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Re: [DE/AT/HU/RO] Reiseplanung

geschrieben von: Tanzkeks

Datum: 02.12.19 09:15

André B. schrieb:
Aber wie wahrscheinlich ist der Anschlußverlust bei der Rückfahrt in Wien? Das sind ja immerhin fast 2 Stunden Übergangszeit, was ich eigentlich für sicher gehalten hätte.
Hallo, da gibt es hier im Forum einige Berichte drüber. Bei 2 Stunden Übergangszeit würde ich aufgrund dieser Berichte (und auch aufgrund eigener Erfahrungen) sagen, das Risiko für Anschlussverlust ist hier bei 95%. Grundsätzlich sind meiner Erfahrung nach internationale Nachtzüge überall in Europa extrem unzuverlässig. Ich würde keine Reise mehr mit weniger als 6-8 Stunden Übergangszeit nach einem internationalen Nachtzug buchen. Bzw. nur mit einer nach einer solchen Übergangszeit noch vorhandenen Alternative, mit der die Reisekette dann fortgesetzt werden kann. Rein fahrplantechnisch wäre das bei dir ja gewährleistet, du könntest theoretisch noch um 17.15 Uhr ab Wien weiterfahren. Oder sogar noch um 17.15 Uhr mit einem vermutlich unrealistischen 10-Minuten-Anschluss in Nürnberg, bei dem du bei Anschlussverlust in Nürnberg aber Fahrgastrechte inkl. Hotelübernachtung geltend machen könntest (sofern allerdings ein Hotel verfügbar ist - das ist in Nürnberg so kurzfristig meist nicht möglich). EDIT: 22.47 Uhr gibt es ja noch eine Verbindung nach Coburg ab Nürnberg, das ist mehr als 1 Stunde Umsteigezeit, das sollte reichen ;-)

Das Problem könnte halt sein, dass du, mit Sparpreisen, ab Wien ein neues Ticket kaufen musst, welches dann nochmal gute 250 Euro extra kostet. Deshalb wäre Interrail unter diesem Gesichtspunkt vielleicht in der Tat nicht mal die schlechteste Alternative, auch wenn es teurer ist. Mit überlappenden Tickets (Rumänien-Wien und Bekescsaba-Coburg) könntest du dieses Risiko aber minimieren (wichtig - ab Bekescsaba buchen, nicht Budapest, da man bei hohen Verspätungen offenbar den Dacia gerne in Budapest verenden lässt, der EC-Zugteil fährt dann pünktlich ohne die Dacia-Wagen. Der Dacia muss im zugehörigen Fahrplanausdruck stehen zwischen Bekescsaba und Wien, am Besten eine Reservierung im Sitzwagen dazu besorgen und halt verfallen lassen!). Allerdings besteht auch da ein Restrisiko: wenn der Dacia schon in Bekescsaba so viel Verspätung hätte, dass du mit dem nächsten Zug nach dem Dacia deinen Zug mit Zugbindung noch erreicht hättest, musst du dir auch eine neue Fahrkarte kaufen. Also nicht zu viel Übergangszeit einplanen, sondern bei dieser Taktik tatsächlich den ersten Zug, den die Fahrplanauskunft ausspuckt, buchen.

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