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Die "Neue" Ahrtalbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 05.04.26, 08:55 |
In der Ortschaft Dernau wurde bei der Flutkatastrophe 2021 links und rechts der Ahr alles zerstört. Auch die massive Betonbrücke wurde einfach weggespült. Einzig ein Baum hat der Flut unbeschadet stand gehalten. Bei dem großen, freistehenden Baum links im Vordergrund handelt es sich vermutlich um eine Silber-Weide, deren Alter ich auf deutlich über 100 Jahre schätze. Eines der letzten Fahrzeuge der Baureihe 620 im Ahrtal passiert am Ortsausgang von Dernau auf der Fahrt nach Remagen Baum und Fotografen. Datum: 01.03.2026 Ort: Dernau [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 3 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Die "Neue" Ahrtalbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 23.03.26, 08:10 |
Deutlich schneller als gedacht ist seit dem letzten Wochenende die Zeit der Baureihe 620 auf der Ahrtalbahn vorbei. Nach dem die Fahrzeuge zunächst erst im Sommer abgelöst werden sollten, wurden sie nun früher durch Talente von der Siegstrecke ersetzt. Damit wird im Ahrtal jetzt voll elektrisch gefahren. Im Gegenzug verzögert sich leider die Baustelle bei Heimersheim, so dass voraussichtlich zum Sommerfahrplan noch nicht halbstündig bis Ahrbrück gefahren werden kann. Am 01.03. diesen Jahres dieselte aber noch die Baureihe 620 durchs Ahrtal und konnte auf der Ahrbrücke kurz vor der Endstation abgelichtet werden.
PS: Das Stromkabel zu Kapelle wurde elektronisch abgebaut. Datum: 01.03.2026 Ort: Ahrbrück [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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Die "neue" Ahrtalbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 13.03.26, 08:20 |
Auch der Abschnitt zwischen Kreuzberg und der Ahrbrücke in Brück musste vollständig neu gebaut werden. Im völlig zerstörten Bahnhof Kreuzberg konnten sich das Personal des letzten Zuges noch so eben auf ein Garagendach retten. Der Triebwagen stand dann noch über 2 Jahre in Kreuzberg, bevor er auf provisorischen Schienen über Ahrbrück abtransportiert wurde. In den zwei Jahren mussten Mitarbeiter der DB jeden Tag nach Kreuzberg fahren, um dort nach dem Rechten zu sehen und den Triebwagen zu belüften. Ein unbekanntes Fahrzeug der Baureihe 620 hat soeben den zum HP zurückgebauten ehemaligen Bahnhof Kreuzberg Richtung Ahrbrück verlassen.
PS: Die Fahrleitungsmasten hinter den Bäumen sehen merkwürdig aus. Es wurde aber am Bild kein Eingriff vorgenommen. Das muss ich mir demnächst einmal aus der Nähe ansehen. Möglicherweise gibt es ja doch noch ein Abstellgleis in Kreuzberg? Dafür spricht, dass es Einfahrlichtsignale gibt. Datum: 01.03.2026 Ort: Kreuzberg [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 2 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Die "neue" Ahrtalbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 10.03.26, 07:54 |
Die Ortschaft Dernau war eine der am stärksten von der Flutkatastrophe 2021 betroffenen Orte im Ahrtal, da die geografische Enge des Tals in Richtung Ahrweiler die Wucht der Wassermassen verstärkte. Massive Schäden an Wohnhäusern machten viele der rund 1.800 Einwohner obdachlos oder zerstörten ihre Existenzgrundlage. Keller wurden durch den Wasserdruck eingedrückt und Wohnräume mit zentimeterdickem Schlamm geflutet. Da war die vollständige Zerstörung der Bahninfrastruktur wohl noch das kleinste übel, zumal die Katastrophe auch mehrere Menschenleben forderte. Auch die damals gar nicht so alte Betonstraßenbrücke im Ort, auf dessen Neubau der Fotograf nun steht, wurde vollständig weggerissen. Mittlerweile wurde ca. 90 % der Ortschaft und 99% der Bahninfrastruktur wieder aufgebaut. Datum: 01.03.2026 Ort: Dernau [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 5 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Schnee im Rheinland geschrieben von: Martin Rese (184) am: 20.02.26, 22:23 |
Der Januar 2019 verabschiedete sich mit Schnee bis in die Niederungen des Rheinlandes. Sogar in Köln gab es Schnee – was dieses für den Bahn- und Straßenverkehr bedeutete brauche ich sicherlich nicht zu erwähnen! Unterwegs als RB11545 nach Köln Hansaring fährt der 620 019 am 31.1.2019 durch den verschneiten Königsforst und wird in wenigen Augenblicke die Stadtgrenze zu Köln passieren.
Die Bimmelbahn 25 brauch allerdings kein Eis und Schnee für Ausfälle - in diesem Jahr sind auf dieser Strecke schon weit über 700 (!) Teilausfälle zu verzeichnen! Datum: 31.01.2019 Ort: Königsforst [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB-Regio Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 10 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Weinort Rech geschrieben von: Philosoph (812) am: 30.12.25, 11:08 |
Auch der Weinort Rech war von der Flutkatastrophe stark betroffen. Von allen betroffenen Orten ist hier der Wiederaufbau allerdings bereits weit vorangeschritten. Nicht überlebt hat leider die wunderschöne Steinbogenbrücke über die Ahr. Noch vorhanden ist dafür das ehemalige EG vom Haltepunkt Rech in der Bildmitte. Selbst in dieser erhöhten Lage hat das Gebäude leider erhebliche Schäden davon getragen, da sich die Flut einen Weg durch den Bahneinschnitt gesucht hat. Noch wurde das Gebäude nicht renoviert. Ein unbekanntes Fahrzeug der Baureihe 620 erreicht auf der Fahrt nach Ahrbrück soeben den HP Rech. Im Hintergrund thront gut erkennbar mit der Saffenburg die älteste Burgruine im Ahrtal.
Das Absperrgitter zur Hangsicherung habe ich elektronisch ein wenig eingekürzt. Datum: 27.12.2025 Ort: Rech [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 4 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Die "Neue" Ahrtalbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 28.12.25, 11:34 |
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember rollt der Zugverkehr auf der seit dem katastrophalen Hochwasser 2021 gesperrten Ahrtalbahn zwischen Walporzheim und Ahrbrück. Momentan verkehrt die RB 30 nur bis Altenahr mit Dieselfahrzeugen, aber auch das wird sich im Sommer ändern, wenn die erforderlichen Fahrzeuge in Niedersachsen frei werden und die noch fehlende Stützmauser bei Altenahr fertig ist, so dass dort Zugkreuzungen ermöglicht werden. Bei meinem gestrigen Besuch waren alle Leistungen pünktlich und ein reibungsloser Betrieb mit sauberen Fahrzeugen ermöglicht. Insbesondere der zweigleisige Abschnitt bei Dernau zeugt von einer weitsichtigen Planung. Allen Beteiligten kann man für diese Leistung nur beglückwünschen. Im Bild überquert ein unbekannter 620 die Ahrbrücke bei Brück. Diese Perspektive war vor dem Hochwasser nicht möglich.
PS: Zwei rote Absperrgitter vor der Brücke und ein ins Bild ragender Mast wurden elektronisch abgebaut. Datum: 27.12.2025 Ort: Ahrbrück [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 5 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Nahe-Metropole (VIII) geschrieben von: Volker Blees (110) am: 31.07.25, 21:18 |
Abend in Idar-Oberstein. Im Tal brummt noch die B 41, doch auf den Höhen kehrt im Licht der sinkenden Sonne allmählich Ruhe ein.
Vom Pfaffenberg aus fällt der Blick auf die Siedlung Hohl, das tief eingeschnittene Tal des Wüstlautenbachs, den bereits im Areal des Truppenübungsplatzes Baumholder gelegenen Sender Hillscheid und nicht zuletzt auf des östlichen Teil des Bahnhofs Idar-Oberstein, der sich zwischen Volkesberg und Nahe klemmt. Ein LINT 54 hat sich bereits auf einem Abstellgleis zur Abendruhe begeben und leistet einem Multifunktionalen Instandhaltungsfahrzeug (MISS) der Baureihe 740.1 Gesellschaft, das schon seit Tagen auf einen Einsatz wartet. Nur ein LINT 81 ist noch als RE 3 nach Frankfurt unterwegs und rollt gerade pünktlich über den kleinen dreibogigen Viadukt über den Wüstlautenbach. Datum: 27.08.2024 Ort: Idar-Oberstein [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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Nahe-Metropole (VII) geschrieben von: Volker Blees (110) am: 19.07.25, 15:03 |
Der „Laufsteg“ der Nahetalbahn unterhalb des Struthfelsens im pittoresken Stadtgebiet von Idar-Oberstein ist bereits mit zwei Vormittags-Ansichten in der Galerie vertreten (Ansicht 1, Ansicht 2). Vom Struthfelsen auf der südlichen Talseite der Nahe aus aufgenommen, dienen dabei die Felsenkirche, das Schloss Oberstein und die Burgruine Bosselstein als Staffage.
