noch einen Haltepunkt für den RE 1, welcher Magdeburg mit Frankfurt/ Oder verbindet. Das Bahnhofsgebäude ist mittlerweile längst seiner Funktion beraubt. Es wurde eingezäunt und großflächig mit Graffiti beschmiert.
Vor über 25 Jahren sah hier die Welt noch ganz anders aus: Doppelstockzüge mit Brandenburger 228 pendelten zwischen Potsdam und Brandenburg in einem sehr dichten Takt. Dazwischen tummelten sich Ludmillen mit dem Fernverkehr, u.a. mit Schnellzügen von Berlin Richtung Magdeburg und Hannover. Hin und wieder verkehrten auch Güterzüge, meist von Seddin und Priort aus. Am frühen Morgen des 25.05.1992 hat die Brandenburger "Dicke" soeben ihre Doppelstockgarnitur in Götz in Bewegung gesetzt. Nächster Halt ist in Groß Kreutz.
Scan vom Fuji-100 6x6-Dia

Datum: 25.05.1992 Ort: Götz [info] Land: Brandenburg
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 13 Punkte

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Kirchmöser
geschrieben von: Leon (410) am: 03.10.19, 21:10
Der Umlauf der Brandenburger "Dicken" beinhaltete nicht nur Personenzüge, sondern man sah die formschönen Dieselloks der Baureihe 228 auch vor Güterzügen, wenn auch in geringerem Umfang. Der Bahnhof Kirchmöser wartete im Mai 1992 noch mit einem herrlichen Bahnhofsensemble auf, bestehend aus einem stattlichen Bahnhofsgebäude, hölzernen Bahnsteigüberdachungen, im Bild nicht sichtbaren Flügelsignalen und einem Stellwerk am Bahnsteigende. Beim Warten auf den Nah- und Fernverkehr kam unverhofft die 228 767 mit einer langen Leine E-Wagen am Betrachter vorbei. Diesem Zug wird bald ein Nahverkehrszug folgen, welcher ebenfalls mit einer Babelsbergerin bespannt sein wird.

Scan vom Fuji-100 6x6-Dia

Datum: 30.05.1992 Ort: Kirchmöser [info] Land: Brandenburg
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 9 Punkte

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Berlin-Ruhleben zur Blütezeit
geschrieben von: Leon (410) am: 01.10.19, 17:45
Wonnemonat Mai 1992. Die Wende ist erst ein paar Jahre her. Zur Anbindung des westlichen Umlandes mit Berlin wurde zwischen Nauen und Berlin-Charlottenburg eine Nahverkehrsverbindung geschaffen, auf der Doppelstock-Wendezüge eingesetzt wurden, die mit den formschönen Lokomotiven der Baureihe 228 des Bw Wustermark bespannt wurden. Eingesetzt wurden hier -wie auch im S-Bahn-Vorlaufverkehr zwischen Berlin-Wannsee und Potsdam- vierteilige Doppelstockzüge verschiedener Bauarten sowie fünfteilige Doppelstock-Gliederzüge. Letztere wurden ursprünglich Anfang der 70er Jahre u.a. für den Sputnik-Verkehr auf dem Berliner Außenring beschafft.
Neues und bis dato unbekanntes Zugpferd im Wustermarker Stall war die gut gepflegte 228 168, die uns hier in Berlin Ruhleben mit so einem Gliederzug entgegen kommt. Rechts im Bild liegt der Güterbahnhof Ruhleben, von welchem aus u.a. Kesselzüge zu verschiedenen Anschließern verteilt wurden.
Der Fotograf befindet sich auf der ehemaligen Brücke der damals noch stillgelegten S-Bahn-Trasse nach Berlin-Spandau. Die 228 befährt das Gleis von Charlottenburg nach Spandau. Das dahinter liegende Gleis -noch mit Stromschiene der ehemaligen S-Bahn in Richtung Jungfernheide- verbindet Spandau mit den Güterbahnhöfen Moabit und dem Hamburg- und Lehrter Güterbahnhof. Dahinter befinden sich zahllose Kleingärtner, bevor die Industrielandschaft von Ruhleben beginnt, welche u.a. ein Klärwerk beinhaltet.

