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Unwetterwarnung: Von Dienstag (13.07.2021) bis Donnerstag (15.07.2021)

geschrieben von: ET 171 001

Datum: 13.07.21 04:40

Hallo,
folgendes hat die DB AG mitgeteilt: [www.bahn.de]


Dauerregen, Hochwassergefahr und Schwergewitter!


Von Dienstag (13.07.2021) bis Donnerstag (15.07.2021) gibt es folgende Schwerpunkte:

Besonders im südwestlichen NRW, nordwestliches Rheinland-Pfalz und westliches Baden-Württemberg kann extremer Starkregen (100 bis 200 l/m²) fallen.

Ab Dienstagnachmittag (13.07.2021) sind besonders von Ost-Bayern, Hessen, Thüringen bis Sachsen schwere Gewitter mit Starkregen (über 40 l/m²) in kurzer Zeit, schweren Sturm- bis orkanartigen Böen (90 bis 110 km/h) sowie Hagel (1 bis 5 cm) möglich.

Diese weiten sich am späten Dienstagabend (13.07.2021) und in der Nacht zum Mittwoch (14.07.2021) nach Nord bis Nordwest aus und schwächen sich dabei etwas ab.


Baden-Württemberg:

Von Montag (12.07.2021) um 21:00 Uhr bis Dienstag (13.07.2021) um 18:00 Uhr.

Es tritt ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen (40 bis 80 l/m²) erwartet.

Ein Großteil der Regenmengen fällt während schauerartig verstärkten und teils gewittrig durch setzten Starkregenphasen innerhalb von wenigen Stunden.

Eingelagert sind auch innerhalb kurzer Zeit Regenmengen (15 bis 30 l/m²) örtlich eng begrenzt möglich.


Nordöstliches Bayern, nordöstliches Hessen, südöstliches Niedersachsen, südliches Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen:

Von Dienstag (13.07.2021 um 16:00 Uhr bis Mittwoch (14.07.2021) um 02:00 Uhr.

Von Süden kommen im Nachmittagsverlauf teils schwere Gewitter auf, die sich zunächst linienhaft organisieren und in der Nacht dann teilweise zusammenwachsen.

Dabei kann Starkregen (30 bis 60, vereinzelt auch bis 80 l/m²) in kurzer Zeit, schwere Sturm- bis orkanartige Böen (90 bis 110 km/h) und vor allem anfangs größerer Hagel (bis 5 cm) auftreten.

In der Nacht zum Mittwoch (14.07.2021) schwächen sich die Gewitter allmählich ab und ziehen nordwärts ab.

Hinweis: Am Dienstagabend (13.07.2021) wurde im Landkreis Hof der Katastrophenfall ausgerufen!

Hier sollen wohl Regenmengen über 200 l/m² gefallen sein.


Östliches Niedersachsen, nördliches + mittleres Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin:

Von Dienstag (13.07.2021) um 20:00 Uhr bis Mittwoch (14.07.2021) um 04:00 Uhr.

Von Süden kommen ab dem späten Abend teils schwere Gewitter auf, die sich linienhaft organisieren und in der Nacht teilweise zusammenwachsen.

Dabei kann Starkregen (25 bis 40 l/m²) in kurzer Zeit, schwere Sturmböen (90 bis 100 km/h) und vor allem anfangs Hagel (um 2 cm) auftreten.

In der Nacht zum Mittwoch (14.07.2021) lassen die Gewitter allmählich nach und ziehen nordwärts ab.


NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland:

Von Dienstag (13.07.2021) um 06:00 bis Donnerstag (15.07.2021) um 06:00 Uhr.

Es tritt ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen (60 bis 90 l/m²) erwartet.

Im Warnzeitraum ziehen mehrere, teils gewittrige Starkregengebiete hinweg, die Regenmengen (30 bis 60 l/m²) innerhalb weniger Stunden oder bis 30 l/m² in kurzer Zeit bringen können.