An langen Sommerabenden lohnt es sich aber auch, die Talseite zu wechseln und auf dem nördlich der Nahe gelegenen Höhenzug vom Pfaffenberg über Schloss und Burgruine zum Götzplatz, einem hoch über dem Talgrund gelegenen Aussichtspunkt, zu wandern (ggf. auch weiter in Richtung Gefallener Fels, so weit bin ich jedoch noch nicht gekommen): ganz neue Ausblicke eröffnen sich von hier aus auf die Nahebahn, und die Tagsüber-Fotostandort-Felsen bilden ihrerseits prägnante Kulissen. Am 18. Juli 2025 bildet der vlexx-LiNT der RB 29585 um kurz nach 20 Uhr den letzten Zug, der sich unterhalb des Struthfelsens auf dem Damm ablichten lässt, bevor das Tal im Schatten versinkt. Auf die Felswand unterhalb des Götzplatzes projiziert die untergehende Sonne den Schattenriss der Burgruine Bosselstein. Datum: 18.07.2025 Ort: Idar-Oberstein [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 9 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Damals im Ahrtal geschrieben von: Philosoph (812) am: 25.05.25, 07:06 |
Erst gute 10 Jahre alt ist diese Aufnahme aus dem Bahnhof Kreuzberg (Ahr). Trotzdem ist mit Ausnahme des EG am rechten Rand hier nichts mehr vorhanden, da die Infrastruktur des Bahnhofs Kreuzberg beim Jahrhunderthochwasser vollständig zerstört wurde. Am 04.06.2015 konnte ich dagegen noch 620 006 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof in Richtung Bonn Hbf beobachten. Ende 2026 soll hier der Zugverkehr wieder aufgenommen werden. Datum: 04.06.2015 Ort: Kreuzberg [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Infrastruktur Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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Nahe-Metropole (VI) geschrieben von: Volker Blees (110) am: 27.04.25, 12:07 |
Neben den Hauptorten Idar und Oberstein umfasst das Mittelzentrum an der Nahe elf weitere Stadtteile, die sich über die umliegenden Hügel und Täler ergießen. Zwei von ihnen, Nahbollenbach und Enzweiler, verfügten dereinst über eigene Haltepunkte an der Nahetalbahn, die allerdings schon lange (seit wann?) wieder aufgegeben sind. In Enzweiler, mit rund 650 Seelen einer der kleinsten Stadtteile Idar-Obersteins, zeugen zwei Gebäude mit ihrer Lage und Bauweise von mutmaßlicher Bahn-Vergangenheit als Stationsgebäude bzw. Wärterwohnhaus und markieren so auch die einstige Position des Haltepunkts.
Die im Zuge des autogerechten Ausbaus der Naheregion über den Dächern Enzweilers errichtete Talbrücke der L 176 schenkt dem Ort nicht nur beständigen Fahrzeuglärm, sondern auch den hier gezeigten Ausblick über den Häuserteppich und die Nahetalbahn bis hin zum Enzweiler Tunnel. Ein LINT 81 der vlexx rollt gerade als RE 3 nach Saarbrücken am einstigen Haltepunkt vorbei Bildmanipulation: nicht-gefallenden ZBF-Mast gefällt. Datum: 27.08.2024 Ort: Enzweiler [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 1 Punkt |
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Erinnerungen an die (alte) Ahrtalbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 15.02.25, 09:39 |
Auch wenn die Ahrtalbahn zum Glück wiederaufgebaut wird, viele Motive und Bauwerke sind unwiederbringlich verloren. So auch die hier vorgeschlagene Perspektive bei Dernau. Die Weinfelder, Telegrafenmasten und die Feldwegbrücke sind zerstört und abgerissen und zumindest die Weinreben werden an dieser Stelle sicherlich nicht wieder angepflanzt. Am 12.09.2018 war die Welt im Ahrtal noch in Ordnung und eine der seltenen Doppeltraktionen verlässt am Vormittag Dernau in Richtung Ahrbrück. Datum: 12.09.2018 Ort: Dernau [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 2 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Bunte Kuh geschrieben von: Philosoph (812) am: 07.02.25, 08:17 |
Die Bunte Kuh ist eine Felsnase an der wohl engsten Stell im Ahrtal kurz oberhalb von Walporzheim. Die Felsnase hat allerdings keinen natürlichen Ursprung, sondern sie entstand im 19. Jahrhundert bei Sprengungen für den Straßenbau. Wie es zu dem Namen "Bunte Kuh" kam, darüber gibt es unzählige Geschichten. Die beliebteste ist, das französische Soldaten den guten Wein an der Ahr mit "C'est bon de gout" gelobt haben und die Walporzheimer Winzer daraus die Worte "Bunte Kuh" gehört haben wollen.
Ich war am 12.09.2018 zu Fuß auf dem Weg zum Aussichtspunkt Katzey oberhalb von Walporzheim, als ich auf der Brücke den Fotografen im Fluss entdeckte. Da ich es bis zur nächsten Leistung nach Remagen sowieso nicht bis nach oben geschafft hätte, wartete ich einfach auf der Brücke, um die Szene bildlich festhalten zu können. Während seine Frau/Freundin eher gelangweilt am Ufer wartet, hielt er es tatsächlich 10 Minuten bis zur Zugdurchfahrt im nicht gerade warmen Wasser aus. Datum: 12.09.2018 Ort: Walporzheim [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 8 Punkte 4 Kommentare [»] |
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Eifelwinter geschrieben von: railpixel (604) am: 11.01.25, 14:38 |
In den letzten Tagen gab es bis ins Flachland ergiebige Schneefälle. Da würde sich ein Fotoausflug zur Eifelbahn anbieten, wenn – ja, wenn – dort Züge fahren würden. Seit der Flutkatastrophe des Jahres 2021 ist die Strecke aber immer noch unterbrochen. Vor knapp acht Jahren, am 22. Januar 2017, fand ich aber auch gute Bedingungen vor: 620 547 erreicht als morgendlicher RE 11321 Köln – Trier den Bahnhof Blankenheim (Wald). Datum: 22.01.2017 Ort: Blankenheim (Wald) [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 11 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Herbst im Ahrtal geschrieben von: Philosoph (812) am: 07.01.25, 07:53 |
Der Bahnhof Kreuzberg hatte sich bis zur Flutkatastrophe viel Charme der Bundesbahnzeit bewahrt. Malerisch im Tal der Ahr gelegen, gab es neben vielen Formsignalen auch noch einen höhengleichen Rasenmittelbahnsteig. Da wo der Fotograf steht, lagen einst die Zufahrtsgleise zum ehemaligen Bahnbetriebswerk Kreuzberg. Heute ist hier natürlich alles weg. Was die Flut nicht weggerissen hat, wurde mittlerweile abgerissen, das mechanische Stellwerk ausgebaut. Bleibt zu hoffen, dass man auch beim Wiederaufbau in Kreuzberg weiterhin die bisherigen Gleiskapazitäten erhält. Datum: 27.10.2015 Ort: Kreuzberg [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 1 Punkt |
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Driving home for Christmas geschrieben von: Frank H (488) am: 23.12.24, 17:18 |
Bei der Auswahl eines zu den kommenden Weihnachtstagen passenden Galerievorschlags bin ich an dieser – wenn auch nicht im Dezember angefertigten – Aufnahme hängengeblieben, musste ich doch gleich an den obigen Song denken, der spätestens mit Beginn der Adventszeit im Radio rauf und runter gespielt wird.
Ich persönlich empfinde den Titel als eines der kleineren Übel der alljährlichen Playlist, und spätestens seit die Kinder auswärts studieren, hat die Zeile „Driving home for Christmas“ für mich und meine Frau eine besondere Bedeutung. So hoffe ich denn, dass möglichst Viele nun zu Weihnachten nachhause zu ihren Lieben fahren und die Feiertage trotz der leider unruhigen Zeiten mit all ihren Schreckensmeldungen unbeschwert genießen können. Und all jenen, die an den kommenden Tagen arbeiten müssen, seien erträgliche Schichten gegönnt! Ich wünsche allen Gestaltern und Nutzern der Galerie ein frohes und friedliches Weihnachtsfest! Datum: 02.02.2024 Ort: Ockenheim [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: Vlexx Kategorie: Stimmungen mit Zug Top 3 der Woche: 18 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Nahe Zylinder geschrieben von: Volker Blees (110) am: 07.10.24, 21:00 |
Man mag (und muss mit Blick auf den Flächenverbrauch sogar!) die Zersiedlung der Landschaft beklagen, vor allem wenn es sich um großvolumige Gewerbebauten handelt. Zuweilen bringen moderne Produktionsstätten aber auch pittoreske, nachgerade skulpturale Formen mit sich. So nehme zumindest ich die Batterien stehender Edelstahlzylinder wahr, die im Werk II der SIMONA AG in Kirn mutmaßlich Roh- oder Prozessstoffe für die Kunststoffproduktion beherbergen.
