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 21 - Stuttgart 21 

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Re: Zusätzlich 47 Tunnelkilometer, zusätzlich 5,5 Milliarden

geschrieben von: graetz

Datum: 25.02.21 10:36

Micha-0815 schrieb:
Mit dem vorgeblichen Thema des "Gutachtens" hat das alles ja nichts zu tun, genauso wenig wie ein ITF, der wenn ich Ersatzsignal richtig verstanden habe, ja auch irgendwo vorkommt. Es ist also wohl die übliche Strategie, mal wieder so viel unqualifizierten Mist wie möglich über dem Projekt auszukübeln, in der Hoffnung, dass immer irgendwas hängen bleibt. Da ist mir meine Zeit halt zu schade für, aber für Dich ist das sicher spannende Lektüre, aus der Du neue Inspiration schöpfen kannst, um Deine blühende Phantasie weiter zu beflügeln, und Du wendest ja gerne das gleiche Prinzip an.

Wie gesagt: "unqualifiziert" war V+R jederzeit besser in der Lage, S21 einzuschätzen, als es die Bahn selber konnte. Und du machst den gleichen Fehler wie die damaligen Projektpartner, den Überbringer der schlechten Nachricht zu diffamieren. Du willst dich also ebenso blamieren wie die Projektpartner damals?

Du solltest das Gutachten lesen, bevor du weiter dein Maul so aufreisst. Auch Flirti hat das mit dem "ITF" im Gutachten nicht verstanden. Die Ausführungen dort sind keineswegs "unqualifiziert" sondern legen klar da, warum noch nicht mal die Vertaktung des Fernverkehrs in Stuttgart gelingen kann. Man versucht, die 30 Minuten zu erreichen, hat aber praktisch keine Zeitreserven. Auch das Land befürchtet ja eine nur miese Betriebsqualität.

Der Nordtunnel ist dazu auch nur ein hinführendes Ziel, noch nicht mal die finale Lösung. Ob das Ziel erreicht werden kann bleibt also fragwürdig und würde eben diesen Aufwand an Geld und Material (und damit den Umweltschäden) nicht gerechtfertigten. Genau dort werden dann 45 Minuten als Zeitvorgabe vorgeschlagen. Diese erreicht man auch ohne Tunnel und würden dem Ziel der Vertaktung auch nicht im Wege stehen.
Ausserdem wird auf genau die Ziele des D-Takts hingewiesen, die das BMVI selbst definiert hatte - und warum auch das in Stuttgart nicht gelingen wird.

Und natürlich willst du jetzt wieder raus sein, weil es eng für dich wird. Du bist hier derjenige, der hier am meisten "unqualifiziert" sich gegen Erweiterungen von S21 ausgesprochen hatte. Für dich war sogar der Nordzulauf noch leistungsfähig, als selbst Leger den Engpass zugegeben hatte. Gleiches gilt für "doppelte Leistung", die du selbst dann noch behauptet hattest, als Leger "doppelt" sogar für die Vergangenheit leugnete, was zwar auch gelogen, aber letztendlich eben das Eingeständnis einer generellen Leistungslüge war.

Aber anstatt zu frohlocken, dass V+R die Erweiterungen (wenn auch aus anderen Gründen) kritisch sieht, musst du auch die diffamieren. Das scheint ein Zwang bei dir zu sein, jeden, der S21 kritisch gegenüber eingestellt ist, diffamieren zu müssen. Auch, wenn derjenige eigentlich in deinem Sinne agiert.

Du zeigst damit, das es dir hier nicht um "Bahnverkehr" geht, sondern nur darum, irgendwie "Gegner" zu diffamieren. Entweder sind die Erweiterungen nötig - dann muss man halt die beste Lösung suchen, was hier konstruktiv versucht wird, oder sie sind nicht nötig, was du ja hier nicht müde wirst zu behaupten. Du hast dich grade selbst in eine Zwickmühle gesetzt, weil du grade einen Kritiker der Erweiterungen angehst, obwohl du selbst einer bist. Und anstatt irgendetwas konstruktives beizutragen, schwurbelst du nur rum, indem du völlig überholte Sachstände ausgiebig nochmal ausbreitest und jetzt schon die zweite "oft widerlegte"-Seite aufziehst, wo als einziger nur du widerlegt wurdest.

Vielleicht bist du auch nur deswegen gegen alles "dagegen", weil wir hier einen konstruktiven Vorschlag haben, doch eine für eine Vertaktung nötige Kantenzeit zu erreichen (indem diese Zeit einfach umdefiniert wird). Damit würde nämlich ein weiteres hinführendes Kriterium zu einem Vollknoten sicher erreicht werden. Kommt man dann noch auf die Idee, dass die Gäubahnführung über den Flughafen Mumpitz ist, dann ist der Schritt hin zu einer Kombilösung nicht mehr weit. Damit meine ich nicht explizit einen Vollknoten, aber auch für die von dir propagierte Ausführung fehlt es ja an Gleisen, was du ja auch beharrlich ignorierst, aber was von Heimerl und Schwannhäußer bestätigt wird. Für jede Variante ist aber wichtig, eine sichere Vertaktung des FV zu erreichen. Nur wenn die nicht erreicht werden kann, ist es eigentlich egal, wieviel Gleise der HBF haben wird, weil dort eh kein anständiges Betriebsprogramm mehr gelingt.

Da bleiben halt nur noch die "freien Grundstücke" übrig, was eben bei dir auffällt, dass du da einzig dann auch nichts zu meckern hast, wenn nur die Grundstücke nicht angetastet werden.
Meine Position ist mir klar. Ich bin für Erweiterungen, wie auch Heimerl und Schwanhäußer es sind, aber diese Kosten hier sind zu hoch - vor allem, weil man es mit "Erhalt" günstiger hinbekommen könnte. Das Netz besteht ja nicht nur aus Stuttgart. Diesen riesigen Geldaufwand in nur einen Punkt investieren zu müssen, bloss, um freie Grundstücke zu generieren war und ist nach wie vor der grösste Unsinn in der Geschichte der Deutschen Eisenbahn.

Natürlich wirst du jetzt wieder behaupten, dass alles würdest du ja gar nicht denken. Aber wenn du wie eine Ente quakst, dann bist du auch eine Ente.

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