Akkumuliert sind bis Donnerstagfrüh (15.07.2021) strichweise deutlich höhere Regenmengen (100 bis 150 l/m²) möglich.

Daher ist gebietsweise mit einer Hochstufung der Warnung zu rechnen.


Westliches + mittleres + südliches + östliches NRW, nordöstliches + östliches + südliches Rheinland-Pfalz, westliches Hessen und Saarland:

Von Dienstag (13.07.2021) um 09:40 Uhr bis Donnerstag (15.07.2021) um 06:00 Uhr.

Es tritt ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen (60 bis 90 l/m²) erwartet.

Im Warnzeitraum ziehen mehrere, teils gewittrige Starkregengebiete hinweg, die Regenmengen (30 bis 60 l/m²) innerhalb weniger Stunden oder bis 30 l/m² in kurzer Zeit bringen können.

Akkumuliert sind bis Donnerstagfrüh (15.07.2021) Niederschlagsmengen (50 bis 90 l/m²) möglich, strichweise können auch höhere Regenmengen (90 bis 120 l/m²) nicht ganz ausgeschlossen werden.

Hinweis: In der Nacht zum Mittwoch (14.07.2021) und tagsüber sollen im Raum Hagen (vereinzelt über 250 l/m²) gefallen sein.

Am Mittwoch (14.07.2021) wurde in Hagen der Notstand ausgerufen! Mehrere Kreise in NRW rufen den Katastrophenfall aus.

Darunter ist auch der Rhein - Erft - Kreis.


Südwestliches NRW und nordwestliches Rheinland-Pfalz:

Von Dienstag (13.07.2021) um 10:31 Uhr bis Donnerstag (15.07.2021) um 06:00 Uhr.

Es tritt extrem ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen (80 bis 180 l/m²) erwartet.

Im Warnzeitraum ziehen mehrere, teils gewittrige Starkregengebiete durch. Dabei können lokal größere Unterschiede in den Niederschlagsmengen auftreten.

Regenmengen (30 bis 70 l/m²) können dabei teils in wenigen Stunden fallen. Niederschlagsmengen (um 30 l/m²) auch in kurzer Zeit.

Akkumuliert sind bis Donnerstagfrüh (15.07.2021) Regenmengen (80 bis 180 l/m²) möglich, punktuell können auch Niederschlagsmengen (über 200 l/m²) nicht ausgeschlossen werden.

Hinweis: Am Mittwochnachmittag / Abend (14.07.2021) wurde im Eifelkreis und Vulkaneifel der Katastrophenfall ausgerufen.

Hier sollen Niederschlagsmengen bis etwa 200 l/m² gefallen sein.


Westliches Baden-Württemberg:

Von Mittwoch (14.07.2021) um 15:00 Uhr bis Donnerstag (15.07.2021) um 12:00 Uhr.

Im Warnzeitraum ziehen wiederholt Starkregengebiete durch. Dabei werden aufsummiert Niederschlagsmengen (60 bis 120 l/m²), vor allem in Weststaulagen des Schwarzwalds lokal auch Regenmengen (bis 160 l/m²) erwartet.

Dabei können auch Niederschlagsmengen (30 bis 60 l/m²) innerhalb von wenigen Stunden fallen.


Hinweis: Da die Böden meist schon gesättigt sind, fließt das Regenwasser oberflächlich ab. Daher steigen die Flusspegel stark an und es gibt erste Ausuferungen.

Selbst am Rhein und seinen Nebenflüssen ist stellenweise ein größeres Hochwasser nicht auszuschließen. Besonders Besucher von Campingplätzen an Flüssen in den betroffenen Regionen sollten das Wetter unbedingt im Blick behalten.

Es kann zu Überschwemmungen, Erdrutschen, Hochwasser, abgebrochenen Ästen, umgestürzten Bäumen und auch Sturmschäden kommen.

Straßen- und Schienenwege können vorübergehend unpassierbar werden.

Wenn ihr könnt, dann bleibt bitte in diesen Gebieten zu hause.


Gruß
von mir

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