Die Zylinderform findet sich aber auch in einem traditionellen Gewerbe der Naheregion wieder: in der Holzproduktion, wie im Vordergrund auf dem Areal eines ehemaligen Sägewerks (einst mit eigenem Anschlussgleis) zu sehen ist. Zwischen alter und neuer Industrie liegen nicht nur Welten, sondern auch die Nahebahn, auf der ein LINT 81 als RE 3 nach Saarbrücken eilt. Datum: 04.09.2023 Ort: Kirn [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 2 Punkte |
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Nahe-Metropole (IV) geschrieben von: Volker Blees (110) am: 04.10.24, 21:25 |
Das Siedlungsgebiet des Idar-Obersteiner Stadtteils Oberstein wird ringsum von steilen Hängen und von Felsen umschlossen. Besonders eindrucksvoll ist der "Gefallene Felsen", der den Ort nach Osten hin abriegelt. Gut 80 Meter ragt er über dem Talgrund auf und wird vom den Tunnel der Nahebahn und der B41 durchstoßen.
Große Teile des Gefallenen Felsen stehen seit 1988 unter Naturschutz, nachdem noch 1987 ein prägnanter Teil des Felsen für den Bau der neuen B41 gesprengt worden war. Was auf den Silikat-Felsen wächst, scheint der Namens-Phantasie von Walter Moers entsprungen zu sein: Steinquendel und Wolliger Schneeball, Heil-Ziest und Aufrechte Trespe, Waldzwenke und Hauhechel. Es nimmt nicht wunder, dass zum Schutz dieser Merkwürdigkeiten auch die entsprechenden Schilder erforderlich sind. Zur Benennung der Pflanzen muss der geneigte Eisenbahnfreund freilich auf ergoogelte Literatur zurückgreifen. Leichter fällt ihm, auch ohne hinzuschauen die den Gefallenen Felsen durchquerende Triebwagen-Gattung zu bestimmen: es handelt sich mit 99,9 %iger Wahrscheinlichkeit um einen LINT. Vom Felsen hinab gut zu erkennen ist an dieser Stelle auch die Nahe-Überbauung der B41: wo rechts der Bahnstrecke zwei- und vierstreifig der Autoverkehr fließt, floss bis Ende der 1980er Jahre noch die wilde Nahe. Datum: 27.08.2024 Ort: Idar-Oberstein [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 1 Punkt 2 Kommentare [»] |
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Nahe Felsen geschrieben von: Volker Blees (110) am: 24.09.24, 20:20 |
Zwischen Hochstetten-Dhaun und Kirn quetschen sich die Nahe und die sie begleitenden Verkehrswege - die Nahebahn, die Bundesstraße 41 und die Landesstraße 176 - durch eine Talenge zwischen dem Hellberg und St. Johannisberg. Von Kirn aus führt ein schmaler und steiler Wanderweg vom Talgrund in etwa 180 m ü NN auf den 365 m hohen Hellberg, und etwa auf der Hälfte der Höhenmeter erlaubt eine kleine Geländeterrasse einen Blick aus dem lichten Eichen-Mischwald hinaus ins Tal.
Hier lässt sich gut verweilen, bis der recht dichte Fahrplan aus RE 3 und RB 34 im Stundentakt den nächsten vlexx-LINT vorbeischickt. Ganz am rechten Bildrand, oberhalb des ehemaligen Steinbruchs, ist schwach der "Nahe-Skywalk" zu erkennen, der frühmorgens einen exponierten Foto-Standpunkt bietet (vgl. [www.drehscheibe-online.de] ). Datum: 27.08.2024 Ort: Kirn [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 4 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Nahe-Metropole (III) geschrieben von: Volker Blees (110) am: 15.09.24, 08:04 |
Idar-Oberstein verfügt über zwei Wahrzeichen. Zum einen sind dies - eher abstrakt - die Edelsteine, die hier seit vielen Jahrzehnten gehandelt und bearbeitet werden. Das andere, sehr konkrete, ist die so genannte Felsenkirche, die bereits im 15. Jahrhundert in eine ausreichend große Nische des hoch über Oberstein aufragende Bosselsteins gebaut wurde und sich an den Fels schmiegt. Streng genommen handelt es sich dabei nicht um eine Felsenkirche im engeren Sinne, da sie nicht in den Stein gehauen ist oder eine vorhandene Höhle nutzt, aber das interessiert das Idar-Obersteiner Tourismusmarketing wenig ...
Das Motiv "Edelsteine und Bahn" lässt sich allenfalls metaphorisch mit den im Stadtgebiet hoch aufragenden Felswänden umsetzen. Dagegen ist die Felsenkirche dank ihrer exponierten Lage aus einigen der Blickwinkel im Bild, die man auf die Bahn werfen kann. Gleichsam die Paradestrecke für das Motiv "Felsenkirche und Bahn" ist der Blick vom Struth-Felsen auf die darunter in Dammlage verlaufende Nahetalbahn und den Bosselstein mit Kirche und obenauf thronender Burgruine. Allerdings ist der Damm bereits so hoch bewachsen, dass sich die Szenerie ohne größere Buschschäden nurmehr als Nachschuss auf gen Saarbrücken fahrende vlexxe umsetzen lässt. Datum: 27.08.2024 Ort: Idar-Oberstein [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 11 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Nahe-Metropole (II) geschrieben von: Volker Blees (110) am: 11.09.24, 08:29 |
In Oberstein, dem an der Nahe gelegenen Teil der Doppelstadt Idar-Oberstein, zwängen sich Fluss und Bahn zusammen mit der kleinteiligen Bebauung ins enge, von mächtigen Felsen begrenzte Tal. Während der Fluss in der ersten Hälfte der 1980er Jahre mit der vierspurigen B 41 überbaut wurde, um dem Autoverkehr freie Bahn und den Anwohnerinnen und Anwohnern ein wenig Ruhe zu schenken, schlängelt sich die Bahn am südlichen Talrand zwischen den Häusern durch. Verschiedene Aussichtspunkte auf den umliegenden Felsen, im vorliegenden Fall der Struth-Felsen - ermöglichen Blicke auf Stadt und Bahn.
Östlich des Bahnhofs Idar-Oberstein passiert die Nahebahn das Zentrum von Oberstein, kenntlich an den modernen Kirchenbauten von St. Walburga (links, 1967) und der evangelischen Christuskirche (rechts, 1963). Der RE 3 nach Frankfurt kommt rund zehn Minuten verspätet durch den Häusersee (für ein Meer reicht es in Oberstein dann doch nicht ;-) ) am östlichen Einfahrsignal um die Kurve gekrochen. Bildmanipulation: ungünstig vor dem ESig geparkten Gegenzug eliminiert. Datum: 27.08.2024 Ort: Idar-Oberstein [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 3 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Nahe beieinander: Licht und Schatten geschrieben von: Volker Blees (110) am: 20.08.24, 19:18 |
Früher Samstagmorgen im September 2023. Eine gute Dreiviertelstunde ist es her, seit die Sonne über den Horizont gekrochen ist und begonnen hat, das Nahetal bei Kirn in ihr klares Licht zu tauchen. Die Konturen des Andesit-Steinbruchs leuchtet sie bereits fein aus. Der 365 m hohe Hellberg schirmt derweil den gebündelten Verlauf von neuer B 40, Nahe, Nahetalbahn und alter B 40 noch vom Morgenlicht ab.
Ein LINT 81 hat als RE 3 nach Mainz gerade Kirn verlassen und rollt aus der Schattenpassage ins Licht. Dank sei den Erbauern des "Nahe-Skywalk" in St. Johannisberg, die mir diesen Blick auf Nahe, Licht und Schatten ermöglicht haben. [Zweiteinstellung nach Überarbeitung - danke ans AWT für die Hinweise!] Datum: 09.09.2023 Ort: St. Johannisberg [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 4 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Hidden Champions ganz Nahe geschrieben von: Volker Blees (110) am: 21.06.24, 19:23 |
'Hidden Champions' ist im Wirtschaftsteil der Zeitung ein gern gebrauchter Begriff, wenn von mittelständischen Unternehmen die Rede ist, die - meist außerhalb des Blickfelds der breiten Bevölkerung und abseits der Ballungsräume - global tätig sind, einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftskraft leisten und gerade in ländlicheren Regionen in nennenswertem Umfang Arbeitsplätze bieten. Zu diesen 'Hidden Chamions' gehört sicher auch die SIMONA AG in Kirn. Hervorgegangen aus einer Lederfabrik, zählt sie heute (laut Eigenwerbung) zu den "führenden Herstellern und Entwicklungspartner thermoplastischer Kunststoffprodukte". Kehrseite des technologischen und wirtschaftlichen Erfolgs des Unternehmens ist seine Expansion in die Landschaft des engen und einst idyllischen Nahetals - wirklich schön ist das im Bild sichtbare 'Werk II' nun wirklich nicht.
