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Re: [DE/AT/HU/RO] Reiseplanung

geschrieben von: D 2027

Datum: 02.12.19 13:36

Tanzkeks schrieb:

Das Problem könnte halt sein, dass du, mit Sparpreisen, ab Wien ein neues Ticket kaufen musst, welches dann nochmal gute 250 Euro extra kostet. Deshalb wäre Interrail unter diesem Gesichtspunkt vielleicht in der Tat nicht mal die schlechteste Alternative. Allerdings besteht auch da ein Restrisiko: wenn der Dacia schon in Bekescsaba so viel Verspätung hätte, dass du mit dem nächsten Zug nach dem Dacia deinen Zug mit Zugbindung noch erreicht hättest, musst du dir auch eine neue Fahrkarte kaufen. Also nicht zu viel Übergangszeit einplanen, sondern bei dieser Taktik tatsächlich den ersten Zug, den die Fahrplanauskunft ausspuckt, buchen.
Was ist denn das für ein hanebüchener Unsinn?

Für alle EU-Sparpreise gibt es weder im ungarischen noch im österreichischen Streckenabschnitt eine Zugbindung und für die deutsche Strecke ist die Zugbindung im internationalen Verkehr bei einer Verspätung von über 60 Minuten aufgehoben. Selbst wenn, also selbst wenn der Dacia in Bekescsaba eine Verspätung von mehr als 3.03 Stunden Verspätung hätte und der Kunde theoretisch - er ist dazu nicht verpflichtet! - den früheren MAV-Binnenzug benutzen könnte bleibt das Gesamtergebnis das gleiche. Er geht in Wien zum Schalter, holt sich eine Verspätungsbescheinigung und reist mit seiner ursprünglichen Fahrkarte ohne eine Zuzahlung oder gar ein neues Ticket wann immer er will weiter nach Coburg.

Dort angekommen schickt er sämtliche Fahrscheine inkl. der Reservierungen (ja, auch die sind lt. Fahrgastrechteverordnung entschädigungsberechtigt) und freut sich je nach Verspätung über 25 oder 50% Rückerstattung des gezahlten Preises. Wer da ernsthaft zu einem Interrail rät, möge sich einmal die Fahrgastrechtesituation mit diesem Ticket ansehen...

Gruss
Erik

P.S. @ Timodore: ist der Sparpreis Europa eigentlich immer noch nicht wieder ab Lököshaza ausstellbar? Habe schon längere Zeit keinen mehr in diese Richtung benutzt.

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