Ob die Blütezeit sich nun ausschließlich auf die Vegetation bezieht oder aber auch die abgebildete Traktion in ihrem Umfeld mit einbezieht, bleibt der Phantasie des Betrachters überlassen...;-)

Scan vom Fuji-100 6x6-Dia

Datum: 18.05.1992 Ort: Berlin Ruhleben [info] Land: Berlin
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Blockstelle Belicke
geschrieben von: Leon (410) am: 30.09.19, 10:57
Die Magistrale: eine Hauptstrecke, wie sie im Buche stand: Bahnhöfe, die eher an Burgen erinnerten, Blockstellen, Formsignale, Telegrafenleitungen. Dazu Personen- und Güterverkehr mit attraktiven Fahrzeugen und Garnituren. So kannte man die Strecke von Magdeburg über Genthin und Brandenburg nach Potsdam, vor die Tore der Hauptstadt. Nach der Elektrifizierung Ende der 90er Jahre ist von dem Charme nichts mehr übrig geblieben.
Wir erinnern uns: zwischen den ludmillenbespannten Schnellzügen waren die Nahverkehrszüge nicht immer, aber häufig eine "Bank" für die Brandenburger "Babelsbergerinnen" der Baureihe 228. Etwa ein Drittel bis die Hälfte der Nahverkehrszüge zwischen Magdeburg und Brandenburg wurde mit diesen formschönen Diesellokomotiven bespannt. So auch der N 7607, der hier am Morgen des 01.08.1993 mit der gut gepflegten 228 749 am Block Belicke am Betrachter vorbeizieht. Sein nächster Halt in Kade ist gleich erreicht.
Im Rahmen der Umzeichnungen hat man den "Dicken" anfangs noch Lokschilder spendiert. Später reichte dann die Schablone...

Scan vom Fuji Velvia 6x6-Dia

Heute würde man in Anbetracht des Beinahe-Treffers mit der Birke um eine Auslösung vorher oder nachher bitten. Aber so schnell war die Rollei damals nicht...;-)

Datum: 01.08.1993 Ort: Belicke [info] Land: Brandenburg
BR: 228 (V180) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 8 Punkte

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Düstere Halle
geschrieben von: NAch (724) am: 24.09.19, 22:00
242 werden nicht fotografiert. Zum Glück war diese Aussage nicht absolut, sie war nur grundsätzlicher Natur. Jeder Jurastudent lernt, dass es dann Ausnahmen gibt.
So bei dieser Lichtsituation: die Sonne scheint, dringt aber nicht so recht durch den Belag der Glasscheiben des Hallendaches.
Einige Glasscheiben fehlen, und so finden einige Lichtfinger den Weg ins Innere. Auch das Gedränge am Nachbarbahnsteig wird erleuchtet.

Dunkel gehaltener Scan vom Negativ

Datum: 25.02.1978 Ort: Dresden [info] Land: Sachsen
BR: 109,142,171 (alle Holzroller) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Stimmungen mit Zug
Top 3 der Woche: 10 Punkte

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Der Qualmteppich
geschrieben von: NAch (724) am: 25.09.19, 21:02
Quer über den Gleisen hoch nach Unterwellenborn legt die 95 ihren Qualmteppich, natürlich mit kräftiger Westwindunterstützung. Mit einer Ölfeuerung sollte das aber besser gehen, ohne diesen Dreck, auch damals war der nicht gesund.
Für ein Foto - abgedrückt hätte ich aber sowieso, eines meiner ersten 95er Bilder.

Scan vom KB-Negativ

Zuletzt bearbeitet am 09.11.19, 21:55

Datum: 27.01.1978 Ort: Saalfeld [info] Land: Thüringen
BR: 060-098 (Tenderlokomotiven) Fahrzeugeinsteller: Deutsche Reichsbahn
Kategorie: Bahn und Infrastruktur
Top 3 der Woche: 4 Punkte
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