Ein 'Hidden Champion' auf der Schiene ist zweifellos der LINT aus dem Hause LHB bzw. Alstom. Über 1.000 Einheiten des 'Leichten Innovativen Nahverkehrs-Triebwagens' sind in verschiedenen Varianten unterwegs und leisten Summa summarum unauffällig und zuverlässig ihren Dienst an den Fahrgästen. Unterhalb des Gauskopfs findet sich im ansonsten dichten Wald ein Aussichtspunkt, der einen Blick in Richtung Kirnsulzbach und auf die beiden 'Hidden Champions' bietet. Am 8. September 2023 ist hier ein LINT 81als RE 3 unterwegs gen Saarbrücken. Bildmanipulation: Graffiti unauffälliger gestaltet. Datum: 08.09.2023 Ort: Kirn [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 2 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Aggertalsperre geschrieben von: Philosoph (812) am: 16.03.24, 08:15 Bild des Tages vom 01.03.25 |
Die Aggertalsperre bei Loope ist nicht nur bei Anglern, Ausflüglern und Naturfreunden beliebt, sondern auch der gemeine "Fuzzy" ist hier ob der zahlreichen Motive öfters anzutreffen. Leider ist die Artenvielfalt nicht sehr hoch, da hier lediglich der rote 620 in freier Wildbahn anzutreffen ist. Ein besonders stattliches Exemplar dieser Gattung konnte am 14.03.2016 auf dem Weg nach Brügge im Bild festgehalten werden. Datum: 13.03.2016 Ort: Loope [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 7 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Spaßvogel geschrieben von: Philosoph (812) am: 01.03.24, 07:43 |
Als Eisenbahnfotograf erlebt man ja die unterschiedlichsten Reaktion der Tfz. Die meisten nehmen es gelassen hin, viele grüßen freundlich und einige wenige versuchen durch i.d.R. unwirksame Maßnahmen das Foto zu entwerten. Letzteres passiert aber zum Glück äusserst selten. Aber dann gibt es noch die extrem seltene Gattung der Spaßvögel. Ich hatte am 13.03.2016 am ehemaligen Bahnhof Loope das Glück, einen Tfz dieser extrem seltenen Gattung in freier Wildbahn erleben zu dürfen. Datum: 13.03.2016 Ort: Engelskirchen [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 9 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Ein Schneetag an der Eifelbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 27.02.24, 07:32 |
Das nächste Bild dieses wunderbaren Wintertages entstand auf der Höhe der Ortschaft Wißkirchen bei immer noch kuscheligen - 4 Grad. Eine RB aus Euskirchen passiert auf der Fahrt nach Kall die Kirche von Wißkirchen sowie den frierenden Fotografen. Datum: 19.01.2024 Ort: Euskirchen [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 9 Punkte 4 Kommentare [»] |
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Ein Schneetag an der Eifelbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 21.02.24, 12:14 |
Auch das Motiv am Bahnhof Satzvey ist natürlich hervorragend per Bahn erreichbar. Als letzter Bahnhof mit Formsignalen im aktuellen Betrieb durfte dieses Motiv auf dieser Tour natürlich nicht fehlen. Eine RB nach Kall verlässt soeben den Bahnhof Satzvey und passiert dabei das Ausfahrsignal nebst Fotografen.
PS: Der Funkmast hinter dem EG wurde digital abgebaut. Datum: 19.01.2024 Ort: Satzvey [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Infrastruktur Top 3 der Woche: 4 Punkte |
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Ein Schneetag an der Eifelbahn geschrieben von: Philosoph (812) am: 17.02.24, 09:44 |
Der aktuelle Halbstundentakt und das 18 € Jobticket machen es möglich, dass man sich prima per Zug an der Eifelbahn bewegen kann. Im Sommer lässt sich die Schevener-Kurve kaum noch umsetzen, daher sollte es an diesem Tag auch noch einen Winter-Abstecher an die Schevener Kurve geben. Die Sonne kam quasi mit meiner Ankunft und der als Rodelberg genutzte Hügel wertet das Motiv sogar noch auf. Eine RB nach Kall hat soeben den Haltepunkt Scheven Richtung Kall verlassen. Datum: 19.01.2024 Ort: Scheven [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 1 Punkt |
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Verkehrte Welt geschrieben von: Zugmeldung (23) am: 03.02.24, 22:43 |
Die GDL streikt, das Wetter ist top - was tun? Sich ein EVU suchen, welches nicht bestreikt wird, und ein Motiv, wo man immer schonmal hin wollte. So landete ich letztendlich am Rotenfels bei Norheim. Von einem Höhenweg hat man tolle Ausblicke ins Nahetal und auf die Felskulisse. Zwischen den Betriebsstellen Bad Münster am Stein und Norheim sehen wir hier einen unerkannt gebliebenen Alstom Coradia LINT 81- Triebwagen der vlexx GmbH als RE 29520 auf dem Weg von Mainz Hbf nach Saarbrücken Hbf.
Obwohl die blau-weißen vlexx- Züge farblich nicht mit dem DB-Rot mithalten können, so leuchten sie zur kahlen Jahreszeit im tiefstehenden Winterlicht doch recht gut in der Landschaft. Auch war zum Aufnahmezeitpunkt tatsächlich nicht ein einziges KfZ auf der Straße unterwegs, so dass sich diesmal vor dem BÜ keine wie sonst übliche Autoschlange bildete. Im Hinblick auf den Bahnstreik hatte das ein bißchen was von "verkehrter Welt", wo doch an solchen Tagen für gewöhnlich die Gleise leer und die Straßen voll sind... Datum: 27.01.2024 Ort: Traisen [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 23 Punkte 7 Kommentare [»] |
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Winterlandschaft geschrieben von: Philosoph (812) am: 25.01.24, 09:06 |
Alle drei Jahre passiert es tatsächlich, dass Schnee, Sonne und Resturlaub auf einen Tag fallen. Am 19.01. war es einmal wieder soweit, dass diese seltene Situation eintrat. Was lag näher als ein kurzer Abstecher zur Eifelbahn, wo im Halbstunden Takt rote Züge verkehren. Auf der Höhe der Ortschaft Wißkirchen konnte kurz nach Sonnenaufgang bei noch kuscheligen - 8 Grad die erste Aufnahme angefertigt werden. Die RB aus Euskirchen passiert auf der Fahrt nach Hall die Kirche von Wißkirchen sowie den frierenden Fotografen. Datum: 19.01.2024 Ort: Euskirchen [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 5 Punkte 1 Kommentar [»] |
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An der Bahnsiedlung geschrieben von: railpixel (604) am: 27.12.23, 14:00 |
„Bahnsiedlung“ heißt die kleine Straße nördlich von Dahlem (Eifel) am Schmidtheimer Berg, der zum höchstgelegenen Bahnhof der Eifelbahn*) führt. Die kleine Brücke in der Bildmitte führt über den Kaucherbach. Während im Sommer im nahegelegenen Naturschutzgebiet verschiedene Orchideenarten zu finden sind, lag am 22. Januar 2017 alles unter einer dichten Schneedecke. Um zu meinem etwas erhöhten Fotostandpunkt zu gelangen, musste ich leider den Vordergrund ein bisschen zertrampeln :).
Kurz nach 16 Uhr befährt 620 042 als RE 11346 Trier – Köln die Steigungsstrecke. Noch eine knappe Stunde bis Sonnenuntergang – mir ist kalt, der Schnee in den Schuhen beginnt zu schmelzen. Zeit für den Heimweg. *) Wikipedia behauptet, Schmidtheim sei der höchste Bahnhof in NRW, aber das stimmt nicht – danke für den Hinweis! Zuletzt bearbeitet am 29.12.23, 15:55 Datum: 22.01.2017 Ort: Dahlem (Eifel) [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 3 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Damals im Ahrtal geschrieben von: Philosoph (812) am: 01.11.23, 11:20 |
Das schöne Bild von Frank aus Dernau erinnerte mich daran, dass man mal wieder ein Bild aus dem Ahrtal zeigen könnte. Das Bild vom 10.09.2016 ist gerade einmal 7 Jahre alt und trotzdem ist die Landschaft hier nicht wieder zu erkennen. Der Weinanbau im Tal links und rechts der Strecke ist Geschichte und wird wohl auch nicht wieder aufgenommen. Die Häuser links sind (waren) alles Ruinen und befinden sich zumindest teilweise im Wiederaufbau. Auch den im Hintergrund erkennbaren Bahnhof Mayschoß hat es schwer getroffen. Dort ist man mit der Sanierung aber fast fertig und wird wohl in Kürze den Restaurantbetrieb und die Vinothek wieder eröffnen. Bleibt die Frage, wann der Wiederaufbau der Ahrtalbahn in Angriff genommen wird. Datum: 10.09.2016 Ort: Mayschoß [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 12 Punkte 5 Kommentare [»] |
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Nahe am Steinbruch geschrieben von: Volker Blees (110) am: 14.10.23, 13:59 |
Entlang des Nahetals gibt es ein reichhaltige und vielfältige Mineralienvorkommen, die seit Jahrhunderten in unzähligen Gruben und Steinbrüchen ausgebeutet wurden. Spuren davon findet man allenthalben in Gestalt eindrucksvoller Fundstücke in den Heimatmuseen der Naheregion, mit geübtem Auge und Wanderkondition aber auch in situ in den ausgedehnten Waldlandschaften zwischen Birkenfeld und Bad Kreuznach.
Wirtschaftlich ist der Mineralienabbau überwiegend schon seit langem nicht mehr attraktiv. Eine Ausnahme bildet der Andesit-Steinbruch der Basalt Actien-Gesellschaft am östlichen Ortsrand von Kirn, wo bis heute Splitte und Gesteinskörnungsgemische produziert werden. Bis in die 1990er Jahre wurde hier meiner Erinnerung nach auch noch auf die Bahn verladen. Heute zeugt davon vor allem noch der Bahnübergang über die ehemalige B 41. Die ehemaligen Anschlussgleise, die der RE 3 nahe den Brech-, Sieb- und Abfüllanlagen passiert, sind dagegen unter dichtem Gebüsch verborgen. Datum: 01.09.2023 Ort: Kirn [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 1 Punkt |
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Nahe-Metropole (I) geschrieben von: Volker Blees (110) am: 10.10.23, 13:32 |
Idar-Oberstein bildet mit seinen Handels- und Dienstleistungseinrichtungen und seiner sozialen Infrastruktur die Metropole des mittleren Nahetals. Vor allem die Edelsteinindustrie hat dem Bereich um die Mündung des Idarbachs in die Nahe seit Mitte des 19. Jh. zu Wachstum und Ansehen verholfen und dazu beigetragen, dass heute in den engen, häufig felsgerahmten Tälern jeder Quadratmeter dicht bebaut ist. Der Bahnhof, 1859 noch außerhalb der Bebauung errichtet, ist längst ins Siedlungsgebiet eingewachsen, und die Nahebahn schlängelt sich zwischen Felsen und Häusern hindurch.
Den Blick vom "die Hohl" genannten Bergsporn gegenüber der Idarbach-Mündung hinab auf den Bahnhof hat 1928 bereits Altmeister Carl Bellingrodt genossen, wie ein bei der Eisenbahnstiftung veröffentlichtes Foto zeigt. 95 Jahre später lässt sich trotz zunehmenden Bewuchses noch fast der gleiche Standpunkt einnehmen. Beeindruckend zeigt ein Bildvergleich, dass sich einiges erwartungsgemäß verändert hat, vieles aber auch geblieben ist. Anfang September schafft es die Sonne erst gegen 10 Uhr, über die Hohl hinwegzukriechen und die Nahebahn auszuleuchten, und bereits eine Stunde später wird sie so weit gewandert sein, dass sie den nach Bad Kreuznach fahrenden vlexx-LINTen kein Frontlicht mehr spendiert. In diesem Zeitfenster ist die Aufnahme vom RE 3 entstanden. Zuletzt bearbeitet am 14.09.24, 16:45 Datum: 09.09.2023 Ort: Idar-Oberstein [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 12 Punkte 3 Kommentare [»] |
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Abfahrt in die Sonne geschrieben von: Vinne (1102) am: 20.09.23, 19:00 |
Die Perspektiven für lokbespannte Züge auf der König-Ludwig-Bahn mit Blick zu den Alpen waren über Jahre wenn überhaupt an einer Hand abzuzählen, verläuft die Strecke von Biessenhofen bzw. Marktoberdorf nach Füssen doch fast sauber in Nord-Süd-Richtung, wobei selbst die zahlreichen Bögen im Streckenverlauf kaum Chancen einräumen.
Nordlok war also die einzig wahre Alternative, das musste aber erstmal so gefahren werden, das Wetter passen und dann musste man vor Ort sein. Abhilfe schufen zu DB Regio-Zeiten also die im zweistündigen Wechsel verkehrenden Regionalbahnen nach Augsburg Hbf, die zum Ende hin ja durch Desiro der Baureihe 642 gefahren wurden. Aber wer von euch hat schon freiwillig ein Bild einer 218 oder selbst 245 mit n- oder Doppelstockwagen für einen "Desastro" links liegen lassen? So dürfte die Anzahl von Nordfahrern rund um die bekannten Motive in den meisten Archiven überschaubar sein. Umso "erfreulicher", dass sich die Entscheidung dank der Betriebsübernahme durch die Bayrische Regiobahn insofern vereinfacht hat, indem mit dem Einsatz der LINT-Baureihen 1648 (LINT 41), 622 (LINT 54) und 620 (LINT 81) stets eine "echte" Fahrzeugfront in die Linse grinst. Somit kann man sich inzwischen zu den Nachmittagsstunden ganz getrost den optischen Topmotiven mit Alpen im Hintergrund widmen, denn von Norden kommt optisch gesehen ja nichts groß anderes. So war es mir natürlich ein einfaches Anliegen, an den Urlaubsnachmittagen rund um Hopferau diverse Einstellungen abzugrasen, die bisher nur wenig umgesetzt wurden oder hier in der Galerie mit in die Jahre gekommenen Bildern repräsentiert sind. Von Süd nach Nord gesehen ist das erste brauchbare Motiv die Ausfahrt aus Füssen, dessen Bahnhof als Einfahrsignal die einfach aufgestellte Vorsignaltafel am Ortsrand besitzt. Bei klarem Wetter hätte hier der Tegelberg mit dem Branderschrofen als Hauptgipfel die Szenerie bestimmt, doch an diesem Nachmittag zeigte sich das typische Sommerphänomen der Wolkenbildung am Alpenrand, während das Ostallgäu in weiten Teilen einen entspannten Sonne-Wolken-Mix über sich hatte. Mangels der Tiefenwirkung mit den Bergen musste daher der ordinäre Weidezaun im Vordergrund ein wenig Sichtebene schaffen. Und so strebte nach kurzer Wartezeit das bereits aus Weizern bekannte LINT-Duo [www.drehscheibe-online.de] aus 620 177 (VT 177) und 1648 158 (VT 158) aus dem verschatteten Füssen hinaus in die sonnige Ebene rund um den Hopfensee. Dank des Kreuzungsaufenthalts in Weizern-Hopferau gelang das bereits gezeigte Bild daher ganz entspannt nach einer kleinen Autoverfolgung. Zuletzt bearbeitet am 20.09.23, 19:35 Datum: 28.08.2022 Ort: Füssen [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 12 Punkte 6 Kommentare [»] |
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Allgäuer Licht- und Schattenspiele (IV) geschrieben von: Vinne (1102) am: 19.09.23, 18:19 |
Die Sichtachse von Reinertshof nach Hopfen am See über den fast gleichnamigen Hopfensee findet man in der hiesigen Galerie bereits in mehrfacher Ausfertigung, allen Bildern ist erneut das verkehrsrote Erscheinungsbild der gezeigten Züge gemeinsam.
Nun wollen wir aber einmal auf die aktuelle Variante blicken, nämlich mit einem Zug der Bayrischen Regiobahn, wie er von Füssen kommend in Richtung Bayrisch Schwaben und Augsburg Hbf durch das Ostallgäu brummt. Von den Höfen der genannten Ortschaft aus fällt der Blick über das zum See abfallende Gelände in die sumpfige Ebene und den dahinter liegenden Höhenzug, an dessen Ostflanke sich der Forggensee anschließt, seines Zeichens der größte Stausee der Bundesrepublik Deutschland. Zurück aber zum Bahnverkehr auf der König-Ludwig-Bahn. Zu sehen ist auf dem Augsburger Ast der BRB die im Besuchszeitraum als längste gesichtete Kombination aus LINT 81 und LINT 41, in diesem Fall 620 176 (VT 176) und 1648 167 (VT 167). Einzig auf den Durchläufern nach München Hbf wurde der wahre "Allgäuwurm" aus einem LINT 81 und LINT 54 gesichtet. Spannend war die Schattenbildung im Vordergrund, denn eine klare Geländekante brach die flach einfallenden Schatten auf interessante Art, sodass z.B. der Dachgiebel in Bildmitte eher ein Aufsatzdach als einen typisch bayrischen Hof repräsentiert. Und was für ein Gebilde den Schatten rechts daneben natürlich werfen könnte, vermag ich auch nicht zusagen. Nun, vielleicht noch ein wenig zu den Örtlichkeiten im Bild: Hopfen am See haben wir schon geklärt, rechts oberhalb des Zuges liegt der Weiler Eschach. Zu den sichtbaren Erd- und Steinhaufen im Hintergrund lässt sich die Aufzählung rechterhand mit dem Massiv des Tegelbergs beginnen, garniert mit dessen 1.881 Metern über Normalnull gelegenen Hauptgipfel des Branderschrofen. Links davon, der etwas isolierte Berg, der Schönleitenschrofen mit 1.703 m.ü.N.N., dahinter erhebt sich die karge Felsformation der Hochplatten-Tegelberg-Gruppe. Linkerhand folgen sowohl der Klammspitzkamm und die Trauchberge als gut erkennbare Höhenzüge in Ost-West-Richtung am Rande der Alpen. Datum: 23.08.2022 Ort: Reinertshof [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 5 Punkte |
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Allgäuer Licht- und Schattenspiele (III) geschrieben von: Vinne (1102) am: 18.09.23, 16:04 |
Bleiben wir noch ein wenig bei den "Allgäuwürmern" auf der König-Ludwig-Bahn nach Füssen im Allgäu und bei Wolkenlotto über den grünen Wiesen der Region.
Nachdem wir nach der bereits gezeigten Kreuzung der Züge am Vormittag, zu sehen hier [www.drehscheibe-online.de] und hier [www.drehscheibe-online.de], das entspannte Tagesprogramm so verbracht hatten, wollte ich zum späten Nachmittag dann doch nochmal los, denn so ganz hoffnungslos war der Sonne-Wolken-Mix über dem Ostallgäu bei Weitem nicht. Dabei hoffte ich noch auf ein paar Motivvariationen für nordwärts fahrende Züge, wenngleich es rund um den Alpenkamm natürlich kräftig am quellen war und die ungetrübte Sicht auf die Gipfel natürlich nicht zu erwarten war. Wie dem auch sei, bei Weizern wollte ich die bekannte Kurve mit Blick auf die Kapelle St. Sebastian einmal aus der Gegenrichtung umsetzen, wenngleich der Sakralbau dabei natürlich nicht sichtbar ist. Dafür kurvte das LINT-Doppel aus dem "81er" 620 177 (VT 177) und dem "kurzen" 1648 158 (VT 158) aber schön plakativ durch den Mix aus Schattenflächen und angestrahltem Grün. Glücklicherweise erhielten sowohl die "Fototanne" mit geparktem Schnittholz als auch die Scheune oberhalb der Strecke ebenfalls volle Beleuchtung, gleiches galt für die Waldfläche hinten rechts. Alles weitere bis zu den Bergen war in verschiedenen Sichtebenen abgedunkelt. Da hatte sich das Lotto gelohnt und in der Nachlese waren sogar noch zwei weitere Bilder am Nachmittag umsetzbar. Datum: 28.08.2022 Ort: Weizern [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 0 Punkte |
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Nahe in der Morgensonne geschrieben von: Volker Blees (110) am: 16.09.23, 19:18 |
Zweigleisige nicht elektrifizierte Hauptbahn in attraktiver Landschaft mit einem dichten Fahrtenangebot von mindestens zwei Zügen je Stunde und Richtung - das hat die Nahebahn zwischen Bad Kreuznach und Neubrücke zu bieten. Für Eisenbahnfotografen schwemmt das Nahewasser aber auch gleich zwei Wermutstropfen mit sich:
a) Der Fahrzeugvariationen beschränken sich auf Solo-Lint 54 oder Solo-Lint 81 oder Traktion Lint 54 + Lint 81, durchweg im dunkelblau-grauen Vlexx-Design, das aus dem umgebenden Grün nicht so wirklich raussticht. b) Der dichte Bewuchs entlang der Strecke macht die Suche nach geeigneten Fotopunkten mühsam. Mit etwas Ruhe lassen sich dann aber doch schöne Eindrücke einfangen. So etwa an einem Samstagmorgen Anfang September, als die Sonne kurz nach 8 Uhr steigt und den Gleisbogen entlang der Nahe zwischen Kirn und Hochstetten-Dhaun in ihr frühherbstlich-warmes Licht taucht. 620 414 und 622 410 sind als RE 29507 unterwegs nach Frankfurt am Main. Datum: 09.09.2023 Ort: Hochstetten-Dhaun [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: vlexx Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 2 Punkte |
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Allgäuer Licht- und Schattenspiele (II) geschrieben von: Vinne (1102) am: 13.09.23, 16:58 |
Nachdem wir ja zwischen den Dörfern Weizern und Hopferau ein LINT 41-Doppel auf der Fahrt von Füssen nach Augsburg Hbf kurz vor dem Erreichen des örtlichen Kreuzungsbahnhofs mit dem Doppelnamen der genannten Hüttenansammlungen beobachtet haben, siehe [www.drehscheibe-online.de] zur Erinnerung, gibt es nun das Bild wenige Minuten später zu sehen.
Feinstes Allgäuer Wolkenlotto machte die Wartezeit auf 620 177 (VT 177) zum Nervenkrimi, schließlich stand die "Lange Lunte" bereits sichtbar hinten im Bahnhof und das Schauspiel am Himmel war logischerweise auch die ganze Zeit nachzuvollziehen. Dann setzte sich das 81 Meter lange Alstom-Derivat endlich in Bewegung, rumpelte über die Rückfallweiche, passierte die Höfe und Industriegebäude an der östlichen Ausfahrt, querte den Doldener Bach UND traf sich zwischen Einfahrsignal und Feldwegbahnübergang genau mit einem hellen Fleckchen in den grünen Wiesen - Glück gehabt! Während das Waldstück hinter der Wiese durch die Wolken abgedunkelt ist, leuchtet hinten links auf dem Isenberch auf 1055 Metern über dem Meer die zugehörige Burgruine Eisenberg, die zusammen mit der westlich etwas tiefer gelegenen Burgruine Hohenfreyberg eine weit sichtbare Landschaftsmarke im Ostallgäu bildet. Datum: 28.08.2022 Ort: Weizern-Hopferau [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 0 Punkte |
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Hübbel und Kurv' die BAB geschrieben von: Vinne (1102) am: 31.08.23, 10:57 |
Zwischen den Ortslagen Hopferau und Reinertshof ist die König-Ludwig-Bahn von Marktoberdorf nach Füssen in ihrer Streckenführung seit einigen Jahren leicht gegenüber ihrem ursprünglichen Zustand verändert.
Grund hierfür ist aber nicht die Landesstraße zwischen Hopferau und Hopfen am See, sondern die Bundesautobahn 7. Seit 2009 ist das letzte Teilstück von Nesselwang bis zum Grenztunnel Füssen durchgehend befahrbar und entlastet die Region vom massigen Durchgangsverkehr, der besonders an den Hauptreisetagen und an Wochenenden die Röhre nach Österreich kräftig in Beschlag nimmt und für oftmals saftige Stauschlangen sorgt. Weil man weder der Region noch den Anwohnern in Reinertshof den Autobahnlärm direkt zumuten wollte und Lärmschutzwände das Landschaftsbild des Ostallgäus auch nur in Maßen verschönert hätten, gab es für die genannte Ortslage nur eine Option: unter die Erde mit der Piste! Nun, einfacher als gesagt, denn östlich der heutigen Straßenlage beginnt das sumpfige Gebiet des Hopfensees und hier wären aufwendige Tiefbauarbeiten nur mit erhöhtem Aufwand machbar gewesen. Nachdem die BAB 7 westlich von Nesselwagen den höchsten Punkt einer deutschen Autobahn mit 914,081 m über Normalnull passiert, musste daher auch die König-Ludwig-Bahn einen kleinen Anstieg erhalten. Nur so war es möglich, die Autobahn mit einem Lärmschutztunnel ohne extreme Tiefbauarbeiten zu verlegen und gleichzeitig die Bahnstrecke zu erhalten. Und so steigt die Strecke beidseits von Reinertshof deutlich sichtbar an, um am nördlichen Portal die Autobahn zu queren. Beim vorliegenden Bild von der "135-Meter-LUNTE" aus 620 175 (VT 175) und 622 170 (VT 170) ist der zusätzliche Streckenverlauf gut erkennbar. Quasi am Hektometerschild 25,8 verlief die alte Trasse abkürzend zum linken hinteren Bildrand, wo auch jetzt das Gleis verschwindet. Anders als in der zu sehenden Ansicht gab es hier damals aber "nur" eine "normale" Steigung in Richtung Füssen. Unser LINT-Gespann rollt hingegen aktuell ein kleines Stück abwärts, die vorherige starke Steigung ist durch das nach links abfallende Gleis ab dem Bahnübergang vor der Leitplanke erkennbar. Heute ist bei "zufälligem" Erscheinen vor Ort kaum auszumachen, dass unter mir die Autobahn verläuft, das Grün der Allgäuer Wiesen hat auch diese Umgestaltung längst überlebt und auch das Schotterbett der Strecke haben die inzwischen rund 15 Jahre Betrieb farblich altern lassen. Datum: 25.08.2022 Ort: Reinertshof [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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135 Meter LINT durchs Allgäu geschrieben von: Vinne (1102) am: 18.08.23, 14:24 |
Nachdem DB Regio mit den 218 bzw. 245 sowie Doppelstock- oder n-Wagen von der Füssener Strecke verschwunden ist, zieht es angesichts der nun dort regierenden LINT-Variationen der Bayrischen Regiobahn kaum noch Fotografen in das Ostallgäu.
Aber aus meiner Sicht kann man sich auch in den aktuellen 20er-Jahren noch gut an der Strecke verdingen, denn neben dem weiterhin gefahrenen Stundentakt haben die Triebwagen den großen Vorteil, dass mit ihnen auch die ehemaligen Steuerwagenmotive nun freizügig umgesetzt werden können. Nichtsdestoweniger gehen die "Klassiker" natürlich auch mit den "Allgäuwürmern", sodass ich auf einem Ausflug von unserem Hopferauer Domizil nach Wald im Allgäu doch bei Lengenwang gezielt rechts ranfahren musste. Zudem war der vormittägliche Langläufer aus München Hbf im Anflug, der dabei stets aus einem 135 Meter-LINT aus einem LINT 54 und einem LINT 81 besteht. Während sich im Vordergrund der Lengenwanger Mühlbach durch die Allgäuer Wiesen schlängelt, brummen 620 175 und 622 169 als "Allgäuer Schlange" von München Hbf kommend in Richtung Füssen durch die Szenerie, bei der ein kleines Stück Leitplanke der örtlichen Landstraße kurzerhand aus der Halterung digital entfernt wurde. Datum: 24.08.2022 Ort: Lengenwang [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 2 Punkte |
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Winterblues geschrieben von: CMH (324) am: 17.01.23, 11:22 |
Manchmal muss man ein wenig in die Trickkiste greifen, um dem trist-trüben Winterblues-Wetter noch ein paar Farben zu entlocken, wie hier durch Aufnahme zur blauen Stunde des 2.1.2021 in Brügge(Westf). Das markante Reiterstellwerk hat die Modernisierung des Bahnhofs im Jahr 2016 überdauert wenngleich sich das Umfeld an inzwischen recht vielen Stellen deutlich verändert hat (siehe z.B.: 1983: [www.drehscheibe-online.de] , 2011: [www.drehscheibe-online.de] ). Auch wenn der Vergleich aus bahnnostalgischer Sicht Wehmut hervorrufen mag, so bleibt festzuhalten, dass der mit der Modernisierung einhergehende Lückenschluss mit dem Kölner Dieselnetz zu einer verkehrlich erfreulichen Entwicklung geführt hat.
Im Kölner Dieselnetz gelangen die dreiteiligen Lint81 Triebzüge seit nun schon zehn Jahren zum Einsatz, wo sie zuvor die nur unwesentlich älteren Talent Triebzüge verdrängt hatten, die dort nur fünfzehn Jahre durchhielten. Nachdem der Anschluss zur RB52 an diesem Morgen erreicht wurde, musste zunächst der Dortmunder 648 101 den Bahnhof verlassen, bevor nun die Fahrstraße für 620 029 nach Lüdenscheid liegt. Datum: 02.01.2021 Ort: Brügge(Westf) [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Stimmungen mit Zug Top 3 der Woche: 22 Punkte 9 Kommentare [»] |
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Der Schmidtheimer Berg geschrieben von: mavo (339) am: 16.01.23, 20:00 |
Der "Schmidtheimer Berg" gehörte zu den "Standartmotiven" der, momentan wegen der Hochwasserschäden, seit 2021 großteils stillgelegten Eifelbahn.
Wenige Wochen vor der Katastrophe, welche viele Hochbauten der Strecke zerstörte, erklimmt ein LINT-Paar die Steigung in Richtung Nettersheim. (Kabel am Himmel wurde entfernt) Datum: 13.06.2021 Ort: Schmidtheim [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 3 Punkte 1 Kommentar [»] |
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Hopferauer Bäckerrunden (Teil 4) geschrieben von: Vinne (1102) am: 28.11.22, 20:09 |
Wie im dritten Teil meiner kleinen "Semmelsammelrundenreihe" beschrieben gab es im Sommerurlaub in Hopferau zu Beginn des Aufenthalts durchaus Bestrebungen, die lokalen Bäckereien aufzusuchen und für das gemeinsame Frühstück frische Brötchen zu organisieren.
Mangels erwünschter Qualität, als "Preuße" ist man da einfach anderes gewöhnt, das Laugengebäck einmal außen vor gelassen, war ab Tag vier dann die alternative Versorgung sichergestellt. Am letzten ganzen Urlaubstag wollte ich dann aber doch noch ein Morgenmotiv mit dem bekannten 8:30 Uhr-Umlauf umsetzen, sodass ich zumindest für frische (und echt gute) Brezn nochmals den Corsa durch die grünen Wiesen des Ostallgäus scheuchen musste. Quasi einen Bahnübergang weiter als zu Beginn der kleinen Serie nahm ich dann auch den Protagonisten des ersten "Semmelschusses" auf. Mit 620 174 konnte dann wie gewünscht der blaue Himmel, das Verkehrszeichen für den links nicht mehr sichtbaren Bahnübergang und vor allem die Dorfkulisse von Reinertshof zusammengefügt werden. Danach gab es dann das letzte Frühstück auf unserem Balkon, wieder mit Blick auf Berge, Hopfensee und irgendwann auch den zurückdieselnden LINT. Keine 24 h später waren wir dann im strömenden Regen schon wieder auf der A7 auf Heimreise, zurück zu "unseren" Brötchen. Mit diesen vier Bildern war der Urlaub natürlich noch nicht vollständig erzählt, aber das gibt es dann zu gegebener Zeit hier in diesem Theater. Datum: 30.08.2022 Ort: Reinertshof [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 1 Punkt |
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Hopferauer Bäckerrunden (Teil 3) geschrieben von: Vinne (1102) am: 23.11.22, 18:37 |
Wie im vorherigen Bild meiner kleinen "Frühstücksserie" geschrieben ging es mit den in Weizern erworbenen Backwaren nach dem ersten Bild von 620 176 nicht direkt zurück in die Unterkunft, sondern zu einem weiteren Motiv östlich von Hopferau.
In Sichtweite zur Unterkunft, gelegen direkt oberhalb von der rechten Tür des Mittelwagens, war unser Urlaubsdomizil selbst Motiv, genauso wie der direkt dahinter gelegene Isenberch mit den Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg. Links davon erheben sich die Zwillingsgipfel von Edelsberg (1630 m) und Alpspitz (1575 m). Und auch die bereits bekannte Nebenrolle der Allgäuer Wiesen zeigt sich hier erneut in einer weiteren Facette, nämlich frisch mit Gülle getüncht und daher vor Ort auch ohne genaues Hinsehen eindeutig spürbar. Nach dem Bild ging es dann aber wirklich in die vis-à-vis gelegene Unterkunft zum Frühstück. Und auch hier galt wieder, als der Alstom-Brummer wieder in Richtung Augsburg unterwegs war, saßen wir schon längst auf dem Balkon. Übrigens ließ sich nach bereits diesem Bild eine Tendenz erkennen, sodass ich im weiteren Urlaubsverlauf nur noch einmal losfuhr, richtig gute Brötchen, so im "Preußen-Stil", gab es hier einfach nicht zu holen... Zuletzt bearbeitet am 23.11.22, 18:40 Datum: 25.08.2022 Ort: Hopferau [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Bahn und Landschaft Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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Hopferauer Bäckerrunden (Teil 2) geschrieben von: Vinne (1102) am: 22.11.22, 19:57 |
Nachdem am Vortag die erste Backstube der Region einer Testung unterzogen war, gab ich am Folgetag wieder sehr gerne den "Semmelboten" für das gemeinsame Frühstück.
Neu versuchte ich mich aber an einer Bäckerei in Weizern, sodass es von Hopferau aus ein Stück nordwärts gehen musste. Vorbei am Kreuzungsbahnhof Weizern-Hopferau erreichte ich das nicht unbekannte Motiv am nördlichen Dorfrand von Weizern, um hier erneut auf den Kurs mit Kreuzung in genanntem Bahnhof um 8:27 Uhr aufzunehmen, quasi die perfekte Zeit kurz vor dem Frühstück. Vor Ort war es vom Sonnenstand her nötig, den erwarteten LINT 81 bereits hinten im Bogen auszulösen. Dass die Kapelle St. Sebastian zu diesem Zeitpunkt noch keine Vollausleuchtung erfahren würde, war hingegen genauso klar. Passenderweise zeigt das vorliegende Bild aber sehr gut einen weiteren Zustand der Allgäuer Wiesen zu dieser Jahreszeit, denn neben den vollständig gemähten Flächen sehen wir beidseits des Zuges das Gras "gezettet" (links) sowie in den "Schwaden" rechts. Glücklicherweise passten sich die Bahnen auf der rechten Wiese genau dem Streckenverlauf an. Kurz nach dem Bild vom daherkurvenden 620 176 ging es mit den Backwaren dann wieder zurück in die Ferienwohnung, vielleicht auch nicht auf dem direktesten Wege. Das zeigt uns dann aber vielleicht das nächste Bild dieser Mini-Serie. Datum: 25.08.2022 Ort: Weizern (Hopferau) [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 2 Punkte |
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Hopferauer Bäckerrunden (Teil 1) geschrieben von: Vinne (1102) am: 21.11.22, 17:05 |
Der Sommerurlaub 2022 wurde im wunderschönen Hopferau in Sichtweite zur Bahnstrecke von Marktoberdorf nach Füssen verbracht. Nachdem zu Monatsbeginn das blöde Virus noch voll eingeschlagen war, gab es somit immerhin originale ostallgäuer Landluft direkt vor dem Balkon, Aussicht auf Bahnstrecke, Berge und Hopfensee inklusive.
Dass die unbeschrankten Bahnübergänge entlang der Strecke in Kombination mit den Typhonen der BRB-LINT bei der Holden nur überschaubare Gegenliebe erzeugen würden, war bei der Buchung der Unterkunft in dem Maße nicht wirklich abzusehen, nervig waren die Schachteln der Bayerischen Regiobahn in den Nachtstunden aber dann hier und da doch schon. In Kombination mit den stechenden und blutrünstigen Fliegedingern in der FeWo nicht die beste Voraussetzung für Erholung pur. Immerhin gab Petrus alles, um uns eine wunderschöne Zeit an den Alpen zu bereiten und schickte bis auf eine Ausnahme stets bajuwarisches Weiß-Blau ans Firmament, passend zu den Triebwagen vor der Haustüre. Zurück aber zu den schlafmindernden Faktoren. Da man sich ja im Urlaub befand gab es für den Morgen in der Regel nur ein geplantes Vorhaben: Frühstück auf dem Balkon in Angesicht der aufgehenden Sonne und dem herrlichen Panorama. Die notwendige Verpflegung in Teigform sollte dabei tagesscharf erworben werden und als guter Partner übernimmt man diese Gänge natürlich gerne. Aaaaaber im Sinne von praktisch angelegtem Interessenausgleich und der Tatsache von maximal kurzen Anreisewegen zu Fotostellen in der Umgebung konnte dieses Vorhaben dankenswerterweise im reinen Eigeninteresse "optimiert" werden. Eineinhalb Tage Vorlauf reichten für den "Semmelboten" aus, um das Fahrzeugkonzept der BRB einigermaßen zu durchschauen, sodass man sich direkt auf die fotogenen Leistungen stürzen konnte, die zum Morgen mit solo verkehrenden LINT 81 aus Augsburg kommend im Allgäu aufschlugen. Die Ferienwohnung bot dabei übrigens immer die praktische Tatsache der akustischen Vormeldung des nordwärts fahrenden Gegenzuges, sodass nach dessen Typhon am Reinertshof entspannt losgezügelt werden konnte. Also Ohren auf, Schlüssel geschnappt, eben zum Reinertshof gefahren, 620 174 neben der frisch gemähten Wiese aufgenommen, zum Bäcker, zurück in die Wohnung. Knapp 20 Minuten Aufwand für Bild und Brötchen, klingt nach einem fairen Deal. Anschließend gab es das erwähnte Frühstück auf dem Balkon, bei dem die Rückfahrt des Alstom-Triebwagens entspannt aus sitzender Position fast schon ignoriert werden konnte. Weil aber mehrere Vertriebsstellen in der Umgebung in Frage kamen, musste ich die Tage, leiiiiiiiiiider, nochmals morgen los. Von diesen Runden aber demnächst mehr. Datum: 24.08.2022 Ort: Reinertshof [info] Land: Bayern BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: BRB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 4 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Brückenfest geschrieben von: JayBe (23) am: 13.11.22, 21:49 |
Vivat vivat Müngstener Brücke. 125 Jahre ist sie alt geworden. Ein Bild von den angestrahlten Feierlichkeiten konnte ich schon in der Galerie entdecken.
Lange nachdem der Heißluftballon eingepackt wurde, lange nachdem die letzten Fotografen die Stelle im Wald verließen, wurde die Brücke mit Punktstrahlern angeleuchtet. Wir entdecken, wie das Licht auf die tief hängenden Wolken fällt. Sehr interessant ist auch der Schatten der Brücke auf den Wolken ! Ebenfalls interessant ist, dass die Langzeitbelichtung des Zuges von Solingen nach Remscheid passend beendet wurde...(Deutlicher Eisenbahnbezug:-) Ich präsentiere hier mein Lieblingsbild des gesamten Wochenendes... Datum: 27.08.2022 Ort: Solingen [info] Land: Nordrhein-Westfalen BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: VIA Kategorie: Stimmungen mit Zug Top 3 der Woche: 9 Punkte 2 Kommentare [»] |
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Der Elsass-Express mit alter Technik geschrieben von: Sören (172) am: 10.07.22, 09:44 |
Bei einem Ausflug ins Elsass wurde ich auf die Formsignale entlang der Strecke aufmerksam und dachte mir, dass man da irgendwann mal fotografieren sollte. Aus „irgendwann“ wurde dann tatsächlich der bereits darauffolgende Donnerstag, denn es war mit Fronleichnam ein Feiertag und obendrein tolles Wetter angesagt. Ziel meines Ausflugs war der Bahnhof Winden (Pfalz), den ich zuvor in der DSO-Galerie auskundschaften konnte. Hierfür herzlichen Dank an alle, die hierzu beigetragen haben.
Besonders habe ich mich auf die blauen VLEXX-Triebwagen gefreut, die dort saisonal an Sonn- und Feiertagen verkehren. Dass hier ein Foto klappt, auf Grund der Bewölkung bei der Anreise noch nicht sicher. Auch reichen die Schatten selbst um die Sommersonnenwende erstaunlich früh ins Gleis und sorgen bereits beim Übergang zu 45° Sonnenstandshöhe für Nervenkitzel. Toll ist aber, dass die Baumreihe entlang des Bahnsteigs auch an diesem warmen Sommertag durchgehend Schatten für den Fotografen spendete. 620 407 war als DPN 81495 "Elsass-Express" von Neustadt (Weinstr) Hbf ins französische Wissembourg unterwegs und wurde bei der Einfahrt auf Gleis 2 in Winden (Pfalz) verewigt. Ein schöner Ausflug zu alter Bahninfrastruktur mit überwiegend neueren Fahrzeugen. Das schreit bei Gelegenheit nach einer Wiederholung. Datum: 16.06.2022 Ort: Winden (Pfalz) [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: VLEXX Kategorie: Bahn und Infrastruktur Top 3 der Woche: 3 Punkte |
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Last call at Kyllburg geschrieben von: claus_pusch (545) am: 21.06.22, 23:29 |
Angeregt von Olivers morgendlicher Aufnahme des westlichen Bahnhofskopfs von Kyllburg an der Eifelstrecke, möchte ich hier den nachmittäglichen Blick in die Gegenrichtung vorschlagen. Machbar war dieser nur mit einem der seltenen RE12-Züge, die Kyllburg ohne Halt durchfuhren, denn die stündlich verkehrenden RB22-Züge fuhren in Richtung Trier immer über das vordere Gleis. Zu sehen ist ein langer Vareo-LINT als RE4185 Köln-Trier. Im Hintergrund erkennt man das wunderschöne Kyllburger Empfangsgebäude, das schon auf einer anderen Galerie-Aufnahme zu Ehren gekommen ist, und die noch recht neue aufwändige Bahnsteigüberführung. Dass nicht nur Olivers, sondern auch dieses Foto inzwischen als 'historisch' gelten darf, ist ja allgemein bekannt...
Der Beschnitt links ist ein Kompromiss, und wer auf Olivers Bild genau hinschaut, merkt auch, warum: irgendwann zwischen 1991 und 2021 hat die DB den Gastank neben dem Stellwerk (Heizung für den Stellwerker?) durch eine Betonwand zum Gleis hin abgeschirmt. Hätte man das Stellwerk in seiner ganzen Breite ins Bild nehmen wollen, wäre diese nicht gerade dekorative Wand - zumindest für mein Empfinden - einfach zu dominant geworden. Mal sehen, wie die Stelle nach Wiederherstellung dieses Streckenabschnitts aussehen wird... Datum: 07.03.2021 Ort: Kyllburg [info] Land: Rheinland-Pfalz BR: 620 (Alstom LINT 81) Fahrzeugeinsteller: DB Kategorie: Zug schräg von vorn Top 3 der Woche: 4 Punkte 1 Kommentar [»] |
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